Friesland/Hooksiel (6. 1. 2026) – Aufgrund der aktuellen Witterungs- und Straßenverhältnisse kann es zu Verspätungen im Busverkehr und auch zum Wegfall von einzelnen Haltestellen kommen. Darauf weist der Landkreis Friesland hin. Informationen über die jeweiligen Fahrtmöglichkeiten seien im Internet unter www.fahrplaner.de oder über die Fahrplaner-App zu erhalten.
Eltern können für Kinder entscheiden
Über Schulausfälle werde mit Blick auf die jeweilige Wetterlage nach Rücksprache mit allen Fachstellen wie der Leitstelle und den Straßenmeistereien sowie den Busunternehmen entschieden, heißt es. „Eine Entscheidung fällt zeitlich so, dass spätestens um 6 Uhr die Information veröffentlicht wird.“
Eltern werden gebeten, auf entsprechende Meldungen im Radio zu achten beziehungsweise sich auf den Internetseiten der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen/Region Hannover (www.vmz-niedersachsen.de/schulausfall) zu informieren. Zusätzlich erfolge eine Information auch über die App Katwarn und über die Seite www.friesland.de.
Grundsätzlich gelte, dass Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern im Primarbereich und im Sekundarbereich I, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist.

Verteidigt hat der Landkreis als Abfallbehörde die vielerorts kritisierte Entscheidung, dass die am Samstag und am Montag witterungsbedingt ausgefallenen Müllabfuhrtermine nicht nachgefahren werden. Betroffen davon waren unter anderem weite Teile des Wangerlandes, darunter Hooksiel.
Müllabfuhr: Straßen nicht sicher
„Die betroffenen Straßen waren zum Zeitpunkt der Abfuhr nicht ausreichend geräumt, so dass eine sichere Durchfahrt der Abfuhrfahrzeuge nicht möglich war“, stellt der Landkreis fest. Diese Situation sei für alle Beteiligten unbefriedigend. Die Entscheidung, die Abfuhr auszusetzen, habe jedoch ausschließlich der Sicherheit gedient. Das beauftragte Entsorgungsunternehmen Augustin habe darauf keinen Einfluss gehabt. „Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallabfuhr sind auf sichere Straßenverhältnisse angewiesen.“
Die ausgefallene Leerung könne aus organisatorischen Gründen nicht nachgeholt werden, stellt die Abfallbehörde fest. Die Entsorgung erfolge mit der nächsten regulären Abfuhr, bei der zusätzlich handelsübliche Abfallsäcke neben die Tonnen gestellt werden dürften, die dann kostenfrei entsorgt würden.









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