Hooksiel (17. 6. 2026) – Schreck in den Morgenstunden. Am Mittwoch morgen kurz nach 9 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel alarmiert. An den Hooksieler Skiterrassen brannte ein Bagger.
Ein Kabelbrand war offenbar die Ursache für einen Brand an einem Bagger auf dem Gelände der Adventure-Golf-Anlage. Foto: Feuerwehr
Wie Ortsbrandmeister Jörg Nöchel mitteilte, brauchte die Wehr aber nicht mehr aktiv einzugreifen, um das Feuer zu löschen. „Das Feuer war bereits durch das schnelle und besonnene Eingreifen der Mitarbeiter vor Ort sowie der Bauarbeiter mit Hilfe von Feuerlöschern gelöscht worden.“
Offenbar hatte ein Kabelbrand das Feuer an dem Arbeitsgerät ausgelöst, das auf dem Gelände der neuen Adventure-Golf-Anlage eingesetzt war. Die Feuerwehr habe den betroffenen Bagger mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei hätten aber keine Glutnester oder andere Gefahrenstellen mehr entdeckt werden können, so Nöchel.
Hooksiel (3. 5. 2026) – In der Nacht auf Sonntag haben Unbekannte in der öffentlichen Toilettenanlage am Alten Hafen von Hooksiel Feuer gelegt. Gegen 1.15 Uhr ging die Alarm-Meldung bei der Leitstelle ein. Die Botschaft: „Das ehemalige Feuerwehrgebäude an der Lange Straße brennt.“
Die gute Nachricht: Das ehemalige Feuerwehrhaus blieb unversehrt. Die Toilettenanlage am Alten Hafen wurde aber erheblich beschädigt. Foto: Feuerwehr
Erleichterung dann bei Feuerwehr und Polizei am Einsatzort. Es brannte lediglich die benachbarte Toilette. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Durch das Brandgeschehen entstand Schaden am Gebäude. Niemand wurde verletzt.
Die Brandursache ist bislang noch unbekannt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Jever (Tel: 04461/7449-0) in Verbindung zu setzen.
Christenfeldt beklagt Missmanagement
Fest stehen dürfte aber, dass die von der Wangerland Touristik GmbH betreute Sanitäranlage vorerst nicht genutzt werden kann. Zum Leidwesen von Steve Cristenfeldt, der das nahe gelegene Hotel „Packhaus“ betreibt. „Der Alten Hafen braucht unbedingt eine ordentliche Toilette und einen Duschraum. Wir wollen nicht das öffentliche Klo von Hooksiel sein.“
Wie Christenfeld schildert, habe er der WTG in den vergangenen Jahren mehrfach angeboten, die Toilettenanlage zu betreuen, sie vor allem abends abzuschließen, um Vandalismus vorzubeugen – und sie morgens wieder aufzuschließen. Es sei schon mehrfach zu Zerstörungen gekommen. Zuletzt habe die Anlage zu Ostern ganz schlimm ausgesehen. Für Christenfeldt ist das auch die Folge von Missmanagement bei der WTG.
Hooksiel (22. 3. 2026) – Jugendliche haben am frühen Samstagabend am und auf dem Bolzplatz am Hooksieler Kindergarten gezündelt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, alarmierten die Feuerwehr, die die an drei Stellen gelegten Feuer schnell löschen konnte.
„Glücklicherweise entstand kein Sachschaden“, teilt Ortsbrandmeister Jörg Nöchel mit. Die Feuerwehrleute hätten nach etwa einer Stunde wieder zurück zu ihrem Feuerwehrhaus fahren können – wo sie von den Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr erwartet wurden.
Diese hatten ein Übernachtungs-Wochenende im Feuerwehrhaus gemacht. Dabei legten die Nachwuchskräfte der Wehr die „Jugendflamme“ in den Stufen eins und zwei ab. Die für den Samstagabend geplante Übergabe der Auszeichungen für die von allen Teilnehmern bestandenen Prüfungen wurde durch den Einsatz verzögert. Nöchel: „Wir sind sehr stolz auf unsere Jugendlichen und gratulieren zu den guten Leistungen.“
Hooksiel (19. 3. 2026) – Das hätte mächtig ins Auge gehen können. Auf einem Grundstück in der Langen Drift in Hooksiel ist am Dienstag gegen 17.30 Uhr ein Gasofen in Brand geraten. Der Gasschlauch hatte sich gelöst, es kam zu einer Explosion, in deren Folge ein Pavillon in Brand geriet.
