Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Alle Beiträge zum Thema “Hooksmeer”

Ausschuss stellt Weichen für Bauvorhaben in Hooksiel

Hooksiel/Wangerland (3. 6. 2026) – In einer über dreistündigen Sitzung hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Sanierung der Gemeinde Wangerland die Planungen für eine Reihe von Projekten im Wangerland vorangetrieben. Im Zentrum stand am Dienstagabend die Entwicklung der Windkraftnutzung. Darüber hinaus wurden aber auch Empfehlungen zu Vorhaben in Hooksiel verabschiedet.

Edeka-Markt Hooksiel
Der Supermarkt an der Bäderstraße kann jetzt erweitert werden. Archiv-Foto: hol

1. Projekt: Die Erweiterung des Supermarktes an der Bäderstraße. Mit dem Satzungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplans hat der Ausschuss den Weg für die geplante Erweiterung der Verkaufsfläche von 1550 auf 2000 Quadratmeter frei gemacht. SPD-Fraktionssprecher Holger Ulfers wertete das einstimmige Votum als „sehr erfreulich“. Mit der Vergrößerung werde eine Sortimentserweiterung des Edeka-Marktes möglich. Zudem könnten Einheimische und Gäste künftig während der Saison gemeinsam in dem phasenweise völlig überlaufenen Markt zum Einkaufen gehen. Ulfers: „Ich habe die Hoffnung, dass der Markt bis zum nächsten Jahr erweitert wird.“

Beispiel für „Bürokratieland Deutschland“

„Sehr froh“ zeigte sich auch Angelika Kirschner (Grüne) für die Gruppe Gemeinsam fürs Wangerland (GfW). Der Supermarkt soll um acht Meter in Richtung des benachbarten WiKi-Gebäudes verlängert werden. Dadurch würde auch mehr Lagerfläche entstehen.

Der Planungs- und Genehmigungsprozess für die überschaubare Investition hat sich über zwei Jahr hingezogen. Unter anderem musste gutachterlich ermittelt werden, ob die zusätzlich Verkaufsfläche in Hooksiel tatsächlich erforderlich ist und ob Verwerfungen im regionalen Einzelhandel zu erwarten seien. Für Immo Müller (UWW) ein abschreckendes Beispiel für das „Bürokratieland Deutschland“.

2. Projekt: Ebenfalls einmütig unterstützte der Ausschuss das Ziel der Betreiber der „Hooksieler Skiterrassen“ den gastronomischen Betrieb an der Wasserskianlage am Hooksmeer und die derzeit im Bau befindliche Adventure-Golfanlage baurechtlich abzusichern. Für die Flächen, die der landeseigene Hafengesellschaft NPorts gehören, soll auf Kosten des Nutzers ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Bislang gilt das Areal als so genannter Außenbereich, der nur über einen Flächennutzungsplan touristischen Zwecken vorbehalten ist.

Eckpunkte für Investoren

Die Bauleitplanung liegt in Händen der Gemeinde. Sie kann Bebauungspläne nach ihren Vorstellungen erstellen oder ändern. Damit werden die Eckpunkte für etwaige Investoren festgelegt, die im Rahmen der Festsetzungen dann Rechtssicherheit haben.

Der Adventure-Golfplatz an den „Hooksieler Skiterrassen“ nimmt Gestalt an. Mitte Juli soll er eingeweiht werden. Foto: hol

3. Projekt: Darauf setzt auch NPorts. Bekanntlich will die Hafengesellschaft die vor etwa 50 Jahren künstlich aufgespülten Flächen zwischen Hooksmeer und Bäderstraße sowie zwischen Außenhafen und zweiter Deichlinie touristisch erschließen. Inzwischen liegt eine Machbarkeitsstudie vor. Erste potenzielle Interessenten haben sich gemeldet. NPorts-Manager Marko Meyer: „Der Zuspruch ist enorm.“

Voraussetzung für konkrete Gespräche mit Investoren sei ein Bebauungsplan, so Meyer, der auf Grundlage eines seit 2018 geltenden Flächennutzungsplanes entwickelt werden soll. Der Ausschuss stimmte einem städtebaulichen Vertrag zu. NPorts soll einen Bebauungsplan-Entwurf erstellen, über den dann die Gemeinde entscheidet. Der Plan soll beispielsweise Räume für Hotels, Freizeitparks, naturnahem Ferien-Wohnen oder Hausbooten auf dem Hooksmeer ausweisen.

