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Alle Beiträge zum Thema “Sport”

Hooksiel bietet ungewöhnlichstes Footballfeld Deutschlands

Hooksiel (31. 8. 2026) – Von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. September, wird am Strand von Hooksiel getackelt, gepasst und gefeiert. Beim traditionsreichen BeachBowl treffen American-Football-Teams aus verschiedenen Teilen Deutschlands zum außergewöhnlichen Kräftemessen im Sand aufeinander. Gäste und Zuschauer sind willkommen.

BeachBowl am Strandhaus 2

Helm auf, Schuhe aus – und dann ab in den Sand: Hooksiel bietet das vermutlich ungewöhnlichste Footballfeld Deutschlands. Am Strandhaus 2 wird American Football im 8-gegen-8-Modus direkt auf Sand gespielt. Die Veranstaltung hat Tradition. Bereits seit 1998 wird der BeachBowl ausgetragen. 2026 steht die 25. Ausgabe der Veranstaltung an, die über die Jahre eine feste Institution innerhalb der Football-Community geworden ist.

In diesem Jahr werden unter anderem wieder Mannschaften aus Baden-Württemberg und Niedersachsen erwartet. Dabei treffen unterschiedliche Spielklassen, Vereine und Football-Generationen aufeinander. Gerade das gehört zum besonderen Charakter des BeachBowls: Auf dem Feld wird um jeden Yard gekämpft, daneben steht jedoch das gemeinsame Wochenende im Vordergrund.

Kraftraubender Wettbewerb

American Football ist ohnehin ein körperlich anspruchsvoller Sport. Auf tiefem Sand verändert sich das Spiel jedoch noch einmal grundlegend. Sprints kosten mehr Kraft, Richtungswechsel werden schwieriger und jeder Spielzug verlangt den Akteuren einiges ab.

Am Freitag reisen die Mannschaften an. Am Samstag beginnt der eigentliche Turnierbetrieb. Um 10 Uhr beginnt die Eröffnungszeremonie mit der 1. Vorsitzenden des BeachBowl e.V. Melanie Hoppe. Anschließend geht es auf dem Sand für die Mannschaften um Punkte, Platzierungen und letztlich die bestmögliche Ausgangslage für den Finaltag am Sonntag.

Players Party für jedermann

Am Samstagabend steigt die Players Party. Die Feier ist öffentlich, nicht nur Spieler und Teams, sondern auch Einheimische, Urlauber, Footballfans und neugierige Gäste sind willkommen. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden.

Auch bei den Spielen sind Zuschauer herzlich willkommen. „Wer American Football bislang nur aus dem Fernsehen oder aus einem Stadion kennt, bekommt in Hooksiel Gelegenheit, den Sport aus ungewöhnlich kurzer Distanz und in einer besonderen Atmosphäre zu erleben“, so Melanie Hoppe. 

Weitere Informationen zum BeachBowl und zum Turnierwochenende unter www.beachbowl.de .

Tennis: Herren ü50 verpassen die Meisterschaft

Hooksiel (31. 8. 2026) – Die Herren ü50 der Tennisabteilung des SC Wangerland haben den Staffelsieg in der 1. Regionsklasse verpasst. Im letzten Saisonspiel verlor das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte beim TV BW Augustfehn mit 1:5. Das Gesamtergebnis spiegelt den Verlauf der Begegnung allerdings nur bedingt wider. Otte: „Ein Unentschieden war auf jeden Fall drin.“ Ein Punktgewinn hätte den SCW-Spielern zum Titel gereicht.

Zum Leidwesen der Hooksieler hatten die Gastgeber ihr Team eigens für das Spiel um die Meisterschaft durch zwei Spieler aus Westerstede verstärkt. Die Folge: Thomas Otte und Thorsten Csikos verloren ihre Spiele an den Positionen 1 und 2 gegen drei beziehungsweise fünf Leistungsklassen besser eingestufte Gegner mit 1:6, 7:6 und 2:6, 3:6.

