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Alle Beiträge zum Thema “Grundschule”

Grundschule: Förderverein beklagt maroden Zustand des Fahrradstandes

Hooksiel (24. 9. 2026) – Er hat über Jahrzehnte gute Dienste geleistet. Doch inzwischen ist der Fahrradunterstand an der Grundschule und Kindertagesstätte Hooksiel sichtbar in die Jahre gekommen. Der Förderverein der Schule hofft darauf, dass die Gemeinde Wangerland hier möglichst bald Abhilfe schafft. Tobias Geisen, Vorsitzender des Fördervereins: „Ein etwas vergrößerter Unterstand mit Solardach wäre unserer Meinung nach das Sinnvollste.“

Dringenden Handlungsbedarf am Fahrradunterstand sieht der Förderverein der Grundschule Hooksiel: (von links) Katja Thomßen, Marie Weissen und Tobias Geisen. Foto: Förderverein

Der Unterstand dient vielen Kindern, die selbstständig zur Schule fahren, als Unterstand für ihre Fahrrädern und Roller. Aber er wird auch von Eltern genutzt, die Kinder zur Kita bringen oder sie abholen. „Das Dach ist völlig löchrig und muss neu gemacht werden. Wir vom Förderverein der Grundschule haben uns nun schon mehrfach mit der Gemeinde zu dem Thema Erneuerung des Fahrradunterstandes getroffen und darüber diskutiert“, schildert Geisen. „Leider ist bis jetzt immer noch nichts passiert.“

Gespräche mit der Gemeinde

Markus Gellert, zuständiger Abteilungsleiter bei der Gemeinde, bestätigt, dass der Unterstand schon mehrfach Thema bei den Gesprächen mit dem Förderverein gewesen sei. Im Grundsatz sei man sich einig, dass Handlungsbedarf besteht. Angesichts des voraussichtlichen Investitionsvolumens sei es aber wohl nicht möglich, das Projekt aus Bordmitteln zu stemmen – selbst wenn der Förderverein sich durch seine Aktivitäten an den Kosten beteiligt.

„Die Mittel müssen in den Haushalt der Gemeinde eingestellt werden“, so Gellert. Dafür müsse über das Vorhaben zunächst in den politischen Gremien beraten werden. So könnte der Fahrradunterstand Thema des Schulausschusses des neuen Gemeinderates werden, der sich im November konstituiert.

Neubau oder Reparatur?

Parallel dazu müsse die Bauabteilung prüfen, ob eine Reparatur des vorhandenen Unterstandes noch möglich und sinnvoll sei oder ob nicht tatsächlich ein neues Schutzgebäude die bessere Wahl wäre. „Die Idee mit dem Solardach müssen wir prüfen. Aber auch dafür haben wird Fachleute im Haus“, so Gellert.

Für den Förderverein sind das gute Signale. „Wir würden uns wünschen, dass es jetzt bald losgeht mit der Renovierung oder zumindest der Planung dafür.“

Anmeldung für Schulanfänger in 2027 läuft an

Wangerland/Hooksiel (4. 3. 2026) – Zum 1. August 2027 werden alle Kinder schulpflichtig, die das 6. Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum 30. September 2027 vollenden werden. 

Wie die Gemeinde Wangerland mitteilt, erfolgt die Anmeldung der Schulanfänger für die Grundschulen zunächst aufgrund der für das Schuljahr 2027/2028 festgelegten  Schuleinzugsgrenzen. Eltern und Erziehungsberechtigte erhalten von den Grundschulen Hohenkirchen, Hooksiel und Tettens die Anmeldeunterlagen mit einem entsprechenden Anschreiben per Post. 

Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2027 das 6. Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten auch zum 1. August 2027 in die Schule aufgenommen werden, sofern sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten entsprechend entwickelt sind. 

Die Gemeinde weist darauf hin, dass es sich bei der Anmeldung zunächst nur um eine allgemeine Erfassung der Schulanfänger handelt, aus der kein Anspruch auf  Einschulung in eine bestimmte Grundschule hergeleitet werden kann. 

Privater Investor für Bau der Grundschule Hohenkirchen?

Wangerland (18. 2. 2026) – Die Empfehlung des Fachausschusses steht. Die Gemeinde Wangerland soll die Planung für den Bau einer neuen Grundschule an der August-Hinrichs-Straße in Hohenkirchen vorantreiben – und ein „alternatives Finanzierungsmodell“ ausloten. 

