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Alle Beiträge zum Thema “Freizeit”

Auch Wangerländer dürfen beim „Stadtradeln“ mitmachen

Wangerland/Friesland (20.4. 2026) – Ab Sonntag, 3. Mai, ist es wieder so weit: Bis einschließlich Samstag, 23. Mai, sind alle Friesländerinnen und Friesländer aufgefordert, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. Der Appell des Landkreises Friesland ist Teil der bundesweiten Klimaschutzkampagne „Stadtradeln“.

Neben dem Landkreis beteiligen sich die Städte Jever und Varel sowie die Gemeinden Wangerooge und Zetel an der Aktion. Die Gemeinde Wangerland hatte sich nach zuletzt sehr dürftigen Teilnehmerzahlen schon im vergangen Jahr aus der Aktion zurückgezogen.

Wangerländer können trotzdem mitradeln. Als Friesländer gelten alle, die im Landkreis leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. „Durch die CO2-freie Fortbewegung mit dem Fahrrad leisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, wirbt der Landkreis.

Einzel- und Team-Preise warten auf die fleißigsten Radler. Zudem werden erneut gemeinsam mit der EWE als Sponsor Schulen bzw. Schulklassen mit den meist geradelten Kilometern pro Kopf in den drei Kategorien 1. bis 4. Klasse, 5. bis 9. Klasse und 10. bis 13. Klasse mit je 500 Euro für die Klassenkasse ausgezeichnet.

Eine Neuerung: In einem Stempelpass können Teilnehmende im Kreisgebiet Stempel sammeln. Es gibt 24 Stationen, an denen zum Kampagnenstart die Stempelpässe zum Mitnehmen bereit liegen. Im Wangerland gibt es die Pässe im Rathaus in Hohenkirchen, im Restaurant „8 Grad Ost“ in Schillig und bei Zweirad Lüpkes im Gewerbegebiet in Hooksiel. Wer die Karte ausfüllt und einreicht, hat eine weitere Chance auf attraktive Gewinne. Infos zum Stadtradeln unter www.stadtradeln.de und www.friesland.de/klimaschutz.

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Vier-Dörfer-Skat: Klarer Erfolg für Buben aus Förrien

Wangerland (18. 1. 2026) – 18, 20, 22 … Das Wangerland ist reizend. Wer Zweifel hat, der hätte sich am Freitagabend im Restaurant „Zum Deichgrafen“ in Förrien davon überzeugen können. Hier trafen sich die Mannschaften zum traditionellen „Vier-Dörfer-Skat“. Um es vorweg zu nehmen: Förrien setzte sich vor Oldorf, Friederikensiel und Hohenkirchen durch.

Das erfolgreiche Skat-Team aus Förrien: (von links) Uwe Jabben, Hugo Woltmann, Jörg Scherf Günter Ihnken, Claus Harms, Helmut Ulbrich, Frank Hensel und Kurt Brandenburg. Foto: privat

Das Turnier wird – sieht man von einer Pause während der Corona-Pandemie ab – seit Jahrzehnten einmal im Jahr ausgetragen. Zu den Teams gehören acht Spieler pro Dorf. Es werden drei Runden mit jeweils 16 Spielen gespielt. An jedem Tisch sitzt ein Spieler aus jedem Dorf. Die Zuordnung wird ausgelost. Das Kartenglück entscheidet. 

Glück? Keineswegs. Zumindest sehen das die Buben aus Förrien so. Sie traten schon in T-Shirts mit der Aufschrift „Sieger 2026 – Vier-Dörfer-Skat“ an. Und tatsächlich konnte das Team dann seinen Sieg aus dem Vorjahr mit 3569 Punkten klar bestätigen. Die Oldorfer kamen auf 2789 Punkte, die Friederikensieler auf 2404 und die Hohenkirchener auf 2045 Punkte. 

Zum besten Einzelspieler des Abends wurde Hugo Woltmann aus Förrien gekürt, der allein 734 Punkte erspielte. Auf den Plätzen folgten die Oldorfer Ewald Hobbie und Dirk Müller mit 682 bzw. 622 Punkten. Zur Belohnung gab es im Anschluss an die Spiele ein leckeres Schnitzel-Gericht – für alle Spieler.

