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Beiträge veröffentlicht in “Ohne Kategorie”

Feuerwehr löscht brennendes Elektro-Fahrzeug

Wangerland (21. 9 . 2026) – Am gestrigen Sonntag hat in der Lessingstraße in Hohenkirchen ein elektrisch betriebenen Firmenfahrzeugs gebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen, so die Polizei, hatte die Fahrzeugführerin den Transporter gegen 10.40 Uhr in einer Grundstücksauffahrt abgestellt. Kurz darauf bemerkte sie zunächst einen ungewöhnlichen Geruch und anschließend Rauchentwicklung aus dem Frontbereich des Wagens.

Das Lieferfahrzeug wurde durch das Feuer massiv beschädigt. Die Feuerwehr Hohenkirchen konnte verhindern, dass die Flammen auf ein nahestehendes Gebäude übergreifen konnten. Foto: Feuerwehr

Wenig später sei das Fahrzeug in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen löschte das Fahrzeug. Der Transporter wurde insbesondere im Frontbereich erheblich beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor. Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Pro Wangerland will Vertrauensverlust selbstkritisch hinterfragen

Wangerland (19. 9. 2026) – Anders als Grüne und FDP gibt Pro Wangerland keine Empfehlung zur Bürgermeister-Stichwahl im Wangerland am 27. September. Der Vorstand der Wählergemeinschaft habe beschlossen, bei der anstehenden Entscheidung zwischen Thies Fischer (CDU) und Mario Szlezak (SPD) neutral zu bleiben.

Keine Empfehlung zur Stichwahl

Unabhängig vom Ausgang der Wahl werde Pro Wangerland auch künftig Entscheidungen im Gemeinderat an der jeweiligen Sache orientiren und die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt stelen, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Pro-Wangerland war bei der Bürgermeisterwahl mit Bernd Abrahams als eigenem Kandidaten angetreten. Für den Einzug in die Stichwahl hat dessen Stimmenzahl nicht ausgereicht. Auch bei der Kommunalwahl musste Pro Wangerland gegenüber der Wahl 2021 Stimmenverluste von rund sieben Prozentpunkten hinnehmen. Künftig stellt man vier Ratsvertreter.

Die Ursachen für dieses Ergebnis werde man sorgfältig analysieren und aufarbeiten, so Pro-Wangerland-Vorsitzender Dieter Schäfermeier. „Dabei ist es uns wichtig, selbstkritisch zu hinterfragen, welche Gründe zu diesem Vertrauensverlust geführt haben und welche Schlussfolgerungen wir daraus für unsere zukünftige politische Arbeit ziehen müssen.“ 

Wurzeln liegen in Hooksiel

Pro Wangerland, hervorgegangen aus der 2017 gegründeten Wählergemeinschaft Pro-Hooksiel, sei entstanden, weil viele Bürger mit der damaligen Kommunalpolitik der etablierten Parteien unzufrieden gewesen seien. 2021 trat Pro Wangerland erstmals zur Kommunalwahl an. Man habe dabei das Ziel verfolgt, so Schäfermeier, sich als unabhängige Wählergemeinschaft sachorientiert und ohne parteipolitische Bindungen in die Arbeit des Gemeinderates einzubringen. „An diesem Grundsatz wollen wir auch im neu gewählten Gemeinderat festhalten.“ 

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Vogelgrippe auf Geflügelhof im Wangerland festgestellt

Wangerland (29. 7. 2026) – Vogelgrippe-Alarm im Wangerland. Wie das Veterinäramt Jade-Weser heute mitgeteilt hat, ist am Dienstag in einer gewerblichen Geglügelhaltung in der Gemeinde die Vogelgrippe amtlich festgestellt worden. Von den gut 6.600 Puten des nördlich von Hohenkirchen gelegenen Betriebes waren bereits mehrere verendet.

Die Karte des Veterinäramtes zeigt die eingerichteten Schutzzonen zum den betroffenen Geflügelhalter-Betrieb.

