Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Alle Beiträge zum Thema “Landkreis”

Landkreis Friesland ehrt langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Friesland (6. 10. 2026) – Auf 20, 25 beziehungsweise 40 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst blicken fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Friesland zurück. Ihnen sprachen Landrat Sven Ambrosy und Personalratsvorsitzende Indra Besold ihre Glückwünsche und ihren Dank für die langjährige Tätigkeit aus. 

Auf dem Bild von links: Landrat Sven Ambrosy, Thorsten Hinrichs (Fachbereichsleiter Straßenverkehr), Indra Besold (Personalratsvorsitzende), Lydia Onken (Fachbereich Jugend und Familie), Jubilar Andree Falkenhof, Jubilarin Ingrid Popken, Reent Janßen (Fachbereichsleiter Innere Dienste, Wirtschaft und Finanzen), Jubilarin Marita Belka, Jubilarin Helke Fellensiek, Jubilar Carsten Feinhals, Jördis Reints (Fachbereich Digitalisierung und Personal), sowie Timo Tetz (Fachbereichsleiter Ordnung). Foto: Landkreis Friesland

Marita Belka (Fachbereich Innere Dienste, Wirtschaft und Finanzen) begann ihre berufliche Laufbahn beim Landkreis am 1. August 1986 als Kreisassistent-Anwärterin. Nach ihrer Ausbildung war sie zunächst im Veterinäramt tätig und arbeitete anschließend in verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung, unter anderem in der Zentralregistratur, im Straßenverkehrsamt, im Haupt- und Personalamt sowie im Inneren Service.

Darüber hinaus war sie als Schulsekretärin an der BBS Jever, dem Mariengymnasium Jever und der IGS Friesland Nord tätig. Von 2017 bis 2022 arbeitete sie im Bereich Bildung und Teilhabe im Jobcenter. Seit 2022 ist sie im Fachbereich Innere Dienste, Wirtschaft und Finanzen tätig und leitet dort das Sachgebiet Innere Dienste. 

 Andree Falkenhof (Fachbereich Ordnung) begann seine Ausbildung beim Landkreis am 1. August 2001. Nach seiner Ausbildung war er zunächst als Verwaltungsfachangestellter im Sachgebiet Registratur tätig. Anschließend arbeitete er im Bereich Bildung und Teilhabe sowie zeitweise im Jobcenter Friesland. Seit 2013 ist er im Fachbereich Ordnung tätig. Nach verschiedenen Aufgaben im Bereich Feuerwehr, Katastrophenschutz, Jagd und Waffen ist er seit Mitte 2017 als Verwaltungsfachangestellter in der Jagd- und Waffenbehörde tätig. Von 2008 bis 2024 war er zudem Mitglied des Personalrats.

Carsten Feinhals (Fachbereich Digitalisierung und Personal) begann am 1. Januar 2006 seine Tätigkeit als Sachbearbeiter in der Leistungsabteilung der damaligen ARGE beziehungsweise des Jobcenters Friesland. In dieser Zeit war er unter anderem als Sachbearbeiter für Leistungen in der Eingangsberatung tätig. Seit dem 15. August 2009 ist er im Sachgebiet Personal tätig. Dort übernimmt er unter anderem die Funktionen als IT-Koordinator, Ersthelfer und Brandschutzhelfer.

Helke Fellensiek (Fachbereich Jugend und Familie) arbeitet seit dem 7. Juli 1986 beim Landkreis. Nach Stationen im Bauverwaltungsamt und in verschiedenen Vorzimmerbereichen ist sie seit 1992 im Jugendamt beziehungsweise im heutigen Fachbereich Jugend und Familie tätig. Dort arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, unter anderem bei den sozialen Leistungen und den Beistandschaften. Seit 1999 ist sie zudem als Urkundsbeamtin bestellt. Seit 2020 ist sie Mitglied im Personalrat.

Ingrid Popken (Fachbereich Straßenverkehr) begann am 1. August 1986 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis. Nach ihrer Ausbildung war sie zunächst im Jugendamt tätig, bevor sie in den Fachbereich Straßenverkehr wechselte. Dort ist sie seit 1989 tätig. Seit Mitte 1999 ist sie stellvertretende Leiterin der Zulassungsstelle.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

CDU will im Kreistag mit neuer Führung Impulse setzen

Friesland/Wangerland (5. 10. 2026) – Die Wangerländer Landtagsabgeordnete Katharina Jensen steht an der Sitze der neuen, neunköpfigen CDU-Kreistagsfraktion in Friesland. Auf der konstituierenden Sitzung der Fraktion wurde sie zusammen Sefedin Selimi (Varel) zur gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Vertreten werde beide im Bedarfsfall von Claus Eilers (Zetel).