Ganz so siegesgewiss was das Team aus Förrien aber wohl im Vorfeld doch nicht. Wie Mitspieler Frank Hensel verriet, trug die Mannschaft die Sieger-T-Shirts aus dem Jahr 2020. „Die 6 haben wir nur übergeklebt …“.

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Kreative Ideen für Auge, Herz und Magen

Hooksiel (24. 11. 2025) – Die Premiere ist gelungen. Der Adventsmarkt, den die im Walter-Spitta-Haus beheimateten Kreativ-Gruppen ausgerichtet haben, wurde sehr gut angenommen. Die Botschaft von Kerstin Woitag, eine der Verantwortlichen fürs Kuchenbüfett: „Im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit wieder einen Adventsmarkt geben.“

Andrea Zinn (links) und Kerstin Woitag präsentieren eine Auswahl der leckeren Kuchen. Mit zum Büfett-Team beim Adventmarkt im Walter-Spitta-Haus gehörte zudem Tatjana Lukowiecki. Foto: hol

Das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde mitten im Ort ist Treffpunkt für etliche Gruppen aus Hooksiel. Neben Frauen- und Männerkreis, Chören, Spinnerinnen und vielen weiteren Aktivrunden trifft sich eine Kreativgruppe hier regelmäßig. Entsprechend bunt war das Angebot auf dem Adventsmarkt. Damen an Spinnräder führten vor, wie sich aus unterschiedlichen Schafsfellen Wolle herstellen lässt – und was man daraus machen kann. Chef-Organisatorin Conny Anders bot neben von ihr in Hooksiel gemalten Bildern eine Fülle adventlicher Gestecke und Kränze an. 

Ein weiterer Höhepunkt, der allein schon den Besuch gelohnt hätte: Das reichlich mit selbst gebackenem Kuchen gefüllte Büfett. Viele Hooksieler kamen hier am Samstag zu einer Plauderstunde bei Tee und Kaffee zusammen und ließen sich durch die adventlichen Angebote inspirieren. 

Und das alles für einen Guten Zweck. Die Erlöse des Nachmittags soll der Arbeit der „Teamer“ zugute kommen, die die Konfirmanden der Kirchengemeinde betreuen. 

Adventsmarkt im Walter-Spitta-Haus

Hooksiel (17. 11. 2025) – Kreative aus dem Walter-Spitta-Haus laden zum Adventsmarkt. Am Samstag, 22. November, wird sich das Gemeindehaus der ev.-luth. Kirche am Pakenser Altendeich in einen Basar verwandeln, auf dem es viele schöne Dingen gibt, die zur Vorweihnachtszeit passen. Beginn ist um 14 Uhr. 

Besucher dürfen sich zudem auf selbstgemachte Leckereien, auf Kaffee, Tee und Kuchen freuen, die in gemütlicher Atmosphäre genossen werden können. Der Erlös der Veranstaltung soll der Kreativ-Gruppe sowie den „Teamern“ der Kirchengemeinde zugute kommen, die die Konfirmanden betreuen. 

Hunderte von Laternen und Lampen erinnerten an St. Martin

Horumersiel (13. 11. 2025) – Bei trockenem Herbstwetter und in bester Stimmung wurde Horumersiel von Laternenlicht und fröhlichen Kinderstimmen erfüllt. Rund 250 große und kleine Besucherinnen und Besucher feierten den St.-Martins-Tag mit einem Umzug durch den Ort. 

Vor dem St.-Martinsumzug trafen sich die Teilnehmer im Kursaal zu einem ökumenischen Gottesdienst. Foto: WTG

Der von der Wangerland Touristik GmbH organisierte Abend begann im großen Kursaal in Horumersiel mit einem ökumenischen Gottesdienst, in dem die Geschichte des heiligen Martin erzählt wurde. Besonders eindrucksvoll war die Szene, in der St. Martin seinen Mantel teilte, um einem frierenden Bettler zu helfen. 