„Die übrigen Tiere wurden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben tierschutzgerecht getötet, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern“, so das Veterinäramt. „Zur Eindämmung der Tierseuche wurden eine Schutz- und eine Überwachungszone eingerichtet.“ 

Schutzonen eingerichtet

Die Schutzzone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb und betrifft Teile der Gemeinde Wangerland. Neben Hobbyhaltungen ist auch ein größerer Geflügelbestand von den damit verbundenen Einschränkungen betroffen. 

Um die Schutzzone wurde eine so genannte „Überwachungszone“ mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Diese umfasst weitere Teile der Gemeinde Wangerland sowie Teile der Stadt Wittmund und Teile des Stadtgebietes von Wilhelmshaven. Auch hier gelten besondere Schutzmaßnahmen. 

Allgemeinverfügung gilt ab Donnerstag

In den eingerichteten Zonen gelten ab Donnerstag, 30. Juli, die Regelungen einer tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung: Alle Geflügelhalter in der „Schutzzone“, ob gewerblich oder hobbymäßig, müssen ihre Tiere unverzüglich aufstallen. In der „Überwachungszone“ ist Geflügel von Wildvögeln abzusondern, zum Beispiel durch das Aufstallung der Tiere oder durch eine Vorrichtung aus engmaschigen Netzen, die die freilaufenden Tiere schützt. „Der Kontakt von Geflügel zu Wildvögeln ist strikt zu vermeiden“, warnt die Behörde. 

Der Transport von Geflügel, Eiern und weiteren tierischen Produkten aus den betroffenen Zonen ist ausschließlich mit behördlicher Genehmigung erlaubt. Auch für Verbringungen in die Zonen gelten Beschränkungen. 

Angesichts der Gefahr des Eintrags der Geflügelinfluenza sind alle Vogelhalter in der Region gehalten, ihre Bestände zu schützen und ihre Tiere genau zu beobachten. Insbesondere ist die Hygiene beim Betreten von Geflügelhaltungen wichtig (Schuhwechsel, Schutzkleidung). 

Informationen zum aktuellen Geflügelinfluenzausbruch (einschließlich interaktiver Karte der Restriktionszonen) sowie zu erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen finden sich auf der Homepage des Veterinäramtes unter  www.jade-weser.de/tiergesundheit/gefluegelinfluenza.

Wangerland Touristik Thalassa
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Kunst- und Handwerkermarkt in Horumersiel

Horumersiel (9. 5. 2026) – Auf Kunst, Handwerk und liebevolle Unikate dürfen Besucher des Kunst- und Hobbymarktes in Horumersiel hoffen. Die Aussteller bieten ihre Waren an Himmelfahrt, 14. Mai, von 10 bis 18 Uhr im Gästehaus in Horumersiel an. 

Der Kunst- und Hobbymarkt hat sich in den vergangenen rund 30 Jahren zu einem festen Bestandteil im Jahresprogramm im Wangerland entwickelt. Zahlreiche Aussteller und Ausstellerinnen bieten Kunstinteressierten ihre häuft selbst gefertigten Waren und Werke an. 

Die Wangerland Touristik GmbH verspricht „kreative Vielfalt in besonderer Atmosphäre“. Das Angebot reicht von außergewöhnlichen Keramikarbeiten über buntes Patchwork und duftende Seifen bis hin zu glänzendem Schmuck. Der Eintritt ist frei. 

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Signal an Investoren: Gemeinde würde Bebauungspläne ändern

Wangerland/Hooksiel (25. 2. 2026) – Bei der Wangerland Touristik GmbH (WTG) und der Gemeinde Wangerland glaubt offenbar niemand mehr daran, einen Käufer oder Betreiber für das seit Oktober 2025 geschlossene Meerwasser-Hallenwellenbad in Hooksiel zu finden. Eine erste Suchrunde blieb ohne Ergebnis. Für ein zweites, bereits laufendes Interessenbekundungs-Verfahren will die Gemeinde jetzt ein Signal an potenzielle Investoren senden. 

