Hooksiel (18. 8. 2026) – Eine Frau ist heute mit ihrem Fahrrad beim Überqueren der Bäderstraße gestützt. Wie Passanten beobachteten, fiel die Radfahrerin kurz nach 10 Uhr beim Passieren der Straße an der Ampelanlage in Höhe der Hinrike-Lichterfeld-Straße plötzlich aus ungeklärtem Grund auf die Seite und blieb mit starken Schmerz liegen. Augenzeugen alarmierten den Rettungsdienst, der die kaum ansprechbare Frau ins Krankenhaus brachte.
In Höhe Kaisershof ist dieser Kleinwagen aus ungeklärter Ursache von der L 810 abgekommen. Foto: Feuerwehr Hohenkirchen
Am Montagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel zu einem Haus in der Lange Straße gerufen. Die Einsatzlage: Einer hilflose Person liegt hinter einer Tür auf dm Boden und reagiert nicht aufs Anklopfen. Als die Feuerwehr gegen 15.20 Uhr vor Ort eintraf, hatten sich aufmerksame Arbeiter, die sich in der Nähe befanden, bereits Zutritt zur Wohnung verschafft und der gestürzten Bewohnerin erste Hilfe geleistet.
Die Frau war von einem Stuhl gestürzt und hatte aufgrund ihres eingeschränkten Hörvermögens das Klopfen nicht wahrgenommen. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung der Bewohnerin.
Wie die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen berichtet, ist es bereits am Sonntagnachmittag auf der Landesstra0e 810 in Höhe Kaisershof zu einem schweren Unfall gekommen, Dabei sei ein Kleinwagen von der Straße abgekommen, habe sich überschlagen und sei auf dem Dach liegen geblieben. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei. Die L 810 war kurzzeitig gesperrt.
Wangerland/Carolinensiel (18. 8.2026)– Am Samstag, 22. August, findet von 10 bis 18 Uhr ein „Erlebnismarkt“ der Nationalpark- und Biosphären-Partner im Rahmen der “Salzwiesn” auf dem Gulfhof Friedrichsgroden (Friedrichsgroden 3, Carolinensiel) statt. Die Veranstaltung bringt Betriebe Einrichtungen und Vereine aus dem Nationalpark und der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer zusammen, die ihre vielfältige Arbeit präsentieren und zeigen, wie nachhaltiges Wirtschaften und regionales Engagement in der Praxis gelebt werden.
Besucher erhalten Einblicke in die Arbeit der Partner und können Menschen kennenlernen, die sich täglich für den Erhalt der Region und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Kim Lüdtke, Koordinatorin des Partner-Netzwerks: „Mit dem Erlebnismarkt möchten wir diese Vielfalt zusammenbringen und für Besuchende unmittelbar erfahrbar machen.“
Das Programm umfasst regionale Produkte, kreatives Handwerk, zahlreiche Informationsstände sowie Mitmach-Aktionen für Groß und Klein. Begegnungen und persönliche Gespräche bieten Gelegenheit, mehr über nachhaltiges Leben und Arbeiten in der Biosphärenregion zu erfahren. Mehr dazu online unter www.nationalpark-wattenmeer.de/news/erlebnismarkt-2026.
Friesland (18. 8. 2026) – Die friesische SPD begrüßt die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Oldenburg, den Eilantrag von Martin Sichert auf Zulassung zur Landratswahl als unbegründet abzuweisen.
„Es ist gut, dass das Verwaltungsgericht in seiner Entscheidung deutlich gemacht hat, dass es darum geht, die ordnungsgemäße Durchführung demokratischer Wahlen sicherzustellen“, so die SPD-Kreisvorsitzende Lena Gronewold. „Entgegen der Darstellung der AfD sind weder die Entscheidung des Wahlausschusses noch die heutige Gerichtsentscheidung ein Angriff auf die Demokratie. Ganz im Gegenteil: Es geht um den Schutz unserer Demokratie.“
Zweifel an Verfassungstreue
Ein Landrat müsse alle Bürgerinnen und Bürger eines Landkreises vertreten. „Die öffentlichen Äußerungen von Herrn Sichert, beispielsweise in den sozialen Medien, lassen jedoch erhebliche Zweifel daran aufkommen, ob er jederzeit für die demokratische Grundordnung und die Rechte aller Menschen eintreten würde“, so Gronewold.
