Wangerland (8. 1. 2026) – Der 13. September 2026 wird ein Super-Wahlsonntag. Zumindest aus kommunaler Sicht. Wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger im Wangerland sind zum Beispiel aufgefordert, einen neuen Bürgermeister zu wählen und die Zusammensetzung des künftigen Gemeinderats zu bestimmen. Hinzu kommen die Wahl des Kreistages und die Direktwahl der neuen Verwaltungsspitze der Kreisverwaltung. Frieslands Landrat Sven Ambrosy (SPD), seit 2003 im Amt, hat frühzeitig angekündigt, nicht erneut antreten zu wollen.
Informationen zu Wahlen im Wangerland und im Kreis
Die Netzzeitung „Hooksiel-life“ möchte mit dazu beitragen, dass die Wählerinnen und Wähler gut informiert an die Wahlurnen gehen. Unter der Rubrik „Kommunalwahl 2026“ werden zu den verschiedenen Teilwahlen die wichtigsten Informationen gesammelt, gebündelt und nach und nach ergänzt – zusätzlich zu der aktuellen Berichterstattung auf der Startseite dieses Blogs.

Hier blicken wir zunächst zurück auf die Ausgangslage, die Wahlergebnisse der Kommunalwahl vom 12. September 2021. Landrat Ambrosy stand nach seinem Wahlsieg 2019 nicht zur Wahl. Im Kreistag wurden 42 Sitze neu vergeben. Stärkste Kraft wurde die SPD, die 38,1 Prozent der Stimmen holte (16 Sitze). Auf den Plätzen folgen die CDU (21,2%/9 Sitze) und die Grünen (13,1/6 Sitze). Die übrigen Sitze verteilen sich auf die FDP, Zukunft Varel, AfD (jeweils zwei Sitze) sowie die Linke, die Partei, Freie Bürger, UWG und die Wählergemeinschaft Pro Wangerland (jeweils ein Sitz). Aktuell bildet eine Gruppe aus SPD/Grüne/FDP und Die Partei die Mehrheit im Kreistag.
Rückblick auf Ergebnisse 2021
Im Wangerland wurde ein neuer Bürgermeister als Nachfolger von Björn Mühlena (SPD) und ein neuer Gemeinderat gewählt. Um das Bürgermeisteramt bewarben sich mit Mario Szlezak (SPD), Jens Damm (CDU), Bernd Abrahams (Einzelbewerber) und Peter Podein (Einzelbewerber) vier Kandidaten. In der erforderlichen Stichwahl am 26. September setzte sich Szlezak (50,8 %) gegen Bernd Abrahams (49,2 %) durch.
Die Gemeinderatswahl gewann die SPD mit 34,6 Prozent der Stimmen (8 Sitze) vor der CDU (25,2% / 6 Stimmen) und der Wählergemeinschaft Pro Wangerland (22,2 % / 5 Sitze). Auf den Plätzen folgten die Grünen (9,1 % / 2 Sitz) und mit jeweils einem Sitz UWW, FDP und Freie Bürger. Einen weiteren Sitz im Rat hat Bürgermeister Szlezak. Aktuell bilden SPD und Unabhängige (WPW/UWW) im Rat eine Gruppe, der die Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (GfW) mit CDU, Grüne, FDP und Nadine Kirschner gegenübersteht.