Aus für die Trabrennbahn?

Den naturnahen Charakter des Waldgebietes wolle man aber auf jeden Fall erhalten, ebenso wie die schon vorhandenen Nutzungen, so Meyer. Denkbar sei aber, dass man die derzeit an den Rennverein Hooksiel verpachtete Trabrennbahn-Fläche in die Überlegungen einbeziehe. Soll heißen: Findet sich ein Investor, der dort etwa einen Freizeitpark bauen möchte, müsste der Rennverein weichen.

4. Projekt: Teil der NPorts-Überlegungen sind auch die landeseigenen Flächen am Hooksieler Außenhafen, der etwa durch Funktionsgebäude mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten aufgewertet werden könnte. Einen potenziellen Investor für ein derartigen Mehrzweckgebäude gibt es auch schon.

Der Hooksieler Tobias Geisen stellte seine Pläne für den Bau eines Mehrzweckgebäudes am Außenhafen vor, das zum Großteil aus dem Kohlestrukturfonds finanziert werden könnte. Die Idee von Geisen: Eine noch zu gründende gemeinnützige GmbH baut das mehrgeschossige Gebäude, in dem zum Beispiel vermietbare Büroräume (Co-Working-Station), feste Büros etwa für touristische Anbieter, ein Kiosk und, und, und untergebracht werden könnten.

Gebäude am Außenhafen

Die Vorteile für die Gemeinde: Aufwertung des Hafens, fünf feste und etliche weitere Arbeitsplätze, gegebenenfalls Gewerbesteuereinahmen. Die Kosten für das Projekt bezifferte Geisen mit maximal 11,3 Millionen Euro. Bis zu 90 Prozent davon könnten durch den Kohlestrukturfonds finanziert werder. Den Fond hat der Bund zur Verfügung gestellt, damit daraus Projekte gefördert werden, die – als Entschädigung für den Ausstieg aus der Kohleverstromung – die Wertschöpfung in der Region stärken.

Geisen versicherte, dass der Gemeinde keine Kosten entstehen würden. Mit dem Leinerstift gebe es bereits einen potenziellen Betreiber. Dennoch lehnte der Ausschuss das Vorhaben einmütig ab. Der Grund: Im Rathaus hofft man, dass die geplante Befestigung des Hooksieler Badestrandes maßgeblich aus dem Kohlestrukturfonds finanziert wird. Es bestehe das Risiko, dass die Mittel dafür gekürzt werden, wenn es ein weiteres Projekt aus Hooksiel gebe. Angelika Kirschner (GfW): „Wir sollten uns nicht selbst kanibalisieren.“ Holger Ulfers (SPD): „Wir können uns das Projekt vorstellen, aber nicht zu diesem Zeitpunkt.“

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Freizeitgelände: B-Plan soll Rahmen für Investoren schaffen

Hooksiel (27. 5. 2026) – Die Gemeinde Wangerland will einen Bebauungsplan (B-Plan) für den westlichen Teil des Freizeitgeländes in Hooksiel aufstellen. Damit sollen die Vermarktungspläne der landeseigenen Hafengesellschaft Niedersachsen Ports GmbH (NPorts) unterstützt werden. 

Das Freizeitgelände in Hooksiel soll naturnah bleiben, aber touristisch besser erschlossen werden. Archiv-Foto: hol

Das Areal umfasst unter anderem die Trabrennbahn, die Sportplätze und die jenseits der Straße an der Jaderennbahn liegenden Grünflächen zwischen der Bäderstraße und dem Hooksmeer. Der dort derzeit bereits gültige Flächennutzungsplan sieht die Zweckbestimmung „Freizeit, Erholung, Hotel und Fremdenbeherbergung“ vor. Die Gestaltung des künftigen Baurechts soll am kommenden Dienstag ab 19.30 Uhr im Rathaus in Hohenkirchen im zuständigen Fachausschuss beraten werden.