„Der Kreiswahlausschuss hat nach Abwägung aller vorliegenden Fakten eine Entscheidung getroffen“, beteuert der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jannes Wiesner. „Mit dieser demokratischen Mehrheitsentscheidung muss auch die AfD zunächst leben. Das Gesetz sieht klar vor, dass Entscheidungen über die Gültigkeit einer Wahl erst im Anschluss an die Wahl gerichtlich überprüft werden. Das gilt auch für die Landratswahl in Friesland. Dieser Weg steht dem Kandidaten der AfD selbstverständlich offen.“
Prüfung erst nach der Wahl
Gronewold und Wiesner verurteilen die Beleidigungen und Beschimpfungen, denen inzwischen Mitarbeitende der Kreisverwaltung und Mitglieder des Wahlausschusses ausgesetzt seien. „Man kann unterschiedlicher Meinung sein und Entscheidungen kritisch bewerten. Beleidigungen und Bedrohungen können und wollen wir jedoch nicht akzeptieren.“
Friesland/Oldenburg (17. 8. 2026) – Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat heute den Eilantrag des AfD-Politikers Martin Sichert (Zetel) gegen dessen Nicht-Zulassung als Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Friesland abgewiesen. Der Bundestagsabgeordnete kündigte umgehend an, gegen diese Entscheidung Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einzureichen.
Einspruch erst nach der Wahl zu klären
Sichert war vom Landesverband Niedersachsen der Partei „Alternative für Deutschland“ als Kandidat für die Landratswahl am 13. September vorgeschlagen worden. Frieslands Kreiswahlleiter hatte die Kommunalaufsicht beim Innenministerium eingeschaltet, da er Anhaltspunkte für Zweifel an der Verfassungstreue des Antragstellers sah. Das Ministerium holte seinerseits Erkenntnisse vom Verfassungsschutze ein, die dem Kreiswahlleiter an die Hand gegeben wurden.
Der Kreiswahlausschuss stimmte mehrheitlich für eine Nichtzulassung des Antragstellers zur Landratswahl, da er nicht die Gewähr dafür biete, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten. Gegen diese Entscheidung richtet sich der Eilantrag des Betroffenen.
Nach Darlegung des Verwaltungsgerichtes seien Entscheidungen und Maßnahmen, die sich unmittelbar auf das Wahlverfahren beziehen, grundsätzlich erst im Rahmen eines Wahleinspruches im Anschluss an die Wahl zu überprüfen. Angesichts der Vielzahl von Einzelentscheidungen der Wahlorgane und Wahlbehörden könne eine Wahl nur dann termingerecht durchgeführt werden, wenn die Rechtskontrolle begrenzt werde und einem nach der Wahl stattfindenden Wahlprüfungsverfahren vorbehalten bleibe.
Keine offensichtlichen Fehler
Zudem seien keine offensichtlichen Verfahrensfehler zu erkennen, die in einem Wahlprüfungsverfahren zur Ungültigkeit der Wahl führen würden. Der Kreiswahlausschuss habe seine Entscheidung keineswegs nur mit Sicherts Mitgliedschaft und seinen Funktionen in der AfD-Niedersachsen begründet, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Man habe daneben eine Vielzahl von ihm persönlich zuzurechnenden öffentlichen Äußerungen und Betätigungen berücksichtigt. Die Heranziehung der Äußerungen sei jedenfalls nicht offensichtlich unzulässig gewesen.
Es bestünden auch keine offensichtlichen verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz festgelegten Anforderungen an die Verfassungstreue von Landräten und das erst in diesem Jahr eingeführt mehrstufige Prüfverfahren. Die von den Bürgern direkt gewählten Landräte sind mit Amtsantritt „Beamte auf Zeit“ und deshalb zur besonderer Verfassungstreue verpflichtet.
Unverständnis bei Sichert
„Gemäß der Entscheidung des Verwaltungsgerichts kann der Wahlausschuss willkürlich das passive Wahlrecht aberkennen, ohne dass der Kandidat dagegen Rechtsschutz vor der Wahl hat“, beklagt Sichert. „Wenn das Bestand hat, sind wir in Zuständen wie in Russland oder der Türkei angekommen.“ Es könne nicht sein, dass bei Fragen des passiven Wahlrechts, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung in ihren Grundfesten berührt, die Landesgesetzgebung über dem Grundgesetz stehe.
