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Alle Beiträge zum Thema “Kunst”

Backstein-Kunst als Verbindung von Natur und Mensch

Hooksiel (28. 9. 2026) – Backsteine sind ein Markenzeichen für die ost-friesisiche Region. Gewöhnlich baut man mit den gebrannten Ziegeln besonders stabile, wetterfeste Häuser. Nicht so Nic Schaatsbergen. Die Bildhauerin, die in der Nähe von Dornum lebt, gestaltet aus den Ziegeln „Körper“. Eine Auswahl davon ist seit Sonntag im Künstlerhaus in Hooksiel zu bewundern.

Eröffneten die Ausstellung „Körper“ der Künstlerin Nia Schaatsbergen (rechts) im Künstlerhaus Hooksiel: (von links) die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Kaiser-Fuchs, Kunsthistorikerin Sarah Byl und Künstlerhaus-Leiterin Renate Janßen-Niemann. Foto: hol

Als Plattform für die Ausstellungseröffnung nutzte Künstlerhaus-Leiterin Renate Janßen-Niemann den Vorplatz es Gebäudes an der Lange Straße. Zum einen weil im Innenraum der Platz durch die Vielzahl der Exponate beengt gewesen wäre. Zum anderen weil wieder über 40 Kunstinteressierte zu der Vernissage gekommen waren, darunter auch Wangerlands stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Kaiser-Fuchs und die Kunsthistorikern Sarah Byl, die in Werk und Arbeitsweise von Nic Schaatsbergen einführte.

Unterschiedliche Arbeitsweisen

Die Künstlerin, deren ursprünglichen beruflichen Wurzeln im Journalismus lagen, hat von 2028 bis 2022 ein Kunststudium im Fachbereich Bildhauerei in Bochum absolviert. Schon im Studium sei der Backstein zum Medium ihrer Wahl geworden – auch als ein Bekenntnis zu ihrer Wahlheimat Ostfriesland und den dortigen Klinkerbrennereien, mit denn sie eng zusammenarbeitet.

Byl stellte zwei unterschiedliche Arbeitsweisen vor, die sich an den im Künstlerhaus gezeigten Arbeiten gut nachvollziehen lassen. Zum einen mauere die Künstlerin Klinker in Rohform auf und schnitze die gewünschte, stets im Vorfeld genau geplante und skizzierte Skulptur heraus. Anschließend werden die Rohlinge getrocknet, wieder abgemauert und nummeriert, um dann – nachdem sie im Hochofen gebacken wurden – erneut zum endgültigen Kunstwerk aufgemauert zu werden.

Bei der zweiten Herangehensweise modelliere Nic Schaatsbergen ihre Kunstwerke direkt aus dem Rohmaterial des Ziegels. Dieser Prozess sei schneller, berge aber beim Trocknen und Brennen des Materials aber auch Risiken und Tücken wie Abplatzungen oder Risse, mit denen die Künstlerin dann umgehen muss. Auch die Farbe, in der das Werk den Hochofen verlässt, lässt sich kaum präzise vorherbestimmen. „Das ist oft eine ein Überraschung“, so Nic Schaatsberger. „Aber so ist das Leben.“

Bei ihren Körper-Skulpturen, so Sarah Byl, gehe es der Künstlerin meist um Verbindungen zwischen Natur und Mensch. Die Backsteine werden kombiniert, mal mit Holz, mal mit Blättern oder Muscheln. Die Oberflächen sind häufig uneben, mit Lücken, Fugen und Rissen übersät – auch als Ausdruck für beschwerliche Wege und zerbrechliche Verbindungen.

