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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Faszinierende Leistungen der Zugvögel im Visier

Wilhelmshaven/Wangerland (9. 10. 2026) – Mit einer festlichen Auftaktveranstaltung im Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Wilhelmshaven sind heute die 18. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer eröffnet worden. Bis zum 18. Oktober,dreht sich an der Küste und auf den Inseln alles um die faszinierende Welt der Zugvögel. Mehr als 300 Veranstaltungen laden dazu ein, den Vogelzug im Wattenmeer hautnah zu erleben. 

Die Küstenseeschwalbe ist der Titelvogel der 18. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Foto: Ingo Arndt

Nationalpark-Leiter Peter Südbeck begrüßte annähernd 100 Gäste aus Politik und Verwaltung, Umweltbildung, Wissenschaft, Umweltverbänden und Tourismus. In diesem Jahr stehen die Zugvogeltage im Zeichen der Küstenseeschwalbe als Titelvogel – einer Art, die wie kaum eine andere für die außergewöhnlichen Leistungen des Vogelzugs steht. Partnerland der 18. Zugvogeltage ist Namibia, ein bedeutender Durchzugsraum der Küstenseeschwalbe auf dem Ostatlantischen Zugweg. 

Wattenmeer als Drehscheibe

In einer Videobotschaft hob Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer die Bedeutung des Wattenmeers als Drehscheibe des internationalen Vogelzugs hervor. Daraus erwachse für Niedersachsen eine besondere Verantwortung, diesen einzigartigen Lebensraum zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren. Weitere Grußworte sprachen Avril Coetzee, Botschaftsrätin der Republik Namibia, sowie Ralf Kohlwes, Leiter des Fachbereichs „Umwelt- und Klimaschutz“ der Stadt Wilhelmshaven. 

Den fachlichen Schwerpunkt bildete ein Vortrag von Ruben Fijn von der Universität Amsterdam. Er zeigte, welche enormen Distanzen Seeschwalben auf ihren jährlichen Wanderungen zwischen Brut-, Rast- und Überwinterungsgebieten zurücklegen und wie moderne Forschung dazu beiträgt, ihre Zugwege besser zu verstehen.

Zugvogelfest in Horumersiel

Für die nächste Tagen sind eine Fülle von Exkursionen, Vorträgen, Führungen, Mitmachaktionen, Filmvorführungen und Veranstaltungen für Familien geplant. Ab Samstag treten die ostfriesischen Inseln sowie die Festlandsregionen entlang der Küste beim „Aviathlon“gegeneinander an. Gesucht wird die Region, in der während der Zugvogeltage die meisten Vogelarten beobachtet werden. Die Gewinnerregion wird beim Zugvogelfest am Sonntag, 18. Oktober, 10 bis 18 Uhr, im Gästehaus in Horumersiel bekannt gegeben.

Unter dem Motto „Eine lebenswerte Welt für Zugvögel“ sind Kinder bis 14 Jahre eingeladen, kreativ zu zeigen, was Zugvögel brauchen, um sich für ihre langen Reisen zu stärken und unterwegs geschützt zu sein. Noch bis zum 14. Oktober können Beiträge bei der Nationalparkverwaltung eingereicht werden. 

Am Freitag, 16. Oktober, um 8 Uhr startet in Schillig einen vogelkundliche Wanderung zur Vogelschutzinsel Minsener Oog. Begleitet wie die Tür um Umweltschutzverband WWF. Das vollständige Veranstaltungsprogramm der 18. Zugvogeltage sowie aktuelle Informationen sind online verfügbar.

Handgemachte Musik sorgt für beste Stimmung

Hooksiel (9. 10. 2026) – Wer bislang noch Zweifel hatte, ob die Konzertreihe „Live hinterm Deich“ im Herbst wirklich eine kulturelle Bereicherung für Hooksiel ist, kann die seit diesem Donnerstag getrost beiseite schieben. „Die ungesteckerten 3“, die bereits einmal im Sommer auf der Musikbühne neben dem Gästehaus aufgetreten waren, begeisterten ihr Publikum mit einer über zweieinhalbstündigen Reise durch die internationale Musikgeschichte.

Ein wunderbares Konzert: „Die ungesteckerten 3“ überzeugten mit handgemachter Musik und guten Stimmen. Foto: hol

Der Dauerapplaus der gut 70 Besucherinnen und Besucher am Ende des Konzertes wurde mit zwei Zugaben belohnt. Mit zum Erfolg beigetragen haben dürfte die Wohnzimmer-Atmosphäre im Saal des Gästehauses. Das Publikum konnte aus nächster Nähe miterleben, wie Musik von Hand gemacht wird und welcher Sound zwei Gitarren, einem Cajon und einer zu einem Schlaginstrument umgebauten Holzkiste zu entlocken sind.

