Hooksiel (4. 10. 2026) – Gerade steht mit dem „Herbstleuchten“ eine Großveranstaltung von „De Hooksieler“ vor der Tür, da läuft bereits der Countdown für die nächste: Am Samstag, 7. November, heißt es zum zweiten Mal „Hooksiel tanzt“. Die Interessengemeinschaft lädt dazu ab 19.30 Uhr (Enlass ab 19 Uhr) in die Eventhalle Langenhorst im Hooksieler Gewerbegebiet ein. Die Musik dazu steuert Discjockey Jes bei.
„De Hooksieler“ weisen darauf hin, dass am morgigen Montag, 5. Oktober, der Kartenvorverkauf im Kiosk Dekena anläuft. Nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahren dürften die 150 Tickets schnell vergriffen sein. Im Vorverkauf können maximal vier Karten pro Person erworber werden. Der Entrittspreis betrgt 15 Euro.
Wangerland/Hooksiel (4. 10. 2026) – Auch die SPD Wangerland setzt auf Kontinuität im künftigen Gemeinderat.
Auf einer vorbereitenden Sitzung für die neue Ratsperiode wurde Holger Ulfers (Foto) als Fraktionsvorsitzender im Amt bestätigt. Zu seiner Stellvertreterin wählten die Sozialdemokraten Ratsfrau Stefanie Bremers (Hohenkirchen).
Die SPD erlitt bei der Kommunalwahl starke Verluste. Ihr Stimmenanteil von 25 Prozent reicht für sechs Sitze im neuen Gemeinderat, der ab dem 1. November seine Arbeit aufnehmen wird. Damit stellt die Partei nach der CDU die zweitgrößte Fraktion. Zu ihr wird unter anderem auch der noch amtierende Landrat Sven Ambrosy gehören.
Hooksiel (4. 10. 2026) – Wenn am Alten Hafen in Hooksiel die ersten Lichter angehen und etliche Kürbisse leuchten, ist Zeit fürs „Hooksieler Herbstleuchten“. Zum 15. Mal lädt der Verein „De Hooksieler“ für Samstag, 10. Oktober, ab 12 Uhr zu seinem herbstlichen Hafenfest ein. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Hooksieler Theatergruppe, der Initiative „Weil wir Hooksieler sind“, dem SC Wangerland und der Arbeitsgruppe Hooksiel.
Beim „Herbstleuchten“ wird der Alte Hafen wieder herbstlich illuminiert werden. Archiv-Foto: hol
Programm für die ganze Familie
Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Am Nachmittag sorgt das Duo „De Platters“ mit Küsten- und Kinderliedern auf Hoch- und Plattdeutsch für musikalische Unterhaltung. Kleine Gäste können sich beim Kinderschminken und mit Glitzertattoos verwandeln lassen oder bei einer Rundfahrt mit einer historischen Friesenkutsche Hooksiel aus einer besonderen Perspektive kennenlernen. Am späten Nachmittag steht außerdem eine Kinderdisco auf dem Programm.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, verspricht Anke Müller von „De Hooksieler“: „Neben einer großen Auswahl an selbst gebackenem Kuchen gibt es unter anderem Flammkuchen und Flammlachs.“ Zudem laden Kunsthandwerker und verschiedene Marktstände zum Stöbern und Entdecken ein.
Feuershow und Musik
Ab 18 Uhr gehört die Bühne der Folk-Band „Beltane“. Mit einer Mischung aus irischen und schottischen Songs und Tunes nimmt die Band ihr Publikum musikalisch mit auf die „grüne Insel“ und in die schottischen Highlands. Für einen Höhepunkt sorgt bei einsetzender Dunkelheit eine Feuershow, die das musikalische Bühnenprogramm begleitet. Gleichzeitig verwandelt sich der Alte Hafen nach und nach in ein stimmungsvolles Lichtermeer. Mit professioneller Unterstützung von MBO-Lichtdesign wird das Hafengelände eindrucksvoll ausgeleuchtet.
Individuell gestaltete Kürbisse
Für eine besondere Herbstatmosphäre sorgen zudem wieder zahlreiche individuell gestaltete Kürbisse. „Weil wir Hooksieler sind“ stellt sie gemeinsam mit dem Kindergarten, der Grundschule, dem Wohnstift und der WiKi auf und bringt sie passend zur einsetzenden Dunkelheit zum Leuchten.
Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz: Von 17.30 bis 19 Uhr können Kinder bei einer herbstlich-maritimen Bastelaktion selbst aktiv werden.
Wangerland/Crildumersiel (2. 10. 2026) – Dramatische Bilder über dem Wangerland. Von See kommend steuert heute gegen 17 Uhr ein Sportflugzeit in Höhe Horumersiel aufs Festland zu. Vom Boden aus erkennbar eine Rauchfahne, die es hinter sich herzieht. Der Pilot dreht eine große Runde über den Wiardergroden und Crildumersiel. Die Maschine verliert an Höhe, der Motor stottert verdächtig.
Glück im Unglück. Der Pilot konnte das abgestützte Flugzeug noch eigenständig verlassen. Foto: privat
Schließlich setzt der sehr erfahrene Pilot (69) auf einem Acker im Speicherpolder zwischen dem St. Joostergroden und dem Deich zwischen Hooksiel und Horumersiel zur Notlandung an. Offenbar ist der Untergrund für das Gewicht der Maschine zu weich. Die Räder sinken ein und versinken im Untergrund. Das Flugzeug überschlägt sich und bleibt auf dem Dach liegen.
In banger Erwartung verfolgen Augenzeugen des Unfalls von Seedeich aus das Geschehen. Feuerwehr und Polizei werden alarmiert und rücken zügig an. Die gute Nachricht: Der Pilot ist offenbar unverletzt geblieben. „Er kam uns eigenständig und aufrecht entgegen“, schildert ein Feuerwehrmann.
Die Straße am Deich von Horumersiel in Richtung Hooksiel war heute am späten Nachmittag gesperrt. Feuerwehr und Polizei rückten an, um dem abgestürzten Flieger zu helfen. Foto: hol
Nach Mitteilung der Polizei vom Abend erlitt der Pilot lediglich leichte Hautabschürfungen. Die genaue Ursache der Motorprobleme des Flugzeuges steht noch nicht fest. Nach Einschätzung der Polizei hat der Pilot darauf „sehr besonnen“ reagiert und eine kontrollierte Notlandung eingeleitet. Nach dem ersten Eindruck könnte die historische Maschine einen Totalschaden erlitten haben.
Am Abend richteten Feuerwehrleute mit Unterstützung eines Rettungswagens der Feuerwehr Schortens das Flugzeug auf, so dass es wieder auf seinen eigenen Rädern stand. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Hooksiel, Waddewarden und Schortens wurde gegen 20.45 Uhr beendet.
Laut Internet-Recherche handelt es sich bei der gelb-rot lackierten Maschine um ein Flugzeug der Marke „Fairchild“ vom Typ „Argus 6“, die auf dem Flugplatz Mariensiel beheimatet ist. Die viersitzige, mit einem 200-PS starken Motor ausgestattete Maschine, Baujahr 1943, wurde im Zweiten Weltkrieg von der Royal Air Force eingesetzt.
Anmerkung:Der Artikel wurde mehrfach aktualisiert.
Wangerland (2. 10. 2026) – Alice Brandenburg-Bienek bleibt Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Wangerland. Zum stellvertretenden Vorsitzenden haben die Christdemokraten, die als stärkste Kraft aus der Kommunalwahl hervorgegangen sind, Björn Christiansen aus Hooksiel bestimmt. Der 33-Jährige wurde erstmals in den Rat gewählt.
Hooksieler soll nachrücken
Laut Mitteilung der Fraktion hat Alice Brandenburg-Bienek (Foto) angekündigt, den Fraktionsvorsitz nach etwa der Hälfte der neuen Ratsperiode an ihren Stellvertreter übergeben zu wollen. „Damit soll frühzeitig ein geordneter Generationen- und Verantwortungswechsel eingeleitet werden“, so die Fraktionssprecherin.
„Ich freue mich über das Vertrauen der Fraktion und werde den Vorsitz mit voller Verantwortung weiterführen. Gleichzeitig ist für mich klar: Wir haben bei der Kommunalwahl ein deutliches Signal für Veränderung und neue Ideen bekommen. Deshalb möchte ich Björn Schritt für Schritt in diese verantwortungsvolle Aufgabe hineinwachsen lassen und ihm zur Mitte der Ratsperiode den Staffelstab übergeben“, erklärt Alice Brandenburg-Bienek.
