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„Bernhard Gruben“ holt Notfall-Patientin an Land

Hooksiel (7. 2. 2026) – Die Seenotretter der Station Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind in der Nacht zu Sonntag für eine Frau mit einem medizinischen Notfall im Einsatz gewesen. Nördlich der Ostfriesischen Inseln holte der Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“ die Engländerin vom Kreuzfahrtschiff „Poesia“ und brachte sie nach Hooksiel, von wo aus sie in eine Spezialklinik gebracht wurden.

Auf hoher See übernahm die „Bernhard Gruben“ eine Patientin vom deutlich größeren Kreuzfahrtschiff „Poesia“ und brachte die Frau nach Hooksiel. Foto: DGzRS

Auf dem Weg von Southampton nach Hamburg war eine Passagierin des Kreuzfahrtschiffes plötzlich auf einem Auge erblindet. Der schnellstmögliche Transport in eine Spezialklinik war erforderlich. Hubschrauber konnten aufgrund der Temperaturverhältnisse wegen Vereisungsgefahr nicht fliegen.

Die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, alarmierte den Seenotrettungskreuzer. Die „Poesia“ befand sich zu diesem Zeitpunkt nördlich der Ostfriesischen Inseln. Während der Seenotrettungskreuzer unter Höchstgeschwindigkeit auslief, lief das Kreuzfahrtschiff ihm entgegen. Gegen 22.30 Uhr trafen sich die Schiffe nördlich von Langeoog.

Für das Revier relativ ruhige Seegangsbedingungen mit etwa einem Meter See ermöglichten die sichere Übergabe der Patientin von dem 300 Meter langen Kreuzfahrtschiff auf den 23 Meter langen Seenotrettungskreuzer.

Mit 24 Knoten Geschwindigkeit (knapp 45 km/h) lief der Seenotrettungskreuzer nach Hooksiel zurück. Gegen Mitternacht traf nahezu zeitgleich der angeforderte Rettungswagen im Hafen ein. Er brachte die Patientin in eine Spezialklinik.

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