Die Dreistimmigkeit der Musiker aus Ihlow (Ostfriesland) sorgte dafür, dass manche der vorgetragenen Coverversionen besser klang als wie sie die Zuhörer in Erinnerung gehabt haben dürften. Dazu die Augen schließen und man könnte meinen, Pat Benetar („We belong“), Mick Jagger („Paint lt, Black“) oder John Lennon („Imagine“) treten direkt in Hooksiel auf.

Musikgenuss pur zum Vergnügen von Publikum und Künstlern auf der Bühne – und das zum Nulltarif. Zum nächsten von der Wangerland Touristik GmbH organisierten Konzert am kommenden Donnerstag, 15. Oktober, 19 Uhr wird die Band „Honeybird“ in Hooksiel erwartet. 

Polizei sucht Zeugen für Einbruchversuch

Horumersiel (9. 10. 2026) – In dem Zeitraum von Freitag, 18 Uhr, bis Montag, 5. Oktober, 9.30 Uhr, haben bislang unbekannte Täter versucht, in einen zu diesem Zeitpunkt geschlossenen Souvernirladen in der Goldstraße in Horumersiel einzudringen. Nach Angaben der Polizei wurden an der Eingangstür mehrere Hebelmarken festgestellt.

Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Täter aber nicht in die Geschäftsräume gelangt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei in Jever unter Telefon 04461/7449-0 zu melden.

Anwachsende Biomasse im Vorland wird zur Gefahr für die Deiche

Wangerland/Hooksiel (9. 10. 2026) – Die Deiche in Friesland und Wilhelmshaven sind „schaufrei“. Diese beruhigende Feststellung stand gestern am Ende der Herbstdeichschau des III. Oldenburgischen Deichbandes. Das heißt: Die Sturmflutsaison über Herbst und Winter kann kommen, ohne dass sich die Menschen hinter der rund 60 Kilometer langen Hauptdeichlinie allzu große Sorgen um ihr Hab und Gut machen müssen.

Der zunehmende Bewuchs im Deichvorland bereitet den Deichschützern sorgen. Die Biomasse kann bei Sturmfluten zu Treibgut werden, das sich an den Deichen ablagert und deren Standsicherheit gefährdet. Archiv-Foto: hol

Insgesamt sind die Deiche in der Region in einem guten Zustand. Nahezu auf der gesamten Strecke wird die vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) festgesetzte Bestickhöhe, also die vorgeschriebene Sollhöhe der Deiche, erfüllt. Einzige Ausnahme ist ein 2,4 Kilometer langes Teilstück im Bereich des Rüstersieler Grodens in Wilhelmshaven, der in den nächsten Jahren erhöht werden soll. Die Vorbereitungen für das wohl 15 bis 20 Millionen Euro teure Projekt laufen mit Hochdruck.

Ein Meter Klima-Zuschlag für die Deiche

Der Unterbestick, der am Rüstersieler Groden ausgeglichen werden soll, beträgt nach den Worten von Thorsten Wehrmann vom NLWKN1,35 Meter. In diese Berechnung ist bereits ein so genannter Klimazuschlag eingerechnet worden. Die Fachleute erwarteten mit Blick auf die Klimaerwärmung, dass die Deich in 100 Jahren einen Meter höher sein müssen als heute.

„Für die nächsten 15 bis 20 Jahre sind die Deich schon jetzt absolut sicher“, ist Rolf Neuhaus überzeugt. Der künftige Landrat nahm an der Deichschau teil, weil der Landkreis Friesland die Untere Deichschutzbehörde darstellt. Die Untere Deichschutzbehörde der Stadt Wilhelmshaven war durch Ulrich Wegener vertreten.

Nach den Worten von Deichband-Vorsteher Eilt-Onno Garlichs hat der Deichband im laufenden Jahr rund sechs Millionen Euro aus dem eigene Haushalt sowie aus Küstenschutzmitteln von Bund und Land in die Unterhaltung seiner Deiche investiert. Alle Baumaßnahmen wurde pünktlich zum 15. September beendet. Laufende Projekte müsse bis zum 15. April nächsten Jahres ruhen.

