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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

AfD-Kandidat Sichert nicht zur Landratswahl zugelassen

Friesland (21.7. 2026) – Der AfD-Bewerber Martin Sichert darf nach dem Willen des Kreiswahlausschusses am 13. September nicht über als Landratskandidat antreten. Der Ausschuss entschied heute über die die eingereichten Wahlvorschläge für die Landratswahl und die Kreistagswahl.

Für die Landratswahl zugelassen sind danach lediglich Rolf Neuhaus (SPD), Sibylle Raquet (FDP) und Jan-Ole Möller (Die Partei). Amtsinhaber Sven Ambrosy (SPD) tritt nicht wieder an. Vor der Ablehnung des Wahlvorschlags Sichert (Foto) hatte der Kreiswahlleiter die Kommunalaufsicht beim Innenministerium in Hannover eingeschaltet, um die Verfassungstreue des Bundestagsabgeordneten aus Zetel zu überprüfen.

Offenbar hält man es dort für nicht gewährleistet, dass der Bewerber zweifelsfrei am dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Das allerdings ist für die Wahl in ein Beamtenverhältnis Voraussetzung. Ein Rolle dabei dürfe gespielt haben, dass der AfD-Landesverband Niedersachen nach Einschätzung des Verfassungsschutzes als gesichert rechtsextrem gilt. Allerdings: Die Alternative für Deutschland ist dennoch eine zugelassene Partei.

Sichert kündigt Rechtsmittel an

„Ich bin fassungslos“, kommentierte Sichert seinen Ausschluss von der Landratswahl. „Ich werde dagegen selbstverständlich alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ergreifen, denn es geht hierbei nicht um mich, es geht um die Demokratie als solches.“ Es sei ein schwerer Verstoß gegen das Grundprinzip der freien und gleichen Wahl, einen Bewerber vor der Wahl auszuschließen. Offensichtlich sei in den anderen Parteien die Angst zu groß, dass er die Wahl gewinnen könnte. 

Kreiswahlleiter Bernd Niebuhr und seine Stellvertreterin Andrea Jeske koordinieren gemeinsam mit den Städten und Gemeinden die organisatorischen Vorbereitungen für die Kommunalwahl. Zu den Aufgaben der Kreiswahlleitung gehören unter anderem die Annahme und Prüfung der Wahlvorschläge, die Beschaffung der Stimmzettel für die Kreistags- und Landratswahl sowie die Organisation der Sitzungen des Kreiswahlausschusses. 

46 Plätze im künftigen Kreistag

Im Landkreis Friesland sind derzeit 83.939 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt (Stand: Mai 2026). Je nach Wohnort erhalten sie bis zu vier Stimmzettel: für die Kreistagswahl, die Landratswahl, die Stadt- beziehungsweise Gemeinderatswahl sowie – in den Städten und Gemeinden Bockhorn, Sande, Schortens, Varel und Wangerland – zusätzlich für die Bürgermeisterwahl.

Aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl des Landkreises auf über 100.000 werden in diesem Jahr erstmals 46 Mitglieder des Kreistages gewählt. Bei der vergangenen Kommunalwahl waren es noch 42 Sitze. Durch eine Änderung des Niedersächsischen Kommunalwahlrechtes ist in diesem Jahr erstmals die Prüfung der Verfassungstreue der Bewerberinnen und Bewerber für ein Amt als Hauptverwaltungsbeamter vorgesehen.

Nachricht bis zum 23. August

Die Wahlbenachrichtigungskarten werden durch die Städte und Gemeinden voraussichtlich Anfang August versandt. Spätestens bis zum 23. August müssen alle Wahlberechtigten ihre Benachrichtigung erhalten haben. Die Beantragung der Briefwahl sollte möglichst erst nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung erfolgen und kann vorzugsweise online bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde beantragt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Briefwahl direkt vor Ort in den Rathäusern auszuüben. 

Wangerland bekundet Solidarität mit heimischen Fischern

Wangerland (21. 7. 2026) – Die Gemeinde Wangerland bekundet „uneingeschränkte Solidarität mit den heimischen Fischereibetrieben aus Hooksiel und Horumersiel“. Der Verwaltungsausschuss hat sich gestern der Resolution des Landkreises Friesland für den Erhalt der heimischen Küstenfischerei angeschlossen. Die geplanten weiteren fischereifreien Schutzgebiete dürfen nicht dazu führen, dass traditionsreiche Familienbetriebe ihre wirtschaftliche Existenz verlieren.

