Hooksiel (13. 4. 2026) – Bei den landesweiten Aktionstagen zum Umwelt- und Gewässerschutz stehen die Einhaltung von Umwelt- und Abfallvorschriften in der See- und Binnenschifffahrt im Fokus. Wie die niedersächsische Wasserschutzpolizei (WSP) ankündigt, werde man eine Woche lang im gesamten Land entsprechende Kontrollen durchführen.

Der Betrieb von Schiffen, egal ob auf Flüssen, Seen oder dem Meer, erzeugt verschiedene Abfallarten. Dazu gehören Ölschlämme, Rückstände aus der Abgasreinigung, Abfälle aus dem Maschinenraum sowie Abwässer aus Bordtoiletten. „Diese Stoffe müssen fachgerecht entsorgt werden“, so die WSP.
In bestimmten Fällen dürften Rückstände wie Abgase, Waschwasser oder Küchenabfälle nur unter strengen Vorgaben ins Wasser oder in die Luft abgegeben werden. Um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten, gelten dafür klare Regeln auf nationaler und internationaler Ebene. „Wer sich nicht an diese Vorschriften hält, belastet die Umwelt erheblich.“
Im Rahmen der Aktionstage wollen die Wasserschutzpolizeien bundesweit die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kontrollieren. Neben Kontrollen setze man auf Aufklärung: In Gesprächen mit den Schiffsverantwortlichen wolle man Informationen vermittelt und das Bewusstsein schärfen, um Umweltverschmutzung schon im Vorfeld zu verhindern.
Ziel der Kontrollen sei es, die Gewässer sauber zu halten, Umweltverschmutzungen wirksam vorzubeugen und die maritime Sicherheit nachhaltig zu stärken.










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