Schwerpunkt Lahnungsbau

Ein Schwerpunkt im Wangerland war der Lahnungsbau im Elisabethaußengroden. Lahnungen sind kleine Anlagen aus Holzpfählen, Reisig und Wasserbausteinen, die im Deichvorland dafür sorgen, dass das Sediment nicht weggespült wird. Dadurch können Salzwiesen entstehen – und das auflaufende Wasser wird bereits im Vorfeld abgebremst, bevor es bei einer Sturmflut gegen den Deich läuft.

Zogen nach der Herbstdeichschau im „Deichgrafen“ in Förrien Bilanz: (von links) Thorsten Wehrmann (NLWKN), Ulrich Wegener (Stadt Wilhelmshaven), Deichbandvorsteher Eilt-Onno Garlichs und Rolf Neuhaus (Landkreis Friesland), Foto: hol

Sorge bereitet den Deichschützern vor diesem Hintergrund, dass die von Landwirten bewirtschaftet Fläche im Deichvorland immer weiter zurückgeht. Der Grund dafür ist die zunehmende Vernässung des Deichvorlandes, die selbst eine Nutzung der Flächen als Grünland unwirtschaftlich macht. „Als Folge der mangelnden Bewirtschaftung wächst immer mehr Vegetation im Deichvorland“, schildert Garlichs. Aus der anwachsenden Biomasse wird bei Sturmfluten Treibgut, das sich als „Teek“ am Deichfuß ablagert, mit der Folge, dass die darunter liegende Grasnarbe abstirbt und die Standfestigkeit des Deiches gefährdet.

Die Beseitigung des Teeks, so Garlichs, ist aufwendig und teuer. Die Mittel dafür könne der Deichband nicht aus seinen Haushaltsmitteln tragen. Rolf Neuhaus zeigte sich zuversichtlich, dass sich im Dialog mit den beteiligten Behörden von Land bis zur Nationalparkverwaltung eine Lösung für das Problem finden wird.

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Hinweisschilder werben für mehr Respekt und Rücksichtnahme

Wangerland (8. 10. 2026) – Gerade während der Erntezeit sind viele landwirtschaftliche Maschinen auf den Wegen unterwegs. Gleichzeitig nutzen zahlreiche Menschen die ländlichen Wege für Spaziergänge, Fahrradtouren und Freizeitfahrten. Ein respektvoller Umgang miteinander hilft dabei, dass alle sicher ans Ziel kommen.

Wollen für mehr Rücksichtnahme auf den Straßen im Wangerland werben. Von links: Jörg Fathke (stellv. Bauhofsleiter), Landwirt Burkhard Mennen, und Ordnungsamtleiter Markus Gellert. Foto: Gemeinde

Das Wangerland will deshalb ein Zeichen für ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer setzen. Im Gemeindegebietwerden in den kommenden Wochen insgesamt 50 Hinweisschilder aufgestellt. Die Botschaft und der Appell: Rücksicht nehmen, aufmerksam sein und miteinander unterwegs sein. 

Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Auto oder mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen – auf den Straßen und Wegen treffen täglich ganz unterschiedliche Verkehrsteilnehmer aufeinander. Besonders auf schmalen Straßen und Wegen im Außenbereich kann es dabei schnell eng werden. 

„Dabei steht für uns ganz klar das Miteinander im Vordergrund“, betont Burkhard Mennen, Landwirt im Wangerland. Er setzt sich bereits seit längerer Zeit für mehr Rücksichtnahme und Verständnis im Straßenverkehr ein. „Es geht nicht darum, dass jemand die Wege nicht nutzen soll. Vielmehr geht es darum, dass wir alle aufeinander achten und Verständnis haben.“ 

Die neuen Schilder sollen deshalb nicht belehren, sondern daran erinnern, im Straßenverkehr aufmerksam und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Das ist gerade dort wichtig, wo unterschiedliche Interessen und Geschwindigkeiten aufeinandertreffen. 

Markus Gellert, Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Wangerland, Jörg Fathke, stellvertretender Bauhofsleiter, und das Team vom Bauhof der Gemeinde kümmern sich um die Aufstellung der Schilder. Diese werden an verschiedenen Punkten im gesamten Wangerland angebracht und sollen sowohl Einheimische als auch Gäste für das Thema sensibilisieren. 

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Kreisverband der Grünen hat einen neuen Vorsitzenden

Friesland (8. 10. 2026) – Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in Friesland hat einen neuen Vorsitzenden: Jan Szymanski (50) aus Varel wurde am Mittwoch von der Kreismitgliederversammlung einstimmig gewählt. Er war der einzige Kandidat.

