Hooksiel (21. 9. 2026) – Die Premiere ist gelungen. Anke Müller, Vorsitzende der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“, zeigte sich gegenüber „Hookiel-Life“ hoch zufrieden. Von den 150 Besuchern der Erstauflage der Veranstaltung „Hooksiel-Live“ – das Kartenkontingent war limitiert – habe sie nur positive Rückmeldungen bekommen. „Gute Musik, gute Stimmung. Die Leute waren zufrieden.“

Am Samstag traten in drei Hooksieler Lokalitäten zeitgleich Musiker auf, die über drei Stunden lang Live-Musik darboten. In der Cocktailbar „Ahoi“ unterstrich Rolf Buers seine Qualitäten als Gitarrist und Sänger. Im Saal des Restaurants „Zum Schwarzen Bären“ animierte das Duo „B.ART“, bestehend aus Berko Barnes und Andreas Reinhold Tomec, das Publikum mit Irish-Folk-Klängen und modernen Shantys zum Mitsingen und Mitklatschen.
Den schwersten Stand hatte der Wangerländer Sänger und Song-Schreiber Tom Thomssen, der in der Halle des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses am Alten Hafen auftrat. Die für dieses Format etwas zu große Halle lässt auch akustisch zu wünschen übrig. Dennoch: Der Noch-Ratsherr mühte sich nach Kräften, den Raum musikalisch zu füllen und wurde dafür mit reichlich Applaus belohnt.



„Das Format hat sich bewährt“, so Anke Müller. Die Idee, eine Veranstaltung außerhalb der Hauptsaison, vornehmlich für Hooksieler anzubieten, sei gut angenommen worden. Schade sei es gewesen, dass der am Samstagabend vorherrschende Platzregen den einen oder anderen Besucher abgeschreckt haben dürfte, so dass gerade zum Start die Lokalitäten noch nicht voll besetzt waren. Wer einen Platz im Trocknen erobert hatte, verzichtete zudem zunächst darauf, zu den anderen Spielstätten zu pendeln.
Ausdrücklich bedankten sich „De Hooksieler“ bei der Gemeinde Wangerland, die das ehemalige Feuerwehrgerätehaus als Musikbühne zur Verfügung gestellt hatte, und bei der örtlichen Feuerwehr, die die Bewirtung an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte übernahm. Ob und wann es eine zweite Auflage von „Hooksiel-Live“ gegen wird, steht noch nicht fest.











