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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Gemeinde: 250 Tonnen Streusalz auf Wegen und Straßen verstreut

Wangerland/Hooksiel (1. 3. 2026) – Ein herrliches Wochenende: Sonnenschein, Temperaturen im zweistelligen Bereich, Spaziergänger ohne Ende. Ist der Winter vorbei? Sicher ist das nicht. Meteorologen rechnen durchaus ab Mitte März noch einmal mit einer Kaltfront. 

Bilanz für Winterdienst

Unabhängig davon hat Markus Gellert, für Ordnungsdinge zuständiger Abteilungsleiter der Gemeinde Wangerland, schon einmal eine erste Bilanz für den Winterdienst vorgelegt. Sein Fazit: „Eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung.“

Schnee und Eis haben den Winterdienst in der Gemeinde Wangerland vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Foto: Gemeinde

Der massive Wintereinbruch im Januar mit Dauerfrost, erheblichen Schneemassen samt Schneeverwehungen und immer wieder Eisregen weit bis in den Februar hinein habe den Einsatzkräften einiges abverlangt. Allein der Bauhof der Gemeinde habe über 1100 Stunden Winterdienst geleistet. Zu den Schwerpunkten hätten dabei die öffentlichen Gehwege, Hauptstraßen, Bushaltestellen sowie die Zufahrten zu Schulen, Kindergärten und den Feuerwehrgerätehäusern gehört.

Positive Bilanz für Krisenstab

Ein von der Gemeinde einberufener Krisenstab habe die Einsätze koordiniert. Gerade die freiwilligen Feuerwehren seien wichtige Partner als Helfer in der Not gewesen. Ihr Arbeitskonto weist weitere 666 Stunden auf, so Gellert. Hinzu kommen die zahllose Stunden, die landwirtschaftliche Lohnunternehmer, aber auch private Landwirte, für Räum- und Streudienste geleistet hätten.

Allein die Gemeinde Wangerland habe 250 Tonnen Streusalz und 49 Tonnen Streusand verbraucht. Zu einem Engpass bei den Streugütern sei es nicht gekommen. Nachschub habe geordert werden können, aber zu vergleichsweise hohen Preisen. 

Auf Hauptstraßen konzentriert

Gellert hält es mit Blick auf die Einsatzlage für gerechtfertigt, dass sich die Gemeinde bei dem Straßenräumung weitgehend auf die Hauptstraßen konzentriert hat. Für die Neben- und Wohnstraßen hätten einfach die Kapazitäten gefehlt. Als die Straßen und Wege dort aber nach tagelangem Dauerfrost schieren Eisplatten glichen, habe man Sand gestreut, um die Gefahren einzudämmen.

Laut Gemeindesatzung sind die Anwohner für das Räumen der Fußwege beziehungsweise – bei Straßen ohne Fußweg – eines Streifens am Straßenrand verantwortlich. Auch im Rathaus sei aufgefallen, dass nicht alle Anwohner ihren Pflichten nachgekommen sind. Vor allem auf Fußwegen vor Ferienhäusern und an Zweitwohnsitzen blieben Schnee und Eis teilweise den gesamten Winter über unberührt. 

Schreiben an Ferienhaus-Besitzer

Ordnungsrechtlich sei dem nur schwer beizukommen, so Gellert. Die Gemeinde könne nicht einfach ein Unternehmen mit dem Reinigungsdienst beauftragen und die Rechnung den nachlässigen Anwohnern schicken, die ja meist nicht vor Ort sind. Ganz abgesehen davon, dass die Unternehmen dafür auch gar keine Kapazitäten gehabt hätten. Zudem müsse man bedenken, dass stellenweise Wege zwar morgens geräumt wurden, aber durch Schneefall und Wind wenige Stunden später wieder unpassierbar waren.

Da die Gemeinde selbst sich nicht in der Lagre gesehen habe, die Nebenstraße zu räumen, habe er auch nicht für angemessen gehalten, wenn man mit den Anwohnern übermässig streng umgeht. Gellert gegenüber „Hooksiel-Life“: „Wir werden die Situation aber zum Anlass nehmen, die Besitzer von Ferienwohnungen und Zweitwohnungen in einem Schreiben auf ihre Pflichten als Anwohner hinzuweisen.“ 

Friesländer auf politischer Bildungsreise in Berlin

Friesland/Wilhelmshaven (1. 3. 2026) – Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hat eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus ihrem Wahlkreis Friesland/Wilhelmshaven, Wittmund zu einer politischen Bildungsreise nach Berlin eingeladen. Der Gruppe gehörten unter anderen eine ganze Reihe von Feuerwehrleuten an. 

