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Hooksiel leuchtet selbst bei herbstlichem Dauerregen

Hooksiel (11. 10. 2026) – Herbstlich war es, stimmungsvoll und nass. Phasenweise sehr nass. So nass, dass Feuerschlucker Rüdiger Krüger anbot, seinen Auftritt lieber ausfallen zu lassen. Aber Anke Müller und Anja Dittmer, die Macherinnen von der Interessengemeinschaft De Hooksieler, ließen sich nicht beirren. „Der Feuerschlucker tritt auf!“

Immerhin: Zwischen den Schauern am Samstagnachmittag zeigte sich am Himmel ein wunderschöner Regenbogen. Foto: Köster

Die Veranstalter hatten bei der 15. Auflage ihrer Veranstaltung „Herbstleuchten“ tatsächlich ein wenig Pech. Die Wetterlage am Samstag schwankte zwischen Schauern und Dauerregen. „Immer, wenn es trocken war, war der Platz gut gefüllt“, schildert eine Schaustellerinnen, die ihren Verkaufswagen am Alten Hafen aufgebaut hatten.

Der Ort war rappelvoll, die Parkplätze ausgebucht. Und auch die gastronomischen Betriebe im Ortskern, so der Eindruck, brauchten über mangelnde Umsätze nicht zu klagen. Schließlich hatten sie Plätze im Trocknen anzubieten.

Die waren am Alten Hafen eher knapp. Das Kuchen- und Pfannkuchenzelt boten Schutz. Dazu die Überdachungen der Verkaufsstände und -zelte. Wer dort ein Plätzchen ergattern hatte, konnte sich an dem Programm erfreuen, zu dem am Nachmittag Musik von „De Platters“ sowie verschiedene Kinderspiel- und Bastelangebote gehörten.

Fackeln am Deich und Installation auf dem Wasser

Mit Einbruch der Dunkelheit dann das fürs Herbstleuchten typische Bild. Der gesamte Hafenbereich samt der historischen Packhäuser stimmungsvoll illuminiert. Zur Zahl 15 zusammengestellte Fackeln am Deich und eine von der Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ kreierte Installation zu dem kleinen Jubiläum rundeten das Bild ab.

Dazu die zur Jahreszeit gut passende Folkmusik der Band „Beltane“ und – als Höhepunkt des Abends die Feuershow. Im Anschluss zogen Jugendlichen mit selbst gebastelten Lichtfiguren quer durch die Menge. Kommentar des Feuerspuckers: „Es ist schon etwas ganz Besonderes hier.“

Der stimmungsvollen Illumination verdankt das „Herbstleuchten“ seinen Namen. Foto: hol

„Das Wetter war schlecht, die Stimmung war trotzdem gut“, fasste eine Besucherin ihre Eindrücke zusammen. Sie hatte vorsorglich eine dicke Jacke angezogen und einen Regenschirm dabei. Ähnlich das Fazit von Anke Müller: „Es war wirklich toll, wie viele Helfer und Unterstützer wir hatten. Und eigentlich ist auch alles gut gelaufen. Aber das schlechte Wetter drückt dann doch ein wenig die Stimmung.“

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