Im Anschluss zog der farbenfrohe Laternenumzug durch die Straßen Horumersiel. Begleitet von traditionellen Martinsliedern und den leuchtenden Laternen der Kinder entstand eine fröhliche, gemeinschaftliche Atmosphäre. Für die Sicherheit sorgte die Freiwillige Feuerwehr Minsen, die den Umzug begleitete und damit einen reibungslosen Ablauf gewährleistete. Zum Abschluss konnten sich alle Teilnehmer im Kursaal mit warmen Getränken und kleinen kleinen Leckereien stärken.

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Traditionssegler auf der Jade vor Hooksiel

Wilhelmshaven/Hooksiel (25. 9. 2025) – Für Fans von Traditionsseglern lohnt sich an diesem Wochenende ein Ausflug nach Wilhelmshaven. Oder zumindest ein Blick vom Hooksieler Außenhafen auf See. 

Maritimes Schauspiel auf der Jade: An diesem Wochenende wird die „Wilhelmshaven Sailing-Cup“-Regatta ausgetragen. Foto: Ganske

Im Rahmen der „23. Wilhelmshaven Sailing-Cup“-Regatta stechen samstagfrüh , 27. September, von Wilhelmshaven aus elf Schiffe in See und segeln an Hooksiel vorbei die Jade hinunter. Wer mag, kann mitsegeln oder sich die Segler am Bontekai in der Jadestadt aus der Nähe ansehen. Zumindest die wehenden Segel sind aber auch von Land aus gut wahrzunehmen. 

Die einst von der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung (WHV) als „Jade-Weser-Port-Cup“ aus der Taufe gehobene Veranstaltung gilt heute als älteste Traditionssegler-Regatta an der Küste. Dazu werden nach Angaben der Wilhelmshavener Freizeit & Touristik GmbH etwa 800 Mitsegler einchecken. 

Ein echter Hingucker für maritim Interessierte dürfe die Einlaufparade am Samstag ab 17 Uhr werden. Dann inetwa werden die Regatta-Teilnehmer die Kaiser-Wilhelm-Brücke passieren und wieder am Bontekai festmachen. Bereits am Freitag, 26. September, stechen rund 700 Schüler, Studierende und Auszubildende zur Jugendregatta „Boarding Next Generation“ in See. 

Umrahmt wird die Regatta von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das vom Hafenschwimmen, über Segelboot- und Papierboot-Regatten und Schiffsbesichtigungen bis zum Kajenmarkt reicht. 

Am Bontekai wird übrigens auch der Hooksieler Krabbenkutter „Trotz“ liegen und frischen Granat anbieten. Für den verkaufsoffenen Sonntag will sich die Wilhelmshavener Innenstadt dann in eine „Piraten-City“ verwandeln. 

Noch Mitstreiter gesucht: Monatlich Spielenachmittag in Hooksiel

Hooksiel (11. 9. 2025) – In Hooksiel gibt es ein neues Freizeit-Angebot. Kerstin Woitag und einige Mitstreiterinnen laden für jeden zweiten Mittwoch im Monat zu einem Spielenachmittag ins Walter-Spitta-Haus ein. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee können erwachsene Personen Brett- oder Kartenspiele spielen, neue Leute kennenlernen oder einfach mal entspannen.

Die Spielenachmittage finden jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Die Premiere war in dieser Woche. Der nächste Termin ist für Mittwoch, 8. Oktober, angesetzt. „Willkommen ist jede und jeder, die oder der Spaß an Gesellschaft, Karten- und Brettspielen hat“, so Kerstin Woitag. Und bei Tee und Kaffee müsse es nicht bleiben. Wenn jemand der Teilnehmer Lust am Backen habe, dürfe er auch gern Kekse oder Gebäck mitbringen. 

Mit „Frida“ in aller Ruhe zum Außenhafen in Hooksiel

Horumersiel/Hooksiel (21. 8. 2025) – Das blau-weiße Gefährt ist schon ein Hingucker. Der „Watt’n Express“ des Gewerbevereins Horumersiel-Schillig mit dem Kosenamen „Frida“ fährt sei 2008 regelmäßig Urlauber und auch Einheimische quer durchs Wangerland. Eine Neuerung: Jeweils freitags, so Oliver Laaser, ist die Bimmelbahn auch in Hooksiel zu sehen.