Die Besuchergruppe von Siemtje Möller beim Gruppenbild im Bundestag. Foto: Bundesregierung/StadtLandMensch-Fotografie

Die Fahrt war vom Bundespresseamt organisiert worden. Die Reisenden machten sich unter der Leitung von Dörthe Kujath auf den Weg in die Hauptstadt, wo unter anderem der Besuch des Innenministeriums, der Landesvertretung von Niedersachsen, eine Stadtrundfahrt und natürlich der Besuch des Bundestages auf dem Programm standen. 

Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher nach dem Informationsgespräch und einer Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der ehemaligen Zentrale der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) der DDR. Ein Besuch des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“ machte auf beklemmende Weise deutlich, wie wichtig Demokratie und Freiheit in einem Land sind.

Polizei sucht nach Zeugen für Streit in Hohenkirchen

Wangerland (1. 3. 2026) – In Hohenkirchen ist es in der Nacht zum Sonntag zu einer Auseinandersetzung mit Körperverletzungen und wechselseitigen Bedrohungen gekommen. Nach Mitteilung der Polizei sind gegen 22.50 Uhr im Bereich der Helmsteder Straße zwei Jugendliche im Altern von 14 und 16 Jahren sowie ein 41-Jähriger in Streit geraten.

Dabei sei, so die Polizei, gegen den 41-Jährigen ein Reizstoffspray eingesetzt worden. Im weiteren Verlauf sollen die Jugendlichen von einer bislang unbekannten, weiteren Person mit einem Schlagwerkzeug bedroht und kurzzeitig verfolgt worden sein. 

Die Polizei sucht nach Zeugen. Wer sachdienliche Angaben zu dem Sachverhalt machen kann, möge sich unter Telefon 04461/7449-0 bei der Polizei in Jever melden.

Telekom kündigt Arbeiten am Mobilfunkmast an

Hooksiel (28. 2. 2026) – Die Deutsche Telekom hat für die kommende Woche Modernisierungsarbeiten am Mobilfunkmast in der Obernstraße in Hooksiel angekündigt. „Über den Zeitraum der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen im Mobilfunknetz kommen“, verkündet das Unternehmen in einer Mitteilung an die Gemeinde Wangerland.

Geräte, die im WLan eingebucht seien, würden von den Arbeiten aber aller Wahrscheinlichkeit gar nichts merken. Die Telekom geht davon aus, dass die Arbeiten bis zum kommenden Freitag abgeschlossen werden können.

Als Ernst Abrecht per Hubschrauber nach Hooksiel kam

Hooksiel (18. 2. 2026) – Der 12. März 1986 ist eine jener Tage, die einen festen Platz in den Annalen des Gasthofes „Zum Schwarzen Bären“ haben. Damals, vor 60 Jahren, landete am Hafenplatz am Alten Hafen von Hooksiel ein Hubschrauber, der den seinerzeitigen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) aus Hannover an die Küste gebracht hatte. 

Trafen sich nach der förmlichen Gründung des Nationalparks Niedesächsisches Wattenmeer vor 40 Jahren im „Schwarzen Bären“: (von links) Andreas Luiken, Bürgermeister Klaus-Peter Koch, Ministerpräsident Ernst Albrecht und Ines-Marie Ortgies. Fotos/Repros: hol

Begrüßt wurde der CDU-Politiker im Sielort von Herbert Klostermann (auf dem Foto rechts), der die Traditionsgaststätte in unmittelbarer Nähe seit 1964 mit seiner Frau Christa betrieb. Albrecht war zum Festakt zur Gründung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer nach Wilhelmshaven gekommen. Für einen Beitrag der Fernsehsendung „Hallo Niedersachsen“ traf man sich danach im Wangerland. 

Albrecht, der 2014 gestorben ist, war von 1976 bis 1990 Ministerpräsident. Begleitet wurde er bei seinem Besuch in Hooksiel vom damaligen CDU-Bürgermeister Klaus-Peter Koch, dessen Vorgänger und damaligen Landtagsabgeordneten Andreas Luiken sowie der stellvertretenden Bürgermeisterin und späteren Landtagsabgeordneten Inse-Marie Ortgies.

