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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

„Wasser marsch!“ – Schulhof verwandelt sich in Planschbecken

Hooksiel (26. 6. 2026) – Wer freut sich bei 28 Grad im Schatten nicht über eine kleine Abkühlung? Damit, dass aus der kleinen Abkühlung eine richtig große Wasserparty werden würde, dürften die allermeisten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hooksiel nicht gerechnet haben.

Die freiwillige Feuerwehren Hooksiel und Waddewarden sorgten heute auf dem Schulhof der Grundschule für Erfrischung. Foto. hol

Heute nach der großen Pause um 11 Uhr rückten die Freiwilligen Feuerwehren Hooksiel und Waddewarden mit zwei großen Tanklöschfahrzeugen an. Dann hieß es „Wasser marsch!“ – obwohl nirgends ein Feuer zu sehen war.

Feuerwehren im Großeinsatz

In kürzester Zeit verwandelte sich der Schulhof in eine Wasserlandschaft. Die Kinder sprangen herum, versuchten den Wasserstrahlen und -fontänen auszuweichen oder ließen sich nassspritzen. Je nach Lust und Laune. Vorsorglich hatten die Lehrer allen Kindern geraten, heute ein Handtuch und eine zweite Kluft Kleidung mitzubringen. Allerdings war im Vorfeld nur von Wasserspritzern aus Spielzeugpistolen und von Rutschpartien auf glitschigen Plastikbahnen die Rede.

Riesigen Spaß hatten die Kinder auch auf der Wasserrutsche auf dem Sportplatz der Grundschule. Foto: Giersdorf

Dass daraus dann die mächtigen Strahlen aus den Druckschläuchen der Feuerwehr wurden, konnte zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Dabei schonten die Frauen und Männer der Feuerwehren bei ihre besondern „Löschübung“ auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie ihre eigenen Kameraden nicht. Eine in dieser Form bislang einmalige Aktion an der Grundschule Hooksiel. „Ich bin sei 26 Jahren Lehrerin an dieser Schule. So eine Party hatten wir noch nie“, so die ebenfalls pudelnasse Lehrerin Myriam Giersdorf

Pech hatten nur jene Kinder, die heute nicht zur Schule gekommen werden. Angesichts der hohen Temperaturen hatte die Schulleitung den Eltern freigestellt, ihre Kinder zur Schule zu schicken oder nicht. 

Ein schöne Einsatz für die Feuerwehren – und die Grundschulkinder hatten ihren Spaß daran. Foto: hol

AWV pocht auf zügige Entscheidung über Krankenhaus-Standort

Wilhelmshaven/Friesland (26. 6. 2026) – Im 107. Jahr seines Bestehens hielt der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e.V. gestern seine Mitgliederversammlung im Wattenmeer Besucherzentrum in Wilhelmshaven ab. Präsident Tom Nietiedt und Hauptgeschäftsführer Henning Wessels blicken auf das vergangene Verbandsjahr zurück, nahmen wichtige Weichenstellungen für die Zukunft in den Fokus und ordneten die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung der Jade Wirtschaftsregion ein. 

Sind zufrieden mit der Entwicklung des Arbeitgeber- und Wirtschaftsver Bandes Jade: (von links) Thomas Bruns (Vizepräsident), Henning Wessels (Hauptgeschäftsführer), Tom Nietiedt (Präsident), und Maximilian von Wedel (Vizepräsident) Foto: AWV Jade e.V.

Die Unternehmen im Wirtschaftsraum Jade stehen im vierten Jahr der Rezession weiterhin vor erheblichen Herausforderungen – das spiegele sich auch in den Ergebnissen der diesjährigen Wirtschaftsumfrage. Nietiedt: „Die Stimmung in den Unternehmen hat sich eingetrübt.“ Deutlich gestiegene Kosten würden für zunehmenden Druck auf die Margen sorgen. Die Erwartungshaltung für die kommenden Monate sei überwiegt vorsichtig bis zurückhaltend. 

Verband fordert schlankere Verfahren

Der Präsident des AWV erneuerte die wichtigste Forderung der Unternehmen: Abbau von überbordender Bürokratie. Dabei gehe es nicht um die Abschaffung notwendiger Regeln, sondern um effizientere, schlankere Verfahren. 

