Wangerland (12. 3. 2026) – In einer Hobbygeflügelhaltung in der Gemeinde Wangerland ist heute das Virus der Geflügelinfluenza („Vogelgrippe“) nachgewiesen worden. Wie das Veterinäramt Jade-Weser mitteilte, handelt sich um eine Hobbyhaltung mit 20 Hühnern. Die betroffenen Tiere hätten sich wahrscheinlich bei Wildvögeln infiziert.
Tiere musste getötet weden
„Das Veterinäramt hat nach der Verdachtsmeldung unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet“, heißt es in der Mitteilung. Einige Tiere seien bereits an der Geflügelinfluenza gestorben. Die verbliebenen Hühner hätten getötet werden müssen. Die Behörde hat zudem Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen veranlasst.
Vogelgrippe ist bei Wildvögeln weit verbreitet. In den letzten Monaten hat es im Verbandsgebiet zahlreiche Nachweise bei Wildvögeln gegeben. Allein in den vergangenen drei Wochen ist das Virus in vier Hobbyhaltungen im Verbandsgebiet nachgewiesen worden.
Kein Kontakt zu Wildvögeln
„Die Ermittlungen haben ergeben, dass keine relevanten Kontakte zu anderen Geflügelhaltungen bestehen. Daher kann auf die Einrichtung weiterer Sperrzonen verzichtet werden“, so das Veterinäramt. Aufgrund der weiten Verbreitung des Virus sei es wichtig, dass alle Vogelhalter ihre Bestände schützen und ihre Tiere genau beobachten. Insbesondere sei die Hygiene beim Betreten von Geflügelhaltungen wichtig. Hausgeflügel dürfe keinen Kontakt zu Wildvögeln haben und dürfe nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel unzugänglich sind.






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