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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

„Küsten-Oldtimerfreunde“ rechnen mit über 500 Fahrzeugen

Hooksiel (17. 8. 2026) – Im vergangenen Jahr feierten Andre Brandt und seine Mitstreiter von der Interessengemeinschaft „Küsten-Oldtimerfreunde“ Premiere: Am kommenden Sonntag, 23. August, soll das Oldtimer-Treffen an den Hooksieler Skiterrassen noch größer werden. „Wenn das Wetter mitspielt, rechnen wir mit über 500 Fahrzeugen“, so Brandt.

Die „Küsten-Oldtimerfreunde“ laden für kommenden Sonntag zum Oldtimertreffen an der Hooksieler Wasserskianlage ein. Archiv-Foto: hol

Kern der Veranstaltung ist das „Familiensommerfest“ an der Wasserskianlage. Für den Rundkurs auf dem Wasser sind verschiedene Wasserski-Showeinlagen geplant. Auch der Aqua-Park und die neue Adventure-Golfanlage auf dem Gelände sind natürlich geöffnet.

Fläche deutlich vergrößert

Dominiert werden wird das Bild der Veranstaltung wohl aber von den zahlreichen älteren und jüngeren, von ihren Eigentümern meist liebevoll gepflegten Automobilen. Zugelassen sind ausdrücklich Oldtimer und Young-Timer. Oldtimer müssen mindestens 30 Jahre alt sein. Aber auch 20 oder 25 Jahre alte Autos können ja echte Hingucker sein.

Die Teilnahme an dem Treffen ist für jedermann frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr.

Erstmals auch ein Teilemarkt

2025, so Brandt, waren 263 Autos, zwölf Traktoren und zwei historische Lastwagen zu bewundern, so Brandt. Auch in diesem Jahr werden Oldtimer-Fans aus dem gesamten Nordwesten erwartet. Damit es an der Wasserskianlage nicht wieder eng wird, haben die Küsten-Oldtimerfreunde die Ausstellungsfläche verdoppelt.

„Die Wangerland Touristik GmbH stellt uns einen ihrer Parkplätze für die Besucher zur Verfügung“, schildert Brandt. Zudem werde die gesamte Zufahrt von der Bäderstraße bis zu den Skiterrassen mit genutzt. Hier soll zudem, als Premiere, ein großer Flohmarkt und Teilemarkt aufgebaut werden. Anmeldungen hierfür sind unter der Email-Adressehinz.marion@web.de erforderlich. 

Tennisabteilung lädt zum Tag der offenen Tür in Hooksiel

Hooksiel (16. 8. 2026) – Die Tennisabteilung des SC Wangerland lädt für Samstag, 22. August, zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 10 bis 16 Uhr sind interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf der Platzanlage des Vereins An der Jaderennbahn in Hooksiel willkommen.

Tennissasion

Die Tennisabteilung gehörte bis zur Fusion mit den Nachbarclubs Eintracht Wangerland und Rot-Weiß Tettens zum FC Nordsee Hooksiel. Der Verein nimmt mit zwei Herren-, einer Damen- und zwei Jugendmannschaften an Punktspielrunden teil. Darüber hinaus gibt es Spiel- und Trainingsrunden für Hobbyspieler.

Für den Tag der offenen Tür sind sportliche Einlagen und Präsentationen, Grillwurst, Kaffee und Kuchen, nette Gespräche  und vieles mehr geplant. Wer mag, kann natürlich selbst einen Tennisschläger in die Hand nehmen oder einen Termin für ein Schnuppertraining vereinbaren. 

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Nach Kantersieg gegen Emden: ü50 bewahrt sich Titelchance

Hooksiel (16. 8. 2026) – Die ü50-Tennisspieler des SC Wangerland haben sich durch einen Kantersielg über den THC Emden ein Endspiel um die Staffelsieg in der Regionsliga erarbeitet. Das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte gewann am Samstag auf der Platzanlage in Hooksiel in der Höhe etwas glücklich mit 6:0.

Czikos und Abels souverän

Die Hooksieler hatten durchweg die besseren Leistungsklassen als ihre Gegner. Deutlich wurde das insbesondere an den Position 2 und 3. Hier gewannen Thorsten Czikos und Andre Abels ihre Spiele jeweils mit 6:0/6:0. Enger war die Partie von Alexander Scholz, der sich aber nach verlorenem ersten Satz steigerte und den zweiten Satz sowie den Matchtiebreak gewinnen konnte (4:6/6:4/10:9).

Extrem spannend war der Verlauf des Spitzenspiels. Hier war Thomas Otte eindeutiger Favorit, zog sich aber schon nach wenigen Ballwechseln eine Zerrung zu, die ihn im Verlauf des Matches zunehmen behinderte. Nach gewonnenem ersten Satz musste der Hooksieler ordentlich auf die Zähne beißen, um sich noch in den Satztiebreak retten zu können, den er dann tatsächlich auch gewinnen konnte (6:3/7:6).