Sichert beklagt, dass das Verwaltungsgericht sich inhaltlich gar nicht mit der Entscheidung des Wahlausschusses befasst habe, also mit der Frage, warum an seiner Verfassungstreue gezweifelt wird. „Damit legitimiert das Gericht implizit, dass nicht die Bürger entscheiden, wer Landrat wird, sondern der parteipolitisch besetzte Wahlausschuss durch seine Vorauswahl, die voraussichtlich erstmal jahrelang nach der Wahl Bestand hat, bis die gerichtliche Entscheidung fällt.“
Für ihn sei es „völlig bizarr“, dass er nach der Logik des niedersächsischen Innenministeriums Bundeskanzler oder Minister werden könne, nicht aber Landrat.
Hooksiel (17. 8. 2026) – Hooksiel steht vor einer Reihe von Debatte zur Kommunalwahl. Im Gästehaus werden in den nächsten Wochen gleich drei Podiumsdiskussionen stattfinden – alle mit unterschiedlichen Ausrichtugnen.
Die Zukunft des ehemaligen Feuerwehrareals am Alten Hafen von Hooksiel ist bislang ungeklärt. Archiv-Foto: hol
Den Auftakt macht eine Debatte im Rahmen des „Gäste- und Bürgersnak“ des Hooksieler Seebadevereins am Dienstag, 25. August. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, die Polit-Debatte aber erst um 19.30 Uhr. Der Seebadeverein um den Vorsitzenden Wolfgang Ademes hat dazu Vertreter alle Parteien und Wählergruppen eingeladen, die sich bei der Kommunalwahl am 13. September um ein Mandat im Rat der Gemeinde Wangerland bemühen.
Drei Debatten im Gästehaus
Die Moderation übernimmt der Journalist Gerd Abeldt. In der Vorstellungs- und Diskussionsrunde, in deren Verlauf auch die Bürger selbst Fragen stellen können, soll es ausdrücklich um Fragen rund um den Ort Hooksiel gehen – unter anderem um Vorstellungen der Parteien für die Entwicklung am Alten Hafen und die Zukunft des ehemaligen Feuerwehrareals. Was wird aus dem ehemaligen Hallenwellenbad? Wie bekommt Hooksiel bezahlbaren Wohnraum? Kommt ein Netto-Markt? Fragen über Fragen, denen die Politik sich stellen soll.
Für eine zweite Diskussionsveranstaltung hat der Seebadeverein für Dienstag, 8. September, die drei Bürgermeister-Kandidaten Mario Szlezak (SPD), Thies Fischer (CDU) und Bernd Abrahams (Pro Wangerland) eingeladen. Diese Diskussion wird vom Journalisten Sebastian Urbanczyk moderiert. Beginn ist um 19 Uhr. Auch hierbei werden natürlich Themen im Vordergrund stehen, die gerade für Hooksiel wichtig sind. Hinzu kommt aber die Vorstellung der Personen, die sich um das Amt des Hauptverwaltungsbeamten und damit des Chefs der Gemeindeverwaltung für die nächsten acht Jahre bewerben.
Fragerunde für junge Leute
Neuland betritt die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS) mit ihrem Debattenformat. Die Veranstaltung am Freitag, 4. September, mit dem Titel „Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten“ richtet sich ausdrücklich an junge Wähler. Beginn ist um 18 Uhr.
Während der Sprecher der Initiative Julian Dreßel die Bürgermeister-Kandidaten auf dem Podium betreuen wird, sind als Zuhörer ausnahmslos junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren geladen. Den Fragenkatalog an die Kandidaten erarbeitet die Initiative im übrigen in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Jever. Natürlich können auch Zuhörer direkt Fragen an die Kandidaten richten. Mit der Veranstaltung will die Initiative vor allem Interesse bei jungen Leuten für die Kommunalwahlen wecken.
Wie berichtet, findet am am Freitag, 28. August, eine weitere Bürgermeister-Debatte in Horumersiel statt. Dabei wollen der dortige Seebadeverein und die Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe die Perspektiven der Kandidaten für Horumersiel erfahren. Beginn im dortigen Kursaal ist um 19 Uhr.