Lüdicke Gast beim Seebadeverein

Nach Ansicht von Mathias Lüdicke, Leiter der NPorts-Geschäftsstelle Wilhelmshaven, wäre die Ausweisung eines Bebauungsplanes der nächste logische Schritt, um mit potenziellen Investoren in konkrete Verhandlungen treten zu können. Lüdicke war am Dienstagabend Gast beim „Bürger- und Gästesnak“ des Seebadevereins Hooksiel im Gästehaus. Nach seinen Worten haben sich bereits Interessenten für entsprechende Investitionen gemeldet. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes wäre die Grundlage dafür, die Verhandlungen zu konkretisieren. 

Die NPorts GmbH ist seit 2023 Eigentümer des Freizeitgeländes, das zuvor direkt vom Land verwaltet wurde. Das Gesamtareal erstreckt sich vom Außenhafen über das Hooksmeer (ohne den Alten Hafen) bis zur zweiten Deichlinie und zur Bäderstraße. Innerhalb der Fläche gibt es bereits eine Reihe von Nutzungen – etwa durch durch Sportvereine und Gastronomie. 

Lüdicke (Foto) versicherte, dass man keinem Nutzer kündigten werden, sondern mit den Anrainern, der Gemeinde und dem Landkreis Friesland zusammen das Areal weiter entwickeln möchte. Auch werde man keine Grundstücke verkaufen, sondern Flächen lediglich auf Erbpacht vergeben. Dass sich NPorts um seine Anlagen und Immobilien kümmere, könne man unter anderem auch an der laufenden Modernisierung der Hooksieler Schleuse sehen. 

Grundlage für die Entwicklung ist eine Nutzungskonzept, das die Firma Robert C. Spieß für NPorts erarbeitet hat und das Ende vergangenen Jahres vorgestellt worden war. Ziel sei es, das Potenzial der attraktiven Lage zwischen dem Binnentief Hooksmeer und der Nordsee zu nutzen, das Gebiet nachhaltig aufzuwerten und in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine touristische Entwicklung zu verwirklichen. Dabei solle die Attraktivität für Urlauber und Einheimische gleichermaßen gesichert werden.

NPorts selbst wird kein Investor

Dabei werde NPorts nicht selbst als Investor auftreten, sagte Lüdicke. Denkbar sei aber, dass Investoren sich für den Bau von Hotels, alternativen Wohnformen wie Baumhäuser, von Sportanlagen wie etwa einen Klettergarten interessieren. Auch eine Hausboot-Siedlung sei schon einmal im Gespräch gewesen. Wald und Natur dabei im Freizeitgelände aber erhalten bleiben, versichter Lüdicke.

Am Außenhafen könnte sich NPorts den Bau eines „Hafenhauses“ als maritimes Sehzeichen vorstellen, etwa mit Büros, Gastronomie oder auch mit einer Ausstellung über Wissenswertes zur Energiewende – in Sichtweite der Energiedrehscheibe Wilhelmshaven. 

Die Pläne von NPorts seien dabei keineswegs abgeschlossen „Wenn Sie zu viel Geld haben oder auch nur eine gute Idee für eine Nutzung – kommen Sie auf uns zu“, appellierte der NPorts-Manager an die Gäste des Seebadevereins. Lüdicke sagte zu, auch künftig gern vor Ort über die weitere Entwicklung informieren zu wollen.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Umfrage von Studenten: Welches Potenzial hat das Hooksmeer?

Hooksiel (5. 5. 2025) – Segeln, surfen, Wasserski- und Tretboot fahren – das Hooksmeer gehört schon jetzt zur touristischen Marke Hooksiel. Eine Gruppe vom Studenten im Masterstudiengang der Jade Hochschule will jetzt erkunden, wie groß das Entwicklungspotenzial des vor an die 50 Jahren künstlich angelegten Gewässers ist. 