Der weibliche Körper ist eines das Hauptmotiv bei den Skulpturen von Nico Schaatsbergen. Foto: hol

„Hauptmotiv ihrer Werk ist der weibliche Körper und die Urformen der körperlichen Darstellung“, so die Kunsthistorikerin. „Schaatsbergen interessiert an dem Motiv der Frau ihr Selbst, ihr Inneres, ihr Wandel im Laufe der Zeit.“ Die Ausstellung ist bis zum 1. November jeweils von dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Der Backstein als Verbindung von Mensch und Natur

Hooksiel (23. 9. 2026) – Es wird nicht gemauert oder ausgebessert, sondern gezeigt, wie die Diplom-Bildhauerin Nic Schaatsbergen aus Dornum eine Verbindung von Mensch und Natur herstellt. Die Skulptur als Fotografie: Die Künstlerin fängt den Moment, das Lebende im festen und starren, aber erdverbundenen Backstein ein.

Seit ihrem Diplom 2022 erforscht die Künstlerin den ostfriesischen Klinker als Material in der Bildhauerei. Im Mittelpunkt stehen dabei der Mensch und seine Lebendig- und Vergänglichkeit. 

Im Künstlerhaus zu sehen sein wird die Bandbreite des Ziegelsteins als Körper in der Kunst. Neben Skulpturen, Plastiken und Reliefs, die mal expressionistisch, mal abstrakt den menschlichen Körper zeigen, gibt es auch Tierdarstellungen, abstrahierte Körper und Installation, teilweise mit Natur- und Baumaterialien. 

Gezeigt werden die Werke im Künstlerhaus Hooskiel in der Lange Straße vom 27. September bis zum 1. November. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag 27. September, um 11.15 Uhr. Ins Werk einführen wird die Kunsthistorikerin Sarah Byl. Geöffnet ist das Künstlerhaus im Anschluss außer montags täglich von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

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Wandobjekte, Keramik und spannende Bilder

Hooksiel (11. 9. 2026) – Zu dem Wochenende der „Offenen Ateliers und Werkstätten“ laden für Samstag und Sonntag, 12. und 13. September, 23 Künstlerinnen, Künstler und Kunsthandwerkende jeweils zwischen 11 und 18 Uhr ein. Mit dabei ist die Hooksieler Künstlerin Brigitte Barten, deren Galerie EinMalig.Anders am Alten Hafen zu finden ist.

Brigitte Barten
Die Hooksieler Künstlerin Brigitte Barten lädt für dieses Wochenende in ihr Atelier am Alten Hafen ein. Archiv-Foto: hol

Ihr Schaffen umfasst Wandobjekte, Keramik und spannende, reliefartige Bilder. Spannend ist dabei ihr Umgang mit den verschiedenen Werkstoffen, wenn sie ungewöhnliche Materialien einsetzt, um die Wandobjekte zu gestalten. Sie versucht dabei ungewöhnliche Raumeindrücke zu erzeugen.

Die Route erstreckt sich von Hooksiel im Wangerland über die Landkreise Wittmund, Aurich und Leer, bis nach Emden und in die Krummhörn. In den einzelnen Ateliers können verschiedene Gewerke erkundet werden, von Textil, Drechslerei, bis zu Grafik und Objektkunst. In einigen Werkstätten können die Besucherinnen und Besucher selbst Hand anlegen, in anderen Ateliers ist live-Musik zu hören und ein Autor liest aus seinen Büchern.

Der Eintritt zu den Ateliers und Werkstätten ist frei. Weiter Informationen unter www.kultino.de, oder direkt unter www.atelierroute.de.

Künstlerische „Spielereien“ als Herausforderungen

Hooksiel (20. 8. 2026) – Ab Sonntag, 23. August, ist wird das Künstlerhaus Hooksiel nach einer Wechselwoche wieder geöffnet sein. Freuen dürfen sich die Besucher auf den Berliner Künstler Marc Taschowsky.  Er stellt eine farbenfrohe Vielfalt an Objekten und Bildern aus. Zur offiziellen Eröffnung lädt Künstlerhausleiterin Renate Janßen-Niemann für Sonntag um11.15 Uhr ein.

Taschowsky hat an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig studiert und sein Studium mit dem Diplom der Freien Kunst abgeschlossen. Die mediale Bilderflut ist allgegenwärtig, schreibt er. Sie pflanze sich unbewusst in unseren kollektiven Bildspeicher ein.