Die neue Führungsspitze der CDU im friesländischen Kreistag: Vorn Katharina Jensen und Sefedin Selimi, dahinter Claus Eilers. Foto: CDU

Mit der neuen Führung will die CDU im Kreistag neue Impulse setzen. Dabei soll insbesondere die regionale Wirtschaft weiter gestärkt und die Bedeutung der Landwirtschaft für Friesland berücksichtigt werden. Auch bei Infrastruktur und Mobilität sieht die CDU Handlungsbedarf, damit Städte und Gemeinden gut angebunden und zukunftsfähig aufgestellt sind.

Zentralklinik aktiv begleiten

Bei der Gesundheitsversorgung geht es der CDU um eine gute medizinische Versorgung im gesamten Landkreis – im Nord- wie im Südkreis mit einer verlässlichen Notfallversorgung. Die weitere Entwicklung der Krankenhauslandschaft und die geplante gemeinsame Zentralklinik von Friesland und Wilhelmshaven will die CDU aktiv begleiten. Bis dahin müssten die Standorte Varel und Sande gestärkt und vorhandene Strukturen und Fachkräfte genutzt werden. 

Mit dem neuen Kreistag haben sich die politischen Mehrheitsverhältnisse verändert. Als zweitstärkste Fraktion will die CDU ihre politischen Schwerpunkte einbringen und zugleich offen auf die anderen demokratischen Fraktionen zugehen.

Gespräche mit möglichen Partnern

In den kommenden Tagen sollen gemeinsame Themen ausgelotet werden. „Wir gehen offen in diese Gespräche. Entscheidend sind für uns die Inhalte und die Frage, was wir gemeinsam für Friesland erreichen können“, erklären Jensen und Selimi.

Katharina Jensen gehört seit 2021 dem Rat der Gemeinde Wangerland und dem Kreistag Friesland an und ist seit 2022 Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Sefedin Selimi ist Hotelier und Unternehmer aus Varel und wurde bei der Kommunalwahl am 13. September erstmals in den Stadtrat Varel und in den Kreistag Friesland gewählt. 

Jobcenter will Frauen berufliche Perspektiven aufzeigen

Friesland (5. 9. 2026) – Neue berufliche Perspektiven entdecken, Kontakte zu regionalen Arbeitgebern knüpfen und sich über Unterstützungsangebote informieren: Das Jobcenter des Landkreises Friesland lädt für Donnerstag, 10. September, von 9 bis 12 Uhr zur Jobmesse „PerspektiveNEUSTART – Frauen und Beruf“ in den Vortragsraum des Kreisdienstleistungszentrums, Karl-Nieraad Straße 1, in Varel ein.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Frauen, die auf der Suche nach einer Arbeitsstelle oder einem Ausbildungsplatz sind. Sie erhalten auf der Messe vielfältige Informationen für ihren beruflichen Neustart oder Wiedereinstieg.

Außerdem können sie sich zu Kinderbetreuungsangeboten im Landkreis informieren. Insgesamt sind rund 20 regionale Unternehmen, Bildungsträger und Beratungsstellen für Gespräche vor Ort. Der Besuch der Messe ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Landratswahl: OVG weist Beschwerde von Sichert zurück

Friesland/Lüneburg (4. 9. 2026) – Der 10. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) hat am heutigen Freitag die Beschwerde des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert (Zetel) gegen seine Nichtzulassung als Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Friesland zurückgewiesen. Sichert hatte hatte ebenso wie zwei andere abgewiesene Bewerbern aus dem Landkreis Lüneburg und der Stadt Harzberg am Harz gehofft, dass das OVG Entscheidungen der jeweils zuständigen Verwaltungsgerichte aufhebt, die eine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Nichtzulassung auf nach die Kommunalwahl verschoben hatten.

Entscheidung erst nach der Wahl

Die Beschwerden blieben ohne Erfolg, so das OVG, weil nach dem niedersächsischen Kommunalwahlrecht sich auf das Wahlverfahren beziehende einstweilige Anordnungen im Vorfeld der Wahl nicht vorgesehen seien. Entscheidungen und Maßnahmen, die das Wahlverfahren beträfen, könnten nach dem Niedersächsisches Kommunalwahlgesetz nur mit einem Wahleinspruch innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntmachung des Wahlergebnisses angefochten werden.