Hallenbad Hooksiel
Die Wangerland Touristik sucht für das Areal rund um das Hallenwellenbad Hooksiel samd Reisemobil-Stellplatz sowie für das Grundstück Zum Hafen (Kurverwaltung. Friesland Therme, Thalasso Meeres Spa) Investoren. Archiv-Foto: hol

Ohne Gegenstimme hat am Dienstagabend der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Sanierung einen so genannten Aufstellungsbeschluss für das zum Verkauf stehende Areal zwischen der Straße Am Hallenbad, Deich und benachbarter Ferienhaussiedlung auf den Weg gebracht. Die Botschaft an potenzielle Interessenten: Ein Projekt soll nicht an den vorhandenen baurechtlichen Festsetzungen scheitern. Die Gemeinde ist bereit, das Baurecht nach den Bedürfnissen eines Investors anzupassen – wenn dieser ein zum Ort passendes Vorhaben umsetzen möchte. 

Hoffnung: Hotel mit Schwimmbecken

Der Bebauungsplan III/6a „Hooksiel-Ost“, zu dem das Hallenbad mit Parkplätzen und Reisemobil-Stellplatz sowie Grünflächen rund ums Bad gehören, sei jetzt so etwas wie ein „weißes Blatt Papier“, erläuterte der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Ulfers. Über die künftigen Inhalte des Blattes können man mit einem Interessenten diskutieren, so der Hooksieler. Möglicherweise über einen Hotelbau mit Blick über den Deich und einem großen Spa-Bereich mit Schwimmbecken, in dem die DLRG künftig weiterhin Schwimmkurse anbieten kann …

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Im Bebauungsplan-Entwurf des beauftragten Planungsbüros jedenfalls findet sich der Begriff Hallenbad nicht mehr, stellte der Hooksieler Tobias Geisen fest, der dem Ausschuss als beratendes Mitglied angehört. In dem Papier wird das „große touristische Potenzial“ der Fläche mit Stichworten wie Hotel, Restaurant/Café, Wellness/Spa, Ferienwohnungen und Einrichtungen der Kurverwaltung umrissen. Das seien aber nur Beispiele, versicherte der im Rathaus seit einigen Monaten für die Bauleitplanungen zuständige Abteilungsleiter Peter Podein. „Grundsätzlich ist alles möglich …“.

Unterstützung für die WTG

Der Hintergrund der Planungsoffensive: Das vom neuen Bebauungsplan umrissene, 20.800 Quadratmeter große Grundstück gehört der WTG, die sich bekanntlich in Insolvenz in Eigenverwaltung befindet. Durch den Verkauf des Grundstücks soll die finanzielle Schieflage des gemeindeeigenen Unternehmens abgemildert werden. Durch den neuen B-Plan-Beschluss, so die Hoffnung, könnten die Höhe der Gebote für die Fläche deutlich steigen.

Allerdings hat die Gemeinde keinen Einfluss darauf, an wenn die WTG das Grundstück verkauft. Entscheidungen für das Unternehmen fällen in dem nicht-öffentlichen Sanierungsverfahren Gläubigerausschuss, Insolvenzverwalter und Sachwalter. Aber, so betonte Bürgermeister Mario Szlezak: „Das Planungsrecht liegt weiter bei der Gemeinde. Das letzte Wort haben also wir.“

Hotelbau in Horumersiel?

Mit der gleichen Logik arbeitet die Gemeinde an einem Ausstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für das Areal „Horumersiel-Nordseeforum Zum Hafen“, zu dem die Gebäude der Kurverwaltung, die „Friesland Therme“ und das neue Thalasso Meeres Spa gehören. Auch hierfür sucht die WTG einen Investor, zum Beispiel für einen Hotelbau.

Das Signal „Aufstellung von Bebauungsplänen“ sei wichtig, damit die WTG einen möglichst hohen Preis für den Verkauf der Grundstücke bekommen kann. Dieser bereits in der nicht-öffentlich tagenden Lenkungsgruppe besprochenen Strategie stimmten Alice Brandenburg-Bienek für die Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (CDU, Grüne, FDP) und die SPD-Fraktion für beide zum Verkauf stehenden Grundstücke zu. 