Nachdem Jan Alter an Position 4 sein Einzel souverän mit 6:3, 6:1 gewonnen hatte, hing fiel am Spiel von Andre Abels an Position drei, der seinen ebenfalls drei Leistungsklassen besseren Gegner lange im Griff hatte, dann aber den ersten Satz trotz einer 6:3-Führung im Tiebreak noch abgab. Am Ende stand es 6:7, 3:6.

Ähnlich eng verliefen die Doppel. Das erste Doppel mit Thomas Otte/ Jan Alter musste sich trotz einer sehr guten Leistung mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. Das zweite Doppel mit Thorsten Csikos/Gerd Abeldt verlor 6:4, 2:6, 8:10. Der SCW belegt jetzt mit 3:5 Punkten den fünfen Tabellenplatz.

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Tennisabteilung aus einem Dornröschenschlaf geweckt

Wangerland/Hohenkirchen (31. 8. 2026) – Die Tennisanlage des MTV Hohenkirchen soll künftig Heinz-Uden-Arena heißen. Das kündigte MTV-Vorsitzender Thorsten Mielke auf dem Empfang zum 50-jährigen Bestehen der Tennisabteilung an. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung wolle man mit der Namensgebung die Verdienste des Ehrenvorsitzenden der Abteilung würdigen.

Ausgelassene Stimmung zum Jubiläum. Die Tennisabteilung des MTV-Hohenkirchen wird 50 Jahre alt. Foto: hol

Die Vorsitzende der Tennisabteilung Marita Meints begrüßte am Samstag zahlreiche Mitglieder und geladene Gäste auf den Tennisplätze am Alma-Rogge-Weg, darunter auch Bürgermeister Mario Szlezak. Mielke, der als Jugendlicher selbst auf der Anlage trainiert hat, dankte insbesondere Marita Meints und ihrem Ehemann, Sportwart Robert Meints. „Ihr habt den Tennissport in Hohenkirchen wieder aus dem Dornröschenschlaf geweckt.“

Die 1975 aus der Taufe gehobene Abteilung hatte Ende der 1980er Jahre deutlich über 200 Mitgliedern. Zwischenzeitlich war der Bestand auf 40 gesunken. Inzwischen liegt man bei rund 70 Mitgliedern mit steigender Tendenz und überlegt, ob nicht der stillgelegte dritte Platz wieder aktiviert werden sollte.

Die Hohenkichener Tennisanlage soll künftig den Namen des Ehrenvorsitzenden Heinz Uden (rechts) tragen. Das verkündeten der MTV-Vorsitzende Thorsten Mielke und Tennis-Abteilungsvorsitzende Marita Meints. Fotos: hol

„Der MTV hat mein Leben geprägt“, sagte Heinz Uden (88), der auch heute noch gern mal zum Schläger greift. In seiner Ansprache ließ Uden die Geschichte der Tennisabteilung Revue passieren. 1975 sei Tennis noch ein „elitärer Sport“ gewesen, erinnerte der pensionierte Polizeibeamte. Nach ersten Anfängen in der Hohenkirchener Sporthalle habe man mit dem Bau der Platzanlage begonnen: ein geeignetes Grundstück gesucht, jede Menge Sand aufgefahren, Wälle für den Windschutz angelegt und bepflanzt, ein abgängiges Kantinen-Gebäude vom ICI-Werk geordert und im Mai 1983 eingeweiht.

132.000 D-Mark habe man damals verbaut. Eine Bürgerschaft für 80.000 Euro übernahmen vier Vorstandsmitglied persönlich. Der zunächst ebenfalls geplante Bau einer Tennishalle war nicht zu finanzieren. Dennoch strömten im Zuge des Tennisbooms in Deutschland Spieler von der Bundeswehr, aber auch aus Horumersiel und Hooksiel in den Verein.

Im Anschluss an den Festakt feierte der Verein das Jubiläum mit einem bunten Tennistag. 