Ausschuss für August-Hinrichs-Straße

Die derzeitige Grundschule am Alma-Rogge-Weg ist schlichtweg zu klein. Gerade mit Blick auf die die Anforderungen an ein künftige Ganztagsschule. Vor diesem Hintergrund hatte die Gemeinde einen Anbau an das alte Gebäude verworfen und einen Neubau der Schule in unmittelbarer Nähe des Bestandsbaus oder – wenige Hundert Meter entfernt – in der Nähe von Sportplatz und Oberschule geprüft. 

Der Ausschuss für Schulen, Jugend, Kultur und Soziales des Gemeinderates gab am Dienstagabend einmütig die Empfehlung für den Standort August-Hinrichs-Schule. Ein Argument: Die hohen Belastungen des Schul- und Kindergartenbetreibens während der bis zu dreijährigen Bauzeit am alten Standort. Ein weiteres: Das Grundstück an der August-Hinrichs-Straße bietet bei Bedarf auch noch Erweiterungsmöglichkeiten.

Millionen-Investition

Die Kosten für den Bau des zweigeschossigen Neubaus für rund 120 Schüler wurde von der Bauverwaltung auf 8,5 Millionen Euro geschätzt. Die Investition wäre eine erhebliche Belastung für den Investitionshaushalt der Gemeinde Wangerland. 

Wie der für die Grundschulen zuständige Abteilungsleiter Markus Gellert erläuterte, wolle man deshalb alternativ prüfen, ob nicht ein privater Investor die Schule bauen und das Gebäude dann an die Gemeinde vermieten kann. Damit könnte man die hohe Einmal-Belastung für den Haushalt in Mietzahlungen umwandeln und, so die Hoffnung von Gellert: „Vielleicht bekommt ein Privater den Neubau auch schneller hin.“

Wilhelmshaven als Vorbild

Positive Beispiele für solche Modelle gebe es unter anderem in der Stadt Wilhelmshaven. Parallel zu den Finanzierungsgesprächen soll die Bauleitplanung für das künftige Schulgelände vorangetrieben werden. In der Gemeinde Wangerland gibt es insgesamt drei Grundschulen: In Hohenkirchen, in Tettens und in Hooksiel.

Entspannungsraum an der Grundschule eingeweiht

Hooksiel (2. 2. 2026) – Die Grundschule Hooksiel hat einen „Snoezelraum“. Der Entspanungs- und Sinnesraum wurde am letzten Schultag vor den Zeugnisferien feierlich eröffnet. Dazu trafen sich alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher der ersten bis vierten Klassen mit Schulleiter Peter Nussbaum sowie den Lehrkräften Marvin Alker und Myriam Giersdorf.

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule weihten zusammen mit Lehrkräften den neuen „Snoezelraum“ ein. Foto: Schule

Ein besonderer Höhepunkt war das Durchschneiden der Eröffnungsschleife durch Kete aus Klasse 1a, die stellvertretend für alle Beteiligten diesen symbolischen Moment übernahm. Im Anschluss gab es für alle Kinder einen kleinen Empfang mit alkoholfreien Getränken, bei dem die Freude über den neuen Raum deutlich spürbar war.

Nun kann der Snoezelraum genutzt werden. DieVorfreude bei den Schülerinnen und Schülern sei riesig, schildert Myriam Giersdorf. „Bevor es losgeht, wird der Schülerrat gemeinsam Verhaltensregeln für den Raum erarbeiten und festlegen, damit sich dort alle wohl und sicher fühlen können und der Raum so schön erhalten bleibt.“

Die Schulleitung dankte allen, die an der Gestaltung und Umsetzung dieses Projekts beteiligt waren, insbesondere Hausmeister Manfred Janßen, den weiteren Mitarbeitern der Gemeinde und den beteiligten Lehrkräften.

Jensen: Wir sollten unseren Kindern die Division zutrauen

Wangerland (17. 1. 2026) – Spätestens ab Sommer 2027 wird sich der Mathematik-Unterricht an den Grundschulen in Niedersachen ändern. Man setzte damit den von der Kultusministerkonferenz 2022 beschlossenen, bundesweit verbindlichen Bildungsstandard für das Fach Mathematik um, teilt das Kultusministerium in Hannover mit und betont: „Das schriftliche Dividieren wird nicht abgeschafft.“ 