Mehr Transparenz gefordert

Vorbehalte signalisierten lediglich die Ausschuss-Mitglieder der ZUW-Gruppe der Unabhängigen. Immo Müller (UWW) forderte von Seiten der WTG mehr Transparenz gegenüber den Ratsmitgliedern und der Öffentlichkeit. Schließlich wolle das Unternehmen ja etwas von der Gemeinde. Geraldinie Vogdt (Pro Wangerland) erinnerte daran, dass gerade das Bemühen um den Erhalt des Hallenwellenbades in Hooksiel und der Widerstand gegen ein seinerzeit geplantes Hotel in Horumersiel die zentralen Themen bei der Gründung der Wählerinitiative „Pro Wangerland“ gewesen seien. Beide Unabhängigen enthielten sich bei der Abstimmung.

Elternkino und Ratschläge zu sexualisierter Gewalt

Wangerland (21. 2. 2026) – Das  Familien- und Kinderservicebüro (FamKi) des Landkreises Friesland lädt für Dienstag 24. Februar, zum Elternkino ein. Im Stephanushaus in Hohenkirchen, An der Kirche 1, wird ab 19.30 Uhr der Dokumentarfilm „Liebe, Wut & Geschwisterbande“ gezeigt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erwünscht und möglich per E-Mail an fruehehilfen@friesland.de.

Der Film aus dem Jahr 2025 von Domenik Schuster behandelt die Frage, warum Geschwisterstreit Eltern an den Rand des Wahnsinns treiben kann und wie ein friedliches Miteinander möglich ist. Dabei wird insbesondere die Rolle der Eltern beim Schlichten des Streits hinterfragt. 

Ein Elternabend zur Frage „Wie kann ich mein Kind vor sexueller Gewalt schützen und es stärken?“ folgt am Donnerstag, 5. März. Beginn ist um 19 Uhr im Sitzungssaal des Kreisamtes, Lindenallee 1, in Jever. Die Teilnahme ist auch hier kostenfrei. Um Anmeldung bis Montag, 2. März, wird gebeten. Teilnehmende erhalten unter anderem Ratschläge, wie sie behutsam mit Kindern über das Thema sexualisierte Gewalt sprechen können und wie sie Kinder im Umgang mit dem Thema stärken. 

Hooksieler Feuerwehr hat erstmals eine Löschmeisterin

Hooksiel (25. 1. 2026) – Drei Personen standen neben Ortsbrandmeister Jörg Nöchel bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel im Fokus: Marianne Kruse, Dr. Thomas Große und Carsten Behnk. Darüber hinaus gab es viel Lob und Anerkennung für alle ehrenamtlichen Helfer sowie die Zusage, dass die Verantwortlichen bei der Gemeinde Wangerland zu ihren sieben Feuerwehren stehen.

Viel Lob, Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel. Foto: hol

Nöchel begrüßte am Samstagabend neben den Aktiven der Wehr sowie Vertretern der Jugendfeuerwehr und der Altersabteilung eine Reihe von Gästen, darunter erstmals Bürgermeister Mario Szlezak und Kreisbrandmeister Dirk Heuer. Herausstechende Nachricht im Jahresbericht: Die Hooksieler Wehr ist 2025 um neun Köpfe auf eine Stärke von 36 aufgewachsen. 

Engagement in der Ausbildung

„Das war ein erfolgreichen Jahr“, so Nöchel. Der Zuwachs habe neben der guten Stimmung und Ausbildung in der Wehr auch etwas mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses und mit dem Zuzug von Bürgern zu tun. Das 2024 eingeweihte Gerätehaus stehe im Neubaugebiet genau an der richtigen Stelle, mit den Nachbarn habe man ein sehr gutes Verhältnis.

Neben den 36 aktiven habe die Wehr sieben passive Mitglieder, 14 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr und 15 Angehörige der Altersabteilung. Allein für Lehrgänge und Ausbildung habe man im vergangenen Jahr 3751 Stunden aufgewendet. Darüber hinaus – neben etlichen sonstigen Aktivitäten etwa im Verbund der Dorfgemeinschaft – über 500 Stunden für die Wartung von Gerätschaften und 663 Stunden in Einsätzen. 