Die beiden folgenden Doppel gingen ebenfalls an den SC Wangerland. Thorsten Csikos/Mirko Ortmanns setzen sich knappe mit 6:4/3:6/10:5 durch. Andre Abels/Alexander Scholz gewannen sicher mit 6:0/6:2.

Spannung am letzten Spieltag

Wie ausgeglichen die Staffel besetzt ist, verdeutlicht die Konstellation vor dem letzten Spieltag. In der Tabelle liegt der SC Wangerland mit 3:3 Punkten aktuell auf Platz vier. Da alle besser platzierten Mannschaften ihre Saison bereits abgeschlossen haben und jeweils 4:4 Punkte aufweisen, würde den Hooksielern am 29. August ein Sieg zum Staffelsieg reichen. Bei einer Niederlage gegen den punktgleichen TV BW Augustfehn würde man allerdings auf den letzten Rang abrutschen.

Zum Abschluss chancenlos

Mit einer Niederlage hat die neu formierte Damenmannschaft des SC Wangerland am heutigen Sonntag die Saison in der 2. Regionsklasse abgeschlossen. Beim 0:6 beim TC GW Berum gab es für die Hooksielerinnen (Kiara Krause, Martha Kramger, Michelle Krause und Dilber Kocas) nichts zu holen. Das Team belegt mit 4:6 Punkten Platz vier in der Tabelle.

Anmerkung: Der Artikel wurde im Laufe des Tages aktualisiert.

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Neue kommissarische Schulleiterin an Grundschule Hooksiel

Hooksiel (15. 8. 2026) – Die Grundschule Hooksiel hat 24 neue Kinder. Im Rahmen einer lebendigen Einschulungsfeier wurden die Abc-Schützen am heutigen Sonnabend von künftigen Mitschülern und dem Lehrerkollegium um die kommissarische Schulleiterin Johanna Schemering begrüßt. „Wir alle wollen, dass ihr euch an unserer Schule wohl fühlt“, sagte die Pädagogin. „Dann macht auch das Lernen Spaß.“

Zu den neuen Schulkindern in Hooksiel gehört Theodor Langhans, der im Kreise seiner Familie eine Schultüte präsentiert. Stolz auf ihn sind (von links) Bruder Frederik, die Eltern Marco und Carolin sowie Bruder Jonathan . Foto: hol

An den drei Grundschulen im Wangerland wurden heute insgesamt 83 Mädchen und Jungen eingeschult. 24 in Hooksiel, 26 in Tettens und 33 in Hohenkirchen. Der vom Gesetzgeber ab diesem Sommer eingeführte Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung wird für die ersten Klassen in Tettens und Hooksiel angeboten. Beide Schulen waren schon bislang so genannte Verlässliche Grundschulen (VGS), an denen an drei Tagen in der Woche Ganztagsangebote gemacht wurden. Entsprechende Räume sowie eine Mensa sind vorhanden.

Ganztagsbetreuung erweitert

Dieses Angebot wird, zunächst nur für die Ersklässler auf fünf Tage die Woche erweitert. Die konkrete Ausgestaltung ist von Schule zu Schule unterschiedlich. Wie die Gemeinde Wangerland als Schulträgerin mitteilt, werden in Hooksiel zunächst neun Schüler von montags bis donnerstags bis 14 Uhr und zwei davon bis 15.30 Uhr betreut. Freitags endet für alle Abc-Schüler die Schulzeit um 14 Uhr. „Von den insgesamt 106 Schülerinnen und Schülern der Schule nehmen damit künftig 60 das Ganztagsangebot in Anspruch“, so die Gemeinde.  

Ein würdiger Rahmen für die Einschulung in Hooksiel: Lehrer und Mitschüler begrüßten die neuen Abc-Schützen in der Turnhalle. Foto: hol

Die Einschulung wurde von deutlich über Hundert Eltern und sonstigen Angehörigen der Kinder verfolgt. Der Klassenlehrer der 1a, Marvin Alker, interviewte ein Mädchen und zwei Jungen zu Lieblingsfächern und Neigungen. Auch er selbst sei sehr gespannt, räumte Alker ein: „Aber ich freue mit darauf, so viele neue Kinder kennenzulernen.“

Projekte des Fördervereins

Nach einer musikalischen Einlage der von Ute Leiner betreuten Klasse 2a verabschiedeten sich die Erstklässler samt Schulranzen in ihren Klassenraum – zu ihrer ersten 30-minütigen Schulstunde. Tobias Geisen, Vorsitzender des Elternfördervereins der Grundschule, nutze das Forum in der Turnhalle dafür, für den Förderverein zu werben und Johanna Schemering – bis zu ihrer Hochzeit vor wenigen Tagen noch Johanna Donker – als designierte Schulleiterin zu begrüßen. Er habe keinen Zweifel daran, dass die förmliche Ernennung in den nächsten Wochen folgen werde, sage Geisen. Die neue kommissarische Schulleiterin hat im Wangerland bereits als Schulleiterin der GS Hohenkirchen Erfahrungen gesammelt und zuletzt in Hooksiel unterrichtet.