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Zum Start 278 D-Mark in ein Tennisnetz investiert

Hohenkirchen (27. 8. 2026) – Lehrer sind sportliche Leute. Zumindest im Wangerland. Diesen Schluss lässt die Chronik der Tennisabteilung der MTV Hohenkirchen zu. Unter den 20 Personen, die die Abteilung im November 1976 aus der Taufe hoben, waren auffällig viele Pädagogen, die sich zunächst in der gerade eingeweihten Großraum-Turnhalle in Hohenkirchen zum Spielen trafen.

Seit 50 Jahren wird beim MTV Hohenkirchen Tennis gespielt. Das Jubiläum wird am Samstag gefeiert. Foto: Verein

Für das erste Tennisnetz mussten seinerzeit 278 D-Mark investiert werden, verraten die Analen. Die Leitung der Abteilung lag in Händen von Günter Barth. Ihm folgten über die Jahre Peter Foerste, Jürgen Thelen, Martina Janssen, Erwin Poth, Reiner Lehmann, Heinz Uden, Robert Meints und Marita Meints als aktuelle Abteilungsleiterin.

Festakt in Hohenkirchen

Das 50-jährige Vereinsjubiläum soll an diesem Samstag mit geladenen Gästen an der Tennisanlage in Hohenkirchen gefeiert werden. Bei der Gelegenheit werde Heinz Uden, Mitglied der ersten Stunde, auch auf die Vereinsgeschichte zurückblicken, verriet Sportwart Robert Meints einen Baustein des abwechslungsreichen Programms.

Zu den Höhepunkten gehörte der Vereinsgeschichte gehörte Bau der Zwei-Feld-Tennisanlage 1979, die 1987 im Zuge des Boris-Becker-Booms um einen dritten Platz erweitert wurde. Die Mitgliederzahl der Abteilung, die heute bei 70 liegt, kletterte seinerzeit auf über 200. Zu einem Vereinsheim umfunktioniert wurde mit viel Eigenleistung der Mitglieder im übrigen eine ehemalige Kantinenbaracke, die auf dem Gelände des ICI-Chemiewerkes im Voslapper Groden stand. 

Punktspiele, Turniere und Training

Der dritte Platz wurde 2017 wieder zurückgebaut. Dennoch findet auf der Tennisanlage reger sportlicher Betrieb statt. Der MTV nimmt in dieser Sommersaison mit einer Herrenmannschaft ü 60 sowie mit zwei Damen-Mannschaften (ü 30 und ü 40) am Punktspielbetrieb teil. Zudem treffen sich Erwachsene (dienstags und donnerstags), Jugendliche und Kinder (freitags) regelmäßig zum Training.

Einen sportlichen Schub hat die Tennisabteilung des MTV durch verschiedene Leistungsklassen-Turniere erlebt, die Robert Meints mit zahlreichen Mitstreiten aus dem Verein seit einigen Jahren organisiert: Die Teilnehmerfelder der Damendoppel-, Herrendoppel- und Mixeddoppel-Turniere sind in der Regel wenige Tage nach der Ausschreibung ausgebucht. Inzwischen haben Spielerinnen und Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet die Turniere im Blick, zum Teil auch, weil sie so einen Küstenurlaub mit der sportlichen Herausforderung verbinden können. 

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Schnuppertag für Tennis-Einsteiger mit Ballmaschine

Hooksiel (25. 8. 2026) – Tennis ist ein toller Sport. Das demonstrierten beim Tag der offenen Tür auf ihrer Anlage an der Jaderennbahn Sportler der Tennisabteilung des SC Wangerland. Neben einer Reihe von Aktiven hatten sich vor allen Mädchen und Jungen aus der Jugendabteilung für das Gelingen der Veranstaltung engagiert.

Ausgelassene Stimmung herrschte beim Tag der offenen Tür auf der Hooksieler Tennisanlage. Foto: Csikos

Auf dem Platz wurden verschiedene Spiel- und Trainingsformen demonstriert. Neueinsteiger durften einfach einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, einen Tennisschläger in der Hand zu halten und einen Ball zu schlagen. Eine Ballmaschine des Vereins, die den Spieler Bälle punktgenau zuspielt, kam ebenso zum Einsatz wie ein Messgerät, mit dem man die Geschwindigkeit des eigenen Aufschlages messen kann. Am Spielfeldrand wurde gezeigt, wie Tennisschläger neu bespannt werden.