53 Einsätze in 2025

Mit insgesamt 53 Einsätzen sei 2025 ein durchschnittliches Jahr gewesen. Man sei unter anderem zu elf Bränden, vier Unfällen und 30 technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Dabei habe man zwölf Verletzen helfen können. Zwei Menschen starben bei Unfällen. Mehrfach musste die Wehr aufgrund von Sturm- und Wasserschäden und zu Flächenbränden im Freizeitgelände ausrücken. 

Nöchel bedankte sich ausdrücklich bei der Feuerwehr Waddewarden, die die Hooksieler bei zahlreichen Einsätzen unterstützt habe. Gerade tagsüber sei es trotz der stattlichen Größe der Wehr nicht immer leicht, genügend verfügbare Einsatzkräfte zu haben.

Dr. Große jetzt Feuerwehrarzt

Auch aufgrund der guten Beteiligung an Ausbildungs-Einheiten, Lehrgängen und Übungen verfüge die Wehr über eine große Einsatzqualität, so Nöchel. Die meisten Dienststunden verbuchten Marianne Kruse (599), Dr. Thomas Große (584) und Björn Mühlena (423).

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Florian Harms beförderte Ausbildungsleiterin Marianne Kruse zur Löschmeisterin. Sie ist damit die erste Frau, die in Hooksiel diesen Rang erreicht hat. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Große darf seit Samstag die Brandmeister-Schulterklappen tragen. Zudem wurden Celine Heidemann zur Feuerwehrfrau und Damian Priebe zum Feuerwehrmann ernannt. Kreisbrandmeister Heuer berief zudem Dr. Große zum Feuerwehrarzt des Landkreises Friesland.

Neue Jugendfeuerwehrwartin

Zur neuen Jugendwartin der Wehr wurde Katharina Heyn gewählt, die zudem das Amt der Schriftführerin inne hat. Gerätewart bleibt Janek von Hertel, 2. stellv. Gerätewart Nando Rothert. Zum Kleiderwart wurde Sebastian Lange bestimmt – eine Aufgabe, die noch wichtig werden könnte. Wie Kreisbrandmeister Heuer in seinem Grußwort sagte, sollen alle Wehren in Friesland neue Uniformen erhalten. Wann das sein wird, liege aber in der Entscheidungsbefugnis der jeweiligen Gemeinden. Für das Wangerland dürften neue Uniformen eine sechsstellige Summe kosten. 

Viel Lob für Carsten Behnk

Ebenso wie Heuer lobte der Bürgermeister insbesondere das ehrenamtliche Engagement von Carsten Behnk, der 18 Jahre lang das Amt des Jugendwarts inne hatte. Szlezak: „Das ist schwer beeindruckend!“ Die Arbeit in den Jugendwehren sorge für den Feuerwehrnachwuchs. Auch Nöchel dankte Behnk. Er habe seine Nachfolgerin „selbst produziert, ausgebildet und in Dienst gestellt“. Katharina Heyn ist die Tochter von Carsten Behnk.

Zum Ende der Versammlung übernahmen Thomas Große und Marianne Kruse wieder eine verantwortungsvolle Aufgabe. An der Spitze des Küchenteams sorgten beide dafür, dass die Feuerwehrfamilie sich nach dreistündiger Sitzungsdauer entsprechend stärken konnte. 

Skiterrassen
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Oldtimer-Klön-Treff: Ausfahrt zum 10-jährigen Bestehen

Hooksiel (20. 12. 2026) – Die Oldtimerfreunde aus Hooksiel freuen sich aufs kommende Jahr. Dann nämlich feiert der OKT, der Oldtimer-Klön-Treff, sein zehnjähriges Bestehen. Wie OKT-Sprecher Ulrich Nolzen mitteilt, ist für Sonntag, 26. April 2026, eine Jubiläumsausfahrt geplant.