Der Brand eines Gasofens hat auf einem Grundstück in Hooksiel zu erheblichem Schaden geführt. Foto: Feuerwehr
Das der Schaden überschaubar blieb, ist auch den Freiwilligen Feuerwehren Hooksiel und Waddewarden zu verdanken. Bei deren Eintreffen hatten die umstehenden Gartenmöbel bereits Feuer gefangen. Den Brandbekämpfern gelang es aber, die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und weitere potenzielle Gefahrenquellen zu sichern – darunter Gasflaschen. Die Ursache des Brandes des Gasofens ist unbekannt.
Hooksiel (9. 3. 2026) – Die Feuerwehr warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr – und das nicht nur in Wäldern oder im Hooksieler Freizeitgelände. Erster Beleg dafür: Heute gegen 15 Uhr stand am Sielhamm eine Tuja-Hecke in Flammen. Die Freiwilligen Feuerwehren und Waddewarden rückten aus und konnten verhindern, dass die Flammen ein etwa fünf Meter entfernt stehendes Gebäude erfassen konnten.
Trockene Hecken brennen zurzeit wie Zunder. Das Bild zeigt den Feuerwehreinsatz am Sielhamm. Foto: Feuerwehr
Etwa zehn Meter Hecke waren jedoch nicht mehr zu retten. Im Anschluss kontrollierten die Feuerwehrleute die Brandstelle mit Wärmebildkameras, um auszuschließen, dass sich Glutnester gebildet haben.
„Die Hecken sind von innen knochentrocken“, erläutert Hooksiels Ortsbrandmeister Jörg Nöchel das Gefahrenpotenzial. Da reiche häufig ein einziger Funke, um einen Brand auszulösen. Die Feuerwehr warnt insbesondere vor dem Einssatz von Unkraut-Brennern. Auch wer die ersten Sonnenstrahlen schon fürs Angrillen nutzen möchte, sollte aufpassen, dass die Hitze tatsächlich nur die Wurst trifft. Und Vorsicht beim Umgang mit der heißen Asche.
Sind das nicht alles Selbstverständlichkeiten? Aus Sicht der Feuerwehr nicht. Viele Menschen würden die Gefahren offenbar unterschätzen. „Wenn der Frühling naht, können wir die Uhr danach stellen, bis irgendwo eine Hecke brennt.“ Zu rund drei entsprechenden Einsätzen muss die Hooksieler Wehr jedes Jahr ausrücken. Und was war der Grund für das heutige Feuer am Sielhamm? „Das wissen wir nicht“, so Nöchel. „Die Brandursache ist noch völlig unklar.“ Darum kümmert sich jetzt die Polizei, die ebenfalls vor Ort war.
Glück im Unglück hatte heute ein Grundbesitzer am Sielhamm. Ein Feuer hat zwar einen Teil der Tuja-Hecke zerstört. Das Wohngebäude erreichten die Flammen aber nicht. Foto: Feuerwehr
Hohenkirchen (1. 2. 2026) – Am heutigen Sonntag, gegen 4.20 Uhr, gerieten im Bereich der Gorch-Fock-Straße 4 in Hohenkirchen zwei am Straßenrand stehende 1100-Liter-Müllcontainer in Brand. Auch wenn die Brandursache noch nicht abschließend geklärt ist, ist Brandstiftung nicht auszuschließen.
Wie die Polizei mitteilt, hätten Zeugen, die den Brand gemeldet haben, zwei Personen gesehen, die sich zu Fuß in Richtung Anton-Günther-Straße entfernt haben sollen. Eine der Personen habe eine weiße Kapuze getragen. Die Zeugen sollen zunächst weitere Container aus dem Gefahrenbereich gezogen haben.
Das Feuer wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen gelöscht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu diesem Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter Telefon 04461/7449-0 mit der Polizei in Jever in Verbindung zu setzen.
Wangerland (26. 1. 2026) – Am heutigen Montag, 26. Januar, hat es auf dem Schulgelände in der August-Hinrichs-Straße im Wangerland gebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet ein Fahrradständer in Brand, wobei sich das Feuer teilweise auf eine angrenzende Hecke ausbreitete. In unmittelbarer Nähe befanden sich zudem Müllcontainer.
Die Feuerwehr Hohenkirchen hatte das Feuer auf dem Schulgelände in der Nacht zum Montag schnell im Griff. Foto: Feuerwehr Hohenkirchen
Der Brand konnte durch die Feuerwehr vollständig gelöscht werden. Ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden. Der Brandort wurde polizeilich beschlagnahmt. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Jever unter der Rufnummer 04461 7449-0 in Verbindung zu setzen.
Wangerland (21. 11. 2025) – Kleine Ursache, große Wirkung. Am Donnerstag gegen 20.40 Uhr, geriet auf einem Betriebsgelände im Bereich Hohenkirchen-Landeswarfen ein Pkw bei privaten Reparaturarbeiten in Brand.