Ebenso wichtig für die zum Tag der offenen Tür erschienenen Mitglieder und potenziellen Neu-Mitglieder: Nette Gespräche am Spielfeldrand über Spiel- und Trainingsmöglichkeiten. Dazu gab es Kaffee und Kuchen sowie Leckereien vom Grill und Kaltgetränke.

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Jubiläum: 25 Jahre Tennis-Meisterschaften am Strand von Schillig

Schillig (7. 8. 2026) – Ab heute trägt der Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) am Strand von Schillig seine 25. Beach-Tennis-Meisterschaften aus. Rund 150 Spielerinnen und Spieler werden den Strand bis Sonntag in Deutschlands größte Beach-Tennis-Bühne verwandelnt.

„25 Jahre Beach Tennis in Schillig stehen für sportliche Entwicklung, große Begeisterung und eine besondere Gemeinschaft“, sagt Turnierveranstalter Fabian Flügel. „Wir freuen uns auf ein Jubiläumswochenende, das den Wettbewerb auf dem Platz mit vielen außergewöhnlichen Erlebnissen am Strand verbindet.“

In der Herrenkonkurrenz treten 28 Teams an, bei den Damen haben 18 Doppel gemeldet. Besonders groß ist das Interesse an der gemischten Doppelkonkurrenz: Hier stehen derzeit 42 Teams in der Meldeliste. Kurzentschlossene können sich fürs Mixed noch bis Samstag, 8. August, um 11 Uhr vor Ort anmelden. Insgesamt stehen maximal 48 Startplätze zur Verfügung. Darüber hinaus gehen vier Teams bei den U18-Junioren, drei Doppel bei den Herren 50, acht Teams bei den Damen 40 und elf Mannschaften bei den Herren 40 an den Start.

Auch abseits der Meisterschaftswettbewerbe bietet der TNB Möglichkeiten zum Mitspielen. Für das Hobbyturnier ist kein fester Doppelpartner erforderlich. Die Spielpartner werden in jeder Runde neu zugelost. Anmeldungen sind auch kurzfristig vor Ort möglich.

Am Samstag beginnt der sportliche Wettbewerb um 10 Uhr mit den Herren und dem Hobbyturnier. Die Damen starten um 11 Uhr, ehe ab 13.30 Uhr die gemischten Doppel auf die Plätze gehen. Ab 20 Uhr steht das 25-jährige Jubiläum im Mittelpunkt. Der TNB blickt mit Geschichten, Erinnerungen und unterhaltsamen Besonderheiten auf die Entwicklung des Beach-Tennis im Verband zurück.

Außerdem wird erstmals ein Schillig-Song präsentiert. Um 21 Uhr beginnt das Finale der gemischten Doppel unter Flutlicht. Danach wird das Jubiläum bei der großen Feier am Strand fortgesetzt.

Der Sonntag gehört den Entscheidungen bei Damen und Herren. Ab 9.30 Uhr werden die Haupt- und Nebenrunden fortgesetzt. Um 10 Uhr beginnen das zweite Hobbyturnier und die Konkurrenz der Herren 50.

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Spitzen-Surfer gewinnen Regatta auf dem Hooksmeer

Hooksiel (28. 7. 2026) – Bei der 31- Hooksmeer-Regatta passte am vergangenen Sonnabend alles zusammen: Bei gutem Wind und viel Sonnenschein gingen mehr als 30 Wind-Surferinnen und -Surfer an den Start. Am Ende belegten die Aktiven des Windsurfing-Clubs Jade (WCJ) aus Wilhelmshaven wenig überraschend die ersten Plätze.