Oldtimer Hooksiel
Autos, die die Herzen von Oldtimer-Fans höher schlagen lassen. Die Fahrer treffen sich regelmäßig zum OKT in Hooksiel. Archiv-Foto: OKT

An den Ausfahrten kann jedes über 30 Jahre alte Fahrzeug mit einem H-Kennzeichen teilnehmen. Treffpunkt wird um 10 Uhr an der Tankstelle am Hooksieler Verkehrskreisel sein. Von dort soll es über Land zur Vareler Mühle gehen, die man besichtigen will, bevor es weiter zum Moorriemer Landcafe in Elsfleth gehen wird. Auch in Elsfleth gibt es verschiedene Besichtigungsmöglichkeiten. Im Anschluss soll das kleine Jubiläum im Balkangrill in Hooksiel gefeiert werden. 

Nolzen hat den OKT im April 2016 ins Leben gerufen. Seitdem trifft sich der Kreis von Oldtimer-Freunden regelmäßig jeden ersten Sonntag im Monat um 10 Uhr in der Bäckerei am Kreisel. In gemütlicher Runde wurde bei den „Schrauber-Gesprächen“ schon manches Problem rund um den Erhalt historischer Fahrzeuge gelöst. 

Aktueller Stand des Rettungsplanes für den Badestrand

Hooksiel (26. 10. 2025) – Am kommenden Dienstag, 28. Oktober, könne es spannend werden. Der Hooksieler Ratsherr Dieter Schäfermeier wird auf Einladung des Seebadevereins die aktuellen Pläne für die Sicherung des Hooksieler Badestrandes präsentieren.

Deckwerk soll Sand sichern

Schäfermeier, der im Auftrag der Gemeinde Wangerland eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe leitet, an der alle mit dem Projekt befassten Behörden beteiligt sind, ist Gast des Gäste- und Bürgersnak des Vereins, der um 18 Uhr im Gästehaus in Hooksiel beginnt. 

Seit Jahrzehnten verliert der Hooksieler Badestrand an Tiefe, weil Sand durch Strömung und Sturmfluten abgetragen wird. Im Kern sieht das Rettungsprogramm die Aufspülung von Sand aus der Jade vor, der aber durch ein sturmflutsicheres Deckwerk gesichert werden soll, das sich vom Strandhaus 1 um die anderen Strandhäuser herum an den Deich heran erstrecken könnte. Dabei soll der (barrierefreie) Zugang zum Wasser weiter möglich bleiben, 

Bürgersnak am Dienstag

Die Detailplanungen, mit denen das Land ins Planfeststellungsverfahren gehen will, sollten in den zurückliegenden Wochen erarbeitet werden. Das Projekt wurde unter anderem mit Natur- und Deichschutzbehörden, der Wasserstraßen- und Schifffahtsverwaltung des Bundes, der Nationalparkverwaltung und dem Land Niedersachsen abgestimmt. Der Gäste- und Bürgersnak ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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Wartungs- und Reparaturarbeiten am LNG Terminal

Wilhelmshaven/Hooksiel (3. 10. 2025) – In der Woche vom 6. bis 10. Oktober finden am LNG-Terminal Wilhelmshaven 1 in Sichtweite des Hooksieler Außenhafens turnusmäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten statt. Neben länger geplanten Maßnahmen werden in diesem Zeitraum auch kleinere Reparaturen vorgenommen, die nach Angaben der Deutschen Energy Terminal GmbH (DET) nur während eines Betriebsstillstands möglich sind.

Die „Höegh Esperanza“ bleibt während der Wartungsarbeiten an ihrem Liegeplatz am LNG Terminal. Archiv-Foto: hol

Dirk Lindgens, Leiter der DET-Kommunikation: „Die Arbeiten werden bewusst zu Beginn des Herbstes durchgeführt, um auch im Winter einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.“ Über das Terminal wird Flüssigerdgas (LNG) importiert.

Während der Wartung bleibe das Regasifizierungsschiff (FSRU) „Höegh Esperanza“ weiter am Liegeplatz. Weder der Schiffsverkehr noch die Sicherheit am Terminal würden dadurch beeinträchtigt. „Diese Maßnahmen sind Teil der regelmäßigen Instandhaltung des Terminals und dienen dazu, die dauerhafte Zuverlässigkeit der gesamten Anlage sicherzustellen“, so Lindgens.