Wangerland (23. 2. 2026) – Der geplante Verkauf des Campingplatzes in Schillig wird die Qualität der angebotenen Leistungen sowie das Wohlbefinden der Gäste in der Saison 2026 in keiner Weise beeinträchtigen. Das versichert der Geschäftsführer der Wangerland Touristik GmbH (WTG), Torsten Riedel, in einer heute verbreiteten Pressemitteilung.
Betreiber für Friesland-Therme
Wie „Hooksiel-Life“ bereits am Wochenende berichtet hatte, sucht die WTG im Rahmen eines Interessen-Bekundungsverfahrens potenzielle Investoren, die den Groß-Campingplatz übernehmen und betreiben möchten. Optional können Interessenten zusätzlich den Betrieb der benachbarten „Friesland-Therme“ in Horumersiel übernehmen. „Wir begrüßen es sehr, wenn ein Investor für den Campingplatz auch eine verbundene Betreiberlösung für die Friesland-Therme anbietet. Unser Ziel ist es weiterhin, den touristischen Betrieb dauerhaft zu sichern und zukunftsfähig aufzustellen“, so Riedel.
Interessenten können ihre Gebote und Konzepte bis zum 10. März einreichen. Mit der Unterzeichnung eines Kauf- und Nutzungsvertragen rechnet man bei der WTG frühestens um Mai. Mit der Abwicklung der Verhandlungen hat die insolvente WTG die Immobiliengesellschaft GLC AG (Hamburg) beauftragt. Die Rahmenbedingungen für das strukturierte Bieterverfahren findet man unter anderem im elektronischen Amtsblatt der Gemeinde Wangerland (www.wangerland.org).
Gesamtkonzept wichtig
Der Außendeich-Campingplatz Schillig hat rund 1.500 Stellplätze, moderne Sanitär- und Serviceeinrichtungen sowie eine direkte Strandanbindung. Wie Riedel betont, werde die Bewertung der Angebote nicht nur von der Höhe des gebotenen Kaufpreises abhängen. Wichtig seien auch die Qualität und die Nachhaltigkeit des Konzeptes, geplante Investitionen sowie die Übernahme von Beschäftigten. Einem möglichen Verkauf müssen dann neben der WTG auch der Gläubigerausschuss und der im Zuge der Insolvenz in Eigenregie bestellte Sachwalter zustimmen.
Hooksiel (23. 2. 2026) – Die Tennisspieler der Herren ü60 des FCN Hooksiel (SC Wangerland) haben zum Abschluss der Wintersaison einen Auswärtssieg gelandet. Das Team um Mannschaftsführer Ingo Corning setzte sich beim TC Wardenburg mit 4:2 durch. Mit nunmehr 6:8 Punkten belegen die Hooksieler Platz vier in der Abschlusstabelle der Bezirksklasse. Ohne den verletzungsbedingt sehr schlechten Saisonstart (0:8 Punkte) wäre vielleicht noch eine bessere Platzierung drin gewesen.
Fußballstar Ailton (Mitte) gehörte zu den Zuschauern der Tennispartie der Hooksieler ü60-Mannschaft in Wardenburg. Mit auf dem Bild: Gerd Abeldt (links) und Ingo Corning. Foto: privat
Der Sieg in Wardenburg war etwas glücklich. Nach dem sicheren Sieg von Spitzenspieler Thomas Otte an Postion 1 (6:2, 6:2) und dem knappen Erfolg von Gerd Abeldt an Position 3 (4:6/6:1/11:9) stand es nach den vier Einzeln 2:2. Harald Fischer war bei seinem 1:6/2:6 an Position 2 chancenlos. Helmut Petermann war an Position 4 sehr knapp gescheitert (7:5/6:7/6:10).
Die Entscheidung musste in den Doppeln fallen. Hier gewannen Otte/Fischer ihre Partie souverän mit 6:2/6:2. Abeldt/Conring mussten sich allerdings gewaltig strecken, um nach nahezu fehlerlosem ersten Satz die Partie insgesamt für sich zu sichern (6:0/4:6/10:7).
