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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Acht Stimmen für die Jugend im Landkreis Friesland

Friesland/Wangerland (22. 10. 2026) – Acht junge Menschen, viele Ideen und ein gemeinsames Ziel: Die Interessen junger Menschen in Friesland vertreten. Das neue Jugendparlament Friesland (JuPa) steht. Alle acht Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt hatten, wurden gewählt. Karina Pik (Varel) und Niklas Doyen (Wangerland) bilden das Vorstandsteam. 

Das neue Jugendparlament: (von links) Malak Mamo, Niklas Doyen, Karina Pik, Noah Tuchen, Rania Aoibheal Wichner, Oskar Lehmann undFranziska Endrulli. Auf dem Bild fehlt Neele Hedemann. Foto: Landkreis Friesland

Neben Karina Pik und Niklas Doyen gehören Noah Tuchen (Jever), Franziska Endrullis (Schortens), Malak Mamo (Sande), Oskar Lehmann (Varel), Neele Hedemann (Sande) und Rania Aoibheal Wichner (Zetel) dem neuen Jugendparlament an. Gemeinsam möchten sie eigene Themen einbringen, Ideen entwickeln und die Zukunft Frieslands aktiv mitgestalten.

Das Jugendparlament Friesland gibt es seit 2017. Es vertritt die Interessen junger Menschen gegenüber Politik und Verwaltung und beschäftigt sich mit Themen, die ihren Alltag unmittelbar betreffen. Dazu gehören beispielsweise die Situation an Schulen, Freizeitangebote, Busverbindungen und Treffpunkte für Jugendliche. Mit dem JuPa haben junge Menschen in Friesland eine Stimme, um ihre Perspektiven einzubringen und die Entwicklung des Landkreises mitzugestalten.

Wohnmobil muss ausweichen und fährt gegen einen Baum

Wangerland (22. 10. 2026) – Bei einem Unfall auf der Kreisstraße 88 im Bereich Wangerland-Sophiengroden sind ein Wohnmobil und ein Baum beschädigt worden. Ein weiteres beteiligtes Fahrzug fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Das Wohnmobil war nach bisherigen Ermittlungsstand gegen 12.20 Uhr in westlicher Richtung unterwegs. Dabei sei ihm ein bislang unbekannter Pkw entgegengekommen, dessen Fahrer sich offenbar nicht an das Rechtsfahrgebot gehalten habe und trotz der geringen Fahrbahnbreite mittig der Fahrbahn gefahren sei, so die Polizei.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Wohnmobilfahrer aus und touchierte dabei einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Baum. Sowohl am Wohnmobil als auch am Baum entstand Sachschaden. Der entgegenkommende Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne dass sich der Fahrer um den entstandenen Schaden kümmerte. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Jever unter der Rufnummer 04461/7449-0 in Verbindung zu setzen.

Regine Kolping stellt Historien-Roman über Wangerooge vor

Hooksiel (19. 10. 2026) – Regine Kölpin stellt am Freitag, 30. Oktober, ab 19 Uhr im Gästehaus Hooksiel ihren neuen historischen Roman über Wangerooge, Aufbruch und Freundschaft vor. Der Titel: „Das Seebad am Nordseestrand“. Inhaltlich geht es um Ehrgeiz, Freundschaft und den Preis des Aufstiegs. 

In dem Ende Juli dieses Jahres erschienenen Roman entführt die Autorin aus Neustadtdgödens nach Wangerooge im Jahr 1829. In eine Zeit, in der aus einem bescheidenen Seebad ein Ort von Glanz und Ansehen werden soll. Im Mittelpunkt steht Bernhardine Westing, die, als ihr Mann zum Badekommissar ernannt wird, das Unmögliche wagt und mit rigoroser Entschlossenheit den Aufstieg des Seebads vorantreibt, nicht zur Freude aller Wangerooger.

Beeke Tammen, eine Insulanerin aus einfachen Verhältnissen, findet in Bernhardines Küche nicht nur Arbeit, sondern ihre Berufung und wird der unnahbaren Frau zur engsten Vertrauten. Doch dann wird ihre aufblühende Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. 

Mit historischer Genauigkeit und viel Gespür für ihre Figuren erzählt Regine Kölpin von Ehrgeiz und Zusammenhalt, von gesellschaftlichen Umbrüchen und der Frage, was Freundschaft aushalten kann, und zeichnet zugleich ein lebendiges Bild der Anfänge des Seebäderwesens an der Nordsee. 

Alle Nordseefans können sich auf einen unterhaltsamen Abend mit der Autorin freuen, der mit einer Signierstunde endet. Einlass ins Gästehaus ist ab 18.30 Uhr. Tickets sind ab 10 Euro in den Tourist-Informationen oder online unter wangerland.de erhältlich. 

Neue Pfarrerin lässt sich von schwieriger Lage nicht abschrecken

Hooksiel (21. 10. 2026) – Hooksiel bekommt einen neue Pfarrerin. Im Wangerland ist Vera Rosin schon seit dem 1. September angekommen. Voraussichtlich im November wird sie dann aus einer Ferienwohnung in Schillig in ein Häuschen in der Friesenstraße umzuziehen. Endlich, so sagte die 60-Jährige bei ihrer Vorstellung vor dem Männerkreis der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde im Walter-Spitta-Haus, werde dann das Leben aus Koffernein Ende haben.

Strahl Zuversicht und Tatkraft aus: die neue Pfarrerin der ev.-luth. Kirchengemeinde Wangerland: Vera Rosin. Foto: hol

Vera Rosin ist Nachfolgerin von Stefan Grünefeld, der Hooksiel in Richtung Oldenburg verlassen hat. Auf Anraten ihres Sohnes habe sie sich auf die freie Stelle an der niedersächsischen Küste beworben und dafür ihre Pastoren-Stellung im westfälischen Herten verlassen. Damit geht ein Lebenswunsch etwas frühe als geplant in Erfüllung.

Der Hektik im Ruhrgebiet entflohen

Wie die gebürtige Dortmunderin schilderte, hätten sie und ihr Ehemann stets vorgehabt, mit dem Eintritt in den Ruhestand in ihren Urlaubsort Wangerland umzuziehen, um sich der Hektik und der Feinstaub-Belastung im Ruhrgebiet zu entziehen. Ihr Mann sei inzwischen Rentner. Die freie Stelle im Wangerland habe dem Paar die Chance eröffnet, die geplanten Umzug um fünf Jahre vorzuziehen.

Ein Glücksfall für beide Seiten, wie Kirchenältester Heinz Martin unterstrich. Auf die erste bundesweite Ausschreibung hätte sich nur ein Interessent gemeldet, dessen Bewerbung aber an arbeitsrechtlichen Fragen gescheitert sei. In der zweiten Runde habe sich dann Vera Rosin gemeldet. Künftig, so die Gefahr, würden viele frei werdende Stellen vakant bleiben. Martin: „Es gibt aktuell so gut wie eine Studierenden der evangelischen Theologie und damit keinen Pastoren-Nachwuchs.“ 

Sorgenkind Walter-Spitta-Haus

15 Männer um Männerkreis-Sprecher Herbert Ulfers nutzten am Dienstagabend die Gelegenheit, die neue Pfarrerin kennenzulernen und einige Themen aus dem aktuellen Gemeindeleben anzusprechen. Davon gibt es genug, sie sich zeigte. Die Fusion von ehemals acht selbstständigen Gemeinde zur Kirchengemeinte Wangerland ist erst vor wenigen Monaten abgeschlossen worden.

Die Organisationsstruktur sieht nur noch zweieinhalb Stellen für Geistliche vor. Dafür gibt es im Gemeindegebiet aber zehn unter Denkmalschutz stehende Kirchen, ebenso viele Friedhöfe und Gemeindehäuser, von denen mittelfristig die meisten aufgegeben werden sollen. Auch das Walter-Spitta-Haus in Hooksiel. Männerkreis-Mitglied Dietrich Gabbey forderte Vera Rosin auf, sich mit dafür einzusetzen, dass die Kirche mit ihren Mitgliedern über die Zukunft des Gebäudes ins Gespräch kommt. Es wäre ein schwerer Verlust für Kirche und Ort, wenn dieser soziale Treffpunkt verloren ginge.