Ordentlich Wind und strahlende Sonne – bei der Regatta auf dem Hooksmeer herrschten beste Surf-Bedingungen. Foto: Klaus Heimann

Die Sportlerinnen und und Sportler dieses Clubs nehmen regelmäßig an nationalen und auch internationalen Wettbewerben teil. Erst vor wenigen Wochen durchbrach Lasse Brudek (WCJ) bei der Speed-Challange im niederländischen Lauwersoog die 70 km/h-Grenze. Locker ließ Brudek die Konkurrenz auch auf dem Hooksmeer hinter sich.

Vorsitzender Heinrich Schüler vom gastgebenden Hooksieler Surf-Club (HSC) und HSC-Sportwart Boris Tessmer freuten sich über die Teilnahme der Wilhelmshavener und die damit verbundene Werbung für das Windsurfen auf dem Heimatrevier des HSC. Lasse Brudek dankte im Namen der Jadestädter für die gelungene Regatta. Im Sinne guter Nachbarschaft lud er die Hooksieler zu den regelmäßigen Mittwochs-Regatten auf dem Banter See ein.

Conny Fricke und Lasse Brudek vorn

Zu den Ergebnissen der HSC-Regatta: Bei den Frauen gewann Conny Fricke, vor Britta Janßen und Dr. Nathalie Kürten (alle WCJ). Die Plätze vier und und fünf gingen an die Teilnehmerinnen des HSC, Sonja Heimann und Marje Hölscher. Den Herren-Wettstreit entschied Lasse Brudek vor Mario Lehmann (beide WCJ) für sich. Dritter wurde Boris Tessmer (HSC). Die Plätze vier und fünf gingen an Andreas Rullmann (HSC) und Bernd Abken (WCJ). 

An der Hooksmeer-Regatte nahem auch eine Reihe von Surfern aus Wilhelmshaven teil. Foto: Klaus Heimann

Vereinsintern — und diese Disziplin hat Tradition beim HSC — wurde der Wettbewerb im Tandem-Windsurfen ausgetragen: Den Sieg sicherte sich das Duo Christoph Heimann/Fabian Krüger. Zweite wurden Alena Mühlmeister/Lasse Hölscher vor Kim und Andreas Rullmann sowie den Viertplatzierten Michael Mühlmeister und Claas Oetjen./kdh

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Guter Sport und beste Stimmung beim „Rosenkrieg-Turnier“

Hooksiel (20. 7. 2026) – Unter einem „Rosenkrieg“ versteht man in der Regel einen emotional hoch aufgeladenen Streit zwischen Eheleuten. Zu dem kann es auch auf Tennisplätzen kommen. Zumindest dann, wenn die Partner zusammen ein Doppel spielen und die Frage, wer bei diesem oder jenem Ballwechsel einen Fehler gemacht hat, zu einem echten Belastungstest für die Beziehung wird.

Gewannen das Hooksieler „Rosenkrieg“-Mixed-Turnier: Petra und Thorsten Csikos vom SC Wangerland. Foto: hol

Ganz so schlimm ist es am Wochenende beim traditionellen „Rosenkrieg-Turnier“ auf der Hooksieler Tennisanlage nicht gekommen. Vielleicht lag das aber auch daran, dass das Turnier in Ermangelung von Ehe-Doppeln als Mixed-Turnier ausgeschrieben war.

Unter den vier angetretenen Doppel-Paaren setzte sich dann nach einer Spielrunde nach dem Modus jeder gegen jeden das einzige Paar mit Trauschein durch.

Die erfahrenen Punktspieler Petra und Thorsten Csikos gewannen alle drei Spiele. Auf den Plätzen folgten Mira Karp/Keno Schönbohm, Alina und Tom Fiebig sowie Kim Schang/Jonas Hegen. Die gute Botschaft: Beim „Rosenkrieg“ wurde niemand verletzt und alle Spielerinnen und Spieler waren nach Tunierschluss noch bestens gelaunt.

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Spannende Spiele beim Hooksieler Doppel-Turnier

Hooksiel (13. 7.2026) – Spiel, Satz und Sieg. Spannendes Tennisspiel gibt es nicht nur in Wimbledon. Die Tennisabteilung des SC Wangerland hat auf ihrer Platzanlage in Hooksiel ein Herren-Doppelturnier ausgerichtet. Bei herrlichem Wetter ging es dabei bei allem sportlichen Ehrgeiz vor allem um Bewegung und Spaß am gemeinsamen Spiel.

