Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Zeitplan für Bau der „Bunten Wache“ kaum noch zu halten

Wangerland/Hohenkirchen (8. 56. 2026) – Die Baugenehmigung für den Bau der „Bunten Wache“ im Gewerbegebiet in Hohenkirchen liegt vor. Darüber informierte der Leiter der technischen Bauabteilung der Gemeinde Wangerland, Torsten Meuer, die Mitglieder des Feuerwehrausschusses des Rates. Jetzt könne mit dem Abriss des noch auf dem Grundstück stehenden Gebäudes begonnen und die erforderliche EU-weite Ausschreibung für den Neubau vorbereitet werden.

So sieht der Entwurf der „Bunten Wache“ aus, die in Hohenkirchen entstehen soll. Grafik: Architekturbüro

Feuerwehr drückt aufs Tempo

In der „Bunten Wache“ soll künftig die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen mit ihren Fahrzeugen sowie die Polizeistation Wangerland als Mieterin einziehen. Das alte Feuerwehrgerätehaus im Ortskern in zu klein und kann am bisherigen Standort nicht erweitert werden. Die Kosten für den Neubau hatte die Gemeinde zuletzt mit 5,7 Millionen Euro veranschlagt.

Gemeindebrandmeister Eike Eilers unterstrich in der Ausschusssitzung noch einmal die Dringlichkeit des Projektes. Die Feuerwehrfahrzeuge seien einfach zu groß für das alte Gebäude. Dadurch käme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Bedauerlich sei, dass der ursprüngliche Zeitplan kaum noch zu halten sei. Dabei war man von einer Fertigstellung des Gebäudes Mitte 2027 ausgegangen. Eilers: „Ich befürchte, dass in diesem Jahr auf der Baustelle außer dem Abbruch nicht mehr viel passiert.“

Alternative für Flachdach?

Nicht unbedingt weiter verzögert würde das Projekt nach Überzeugung von Meuer, wenn die Dachkonstruktion noch einmal überplant wird. CDU-Ratsherr Arndt Lowien hatte mit Erstaunen festgestellt, dass der Entwurf für das zweigeschossige Gebäude ein Flachdach vorsieht. Damit wären nach seiner Überzeugung künftige Probleme mit der Dachentwässerung vorprogrammiert. Der Ausschuss regte an zu prüfen, ob nicht doch lieber ein Schräg- oder Spitzdach gebaut werden sollte. Die Baugenehmigung müsste dann entsprechend angepasst werden.

Kommentare sind deaktiviert.