Henning Brandes fährt den Touristenzug „Frida“ für den Gewerbeverein Horumersiel-Schillig quer durchs Wangerland. Foto: hol

Die Freitags-Tour dauert gut zweieinhalb Stunden. Start ist um 11 Uhr in der Ortsmitte von Horumersiel. Die Fahrstrecke führt durch den Groden durch die Lange Straße in die Ortsmitte von Hooksiel und von dort über die Nee Straat, durch mehrere Wohnstraßen hin zur Trabrennbahn und über die Bäderstraße zum Außenhafen.

Mit dem Zug am Strand entlang

Dort legt der „Zug“ eine rund 30-minütige Pause sein, damit die Fahrgäste den Hafen mit Blick auf das LNG-Terminal Wilhelmshaven in Augenschein nehmen, ein paar Fotos machen und gegebenenfalls auch ein Fischbrötchen essen können. Zurück geht es außendeichs am Strand und dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer entlang bis nach Horumersiel.

Gern hätte man auch wie früher einen Stopp am Alten Hafen in Hooksiel eingelegt. Aber dort seien die Wendemöglichkeiten zu eng, schildert Henning Brandes, der seit neun Jahren als Fahrer mit dem „Watt’n Express“ unterwegs ist. Zusteigen kann man übrigens in Hooksiel in das Ausflugsgefährt nicht. Die Rundfahrt nach Hooksiel kostet für Erwachsene 18 Euro, für Kinder 15 Euro

Verschiedene Touren

Insgesamt werden sieben verschiedene Touren angeboten. Montags ist Ruhetag. An anderen Tagen geht es unter anderen in Richtung Minsen, entlang der Salzwiesen. Der Touristenzug wird von einem 125-PS-Diesel-Motor angetrieben. In seinen zwei Anhängern kann er für 50 Fahrgäste mitnehmen. Fahrkarten gibt es ausschließlich beim Fahrer zu kaufen. Interessierte können „Frida“ auch für Sonderfahrten buchen. Kontakt über Email unter info@horumersiel-schillig.de

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Hafenwirtschaft sponsert Preise für Trabrennen in Hooksiel

Hooksiel (29. 7. 2025) – Der Hooksieler Rennverein lädt für Mittwoch, 30. Juli, zu seiner zweiten Trabrennveranstaltung dieser Saison ein, zum der sogenannte „Hafenrenntag“, an dem vornehmlich Unternehmen der Hafenbranche die Rennen unterstützen.

Favorit oder Außenseiter, wer gewinnt das Rennen? Mit dieser Frage werden sich an diesem Mittwoch voraussichtlich erneut mehrere Tausend Besucher beim 2. Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn beschäftigen. Foto: hol

Mit einem Totalisatorumsatz von mehr als 51.000 Euro am ersten Renntag war der Veranstalter durchaus zufrieden. 80 Prozent davon werden an die wettenden Gäste ausgezahlt. Von den verbleibenden 20 Prozent zahlt der Rennverein die Rennpreise, inklusive Züchterprämien. 

Auch die Quoten der verschiedenen Wetten waren mehr als zufriedenstellend. Die höchste Siegquote bei den sieben Rennen: 129 Euro für 10 Euro Einsatz. Wer in dem Rennen die ersten drei Pferde richtig vorhergesagt hatte (Dreierwette), ging mit 3.065 Euro nach Hause.

Die neugeschaffene V-4-Wette war aus Sicht der Veranstalter ein Volltreffer. Hier mussten Wetter die Sieger von vier aufeinander folgenden Rennen vorhersagen. Die Belohnung für den Erfolgsfall am vergangenen Mittwoch: 534,30 Euro. 