Student Jonas zu Jeddeloh hofft, dass sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an der wissenschaftlichen Umfrage zum Hooksmeer beteiligten. Unter anderem geht es darum, wie sich das touristische Potenzial weiter entwickeln lässt. Foto: hol

Kern der Untersuchung ist eine Umfrage, an der alle Frauen und Männer ab 18 Jahren teilnehmen dürfen. Der Link zur wissenschaftlichen Erhebung:  https://ww2.unipark.de/uc/Hooksmeer_Jade_Hochschule/ . Teilnehmen können Hooksieler ebenso wie Urlauber, Menschen aus der hiesigen Region ebenso wie potenzielle Nordseeurlauber, die bislang von dem „Hooksmeer in Hooksiel“ noch nie etwas gehört haben.

Ideen der Nutzer sind gefragt

Bekanntlich wurde das Hooksmeer im Zuge der Industrialisierung in den 1970er Jahren angelegt. Es verbindet den historischen Sielhafen Hooksiel über eine Außenschleuse mit der Jade. Das umliegende Freizeitgelände ist schon heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. 

Abgefragt werden im Rahmen der Untersuchung unter anderem die Kenntnisse über das Gewässer und das umliegende Freizeitgelände, das nach Überzeugung von Touristikern ebenfalls jede Menge Entwicklungspotenzial hat. Wie wird der bisherige Zustand des Areals bewertet? Gibt es Mängel? Verbesserungsvorschläge? Wünsche an künftige Entwicklungen? 

„Ziel der Befragung ist es, mehr darüber zu erfahren, wie bekannt das Hooksmeer ist, wie es genutzt und wahrgenommen wird und welche Wünsche oder Verbesserungsvorschläge Besucher und auch Noch-Nicht-Besucher haben“, erläutert Studentin Julia Liedke. „Die Ergebnisse der Umfrage sollen dazu beitragen, Ansätze zur Weiterentwicklung des Hooksmeeres als Freizeit- und Erholungsstandort abzuleiten.“

Umfrage läuft bis zum 10. Mai

Die Studierenden sollen im Rahmen des Projektes vor allem das wissenschaftliche Arbeiten, das Erstellen von Umfragen und Methoden zu deren Auswertung erlernen, sagt Jonas zu Jeddeloh. Aber natürlich gehe es nicht nur um die Form, sondern auch um die Inhalte. So werde man zum Thema Hooksmeer auch mehrere Experten-Gespräche führen, so etwa mit einem Vertreter der Grundeigentümerin, der landeseigenen Hafengesellschaft NPorts, die sich ganz aktuell auf die Fahne geschrieben hat, das Freizeitgelände am Hooksmeer weiter zu entwickeln.

An dem studentischen Projekt sind neben Julia Liedke und Jonas zu Jeddeloh, Mariam Mohseni und Rabiya Sungur beteiligt. Der Fragebogen steht noch bis Sonntag, 10. Mai, online. Die Beantwortung dauert rund acht bis zehn Minuten. Und, so versichern die Studierenden: „Alle Angaben werden anonym erhoben und ausschließlich im Rahmen dieses Projekts verwendet.“

Bauhof der Gemeinde saniert Brücke übers Wangermeer in Eigenregie

Der Belag der 325 langen Promenadenbrücke übers Wangermeer in Hohenkirchen wird saniert. Foto: hol

Wangerland/Hohenkirchen (10. 4. 2025) – Die Fußgängerbrücke am Wangermeer bekommt ein „neues Kleid“: Wie die Gemeinde Wangerland mitteilt, wird ab Montag, 28. April, der in die Jahre gekommene Holzbelag durch einen witterungsbeständigen und nachhaltigen Belag aus Glasfaserkunststoff ersetzt. „Der neue Belag ist nicht nur pflegeleichter, sondern auch deutlich robuster gegenüber Feuchtigkeit und Witterung – eine Investition in die Zukunft“, ist Bürgermeister Mario Szlezak überzeugt. 

