Hooksiel (20. 3. 2026) – Wer eine Herausforderung sucht, der ist in Hooksiel gut aufgehoben. Das hat sich offenbar bis zum Gymnasium in Sögel herumgesprochen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr Schülerinnen und Schüler aus dem Emsland im Rahmen eine Öko-Projektes in dem Sielort ein Insektenhotel bauten, haben in dieser Woche fünf junge Frauen bei der Betreuung von Senioren im Wohnstift Hooksiel geholfen.

Interesse an sozialen Themen
Lara, Merve, Corinna, Merit und Pia, Schülerinnen des dortigen 10. Jahrgangs, haben eines gemeinsam: das Interesse an sozialen Themen. Für die „Herausforderungs-Woche“ an ihrer Schule suchten sie sich deshalb das Wohnstift in Hooksiel als Partner aus. „Wir wollten gern etwas mit und für ältere Menschen machen“, schildert Merit. Dabei sei es darum gegangen, Berufe im Sozialbereich und deren Belastungen kennen zu lernen. Aber auch ganz eigennützige Aspekte hätten eine Rolle gespielt. Merve: „Wir wollen auch lernen, unsere eigenen Großeltern besser zu verstehen .“
Für ihren Aufenthalt in Hooksiel waren die Schülerin mit ihrer Betreuerin Susanne Gehrs in einer Ferienwohnung von Anke Müller untergebracht, die schon im vergangenen Jahr den Kontakt zur Schule in Sögel geknüpft hatte. Von hieraus ging es fünf Tage lang jeden Morgen um 7.30 Uhr zum Wohnstift an der Friesenstraße.
Gespräche mit Senioren
Nach dem Frühstück mit den Senioren unterstützten die Praktikantinnen das Pflegeteam bei verschiedenen Aktivitäten – so etwas beim Ostereier-Färben, beim Blumen pflanzen im Garten oder beim Transport der älteren Bewohnerinnen und Bewohner zum Eisessen in einem Café in der Lange Straße. Bei einer großen Anzahl an Rollstuhlfahrern kein einfaches Unterfangen.
Die Gymnasiastinnen berichteten gegenüber „Hooksiel-Life“ von netten Gesprächen, aber auch von anstrengenden Situationen bei der Begegnung mit den ihnen unbekannten Menschen. „Hier und da haben wir uns schon überfordert gefühlt“, räumt Merve ein. Da sei es gut gewesen, dass immer sofort jemand aus dem professionellen Betreuerteam des Wohnstifts um Katrin Harbers für sie ansprechbar gewesen sei. „Wir haben viel gelernt“, sagte Merit. „Vor allem auch die Angst zu überwinden, auf andere Leute zuzugehen.“






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