Die Gruppe verewigte sich nach der Stärkung im „Schwarzen Bären“ ebenso im Gästebuch der Gaststätte wie das Fernsehteam vom NDR. Zumindest dem Ministerpräsidenten dürfte das Menü geschmeckt haben. Seine Widmung: „Es war schön! Albrecht“

Frist für die Anmeldung von Osterfeuern läuft

Wangerland/Hooksiel (28. 2. 2026) – Traditionell werden in Friesland am Ostersamstag in der Abenddämmerung sogenannte „Brauchtumsfeuer“ entzündet, um das Osterfest zu feiern. Voraussetzung für diese Feuer ist, dass sie als öffentliche, für jede Person zugängliche und traditionell wiederkehrende Brauchtumsfeuer bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde angemeldet werden. Die Kommunen nehmen Anzeigen bis zum 20. März in den Rathäusern entgegen.

Osterfeuer 2024
Osterfeuer müssen bei den Kommunen angemeldet werden. Die Frist läuft bis zum 20. März. Archiv-Foto: hol

Brauchtum steht im Fokus

„Wichtig ist bei den Osterfeuern, dass das Brauchtum im Fokus steht“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Friesland. Die untere Abfallbehörde weist darauf hin, dass das Verbrennen von Gartenabfällen grundsätzlich verboten ist. Eine Ausnahme besteht nur für Brauchtumsfeuer, bei denen das gemeinsame Feiern eines Festes im Vordergrund steht. 

Dabei dürfen ausschließlich getrocknete Äste und trockenes Strauchgut verbrannt werden. „Altreifen, Kunststoff, Sperrmüll, Öle und andere Abfälle gehören nicht ins Osterfeuer.“ Gleiches gelte für behandeltes oder beschichtetes Holz, zum Beispiel aus Zäunen. Da ein Brauchtumsfeuer bis etwa Mitternacht erloschen sein muss, dürfen auch keine dicken Stämme oder Wurzelstöcke verbrannt werden. Informationen zur richtigen Entsorgung von Gartenabfällen finden Interessierte unter www.friesland.de/gartenabfall.

Schutz von Tieren wichtig

Der Standort eines Brauchtumsfeuers sollte sorgsam ausgewählt werden. Neben dem Brandschutz und dem Schutz der Nachbarschaft vor Rauchbelästigung geht es hierbei auch um den Umwelt- und Naturschutz. So muss ausreichend Abstand zu Naturdenkmalen sowie zu Schutzgütern wie geschützten Landschaftsbestandteilen und Wallhecken eingehalten werden. 

Um Tiere zu schützen und artenschutzrechtliche Verstöße zu vermeiden, sollte Baum- und Strauchschnitt frühestens sieben Tage vor dem Feuer angeliefert, großflächig verteilt und maximal 80 Zentimeter hoch gelagert werden. Am Tag des Abbrennens kann das Material dann zur Feuerstelle gebracht und aufgeschichtet werden. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass kleine Tiere wie Amphibien, Hasen oder Igel das Material als Unterschlupf nutzen oder Vögel ihre Nester darin bauen und beim Abbrennen zu Schaden kommen. 

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Naturschützer demonstrieren am Voslapper Groden-Nord

Wilhelmshaven/Hooksiel (27. 2. 2026) – Naturschützer wollen mit einer Mahnwache für den Erhalt des Naturschutzgebietes auf dem Voslapper Groden-Nord demonstrieren. Dafür treffen sich die Aktivisten am Samstag, 28. Februar, um 11 Uhr an der Straße Am Tiefen Fahrwasser zwischen Hooksiel und Wilhelmshaven im Bereich zwischen den Anlegern von Vynova und HES.

Vorzeitiger Baubeginn?

Der Rat der Stadt Wilhelmshaven im Januar die Naturschutzverordnung für ein Areal aufgehoben, auf dem ein Konsortium um die Firma Tree Energy Solutions (TES) einen Terminal für den Export von CO2 und den Import von flüssigen Gasen sowie einen Wasserstoffpark bauen will. Befürworter sehen darin einen „zentralen Beitrag zur Energiesouveränität und Klimaneutralität“ vor allem der Industrie. Naturschützer hingegen betonen den Verlust des EU-Vogelschutzgebietes, das durch die Milliarden-Investition zerstört wird.

Der Nabu Landesverband Niedersachsen beklagt zudem, dass bereits seit Beginn dieser Woche im Voslapper Groden Nord umfangreiche Arbeiten durchgeführt würden. Unter anderem würden Flächen gefräst, Entwässerungs-Maßnahmen vorgenommen, Amphibienzäune gesetzt und Flächen markiert.