Co-Vorsitzende Dr. Jutta Helmerichs gehörte zu den ersten Gratulanten des neuen Kreisvorsitzenden der Grünen, Jan Szymanski. Foto: Grüne

Szymanski löst Cornelius Geertsema aus Bockhorn ab, der aus familiären Gründen sein Amt niedergelegt hatte. Der neue Kreisvorsitzende ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Seine Amtszeit beträgt zwei Jahre. 

Szymanski, von Beruf Förderschullehrer, berichtete von seinem Engagement in der Anti-Atomkraft-Bewegung Mitte der 1990er Jahre, seinem Einsatz für Demokratie und Transparenz, gegen Diskriminierung jeder Art und für eine bessere Art der Energieerzeugung: „Ich bringe viel Erfahrung aus zivilgesellschaftlichem Engagement mit. Das beinhaltet Austausch und Erfahrung in der Vernetzung mit anderen Gruppen.“

Szymanski kündigte an, sich im Kreisverband der Grünen für Demokratie und echte Teilhabe engagieren zu willen. „Wir müssen klar gegen Rechtsextremismus und Desinformation stehen.“ 

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„Gästeforum“ soll Informations-Lücke für Tourismus-Branche schließen

Wangerland (7. 10. 2026) – Der 27. September dieses Jahres war für Gastronomen und gewerbliche Vermieter ein wichtiges Datum. Und ein gefährliches dazu. Vor rund zwei Wochen ist die so genannte „Empco-Richtlinie“ in Deutschland in Kraft getreten, die das Europäische Parlament 2024 auf den Weg gebracht hat.

Der Hotelier Christian Fuchs will mit dem „Gästeforum“ eine Lücke im Informationsangebot für gewerbliche Anbieter in Gastronomie und Vermietung schließen und ein Forum für neue Netzwerke schaffen. Foto: hol

Der Gesetzgeber will damit die Verbraucher vor dem so genannten „Greenwashing“ schützen. Unter anderem vor irreführender Werbung etwa mit Begriffen wie „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“. „Solche Werbesprüche sind nur noch dann erlaubt, wenn sie offiziell zertifiziert sind“, erläutert Christian Fuchs, der zusammen mit seiner Frau das Landhotel Nakuk im Wiardergroden führt und sich unter anderem beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) engagiert.

Neue Gesetzgebung

Gerade im Tourismus und im Gastgewerbe sei man bislang mit solchen Versprechen oft leichtfertig umgegangen. Das Risiko, das jetzt daraus erwächst, so Fuchs: „Es stehen schon Hunderte von Anwälten bereit, entsprechende Verstöße etwa auf den Internetseiten der Unternehmen kostenpflichtig abzumahnen.“

Die „Empco-Richtlinie“ und ihre praktischen Folgen – das wäre aus Sicht von Fuchs ein Thema gewesen, über das die Wangerland Touristik GmbH (WTG) als lokale touristische Marketingorganisation die Betriebe im Wangerland hätte informieren können. Aber bekanntlich hat die insolvente WTG zurzeit andere Probleme und ist möglicherweise auf in Zukunft nicht mehr in der Lage. derartige Dienstleistungen für die Branche zu erbringen.

Praktischer Nutzen

Die sich daraus ergebende Informationslücke für die touristischen Leistungsträger in der Gemeinde will Fuchs mit einer App schließen, einem Informations-Portal, das er selbst in den vergangenen Wochen und Monaten konzipiert und programmiert hat – das „Gastgeberforum“. „Zurzeit befindet sich die App noch im Probelauf“, so Fuchs gegenüber „Hooksiel-life“. Aber er sei überzeugt davon, dass die Fülle von verschiedenen Informations- und Austauschmöglichkeiten für gewerbliche Gastronomen und Vermieter sehr nützlich seien und einen echten Mehrwert erbringen.

Über die App sollen eine Fülle von Informationen bereit gestellt werden – von einer Veranstaltungs- und Terminübersicht über einen Gezeiten-Kalender bis hin zu einer Personalbörse, auf der Unternehmen Stellen anbieten und sich Interessierte bewerben können. Ein anderes Beispiel: Ein Gast plant eine Hochzeit mit über 100 Gästen. Kann der angefragte Gastronom die Veranstaltung nicht darstellen, kann über das „Gästeforum“ eine Umfrage an die andren Betreibe im Wangerland stellen, ob sie dem Gast ein Angebot unterbreiten möchten. Fuchs: „Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region.“

Eigene Hauszeitung

Oder die digitalisiert Hauszeitung: Mit ein paar Klicks generiert Fuchs den „Wangerland-Kurier“, ein Info-Blatt, das er jedem seiner Gäste auf den Frühstückstisch legen kann. Gefüllt von künstlicher Intelligenz mit Standardmeldungen aus der Region, angereichert etwa um das Tages-Menü des Hotels oder einen besonderen Tipp des Gastgebers.

Und natürlich das Forum mit allen für die Branche interessanten Neuigkeiten wie die Warnung vor der „Empco-Richtlinie“ oder die Folgen, die die geplante Reform des Minijob-Systems auf Bundesebene für die Personalkosten in Restaurants und Hotels bedeuten kann 

Fuchs sieht in dem Gastgeberforum mit seinen Marketing-Chancen und den verschiedenen Netzwerk-Möglichkeiten ein Tool, das nicht nur fürs Wangerland eine Bereicherung ist. Auch auf Destinationen wie Jever oder Wilhelmshaven könne die App ohne Probleme angepasst werden. Einen Eindruck erhalten Interessierte über die Internetseite Gastgeberforum.de. Für Rückfragen zu erreichen ist Christian Fuchs am besten über die Email-Adresse forum@wangerland.live.

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Janssen: Höhere Tabaksteuer muss die Prävention stärken

Friesland/Wilhelmshaven (6. 10. 2026) – Weniger junge Menschen sollen mit dem Rauchen anfangen, mehr Raucher Unterstützung beim Aufhören bekommen: Daran sollte sich nach Ansicht der CDU-Bundestagsabgeordneten Anne Janssen (Wittmund) die geplante Erhöhung der Tabaksteuer messen lassen. Gemeinsam mit Facharzt Klaus-Peter Schaps, Vorsitzender des Ärztevereins Wilhelmshaven-Friesland, setzt sie sich dafür ein, den Gesundheitsschutz in den Mittelpunkt zu stellen. 

Anlässlich der öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss fordert Janssen, zusätzliche Einnahmen vollständig für den Gesundheitsbereich und besonders für die Prävention zu verwenden. Allgemeine Haushaltslöcher dürften damit nicht gestopft werden.

„Wir müssen verhindern, dass junge Menschen überhaupt mit dem Rauchen anfangen. Und wer aufhören möchte, braucht wirksame Unterstützung“, sagt Janssen (Foto) . Die auch für das Wangerland zuständige Abgeordnete kennt die Folgen des Tabakkonsums aus ihrem Berufsleben.

„Als ehemalige Krankenpflegerin weiß ich, wie viel Leid hinter vermeidbaren Erkrankungen steht. Deshalb setze ich mich mit Nachdruck für eine starke Präventionsarbeit ein“, so Janssen.  Auch Schaps hält eine höhere Tabaksteuer aus ärztlicher Sicht für sinnvoll. Steigende Preise könnten dazu beitragen, den Konsum zu verringern und schwere Folgeerkrankungen zu verhindern. Er beschreibt, was Rauchen für Betroffene bedeuten kann: „Deutliche Leistungsminderung, Luftnot, künstlicher Sauerstoffbedarf und zuletzt der vorzeitige Tod können häufig Folge des Rauchens sein.“ 

Besonders der Schutz junger Menschen beschäftigt den Mediziner. Dabei richtet sich der Blick auch auf E-Zigaretten und das sogenannte Vapen. Diese Produkte sind ebenfalls mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Für Janssen reicht es deshalb nicht, Tabakprodukte teurer zu machen. „Höhere Preise müssen durch besser finanzierte Aufklärung und Hilfen zum Rauchstopp begleitet werden“, betont sie. 

Nach Angaben des Parlamentskreises Prävention sterben in Deutschland jährlich rund 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die gesellschaftlichen Kosten werden auf fast 100 Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Mehr als 30 Milliarden Euro davon entfallen unmittelbar auf das Gesundheitssystem. Der Gesetzentwurf sieht vor, die Tabaksteuer von 2027 bis 2030 in vier jährlichen Schritten anzuheben. 

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Landkreis Friesland ehrt langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Friesland (6. 10. 2026) – Auf 20, 25 beziehungsweise 40 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst blicken fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Friesland zurück. Ihnen sprachen Landrat Sven Ambrosy und Personalratsvorsitzende Indra Besold ihre Glückwünsche und ihren Dank für die langjährige Tätigkeit aus. 