Alle Schüler in Niedersachsen sollen das schriftliche Dividieren weiter erlernen. In der Grundschule solle es durch das Lernen von Teilschritten angebahnt und an der weiterführenden Schule endgültig gelernt werden, so das Ministerium. Die Division, „das komplexeste schriftliche Rechenverfahren“, bleibe fester Bestandteil des Unterrichts, wobei das halbschriftliche Dividieren im Mittelpunkt stehen werde.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen (Wangerland) kritisiert die Änderung. „Aus meiner Sicht sollte das schriftliche Dividieren als ein Weg zur Lösung in den Grundschulen unbedingt erhalten bleiben.“ Das Rechenverfahren erfordere das sichere Zusammenspiel mehrerer Teilschritte – Teilen, Multiplizieren und Subtrahieren. „Das sollten wir unseren Kindern auch weiterhin bereits an den Grundschulen zutrauen.“

Werde die schriftliche Division an den Grundschulen nicht mehr gelehrt, so befürchtet Jensen, würden zentrale Problemlösungs-Kompetenzen weniger geübt. „Dann entscheidet wieder das Elternhaus, wer mit dieser komplexen Rechenart zurechtkommt und wer sich dann in der weiterführenden Schule damit schwertut. Chancengleichheit sieht für mich anders aus.“ 

Leuchtfeuer Horumersiel
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Eltern- und Förderverein spendet digitale Unterrichtsmittel

Hooksiel (12. 12. 2025) – Große Bescherung für die Grundschule Hooksiel. Heute hat der Eltern- und Förderverein der Schule im Beisein des Weihnachtsmanns sein Weihnachtsgeschenk überreicht. Dazu gehörten 18 tragbare, ohne Tastatur zu bedienende Computer (iPads) mit Hüllen und vier Ladeschränke.

Freunde bei den Kindern der Grundschule Hooksiel. Im Beisein des Weihnachtsmannes übergaben Vertreter des Eltern- und Fördervereins der Schule 18 tragbare Computer. Auf dem Bild (hinten von links) Annabell Haschen, Katja Thomßen, Marie Weßen (alle Förderverein), Schulleiter Peter Nußbaum, Lehrer Marvin Alker und Tobias Geisen (Förderverein). Foto: hol

Der Gesamtwert der Spende beträgt nach den Worten von Katja Thomßen, Kassenwartin des Vereins, nahezu 7900 Euro. Das Geld dafür war durch Spenden von Mitgliedern  sowie durch besondere Aktionen wie dem Sponsoren-Spendenlauf 2024 zusammengekommen.

Durch die Spende ist die Ausstattung der Schule im Bereich digitaler Unterrichtsmittel weiter verbessert worden. Nach den Worten von Lehrer Marvin Alker verfügt die Grundschule für die Mädchen und Jungen in ihren sieben Klassen jetzt neben digitalen Tafeln über insgesamt 85 Tablets. 

Wasserschaden an der Grundschule

Hooksiel (17. 11. 2025) – Schreck an der Grundschule Hooksiel. Als die ersten Lehrkräfte und Schüle am Montagfrüh die Schule am Kreuzhamm betreten wollten, traten sie in Wasser. Offenbar war am Wochenende im Gebäude ein Wasserboiler geplatzt. In der Folge wurde das Erdgeschoss einige Zentimeter hoch unter Wasser gesetzt.

Der Unterricht fand trotzdem statt. Wie die Gemeinde Wangerland auf Nachfrage gegenüber „Hooksiel-life“ sagte, habe der Hausmeister bis zum Nachmittag den Wasserschaden mit Pumpe und Feudel beheben können. Offenbar habe es auch keine Folgeschäden gegeben, so dass am morgigen Dienstag der Unterricht ebenfalls ganz normal stattfinden könne. 

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Leuchtfeuer

Sonnenenergie für die Grundschule Hooksiel

Hooksiel (1. 9. 2025) – Die Gemeinde Wangerland setzt auf erneuerbare Energien. Jüngstes Beispiel: die Grundschule Hooksiel. Auf dem Dach der Turnhalle liegt seit einigen Tagen eine Photovoltaikanlage. 

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Nach den Worten von Peter Schoolmann aus der Bauverwaltung der Gemeinde Wangerland wurden in den Sommerferien 55 Solarmodule samt einem Batteriespeicher installiert. Die Anlage habe eine Leistung von 24,7 Kilowattpeak (kWp) und decke damit einen Großteil des Eigenbedarfs an Strom der Schule.

Auf der Kalkulationsbasis der Strompreise vom vergangenen Jahr, so Schoolmann, werde die Anlage jährlich so viel elektrischen Strom erzeugen, dass die Investitionskosten der Gemeinde für die Photovoltaikanlage sich in spätestens vier Jahre amortisiert haben werden.