Zu den Zuschauern gehörte phasenweise auch Ailton. Der brasilianische Fußballstar mit Werder-Bremen-Legenden-Status war zufälliger Gast in der Halle in Wardenburg. Das Angebot der Hooksieler, ob er nicht vielleicht auch mal einen Tennisschläger in die Hand nehmen wolle, lehnte er allerdings ab. „Ivan Klasnic, der kann gut Tennis spielen. Ailton spielt Fußball.“
Hooksiel (22. 2. 2026) – Der Seebadeverein Hooksiel lädt zu seinem nächsten „Gäste- und Bürgersnak“. Treffpunkt dafür ist Dienstag, 24. Februar, um 18 Uhr im Gästehaus. Im Zentrum der öffentlichen Veranstaltung steht der Bau einer „Adventure Golfanlage“ an der Hooksieler Wasserskianlage, die im Mai eröffnet werden soll.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung soll das weitere Vorgehen der Gemeinde bei der Suche nach einem Käufer für das ehemalige Feuerwehrgelände am Alten Hafen werden. Bekanntlich war ein Planungsbüro im vergangenen Jahr mit dem Versuch gescheitert, einen Hotelinvestor für den Ortskern von Hooksiel zu finden. Beim Gäste- und Bürgersnak vor vier Wochen hatten sich eine Reihe von Mitglieder des Seebadevereins als Alternative zu einem Hotels für eine Markthalle ausgesprochen. Angeblich soll es dafür auch einen potenziellen Investor geben.
Hooksiel (22. 2. 2026) – Glück im Unglück hatte ein Autofahrer bei einem Unfall auf der Landesstraße zwischen Hooksiel und Waddewarden. Sein Wagen war am Freitag gegen 19.40 Uhr in der Nähe von Bottens nach einem Überholmanöver von der Straße abgekommen und im Straßengraben gelandet.
Der Mann wurde nur leicht verletzt und konnte sein Fahrzeug noch selbstständig verlassen. Neben Polizei und Rettungsdienst waren die Feuerwehren Hooksiel und Waddewarden vor Ort, die die Unfallstelle absicherten. Foto: Feuerwehr
Wangerland/Hooksiel (21. 2. 2026) – Nach dem Verkauf des Campingplatzes Hooksiel sucht die insolvente Wangerland Touristik GmbH jetzt auch einen Investor für ihren Campingplatz in Schillig. Das offizielle Bieterverfahren dafür ist eröffnet.
Die Campingplätze direkt an der Jade gehörten über Jahrzehnte zu den Profitcentern der Wangerland Touristik GmbH. Jetzt steht nach dem Verkauf des Areals in Hooksiel auch der Großcampingplatz in Schillig zum Verkauf. Archiv-Foto: hol
Es wird ein Käufer gesucht, der den Campingplatz mit seinen 1500 Stellplätzen mit der kompletten Infrastruktur und Ausstattung übernimmt und den Platz weiter betreibt. Ausdrücklich begrüßen würde es die WTG, wenn Bieter auch Angebote für ein Betreibermodell für die „Friesland-Therme“ in Horumersiel machen würden. Das kombinierte Hallen-Freibad mit Saunalandschaft war im vergangenen Jahr nach einem Defekt in der Heizungsanlage geschlossen worden.
Betreiber für „Friesland-Therme“ gesucht
Der Campingplatz liegt vor dem Deich unmittelbar an der Jade. Das rund 420.000 Quadratmeter große Grundstück ist vom Land Niedersachsen gepachtet. Im vergangenen Jahr verbuchte die WTG auf dem Platz 284.541 Übernachtungen. Zu dem Areal gehören mehrere Betriebs- und Sanitärgebäude. Für die Betreuung des Campingplatzes waren bei der WTG 18 Mitarbeiter beschäftigt, davon vier in Vollzeit. Zwei weitere Arbeitsplätze hängen an der „Friesland-Therme“.
In der Bekanntmachung zum Bieterverfahren weist die WTG ausdrücklich darauf hin, dass der Verkauf des Campingplatzes unter dem Vorbehalt steht, dass der Gläubigerausschuss und der Sachwalter des Insolvenzverfahrens dem zustimmen. Die Interessenbekundung ist unverbindlich. Neben der Höhe des gebotenen Kaufpreises werde der Zuschlag unter anderem auch vom touristischen Konzept des Bewerbers, von geplanten Folgeinvestitionen, der Übernahme der Mitarbeiter und einem schlüssigen Betreiberkonzept für die „Friesland-Therme“ abhängen.