Der Vorsitzende des Elternfördervereins Tobias Geisen begrüßte die neue kommissarische Schulleiterin Johanna Schemering. Foto: hol

Für das neue Schuljahr hat sich der Förderverein unter andrem drei Großprojekte auf die Fahne geschrieben, die man gemeinsam mit der Gemeinde Wangerland umsetzen möchte: Die Umgestaltung des Schulhofes, einen neuen Fahrradunterstand und einen Raum, in dem Kinder, die etwas zu früh an der Schule sind, sich im Trocknen aufhalten können, bis das Schulgebäude selbst geöffnet ist. 

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Kinderflohmakrt im und am Gästehaus Hooksiel

Hooksiel (14. 8. 2026) – Gut erhaltene Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und Erstausstattungen: 
Am Sonntag, 30. August, findet im und am Gästehaus Hooksiel ein Kinderflohmarkt statt. Von 10 bis 16 Uhr können Besucher dort auf gut erhaltene Schnäppchen hoffen.

Das Angebot umfasst ausschließlich auf Produkte rund ums Kind. Ziel des Flohmarktes ist es, Familien die Möglichkeit zu bieten, gebrauchte Dinge weiterzugeben oder passende Artikel aus zweiter Hand zu finden. Aussteller können einen Stand bis maximal drei Meter anmelden. Die Standgebühr beträgt 10 Euro pro Stand. Tische müssen selbst mitgebracht werden. Bei schlechtem Wetter findet der Flohmarkt ausschließlich im Gästehaus statt.

Die Standplatzreservierung ist bis Dienstag, 18. August, per E-Mail an veranstaltungen@wangerland.de möglich (Betreff: „Kinderflohmarkt“). Interessenten sollten ihren Name, die gewünschte Standgröße und ihre Mobilfunknummer angeben. 

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Trotz „Wangerland Ressort“: Zahl der Übernachtungen rückläufig

Wangerland/Hooksiel (13. 8. 2026) – Das Statistische Bundesamt hat in diesen Tagen einen neuen Rekordwert bei den Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland in Deutschland verkündet. Die Zahl stieg in den ersten sechs Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent auf 223,8 Millionen.

Das tolle Ambiente im „Wangerland Ressort“ in Hohenkirchen dürfte maßgeblich dafür gesorgt haben, dass die Zahl der Hotelnutzer im Gemeindegebiet im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Archiv-Foto: hol

Der Anteil der Gäste, die davon im Wangerland übernachtet haben, dürfte eher zurückgegangen sein – auch welchen Gründen auch immer. Im von Wieland Rosenboom letztmalig geleiteten Tourismusausschuss der Gemeinde Wangerland stellten am Mittwochabend Torsten Riedel, Geschäftsführer der Wangerland Touristik GmbH (WTG), und sein für die Auswertung der Gästekarten-Verkaufs zuständiger Mitarbeiter Tim Schönfeld die Ankunfts- und Übernachtungszahlen für den Bereich der Gemeinde Wangerland bis zum 31. Juli vor.

Neustart auf Campingplatz

Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 5,24 Tagen wurden bis dahin 795.952 Übernachtungen registriert, für die ein Gästebeitrag gezahlt wurde. Das entspricht einem Minus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Schönfeld machte dafür eine Reihe von verschiedenen Faktoren verantwortlich. So habe es im Juni einen Einbruch bei den Ankünften gegeben, weil nahezu alle Feiertage, und damit entsprechend Kurzurlaube, im Mai lagen.

Ein weiterer Grund: Nach dem Neustart des Campingplatzes Hooksiel unter dem privatem Betreiber „Überland“ habe dafür erst einmal die Werbung anlaufen müssen. Bei dem in diesem Jahr sehr frühen Beginn der Osterferien seien die Campingplätze ohnehin noch nicht am Start gewesen.Die Zahlen im Juli hingegen seien sehr gut gewesen. Und da Nordrhein-Westfalen noch Sommerferien habe, sei er auch für den August optimistisch.