Volle Konzentration beim Aufschlag. Beim Doppel-Tunier auf der Hooksieler Platzanlage gab es etliche schöne Ballwechsel. Foto: Abels

Für das von Sportwart Andre Abels organisierte Turnier hatten sich zehn Spiele gemeldet, die erst unmittelbar vor Spielbeginn per Los zu Doppeln zusammengestellt wurden. Das Ziel: Möglichst gleich starke Teams, so dass während der rund dreistündigen Spielzeit etliche spannende Matche zustande kamen.

Gespielt wurde nach Zeit im Modus: Jede gegen jeden. Ungeschlagen blieb dabei das Hooksieler Doppel Gerd Abeldt/Thorsten Csikos. Auf den Plätzen folgten Thomas Otte/Jonas Hegen, Andre Abels/Harald Fischer, Keno Schönbohm/Alex Scholz sowie Mirko Ortmanns/Stéphane Dondyas.

Statt eines großes Pokals und einer Siegprämie, wie in Wimbledon, erhielten die Gewinner allerdings nur eine Dose Tennisbälle.

Die Saison beginnt: Amazone will Siegesserie fortsetzen

Hooksiel (13. 7. 2026) – Am kommenden Mittwoch, 15. Juli, um 18 Uhr, startet der Hooksieler Rennverein in die neue Saison. Mit sieben Trab- und einem Ponyrennen eröffnet das Team um Präsident Immo Müller die Saison 2026. Es folgen zwei weitere Meetings am 22. und 29. Juli mit Gästen aus den Niederlanden, Hamburg, Berlin und dem Traber-Westen.

Renntag in Hooksiel
Ausgeglichen besetzte Starterfelder versprechen spannende Renen auf der Hooksieler Trabrennbahn. Archiv-Foto: hol

Insgesamt haben sich nach Angaben des Hooksieler Rennvereins 52 Traber in die Veranstaltungsliste eingetragen, die dann auf der Rennbahn am Nordseedeich ihre Runden drehen werden und um Siege und Plätze fighten. Die Veranstalter versprechen „Spannung pur“. Die Rennen seien äußerst ausgeglichen besetzt, was auch Außenseiter Chancen eröffnet – was wiederum für hohe Wettquoten sorgen würde.

Verschiedene Wetten möglich

Die Rennen werden über eine Strecke von 2200 Meter ausgetragen. Sie können mit den üblichen Wettarten wie Sieg, Platz, Zweier- und Dreierwette bewettet werden. Eintrittskarten sind an der Tageskasse zum Preis von 10 Euro erhältlich. Zudem läuft ein Online-Ticket-Vorverkauf unter hooksieler-rennverein.de. An der Rennbahn gibt es ein reichhaltiges Gastronomieangebot.

Besuchern, die eher selten Rennsportveranstaltung besuchen und auf der Suche nach potenziellen Siegern sind, empfehlen die Experten vom Rennverein, Jochen Holzschuh aus Dülmen im Blick zu behalten. „Es gibt einfach keinen Renntag an der Bäderstraße, wo der Grasbahnspezialist nicht mindestens zwei Sieger durchs Ziel bringt!“ Am ersten Renntag geht er mit unterschiedlichen Pferden bei nahezu jedem Rennen an den Start. 

Zweite Chance

Als Siegerin in Frage kommt auch die erfolgreichste Trabreit-Amazone Ronja Walter. Die deutsche Championesse legte in den vergangenen Tagen von der Fachwelt bejubelte Siegesserie hin. In nur einer Woche gewann die Physiotherapeutin nicht weniger als vier Rennen, war dabei in Berlin, Montecatini, Aalborg und Drensteinfurt siegreich.

Er beim Wetten auf Pferd und Fahrer weniger Glück hat, erhält übrigens noch eine „zweite Chance“. Die Veranstalter verlosen an zehn Wettgutscheine jeweils 20 Euro. 

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