Um Kosten zu sparen, werde der Bauhof der Gemeinde die Arbeiten an der Brücke übernehmen. Damit zeige sich einmal mehr, wie wertvoll das handwerkliche Know-how der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. Szlezak: „Die Brücke ist nicht nur ein beliebter Übergang, sondern auch ein Ort zum Verweilen mit Blick aufs Wasser. Mit dem neuen Belag sorgen wir für mehr Sicherheit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit – und das in Eigenleistung durch unseren Bauhof. Darauf können wir als Gemeinde stolz sein.“

Während der Arbeiten bleibt die Brücke an den Werktagen gesperrt. An Wochenenden sowie an Feier- und Ferientagen wird sie für den Publikumsverkehr geöffnet und kann uneingeschränkt genutzt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis August dauern. 

Das Fahrwasser im Hooksmeer wieder auf Solltiefe gebracht

Hooksiel (29. 1. 2025) – Das Fahrwasser im Hooksmeer im Bereich der Schleuse hat wieder eine Solltiefe von 2,5 Metern. Damit sei eine sichere und ungehinderte Zufahrt für Schiffe und Sportboote gewährleistetet, stellt die Wangerland Touristik GmbH (WTG) zum Abschluss der Arbeiten zur Beseitigung der Untiefen fest. 

Die Schlammbeseitigung im Hooksmeer in der vergangenen Woche war notwendig geworden, um genügend Tiefgang für Schiffe und Sportboote sicherstellen zu können. Die Untiefen, die sich im Laufe der Jahre im Fahrwasser vor der Schleuse angesammelt hatten, sorgten zuletzt immer häufiger bei Eigner von Jachten und Sportbooten mit größerem Tiefgang für Herausforderungen bei der Einfahrt ins Hooksmeer. 

Schleuse erreichbar

„In den vergangenen Jahren hat die Wassertiefe in einigen Bereichen des Fahrwassers kontinuierlich abgenommen und erschwerte damit die Erreichbarkeit der Schleuse für Boote aus allen Jachthäfen des Hooksmeer,“ sagt Ralf Trappe vom Wassersportverein (WSV) Hooksiel. „Dank dieser Maßnahme können Boote mit größerem Tiefgang nun wieder ohne Probleme bis zu den Liegeplätzen im Hooksmeer fahren“, ergänzt Thorsten Sassen von der WTG, der das Projekt Trappe koordiniert hat. 

Egg-Arbeiten im Hookmeer
Ein Spezialschiff hat die Untiefen im Hooksmeer imv Zufahrtsbereich der Schleuse beseitigt. Foto: WTG

Für die Arbeiten wurde ein Spezialschiff „Dirk“ von der Firma „JD Offshore“ (Wilhelmshaven) eingesetzt, das mit einer Egge den Meeresboden bearbeitete und Sediment aufwirbelte, das sich dann an tieferen Stellen wieder absetzten soll und damit für eine gleichmäßigere Wassertiefe sorgt. Kuriosum am Rande: der Schlepper „Dirk“ kam bei diesem Einsatz in seinen eigentlichen Heimathafen zurück.

Benannt ist das Schiff nach Dirk Huntemann, in dritter Generation Inhaber der Hooksieler Reederei Huntemann. „Mein Großvater Fokko Becker hat den Schlepper 1975 nach mir benannt“, bestätigte Huntemann gegenüber „Hooskiel-Life“. Um 2013 herum, damals spezialisierte sich die Reederei auf Seebestattungen, wurde das Schiff nach Wilhelmshaven verkauft. Die neuen Eigner benannten es um. „Aber alle an der Küste kannten den Schlepper nur unter ,Dirk‘. Da habe sie ihn wieder umgetauft“, schildert Huntemann. Die ursprünglichen Namensschilder des Schiffes haben übrigens in der Gaststätte „Brücke“ am Außenhafen einen Ehrenplatz erhalten.

Das Räum-Projekt im Hooksmeer wurde im Rahmen eines Förderprogramms des Landes Niedersachsen zur Ausbaggerung von Sportboot- und Freizeithäfen durchgeführt. Die WTG hatte sich erfolgreich um eine Förderung beworben und erhält 70 Prozent der veranschlagten Kosten aus dem Fördertopf. 

