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Trauerfall überschattet Hooksieler Püttbierfest

Hooksiel (13. 1. 2026) – Eigentlich hätte es eine fröhliche Feier werden sollen, das Püttbierfest der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel. Tatsächlich wurde es ein besinnliches Treffen, bei dem eines im Vordergrund stand: Die Trauer um den kurz zuvor an den Folgen einer Erkrankung verstorbenen Alterskameraden Werner Tammen.

Trauerten an der „Hafen-Pütt“: Die Alterskameraden der Feuerwehr Hooksiel (von links) Günter Schmöckel, Püttmeister Fred Bergmeyer, Hans Frerichs, Herbert Gruben, Johann Ubben und Harald Zinn. Foto: hol

Tammen habe zu den Aktivposten der Gruppe gehört, sagte der Sprecher der Alterskameraden, Günter Schmöckel: „Ein verlässlicher Kamerad, ein Freund und stets hilfsbereit.“ Unter anderem habe er zu jenen gehört, die im vergangenen Jahr tatkräftig mit angepackt haben, die Hooksieler „Hafen-Pütt“ an ihrem bisherigen Standort auf dem ehemaligen Feuerwehrgrundstück an der Lange Straße abzubauen und an ihrem neuen Platz an der Ecke Lange Straße/Obernstraße wieder aufzubauen.

Auch als Zeichen der Anerkennung für seine Verdienste sollte Tammen an diesem Montag zum neuen Püttmeister gewählt werden. Püttmeister waren früher in der Region für die Wasserqualität der Brunnen verantwortlich. Mit dem 2006 in Hooksiel errichteten Pütt-Nachbau, der selbst keinen Wasseranschluss hat, wollen die Feuerwehrkameraden die große Bedeutung von Wasser fürs Leben unterstreichen – und beim jährlichen Püttbierfest ein wenig feiern. 

An der „Hafen-Pütt“ stießen die Feuerwehrleute auf ihren verstorbenen Alterskameraden an. Anschließend fuhren aktive Feuerwehrleute sie zum gemeinsamen Essen zum neuen Feuerwehrgerätehaus. Püttmeister bleibt für ein weiteres Jahr Fred Bergmeyer.

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