Millionen-Erlös erwartet
Mit dem erwarteten Millionen-Erlös aus dem Verkauf des Campingplatzes will die WTG ihrer finanzielle Lage aufbessern und einen Weg raus aus der laufenden Insolvenz in Eigenregie bahnen. Maßgebliche Ursache für die Schieflage des gemeindeeigenen Unternehmens war die Kostenexplosion beim Bau des „Thalasso Meeres Spa“ in Horumersiel. Der Baupreis stieg von zunächst veranschlagten 4,8 Millionen Euro auf zuletzt erwartete 23 Millionen Euro. Eine Abschlussrechnung liegt bislang ebenso wenig vor wie eine detaillierte Aufarbeitung der Ursachen für die Kostenentwicklung.
Wangerland (21. 2. 2026) – Das „Wangerland Resort“ will seine Infrastruktur für die Vereine in der Region öffnen. Das war die Botschaft eines Treffens mit Vereinsvertretern mit der Geschäftsführung der Urlaubsdestination in Hohenkirchen. Wie Geschäftsführer Bernd Niemeyer, zugleich Mitinhaber des Party- und Gruppenreise-Veranstalters Müller Touristik, gegenüber „Hooksiel-life“ sagte, bekenne man sich zu dem Gedanken, die Angebote des Hauses auch für Einheimische und Urlauber zu öffnen, die in anderen Quartieren abgestiegen sind. „Damit erzeugen wir einen echten Mehrwert für alle.“
Bernd Niemeyer ist mit dem ersten Jahr des „Wangerland Resort“ sehr zufrieden. Archiv-Foto: ol
Das „Wangerland Resort“ ist offiziell zum 1. Juni 2025 eröffnet worden. Die ersten Gäste übernachteten in der Hotelanlage aber bereits ab April. Damals waren die Umbauarbeiten in der ehemaligen Kaserne (bis 2003), die zwischenzeitlich als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde, noch voll in Gang. Und auch derzeit würden noch Rest- und Feinarbeiten erledigt, so Niemeyer. So etwa in einigen der 231 Zimmern. Und vor allem in der „Spielstadt“.
Spielstadt wird überholt
Die „Spielstadt“ ist ein beliebtes Kinder-Spielparadies in einer der ehemaligen Bundeswehrhallen. Sie war bereits fester Bestandteil vom „Dorf Wangerland“, das der Niederländer Henny van der Most bis 2022 in Hohenkirchen betrieben hat. Allerdings: Auch dieser Teil der Anlage war in die Jahre gekommen. Eltern beschwerten sich zunehmend.
„Unser Fokus hat zunächst nicht auf der Spielstadt gelegen“, räumt Niemeyer ein. Aktuell laufen allerdings Sanierungsarbeiten. Die „Spielstadt“ ist zurzeit geschlossen. Unter anderem erhält die Halle eine komplett neue Heizung. Nach den Worten von Niemeyer werden sämtliche Karussells auseinander genommen und neu aufgebaut. Zudem habe man eine ganze Reihe von Kettcars für den Außenbereich angeschafft. Voraussichtlich im März soll die „Spielstadt“ wieder an den Start gehen.
Gruppen und Einzelurlauber
Nach der offiziellen Statistik wurden im vergangenen Jahr im „Wangerland Resort“ rund zehn Prozent aller Übernachtungen im Gemeindegebiet gebucht. Es habe sich gezeigt, so Niemeyer, dass das Konzept aufgeht. Schwerpunkt außerhalb der Ferienzeiten ist die Vermietung der Quartiere für Klassenfahren. In 2025 waren bereits über 10.000 Schülerinnen und Schüler in Hohenkirchen.
Zielgruppe innerhalb der Ferien sind Party-Gruppen, Familien und Einzelreisende, die die Unterkünfte über den Reiseanbieter Tui buchen können. Ein drittes wirtschaftliches Standbein sollen Tagungen, Fortbildungen und Konferenzen werden.
Vielfältiges Angebot
Das „Wangerland Resort“, direkt am Wangermeer gelegen, punktet dabei bei seinen Gästen mit dem vielfältigen Angebot in der 16 Hektar großen, von Wasserwegen durchzogenen Anlage, zu der neben mehreren Restaurants und einer Eventhalle auch verschiedenste Sport- und Wellnessangebote samt Pool, Tretboot- und Kanufahrten, Bowlingbahn, Fitnessräume mit Kletterwänden und Großtrampolin sowie eine Skaterbahn gehören.
