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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Regen und Wind? Country-Fans tanzen trotzdem

Hooksiel (4. 9. 2026) – Einen stürmischen Auftakt hat das Watt’n Country Festival erlebt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Stürmische Böen bliesen am Donnerstagnachmittag einen Sichtschutzzaun am Festivalgelände auf der Hooksieler Trabrennbahn um. Als dann auch noch einer der Stromerzeuger-Aggregate seinen Geist aufgab, war schnelles Handeln der Veranstalter gefordert.

Die Line-Dancer lassen sich von schlechtem Wetter nicht ab. Die Tanzfläche beim Watt‘n-Country-Festival ist stets gut gefüllt. Foto: hol

Die gute Botschaft: Das Problem mit der Stromversorgung der Showbühne lies sich schnell lösen. Das Musikprogramm wurde am Auftakttag kaum in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Aufritt der Band „Celtic Cowboys“ am Nachmittag, übernahm kurzzeitig ein Discjockey von der erstmals in Hooksiel präsentierten US-Showtruckbar die Beschallung.

Die US-Showtruckbar gehört zu den Hinguckern auf dem Festivalgelände an der Hooksieler Trabrennbahn. Foto: hol

Am Abend sorgte die Formation „Buffalo Drive“ für Stimmung unter den Country-Fans, die zum Teil aus ganz Deutschlang und den Niederlanden angereist waren. Kaum erklang Musik, war die Tanzfläche von Line-Dance-Formationen gefüllt. Viele der Hobby-Cowboys haben sich für die gesamte Festival-Dauer in Hooksiel einquartiert, also bis Sonntag.

Am heutigen Freitag begann das Musikprogramm um 15 Uhr. Die Hoffnung: Im Laufe des Nachmittags soll das Wetter deutlich besser werden.

Landratswahl: OVG weist Beschwerde von Sichert zurück

Friesland/Lüneburg (4. 9. 2026) – Der 10. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) hat am heutigen Freitag die Beschwerde des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert (Zetel) gegen seine Nichtzulassung als Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Friesland zurückgewiesen. Sichert hatte hatte ebenso wie zwei andere abgewiesene Bewerbern aus dem Landkreis Lüneburg und der Stadt Harzberg am Harz gehofft, dass das OVG Entscheidungen der jeweils zuständigen Verwaltungsgerichte aufhebt, die eine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Nichtzulassung auf nach die Kommunalwahl verschoben hatten.

Entscheidung erst nach der Wahl

Die Beschwerden blieben ohne Erfolg, so das OVG, weil nach dem niedersächsischen Kommunalwahlrecht sich auf das Wahlverfahren beziehende einstweilige Anordnungen im Vorfeld der Wahl nicht vorgesehen seien. Entscheidungen und Maßnahmen, die das Wahlverfahren beträfen, könnten nach dem Niedersächsisches Kommunalwahlgesetz nur mit einem Wahleinspruch innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntmachung des Wahlergebnisses angefochten werden.

Hierdurch solle der reibungslose Ablauf der Wahlen, ihre gleichzeitige und termingerechte Durchführung sowie die zeitnahe Feststellung der Ergebnisse gewährleistet werden. Dies würde nicht der Fall sein, wenn alle Entscheidungen, die sich unmittelbar auf die Vorbereitung und Durchführung der Wahlen bezögen, vor dem Wahltermin mit Rechtsmitteln angreifbar wären.

Zweifel an Verfassungstreue

Die Beschlüsse des Senats sind nicht anfechtbar. Das OVG weist aber ausdrücklich darauf hin, dass mit den Beschlüssen keine Aussagen über die  Rechtmäßigkeit der gegebenenfalls in einem späteren Wahlprüfungsverfahren zu überprüfenden Nichtzulassungen der Bewerber getroffen wurde. 

Sichert war nicht nicht zur Landratswahl zugelassen worden, weil der Wahlausschuss Zweifel an seiner Treue zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung hatte. Die sei aber Voraussetzung für eine Position als Beamter bei einer Kommune.

Razzia bei der WTG: Ermittler stellen Unterlagen sicher

Wangerland/Horumersiel (4. 9. 2026) – Heute früh, gegen 9.20 Uhr. Die Tür zum Haus des Gastes in Horumersiel öffnet sich. Ein halbes Dutzend Polizeibeamte betritt das Gebäude der Wangerland Touristik GmbH. Ihr Ziel: Die Verwaltungsräume des insolventen Unternehmens. Dort werden sie Dokumente, Kommunikationsdaten und sonstige Unterlagen beschlagnahmen, die Licht ins Dunkel um die Gründe und Verantwortlichkeiten für das Finanz-Desaster beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) bringen sollen.