Hooksiel (15. 8. 2026) – Die Grundschule Hooksiel hat 24 neue Kinder. Im Rahmen einer lebendigen Einschulungsfeier wurden die Abc-Schützen am heutigen Sonnabend von künftigen Mitschülern und dem Lehrerkollegium um die kommissarische Schulleiterin Johanna Schemering begrüßt. „Wir alle wollen, dass ihr euch an unserer Schule wohl fühlt“, sagte die Pädagogin. „Dann macht auch das Lernen Spaß.“
Zu den neuen Schulkindern in Hooksiel gehört Theodor Langhans, der im Kreise seiner Familie eine Schultüte präsentiert. Stolz auf ihn sind (von links) Bruder Frederik, die Eltern Marco und Carolin sowie Bruder Jonathan . Foto: hol
An den drei Grundschulen im Wangerland wurden heute insgesamt 83 Mädchen und Jungen eingeschult. 24 in Hooksiel, 26 in Tettens und 33 in Hohenkirchen. Der vom Gesetzgeber ab diesem Sommer eingeführte Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung wird für die ersten Klassen in Tettens und Hooksiel angeboten. Beide Schulen waren schon bislang so genannte Verlässliche Grundschulen (VGS), an denen an drei Tagen in der Woche Ganztagsangebote gemacht wurden. Entsprechende Räume sowie eine Mensa sind vorhanden.
Ganztagsbetreuung erweitert
Dieses Angebot wird, zunächst nur für die Ersklässler auf fünf Tage die Woche erweitert. Die konkrete Ausgestaltung ist von Schule zu Schule unterschiedlich. Wie die Gemeinde Wangerland als Schulträgerin mitteilt, werden in Hooksiel zunächst neun Schüler von montags bis donnerstags bis 14 Uhr und zwei davon bis 15.30 Uhr betreut. Freitags endet für alle Abc-Schüler die Schulzeit um 14 Uhr. „Von den insgesamt 106 Schülerinnen und Schülern der Schule nehmen damit künftig 60 das Ganztagsangebot in Anspruch“, so die Gemeinde.
Ein würdiger Rahmen für die Einschulung in Hooksiel: Lehrer und Mitschüler begrüßten die neuen Abc-Schützen in der Turnhalle. Foto: hol
Die Einschulung wurde von deutlich über Hundert Eltern und sonstigen Angehörigen der Kinder verfolgt. Der Klassenlehrer der 1a, Marvin Alker, interviewte ein Mädchen und zwei Jungen zu Lieblingsfächern und Neigungen. Auch er selbst sei sehr gespannt, räumte Alker ein: „Aber ich freue mit darauf, so viele neue Kinder kennenzulernen.“
Projekte des Fördervereins
Nach einer musikalischen Einlage der von Ute Leiner betreuten Klasse 2a verabschiedeten sich die Erstklässler samt Schulranzen in ihren Klassenraum – zu ihrer ersten 30-minütigen Schulstunde. Tobias Geisen, Vorsitzender des Elternfördervereins der Grundschule, nutze das Forum in der Turnhalle dafür, für den Förderverein zu werben und Johanna Schemering – bis zu ihrer Hochzeit vor wenigen Tagen noch Johanna Donker – als designierte Schulleiterin zu begrüßen. Er habe keinen Zweifel daran, dass die förmliche Ernennung in den nächsten Wochen folgen werde, sage Geisen. Die neue kommissarische Schulleiterin hat im Wangerland bereits als Schulleiterin der GS Hohenkirchen Erfahrungen gesammelt und zuletzt in Hooksiel unterrichtet.
Der Vorsitzende des Elternfördervereins Tobias Geisen begrüßte die neue kommissarische Schulleiterin Johanna Schemering. Foto: hol
Für das neue Schuljahr hat sich der Förderverein unter andrem drei Großprojekte auf die Fahne geschrieben, die man gemeinsam mit der Gemeinde Wangerland umsetzen möchte: Die Umgestaltung des Schulhofes, einen neuen Fahrradunterstand und einen Raum, in dem Kinder, die etwas zu früh an der Schule sind, sich im Trocknen aufhalten können, bis das Schulgebäude selbst geöffnet ist.
Horumersiel (xx.8. 2026) – Am Samstag, 29. August, erleben Gäste in Horumersiel die Kraft der Kälte – inklusive freiem Schwimmen und gesunder Snacks. Das Thalasso Meeres Spa sorgt für einen ganz besonderen Frischekick – bei frostigen 110 Grad minus. Die Wangerland Touristik GmbH (WTG) lädt ein zu einem rund vierstündigen Event, bei dem die Anwendungen in der Kältekammer mit Entspannung, Bewegung und gesunder Stärkung kombiniert werden.