Hierdurch solle der reibungslose Ablauf der Wahlen, ihre gleichzeitige und termingerechte Durchführung sowie die zeitnahe Feststellung der Ergebnisse gewährleistet werden. Dies würde nicht der Fall sein, wenn alle Entscheidungen, die sich unmittelbar auf die Vorbereitung und Durchführung der Wahlen bezögen, vor dem Wahltermin mit Rechtsmitteln angreifbar wären.

Zweifel an Verfassungstreue

Die Beschlüsse des Senats sind nicht anfechtbar. Das OVG weist aber ausdrücklich darauf hin, dass mit den Beschlüssen keine Aussagen über die  Rechtmäßigkeit der gegebenenfalls in einem späteren Wahlprüfungsverfahren zu überprüfenden Nichtzulassungen der Bewerber getroffen wurde. 

Sichert war nicht nicht zur Landratswahl zugelassen worden, weil der Wahlausschuss Zweifel an seiner Treue zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung hatte. Ein Argument dafür war sein Engagement in einem von Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuften Landesverband der AfD. Die Verfassungstreue ist Voraussetzung für die Berufung in ein Beamtenverhältnis bei einer Kommune.

Sichert will Wahl anfechten

Sichert kündigte an, seinen juristischen Weg weiter gehen zu wollen. Konkret dürfte das heißen, dass er das Ergebnis der Landratswahl im Nachgang anfechten will. Im Erfolgsfall müsste dann die Wahl wiederholt werden.

Der AfD-Politiker sieht sich als Opfer eines „undemokratischen Verfahrens“, mit dem SPD-geführte Landesregierungen versuchen würden, politische Opposition über Wahlausschüsse auszuschalten. „Es geht hierbei um nichts weniger als die Frage, ob wir künftig in einer Demokratie leben wollen oder ob Regierungen mittels Behörden und Wahlausschüssen nach Belieben politische Konkurrenten ausschalten können.“

Anmerkung: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Landkreis pocht auf Anpassung der Fischerei-Schutzzonen

Friesland/Wangerland (9. 7. 2026) – Der Landkreis Friesland fordert die Landesregierung auf, den „Fischereidialog“ ernst zu nehmen. Insbesondere sollen das Landwirtschafts- und das Umweltministerium die Bedenken der betroffenen Fischer ernsthaft prüfen und die Planungen für die Fischfang-Schutzzonen entsprechend anpassen.

In einer Resolution unterstreicht der Landkreis Friesland die Bedeutung der Küstenfischerei für die Wirtschaft, den Tourismus und die regionale Identität in der Küstenregion. Foto: Klaus Schreiber

Der Kreisausschuss des Landkreises hat am Mittwochabend auf Initiative der CDU-Landtagsabgeordneten Katharina Jensen (Wangerland) eine entsprechende Resolution verabschiedet. Die europäische Biodiversitätsstrategie mit den geplanten „strengen Schutzgebieten“ führe in der Region zu erheblicher Verunsicherung. „Insbesondere in den Küstengemeinden wird befürchtet, dass die vorgesehenen Maßnahmen tiefgreifende Auswirkungen auf die traditionelle Küstenfischerei haben und deren wirtschaftliche Grundlage gefährden wird“, stellt der Kreisausschuss fest.

Pläne kämen Berufsverbot gleich

Nach den derzeitigen Planungen sollen zehn Prozent des Küstenmeeres unter strengen Schutz gestellt werden, darunter die küstennahe Fanggebiete um Minsener Oog direkt vor dem Wangerland. Die bislang bekannten Suchräume seien ohne ausreichende Einbindung der unmittelbar betroffenen Fischereibetriebe in Hooksiel, Horumersiel, Fedderwardersiel und Dangast entwickelt worden, für die deren Umsetzung gravierende Folgen hätte, heißt es in der Resolution. „Der Verlust zentraler Fanggebiete führt zu existenzbedrohenden Ausmaßen und käme faktisch einem Berufsverbot gleich.“

Die Küstenfischerei sei für Friesland nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, sondern auch ein prägender Bestandteil der regionalen Identität und des touristischen Angebots. Die Fischereibetriebe sicherten Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette – von der Fangtätigkeit über Verarbeitung und Logistik bis hin zur Vermarktung. „Ein Wegfall dieser Strukturen hätte wirtschaftliche und strukturelle Auswirkungen auf die gesamte Region.“

Land soll alle Daten offen legen

Der Landkreis fordert ein transparentes und nachvollziehbares Verfahren bei der Ausweisung von Schutzgebieten, das alle relevanten Datengrundlagen offenlege und fachlich überprüfbar mache. Insbesondere müssten die betroffenen Fischereibetriebe sowie regionale Akteure aus Wirtschaft und Tourismus in die Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden. 