In der Diskussion um die künftige Krankenhausstruktur werde deutlich, wie wichtig klare Entscheidungen und verlässliche Rahmenbedingungen auch auf kommunaler Ebene sind. „Die Entscheidung über den Standort des neuen Krankenhauses muss noch in diesem Sommer getroffen werden. Es darf nicht zu einem Verschiebebahnhof kommen – dafür ist die Bedeutung für die medizinische Versorgung und für den Standort insgesamt schlicht zu groß“, so Nietiedt.

426 Unternehmen

Im Anschluss berichteten Nietiedt und Wessels über die positive Entwicklung des Verbandes und die erfolgreiche Arbeit der Geschäftsstelle. Die Mitgliederzahl sei weiter gestiegen. Aktuell gehören dem Verband 426 Unternehmen an. 

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung waren dann die Nachwahlen des Vorstandes, Rechnungsprüfers und des Beirats. Die Mitgliederversammlung wählte Carsten Rinne (Sparkasse Leer/Wittmund) erneut in den Vorstand und übergab die Rolle des Rechnungsprüfers an Boris Behrens (Oldenburgische Landesbank). Darüber hinaus bestimmte die Mitgliederversammlung folgende neue Beiratsmitglieder: Philipp Brandstrup (Nordfrost), Jana Dumke-Waldschmidt (Ambulanter Pflegedienst Dumke), Tobias Gölz (Bio Pin), Jörn Henselmanns (Manitowoc Crane Group Germany), Sina Leuchte (TBD Technische Bau Dienstleistungen), Jasper Strauß (Kirchner Holding) sowie Frank Voßhoff (Onyx Kraftwerk Wilhelmshaven). 

Im Anschluss an den förmlichen Teil der Versammlung fand eine schon traditionelle „Gesellige Fahrt in See“ statt. Rund 180 Gäste gingen am Helgolandkai an Bord der „MS Harle Kurier“, um bei einer gemeinsamen Rundfahrt den JadeWeserPort sowie das LNG-Terminal aus nächster Nähe zu erleben. 

Polizei warnt vor tödlicher Hitze in Fahrzeugen

Friesland/Wangerland (26. 6. 2026) – Die Polizei warnt vor lebensgefährlichen Temperaturen in aufgeheizten Autos. Bereits nach wenigen Minuten könne sich der Innenraum eines in der Sonne abgestellten Fahrzeugs extrem aufheizen – selbst dann, wenn die Außentemperatur vergleichsweise moderat erscheint oder ein Fenster einen Spalt geöffnet ist.

Kinder und Tiere besonders gefährdet

„Bei den derzeit vorhergesagten sommerlichen Temperaturen können im Fahrzeuginneren innerhalb kurzer Zeit deutlich über 50 Grad Celsius erreicht werden“, mahnt die Polizei. Besonders gefährdet seien Kinder und Tiere. Ihre Körper könnten die Hitze deutlich schlechter regulieren als gesunde Erwachsene. „Bereits ein kurzer Aufenthalt in einem verschlossenen Fahrzeug kann zu Kreislaufversagen, Hitzschlag oder lebensbedrohlichen gesundheitlichen Schäden führen.“

Notfalls einen Notruf absetzen

Die Polizei appelliert an Eltern, Kinder niemals, auch nicht für wenige Minuten, allein in einem geparkten Fahrzeug zurückzulassen. Das gelte auch für Tiere. Autofahrer sollen ihr Fahrzeug möglichst im Schatten abstellen. Die Bitte der Ordnungshüter an die Allgemeinheit: „Sollten Sie ein Kind oder ein Tier in einem offensichtlich überhitzten Fahrzeug bemerken und eine akute Gefahr erkennen, verständigen Sie umgehend den Notruf.“

CDU lädt zum Dorfrundgang durch Minsen/Förrien

Wangerland (26. 6. 2026) – Die CDU-Wangerland lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Dorfrundgang durchMinsen/Förrien ein. Start ist am Montag, 29. Juni, um 19.30 Uhr am Nationalparkhaus in Minsen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Bürgermeisterkandidat Thies Fischer, der sich den Bürgern persönlich vorstellen und seine Ziele sowie Schwerpunkte für die Entwicklung des Wangerlandes präsentieren wird. Dabei möchte er mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen, Anregungen aufnehmen und Fragen beantworten.