Wichtig für Tourismus

Das Hooksmeer ist ein bedeutendes touristisches Ziel. Es beherbergt mehrere Segelvereine, einen Surfclub und eine Wasserskianlage und ist ein beliebtes Ziel für Freizeitboote und Wassersportler. Mit der Beseitigung der Untiefen kann das Wangerland seine Attraktivität als Wassersportregion „Für die Zukunft sollten entsprechende Maßnahmen zum Erhalt des Fahrwassers auf regelmäßiger Basis durchgeführt werden, um den Aufwand überschaubar zu halten“, unterstreicht Trappe. Dies werde dazu beitragen, die langfristige Nutzbarkeit und Attraktivität des Hooksmeeres zu gewährleisten. 

Aktualisierung: Der Artikel ist am 30. Januar um den Aspekt zur Historie des Schleppers „Dirk“ erweitert worden

Einsatz von Spezialschiff soll Untiefen im Hooksmeer beseitigen

Baggerschif vertieft das Hooksmeer
Im Hooksmeer beseitigt das Fahrzeug „Dirk“ Untiefen, die Sportbooten oftmals zum Verhängnis geworden sind. Foto:: Heinz Martin

Hooksiel (22. 1. 2025) – Die Fahrrinne im Hooksmeer wird aktuell von Schlamm befreit. Das bestätigt Thorsten Sassen von der Wangerland Touristik GmbH (WTG) gegenüber „Hooksiel-Life“. Ein Spezialschiff wirbelt mit einer Egge im Bereich von Untiefen auf dem Grund liegendes Sediment auf, das sich dann an tieferen Stellen wieder absetzen soll. Durch das vom Land Niedersachsen geförderte Projekt soll die Zufahrt von Sport- und Freizeitbooten von der Außenschleuse bis zu den Liegeplätzen im Hooksmeer gesichert werden.

Heinz Martin, Vorsitzender des Wassersportvereins Hooksiel (WSV), hatte auf der Jahreshauptversammlung seines Vereins die Bedeutung des Projektes unterstrichen (siehe unten stehenden Bericht). Die Untiefen seien im Laufe der Jahre beträchtlich angewachsen, so dass Eigner von Jachten mit größerem Tiefgang immer wieder Probleme bekommen hätten. Nach den Worten von Sassen soll der Schlammeinsatz, der am Montag begonnen hat, morgen abgeschlossen werden. 

Das Hooksmeer, die Verbindung zwischen dem Alten Hafen von Hooksiel und der Außenschleuse, ist vor über 40 Jahren im Zuge der Industrialisierung Wilhelmshavens künstlich angelegt worden. Das Gewässer hat große touristische Bedeutung. Beheimatet sind hier unter anderem mehrere Segelvereine, ein Surfclub und eine Wasserskianlage. Zu den Anrainern gehört aber auch die Hooksieler Werft. 

Bei der Finanzierung des Projektes profitiert die WTG von einem Förderprogramm des Landes Niedersachsen zur Ausbaggerung von Sportboot- und Freizeithäfen. Um entsprechende Mittel aus dem Topf hatte sich die Tourismustochter der Gemeinde Wangerland im vergangenen Jahr beworben. Mit Erfolg. Das Land schießt 20.000 Euro, und damit 70 Prozent der voraussichtlich anfallenden Kosten, zu.

Eigentlich hätte die Schlammbeseitigung schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen. Der Projektstart musste aber verschoben werden: Zum einen war kurzfristig kein entsprechendes Spezialschiff verfügbar, zum anderen muss aus ökologischen Gründen die Wassertemperatur stabil unter 12 Grad liegen. 