49 Prozent mieten Ferienhäuser

Im Trend seien, so Schönfeld, die sehr kurzfristigen Reiseentscheidungen der Gäste. Hier sei für Vermieter eine gute Online-Buchbarkeit der Quartiere entscheidend. Über 49 Prozent der Urlauber im Wangerland beziehen eine Ferienwohnung, 22,8 Prozent buchen sich auf einem Campingplatz ein und 20 Prozent mieten ein Hotelzimmer.

Friesland-Therme
Ein Versuch, die „Friesland-Therme“ in Horumersiel zumindest für die Hauptsaison zu öffnen, ist an den hohen Kosten und am EU-Vergaberecht gescheitert. Archiv-Foto: hol

Ausgeglichener das Bild bei den Ferienwohnungen. Der Rückgang bei den Übernachtungen von durchschnittlich 5,2 Prozent spiegelt sich in Hooksiel (- 4,4%), Horumersiel (- 3 %) und Minsen (-23 %). Lediglich Hohenkirchen verbuchte ein Plus von 2,9 Prozent

Während die Übernachtungen auf den Campingplätzen rückläufig waren (- 5 %), stieg die Zahl der Buchungen in Hotels (+ 9,5 %). Das dürfte maßgeblich darauf zurückzuführen sein, dass mit dem „Wangerland Ressort“ in Hohenkirchen seit Mitte 2025 ein neues Hotel am Start ist. Die Hotels in anderen Orten (Hooksiel: – 7,3 %; Horumersiel – 10,0 %) hatten – aus unterschiedlichen Gründen – Einbußen zu verzeichnen.

Schülergruppen nicht erfasst

Schönfeld verwies darauf, dass die Statistik auch Effekte enthalte, die sich daraus ergeben, das neue Quartiere am Start sind. Es gebe aber auch Fälle, wo etablierte Unterkünfte dauerhaft oder für längere Zeit geschlossen sind. Erfasst würden ohnehin nur Personen, die Gästebeträge zahlen müssen. Die zahlreichen Schülergruppen, die außerhalb der Ferien im „Wangerland-Resort“ auf Klassenfahrt sind, würden zum Beispiel nicht erfasst.

Keine Zahlen gibt die Gästestatistik dazu her, wie viele Gäste dem Wangerland aufgrund der Insolvenz der WTG den Rücken gekehrt haben. Bekanntlich wurden aufgrund der finanziellen Schieflage des gemeindeeigenen Unternehmens unter anderem die Schwimmbäder in Horumersiel und Hooksiel geschlossen. Insbesondere die Hotels in Horumersiel führen darauf einen erheblichen Teil ihrer Buchungsausfälle zurück.

EU-Recht verhindert Bad-Öffnung

Mario Krar, Gastronom aus Horumersiel, wollte von der Gemeinde in diesem Zusammenhang wissen, warum einen Initiative gescheitert ist, das Bad „Friesland-Therme“ in Horumersiel zumindest für die Hauptsaison zu öffnen. Nach den Worten von Gemeindekämmerer Arthur Wichmann hätte der Betrieb für drei Monate über 300.000 Euro gekostet. Mit dem Geld hätte die Gemeinde einen privaten Badbetreiber bezuschussen müssen.

Da die Summe so hoch ist, hätte die Gemeinde den Auftrag aber erst nach einer europaweiten Ausschreibung vergeben können, so Wichmann. „Das Verfahren allein dauert mindestens 60 Tage. Das Bad hätte dann frühestens im Oktober geöffnet werden können. Dann ist die Saison vorbei.“

Wangerland Touristik Thalassa
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Neuregelung beim Sperrmüll soll logistischen Aufwand verringern

Friesland (13. 8. 2026) – Weniger Transporte von Kleinstmengen, besser gebündelte Fahrten und eine wirtschaftlichere Organisation der Sperrmüllabfuhr: Das verspricht sich der Landkreis Friesland von der Neuregelung, die zum 1. August Kraft getreten ist. Unabhängig davon bleiben pro Haushalt zwei Sperrmüll-Abholungen pro Kalenderjahr kostenfrei.

Zwei Sperrmüll-Abfuhren im Kalenderjahr pro Haushalt bleiben kostenfrei. Archiv-Foto. hol

Die Auswertung der bisherigen Sperrmüll-Anmeldungen hatte gezeigt, dass ein Teil der Haushalte das Angebot überdurchschnittlich häufig genutzt hat. Rund ein Viertel der Haushalte bestellte die Abfuhr mehr als zweimal jährlich. In Einzelfällen sei nahezu monatlich eine Abholung beauftragt worden. Zum Teil für sehr geringe Mengen wie etwa einzelne Möbelstücke oder Kleingeräte. Solche Kleinstmengen würden aber denselben organisatorischen und logistischen Aufwand wie größere Abholungen verursachen.