„Beobachtet werden täglich mehrere Fahrzeuge und bis zu zehn Personen im Gebiet“, so der Nabu. „Nach unserer Einschätzung handelt es sich dabei um vorbereitende Maßnahmen im Zusammenhang mit dem beantragten vorzeitigen Baubeginn für ein Industrieprojekt. Die dafür erforderliche Genehmigung des zuständigen Gewerbeaufsichtsamtes liegt nach unserem Kenntnisstand bislang nicht vor.“

Genehmigung nötig?

Die Stadt Wilhelmshaven habe die Eingriffe gegenüber den Naturschützern als Gewässerunterhaltung eingestuft, die nicht genehmigungsbedürftig sei. Dabei sei aber auch eingeräumt worden, dass die Maßnahmen je nach Ausgang der behördlichen Entscheidung entweder dem beantragten Vorhaben oder dem Gebietsschutz dienen könnten. „Diese widersprüchliche Darstellung werten wir als hochgradig unseriös.“ 

Da der Managementplan für das Naturschutzgebiet ausdrücklich eine Vernässung der Fläche vorsehe, werde das erklärte Schutzziel durch die aktuellen Entwässerungsmaßnahmen faktisch unterlaufen. Der Nabu: „Wir fordern einen sofortigen Stopp aller Arbeiten, solange keine rechtskräftige Genehmigung vorliegt und die naturschutzrechtlichen Fragen nicht abschließend geklärt sind.“ 

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Überland-Gruppe investiert und ordnet Campingplatz neu

Hooksiel (27. 2. 2026) – Die „Überland Gruppe“ will den Campingplatz Hooksiel schon für die Saison 2026 deutlich aufwerten. Weitere Investitionen in die Infrastruktur seien für 2027 geplant. Für das laufende Jahr, so bekräftigen die neuen Eigentümer der zu Jahresbeginn von der Wangerland Touristik GmbH (WTG) übernommenen Anlage, hätten alle noch von der WTG abgeschlossenen Verträge Bestand. 

Ab 2027 wird es Änderungen geben. Unter anderem heißt es in der schriftlichen Stellungnahme des Unternehmens: „Der bisherige FFK-Bereich wird ab der Saison 2027 aufgelöst.“

Die Überland-Gruppe will den Instandsetzungsstau auf dem Campingplatz Hooksiel auflösen. Die Anlagen und Einrichtungen im Sanitärgebäude B zum Beispiel sind inzwischen komplett erneuert. Foto: hol

Der Campingplatz Hooksiel soll künftig für die Slogan „Familie & Abenteuer“ und „Natur & Entspannung“ stehen. Die Zielgruppen: Familien, Ruhesuchende und Naturfreunde. Dafür stehe zum einen die Lage des Platzes vor dem Deich, direkt am Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer. Zum anderen werde man moderne Einrichtungen, großzügige Stellplätze und vielseitige Freizeitangebot entwickeln.

Stau bei Instandhaltung und Pflege

Der Platz habe bei der Übernahme einen erheblichen Instandhaltungsstau aufgewiesen, insbesondere im Bereich der Sanitäranlagen und der Platzinfrastruktur (Strom). Der Pflegezustand sei mangelhaft gewesen und Angebote für Familien habe es zuletzt keine mehr gegeben. „Seit der Übernahme Anfang des Jahres haben wir bereits erste wichtige Maßnahmen umgesetzt und planen weitere Verbesserungen noch in diesem Jahr sowie zur kommenden Saison 2027“, so die Überland-Management. 

Für 2026 habe man die grundlegende Instandsetzung der Stromversorgung vorgesehen. Das Sanitärhaus B sei bereits vollständig modernisiert worden. „Im Mai entsteht auf der Wiese ein großer Abenteuerspielplatz. Zudem bauen wir eine 18-Loch Minigolfanlage bis voraussichtlich Mitte April.“

Minigolf und Mountainbike-Bahn

Weitere geplante Neuerungen für dieses Jahr: Eine Mountainbike-Strecke („PumpTrack“) für Kinder und Jugendliche (ab Ende Mai); ein Indoorspielpatz in der ehemaligen Camperscheune mit Kettcarverleih; eine gemütliche Sommerlounge vor der „Kajüte“; ein Hunde-Agility-Parcours.

Man habe die Müll-Entsorgungs-Container vom Eingangsbereich an einen unauffälligeren Standort verlegt. Ver- und Entsorgungsstation seien künftig kostenlos und an der Einlassschranke werde es von 12 bis 13 Uhr eine Mittagsruhe geben (neue Schrankenzeiten: 7 bis 12 Uhr und 13 bis 20 Uhr).