Polizeibeamte beschlagnahmten heute im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um den Bau des Thalasso Meeres Spa an mehreren Orten Unterlagen und Dokumente. Auch die Wangerland Touristik GmbH in Horumermsiel bekam Besuch von der Polizei. Foto: hol

Wie Thorsten Stein, Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg, gegenüber „Hooksiel-Life“ bestätigte, suchen die Ermittler nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Oldenburg nach Hinweisen und Beweisen, die den Anfangsverdacht einer möglichen Insolvenzverschleppung oder der Untreue erhärten – oder eben auch nicht. Ein wichtiger Aspekt dabei: „Wer wusste wann was?“

Aktionen an mehreren Orten

Vergleichbare Aktionen habe es heute früh an mehreren Orten gegeben, bestätigt Stein. Namen nennt der Staatsanwalt nicht. Mutmaßlich dürften aber auch der ehemalige WTG-Geschäftsführer und die am Bau des TMS beteiligen Architekten Besuch von der Polizei bekommen haben.

Die Explosion der Baukosten beim TMS von 8,8 Millionen auf bis zu 23 Millionen Euro hat die gemeindeeigene WTG in eine finanzielle Schieflage gebracht, die zu einer noch laufenden Insolvenz in Eigenregie geführt hat. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich auf mögliche strafrechtliche Verfehlungen von Beteiligten.

Unabhängig davon zu sehen sind Fragen rund um mögliche Schadensersatzansprüche der Gemeinde Wangerland, der die WTG gehört, oder der WTG selbst gegen Dritte sowie die Debatte um politische Verantwortlichkeiten.

Auto auf Parkplatz der Gemeinde beschädigt

Hohenkirchen (4. 9. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugen eines möglichen Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag, 3. September, auf dem Parkplatz der Gemeinde Wangerland in der Bismarckstraße in Hohenkirchen ereignet haben soll. Gegen den Verursacher wird wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt.

Eine Frau aus Jever hatte ihren blauen BMW gegen 8.30 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Als sie gegen 19.15 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie Beschädigungen in Form von Kratzern an der Fahrertür fest.

Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle. Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum verursachenden Fahrzeug beziehungsweise dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04461/74490 mit der Polizei in Jever in Verbindung zu setzen.

Wangerland Touristik Thalassa
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Zentralklinikum: Gutachten für Entscheidung öffentlich

Friesland/Wangerland (3. 9. 2026) – Nachdem der Kreistag des Landkreises Friesland und der Rat der Stadt Wilhelmshaven im Juli 2025 die Errichtung einer gemeinsamen Zentralklinik beschlossen, liegen nun die Ergebnisse des Standortgutachtens vor. Auch zur Fusion der bestehenden Krankenhausgesellschaften liegen Empfehlungen eines Sachverständigen vor. „Die Gutachten bieten eine wichtige Grundlage für die weiteren Beratungen und Entscheidungen der politischen Gremien“, stellen Stadt und Landkreis in einer gemeinsamen Presseerklärung fest..

So könnte das geplante gemeinsame Zentralklinikum für Wilhelmshaven und Friesland aussehen. Grafik: Landkreis

Auch die Bürger der Region können sich ein eigenes Bild machen. Die Ergebnisse der beiden Gutachten können im Kreistagsinformationssystem unter  buergerinfo.friesland.de/info.asp und im Ratsinformationssystem unter ratsinformation.wilhelmshaven.de/bi abgerufen werden. Zudem gibt es unter friesland.de/zentralklinik die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand und die Hintergründe zu informieren. Hier stehen zusätzlich Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt, sobald neue Informationen oder Entscheidungen vorliegen.

Beratungen nächste Woche

Die Ergebnisse der Gutachten stellen keine abschließende Entscheidung dar. Über den künftigen Standort der Zentralklinik und die konkrete Ausgestaltung der rechtlichen Fusion entscheiden der Kreistag des Landkreises Friesland und der Stadtrat der Stadt Wilhelmshaven. Zunächst werden die Themen in den zuständigen Fachausschüssen am Montag, 7. September, beraten. Danach stehen sie in den jeweiligen Sitzungen von Kreistag und Stadtrat am Mittwoch, 9. September, auf der Tagesordnung.