Man bekenne sich ausdrücklich zum Natur- und Umweltschutz, betont der Kreisausschuss. Aber: Nachhaltiger Naturschutz könne nur im Dialog mit den Menschen vor Ort und unter Wahrung ihrer wirtschaftlichen Existenz gelingen. 

SPD fordert Sicherheitkonzept für Fachkräfte der Sozialen Arbeit

Friesland/Wangerland (7. 6. 2026) – Die SPD Friesland fordert ein Schutz- und Sicherheitskonzept für alle Mitarbeitenden des Landkreise, die unmittelbarem Publikumskontakt in Krisensituationen haben. Das gelte insbesondere für das Jugendamt, das Sozialamt, den Allgemeinen Sozialen Dienst, die Suchthilfe und die Wohnungslosenhilfe. Einen entsprechenden Antrag will die Fraktion in den Kreistag einbringen. 

Reaktion auf Bluttat in Stade

„Fachkräfte der Sozialen Arbeit begleiten täglich Menschen in sozialen Ausnahmesituationen. Diese Nähe zu Krisen bringt reale Risiken für die eigene Sicherheit mit sich, die viel zu lange kaum benannt wurden”, so Jannes Wiesner (Wangerland), Fraktionsvorsitzender der SPD Friesland. „Die Tötung von sechs Fachkräften in einer Einrichtung in Stade hat auf tragische Weise deutlich gemacht, wie dringend wir dieses Thema angehen müssen.” 

Der Antrag sieht unter anderem vor, dass die Kreisverwaltung regelmäßig standortbezogene Gefährdungsanalysen durchführt, verpflichtende Deeskalations- und Selbstschutzschulungen anbietet und klare Notfall- und Alarmierungspläne einführt. Auch technische und organisatorische Mindeststandards wie Fluchtwege, Alarmsysteme oder das Zwei-Personen-Prinzip bei Hausbesuchen in Risikofällen sollen verbindlich verankert werden.

Frage der Fürsorgepflicht

Darüber hinaus soll geprüft werden, mit welchem Personalschlüssel diese Schutzstandards realistisch umsetzbar sind. Für Mitarbeitende des Kreises solle zudem ein verbindliches Nachsorgekonzept eingeführt werden, das nach körperlichen oder verbalen Übergriffen greift, so Wiesner.

„Verbindliche Schutzkonzepte, ausreichende Personalausstattung und eine strukturierte Nachsorge nach Übergriffen sind keine Kür, sondern eine Frage der Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten”, betont SPD-Kreisvorsitzende Lena Gronewold (Jever). „Der Landkreis trägt hier als Träger eigener sozialer Dienste und als Zuwendungsgeber freier Träger eine unmittelbare Verantwortung.“

Für landesweite Standards

Der Antrag sieht außerdem eine anonymisierte, jährliche Erfassung von Übergriffen auf Beschäftigte der Sozialen Arbeit im Kreisgebiet vor. Zudem soll der Landkreis einheitliche, landesweite Sicherheitsstandards sowie eine auskömmliche Finanzierung einfordern.  „Echter Schutz kann nur gelingen, wenn auch Land und Bund einheitliche Standards und die dafür notwendigen Mittel bereitstellen”, so Wiesner.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Kandidatinnen und Kandidaten fürs Jugendparlament gesucht

Friesland/Wangerland (2. 7. 2026) – Im September finden im Landkreis Friesland die Wahlen zum Jugendparlament Friesland statt. Wie der Landkreis mitteilt, können sich noch bis Dienstag, 21. Juli, Interessierte als Kandidatin oder Kandidat bewerben. In Frage kommen alle Jugendlichen, die zwischen 13 und 21 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in einer Stadt oder Gemeinde des Landkreises Friesland gemeldet sind.

Die Bewerbungsunterlagen können unter www.friesland.de/jugendparlament abgerufen werden. Jeder Kandidat benötigt mindestens 15 Unterstützungsunterschriften und eine Einverständniserklärung, „Mit dem Jugendparlament können Jugendliche ihre Ideen für den Landkreis einbringen, Projekte umsetzen und neue Kontakte knüpfen“, sagt Antonia Herzog vom Landkreis.