Der Vorsitzende der CDU-Wangerland, Christian Burchardt, begrüßt diese Entscheidung: „Alice steht für Erfahrung, Verlässlichkeit und eine große Verbundenheit mit dem Wangerland. Gleichzeitig müssen wir den Wunsch der Wählerinnen und Wähler nach frischem Wind ernst nehmen. Der geplante Wechsel an der Fraktionsspitze verbindet beides: Erfahrung und Erneuerung.“
Erneut Gruppe mit der FDP
Mit acht (statt bislang sechs) Sitzen im künftig 22-köpfigen Rat stellt die CDU die stärkste Fraktion. Wie die Partei mitteilt, habe man mit FDP vereinbart, erneut eine gemeinsame Gruppe zu bilden. Die CDU-Fraktion und FDP-Ratsherr Lübbo Meppen werden unter dem Namen „Gemeinsam fürs Wangerland (GfW)“ zusammenarbeiten. Die übrigen Sitze: SPD (6), Pro Wangerland (4), Grüne (2) und AfD (1).
Aber, so Burchardt: „Für die künftige Ratsarbeit brauchen wir einen offenen Blick über Fraktionsgrenzen hinweg und die Bereitschaft, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“ Die CDU lade ausdrücklich auch die anderen Fraktionen im Rat ein, an diesem Prozess mitzuwirken. „Wir stehen für Gespräche mit allen demokratischen Fraktionen zur Verfügung. Uns geht es nicht darum, Lager zu bilden, sondern darum, gute Entscheidungen für das Wangerland zu treffen“, so Burchardt.
Möglichst Konsens finden
Auch aus Sicht von Alice Brandenburg-Bienek habe die Arbeit mit wechselnden Mehrheiten in der vergangenen Ratsperiode gezeigt, dass man auch ohne feste Mehrheitsblöcke tragfähige Entscheidungen erreichen könne. „Das zwingt uns dazu, in der Sache zu argumentieren, andere mitzunehmen und am Ende einen möglichst breiten Konsens zu finden. Genau diese Kultur der Zusammenarbeit möchte ich erhalten.“
Das Wangerland stehe vor großen Herausforderungen, so Buchardt. „Dafür brauchen wir keine Parteipolitik um ihrer selbst willen, sondern gute Ideen, klare Entscheidungen und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu tragen.“
Wangerland/Hohenkirchen (2. 10. 2026) – Schon wieder meldet die Polizei Vandalismus-Vorfälle aus Hohenkirchen. Im Zeitraum von Mittwoch, 30. September, bis Donnerstag 7 Uhr haben Unbekannte zwei Fensterscheiben eines in der Jeverschen Straße abgestellten Reisebusses beschädigt. Zudem brannten am frühen Donnerstagmorgen Mülltonnen auf dem Schulhof der Oberschule.
Reisebus besprüht
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei entnahmen der oder die Täter vermutlich aus den nicht verschlossenen Ladeklappen des Busses einen Feuerlöscher. Mit diesem seien dann Löschmittel auf den Bus sowie in den Bereich vor dem Fahrzeug versprüht worden. „Vermutlich gelangten die Täter anschließend in den Innenraum des Busses und manipulierte dort die Fahrzeugverkabelung im Bereich des Cockpits“, so die Polizei. Hinweise auf ein gewaltsames Öffnen des Buses gebe es bislang nicht.
Am Donnerstag gegen 5 Uhr sind aus bislang unbekannter Ursache zwei Mülltonnen auf dem Schulhof der Oberschule in der August-Hinrichs-Straße in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen konnte das Feuer löschen. Die beiden Mülltonnen wurden vollständig zerstört. Personen wurden nicht verletzt.
Polizei sucht Zeugen
Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Zeugen für beide Vorfälle, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Jever unter Telefon 04461/7449-0 in Verbindung zu setzen.
Bereits Anfang der Woche waren Unbekannte in die Oberschule eingebrochen. Zeitgleich war Wechselgeld aus einem geparkten Transporter gestohlen worden.
Friesland/Wangerland (1. 10. 2026) – Auch künftig werden die Straßen- und Wegeränder im Landkreis Friesland gepflegt und gemäht – allerdings nicht überall und nicht vollständig kurz. Die Idee dahinter: Wo ein Teil der Vegetation stehen bleiben darf, können Gräser, Kräuter und Wildblumen wachsen und wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tiere schaffen.