Weitere Informationen zu den Sitzungen sind im jeweiligen Bürgerinformationssystem abrufbar unter buergerinfo.friesland.de/info.asp (Landkreis Friesland) und ratsinformation.wilhelmshaven.de/bi (Stadt Wilhelmshaven). Die Sitzungen der Fachausschüsse, des Kreistags und des Stadtrats sind öffentlich. Die Sitzung des Ausschusses Finanzen und Digitalisierung sowie des Ausschusses für Klimaschutz, Klimafolgenanpassung, Planung und Kreisentwicklung des Landkreises Friesland beginnt am 7. September um 15.30 Uhr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (großer Lehrsaal), Wangerländische Straße 40,  in Jever. Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Haushalt der Stadt Wilhelmshaven tagt ebenfalls am Montag ab 15 Uhr im Ratssaal  im Rathaus.

Interessierte können zudem der Sitzung des Kreistags des Landkreises Friesland am 9. September ab 14.30 Uhr im Dienstleistungszentrum des Landkreises Friesland, Karl-Nieraad-Straße 1, in Varel sowie der Sitzung des Stadtrats um 15 Uhr im Ratssaal in Wilhelmshaven beiwohnen. Radio Jade überträgt die Sitzung aus Wilhelmshaven im Live-Stream, der auch später noch online angehört werden kann.

Gutachter für Standort in Sande

Im Rahmen des Standortgutachtens wurden sechs potenzielle Standorte anhand eines einheitlichen und transparenten Bewertungsmodels untersucht und miteinander verglichen. Das Gutachten wurde durch einen unabhängigen und neutralen Dienstleister erarbeitet. Vier der Standorte liegen im Landkreis Friesland, zwei auf dem Gebiet der Stadt Wilhelmshaven.

Aufgeteilt in die beiden übergeordneten Kategorien Standorteignung und Wirtschaftlichkeit wurden unter anderem die Erreichbarkeit, Verkehrsanbindung, Entwicklungsmöglichkeiten, Natur- und Umweltaspekte sowie zu erwartende Investitionskosten betrachtet und bewertet. Darauf basierend kamen für die beiden Oberkategorien Punkte zusammen, die jeweils zur Hälfte in die Gesamtwertung einflossen. Auf dieser Grundlage spricht das Gutachten eine Empfehlung für einen Vorzugsstandort aus. Er liegt am Oldenburger Damm (Landesstraße 815 ) in Sande. Das Ergebnis ist Teil der Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien.

Im Rahmen des Fusions-Gutachtens wurde geprüft, welche Rechtsform für die Fusion am besten geeignet wäre. Hierbei wurden die Rechtsgebiete Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Krankenhausrecht, Förderrecht und Kommunalverfassungsrecht betrachtet. Das Ergebnis des Gutachtens liegt nun vor und ist Teil der Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien.

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Über Gästekarte Vergünstigung für Wangerooge-Ausflug

Wangerland/Hooksiel (3. 9. 2026) – Wer seinen Urlaub im Wangerland verbringt und Lust auf einen Tagesausflug nach Wangerooge hat, kann sich ab sofort über einen neuen Gästekartenvorteil freuen: Mit der Wangerländer Gästekarte erhalten Urlauber zehn Prozent Ermäßigung auf Tagesfahrten zur autofreien Insel Wangerooge.

Der Gutschein, der die Vergünstigung ermöglicht, ist in den Tourist-Informationen in Horumersiel und Hooksiel erhältlich.
 Den ausgestellten „Voucher“ können die Gäste gegen ein reguläres Ticket vor der Abfahrt am Hafen in Harlesiel eintauschen.

Weite Sandstrände, frische Meeresluft und eine beeindruckende Dünenlandschaft machen Wangerooge zu einem attraktiven Ziel. Fernab von Hektik und Straßenverkehr erwartet die Besucher eine besondere Verbindung aus Natur, maritimem Flair und friesischer Gastfreundschaft.

Für die Tagesfahrt gelten folgende Vergünstigungen: Erwachsene: 31,50 statt 35,00 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren: 18,90 statt 21,00 Euro; Kinder unter 6 Jahren: kostenfreie Beförderung.

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Wissenschaftliche Umfrage zum Alten Hafen von Hooksiel

Hooksiel (2. 9. 2026) – Wie groß ist das touristische Potenzial des Alten Hafens von Hooksiel? Dieser Frage geht Ottilie Dreischke nach. Für ihrer Bachelorarbeit an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven untersucht die Studentin die bisherige Entwicklung des Hafens und die aktuellen touristischen Bedarfe und Perspektiven für seine zukünftige Entwicklung.