Neben Fischer werden auch einige Kandidatinnen und Kandidaten für künftigen den Rat der Gemeinde Wangerland anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen. Im Anschluss an den Rundgang lädt die CDU alle Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst und kühlen Getränken ein.

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Managementplan für den Schutz von Rotschenkel und Kiebitz

Wangerland (26. 6. 2026) – Was ist ein „Managementplan“ und wie können Naturschutz und Landwirtschaft zusammenarbeiten, um den Vogelschutz zu fördern? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der Landkreis Friesland bei einem öffentlichen Informationsabend am Dienstag, 30. Juni, ab 19.30 Uhr im „Café Schild“ am Elisabethgroden im Wangerland. Alle Interessierten sind willkommen.

Vogelschutzgebiet

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises erarbeitet derzeit den „Managementplan“ für das Vogelschutzgebiet „V02 Wangerland binnendeichs“. Ein Managementplan ist eine naturschutzfachliche Planung, die Maßnahmen zum Erhalt und zur Entwicklung eines Schutzgebietes sowie seiner besonders schützenswerten Arten und Lebensräume beschreibt. Im Mittelpunkt stehen dabei die für das Gebiet besonders bedeutsamen Wiesenvogelarten wie Wiesenweihe, Kiebitz, Rotschenkel und Uferschnepfe. 

Rücksicht auf Küken und Gelege

Während des Informationsabends erläutern die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde die Ziele und Inhalte der Managementplanung. Sie erklären, was ein Managementplan ist, welchem Zweck er dient und welche Maßnahmen grundsätzlich infrage kommen. Dazu gehören beispielsweise eine angepasste Bewirtschaftung von Flächen sowie Maßnahmen zum Küken- und Gelegeschutz.

Im Anschluss haben die Gäste Gelegenheit, Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

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„Hooksiel sicher“: Straßenbelag regelt keine Vorfahrt

Hooksiel (25. 6. 2026) – Autofahrer sind gut beraten, sich nicht von ihren Gefühlen leiten zu lassen. Manchmal nämlich täuschen einen die Sinne. In der Folge kann es zu brenzlichen Situationen im Straßenverkehr kommen.

Der Straßenbelag täuscht. Linksabbieger aus der Viethstraße in die Nee Start haben keine Vorfahrt. Foto: hol

Ein Beispiel dafür: Der Einmündungsbereich Viethstraße/Nee Straat in der Nähe des Alten Hafens. Die Nee Straat wurde einst als Innerorts-Umgehung für die Fußgängerzone Lange Straße gebaut. Der Hauptstrom des innerörtlichen Verkehrs bewegt sich seither vom Sengwarder Anteil kommend um den Alten Hafen herum, ein kurzes Stück über die Viethstraße und von dort nach links über die Nee Straat in Richtung Friesenstraße.

Linksabbieger müssen warten

Gut erkennbar ist dieser Straßenverlauf durch seine einheitlich asphaltierte Oberfläche. Die Verlängerung der Viethstraße entlang des Deiches in Richtung Soltwarf und Marina ist geklinkert. Der Eindruck aber, dass der asphaltierte Straßenverlauf wohl auch vorfahrtberechtigt sein müsste, trügt. An der Einmündung Viethstraße/Nee Straße gilt zur Überraschung vieler Verkehrsteilnehmer die „Rechts vor Links“-Regel.

Wer also etwa von der Marina kommend die Viethstraße geradeaus in Richtung Alter Hafen befährt, muss die Vorfahrt der von rechts aus der Nee Straat kommenden Autos und Radfahrer achten – hat aber Vorfahrt vor dem entgegen kommenden Verkehr, der nach links in die Nee Straat abbiegen möchte. Umgekehrt: Wer vom Alten Hafen kommt und nach links in die Nee Straße abbiegen möchte, muss blinken (!) und den aus der Viethstraße entgegen kommenden Verkehr passieren lassen.

Keine „Abknickende Vorfahrt“

Auch wenn sich gerade in Zeiten der Hochsaison sehr viele Verkehrsteilnehmer die Vorfahrtsregel in diesem Bereich sehr häufig missachtet wird, kommt es nur äußerst selten zu Problemen oder gar Unfällen. Zum einen glauben die aus der Viehtstraße kommenden Autofahrer und Radler wohl selbst nicht so recht daran, dass sie Vorfahrt haben könnten – und verhalten sich entsprechend vorsichtig. Zum anderen liegt der gesamte Bereich in einer Tempo-30-Zone.

Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass die Gemeinde nicht einfach ein Schild „Abknickende Vorfahrt“ aufstellen darf, durch das dann tatsächlich der Hauptverkehrsstrom vorfahrtsberechtigt wäre. Eine solche Beschilderung ist in Tempo-30-Zonen grundsätzlich nicht zulässig. 

Anmerkung: Liebe Leserinnen und Leser, wer die bereits erschienen Artikel im Rahmen der Serie „Hooksiel sicher“ lesen möchte, sollte im Suchfeld (oben links auf der Startseite) einfach „Hooksiel sicher“ eingeben. Anregungen, Hinweise oder Fragen zu Verkehrsregelungen in Hooksiel haben, melden Sie sich bitte per Email unter infos@hooksiel-life.de – Stichwort: „Hooksiel sicher“.

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Wo gibt es Fördermittel für Dörfer, Vereine und das Ehrenamt?

Jever/Wangerland (25. 6. 2026) – Wie können Dörfer, Vereine und ehrenamtlich Engagierte von Förderprogrammen profitieren? Welche Unterstützungsmöglichkeiten stehen Kommunen und Dorfgemeinschaften aktuell zur Verfügung? 

Diesen Fragen widmet sich eine Informations- und Austauschveranstaltung, zu der die Wangerländer CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen gemeinsam mit dem CDU-Kreisverband Friesland und Nikolaus Jansen vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems einlädt. Interessierte sind dazu für Montag, 29. Juni, ab 16 Uhr ins „Dörphuus“ in Sandelermöns willkommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen sollen aktuelle Fördermöglichkeiten für Dörfer, Vereine und ehrenamtliches Engagement stehen. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Teilnehmenden.

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Rollatortraining beim Senioren-Stützpunkt Friesland

Jever/Wangerland (25. 6. 2026) – Der Landkreis Friesland lädt für Dienstag, 30. Juni, von 14 bis 16 Uhr, zu einem Rollatortraining beim Senioren- und Pflegestützpunkt Friesland in Jever (Am Kirchplatz 19) ein. Ziel der Veranstaltung ist es, die sichere Nutzung des Rollators im Alltag und insbesondere im Straßenverkehr zu fördern.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland und dem Senioren- und Pflegestützpunkt Friesland angeboten. Unter der Leitung von Anja Kienetz, Präventionsbeauftragte des Polizeikommissariats Jever, erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Hinweise zur richtigen Einstellung des Rollators, zum sicheren Überwinden von Hindernissen sowie zu wichtigen Verhaltensregeln im Straßenverkehr. Nach einer theoretischen Einführung werden die Inhalte in der Praxis erprobt. Zusätzlich stehen Handreichungen und Broschüren zum Thema zur Verfügung.

Interessierte werden gebeten, sich bis Freitag, 26. Juni, anzumelden. Ansprechpartnerin ist Marina Kyaw vom Senioren- und Pflegestützpunkt Friesland, Tel. 04461/919 6042, E-Mail: . pflegestuetzpunkt@friesland.de

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Volltreffer von Werner Poppen für die Grundschule Hooksiel

Hooksiel (24. 6. 2026) – Auch wenn Deutschland noch nicht Weltmeister ist: Die Fußball begeisterten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hooksiel haben trotzdem schon Grund, sich zu freuen. Warum? Der Hooksieler Werner Poppen hat einen Volltreffer gelandet.

Freuten sich mit den Kindern der Grundschule Hooksiel über die WM-Trikots: (von links) Spender Werner Poppen, Markus Gellert, der kommissarische Schulleiter Marvin Alker und Bürgermeister Mario Szlezak. Foto: hol

Poppen hat einen Gewinnspiel der Edeka-Supermarktkette teilgenommen. Dabei wurden bundesweit Tausende Edeka-WM-Trikots verlost. Darunter auch komplette Trikotsätze für Vereine oder Schulen. Poppen hatte Glück. Im Beisein von Bürgermeister Mario Szlezak und dem im Rathaus für Schulen zuständigen Abteilungsleiter Markus Gellert übergab er jetzt zusammen mit seiner Frau Catrin 28 Trikots an den kommissarischen Schulleier Marvin Alker. Der Bürgermeister bedankte sich ausdrücklich bei dem Spender, dass er bei der Aktion an die Kinder der Grundschule gedacht habe.