Der Verkauf von fangfrischen Krabben in den Häfen im Wangerland gehört seit Jahrzehnten zur regionalen Kultur. Archiv-Foto: Klaus Schreiber

„Die Küstenfischerei ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist Teil unserer Geschichte, unserer Identität und prägt seit Generationen unsere Häfen, unsere Küstenorte und das Gesicht des Wangerlandes. Unsere Fischer leisten seit Generationen einen unverzichtbaren Beitrag für das Wangerland. Sie sichern Arbeitsplätze, schaffen regionale Wertschöpfung und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Tourismus“, stellt Bürgermeister Mario Szlezak fest. „Wer den Fischern ihre traditionellen Fanggründe nimmt, nimmt vielen Familien ihre wirtschaftliche Grundlage und gefährdet ein Stück norddeutscher Kultur.“

Keine Gegner des Naturschutzes

Die Gemeinde Wangerland bekenne sich ausdrücklich zum Schutz des Wattenmeeres und zur Verantwortung für den Natur und Meeresschutz. Gleichzeitig macht der Ausschuss aber deutlich, dass Naturschutz und nachhaltige Küstenfischerei keine Gegensätze sein dürften. „Unsere Fischer sind keine Gegner des Naturschutzes. Im Gegenteil. Sie leben seit Generationen mit und von der Natur und haben ein eigenes Interesse an einem gesunden Wattenmeer.“ 

„Für das Wangerland ist die Sache eindeutig: Wir stehen an der Seite unserer heimischen Fischer. Sie dürfen nicht die Leidtragenden einer Politik werden, die die Realität an unserer Küste aus dem Blick verliert“, so Szlezak.

Land bekräftigt Vorschlag

Grundlage der heiligen Gesprächsrunde im Fischereidialog war eine Karte mit den ausgewählten Gebietsvorschlägen für künftige fischereifreie Zonen in der Nordsee, die das niedersächsische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium heute mit Vertretern der teilnehmenden Verbände und Organisationen erörtert hat. Hintergrund sind Vorgaben der EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die umzusetzen sind.

Wie die Ministerien nach dem Gespräch ankündigten, werde man erneut „geringfügige Anpassungen“ vornehmen, um die Belange sowohl der Fischerei als auch des Meeresnaturschutzes noch besser zu berücksichtigen. Beispielsweise sollen Vorschläge im Bereich der Vogelinsel Mellum geprüft werden, die von Krabbenfischern und Umweltverbänden gemeinsam vorgeschlagen worden seien.

Umwelthilfe droht mit Klage

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte im Vorfeld des heutigen Fischereidialogs zwischen Landesbehörden, Fischernsowie Umweltverbände  gefordert, die Krabbenfischerei mit Grundschleppnetzen im Wattenmeer grundsätzlich zu untersagen. Die Vorschläge, diese Form der Fischerei nur in zehn Prozent des Nationalparks auszuschließen, würden nicht weit genug gegen.

Zu den vorgeschlagenen Gebieten gehören auch Fischgründe unmittelbar vor der Küste des Wangerlandes. Da die Wangerländer Fischer mit ihren kleinen Booten keine anderen Fanggebiete erreichen können, gefährdet der Vorschlag ihre Existenz. Für den Fall, dass die negativen Folgen der Krabbenfischerei nicht ausgeschlossen würden, kündigt die DUH an, den Klageweg beschreiten zu wollen.

„Hooksiel sicher“: Wenn Schilder mehr verwirren als helfen

Hooksiel (21. 7. 2026) – Es kommt vor, dass Verkehrsteilnehmer nicht alle Vorschriften genau kennen. Aber es gibt auch unglücklich gestaltete Beschilderungen, irreführende Regelungen oder überflüssige Hinweise, die zu Verunsicherungen führen. Mit der Veröffentlichung der Artikelserien „Hooksiel sicher“ haben wir Sie, liebe Leserinnen und Leser von „Hooksiel-Life“, gebeten, uns solche Fälle zu nennen – wenn es sich denn in Hooksiel geben sollte.