„Es gibt immer eine Lösung“

Vera Rosin ließ sich von den Problemlagen nicht schrecken. Sie vermittelte den Eindruck, für pragmatische Lösungen zu stehen. Ihr Lebensmotto, was sie von ihrem Vater, einem Bergmann, übernommen habe: „Es gibt immer eine Lösung. Und wenn etwas nicht passt, dann wird es passend gemacht.“

Das künftige Theologen-Team, zu dem noch Hanja Harke und Fredo Eilts gehören, ist jeweils für das gesamte Wangerland zuständig. Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Beerdigungen. Ihren persönlichen Schwerpunkt sehe sie bei Trauerfeiern, sagte Vera Rosin. „Hier schlägt mein seelsorgerisches Herz.“ Sie werde sich Zeit nehmen für Gespräche, um den Angehörigen beim Trauergottesdienst die Gelegenheit zu geben, sich von den Verstorbenen zu verabschieden. Einen zweiten Schwerpunkt ihrer Arbeit im Wangerland soll die Urlauberseelsorge bilden. 

Vortragsabend zur Volkskrankheit Vorhof-Flimmern

Sanderbusch/Wangerland (21. 10. 2026) – Die Deutsche Herzstiftung, die Kardiopraxis Friesland und Friesland Kliniken laden für Mittwoch, 4. November, zu einem kostenlosen Vortragsabend in das Nordwest-Krankenhaus (NWK) Sanderbusch ein. Im Rahmen der „Herzwochen“ der Deutschen Herzstiftung steht das Thema „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ im Mittelpunkt.

Eintritt kostenlos

Die kostenlose Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im „Bistro“ des NWK, Am Gut Sanderbusch 1, statt. Um Anmeldung unter Telefon 04422/80-1837 oder per Mail an bildungszentrum@friesland-kliniken.de wird gebeten.

Vorhofflimmern wird im Gesundheitswesen als Volkskrankheit eingestuft. Es ist die am häufigsten auftretende anhaltende Herzrhythmusstörung, die unbehandelt zu großen Komplikationen bis hin zum Schlaganfall führen kann.

„Deshalb ist Aufklärung sehr wichtig, denn frühzeitig erkannt, bestehen gute Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten“, sagt der Chefarzt der Kardiologie und internistischen Intensivmedizin der Friesland Kliniken am Standort Sanderbusch, Privatdozent Dr. Claus Lüers (Foto). 

Praktische Tipps von Medizinern

In seiner Funktion als Mitglied des Beirats der Deutschen Herzstiftung lädt er mit Helmut Hüskes, ehrenamtlich tätiger Beauftragter der Herzstiftung, sowie der Kardiopraxis Friesland zu dem Informations- und Vortragsabend ein. Neben Lüers werden seine Kollegin und Oberärztin Dr. Susanne Heipke-Thiem sowie die Kardiologen Dr. Tobias Härle und Dr. Felix Wahldiek von der Kardiopraxis Friesland (Sanderbusch) unterschiedliche Aspekte des Themas beleuchten.

Ursachen und Symptome von Vorhofflimmern, Risiken, mögliche Begleiterkrankungen sowie Behandlungsmöglichkeiten von Medikamenten bis hin zu interventionellen Verfahren stehen dabei im Fokus. Darüber hinaus gibt es praktische Tipps, wie man seine Herzgesundheit erhält und stärkt. 

Blutspende: Leckereien versüßen den Umzug zur Feuerwehr

Hooksiel (20. 10. 2026) – Keinen Personalausweis dabei? Kein Blutspende! Da kennt der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kein Pardon. Selbst der auf dem Handy hinterlegte digitale Ausweise erlaubt keine Ausnahme. Also zurück nach Hause. Neuer Anlauf.

Haben sich über Jahre um das leibliche Wohl der Blutspender im Walter-Spitta-Haus gekümmert: (von links) Annegrete Neumann, Marianne Bruns, Kerstin Woitak, Dora Claasen, Sieglinde Schandinat und Rosi Engelbrecht. Foto: Schriever

Registrieren lassen. Fragebogen zu Gesundheitszustand, Impfungen und Sexualpraktiken ausfüllen. Eisenwert im Blut und Blutdruck überprüfen lassen. Noch einmal den Personalausweis vorzeigen. Schon sitzt man auf dem Spenderplatz im großen Saal des Walter-Spitta-Hauses.

Stärkung nach der guten Tat

„Name und Geburtsdatum?“ Natürlich. Auf jeden Fall muss vermieden werden, dass die Blutspende einer falschen Person zugeordnet wird. Ein kurzer Piks in die Armbeute und das Blut läuft. Tropfen für Tropfen steigt das Gefühl, etwas Gutes zu tun. Anderen Menschen möglicherweise zu helfen.

