Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

OOWV will Fördermenge im Wasserwerk Sandelermöns erweitern

Friesland/Wittmund (2. 4. 2026) – Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) will die Grundwasser-Fördermenge seines Wasserwerkes Sandelermöns erhöhen. Damit wolle man die Wasserversorgung in der Region langfristig sicherzustellen. Das Fördergebiet liegt zwischen Wittmund, Friedeburg, Jever und Schortens. Über Sandelermöns wird auch das Gebiet der Gemeinde Wangerland mit Trinkwasser versorgt.

Informations-Veranstaltung

Die Hintergründe und der aktuelle Stand des wasserrechtlichen Projektes sollen in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, 14. April, in der Gaststätte Bender in Upschört (Gemeinde Friedeburg) erläutert werden. Hierzu lädt der OOWV interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Beginn um 19.45 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der OOWV will an dem Abend einen Überblick über die wasserrechtlichen Antragunterlagen geben sowie über mögliche Auswirkungen der angestrebten höheren Grundwasserförderung berichten. Nach Überzeugung des Verbandes ist die Erhöhung der Fördermenge im Einklang mit Natur- und Wasserhaushalt nachhaltig möglich .

Künftig 13 Millionen Kubikmeter Wasser?

Für das Wasserwerk Sandelermöns besteht derzeit eine bis zum 30. November 2027 befristete wasserrechtliche Zulassung des Landkreises Friesland, die eine Förderung von bis zu zehn Millionen Kubikmeter Grundwasser im Jahr ermöglicht. Im Landkreis Wittmund befinden sich 13 Brunnen, im Landkreis Friesland 12 Brunnen sowie das Wasserwerk Sandelermöns. Der OOWV sieht die Möglichkeit, die Fördermenge auf bis zu 13 Millionen Kubikmeter pro Jahr zu erhöhen. „Die beantragte Anpassung ist unter anderem eine Reaktion auf allgemein gestiegene Wasserbedarfe der Kundinnen und Kunden“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Im Anschluss an die Erläuterungen bestehe die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Vertretern des OOWV ins Gespräch zu kommen. Ansprechpartner sind unter anderem Dr. Frank Ahlhorn (als Abteilungsleiter beim OOWV für Wasserbewirtschaftung und Wasserrechte verantwortlich) und Projektleiter Michael Howahr.

Kommentare sind deaktiviert.