Kein FKK-Platz mehr ab 2027

Für die Saison 2027 ist nach den Angaben der Überland-Gruppe die Sanierung aller weiteren Sanitärhäuser sowie die Modernisierung und der Ausbau der gesamten Platzinfrastruktur (Strom, Wasser, Abwasser) geplant.

Die Entscheidung, den bisherigen FFK-Bereich ab der Saison 2027 auflösen zu wollen, begründen die neuen Betreiber mit wirtschaftlichen Gründen. „Die Nachfrage für FKK-Camping ist gering – von den 412 Stellplätzen sind lediglich 125 an Saisoncamper vergeben. Auch die touristische Auslastung ist nicht ausreichend.“ Im Ergebnis sei das FKK-Camping damit nicht tragbar. Für 2026 soll es aber keine Einschränkungen für FKK-Saisoncamper und Gäste geben.

Stellplätze werden neu geordnet

Im heutigen FFK-Bereich sollen ab 2027 attraktive Saisoncamping-Stellplätze entstehen. Die WTG habe bislang in allen Bereichen des Platzes Saisoncamping-Stellplätze vergeben. „Touristische Camper konnten lediglich die Lücken zwischen den Saisoncampern buchen.“ Künftig, so die Planung, werde man die insgesamt rund 1500 Stellplätze neu ordnen – mit am Ende rund 500 touristischen Stellplätzen und etwa 1000 Saison-Campingstellplätzen. Damit werde man den unterschiedlichen Zielgruppen gerechter. „Die neuen Saisoncamper-Bereiche werden ruhiger, da es weniger touristischen Durchgangsverkehr gibt.“

Den etwa 275 Saisoncampern, deren Stellplätze von der Neuordnung betroffen sind, bietet man einen Platz an anderer Stelle an. Auch alle aktuellen Saisoncamper im FKK-Bereich seien eingeladen, weiterhin Saisoncamper in Hooksiel zu bleiben. Preise und Konditionen für die Saison 2027 werde man ab dem 1. April bekannt geben.

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Übergewicht und Adipositas sind gesellschaftliches Problem

Friesland/Sanderbusch (27. 2. 2026) – Die „Friesland Kliniken“ laden am Welt-Adipositas-Tag am Mittwoch, 4. März, von 17 bis 19.30 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in die Cafeteria im Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch ein. Der Eintritt ist frei. 

„Wir wollen damit vor allem Menschen erreichen, die von der Krankheit betroffen sind, aber nicht wissen, wie ihnen geholfen werden kann oder die sich erstmal nur ungezwungen informieren möchten“, sagt Dr. Christian Delfs, Leiter des zertifizierten Adipositas-Zentrums der Friesland Kliniken. Übergewicht und Adipositas sind ein gesellschaftliches Problem. Laut Deutscher Adipositas Gesellschaft sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland übergewichtig – und jedes sechste Kind. 

Mit Adipositas geht eine geringere Lebenserwartung einher, etwa durch ein höheres Herzinfarkt-Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes. Hinzu kommen psychische Erkrankungen und soziale Ausgrenzung. Die verschiedenen Aspekte werden die Vortragenden Antje Lüken, Ernährungsberaterin (Schortens), Fachärztin Hanna Frenzke (Medicover Oldenburg MVZ), Dr. Christian Delfs („Friesland Kliniken“) und Facharzt Dr. Ertan Dogu (Herzzentrum Bremen) beleuchten.

Um Anmeldungen beim Bildungszentrum der „Friesland Kliniken“ wird gebeten; per E-Mail: bildungszentrum@friesland-kliniken.de oder per Telefon: 04422 80-1835.

Mutmaßlicher Ladendieb wollte Haarschneider stehlen

Hooksiel (27. 2. 2026) – Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland hat ein Strafverfahren gegen einen 39-jährigen Mann eingeleitet, der am Donnerstag dieser Woche im Supermarkt an der Bäderstraße in Hooksiel einen Diebstahl begangen haben soll. Der Vorfall hat sich gegen 14.15 Uhr zugetragen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Beschuldigte eine Haarschneidemaschine aus einem Verkaufsregal genommen haben. Danach habe er die Verpackung entfernt und die Einzelteile ihres Inhalts in die Bauchtasche seines Hoodies gesteckt. Anschließend soll der mutmaßliche Ladendieb den Kassenbereich passiert haben, ohne die Ware zu bezahlen, so die Polizei.