Dritte Abfuhr kostet 52,55 Euro

 Zwei Sperrmüll-Abfuhren pro Kalenderjahr und Haushalt bleiben kostenfrei. Neu ist, so der Landkreis, dass für eine Anmeldung eine Mindestmenge von einem Kubikmeter gilt. Ab der dritten Anmeldung im Kalenderjahr wird eine Anfahrtsgebühr von 52,55 Euro je Auftrag erhoben. Auch eine gemeinsame Anmeldung mit Nachbarinnen und Nachbarn ist möglich.  

Zum Sperrmüll zählen grundsätzlich sperrige Gegenstände aus privaten Haushalten, die zur Wohnungseinrichtung gehören und aufgrund ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht über die Restabfall- oder Wertstofftonne entsorgt werden können. Nicht dazu gehören beispielsweise Türen, Fenster, Parkett, fest eingebaute Gegenstände oder Gartenbauten wie Zäune oder Schuppen. 

Elektro-Altgeräte werden im Rahmen der Sperrmüllabfuhr mitgenommen. Darüber hinaus können sie auch über die gesetzliche Rückgabepflicht des Handels oder andere Entsorgungswege entsorgt werden.  

Problemstoff-Sammlung im Wangerland

Farben, Lacke, Altmedikamente und andere Problemstoffe gehören nicht zum Sperrmüll und dürfen auch nicht über die Restabfall- oder Wertstofftonne entsorgt werden. Hierfür stehen die Entsorgungsanlagen sowie die mobile Problemstoff-Sammlung zur Verfügung. Einen entsprechenden Termin gibt es an diesem Freitag, 14. August, von 11.15 bis 12 Uhr am ZOB-Parkplatz an der Friesenstraße in Hooksiel (Hohenkirchen, Bismarckplatz 8.45 bis 9.30; Horumersiel, Zum Hafen, 10 bis 10.45 Uhr; Waddewarden, Bushaltestelle, 13.15 bis 14 Uhr)

Weitere Informationen sind unter www.friesland.de/abfall zu finden. 

Fischer und Kommunen bitten Olaf Lies um Hilfe

Friesland/Wangerland (11. 8. 2026) – Frieslands Fischer hoffen auf die Unterstützung von Ministerpräsident Olaf Lies. In einem offenen Brief haben die Jadefischer an den SPD-Politiker aus Sande appelliert, sich für den Erhalt von Produktionsflächen und Fanggründen für die niedersächsischen Fischer einzusetzen – insbesondere im Jadebusen und im Wattenmeer vor der Gemeinde Wangerlrand.

Krabbenkutter vor der Küste des Wangerlandws gehören noch zum täglichen Bild. Künftig sollen weite Teile des Wattenmeeres für den Fischfang gesperrt werden. Für die Fischer aus Hooksiel und Horumersiel könnte das das Aus bedeuten. Archiv-Foto: Klaus Schreiber

Die aktuell vom Umweltministerium und vom Landwirtschaftsministerium, beide unter Führung von Bündnis 90/Die Grünen, vorliegenden Entwürfe für Fischerei-Ausschlussgebiete würden die Existenz der Fischereibetriebe im Landkreis Friesland gefährden und das Ende des traditionellen Krabbenfangs vor Ort bedeuten.

Gespräch mit Ministerpräsidenten

Auf den Einfluss des Ministerpräsidenten hoffen auch die Kommunen. Wie die Gemeinde Wangerland mitteilt, habe auf Initiative von Bürgermeister Mario Szlezak eine gemeinsame Videokonferenz mit Ministerpräsident Lies, Landrat Sven Ambrosy, Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern des Landkreises und der Staatskanzlei stattgefunden. Ausgangspunkt dabei seien die Sorgen der Fischereibetriebe aus Hooksiel und Horumersiel gewesen, deren traditionelle Fanggründe unmittelbar vor Hooksiel, Horumersiel und im Bereich Minsener Oog betroffen sind.

„Für mich war klar, dass wir diese Sorgen nicht einfach weiterreichen können. Wenn unsere Fischer deutlich machen, welche Folgen die geplanten Flächen für ihre Betriebe haben können, müssen wir dafür sorgen, dass ihre Situation auf Landesebene gehört und sorgfältig geprüft wird“, so Szlezak. Lies habe sich die Zeit genommen, die Anliegen aufzunehmen. Wangerland, Varel und der Landkreis hätten die besondere Situation der friesischen Küstenfischerei und die möglichen Auswirkungen der vorgesehenen Fischerei-Ausschlussgebiete ausführlich dargestellt. Der Ministerpräsident habe Unterstützung zugesagt, dass die friesischen Anliegen zumindest noch einmal geprüft werden. 