Die Solarmodule auf dem Dach der Grundschule sollen den Strombedarf der Grundschule Hooksiel weitgehend decken. Foto: hol

Bei Radfahr-Prüfung alles pikobello

Hooksiel (15. 5. 2025) – Großer Tag für die Viertklässler der Grundschule Hooksiel. 30 Schülerinnen und Schüler haben heute im Rahmen einer praktischen Fahrprüfung nachgewiesen, dass sie sich mit ihren Rädern sicher im Straßenverkehr bewegen können. Auch Anja Kienetz, Präventionsberaterin des Polizeikommissariats Jever, war beeindruckt. Ihr Urteil: „Alles picobello.“

Schulleiter Peter Nußbaum (Mitte) stimmte seine Schüler auf die Fahrrad-Prüfung ein. Präventions-Beauftragte Anja Kienetz von der Polizei in Jever überprüfte vor dem Start die Fahrräder der Kinder. Foto: hol

Schulleiter Peter Nußbaum und Klassenlehrerin Claudia Tibke hatten die Kinder in den vergangenen Wochen intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Dazu gehörte neben einem umfangreichen Theorie-Teil auch eine Begehung der Prüfungsstrecke quer durch den Ort. 

Die Kinder radelten vom Kreuzhamm kommend durch die Blumenstraße, die Pakenser Straße über die Nee Straat hinweg in Richtung Altendeich. Dort hinein in die Georg-Adden-Straße bis zum Gästehaus, von dort über die Friesenstraße – vorbei an etlichen Blumenkübeln – bis zur von-Buttel-Straße, weiter zur Lange Straße und auf dem Radweg zurück in Richtung Grundschule. Sicher fahren, an Gefahrenpunkten notfalls absteigen, Richtungswechsel anzeigen, Vorfahrt achten, beim Abbiegen über die Schulter zurück schauen, rechts fahren … Am Ende hatten alle Kinder die Prüfung bestanden.

Anja Kienetz hatte zum Auftakt der Aktion die Fahrräder der Schülerinnen und Schüler auf ihre Verkehrssicherheit hin überprüft. Bis auf ein oder zwei defekte Leuchten habe sie keine Mängel festgestellt, so die Präventionsexpertin gegenüber „Hooksiel-Life“. Als Zeichen der Anerkennung schenkte sie den Kinder Reflektoren und Klingeln.

Ausdrücklich lobte Anja Kienetz das Engagement der Schule bei der Vorbereitung der Aktion und den Einsatz der Eltern, die während der Prüfung die Strecke absicherten. „Wie gesagt: In Hooksiel ist alles picobello!“

Eltern wollen den Schulhof umbauen

Engagieren sich für die Grundschule Hooksiel: (von links) Kristiane Geisen, Fördervereins-Vorsitzender Tobias Geisen, Annabel Haschen, Marie Weißen und Katja Thomßen. Foto: Förderverein

Hooksiel (31. 3. 2025) – Der Vorstand des Fördervereins der Grundschule Hooksiel hat sich neu aufgestellt. Vorsitzender ist Tobias Geisen, seine Stellvertreterin Marie Weißen. Als Kassenwartin fungiert Katja Thomßen und als Schriftführerin Annabell Haschen. Kristiane Geisen engagiert sich als Gesamtelternvertreterin.

Der Förderverein hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Grundschule zu unterstützen. Aktuell auf der Agenda stehen unter anderem die Umgestaltung des Schulhofs. Dazu gehört unter anderem der Bau einer Überdachung, unter der sich zum Beispiel Schülerinnen und Schüler bei Regen unterstellen können, so lange das Schulgebäude selbst noch geschlossen ist. Ein weiteres Projekt: Die Unterstützung der Schule bei der digitalen Ausstattung der Klassen.

Der Verein setzt bei der Finanzierung auf Mitgliedsbeiträge, auf Spenden sowie auf Erlöse von Veranstaltungen. So ist etwa ein Catering zur Einschulung geplant. Zum Jahresprogramm des Vereins zählen zudem der Verkauf von Waffeln zum Karneval, ein Weihnachtsmarkt sowie ein Sponsorenlauf. 

„Jeder, der bei uns jemand mitwirken möchte, als Mitglied oder als Sponsor, ist herzlich willkommen“, sagt Geisen. Ein zusätzlicher Anreiz: „Jedes Neumitglied bekommt ein T-Shirt mit dem Schullogo für die Kinder geschenkt.“