Der Spendenbeutel ist voll. Kanüle raus, Pflaster auf die Einstichstelle und ab in den Nebenraum. Hier wartet ein reichlich gefülltes Büfett zur Stärkung. Kaffee und Kuchen, leckere belegte Brote, Suppen und sogar Schokoküsse. Was isst man nicht alles gern, um wieder zu Kräften zu kommen?

Für die Leckereien verantwortlich ist ein Kreis von Helferinnen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wangerland. Seit Jahren. Die Frauen backen und Kochen dreimal jährliche für die Blutspender. Von Anfang an, seit genau 14 Jahren, dabei war die Hooksielerin Sieglinde Schandinat, die auch die Registrierung der Spender im Gemeindehaus der Kirchengemeinde übernommen hat.

Damit ist jetzt Schluss. Der Blutspendedienst zieht zum nächsten Jahr um ins Feuerwehrgerätehaus am Hohe Weg. Dann übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel die Organisation der Termine und die Beköstigung der Spender.

Dankeschön an Helferinnen

Kirchenälteste Bettina Schriever dankte an diesem Montag allen Helferinnen aus der Kirchengemeinde für ihre Engagement in den vergangenen Jahren und überreichte ihnen eine kleine Aufmerksamkeit.

Zum Blutspendeteam gehörten neben Sieglinde Schandinat, Rosi Engelbrecht, Marianne Bruns, Annegrete Neumann, Dora Claasen und Kerstin Woitak. Mit Ausnahme von Kerstin Woitak ziehen sich die Damen mit dem Umzug zur Feuerwehr aus dem Blutspende-Dienst zurück. Ein Dankeschön überbrachte Bettina Schriever auch an Eike Frerichs und Fred Jacobi für deren logistische Unterstützung bei der Ausrichtung der Blutspenetermine. 

Von Nachhaltigkeit zu Natur: Einblick in regionale Vielfalt

Wangerland (20.10. 2026) – Am Wochenende, 24. und 25. Oktober, öffnet der Wanama, der „Wangerländer Naturmarkt“, zum sechsten Mal seine Türen. Samstag und Sonntag können Gäste und Einheimische in der einst als Nachhaltigskeits-Markt etablierten Veranstaltung jeweils von 10 bis 16 Uhr Produkte aus der Region kennenlernen und sich über die Arbeit lokaler Initiativen informieren. Der Eintritt ist kostenfrei.

Die Besucher erwartet ein vielseitiges Angebot aus handgefertigten Produkten, kulinarischen Spezialitäten und Kunsthandwerk. Das Sortiment reicht von Erzeugnissen rund um das Schaf und friesischem Honig über Kosmetikprodukte und Makramee-Arbeiten bis hin zu Dekorationen für Haus und Garten. Die Aussteller präsentieren ihre Produkte und Projekte, berichten von ihren Erfahrungen und geben praktische Tipps für den Alltag. 

Informationen und Mitmachangebote rund um Natur- und Umweltschutz bieten unter anderem lokale Verbände und Initiativen wie WAU, BUND Wilhelmshaven, JadeWale e. V. sowie Erde und Flut. Am Stand des Nationalpark-Hauses Wangerland erfahren Besucher mehr über die Tierwelt der Region und können einen Blick durch das Mikroskop werfen. Beim Spinnkreis Neustadtgödens kann gefilzt und das traditionelle Spinnen beobachtet werden. 

Für Kinder finden an beiden Tagen um 11 und15 Uhr kostenfreie Vorstellungen des beliebten Bilderbuchkinos in der Bücherei statt. Von 11.30 bis 15 Uhr wird eine Bücherei-Rallye angeboten. Zudem informieren das Fairmobil aus Aurich und die Jägerschaft Friesland-Wilhelmshaven über ihre Arbeit. 

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Überland will jetzt Stromnetz und Wasserleitungen ausbauen

Hooksiel (19. 10. 2026) – Die erste Saison auf dem Nordsee-Campingplatz Hooksiel unter der Führung von „Überland Camping“ ist beendet. Auf der Agenda des privaten Betreibers, der den Platz zu Jahresbeginn von der insolventen Wangerland Touristik GmbH übernommen hatte, standen unter anderem Investitionen in die Infrastruktur, die Neuordnung der Stellplätze nach Dauercampern und Saisoncampern und das Ende des FKK-Campings ab 2027. „Hooksiel-life“ hat vor diesem Hintergrund einige Fragen an „Überland Camping“ gestellt.