Weg durchs Wäldchen wieder offen

Bauzaun am Hooksmeer
Der Bauzaun ist abgeräumt. Der Weg ins Hooksieler Wäldchen an der Seeschleuse ist wieder frei. Foto: hol

Hooksiel (11. 6. 2024) – Der Rundweg rund ums Hooksmeer ist wieder passierbar. Wie Mathias Lüdicke, Leiter der NPorts-Niederlassung Wilhelmshaven, gegenüber „Hooksiel-Life“ sagte, sind die Sicherungsarbeiten an der Dammstelle nach der Hooksieler Schleuse abgeschlossen. 

Die landeseigene Hafengesellschaft als Grundeigentümerin hatte dort den Zugang zum „Hooksieler Wäldchen“ auf der Südseite des Hooksmeeres einige Monate lang abgeriegelt, weil die Dammstelle über den Rhynschloot Undichtigkeiten aufwies. Die Ursache für die Aus- und Unterspülungen musste beseitigt werden. 

Die Sperrung des Weges sei ausschließlich aus Gründen der Verkehrssicherheit vorgenommen worden, so Lüdicke. „Wir wollten in Absprache mit der Landesforstverwaltung verhindern, dass sich dort jemand verletzt.“ Jetzt können Spaziergängerinnen und Spaziergänger die Dammstelle wieder sicher überqueren.

Bauzaum am Hooksmeer keine Absage an Ausbau des Rundwegs

Hooksiel (24. 5. 2024) – Ein gut nutzbarer Rundweg rund um das Hooksmeer herum. Das wäre eine echte Bereicherung für das Freizeitangebot in dem Sielort. Ein Konzept für die touristische Aufwertung des künstlich geschaffenen Gewässers hatte vor einigen Monaten („Hooksmeer 2.0“) ein Arbeitskreis um den Hooksieler Tobias Geisen vorgestellt. Es gehört zu den Projekten, die möglicherweise durch Fördermittel des Bundes aus dem Kohlestrukturfonds unterstützt werden könnten.

Bauzaun am Hooksmeer
Der Zugang zum Wanderweg durchs „Hooksieler Wäldchen“ ist komplett abgeriegelt. Der Grund: Die Dammstelle über den Rhynschloot muss saniert werden. Foto: hol

Eine Entscheidung über einen entsprechenden Antrag steht noch aus. Entsprechend groß war die Überraschung, als der Grundeigentümer, die landeseigene Hafengesellschaft NPorts, den Zugang zum „Hooksieler Wäldchen“ auf der Südseite des Hooksmeeres unweit der Schleuse abriegelte.

Schnell schossen Spekulationen ins Kraut. Der Wanderweg durch das Wäldchen ist auch den Winterstürmen noch nicht sicher, vermuteten die einen. Die anderen sprachen von einem neuen Sicherheitskonzept für das angrenzende Wilhelmshavener Industriegebiet mit den dort verlaufenen LNG-Pipelines. Dafür sprach, dass das Wäldchen zu Zeiten, zu denen noch eine Chlorgasleitung zum Voslapper Groden führte, eine potenziell austretende Chlorgaswolke daran hindern sollte, bis nach Hooksiel zu wabern. 

So plausibel, so falsch. „Der Zugang zum Wald wurde abgeriegelt, weil die Dammstelle – eine mit Erde aufgefüllte Überführung – über den Rhynschloot Undichtigkeiten in der Stützmauer oder den Rahmendurchlass aufweist“, hat NPorts jetzt mitgeteilt. Dadurch seien Aus- und Unterspülungen neben und unter der Straße entstanden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sei deshalb die Sperrung mit Absprache der Landesfortverwaltung vorgenommen worden

Ursprünglich sei man von einer kürzeren Sperr-Zeit ausgegangen, heißt es von NPorts. Dann habe sich die Baumaßnahme aber doch verzögert. Das Versprechen der Hafen-Gesellschaft: „NPorts arbeitet an einer Lösungsmaßnahme, damit Spaziergängerinnen und Spaziergänger das Gebiet wieder sicher betreten können.“

Festzuhalten ist also: Der Bauzaun im Wald ist kein Signal, dass eines der Kernelemente von „Hooksmeer 2.0“ schon gescheitert ist, bevor überhaupt politisch über das Projekt entschieden wurde.