Über eine WM-Shirts freuen dürfen sich alle Kinder der zweiten Klasse, die auch Poppens Sohn Phillipp besucht. Zudem wurden damit die Siegerinnen und Sieger der verschiedenen Jahrgänge der Bundesjugendspiele ausgestattet, die die Schule in dieser Wochen ausgerichtet hat. Dabei durften sich 120 Kinder bei herrlichem Wetter im Sprint, Hochsprung, Dauerlauf und Weitwurf sowie einer Vielzahl weiterer spielerischer Angebote ausprobieren. Ein Sportfest mit Spaß für alle. 

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Wasser sparen und Mülltonnen rechtzeitig an die Straße stellen

Hooksiel (24. 6. 2026) – Aufgrund der erwarteten hohen  Temperaturen und der damit verbundenen Hitzebelastung beginnt die Abfallabfuhr im Landkreis Friesland am Donnerstag und Freitag, 25./26. Juni, bereits ab 5 Uhr morgens. Die Abfallbehörde bittet die Bürger, ihre Abfallbehälter rechtzeitig bereitzustellen – idealerweise bereits am Vorabend. 

Insbesondere bei Hitze ist es besser, Pflanzen gezielt zu wässern und dafür die Abendstunden zu wählen. Foto: Michael Bahlow 

Mit der Vorverlegung der Abfuhrzeit sollen die Mitarbeiter der Abfallentsorgung vor hohen Temperaturen geschützt werden. Während die Fahrer von Seitenladern in klimatisierten Fahrzeugen arbeiten, sind die Besatzungen von Heckladern über weite Strecken im Freien tätig. 

Direkte Sonneneinstrahlung meiden

Der Landkreis Friesland bittet zudem alle Bürgerinnen und Bürger, während der Hitzewelle auf sich und andere zu achten, insbesondere ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung meiden. Insbesondere  ältere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich beeinträchtigte Personen können durch die Hitze gesundheitlich belastet werden.

Der Oldenburgisch‑Ostfriesische Wasserverbands(OOWV) versichert unterdessen, dass der während der Hitzeperiode erfahrungsgemäß höhere Wasserbedarf gedeckt werden kann. „Viele Menschen duschen häufiger, bewässern ihre Gärten oder nutzen Wasser intensiver im Haushalt“, weiß man beim Verband, der darum bittet, besonders in den kommenden Tagen bewusst mit Wasser umzugehen, um die Infrastruktur zu entlasten und Ressourcen zu schonen.

Rasensprenger abschalten

„Wir haben genug Wasser für alle, wenn jeder sorgsam damit umgeht“, stellt Olaf Sonnenschein klar. Er ist Leiter der Betriebssteuerung des OOWV. „Engpässe lassen sich vermeiden, wenn vor allem auf die Bewässerung des Rasens mit Trinkwasser verzichtet wird.“ Hilfreich sei es auch, den Wasserverbrauch zu den Spitzenzeiten in den Morgen- und Abendstunden zu reduzieren und das Duschen oder Wäschewaschen beispielsweise auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Trinkflaschen auffüllen

Das Regionalportal „einfach‑heimat.de“ des OOWV mit der Initiative „Trinkwasser mobil“ bieten übrigens eine Möglichkeit, Menschen kostenlos mit Leitungswasser zu versorgen. Über 300 Geschäfte, Gastronomiebetriebe und öffentliche Einrichtungen im Verbandsgebiet würden bereits als Trinkwasserstationen zur Verfügung stehen. „Dort können Menschen ihre Trinkflaschen kostenfrei auffüllen – ein praktischer Service an heißen Tagen und ein Beitrag zur Vermeidung von Einwegplastik.“

Teilnehmende Betriebe sind an einem Aufkleber erkennbar und auf einer digitalen Karte verzeichnet. Weitere Informationen für potenzielle Teilnehmer dazu gibt es unter der E-Mail-Adresse service@einfach-heimat.de.