Einem Maler wie Taschowsky bietet sie aber die Möglichkeit zu einen unerschöpflichen Zugriff auf Bildmotive jeder Art. Er ist spielerisch auf der Suche nach einem Zustand des Bildes, das ihn selbst überrascht und immer wieder neu herausfordert. 

Der auf dem Foto zu sehende Objekt trägt den Namen „Orangener Hund“. Die Ausstellung „Spielereien“, Malerei und Objekte ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Langen Straße 16 in Hooksiel geöffnet. Der Eintritt ist frei. 

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Kunsthandwerker mit Geschick und viel Geduld

Hooksiel (13. 7. 2026) – Drei Tage lang verwandelte sich das Hooksieler Gästehaus in einen Kunst- und Handwerkermarkt. Rund 20 Künstler, Handwerker und Händler boten eine Fülle von schönen Dingen an. Porzellanblümchen säumten die Graft, Filzfiguren, Dekoartikel und originell gestaltet Holz- und Emailleschilder, zumeist mit Nordseebezug, warben um die Gunst der Hooksieler und der Urlaubsgäste.

Hendrik Baumann zeigt seinen Kunden genau, wie seine Glas-Sand-Kunstwerke entstehen. Foto: hol

Vor dem Gästehaus und auch auf beiden Etagen in dem Domizil der Wangerland Touristik waren schöne Stände aufgebaut, an denen die Kreativen ihren Kunden die Machart ihrer Produkte erläuterten oder auch praktisch zeigten, wie ein kleines Kunstwerk entsteht. So etwa Hendrik Baumann aus Moormerland, der doppelwandige Glasgefäße zu Kunstwerken verwandelt, indem er den Hohlraum mit fluoreszierenden Sand befüllt. Sandkorn für Sandkorn, Schicht für Schicht.

Er zaubert vor den Augen seiner Kunden unterschiedlichste Landschaften, Muster, Himmel in die Gefäßwände, die dann im Dunkeln strahlen. Aber eben nicht durch die Kerze im Inneren, sondern durch das Licht von außen, das der Sand speichert und im Dunkeln wieder abgibt.

Ein schönes Bild: Die Graft am Gästehaus eingesäumt von Kunst-Blumen. Foto: hol

Mit dem Geschäft am vergangenen Wochenende in Hooksiel war Baumann nur bedingt zufrieden. „Am Freitag und Samstag war nur wenig los“, beklagt er. „Aber am Sonntag war dafür ordentlich Lauf.“ Dabei musste der Ostfriese für seine Umsatz richtig arbeiten. Die Kunden wollten ganz genau wissen, wie was entsteht und warum das Glas wie lange so schön leuchtet. Baumann erklärt und erklärt, füllt Sandkorn nach Sandkorn in seine Kunstobjekte. Der Grund: „Die Leute sollen schon mitbekommen, warum die Glas-Sandkunst auch einen bestimmten Preis hat und haben muss.“

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Neue Stipendiatin stellt sich im Künstlerhaus vor

Hooksiel (7. 7. 2026) – Hooksiel bekommt eine neue Stipendiatin. Am Sonntag, 12. Juli, stellt sich die Künstlerin  Agnes Lörincz ab 11.15 Uhr mit einer Vernissage im Künstlerhaus Hooksiel vor. Danach wird die Berlinerin bis zum 16. August in dem Sielort residieren und arbeiten.

Die Künstlerin Agnes Lörincz wird in den nächsten Wochen in Hooksiel leben und arbeiten. Foto: privat

Agnes Lörincz, Jahrgang 1959, lebt in Berlin. In ihrer Malerei greift sie gesellschaftliche Fragen auf. In ihrer Ausstellung mit dem Titel „Muster und Mimesis“ dreht sich Vieles um Mode, Werbung und Nachrichten. Ihre Bilder sind Collagen, die ihre Betrachter zu einem genauen Blick auffordern.