In Gruppen von jeweils vier Personen können bis zu zwölf Teilnehmende insgesamt drei Durchgänge von 60 bis 90 Sekunden Dauer in der Kältekammer erleben. Dazwischen bleibt Zeit für Ruhe und einen Besuch der Teelounge mit Smoothies, Tee, Cracker und Obst. Im Anschluss können die Gäste bis 21 Uhr im Meerwasserpool entspannen und eine Aqua-Jet-Massage genießen.
Eine Anmeldung für die Thalasso-Kälteflut ist über meeresspa.de/specials oder telefonisch direkt im Thalasso Meeres Spa möglich. Der Preis beträgt 95 Euro pro Person.
Wangerland (14. 8. 2026) – Die Polizei sucht nach Personen, denen möglicherweise größere Mengen Lebensmittel und Drogerieartikel abhanden gekommen sind. Der Aufruf steht im Zusammenhang mit einer Fahrzeugkontrolle im Wangerland in der Nacht zum Freitag.
Auto am St. Jooster Altendeich gestoppt
Wie die Polizei heute mitteilte, hatte eine Streifenwagen-Besatzung des Polizeikommissariats Jever kurz nach 3 Uhr im Bereich St. Jooster Altendeich einen Pkw aus Wilhelmshaven kontrolliert. Dabei entdeckten die die Beamten im Fahrzeug eine größere Menge originalverpackter Lebensmittel und Drogerieartikel sowie mehrere leere Getränkekisten fest. „Die Menge der mitgeführten Gegenstände ging deutlich über einen üblichen Eigenbedarf hinaus“, so der Eindruck der Ermittler. .
Der 63-jährige Fahrzeugführer habe bislang keine plausiblen Angaben zur Herkunft der Gegenstände machen können. Deshalb geht die Polizei davon aus, dass es sich bei den Artikel um Diebesgut handeln könnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurden der Pkw und der Beschuldigte selbst durchsucht sowie zahlreiche beweisrelevante Gegenstände beschlagnahmt.
Suche nach Geschädigten
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 63-Jährige entlassen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Für die Zuordnung der aufgefundenen Gegenstände hoffen die Ermittler auf eine Rückmeldung von Geschädigten. Wer Hinweise zu deren Herkunft geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04461/7449-0 mit der Polizei Jever in Verbindung zu setzen.
Horumersiel (14. 8. 2026) – Der Gehweg am Horumertief in Horumersiel wird aufgrund von Sanierungsarbeiten ab Montag, 17. August, bis voraussichtlich Freitag, 18. September, vollständig gesperrt. Darauf weist die Gemeinde Wangerland hin. Der 360 Meter Weg sei im Laufe der Jahre erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden und erfülle nicht nicht mehr den verkehrssicherheits-technischen Anforderungen. Er müsse deshalb vollständig erneuert werden
Die Höhe der Investition beziffert die Gemeinde auf rund 145.000 Euro. Der Weg erhalte eine neue Pflasterdecke sowie eine durchgehende Böschungssicherung aus Winkelsteinen, die zudem für Stabilität und Sicherheit sorgen sollen.
Damit Fußgänger vom Ortskern auch während der Bauarbeiten sicher zur Störtebekerstraße und zurück gelangen können, werde eine Umleitung ausgeschildert.
Wangerland/Hooksiel (13. 8. 2026) – Das Statistische Bundesamt hat in diesen Tagen einen neuen Rekordwert bei den Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland in Deutschland verkündet. Die Zahl stieg in den ersten sechs Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent auf 223,8 Millionen.
Das tolle Ambiente im „Wangerland Ressort“ in Hohenkirchen dürfte maßgeblich dafür gesorgt haben, dass die Zahl der Hotelnutzer im Gemeindegebiet im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Archiv-Foto: hol
Der Anteil der Gäste, die davon im Wangerland übernachtet haben, dürfte eher zurückgegangen sein – auch welchen Gründen auch immer. Im von Wieland Rosenboom letztmalig geleiteten Tourismusausschuss der Gemeinde Wangerland stellten am Mittwochabend Torsten Riedel, Geschäftsführer der Wangerland Touristik GmbH (WTG), und sein für die Auswertung der Gästekarten-Verkaufs zuständiger Mitarbeiter Tim Schönfeld die Ankunfts- und Übernachtungszahlen für den Bereich der Gemeinde Wangerland bis zum 31. Juli vor.