Der Weihnachtsmarkt im „Wangerland Resort“ wurde bis weit ins neue Jahr hinein gebucht. Foto: WR
Noch stärker für das regionale Publikum öffnen möchten die Macher der Anlage auch ihr Veranstaltungsprogramm in der „Wangerland Halle“. Hier haben schon im vergangenen Jahr eine Reihe von Konzerten, Partyabenden und Weihnachtsfeiern stattgefunden. „Wir hatten einen eigenen Weihnachtsmarkt aufgebaut“, schildert Niemeyer. „Der wurde noch bis Ende Januar zum Beispiel für Firmenfeiern gebucht.“
Gastspiel von Ross Antony
Auch für das laufende Jahr hat der Partymanager bereits eine ganze Reihe von Attraktionen auf dem Zettel. Die Weihnachtsshow „Christmas Moments“ soll auch 2026 wieder in Hohenkirchen erlebbar sein. Fest gebucht sind zudem Gastspiele von „De Höhner“ (im Herbst), dem Lets-Dance-Star und Entertainer Ross Antony (6. März) und der Neue-Deutsche-Welle Kultband „Extrabreit“ (14. März).
Wangerland (21. 2. 2026) – Das Familien- und Kinderservicebüro (FamKi) des Landkreises Friesland lädt für Dienstag 24. Februar, zum Elternkino ein. Im Stephanushaus in Hohenkirchen, An der Kirche 1, wird ab 19.30 Uhr der Dokumentarfilm „Liebe, Wut & Geschwisterbande“ gezeigt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erwünscht und möglich per E-Mail an fruehehilfen@friesland.de.
Der Film aus dem Jahr 2025 von Domenik Schuster behandelt die Frage, warum Geschwisterstreit Eltern an den Rand des Wahnsinns treiben kann und wie ein friedliches Miteinander möglich ist. Dabei wird insbesondere die Rolle der Eltern beim Schlichten des Streits hinterfragt.
Ein Elternabend zur Frage „Wie kann ich mein Kind vor sexueller Gewalt schützen und es stärken?“ folgt am Donnerstag, 5. März. Beginn ist um 19 Uhr im Sitzungssaal des Kreisamtes, Lindenallee 1, in Jever. Die Teilnahme ist auch hier kostenfrei. Um Anmeldung bis Montag, 2. März, wird gebeten. Teilnehmende erhalten unter anderem Ratschläge, wie sie behutsam mit Kindern über das Thema sexualisierte Gewalt sprechen können und wie sie Kinder im Umgang mit dem Thema stärken.
Friesland/Wilhelmshaven (20. 2. 2026) – Der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e.V. (AWV) drängt auf eine möglichst schnelle Entscheidung über den Standort des geplanten Zentralklinikums für die Region. Der Beschluss des Kreistags des Landkreises Friesland und des Rates der Stadt Wilhelmshaven, gemeinsam die nächsten Schritte bei der Suche gehen zu wollen, sei zu begrüßen.
Nun gelte es, das Verfahren voranzubringen, um zeitnah eine zukunftsfeste Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Das sei um so wichtiger, da man von einem Realisierungszeitraum von rund zehn Jahren ausgehen müsse.
Hinsichtlich der Standort-Kriterien sei, so der AWV, die Zukunftsfähigkeit der Jade Wirtschaftsregion entscheidend. Deshalb sollte ein Standort mit Entwicklungsperspektiven gewählt werden. „Wir brauchen ein leistungsfähiges Krankenhaus, das langfristig die Menschen der Region versorgen kann und Entwicklungsspielräume für kommende Generationen berücksichtigt“, heißt es in einer Erklärung.
Sollte es den Krankenhausträgern in Wilhelmshaven und Friesland nicht gelingen, eine Einigung herbeizuführen, erwarte der Verband, dass das Land Niedersachsen moderierend eingreife und Verantwortung übernehme, um eine zeitnahe Entscheidung sicherzustellen.
Friesland/Wangerland (20. 2. 2026) – Die Polizei warnt vor Betrügern, die derzeit im Landkreis Friesland ihr Unwesen treiben. Die Unbekannten rufen ihre Opfer an und geben sich als Polizeibeamte aus. Dabei haben sie es offenbar auf deren Wertgegenstände abgesehen.
Allein am Dienstag dieser Woche waren nach Polizeiangaben im Raum Zetel sieben derartige Fälle bekannt geworden. Inzwischen habe es auch mehrere Betrugsversuche mit Amtsanmaßung im Jeverland gegeben.