An geeigneten Stellen soll auf öffentlichen Flächen die natürliche Vegetation möglichst lange stehen bleiben. Archiv-Bild: hol
Im Landkreis Friesland arbeiten die Kommunen, darunter die Gemeinde Wangerland, seit mehreren Jahren daran, die Pflege ihrer öffentlichen Grünflächen und Wegeränder biodiversitätsfreundlicher zu gestalten. Nun haben die Projektpartner ihre Erfahrungen in einer gemeinsamen „Checkliste“ gebündelt, die künftig flächendeckend im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt werden soll.
Gemeinsam Schulungen
Seit 2020 finden unter dem Motto „Blühendes Friesland“ in Zusammenarbeit mit der Mobilen Umweltbildung (Mobilum) und dem Landkreis Friesland jährlich Schulungen für die Mitarbeiter der Bauhöfe der Kommunen sowie weitere Akteure statt. Was zunächst mit verschiedenen praktischen Maßnahmen und dem Sammeln von Erfahrungen begann, hat sich zu einem landkreisübergreifenden Gemeinschaftsprojekt entwickelt. Gemeinsam wurde ein Pflegekonzept erarbeitet, das nun in Form einer Checkliste veröffentlicht wird und konkrete Empfehlungen für eine natur- und insektenfreundliche Pflege von Straßen- und Wegrändern sowie öffentlichen Grünflächen enthält.
„Wir stehen wir vor großen Herausforderungen, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu erhalten“. sagt Petra Walentowitz (Foto) von der Mobilen Umweltbildung Mobilum.
Der Erhalts der Artenvielfalt sei von enormer Bedeutung. „Pro Tag sterben weltweit 150 Arten unwiederbringlich aus. In Niedersachsen gilt laut der Roten Liste derzeit rund die Hälfte der heimischen Pflanzen- und Tierarten als gefährdet. Dieses ist eine besorgniserregende Entwicklung, da jede einzelne Art wichtige Leistungen für ein stabiles ökologisches Netzwerk erbringt, in das auch wir eingebunden sind.“
Mahd möglichst spät
Das Konzept sieht unter anderem vor, die Vegetation auf geeigneten Flächen wachsen und sich entwickeln zu lassen und Pflegemaßnahmen grundsätzlich abschnittsweise durchzuführen. Die Mahd soll möglichst spät im Jahr erfolgen und mit einer Mahdhöhe von über 10 bis 15 Zentimetern – etwa einer Handbreite – durchgeführt werden. Zudem sollen bei den Pflegemaßnahmen mindestens zehn Prozent der Vegetation stehen bleiben, auch über den Winter hinweg. Dadurch können Pflanzen und Tiere ganzjährig auf Lebensräume, Rückzugsorte und ein vielfältiges Nahrungsangebot zurückgreifen. Pro Quadratmeter dieser naturnahen Flächen leben 100 bis über 500 Insektenindividuen.
Mit der Umsetzung der Checkliste möchten die Projektpartner nicht nur auf den eigenen Flächen einen Beitrag zum Artenschutz leisten, sondern auch andere dazu ermutigen, geeignete Flächen naturnäher zu gestalten. Die Projektpartner sehen in der Checkliste daher auch einen Impuls für Privatpersonen, Unternehmen, Gewerbe- und Handwerksbetriebe, Institutionen und Vereine, die sich ebenfalls für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt einsetzen möchten. „Viele kleine, naturnah gepflegte Flächen können zusammen ein wertvolles Netz von Lebensräumen bilden“, so Walentowitz.
Die Checkliste ist beim Landkreis Friesland sowie bei den beteiligten Kommunen und Bauhöfen erhältlich hier einsehbar: https://nol.is/C9c.
Wangerland/Horumersiel (1. 10. 2026) – Die Geschichtswerkstatt Wangerland e.V. lädt für Mittwoch, 7. Oktober, zu einem Vortrag über die aktuellen Ausgrabungen auf der mittelalterlichen Häuptlingsburg in Tengshausen (zwischen Minsen und Mederns) ein. Beginn ist um 18.30 Uhr im Kleien Kursaal im Gästehaus in Horumersiel.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Geschichtswerkstatt up Tour“ statt. Der Vortrag wird von Dr. Stefan Krabath und Thorsten Becker vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung (NIhK) in Wilhelmshaven gehalten.