Dass sich die „Vorfahrt geändert“ hat, ist für Autofahrer gut zu wissen. Noch besser wäre es, sie wüssten, dass an der Einmündung der Straße Spielhamm in die Lange Straße jetzt rechts vor links gilt. Foto: hol

Die meisten Hinweise, die uns erreichten, betreffen die Hauptzufahrt in den Ort über den Pakenser Altendeich und die Lange Straße. Seit über einem Jahr gilt hier Tempo 30. Im Herbst 2025 wurde die Straße offiziell als „Tempo-30-Zone“ ausgewiesen und entsprechend ausgeschildert.

Radfahrer gehören auf die Straße

Ein Problem: Nur die wenigsten Verkehrsteilnehmer halten sich an die Höchstgeschwindigkeit. Und das liegt nicht nur daran, dass der ein oder andere Urlauber die 30-Schilder übersehen hat. „Häufig sind es die Einheimischen, die hier gern 50 oder auch 60 km/h fahren“, schildert ein Anwohner. Sein Vorschlag: Gelegentliche Geschindigkeitskontrollen.

Gedrosselt würde das Tempo aber auch, wenn die Radfahrer – mit Ausnahme von Kindern – konsequent auf der Straße fahren würden. Das dürfen sie, machen es aber häufig nicht, weil der parallel verlaufende, sehr schmale und zum Teil holprige Gehweg mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ ausgeschildert ist. Da nur die wenigsten Radler wissen, dass dieses Schild bedeutet, dass sie die gesamte Stracke nur Schrittgeschwindigkeiten fahren dürfen, wählen sie die vermeintlich sicherere Alternative zur Straße – zum Leidwesen von Kindern, Fußgängern, und Rollator-Nutzern. Die Empfehlung von „Hooksiel-life“: Die Zusatzschilder „Radfahrer frei“ abschrauben! 

Verwirrende Botschaft

Schwerere Unfälle in der Lange Straße sind bislang nicht bekannt geworden. Auch nicht an der Einmündung Sielhamm. Hier gilt, wie generell in Tempo-30-Zonen, die Regel rechts vor links. Um die Verkehrsteilnehmer dafür zu sensibilisieren, steht vor der Einmündung ein Schild mit einem dicken Ausrufezeichen und dem Zusatz: „Vorfahrt geändert“.

Die Botschaft scheint sich nicht jedem zu erschließen. Geändert? Was war denn da vorher? Habe ich jetzt Vorfahrt oder nicht? – Bis dieser Überlegungsprozess beendet ist, haben viele Autofahrer die Einmündung Sielhamm längst passiert. Nur gut, dass viele Sielhammer selbst nicht an ihrer Vorfahrt glauben und im Zweifel lieber abwarten …. Die Empfehlung: Das vorhandene Schild durch eine Warnung ersetzen: „Achtung! Rechts vor links!“

Schilder überflüssig

Zu den überflüssigen Hinweisen im Bereich der Lange Straße gehören mit Sicherheit die Schilder, die am Übergang von der Tempo-30-Zone und der Tempo-20-Zone (Friesenstraße/Lange Straße) die jeweilige Zone aufheben. Das Hinweisschild für die nächste Zone steht fünf Meter weiter und würde ohnehin für Klarheit sorgen. Richtig schaden tut die doppelt gemoppelte Beschilderung nicht. Aber vielleicht, so vermutet Leserinnen, könne die Gemeinde die überflüssigen Schilder an anderen Stellen noch gebrauchen. 

„Friesenfestival“ mit viel Musik und Crossläufen durchs Watt

Wangerland/Schillig (21. 7. 2926) – Am kommenden Wochenende, vom 24. bis 26. Juli, verwandelt sich der Strand von Schillig in ein Festivalgelände. Das „Friesenfestival“ lädt Einheimische und Gäste zu einem Wochenende mit Meerblick, Livemusik und kulinarischer Vielfalt ein.

Von Shantys bis Ed Sheeran

Am Freitag eröffnen der Shantycor Likedeeler, Die Ungesteckerten 3, Brass von Monte Disco und die Hitfluencer das Festivalwochenende mit maritimer Stimmung und tanzbaren Rhythmen. Der Samstag steht im Zeichen von Bühnenshows: Ed Sheeran Tribute, Adenalin und die Kultband BIG Maggas sorgen gemeinsam mit DJ Flöcki bis in den Abend für musikalische Vielfalt. Am Sonntag klingt das Festival mit dem Auftritt von De Platters, der Band Honeybird, einer Kinderdisco und der traditionellen Neptun-Taufe aus.

Aussteller und Food‑Stände sorgen für regionale Leckereien, handwerkliche Produkte und gesellige Momente. Die DLRG Wangerland gestaltet am Sonntag ein Kinderprogramm mit Drachenbemalen, Kinderschminken und spielerischen Aktionen am Strand.

Friesencross für alle Lauffreunde

Parallel dazu erwartet sportlich Aktive am Samstag der „21. Friesencross“, ein Lauf durch Sand, Wiesen und das Weltnaturerbe Wattenmeer. 
Laufbegeisterte, Naturfreunde und Familien können gemeinsam die Dynamik der Nordseeküste zu erleben. Beginnend am Strand führen die Strecken durch Sand, Dünen, Wiesen und zum Teil über den schlickigen Meeresboden.

Es gibt Wettbewerbe für verschiedenste Alters- und Leistungsgruppen. Für die Jüngsten werden Bambini-, U10- und U16-Läufe angeboten. Erwachsene können sich beim 5‑Kilometer-Strandlauf, beim 5‑Kilometer‑Walking oder beim 10‑Kilometer‑Strand‑ und Wattlauf messen. Hoch- und Niedrigwasserphasen machen den Lauf zusätzlich besonders und verleihen ihm seinen unverwechselbaren Charakter.

Anmeldungen für alle Laufkategorien sind online unter wangerland.de/friesencross möglich. Weitere Informationen, Startzeiten und Teilnahmebedingungen sind dort ebenfalls abrufbar.



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Zeugen gesucht: Schlauchboot am Wangermeer gestohlen

Wangerland (20. 7. 2026) – Unbekannte haben am Wangermeer in Hohenkirchen ein Schlauchboot gestohlen. Nach Mitteilung der Polizei muss sich der Einbruchdiebstahl in der Zeit von Donnerstag, 16. Juli, 18 Uhr, bis Freitag, 17. Juli, 10.30 Uhr, zugetragen haben. 

Die Täter öffneten am Tatort mehrere Verschlüsse einer Sichtplane, die als Fenster- und Seitenwand eines Betriebs- und Aufenthaltsgebäudes für Wassersport dient. Durch diese Öffnung hätte sie sich Zutritt zum Innenraum des Gebäudes verschafft und zwei schwarz-blaue Paddel entwendet. Zudem hätten sie ein auf dem Außengelände abgestelltes, weiß-graues Schlauchboot der Marke Suzumar gestohlen.

Die Polizei bittet Zeugen, die im relevanten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Wangermeer beobachtet haben oder Angaben zum Verbleib des auffälligen weiß-grauen Schlauchbootes machen können, sich mit der Polizei in Jever unter der Rufnummer 04461/74490 in Verbindung zu setzen.

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Guter Sport und beste Stimmung beim „Rosenkrieg-Turnier“

Hooksiel (20. 7. 2026) – Unter einem „Rosenkrieg“ versteht man in der Regel einen emotional hoch aufgeladenen Streit zwischen Eheleuten. Zu dem kann es auch auf Tennisplätzen kommen. Zumindest dann, wenn die Partner zusammen ein Doppel spielen und die Frage, wer bei diesem oder jenem Ballwechsel einen Fehler gemacht hat, zu einem echten Belastungstest für die Beziehung wird.

Gewannen das Hooksieler „Rosenkrieg“-Mixed-Turnier: Petra und Thorsten Csikos vom SC Wangerland. Foto: hol

Ganz so schlimm ist es am Wochenende beim traditionellen „Rosenkrieg-Turnier“ auf der Hooksieler Tennisanlage nicht gekommen. Vielleicht lag das aber auch daran, dass das Turnier in Ermangelung von Ehe-Doppeln als Mixed-Turnier ausgeschrieben war.