Bekannte Betrugsmasche
So rief ein männlicher Täter am späten Donnerstagabend bei einem Landwirt aus Hooksiel an. Er gab sich als Polizist aus und erzählte, dass es drei Festnahmen gegeben habe. Zwei Verdächtige seien aber noch flüchtig. Man habe eine Liste mit möglichen Einbruchszielen sicher gestellt, auf der auch der Name des Hooksielers stehe. Dann wollten die vermeintlichen Beamten wissen, ob der Angerufene in seinem Haus Wertsachen habe …
Dem Hooksieler kam das suspekt vor. Er wimmelte die Anrufer mit dem Hinweis ab, dass er ohnehin keine wertvollen Dinge habe und informierte heute früh die Polizei. Wie das Polizeikommissariat Jever gegenüber „Hooksiel-life“ bestätigte, habe es mehrere entsprechende Anrufe in Kommunen im Jeverland gegeben. Bislang ist aber wohl noch kein Fall bekannt, bei dem die falschen Polizisten erfolgreich waren.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Polizei geht davon aus, dass es das Ziel des Anrufers ist, durch den Verweis auf angebliche Gefahrenlagen oder Ermittlungen von den Opfern Informationen über Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu erlangen. Diese Betrugsmasche sei seit längerem bekannt.
Bei unerwarteten Anrufen sei stets Misstrauen ratsam, so die Polizei. „Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über persönliche oder finanzielle Verhältnisse.“ Betroffene sollten das Gespräch umgehend beenden und die ihnen bekannte Rufnummer ihrer örtlichen Polizeidienststelle anrufen. Erfreulich sei mit Blick auf die aktuellen Fälle, dass offenbar die Präventionsarbeit der Vergangenheit Wirkung zeige. Schließlich hätten sich alle Betroffenen richtig verhalten.
Wangerland/Hooksiel (20. 2. 2026) – Der LandFrauenverein Hohenkirchen hat einen neuen Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung im „Schützenhof“ in Jever bestätigten die rund 45 anwesenden Mitglieder Anneliese Leiner und Anke Eden-Jürgens im Amt. Neu hinzugewählt wurden Petra Janssen, Stefanie Reiland, Petra Hauer und Sabine Greiff.
Das Vorstandsteam des LandFrauenvereines Hohenkirchen: (von links) Petra Hauer, Petra Janssen, Sabine Greiff, Anke Eden-Jürgens, Stefanie Weiland und Anneliese Leiner. Foto: Landfrauen
Die Wahl der Hooksielerin Sabine Greiff steht dabei auch für das Angebot, das Wirken des Verein in Richtung Hooksiel auszuweiten. Bekanntlich hatte der eigenständige Landfrauenverein Hooksiel Ende 2025 seine Auflösung beschlossen.
Christina Harms-Janssen, Marion Wragge, Insa Becker und Heike Haschenbger hatten nicht wieder für den Vorstand kandidiert. Sie wurden geehrt und für ihr Engagement gewürdigt.
Verein hat 174 Mitglieder
Zuvor hatte das bisherige Vorstandsteam über die positive Entwicklung des Vereins berichtet. „Bei uns im LandFrauenverein läuft es einfach“, lautete das Fazit. Mit derzeit 174 Mitgliedern zählt der Verein zu den größten im KreislandFrauenverband Friesland-Wilhelmshaven.
In den vergangenen vier Jahren habe die Mitgliederzahl deutlich gesteigert werden können. Das Jahresprogramm umfasst kreative Workshops, Vorträge zu aktuellen Themen sowie Tagesfahrten mit dem Fahrrad oder dem Bus. Höhepunkt des vergangenen Jahres war eine zehntägige Rundreise per Bus und Schiff ins Baltikum, die den Teilnehmerinnen in besonderer Erinnerung geblieben ist.
Abwechslungsreiches Programm
Das neue Vorstandsteam zeigt sich hoch motiviert auch künftig ein abwechslungsreiches Programm für Frauen aus dem ländlichen Raum anzubieten. Der Termin für die erste große Veranstaltung steht bereits fest: Für Samstag, 7. März, lädt der LFV Hohenkirchen anlässlich des Internationalen Frauentages unter dem Motto „Auf uns – Landfrauen säen Zukunft“ zu einem Frauenfrühstück in den „Deichgrafen“ nach Förrienerloog (Wangerland) ein. Als Gäste werden Katja Laghusemann, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Wangerland, sowie Olga Lauts erwartet, die einen Reisebericht über ihr Heimatland Kasachstan vortragen wird.
Verbindliche Anmeldungen werden unter Telefon 04425/2010429 bis zum 1. März angenommen. Weitere Infos zum aktuellen LandFrauen Programm unter www.landfrauen-friesland-wilhelmshaven.de.