Fischerei auch touristisch von Bedeutung

Es gehe nicht darum, Naturschutz und Fischerei gegeneinander auszuspielen. „Wir wollen ein geschütztes und intaktes Wattenmeer“, so Szlezak. „Gleichzeitig müssen unsere Fischer auch künftig eine wirtschaftliche Perspektive haben.“ Ähnlich Wagner: „Die Küstenfischerei ist für unsere Region wirtschaftlich, touristisch und kulturell von großer Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Interessen der Fischer aus Varel und dem Wangerland gemeinsam vertreten. Bei der weiteren Flächenplanung muss genau geprüft werden, welche Auswirkungen sie auf die Betriebe vor Ort hat.“ 

Rolf Neuhaus, Planungsdezernent beim Landkreis, machte darauf aufmerksam, dass die geplanten Fischerei-Ausschlussgebiete nicht isoliert betrachtet werden dürften. Die Küstenfischerei werde bereits durch bestehende und künftig hinzukommende Nutzungen wie Schutzgebiete, Leitungstrassen, Offshore-Nutzungen und weitere Flächenansprüche im Küstenraum eingeschränkt. Neuhaus: „Entscheidend ist die Summe aller bestehenden und geplanten Nutzungen im Küstenmeer. Erst diese Gesamtbetrachtung zeigt, welche Räume der Fischerei tatsächlich noch zur Verfügung stehen.“ 

Wangerland und Varel nicht gehört

Wangerland, Varel und der Landkreis sehen die Einbindung der unmittelbar betroffenen friesischen Kommunen in den „Fischereidialog“ kritisch. Zwar waren mit  mit Greetsiel, Neuharlingersiel und Wurster Nordseeküste drei Kommunen zum Dialog geladen. Die Bemühungen von Szlezak, ebenfalls dazukommen zu dürfen, waren jedoch mir dem Argument abgelehnt worden, man wolle eine arbeitsfähige Größe der Gesprächsrunde wahren.

Ein Bild, das bald der Vergangenheit angehören könnte: Krabbenkutter im Alten hafen von Hooksiel. Archiv-Foto: hol

Aus Sicht der Friesen wurden auch deshalb die Belange der konkret betroffenen friesischen Küstenkommunen nicht ausreichend abgebildet. Aus ihrer Sicht muss die bisherige Gebietskulisse im weiteren Verfahren noch einmal sorgfältig betrachtet werden. „Wir erwarten, dass diese Flächen noch einmal gemeinsam mit allen unmittelbar Betroffenen überprüft und diskutiert werden.“

Aus Sicht der Kommunen muss der weitere Dialog ergebnisoffen geführt werden. „Wenn sich aus den Gesprächen, den Erfahrungen der Fischer und der fachlichen Bewertung ergibt, dass bestimmte Flächen für die heimische Fischerei von besonderer Bedeutung sind oder alternative Gebietszuschnitte einen vergleichbaren naturschutzfachlichen Nutzen ermöglichen, muss es auch möglich sein, die bisher vorgesehenen Flächen zu verändern.“

Offener Brief der Fischer

Die Fischer würden über jahrzehntelange praktische Erfahrung mit ihren Fanggebieten, den Strömungsverhältnissen, den Beständen und den Veränderungen im Küstenmeer verfügen. Dieses Wissen müsse ebenso in die Abwägung einfließen wie die naturschutzfachlichen Erkenntnisse.

Ihre Sicht der Dinge haben Frieslands Fischer bereits in einem offenen Brief an Ministerpräsident Lies dargelegt. Auch sie fordern: „Die jetzigen Gebietsvorschläge müssen überarbeitet werden.“

Der Suchraum für die geplanten fischereifreien Zonen vor der Küste des Wangerlandes Ende 2025 (links, „Blaue Balje“) im Vergleich zum aktuellen Vorschlag aus dem Juni dieses Jahres. Da reicht das Gebiet bis zum Hooksieler Außenhafen.

Die Fischerei habe sich intensiv und produktiv an dem Dialog beteiligt und auch die Ausweisung von zehn Prozent des Wattenmeers als Fischerei-Ausschlussgebiete akzeptiert – obwohl bereits zahlreiche Gebiete durch andere Nutzungen weggefallen seien. Man habe auch einem Sperrgebiet im Jadebusen zugestimmt, für das freiwillig eine Muschelkultur aufgegeben werden muss. Ebenso der Sperrung der „Blauen Balje“, obwohl dort vier Saatbänke der Muschelfischer und wichtige Fanggebiete der ortsansässigen Fischer betroffen wären.

Auf Wunsch der Umweltverbände sei dann aber das Sperrgebiet entlang der gesamten Küste vor der Gemeinde Wangerland bis zum Hooksieler Außenhafen erweitert worden. Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, bedeute das, dass „die Krabbenkutter von Horumersiel und Hooksiel aufgeben und abwandern müssen“, heißt es in dem Brief an Lies.