Die Saison 2026 auf dem Nordsee-Campingplatz ist beendet. Am Wochenende reisten die letzten Camper ab. Bekanntlich muss der vor dem Deich direkt am Wattenmeer liegende Platz mit Beginn der Sturflutsaison geräumt werden. Foto: hol

Betreiber mit Campingsaison zufrieden

Frage: Wie ist Überland Camping mit dem Saisonverlauf in Hooksiel zufrieden? Welche der zu Saisonbeginn geplanten Investitionen und Verbesserungen auf dem Platz konnten umgesetzt werden?Überland Camping: Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Campingsaison 2026 am Nordsee Campingplatz Hooksiel und konnten viele unserer geplanten Neuerungen erfolgreich umsetzen. Ein neuer Abenteuerspielplatz mit Leuchtturm und Kletterwelt, ein großes Hüpfkissen sowie ein Indoorspielplatz sorgen ab sofort für noch mehr Abwechslung bei unseren jungen Gästen. Zudem wurden ein Sanitärgebäude modernisiert, eine Minigolfanlage realisiert und eine neue Sommerlounge geschaffen.

Frage: Hält die Überland-Gruppe an den konzeptionellen Neuerungen – zum Beispiel dem FKK-Aus ab der nächsten Saison – fest?
Überland Camping: Ja, an der Ausrichtung und den Plänen für die Saison 2027 hat sich nichts geändert. Wir halten wie geplant an der konzeptionellen Neuausrichtung fest, die sehr positiv von unseren Gästen aufgenommen wird. Das zeigt sich in Rückmeldungen vor Ort wie auch im Netz.

Verbundenheit mit dem Standort

Frage: Konnten bisherige FKK-Camper als Textilcamper gewonnen werden?
Überland Camping: Ja, von den bisherigen FKK-Saisoncampen konnten wir eine Vielzahl überzeugen, auch im kommenden Jahr als Textilcamper bei uns zu bleiben. Das freut uns sehr und zeigt die hohe Verbundenheit mit dem Standort Hooksiel und unserem Nordsee Campingplatz Hooksiel.

Ein Abenteuerspielplatz mit Leuchtturm und Kletterwelt gehört zu den gelungenen Neuerungen auf dem Nordsee Campingplatz. Foto: hol

Frage: Wie läuft die Neuverteilung der Stellplätze für Dauercamper? Stellenweise soll es zu Doppelvergaben gekommen sein.
Überland Camping: Die Neuvergabe der Saisonplätze ist weit fortgeschritten. Wir freuen uns aber weiterhin über neue Camper. In einigen wenigen Fällen kam es systembedingt zu Doppelvergaben. Diese haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten einvernehmlich gelöst.

Frage: Überland Camping wirbt derzeit um Dauercamper. Lag die Zahl der Saisoncamper unter den Erwartungen?
Überland Camping: Nein, die gezielte Bewerbung sowohl von touristischen Plätzen als auch von Saisonplätzen gehört zu unserem regulären Vorgehen. Der Herbst und der Winter sind ideal geeignet, um das Thema Saisoncamping rechtzeitig vor der neuen Saison bei Interessierten zu platzieren und Plätze vorausschauend zu vergeben.

2027 „Kids Club“ und Kettcar-Bahn

Frage: Was ist mit Blick auf die Saison 2027 an Investitionen geplant? Sind für 2027 sonstige Neuerungen vorgesehen?
Überland Camping: In diesem Winter steht die Modernisierung der Infrastruktur im Mittelpunkt:
Strom: Wir modernisieren das Stromnetz, damit künftig 16 Ampere an den Stellplätzen zur Verfügung stehen. Leitungen: Die Wasser-, Abwasser- und Regenwasserleitungen werden instandgesetzt bzw. ausgebaut. Wohnmobilhafen: Der Wohnmobilhafen an der Ostdüne wird modernisiert und digitalisiert.

Auch für Spiel und Spaß ist gesorgt. Ab der kommenden Saison gibt es einen „Kids Club“ und eine Kettcar-Bahn. Die Kettcars können schon jetzt an der Rezeption ausgeliehen werden.

Frage: Stehen die Preise für 2027 bereits fest?
Überland Camping: Ja, die Preislisten für die Saison 2027 stehen bereits fest. Die Tarife und Konditionen sind seit mehreren Wochen transparent auf unserer Website einsehbar.