Unter den Fahrern an diesem Mittwoch auch wieder Jochen Holzschuh sein, der bei der Auftaktveranstaltung drei Rennen gewinnen konnte. Auch Immo Müller, 1. Vorsitzender des Rennvereins Hooksiel, wird mit Elmo‘s Fire wieder an den Start gehen. Beim Hauptrennen des Tages wird es um den „Großen Preis der Nordfrost GmbH “ gehen, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Der Renntag beginnt erneut um 18 Uhr. Zum Start wird es ein Ponyrennen geben, eine Einlage von Mini-Trabern ist nach dem dritten Rennen geplant. 

Die Wettmöglichkeiten: Siegwette: Das Pferd muss gewinnen. Platzwette: Das Pferd muss unter den drei, beziehungsweise bei einem Starterfeld mit maximal sieben Pferden unter den zwei Erstplatzierten sein. Zweierwette: Der Sieger und das zweitplazierte Pferd in korrekter Reihenfolge. Dreierwette: Sieger, zweit- und drittplaziertes Pferd in der richtigen Reihenfolge. V4-Wette: Die Sieger der Rennen 4, 5, 6 und 7. werden vorhergesagt.

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„Seesterne“ sagen erstes Schollen-Braten im Watt ab

Schillig/Hooksiel (28. 7. 2025) – Das erste „Schollenbraten im Watt“ in diesem Jahr war für diesen Donnerstag in Schillig geplant. Heute im Laufe des nachmittags haben die Organisatoren von der die Gastronomie-Kooperation „Die Seesterne“ mit Blick auf die Wetterprognose die Veranstaltung abgesagt.

Frischer geht es nicht: Schollen direkt aus der Nordsee in die Pfanne und auf den Teller. Das „Schollenbraten im Watt“ der Seesterne-Kooperation wurde in den vergangenen Jahren sehr angenommen. Foto: Seesterne

Dennoch soll es zwei Schollen-Brat-Aktionen geben. Die erste ist jetzt für Donnerstag, 14. August, in Hooksiel geplant. Die zweite für Donnerstag, 28. August, in Schillig. Beginn ist jeweils ab 11 Uhr. Gäste und Einheimische dürfen sich auf ein kulinarisches Abenteuer freuen – wenn das Wetter mitspielt. 

Dass es möglich ist, unter freiem Himmel mitten im Watt ein Gourmeterlebnis zu zaubern, haben die Chefs und Köche der Seesterne-Restaurants bereits in den vergangenen Jahren beweisen. „Die Seesterne“ sind ein Zusammenschluss von Gastronomiebetrieben aus dem Wangerland. Mit dieser Aktion wollen „Die Seesterne“ für ihre Qualitätsoffensive werben und ihre Leistungsfähigkeit dokumentieren. 

Erheblicher logistischer Aufwand

Am frühen Morgen, bei ablaufendem Wasser, beginnen die Aufbauarbeiten zu dieser Veranstaltung. Mit schwerem Fahrzeug wird unter Mitwirkung der Wangerland-Touristik GmbH die notwendige Ausrüstung ins Watt transportiert und aufgebaut. Die Köche aus den Kooperationsbetrieben werden dann mit hochgekrempelten Kochhosen barfuss im Watt stehend frische Schollenfilets braten und leckeren Kartoffelsalat und Apfelsahnesoße dazu anbieten. „Noch frischer kann man wohl Fisch nicht zubereiten – aus der Nordsee fast direkt in die Pfanne und dann auf den Teller“, so die Seesterne. 

Gezeiten bestimmen die Essenszeit

Zeitlich beschränkt wird die Veranstaltung durch die Gezeiten. Mit auflaufendem Wasser am Nachmittag muss das letzte Schollenfilet gegessen sein. Auch die Kochstellen, Zelte, Tische, Bänke und anderen Utensilien müssen dann wieder aus dem Watt verschwinden. 

Bei schlechtem Wetter behalten sich die Veranstalter vor, die Veranstaltung abzusagen. Doch bei aller Vorfreude haben die Seestern-Betriebe auch ihre Probleme: „Damit diese tolle Veranstaltung auch in den nächsten Jahren noch stattfinden kann, suchen wir noch engagierte Mitarbeiter, entweder als Aushilfe, Teil- oder Vollzeitkraft oder als Auszubildende.“ 

Anmerkung: Der Artikel wurde im Laufe des Tages aktualisiert.

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