Alter Hafen
Der Alte Hafen von Hooksiel hat großes touristisches Potenzial – aber auch eine Reihe von Problemen. Archiv-Foto: hol

Ein Riesenthema, wie die junge Frau schnell feststellen konnte. Für ihre Arbeit hat sie bereits sechs Interviews mit Personen aus dem Dorf und dem Umfeld geführt, die unterschiedliche Bezüge zu dem denkmalgeschützten Ensemble haben, das einst als Hafenumschlagplatz die wirtschaftliche Keimzelle Hooksiels war. Heute dürfte es kaum einen Hooksiel-Urlauber geben, der nicht einen Blick auf den Hafen wirft.

Experten-Gespräche

Ein Gesprächspartner war dabei Alt-Bürgermeister Dietrich Gabbey als Zeitzeuge der Eindeichung des Voslapper Grodens, dem Bau des Außenhafens und der Schaffung des Hooksmeeres.  Ottilie Dreischke möchte ihre Erkenntnisse aus den Experten-Gesprächen durch die Perspektiven von Bürgern aus Hooksiel und Umgebung sowie Urlaubsgästen abrunden.

Online-Umfrage für Bürger

Dazu hat die Studentin am heutigen Mittwoch eine Online-Umfrage gestartet: Wie werd der Alte Hafen genutzt? Welche Wünsche und Anregungen gibt es für seine künftige Entwicklung? Wie steht es um die Aufenthaltsqualität? Was soll aus dem ehemaligen Feuerwehrareal am Rand des Hafengeländes werden?

Fragen über Fragen, auf die mit Sicherheit auch Hooksiel-life-Nutzer kluge Antworten geben können. Die Umfrage ist bis zum 15. September im Internet zu finden. Zur Umfrage. Die Teilnahme dauert circa fünf Minuten, ist freiwillig und anonym.

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Pro Wangerland berichtet erneut aus Thalasso-Guachten

Wangerland (1. 9. 2026) – Pro-Wangerland lädt für Donnerstag 3. September, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Veranstaltung in den Kleinen Kursaal im Haus des Gastes in Horumersiel ein. Die Wählergemeinschaft will ihr Wahlprogramm für die nächsten fünf Jahre im Rat vorstellen und über den Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) berichten, vor allem über die Gründe der Kostensteigerungen bei dem Projekt vor und während der Bauphase.

Grundlage dafür sind auch Erkenntnisse aus dem Bericht eines externen Gutachters. Die Versammlung, die in ähnlicher Form vor wenigen Tagen auch in Hohenkirchen stattfand, beginnt um 19 Uhr. 

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Ideenwettbewerb „Fotopoint“: Preise für beste Vorschläge

Hooksiel (1. 9. 2026) – Hooksiel braucht echte Hingucker. Plätze, die mit dem Ort verbunden sind und an denen sich Urlauber gern fotografieren lassen. Das war die Idee von Frank Müller, Lotse der Arbeitsgruppe „Infrastruktur“ des Seebadevereins Hooksiel.

Von der Idee zur Tat: Der Seebadeverein lobte einen Ideenwettbewerb aus, bei dem jedermann seine Ideen und Vorschläge einbringen konnte. Eine Jury bestehend aus Initiator Müller sowie der Hooksieler Künstlerin und Autorin Christine Keweritsch , dem Geschäftsführer der Wangerland Touristik GmbH Torsten Riedel, der Vorsitzenden von „De Hooksieler“ Anke Müller und Bürgermeister Mario Szlezak wählte aus 20 Einsendungen am Ende zwei Vorschläge aus: Einen für einen „Fotopoint“ am Alten Hafen und einen zweiten für den Strand von Hooksiel.

Gewonnen haben Andrea Grün und Ines Kurbjun. Der Vorschlag von Andrea Grün zeigt einen Fotorahmen, der am Alten Hafen aufgestellt werden könnte. Besucher stellen sich in den Rahmen, hinter ihnen ist das historische Ambiente mit den Packhäusern zu sehen. Ines Kurbjun schlägt zwei urige Gestalten vor, die am Strand positioniert ein schönes Fotomotiv ergeben könnten.

Die Sieger erhielten Essensgutscheine. Die weiteren 18 Vorschläge werden auf der Internet-Seite des Seebadevereins veröffentlicht.