Die Feuerwehr Hohenkirchen konnte das brennende Auto schnell löschen. Foto: Feuerwehr
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Verursacher von seinem Bruder damit beauftragt worden, an einem neu erworbenen Fahrzeug Schweißarbeiten am Schweller durchzuführen. Während der Schweiß-Arbeiten entzündete sich zunächst der dahinterliegende Dämmstoff, ehe schließlich der gesamte Pkw in Brand geriet.
Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen rückten unter schwerem Atemschutz gegen den Brandherd vor und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Brandhergang dauern an.
Wangerland (10. 10. 2025) – Beschädigt wurde ein Haus in Friederiekensiel bei einem Brand in der Nacht zum Freitag. Gegen 23.30 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren Hohenkirchen und Wiarden sowie der Rettungsdienst Friesland alarmiert. An der Einsatzstelle sollte ein Wintergarten brennen. Das Feuer habe auch schon auf den Dachstuhl übergegriffen.
Keine Menschen wurden beim Brand eines Hauses in der Nacht zu Freitag Friederikensiel verletzt. Foto: Feuerwehr
Da der Kontakt zur Anruferin während des Notrufs abgebrochen war, mussten die Rettungskräfte von einer lebensbedrohlichen Situation ausgehen. Angesichts der Gefahrenlage wurden die Wehren aus Minsen und Waddewarden zusätzlich alarmiert und die Rettungsleiter der Feuerwehr Jever angefordert.
Über 60 Einsatzkräfte vor Ort
Vor Ort habe sich die Lage bestätigt, schildert die Feuerwehr Hohenkirchen. Wintergarten und Dachstuhl brannten. „Ein Anwohner führte bereits erste Löschmaßnahmen durch“, so die Wehr. „Glücklicherweise hatten alle Personen das Gebäude bereits verlassen.“
Mehrere Feuerwehr-Trupps rückten unter schwerem Atemschutz vor und konnten das Feuer schnell löschen. Dazu mussten die Innen- und Außenverkleidung des Wintergartens sowie ein Teil des Daches geöffnet werden. Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte vor Ort. Die Drehleiter wurde letztlich doch nicht benötigt. Die Höhe des Schadens am Gebäude steht noch nicht fest. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen der Brandursache laufen bei der Polizei.
Fünf Schweine gerettet
Bereits am Donnerstagmorgen waren Feuerwehrleute aus Hohenkirchen zur Unterstützung der Wehr Minsen zu einer Tierrettung ausgerückt. Fünf Schweine waren durch einen Spaltenboden in einen Güllekeller gebrochen. Alle Schweine konnten per Muskelkraft durch den Landwirt sowie die Feuerwehrleute aus Minsen gerettet werden, heißt es im Feuerwehrbericht.
Wiefels (31. 8. 2025) – In der Nacht zum Sonntag ist im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels ein Feuer ausgebrochen. Sämtliche Feuerwehren aus dem Wangerland bekämpfen den Großbrand seit Mitternacht. Unterstützt werden sie dabei von den Feuerwehren Jever und Berdum sowie einen speziellen Löschroboter aus dem Landkreis Vechta.
Großbrand in Wiefels. Seit Mitternacht sind als Feuerwehren aus dem Wangerland im Einsatz im Abfallwirtschaftszentrum. Foto: Feuerwehr
Wie die Feuerwehr in einen ersten Lagebericht mitteilte, seien bei den Löscharbeiten drei Feuerwehrleute verletzt worden. Die Bevölkerung wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Wie Gemeindebrandmeister Eike Eilers am Sonntag gegen Mittag in einem Interview sagte, sei das Feuer inzwischen „unter Kontrolle“. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute habe eine 60 mal 60 Meter große Halle in Vollbrand gestanden. Den Wehren sei es gelungen, durch eine so genannte „Riegelstellung“ der Löscheinheiten das Ausbreiten des Feuers zu verhindern.
Die Lagerhalle für Kunststoffabfälle im Abfallwirtschaftszentrum wurde durch den Großbrand komplett zerstört. Foto: Feuerwehr
Vor Ort waren rund 150 Lösch- und Hilfskräfte im Einsatz. Unterstützt wurden die Feuerwehren durch den Einsatz von Baggern und Radladern. Neben der Polizei sind auch Fachleute des Technischen Hilfswerkes und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor Ort.
In den Mittagsstunden lagen hauptsächlich noch Nachlöscharbeiten an. Material, das gebrannt hat oder noch brennt, so Eilers, werde mit den Radladern aus der Halle gezogen und draußen abgelöscht.
Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. „Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen“, teilte die Polizei mit. Aktuell könnten zur Brandursache und zur Schadenshöhe noch keine Angaben gemacht werden.