Das 25-köpfige Jugendparlament Friesland (JuPa) gibt es seit 2017. Alle zwei Jahre wird eine neue Zusammensetzung des Gremiums gewählt, dieses Jahr zum fünften Mal. Gewählt wird zwischen Montag, 7. September, ab 8 Uhr, und Freitag 18. September 2026, bis 18 Uhr. Die Wahl findet als Onlinewahl statt. Dazu erhält jede wahlberechtigte Person im Vorfeld Zugangsdaten für den einmaligen Zugriff zum Zweck der Wahl. Es können bis zu drei Stimmen vergeben werden, allerdings je Kandidatin oder Kandidat nur eine Stimme. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen von 12 bis 21 Jahre. Alle Wahlberechtigten erhalten per Post individuelle Zugangsdaten für die Onlinewahl.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Landkreis lädt zur Jobmesse zu den Pflegeberufen

Jever/Wangerland (10. 6. 2026) – Neue Perspektiven entdecken und berufliche Chancen in der Pflege nutzen: Das Jobcenter des Landkreises Friesland lädt für Mittwoch, 17. Juni, von 9 bis 12 Uhr, zur Berufs- und Weiterbildungsmesse „PerspektivePflege Nord“ ins Theater am Dannhalm in der Schulstraße in Jever. Der Besuch der Messe ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. 

Ob Quereinstieg, Wiedereinstieg oder berufliche Neuorientierung – Besucherinnen und Besucher können sich vor Ort um Berufsmöglichkeiten rund um das Thema Pflege informieren und mit regionalen Ausstellern ins Gespräch kommen. Circa 15 Unternehmen und Netzwerkpartner stellen im Theatherfoyer die Vielfalt des Pflegeberufs vor. Die Betriebe aus dem Bereich der ambulanten und stationären Pflege, die Pflegeschule der Friesland Kliniken sowie Bildungsinstitutionen im Pflegebereich stehen mit Informationen und für individuelle Fragen bereit. Des Weiteren ist der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Friesland für einen Austausch vor Ort. 

Die Veranstaltung knüpft an die erfolgreiche Messe „PerspektivePflege“ an, die im Oktober 2025 in Varel stattgefunden hat. Die Messe soll dazu beitragen, die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der Pflege sichtbar zu machen und Menschen für den Beruf zu begeistern. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

„Grüne Hausnummer“ für energieeffiziente Gebäude

Friesland/Wangerland (26. 5. 2926) – Hauseigentümer aus dem Landkreis Friesland, die besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben, haben die Chance, dafür mit der „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet zu werden. Interessierte können sich bis Freitag, 24. Juli, bewerben.

Ansprechpartner ist Jens-Uwe Lalk aus dem Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung des Landkreises Friesland. Die Kampagne wird in Kooperation mit der Niedersächsischen Energie- und Klimaschutzagentur (KEAN) durchgeführt. Weitere Informationen gibt es online  www.klimaschutz-niedersachsen.de/gruenehausnummer oder unter www.friesland.de/klimaschutz herunterladen.  Erfolgreiche Bewerber erhalten eine individuelle „Grüne Hausnummer“ zum Anbringen an ihrem Haus sowie eine Urkunde. Die offizielle Verleihung ist für September 2026 geplant.

„Die ‚Grüne Hausnummer‘ ist ein sichtbares Zeichen für das Engagement im Bereich von energieeffizientem und nachhaltigem Bauen und Sanieren. Mit ihr wollen wir die vielen guten Beispiele im Landkreis Friesland würdigen und zeigen“, sagt Lalk. Für die Auszeichung in Frage kommen Eigentümer, die ihren Altbau besonders energieeffizient saniert oder die ihren Neubau mindestens als Effizienzhaus 40 fertiggestellt haben.

Schüler erhalten Einblick in Berufe bei der Kreisverwaltung

Friesland/Wangerland (6. 3. 2025) – Der Landkreis Friesland lädt zum „Zukunftstag“ ein. An diesem so genannten „Girls‘ Day und Boys‘ Day“ können Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeit bei der Kreisverwaltung gewinnen. Die jungen Leute sollen am Donnerstag, 23. April, zwischen 8.30 und 13 Uhr im Kreisverwaltungsgebäude in Jever Eindrücke von verschiedenen Berufen sammeln können.

Anmeldungen sind bis Sonntag, 22. März,möglich auf der Internetseite https://nol.is/zu9. Sollte es mehr Anmeldungen als Plätze geben, werden diese nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Eine Benachrichtigung, ob eine Teilnahme möglich ist, erfolgt bis Dienstag, 7. April. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –