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Alle Beiträge zum Thema “Feuerwehr”

Mitarbeiter bei Brand in Lagerhalle schwer verletzt

Hooksiel (6. 7. 2026) – Großalarm im Hooksieler Gewerbegebiet. In einer Lagerhalle war es heute gegen 12.20 Uhr zu einem Brand gekommen. Eine Person wurde dabei schwer verletzt, zwei Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens erlitten zudem leichte Rauchverletzungen.

Zu einem Großeinsatz rückten am Montagmittag sämtliche Feuerwehren des Wangerlandes ins Gewerbegebiet Hooksiel aus. Der Brand in einer Lagerhalle konnte aber schnell gelöscht werden. Der Sachschaden blieb überschaubar. Fotos: Feuerwehr

Im Zuge eines gemeindeweiten Alarms war neben der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel weiteren sechs Feuerwehren der Gemeinde Wangerland sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Jever alarmiert worden. Wie Hooksiels Ortsbrandmeister Jörg Nöchel schildert, sei das Feuer aber bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits durch die Mitarbeitenden des Unternehmen weitgehend erfolgreich gelöscht worden.

Der schwer verletzte Mitarbeiter wurde mit dem ADAC-Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. „Wir können uns nur beim Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel bedanken“, so Nöchel. „Nur Dank seiner Unterstützung verfügen wir über erweiterte medizinische Ausrüstung, die es uns ermöglicht, Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes noch umfassender zu versorgen.“

Die Mitarbeitenden, die sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen haben, wurden durch den Rettungsdienst der Feuerwehr Wilhelmshaven medizinisch betreut. Der Brand war offenbar durch Arbeiten in der Halle entstanden. Angaben zur Höhe des Schadens lagen zunächst nicht vor.

Land unter nach Starkregen: Gräben können Wassermassen nicht aufnehmen

Hooksiel (28. 6. 2026) – Blitz und Donner, Sturmböen, Hagelschauer mit bis zu zwei Zentimeter großen Körnern, dazu über Stunden Starkregen. In der Nacht zum Sonntag konnte man in Hooksiel und in weiten Teilen des Wangerlandes Angst bekommen. Das von Meteorologen nach der extremen Hitze über den gesamten Tag angekündigte Unwetter zog sich von 24 Uhr bis in die Morgenstunden hin.

Seit 5 Uhr waren die Freiwilligen der Feuerwehr Hooksiel im Dauereinsatz. Vornehmlich mussten die Helfer Wasser von Grundstücken sowie aus Gräben und Kellerwohnungen abpumpen. Foto: Ulfers

Die Folgen: Viele Dinge, die nicht sicher verstaut waren, flogen durch die Gegend. Der Sturm knickte Äste ab. An der Jaderennbahn schlug ein Blitz in einen mächtigen Baum. Die Hagelkörner zerschlugen Vordächer und Garten-Ausstattungen und sollen auch an einigen Wagen Spuren hinterlassen haben. Auf Straßen, Wegen und befestigten Grundstücksteilen stand mehrere Zentimeter hoch das Wasser und drang in eine ganze Reihe von Kellern und Kellerwohnungen ein. Menschen aber kamen offenbar nicht zu Schaden.

Etliche Grundstücke überflutet

Der Starkregen zeigte zum wiederholten Mal die Schwächen des Entwässerungsystems in Hooksiel auf. Vor allem der zum Teil verrohrte Gräben entlang der Viethstraße war nicht in der Lage, die Unmengen an Wasser aufzunehmen oder abzuführen. In der Folge wurde etliche Grundstücke überflutet.

Die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel war seit 5 Uhr mit 14 Frauen und Männern im Dauereinsatz. Später alarmierte Ortsbrandmeister Jörg Nöchel noch in Nachbarwehr aus Waddewarden, die in gleicher Stärke ausrückte, um Straßen und Wege in Hooksiel und Umland zu sichern. Hier mussten Äste von den Fahrbahnen geräumt, dort welche abgesägt werden, die auf die Straße zu fallen drohten.

Blitz in Baum eingeschlagen

Die Hooksieler Wehr pumpte unterdessen vornehmlich Wasser aus dem Grabensystem, aus Kellern und von den Grundstücken ab, die zum Teil knietief überflutet waren. Zur Verstärkung rückte am Morgen das Technische Hilfswerk (THW) aus Varel an und pumpte mit leistungsstarken Aggregaten im Bereich Viethstraße Wasser aus den Gräben ins Hooksmeer.

Viethstraße und Altendeich waren für den allgemeinen Verkehr während der Einsätze weitgehend gesperrt. Auch die Straße An der Jaderennbahn war nicht mehr passierbar. Hier musste ein vom Blitz geradezu gespaltener Baum zerlegt und beseitigt werden. Zudem lagen etliche weitere Äste auf der Fahrbahn.

Ärgerlich. Die Wassermassen drückten zum Teil durch die Außenwände in die Keller und Kellerwohnungen. Foto: Feuerwehr

Feuerwehrchef kritisiert Entwässerung

Die Einsatzbilanz von Jörg Nöchel fiel gegen Mittag zweigeteilt aus. Der Ortsbrandmeister zeigte sich sehr zufrieden mit der Arbeit seiner Leute. Es könne aber nicht angehen, dass die Gräben trotz einer Reihe von vergleichbaren Vorfällen in den zurückliegenden Jahren immer noch nicht sauber und zum Teil völlig unzureichend verrohrt seien. Sein Appell an die Gemeinde Wangerland und den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV), der die Entwässerung von der Gemeinde übernommen hat: „Hier muss endlich mal etwas geschehen, damit sich die Lage dauerhaft verbessert.“

Ulfers sieht OOWV in der Pflicht

In die gleiche Kerbe schlägt der Hooksieler Ratsherr Holger Ulfers, selbst Anwohner und Betroffener der Überschwemmungen an der Viethstraße. Der SPD-Politiker sieht neben den Anwohnern, die auch selbst ein Auge auf ihren Graben haben sollten, vor allem den OOWV in der Pflicht. Der Verband habe die Oberflächenentwässerung „vollumfänglich“ von der Gemeinde übernommen. Dazu gehöre dann auch im gewissen Umfang die Pflege der Gräben.

„Es wird viel geredet. Aber es passiert nichts“, beklagt Ulfers mit Blick auf den vom OOWV für dieses Jahr angekündigten Entwässerungsplan. In dem Plan soll für acht Orte im Wangerland die Entwässerungssituation erfasst werden – unabhängig davon, ob der OOWV, die Gemeinde, Verbände oder die Anwohner in der Unterhaltungspflicht für Anlagen oder Gräben sind.

Unhaltbarer Zustand

Eine umfassende Entwässerungsplanung sei für Hooksiel auch für die geplante Erschließung der Freiflächen zwischen der Bäderstraße und dem Altendeich unverzichtbar. Bevor hier zum Beispiel ein Wohngebiet ausgewiesen werden kann, müsse geklärt sein, wohin das Oberflächenwasser fließen kann und soll, so Ulfers. 

Aus Sicht des Kommunalpolitikers ist es ein unhaltbarer Zustand, dass seit rund 14 Jahren bei Starkregen jedes Mal die Feuerwehr ausrücken muss. Die Belastung der Feuerwehrleute sei dabei ein Aspekt. Ein anderer: Die teuren Pumpen der Wehr seien eigentlich gar nicht dafür ausgelegt, schmutziges Grabenwasser zu befördern.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages aktualisiert.

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„Wasser marsch!“ – Schulhof verwandelt sich in Planschbecken

Hooksiel (26. 6. 2026) – Wer freut sich bei 28 Grad im Schatten nicht über eine kleine Abkühlung? Damit, dass aus der kleinen Abkühlung eine richtig große Wasserparty werden würde, dürften die allermeisten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hooksiel nicht gerechnet haben.

Die freiwillige Feuerwehren Hooksiel und Waddewarden sorgten heute auf dem Schulhof der Grundschule für Erfrischung. Foto. hol

Heute nach der großen Pause um 11 Uhr rückten die Freiwilligen Feuerwehren Hooksiel und Waddewarden mit zwei großen Tanklöschfahrzeugen an. Dann hieß es „Wasser marsch!“ – obwohl nirgends ein Feuer zu sehen war.

Feuerwehren im Großeinsatz

In kürzester Zeit verwandelte sich der Schulhof in eine Wasserlandschaft. Die Kinder sprangen herum, versuchten den Wasserstrahlen und -fontänen auszuweichen oder ließen sich nassspritzen. Je nach Lust und Laune. Vorsorglich hatten die Lehrer allen Kindern geraten, heute ein Handtuch und eine zweite Kluft Kleidung mitzubringen. Allerdings war im Vorfeld nur von Wasserspritzern aus Spielzeugpistolen und von Rutschpartien auf glitschigen Plastikbahnen die Rede.

Riesigen Spaß hatten die Kinder auch auf der Wasserrutsche auf dem Sportplatz der Grundschule. Foto: Giersdorf

Dass daraus dann die mächtigen Strahlen aus den Druckschläuchen der Feuerwehr wurden, konnte zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Dabei schonten die Frauen und Männer der Feuerwehren bei ihre besondern „Löschübung“ auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie ihre eigenen Kameraden nicht. Eine in dieser Form bislang einmalige Aktion an der Grundschule Hooksiel. „Ich bin sei 26 Jahren Lehrerin an dieser Schule. So eine Party hatten wir noch nie“, so die ebenfalls pudelnasse Lehrerin Myriam Giersdorf

Pech hatten nur jene Kinder, die heute nicht zur Schule gekommen werden. Angesichts der hohen Temperaturen hatte die Schulleitung den Eltern freigestellt, ihre Kinder zur Schule zu schicken oder nicht. 

Ein schöne Einsatz für die Feuerwehren – und die Grundschulkinder hatten ihren Spaß daran. Foto: hol
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Schweinswal nach zunächst erfolgreicher Rettung gestorben

Wangerland (5. 6. 2025) – Die Parallelen zum Ostseewal „Timmy“ sind unverkennbar. Bekanntlich war der mächtige Buckelwal, der sich in die Ostsee verirrt hatte und dort gestrandet war, in einer aufwendigen Rettungsaktion in die Nordsee gebracht worden – dann dort aber wenig später gestorben. Ähnlich erging es einem jungen Schweinswal, der am Donnerstag im Wangerländer Watt entdeckt worden war. Heute Mittag meldet die Polizei, dass das Tier inzwischen verendet sei.

Feuerwehr und Polizei retteten diesen hilflosen Schweinswal aus einer bedrohlichen Lage im Watt. Dennoch starb das Tier. Foto Polizei

Dabei waren alle Retter wenige Stunden zuvor noch sehr zuversichtlich. Ihr außergewöhnlicher Einsatz war am Donnerstag gegen 18 Uhr ausgelöst worden, nachdem bei der Polizei die Meldung über ein etwa drei Meter großes, hilfloses Tier eingegangen war, das im Wattenmeer vor Schillig gefangen sei.

Vor Ort bestätigte sich die Befürchtung: Ein Schweinswal hatte bei Ebbe den Weg zurück ins tiefe Wasser verpasst und lag völlig entkräftet im Watt. Es handelte sich allerdings um ein nur etwa 50 Zentimeter großes Jungtier, das offenbar von seiner Mutter getrennt worden war. In einer Gemeinschaftsaktion mobilisierten die Beamten der Polizei und der hinzugezogenen Feuerwehren Hohenkirchen und Minsen alle Kräfte, um das sichtlich erschöpfte Tier zu retten. Dem Einsatzteam gelang es, den Wal sicher aus seiner lebensbedrohlichen Lage zu bergen.

Zunächst gingen die Retter davon aus, dass ihr Einsatz sich auch für das Tier gelohnt hat. Heute Mittag dann die traurige Nachricht. „Der zunächst gerettete Schweinswal ist gestorben.“ Ein Fachmann der Seehundstation Nationalpark-Haus Norden-Norddeich hat den Tod festgestellt. Die Hilfe war offenbar zu spät gekommen.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages aktualisiert.

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Neuer Mannschaftswagen für die Hooksieler Feuerwehr

Hooksiel (14. 5. 2026) – Die Hooksieler Feuerwehr ist ehrenamtlich unterwegs – in der Küche, beim Wertgutschein-Verkauf, bei Abwasch und Aufsicht. Unterstützt wurde sie von zahllosen Helfern aus ihren Familien oder dem Umfeld der Dorfgemeinschaft, die von Curry-Wurst über Pommes, Kaffee und Kuchen und Getränken alles anbieten, was die hungrigen Besucher begehren. Das Ergebnis: Ein rundherum gelungenes, buntes Fest zum Tag der offenen Tür am Feuerwehrgerätehaus.

Bürgermeister Mario Szlezak (2. von links) übergab einen neuen Mannschaftswagen an die Feuerwehr Hooksiel. Auf dem Bild (von links) Gemeindebrandmeister Eike Eilers, Ortsbrandmeister Jörg Nöchel und dessen Stellvertreter Dr. Thomas Große. Foto: hol

Bei überraschend schönem Wetter pilgerten am heutigen Himmelfahrtstag gefühlt Tausende Interessierte zur Hohe Straße 112. Sie besichtigen das erst im vergangenen Jahr eingeweihte Einsatzgebäude, begutachteten den modernen Fuhrpark und die vielfältigen Ausrüstung der Hooksieler Wehr und konnten sich über eine ganze Reihe weiterer Sicherheits-, Hilfs- und Rettungsorganisationen informieren.

Dazu gehören das Objektschutzregiment der Luftwaffen ebenso wie das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, das Technische Hilfswerk (THW) und die Hunderettungsstaffel Wilhelmshaven-Friesland. Ein Hingucker war auch der Pkw-Überschlagsimulator der Verkehrswacht Jeverland. Zu sehen gab es auch eine Reihe von historischen Feuerwehrfahrzeugen.

Vorführung der Jugendwehr

Zu den Höhepunkten des Tages zählte eine Life-Übung der Jugendfeuerwehr. Die Mädchen und Jungen des Feuerwehrnachwuchses simulierten unter anderem eine Brandbekämpfung und einen schweren Autounfall, bei dem eine verletzte Person aus einem Wagen geborgen werden musste. „Nein! Nicht geborgen, sondern gerettet“, wirft ein erfahrener Feuerwehrmann ein. „Geborgen werden Tote, Lebende werden gerettet.“ 

Für den Einsatzstab der Wehr, aber auch für die Jugendfeuerwehr, ist ein neues Mannschafts-Transport-Fahrzeug gedacht, das Bürgermeister Mario Szlezak im Rahmen der Veranstaltung an den Hooksieler Ortsbrandmeister Jörg Nöchel übergab. Einen vergleichbaren 9-Sitzer, Kostenpunkt um die 65.000 Euro, hatte kürzlich auch die Feuerwehr in Tettens in Empfang nehmen können. 

Anerkennung fürs Ehrenamt

Die gute Ausstattung der Wehren ist nach den Worten von Szlezak auch Anerkennung für den ehrenamtlichen Dienst für die Sicherheit der Bürger in der Gemeinde – auch und vor allem auch zu Zeiten, wenn alle anderen schlafen. Und ein Dankeschön für den Einsatz, den die Feuerwehren für die jeweiligen Dorfgemeinschaften leisten. Etwa bei der Absicherung und der Begleitung von Feiern und Festen in den jeweiligen Orten. Der Eindruck des Bürgermeisters: „Die Hooksieler Feuerwehr ist fest in der Dorfgemeinschaft verankert.“ 

Am Tag der offenen Tür packen alle mit an: Ortsbrandmeister Jörg Nöchel zum Beispiel beim Geschirr spülen. Foto: hol
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Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr

Hooksiel (7. 5. 2026) – Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel erwartet für den Himmelfahrtstag wieder zahlreiche Gäste. Am Donnerstag, 14. Mai, werden sich die Tore des Gerätehauses am Hohe Weg 112 zum Tag der offenen Tür öffnen.

Beim Tag der offenen Tür der Hooksieler Feuerwehr gibt es auch wieder eine Programm für Kinder. Archiv-Foto: hol

Neues Fahrzeug

Die Feuerwehr hat für diesen Tag ein buntes Programm ausgearbeitet. Im Rahmen einer großen Fahrzeugausstellung können die Einsatzfahrzeuge der ehrenamtlichen Helfer aus nächster Nähe besichtigt werden. Als Höhepunkte des Tages, so Ortsbrandmeister Jörg Nöchel, wird Bürgermeister Mario Szlezak, um 13 Uhr ein neues Mannschafts-Transportfahrzeug an die Feuerwehr übergeben. Spannend auch: Um 14.30 Uhr wird die Jugendfeuerwehr eine Übung vorführen. 

Buntes Programm

Als Gäste präsentieren sich im Rahmen des Tages der offenen Tür eine Reihe von befreundeten Organisation. Erwartet werden unter anderem das THW, die DLRG, die Notfallseelsorge und die Rettungshundestaffel (mit Vorführungen). Das Objektschutzregiment der Luftwaffe stellt sich vor. Vor Ort sein werden zudem ein Pkw-Überschlagsimulator der Verkehrswacht und die Oldtimerfreunde Ostfriesland.

Für die jüngsten Gäste werden eine Hüpfburg und ein „Spritzenhaus“ aufgestellt. Die Feuerwehr sorgt zudem mit freiwilligen Helfern für das leibliche Wohl. Die Besucher dürfen sich auf leckere Speisen, Getränke und Kuchen freuen. 