Unter den vier angetretenen Doppel-Paaren setzte sich dann nach einer Spielrunde nach dem Modus jeder gegen jeden das einzige Paar mit Trauschein durch.

Die erfahrenen Punktspieler Petra und Thorsten Csikos gewannen alle drei Spiele. Auf den Plätzen folgten Mira Karp/Keno Schönbohm, Alina und Tom Fiebig sowie Kim Schang/Jonas Hegen. Die gute Botschaft: Beim „Rosenkrieg“ wurde niemand verletzt und alle Spielerinnen und Spieler waren nach Tunierschluss noch bestens gelaunt.

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Hunderte Drachen beherrschten den Himmel über Schillig

Wangerland/Schillig (20. 7. 2026) – Einigen Urlaubsgästen ist es derzeit etwas zu windig an den Stränden im Wangerland. Für andere sind die leichten Brisen optimal. Etwa für Segler, Surfer und für Drachenfreunde. Auch wenn beim großen Drachenfest am vergangenen Wochenende einige Großexponate mit kleinen Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten, tummelten sich am Himmel Hunderte von Flugobjekten.

Die Drachenpiloten ließen in Schillig wunderbaren Tieren und Figuren aller Art in den Himmel aufsteigen. Foto: hol

Zur Freude der Zuschauer, von denen von Freitag bis Sonntag Tausende den Weg nach Schillig gefunden hatten. „Guck mal, Papa! Da fliegt ein Alligator.“ Der kleine Junge zeigt begeistert mit dem Finger nach oben. Und tatsächlich im Wind flatterten zahlreiche, von Drachenkünstlern entworfene Tiere und Objekte – vom Seestern bis zum Wal, vom Hai über einen Tintenfisch bis zum Tausendfüßler, von Pluto über Donald Duck bis zur fliegenden Unterhose. Und eben auch ein übergroßer Alligator.

Märchenwelt pur, die nicht nur die Kinder faszinierte. Dazu jede Menge Informationen über Herkunft und Bauart der Flugdrachen und ihrer Piloten, präsentiert von Moderator Karl-Ulrich Körtel.

Gut angenommen wurde auch das Rahmenprogramm bei der von der Wangerland Touristik GmbH organisierten „19. Internationalen Drachenfestes“. An etlichen Ständen wurden Getränke oder essbare Leckereien angeboten. Kunsthandwerker präsentieren ihre Waren. Dazu Musik unter anderem vom Shantychor Likedeeler. 

Erneut acht spannende Rennen auf Hooksieler Trabrennbahn

Hooksiel (20. 7. 2026) – Die Saison des Hooksieler Rennverein geht in die zweite Runde. Beim Renntag am Mittwoch, 22. Juli, stehen ab 18 Uhr bei acht Rennen des Tages gleich zwei „Große Preise“ auf dem Programm. Mit dem „Großen Preis“ der Nordfrost GmbH wird eines der höchstdotierten Rennen der Saison mit einemGesamtpreis von 3.000 Euro ausgefahren. Hinzu kommt der „Große Preis“ der Volksbank Jade-Weser, der mit 2.100 Euro dotiert ist.

Auch für den zweiten Renntag am Mittwoch erwarten die Veranstalter viele knappe Zieleinläufe. Foto: hol

Veranstalter, Fahrer und Zuschauer freuten sich am vergangenen Mittwoch gleichermaßen über einen gelungeneRennabend. Wer bei einer Wetter erfolgreich war, durfte sich oft auch über sehr gute Quoten freuen, obwohl die meisten Sieger aus dem Kreis der Mitfavoriten kamen. So wurden  etwa für den Auftaktsieg von „Paljas Vryenesse“ (Frank Boenke) in einem kleinen Sechserfeld sensationelle 69 Euro für 10 Euro Wetteinsatz bezahlt. Und auch die weiteren Quoten von 54:10 oder 49:10 konnten sich sehen lassen. 

Gezeigt hat sich am ersten Renntag auch, dass es bei der „Zweiten Chance“ nicht bei einem 20-Euro-Gutschein für eine Niete bleiben muss. So setzte einer der Gewinner seinen kleinen Gewinn im sechsten Rennen ein und sagte den Einlauf Shanty vor Napoleon richtig voraus. Sein Lohn: 392 Euro.