Neustart auf Campingplatz
Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 5,24 Tagen wurden bis dahin 795.952 Übernachtungen registriert, für die ein Gästebeitrag gezahlt wurde. Das entspricht einem Minus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Schönfeld machte dafür eine Reihe von verschiedenen Faktoren verantwortlich. So habe es im Juni einen Einbruch bei den Ankünften gegeben, weil nahezu alle Feiertage, und damit entsprechend Kurzurlaube, im Mai lagen.
Ein weiterer Grund: Nach dem Neustart des Campingplatzes Hooksiel unter dem privatem Betreiber „Überland“ habe dafür erst einmal die Werbung anlaufen müssen. Bei dem in diesem Jahr sehr frühen Beginn der Osterferien seien die Campingplätze ohnehin noch nicht am Start gewesen.Die Zahlen im Juli hingegen seien sehr gut gewesen. Und da Nordrhein-Westfalen noch Sommerferien habe, sei er auch für den August optimistisch.
49 Prozent mieten Ferienhäuser
Im Trend seien, so Schönfeld, die sehr kurzfristigen Reiseentscheidungen der Gäste. Hier sei für Vermieter eine gute Online-Buchbarkeit der Quartiere entscheidend. Über 49 Prozent der Urlauber im Wangerland beziehen eine Ferienwohnung, 22,8 Prozent buchen sich auf einem Campingplatz ein und 20 Prozent mieten ein Hotelzimmer.
Ein Versuch, die „Friesland-Therme“ in Horumersiel zumindest für die Hauptsaison zu öffnen, ist an den hohen Kosten und am EU-Vergaberecht gescheitert. Archiv-Foto: hol
Ausgeglichener das Bild bei den Ferienwohnungen. Der Rückgang bei den Übernachtungen von durchschnittlich 5,2 Prozent spiegelt sich in Hooksiel (- 4,4%), Horumersiel (- 3 %) und Minsen (-23 %). Lediglich Hohenkirchen verbuchte ein Plus von 2,9 Prozent
Während die Übernachtungen auf den Campingplätzen rückläufig waren (- 5 %), stieg die Zahl der Buchungen in Hotels (+ 9,5 %). Das dürfte maßgeblich darauf zurückzuführen sein, dass mit dem „Wangerland Ressort“ in Hohenkirchen seit Mitte 2025 ein neues Hotel am Start ist. Die Hotels in anderen Orten (Hooksiel: – 7,3 %; Horumersiel – 10,0 %) hatten – aus unterschiedlichen Gründen – Einbußen zu verzeichnen.
Schülergruppen nicht erfasst
Schönfeld verwies darauf, dass die Statistik auch Effekte enthalte, die sich daraus ergeben, das neue Quartiere am Start sind. Es gebe aber auch Fälle, wo etablierte Unterkünfte dauerhaft oder für längere Zeit geschlossen sind. Erfasst würden ohnehin nur Personen, die Gästebeträge zahlen müssen. Die zahlreichen Schülergruppen, die außerhalb der Ferien im „Wangerland-Resort“ auf Klassenfahrt sind, würden zum Beispiel nicht erfasst.
Keine Zahlen gibt die Gästestatistik dazu her, wie viele Gäste dem Wangerland aufgrund der Insolvenz der WTG den Rücken gekehrt haben. Bekanntlich wurden aufgrund der finanziellen Schieflage des gemeindeeigenen Unternehmens unter anderem die Schwimmbäder in Horumersiel und Hooksiel geschlossen. Insbesondere die Hotels in Horumersiel führen darauf einen erheblichen Teil ihrer Buchungsausfälle zurück.
EU-Recht verhindert Bad-Öffnung
Mario Krar, Gastronom aus Horumersiel, wollte von der Gemeinde in diesem Zusammenhang wissen, warum einen Initiative gescheitert ist, das Bad „Friesland-Therme“ in Horumersiel zumindest für die Hauptsaison zu öffnen. Nach den Worten von Gemeindekämmerer Arthur Wichmann hätte der Betrieb für drei Monate über 300.000 Euro gekostet. Mit dem Geld hätte die Gemeinde einen privaten Badbetreiber bezuschussen müssen.
Da die Summe so hoch ist, hätte die Gemeinde den Auftrag aber erst nach einer europaweiten Ausschreibung vergeben können, so Wichmann. „Das Verfahren allein dauert mindestens 60 Tage. Das Bad hätte dann frühestens im Oktober geöffnet werden können. Dann ist die Saison vorbei.“