Aus ökologischer Sicht sinnlos?

Besonders beklagen die Fischer, dass es aus ihrer Sicht für die Erweiterung des Sperrgebietes „keinerlei ökologisch sinnvolle Begründung“ gibt. Die Hoffnung, dass sich in dem Sperrgebiet wieder Borstenwürmer („Sabellaria“ ) ansiedeln könnten, sei illusorisch. „Das hat schon im bisherigen Sperrgebiet vor dem Außenhafen Hooksiel nicht geklappt und wird auch nicht durch eine flächenmäßige Erweiterung erfolgen.“ Gründe dafür seien unter anderem Hafenbaggerungen und die Fahrbahnvertiefung.

Das Argument, das zusätzliche fischereifreie Gebiete letztlich auch der Fischerei selbst zugute kämen, weil sich dort der Bestand an Krabben und Muschel besser erholen könne, ist nach Überzeugung der Fischer „ökologischer Unsinn“. Belege dafür seien das letzte Rekordjahr der Krabbenfischerei und der diesjährige Massenbrutfall der Miesmuscheln. „In dem extremen Lebensraum Wattenmeer verfügen die ansässigen Arten über eine Massenreproduktion, um auch nach Eiswintern oder extremen Witterungsverhältnissen die Fortpflanzung zu sichern.“ 

Krabbenfang vor dem Aus

In ihrem Brief an den Ministerpräsidenten bitten die Jadefischer Olaf Lies darum, ihnen zumindest die nötige Zeit zu verschaffen, den Fischerei-Dialog gerecht und fachlich fundiert zu Ende zu führen. Andernfalls drohe ihm, dass sein Wahlkreis zukünftig fischereifrei sei und die dortigen Häfen keine Kutter mehr beherbergen.

Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Die endgültige Festlegung möglicher Fischerei-Ausschlussgebiete soll im Rahmen einer Novellierung des Gesetzes über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer erfolgen. Dafür sind weitere formale Beteiligungsschritte vorgesehen.

Neue „Gulf-Golf“-Bahn bietet ganzjährig maritime Abenteuer

Hooksiel (11. 8. 2026) – Eine Strategie, ein gutes Auge, eine ruhige Hand und dann ein beherzter Schlag. Das sind die Erfolgsgaranten beim Golf. Von alledem konnten die prominenten Testspieler bei der offiziellen Eröffnung der Adventure-Golf-Anlage mit dem Namen „Gulf-Golf“ an der Hooksieler Wasserskianlage etwas bieten. Aber halt (noch) nicht alles zusammen.

Hans-Ott Vogt und Anja Seidl-Vogt (auf dem Kutter rechts) begrüßten zahlreiche Gäste zu Einweihung ihrer Adventure-Golf-Anlage. Neben ihnen (von links) Bürgermeister Mario Szlezak, Ministerpräsident Olaf Lies und Rolf Neuhaus vom Landkreis Friesland. Foto: hol

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies benötige den einen oder anderen Schlag mehr als gewünscht, um die maritim gestalteten Hindernisbahnen zu bewältigen und den Ball letztlich einzulochen. Aber nicht nur deshalb dürfte er dem Inhaber der Wasserskisanlage Hans-Ott Vogt und dessen Frau Anja Seidl-Vogt versprochen haben. „Ich komme am Wochenende wieder zum Familienausflug.“

Abschlag vom Deck eines Kutters

Die neue Adventure-Golf-Anlage ist allemal einen Besuch wert. Auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern stellen 18, liebevoll gestaltete Bahnen die Spielerinnen und Spieler vor sportliche Herausforderungen. So sind die mit 2500 Quadratmetern Kunstrasen belegten Spielflächen länger als die von herkömmlichen Minigolf-Anlagen – und die individuell gestalteten Hindernisse stellen immer wieder neue Herausforderungen dar. Hier muss der Ball vom Deck eines elf Meter langen, zerbrochenen Fischkutters abgeschlagen werden, dort führt die Spielbahn unter einem Brücke hindurch. Wenige Meter weitere verschwindet der Ball in einem Leuchtturm.

Eine ruhige Hand und ein gutes Auge bewies Olaf Lies bei einer Proberunde auf der Golfbahn an der Wasserskianlage. Foto: hol

150 Tonnen Wasserbausteine, Möwen, Tampen, Seehunde, Fischernetze. Dazu ein gebrochener Deich und ein Kojer, der die Spieler beobachtet. „Gulf-Golf“ steht ganz im Zeichen des Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeeres. „Das ist fast schon ein kleiner außerschulischer Lernort“, sagte Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak, der die Anlage zusammen mit Olaf Lies und Rolf Neuhaus vom Landkreis Friesland eröffnete.