Wangerland Touristik Thalassa
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Neuer Höchststand bei Zahl der beobachteten Zugvogel-Arten

Horumersiel (19. 10. 2026) – Mit dem großen Zugvogelfest im Gästehaus Horumersiel sind die 18. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer am Sonntag zu Ende gegangen. Neun Tage stand der Vogelzug im Fokus: Mehr als 300 Veranstaltungen entlang der niedersächsischen Küste und auf den Inseln luden Einheimische und Gäste dazu ein, Zugvögel zu beobachten, ihre außergewöhnlichen Leistungen kennenzulernen und die Bedeutung ihrer Rast-, Brut- und Überwinterungsgebiete zu entdecken. Insgesamt nutzten nach Angaben der Nationalparkverwaltung über 13.000 Teilnehmende das Angebot, davon rund 2.500 Kinder. 

Voller Kursaal (nicht nur) bei der großen Verlosung.Foto: Michael Räder / NLPV

Im Mittelpunkt der diesjährigen Zugvogeltage standen die Küstenseeschwalbe als Titelvogel und Namibia als Partnerland. Die Küstenseeschwalbe verbindet das Wattenmeer mit Regionen im südwestlichen Afrika und darüber hinaus: Auf ihren jährlichen Zügen legt sie rund 90.000 Kilometer zurück. Namibia ist mit bedeutenden Rastgebieten wie Walvis Bay und Sandwich Harbour eine wichtige Station für Zugvögel auf dem Ostatlantischen Zugweg.

Zugvogelfest gut besucht

Das Zugvogelfest in Horumersiel bot zum Abschluss ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. An Informationsständen, bei Vorträgen und Mitmachangeboten konnten über 900 Besucher Wissenswertes über den Vogelzug, den Nationalpark und Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung erfahren. Ferngläser, Spektive und Kameras konnten mit fachkundiger Beratung ausprobiert werden.

Fachvorträge widmeten sich der Küstenseeschwalbe, dem 40-jährigen Jubiläum des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, der Wahl der passenden Beobachtungsoptik sowie der Entwicklungszusammenarbeit in Namibia. Das Programm bot auch für Kinder vielfältige Erlebnisse – vom Bilderbuchkino über Bastelangebote bis zur „Wattpolizei“. 

200 Kinderbilder

Zudem war auch die Kinderaktion in diesem Jahr ein besonderer Anziehungspunkt beim Zugvogelfest. Die über 200 eingereichten Bilder zum Motto „Eine lebenswerte Welt für Vögel“ wurden im Kleinen Kursaal ausgestellt und zeigten die kreativen Ideen der jungen Teilnehmer. 

Ein sportlicher Höhepunkt der Zugvogeltage mit mehreren Rekorden war erneut der Aviathlon. Dabei traten Küstenregionen in einem Wettbewerb um die meisten beobachteten Vogelarten gegeneinander an. Norderney konnte mit 180 beobachteten Arten einen neuen Regionen-Rekord aufstellen. Insgesamt wurden 221 Arten beobachtet, auch das ist ein neuer Höchststand. Zu den erstmals im Rahmen des Aviathlon beobachteten Arten gehören Tannenhäher, Gleitaar, Temminckstrandläufer und Waldlaubsänger.

Verantwortung fürs Wattenmeer

„Der Aviathlon zeigt eindrucksvoll, wie artenreich das Wattenmeer und die angrenzenden Küstenlandschaften sind“, sagt Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer. „Jede Beobachtung steht zugleich für die besondere Verantwortung, die wir für diese Lebensräume tragen. Zugvögel sind auf ein Netzwerk geeigneter Rast-, Brut- und Überwinterungsgebiete angewiesen – bis nach Namibia und darüber hinaus. Der Schutz des Wattenmeers ist deshalb immer auch internationaler Naturschutz.“ 

Die Vorbereitungen für die nächsten Zugvogeltage beginnen bereits. Die 19. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer finden vom 9. bis 17. Oktober 2027 statt.

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Unbekannte haben auf Parkplatz KFZ-Kennzeichen gestohlen

Hooksiel (18. 10. 2026) –  Unbekannte haben auf dem Parkplatz in Höhe des FKK-Strandes an der Bäderstraße die Kennzeichen eines geparkten Pkw entwendet. Der  Diebstahl soll sich am Samstag, 17. Oktober, im Zeitraum von 10.30 Uhr bis 15 Uhr  ereignet haben. Die Polizei bittet  Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter  Telefon 04461/7449-0 mit der Polizei Jever in Verbindung zu setzen. 

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