Die Künstlerin, die bereits eine Vielzahl von Ausstellungen gestaltet hat, wurde in den vergangenen Jahren ducch eine Reihe von Stipendiaten im In- und Ausland gefördert.  Agnes Lörincz stammt gebürtig aus Siebenbürgen (Rumänien). Hier studierte sie von 1978 bis 1983 an der Kunsthochschule in Klausenburg, Seit 1985 lebt und wirkt sie in Deutschland, seit 2008 in Berlin.

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Kreativität ausleben: Frauen entdecken Spaß an der Malerei

Hooksiel (18. 6. 2026) – Großes kann auch in kleinsten Räumen entstehen. Dafür gibt es in der Kunst- und Kulturgeschichte jede Menge Beispiele. Ob die Teilnehmerinnen den Workshops „Pinsel und Prosecco“ daran allerdings anknüpfen können, bleibt abzuwarten.

Die Ergebnisse des zweiten Kunstworkshops „Pinsel und Prosecco“ können sich durchaus sehen lassen. Foto: Marion Hinz

Zum zweiten Mal haben sich jetzt acht Mal-Interessierte in einem Nebenraum der Hooksieler Gaststätte „Balkan-Grill“ getroffen. Unter Anleitung der ambitionierten Hobby-Künstlerinnen Marion Hinz (Waddewarden) und Silvia Mackenberg (Hooksiel) greifen die Frauen zu Farbe, Pinsel oder Schwamm – werden kreativ und haben dabei jede Menge Spaß. Nicht nur wegen des Proseccos.

Die Frauen, die durchweg zuvor noch nie „öffentlich“ gemalt haben, erhalten im Rahmen der Sitzungen klare Aufträge und kleine Hilfestellungen. So entstanden während der ersten Zusammenkünfte acht Gemälde vom Hooksieler Strand – alle ähnlich, aber im Detail doch jeweils anders.

Der Auftrag für die zweite Sitzung: Malen mit Alltagsgegenständen. Mit Schwämmen trugen die Kreativen die Grundfarbe auf ihre Leinwand und zauberten darauf im Anschluss eine Blumenlandschaft. „Wichtig ist für uns, dass alle Teilnehmerinnen Spaß haben“, sagt Marion Hinz. Sie habe zusammen mit Silvia Mackenberg ein Kreativ-Angebot für Einheimische und Gäste schaffen wollen. Weitere Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Unser Anleitung von Silvia Mackenberg und Marin Hinz (stehend, von links) werden die Frauen des Kunstworkshops kreativ. Foto: hol

Am kommenden Montag, 22. Juni, heißt die Aufgabe ab 17.30 Uhr: „Wir malen ein Sommerbild.“ Und wenn der Raum dann doch zu klein werden sollte? „Kein Problem“, so Marion Hinz. „Dann teilen wir die Gruppe und treffen uns an zwei Terminen.“

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Gastkünstler präsentieren Werke in Galerie am Alten Hafen

Hooksiel (15. 5. 2026) – Brigitte und Wim Barten laden zum vierten Mal zur Ausstellung „Kunst am Alten Hafen“ ein. In ihrer Garten-Galerie „EinMalig. Anders“ am Schillhörn 2 (hinter der Gaststätte „Zum schwarzen Bären“) präsentieren sich am kommenden Samstag und Sonntag, 20./21. Juni elf Gastkünstler, die die Werke der Keramikkünstlerin Brigitte Barten ergänzen.

Die Ausstellung ist an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Präsentiert werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Glaskunst, Schmuckunikate, Lyrikstelen und Bild-Text-Kompositionen. Der Wunsch der Galerie-Betreiber: „Wir würden und freuen, wenn unsere Besucher gute Laune und eine Portion Neugier mitbringen.“

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Gastspiel mit reichlich Ouzo und viel Humor im Gästehaus

Hooksiel (31. 3. 2026) – Die Komödie „Ouzo for One“ kommt zurück nach Hooksiel – und das gleich zwei Mal. Am Dienstag und Mittwoch, 10. und 11. April, bringt Vasilios Zavrakis sein Erfolgsstück erneut im Hooksieler Gästehaus auf die Bühne. Da die Vorstellung am 11. April bereits ausverkauft ist, gibt es nur noch Karten für die Zusatzshow am 10. April. 