Die Sieg-Fahrer der Vorwoche sind übrigens auch diese Woche wieder am Start. Der Renntag startet mit einem Trabreiten im ersten Rennen. Hier starten die Reiter mit ihren Pferden (ohne Sulky) je nach Leistungsstärke von drei unterschiedlichen Startpositionen. Mit dabei auch Vorwochen-Sieger „Ginkgo Rocq“, der erneut von seiner Erfolgsreiterin Sytske de Vries aufgeboten wird. Einziger Wermutstropfen dabei ist die 50-Meter-Zulage, die der Franzose auszugleichen hat. 

Schon im zweiten Rennen ist wieder Trainer Jochen Holzschuh aus Dülmen mit „Shanty“ am Start, einem der Sieger der Vorwoche. Holzschuh, der unter anderem seine Frau Julia als fahrerische Verstärkung mit nach Hooksiel bringt, wird wieder mehrfach an den Start gehen. Bis hin zu den abschließenden Hauptrennen um die „Großen Preise“ versprechen die Veranstalter wieder Spannung pur „und hoffentlich erneut tollen Quoten“. Der dritte und letzte Renntag der Saison folgt dann am Mittwoch, 29. Juli.

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Shantys der Likedeeler unterstützen auch die Seenotretter

Wangerland (19. 7. 2026) – Der Shantychor Likedeeler ist fester Bestandteil des maritimen Kulturguts des Wangerlands. Ihre Verbundenheit zur christlichen Seefahrt unterstreichen die Sänger nicht nur durch ihre Lieder. Traditionell wirbt der Chor bei seinen Konzerten für die Arbeit der Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Bei der Spendenübrgabe: Sabine Greiff und Hartwig Gerdes. Foto: privat

So animiert lassen sich die Konzertbesuchcer meist nicht lumpen und stecken den einen oder anderen Euro in die Sammelbüchsen. Hardwig Gerdes aus Waddewarden, Sprecher der in Horumersiel beheimateten Likedeeler, übergab jetzt ein prall gefülltes Spendenschiffchen an Sabrine Greiff, die sich vor Ort für die DGzRS engagiert. Die Hooksielerin: „Ein ganz großes Lob und ein dickes Dankeschön für die Unterstützung.“

Die Spende war kürzlich bei zwei Konzerten des Chores bei Auftritten in Horumersiel zusammengekommen. Aktuell treten die Likedeeler unter anderen im Rahmen der Konzertreihe „Live hinterm Deich“ in Horumersiel und Hooksiel auf. 

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„De Hooksieler“ laden Kinder zum großen Spielefest ein

Hooksiel (18. 7. 2026) – Der Garten der Generationen an der Nee Straat in Hooksiel verwandelt sich am Dienstag, 21. Juli, wieder in eine Abenteuerlandschaft. Beim traditionelle Spielfest der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ können sich Kinder in den verschiedensten Disziplinen ausprobieren: Boßeln, werfen, malen, knoten, toben und, und, und.

sppielefest in Hooksiel
Während die Kinder sich an etlichen Spielstationen ausprobieren oder auf der Hüpfburg austoben dürfen, können sich ihre Begleiter beim „Spielefest“ an verschiedenen Ständen stärken. Archiv_Foto: hol

Ab 14.30 Uhr sind die verschiedenen, abwechslungsreichen Spielstationen mit ehrenamtlichen Helfern besetzt. Zusätzlich können die Kinder auf einer Hüpfburg toben und sich schminken lassen. Und das alles kostenlos.

Alle Kinder erhalten einen Laufzettel. Für einen abgestempelten Zettel werden sie bei der Abgabe mit einer kleinen Überraschung belohnt. Für die Kinder und ihrer Begleiter werden Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Popcorn und selbst gemachtes Eis angeboten.

Anke Müller, Sprecherin von „De Hooksieler“ dankt den zahlreichen Unterstützern aus dem Ort, ohne die das Spielefest so nicht möglich wäre. Vor Ort mit dabei sein werden unter anderem Mitwirkende vom MTV Hooksiel, SC Wangerland, der Jugendfeuerwehr Hooksiel und der DLRG Ortsgruppe Wangerland. 

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