Die Verkündung der Sieger erfolgte im Ramen des Gäste- und Bürgersnaks des Seebadevereins. Dabei wies  Müller zudem darauf hin, dass das Segel, das Besucher am Sengwarden Anteil begrüßt, vom Seebadevereine und vom Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe erneuert wird. Auf dem Segel sollen Besucher des Ortes mit plattdeutschen Sprüchen begrüßt werden. Um die Frage zu klären, wie man die Sprüche auf Platt „richtig“ schreibt, habe man sogar wissenschaftliche Experten hinzugezogen. 

Berd Abrahams
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In Wilhelmshaven werden 13.600 Menschen evakuiert

Wilhelmshaven (31. 8. 2026) – Bei Arbeiten im Marinearsenal wurde am heutigen Montagnachmittag eine Bombe gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bestätigte laut Mitteilung der Polizei, dass es sich bei dem Kampfmittel um eine amerikanische 5-Zentner-Bombe handelt, die über zwei Zünder verfügt. Auch wenn es sich dabei um keine Langzeitzünder handle, bestehe ein Restrisiko des Zündsystems.

Bombe wird Dienstag entschärft

Damit die Bombe zeitnah entschärft werden kann, muss ein Radius von 1.000 Metern um die Bombe evakuiert werden. Die Evakuierung beginnt am Dienstag, 1. September, um 8 Uhr. Bis 11 Uhr muss das Gebiet komplett geräumt sein. Betroffen sind rund 13.600 Menschen, die in der Südstadt, der Innenstadt und Heppens leben.

Die Polizei wird mit der Unterstützung weiterer Einsatzkräfte kontrollieren, ob das Gebiet (Karte) geräumt ist. Die großen Zufahrtsstraßen in dem betroffenen Bereich werden ab 11 Uhr abgesperrt. Sobald alles frei ist, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst dann mit der Entschärfung beginnen.

„Wer nicht weiß, wo er hinsoll, findet in den angrenzenden Sporthallen am Mühlenweg, an der Bremer Straße und am Gotthilf-Hagen-Platz Unterschlupf. Die drei Sporthallen werden als Notunterkünfte ab 8 Uhr öffnen“, heißt es in der Mitteilung.

Schulen bleiben geschlossen

Die in dem Gebiet liegenden Schulen (Grundschule Rheinstraße und Schule an der Deichbrücke) bleiben am Dienstagvormittag ebenso geschlossen wie die Kindertagesstätten Lüttje Oog, Arche Noah, Inselviertel, Christuskindergarten und Kinderspielhaus. 

Der Krisenstab der Stadt Wilhelmshaven kümmert sich um die betroffenen Alten- und Pflegeheime und stellt sicher, dass die dort lebenden und arbeitenden Personen, wenn nötig, evakuiert werden. Dabei werden sie von den Rettungsdiensten sowie den Stadtwerke-Verkehrsbetrieben unterstützt. Der Linienverkehr wird aus diesem Grund am Dienstagmorgen ab 8 Uhr eingestellt. Die Schülerbeförderung findet zuvor aber regulär statt.

Drohnenflüge untersagt

„Drohnenüberflüge über das Gebiet sind verboten“, heißt es in der Mitteilung. Die Polizei und die Bundeswehr würden Maßnahmen zur Durchsetzung des Verbots durchführen.

Der Krisenstab der Stadt tagte am Abend und bereitete die bevorstehende Evakuierung in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden vor. Weitere Informationen folgen ab Dienstagmorgen. Die Stadt richtet unter der Telefonnummer 04421/161616 ein Bürgertelefon ein, das am Montagabend bis 23 Uhr und am Dienstagmorgen ab 6 Uhr erreichbar ist.

Aktualisierung: Am heutigen Dienstag um 13.42 Uhr, also deutlich später als ursprünglich geplant, hat der Krisentag der Stadt dem Kampfmittelbeseitigungsdienst mitgeteilt, dass der Sicherheitsbereich um die Bombe evakuiert ist. Die Fachleute könnten jetzt mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Offenbar hatte sich die Räumung der Gebäude im Radius von 1000 Meter schwieriger gestaltet als erwartet, weil einige Bewohner ihre Wohnungen nicht verlassen wollten.

Kurz vor 17 Uhr meldet die Stadt, dass die Bombe erfolgreich entschärft worden sein. Die betroffenen Bürger dürfen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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