Vasilios Zavrakis gastiert mit der Komödie „Ouzo for One“ im Gästehaus Hooksiel. Foto: WTG/Die Bagage

Premiere im Wangerland feierte das Stück 2024. Auch vergangenes Jahr gab es einem ausverkauften Abend. In „Ouzo for One“ steht Zavrakis allein auf der Bühne und füllt sie mühelos mit dem Leben einer kompletten griechischen Taverne. Als Wirt Costa kämpft er gleichzeitig mit hungrigen Gästen, strengen Restaurant-Testern und der italienischen Konkurrenz von gegenüber. 

Während in der Küche der Druck steigt, wächst in der Taverne das Chaos und Costa greift zwischendurch lieber selbst zum Ouzo. Zavrakis spielt sämtliche Rollen des Abends und verleiht jeder Figur eine eigene Stimme, Mimik und Gestik. 

Tickets sind erhältlich in den Tourist-Informationen Horumersiel und Hooksiel, sowie online unter wangerland.de/ouzo 

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„Bildwerfer“ Stephan Giesers liebt die Vielfalt von Hooksiel

Hooksiel/Wilhelmshaven (21. 10. 2025) – Gute Fotografie braucht mehr als eine professionelle Kamera. Unverzichtbar sind ein gutes Auge und ein Gespür für den richtigen Moment. Hinzu kommen müssen aber auch Leidenschaft und Einsatzwille. Denn, so schildert der Wilhelmshavener Fotograf Stephan Giesers, für viele Landschaftsaufnahmen ist es einfach wichtig, zum richtigen Zeitpunkt am richten Platz zu sein. 

Jahreskalender für 2026

Beleg dafür die das Titelbild des Jahreskalenders 2026, den der „Bildwerfer“ jetzt unter dem Titel „Friesland – Idyllische Orte an der Küste“ herausgebracht hat. Die Aufnahme zeigt Polarlichter am Himmel über der Jade, aufgenommen vom Hooksieler Strand. Im Vordergrund Strandkörbe, dahinter der Nationalpark Wattenmeer, darüber ein teils grünlich, teils rötlich strahlender Himmel.

Das Naturschauspiel war an einem Sonntagabend Ende August ab 23 Uhr zu bewundern. Ein Pflichttermin für Giesers. Zusammen mit vielen anderen Fotografen suchte er am Strand nach der besten Perspektive, dieses spektakulären Moment festzuhalten.

Ebenso gründlich plant de 49-Jährige (Foto) seine Besuche des Wracks vor Schillighörn, das nur bei Ebbe erreichbar ist. Die Reste des 1962 gesunkenen Frachters im Morgenlicht bilden das März-Motiv des Kalenders.

Ohnehin: Das Wangerland ist für Giesers eine beliebte Foto-Arena. Insbesondere Hooksiel. „Hooksiel ist so vielfältig und bietet jede Menge Motive – der Strand, der Außenhafen, das Hooksmeer, der Alte Hafen …“

Fotografie als Leidenschaft

Als Redakteur einer Tageszeitung lag sein Schwerpunkt lange bei der Recherche und beim Schreiben. „Fotografiert habe ich nur so zum Ausgleich“, so Giesers. Aus dem Hobby wurde Leidenschaft, die längst professionellen Ansprüchen genügt.

Ansichten aus dem Sielort bilden den Schwerpunkt des Friesland-Kalenders 2026, den Giesers – neben einem Wilhelmshaven-Kalender – bereits zum sechsten Mal herausgibt. Darüber hinaus hat er mit seiner Kamera unter anderem nach Dangast, Altmarienhausen und Accum geblickt. 

Der Kalender im DIN-A3-Format kostet 20 Euro. Zu beziehen ist er über die Bildwerfer-Internetseite.