Auf dem Bild von links: Landrat Sven Ambrosy, Thorsten Hinrichs (Fachbereichsleiter Straßenverkehr), Indra Besold (Personalratsvorsitzende), Lydia Onken (Fachbereich Jugend und Familie), Jubilar Andree Falkenhof, Jubilarin Ingrid Popken, Reent Janßen (Fachbereichsleiter Innere Dienste, Wirtschaft und Finanzen), Jubilarin Marita Belka, Jubilarin Helke Fellensiek, Jubilar Carsten Feinhals, Jördis Reints (Fachbereich Digitalisierung und Personal), sowie Timo Tetz (Fachbereichsleiter Ordnung). Foto: Landkreis Friesland

Marita Belka (Fachbereich Innere Dienste, Wirtschaft und Finanzen) begann ihre berufliche Laufbahn beim Landkreis am 1. August 1986 als Kreisassistent-Anwärterin. Nach ihrer Ausbildung war sie zunächst im Veterinäramt tätig und arbeitete anschließend in verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung, unter anderem in der Zentralregistratur, im Straßenverkehrsamt, im Haupt- und Personalamt sowie im Inneren Service.

Darüber hinaus war sie als Schulsekretärin an der BBS Jever, dem Mariengymnasium Jever und der IGS Friesland Nord tätig. Von 2017 bis 2022 arbeitete sie im Bereich Bildung und Teilhabe im Jobcenter. Seit 2022 ist sie im Fachbereich Innere Dienste, Wirtschaft und Finanzen tätig und leitet dort das Sachgebiet Innere Dienste. 

 Andree Falkenhof (Fachbereich Ordnung) begann seine Ausbildung beim Landkreis am 1. August 2001. Nach seiner Ausbildung war er zunächst als Verwaltungsfachangestellter im Sachgebiet Registratur tätig. Anschließend arbeitete er im Bereich Bildung und Teilhabe sowie zeitweise im Jobcenter Friesland. Seit 2013 ist er im Fachbereich Ordnung tätig. Nach verschiedenen Aufgaben im Bereich Feuerwehr, Katastrophenschutz, Jagd und Waffen ist er seit Mitte 2017 als Verwaltungsfachangestellter in der Jagd- und Waffenbehörde tätig. Von 2008 bis 2024 war er zudem Mitglied des Personalrats.

Carsten Feinhals (Fachbereich Digitalisierung und Personal) begann am 1. Januar 2006 seine Tätigkeit als Sachbearbeiter in der Leistungsabteilung der damaligen ARGE beziehungsweise des Jobcenters Friesland. In dieser Zeit war er unter anderem als Sachbearbeiter für Leistungen in der Eingangsberatung tätig. Seit dem 15. August 2009 ist er im Sachgebiet Personal tätig. Dort übernimmt er unter anderem die Funktionen als IT-Koordinator, Ersthelfer und Brandschutzhelfer.

Helke Fellensiek (Fachbereich Jugend und Familie) arbeitet seit dem 7. Juli 1986 beim Landkreis. Nach Stationen im Bauverwaltungsamt und in verschiedenen Vorzimmerbereichen ist sie seit 1992 im Jugendamt beziehungsweise im heutigen Fachbereich Jugend und Familie tätig. Dort arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, unter anderem bei den sozialen Leistungen und den Beistandschaften. Seit 1999 ist sie zudem als Urkundsbeamtin bestellt. Seit 2020 ist sie Mitglied im Personalrat.

Ingrid Popken (Fachbereich Straßenverkehr) begann am 1. August 1986 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis. Nach ihrer Ausbildung war sie zunächst im Jugendamt tätig, bevor sie in den Fachbereich Straßenverkehr wechselte. Dort ist sie seit 1989 tätig. Seit Mitte 1999 ist sie stellvertretende Leiterin der Zulassungsstelle.

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Trainingsanzüge für Fußballer des SC Wangerland gespendet

Wangerland/Hooksiel (5. 1. 2026) – Der Hooksieler Unternehmer Tobias Geisen unterstützt die von Lars Reiners trainierte Fußball-C-Jugend des SC Wangerland. Im Vorfeld des jüngsten Punktspiels am vergangenen Samstag überreichte der Geschäftsführer der Nojalu Infrastruktur GmbH der Mannschaft einen Satz Trainingsanzüge (Foto).

Die Spieler zahlten mit einer guten Leistung auf dem Rasen des Fußballplatzes an der Hooksieler Jaderennbahn zurück. Sie gewannen ihr Punktspiel gegen FC Medya Oldenburg mit 8:0 (2:0) und rückten damit auf den vierten Tabellenplatz.