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Feuerwehr brachte Brand schnell unter Kontrolle

Wangerland/Hooksiel (1. 5. 2026) – Mitten in der Maibaum-Feier der Einsatzalarm. Am Donnerstag kurz nach 18 Uhr wurde die Freiwillig Feuerwehr Hooksiel zusammen mit den Wehren aus Minsen, Hohenkirchen und Jever nach Schillig gerufen. Von dort hatten Anwohner eine massive Rauchentwicklung in einem Gebäude gemeldet. 

Unter schwerem Atemschutz rückten Feuerwehrleute zum Brandherd im Obergeschoss des Gebäudes in Schillig vor. Foto: Feuerwehr

Vor Ort nahmen die Feuerwehrleute wahr, dass Teile der Außenfassade eines Hauses in Höhe des ersten Obergeschosses brannte. Auch deshalb hatte die Leitstelle vorsorglich die Drehleiter aus Jever mit angefordert. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Feuerwehren setzten für die Löscharbeiten zwei Trupps unter schweren Atemschutz ein, die jeweils mit einem Löschschlauch vorrückten. „Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden“, schildert ein Sprecher der Feuerwehr Hohenkirchen. Für die umfangreichen Nachlöscharbeiten habe man Teile des Gebäudes öffnen müssen. Hierfür wurde dann unter anderem die Drehleiter eingesetzt. 

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

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Gelungener Rettungseinsatz: Gefangene Dohle wieder frei

Hooksiel (12. 4. 2026) – Kurioser Einsatz für die freiwillige Feuerwehr Hooksiel. Am heutigen Sonntag gegen 10.15 Uhr ereilte die Retter ein Alarmruf. Ein Vogel hatte sich in einem noch genutzten Schornstein verfangen und war ganz offensichtlich nicht in der Lage, sich selbst zu befreien.

Die rettende Idee für die Dohle: eine „Rabelvogel-Rettungstasche“. Oder genauer: Ein größerer Einkaufsbeutel, mit dem die Feuerwehrleute das Tier aus dem Kamin befreien und in den Garten bringen konnten. Von da aus ging es für die offenkundig unverletzte Dohle wieder in die Freiheit. 

Förderverein will Mitglieder für Feuerwehren anwerben

Wangerland (24. 3. 2026) – Es fehlt an aktiven Feuerwehrleuten. Dieses Thema beschäftigt alle Ortswehren im Wangerland. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Tettens will in diesem Jahr gezielt aktive Mitgliederwerbung betreiben und vor allem den jugendlichen Nachwuchs fördern.

Der Vorstand des Fördervereins der Feuerwehr Tettens mit (von links) Adolf Hirsch an der Spitze sowie Jan-Iko Jassen, Sabine Spelsberg und Viola Dorow wurde für zwei Jahre im Amt bestätigt. Foto: Feuerwehr

Auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Tettens wurden dazu Ideen gesammelt: Tage der offenen Tür, von Tür-zu-Tür-Werbung, Schulaktionen. Angeregt wurde auch ein Treffen der Fördervereine aller Ortswehren im Wangerland, um gemeinsam mehr Reichweite zu erlangen.

Der Vorsitzende des Tettenser Fördervereins, Adolf Hirsch, berichtete, dass 2025 die aktive Feuerwehr mit nützlichem Werkzeug, Schonbezügen für den neuen Mannschafts-Transportwagen und Kleidung unterstützt werden konnte. Sein Dank galt den zahlreichen Unterstützern. Der Vorstand wurde für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. 

Urkunden für Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr

Wangerland/Hooksiel (15. 2. 2026) – Im Rahmen einer Gemeindekommando-Sitzung der Freiwilligen Feuerwehr Wangerland hat Bürgermeister Mario Szlezak in Wiarden zahlreiche Ernennungsurkunden und Bestellungsurkunden an die Funktionsträger der Feuerwehr ausgehändigt. Unter anderem an Jörg Nöchel. Die Amtszeit des Ortsbrandmeisters der Ortswehr Hooksiel verlängert sich damit um fünf Jahre bis Mitte 2031.

Weitere Ernennungen erhielten Jörn Peters für seine Funktion als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Hohenkirchen sowie Harald Scheuern als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Minsen.

Darüber überreichte Szlezak an weitere Funktionsträger die Bestellungsurkunde zum Verwaltungsvollzugsbeamten und Brandbekämpfung im Gebiet der Gemeinde Wangerland: Carsten Held, Tim Becker (beide Neugarmssiel), Dr. Thomas Große (Hooksiel), Jens Brämer und Harald Scheuern (beide Minsen), Jörn Peters und Carsten Rohlfs (beide Hohenkirchen), Ihno Gerdes und Malte Schürmann (beide Waddewarden) sowie Frank Szlezak (Tettens).