Tourismus schafft Mehrwert

Lies würdigte den unternehmerischen Mut der Familie Vogt und die Bedeutung von immer neuen Ideen für den Tourismus. Dabei seien die touristischen Angebote nicht nur für Urlauber attraktiv, sie erhöhten auch die Lebensqualität für die Menschen an der Küste. „Tourismus schafft für uns alle einen Mehrwert.“

Hans-Ott Vogt blickte in seiner Begrüßungsrede vor gut Hundert geladenen Gästen, darunter Landtagsabgeordnete, Ratsmitglieder und Behördenvertreter, am Montagnachmittag auf die 46-jährige Geschichte des Familienbetriebes zurück. Wasserskianlage, Aqua-Park, eine mehrfach erweiterte Gastronomie – und jetzt die Millionen-Investition in die Golfanlage, durch die in erster Linie die Saison verlängert werden soll. „Adventure-Golf kann bei fast jedem Wetter gespielt werden“, sagte Vogt. Durch die Investition, an der sich das Land Niedersachsen mit rund 400.000 Euro beteiligt hat, würden neue Arbeitsplätze geschaffen und vorhandene ganzjährig gesichert.

Noch Resstarbeiten

Die Anlage ist barrierefrei und ganzjährig nutzbar. Was noch aussteht, ist die ausführliche Beschilderung der 18 Bahnen sowie der Bau einer Flutlichtanlage und eines kleinen Betreuungsgebäudes, in dem unter anderem 250 Golfschläger und 450 Golfbälle ausgegeben werden sollen. „Dafür benötigen wir einen Bebauungsplan“, sagte Vogt. Daran, dass das nötige Baurecht zügig eingelocht werden wird, ließen die Festredner von Land, Landkreis und Gemeinde keinen Zweifel. Vogt: „Ich bin stolz und glücklich.“

OOWV und Gemeinde stellen Entwässerung auf Prüfstand

Hooksiel (10. 8. 2026) – Die Gemeinde Wangerland und der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) haben sich zu einem Arbeitsgespräch getroffen, um die Entwässerungssituation im Wangerland und insbesondere in Hooksiel weiter zu untersuchen.

feuerwehr in der Viethstraße
Immer wieder muss in Hooksiel nach Starkregenfällen die Feuerwehr ausrücken, um Gräben und Gärten leer zu pumpen. Gemeinde und OOWV wollen gemeinsam nach Wegen für eine verbesserte Entwässerung suchen. Archiv-Foto: Feuerwehr

Im Mittelpunkt stand laut einer gemeinsamen Pressemitteilung die Frage, wie die bestehenden Entwässerungsstrukturen weiter verbessert und auf zukünftige Anforderungen ausgerichtet werden können. Dabei wurden die bekannten Problembereiche in Hooksiel gemeinsam betrachtet und erste mögliche Lösungsansätze erörtert. 

Situation soll genau untersucht werden

Grundlage für die weitere Arbeit ist unter anderem der Generalentwässerungsplan, mit dem die bestehenden Systeme umfassend untersucht und mögliche Verbesserungen aufgezeigt werden sollen. „Die vergangenen Starkregen-Ereignisse haben sehr deutlich gezeigt, wie belastend die Situation für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner in Hooksiel ist“, so Bürgermeister Mario Szlezak. „Mir ist wichtig, dass wir zu nachhaltigen und verlässlichen Lösungen kommen. Deshalb werden wir mit dem OOWV die Entwässerungssituation genau untersuchen und parallel dazu bereits konkrete Maßnahmen entwickeln, die fachlich sinnvoll sind und dauerhaft zu einer Verbesserung beitragen können.“

Versammlung mit Hooksielern geplant

„Eine leistungsfähige Entwässerung ist gerade mit Blick auf zunehmende Starkregen-Ereignisse von großer Bedeutung“, betont auch Bernd Janssen, Regionalleiter des OOWV. Wichtig sei eine gemeinsame Herangehensweise von gemeinde und Verband. „Deshalb ist es richtig, die vorhandenen Strukturen gemeinsam zu analysieren und mögliche Maßnahmen fachlich zu bewerten.“

Bereits erarbeiteten Ansätze sollen weiter vertieft und mit der unteren Wasserbehörde abgestimmt werden. Dabei sollen auch die Erfahrungen und Beobachtungen der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner einbezogen werden. Gemeinde und OOWV planen deshalb zu einer Anwohnerversammlung in Hooksiel. Dort sollen die bisherigen Erkenntnisse vorgestellt, weitere Hinweise aufgenommen und mögliche Lösungswege gemeinsam diskutiert werden. 

Über Termin und Ort der Veranstaltung wird die Gemeinde Wangerland rechtzeitig informieren. 

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