Wangerland/Horumersiel (1.10. 2026) – In den Herbstferien bietet die Wangerland Touristik GmbH im Thalasso Meeres Spa (TMS) in Horumersiel einen „Seepferdchen-Kursus“ für Kinder ab fünf 5 Jahren an. Von Montag, 12., bis Freitag, 23. Oktober, lernen die Kinder jeweils von montags bis freitags von 9 bis 9.45 Uhr Schritt für Schritt die Grundlagen des Schwimmens.
Bei einem Schwimmkursus im Thalasso Meeres Spa können Kinder in den Herbstferien das Seepferdchenabzeichen erlangen. Foto: WTG
Bereits in den vergangenen Ferien fanden Kurse erfolgreich statt und stießen auf große Nachfrage. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl sind die Plätze erfahrungsgemäß schnell vergeben.
Im Mittelpunkt steht die spielerische und zugleich strukturierte Vorbereitung auf das selbstständige Schwimmen. Wassergewöhnung und -sicherheit, Atemtechnik, Schweben und Gleiten, Sprungübungen sowie erste Schwimmbewegungen in Bauch- und Rückenlage gehören zu den Kursus-Inhalten. Auch wichtige Baderegeln werden vermittelt.
Nach zehn Trainingseinheiten im TMS legen die Kinder zum Schluss des Kurses das Seepferdchen-Abzeichen ab. Dafür werden unter anderem das sichere Schwimmen einer Strecke von 25 Metern sowie das Heraufholen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser geübt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro je Kind. Darin enthalten sind alle zehn Trainingseinheiten sowie das Seepferdchen-Abzeichen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Tickets gibt es in den örtlichen Tourist-Informationen und online .
Friesland/Mariensiel (30. 9. 2026) – Die spektakuläre Rennveranstaltung „Jade-Race“ ist zumindest für den Standort Mariensiel Geschichte. die Gesellschafterversammlung der Flugplatzbetreibergesellschaft JadeWeserAirport GmbH habe an diesem Dienstag entschieden, dass das Dragster-Rennen ab 2027 nicht mehr auf dem Flugplatzgelände in Sande-Mariensiel stattfinden kann, teilte heute der Geschäftsführer der GmbH, Frank Schnieder, mit.
Nutzung phasenweise eingeschränkt
„Wesentlicher Grund für die Entscheidung war, dass die auf einem Kleber aufgetragene Gummierung für das Rennen in diesem Jahr zu erheblichen Problemen geführt hat“, so Schnieder. Trotz der üblichen Reinigungsarbeiten des Veranstalters sei die Nutzbarkeit der Bahn im Bereich des Landepunktes aus Norden nach dem letzten Jade-Race insbesondere bei Feuchtigkeit nicht mehr zu 100 Prozent gewährleistet gewesen. Das hab bei der Landesluftfahrtbehörde zu der Entscheidung geführt, die Nutzbarkeit für Flugschüler und Maschinen ab zwei Tonnen Abfluggewicht einzuschränken.
Erst nach weiteren umfangreiche Reinigungsarbeiten und ein darauf durchgeführter Traktionstest konnten die Einschränkungen wieder aufgehoben werden. Schnieder: „Wirtschaftliche Schäden durch die eingeschränkte Nutzbarkeit bestimmter Kundengruppen sowie Reparaturen an der Landebahn wären somit in den kommenden Jahren nicht zu vermeiden.“
Attraktion für Tausende
Der Geschäftsführer der JadeWeserAirport GmbH bedauert mit Blick auf den Veranstalter Michael Behrens und sein Team die Entscheidung, da es in der Umsetzung der Veranstaltung immer ein starkes Miteinander gegeben habe.
In diesem Jahr hatte die spektakuläre Rennveranstaltung in seiner zwölften Auflage stattgefunden. Tausende Zuschauer aus der gesamten Region bejubelten die PS-starken Fahrzeuge, mit denen sich die Fahrer Kurzstrecken-Rennen lieferten. Das „Jade Race“ gehörte über Jahre trotz gelegentlicher Kritik an den ökologischen Belastungen der Umwelt zum festen Veranstaltungskalender auf dem Flugplatz.