157 Millionen Euro für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Lebensqualität

Friesland/Wilhelmshaven/Hooksiel (19. 1. 2024) – Wilhelmshaven und Friesland sind bei den Investitionen zur Kompensation des Ausstiegs aus der Kohle-Verstromung in Wilhelmshaven auf einem guten Weg. Das sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) beim „1. Dialogforum Strukturwandel Wilhelmshaven-Friesland“. 

„Wilhelmshaven ist auf dem besten Weg, die Energiehauptstadt Deutschlands zu werden. Die Errichtung des ersten LNG-Terminals in der neuen Deutschlandgeschwindigkeit hat gezeigt, wie beherzt die Region die Zukunft angeht“, sagte Lies vor Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Kommunalpolitik. „ Und die gemeinsamen Pläne für weitere Anleger, für Pipelines für die Anlandung von Wasserstoff und genauso für Terminal- und Energieinfrastruktur zeigen: Der Leitsatz ‚Industrie folgt Energie‘ gilt.“ 

Erste Projekte in der Umsetzung

Lies erinnerte an die letzten Verhandlungsrunden zur Ausgestaltung der Strukturfonds für Kohleregionen im Jahr 2018: „Am Ende eines 20-stündigen Verhandlungsmarathons ist es uns gelungen, die Mittel für Wilhelmshaven und Helmstedt sicherzustellen.“ Der Region Wilhelmshaven/Friesland stehen bis 2038 insgesamt 157 Millionen Euro aus dem Förderfonds des Bundes zur Verfügung. 

Die ersten Projekte seien bereits in der Umsetzung, weitere in Vorbereitung, ergänzte Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier aus dem Niedersächsischen Regionalministerium. „Wilhelmshaven und das Friesland gehen die Zukunft mit großer Dynamik an. Das Land zieht gemeinsam mit der Region an einem Strang, um Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Lebensqualität vor Ort zu schaffen.“

OB und Landrat hoffen auf Aufschwung

Oberbürgermeister Carsten Feist (parteilos) unterstrich die große Entschlossenheit bei der Gestaltung des Wandels. Es gelte, einen nachhaltigen Aufschwung in Stadt und Region mit attraktiven Arbeitsplätzen und einer hohen Lebensqualität zu gestalten. Frieslands Landrat Sven Ambrosy (SPD) hob die Bedeutung der Transformation für die Region hervor: „Der Wandel macht nicht an der Stadtgrenze halt. Darum kümmern wir uns im engen Schulterschluss zwischen Stadt, Landkreis und der gesamten Jade-Weser-Region um Projekte, die uns dauerhaft Beschäftigung und Wohlstand sichern.“

Bislang sind aus den Strukturhilfen die Hafeninfrastruktur für das LNG-Terminal in Wilhelmshaven sowie das Wasser-Wald-Zentrum des OOWV als Informations- und Bildungszentrum in Schortens auf den Weg gebracht worden. Ende 2023 wurde zudem das Vorhaben „Transformation Wilhelmshaven“ bewilligt, bei dem unter Federführung der Jade Hochschule und des Fraunhofer Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik innovative Industrieprojekte entwickelt und an den Start gebracht werden sollen. Noch im Dezember wurde zudem das „Energy Hub Office“ als unterstützende Projektstruktur für das Unternehmenskonsortium Energy Hub unter Federführung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wilhelmshaven bewilligt.

Wangerland berät noch

Ob und in welcher Höhe Mittel aus dem Kohlestrukturfonds auch in die Gemeinde Wangerland fließen, ist noch ungewiss. Wie Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) kürzlich sagte, gebe es etwa 20 Projektideen, darunter fünf bis sechs größere Vorhaben, die auf die 90-Prozent-Förderung aus dem Topf hoffen. Eines der Projekte befasst sich mit der touristischen Aufwertung des Hooksmeeres (Hooksmeer 2.0)

Aktuell beraten die politischen Gremien darüber, welche der Projekte die Gemeinde unterstützen soll. Erst danach werden die überörtlichen Entscheidungsgremien eingebunden. 

Naherholungsgebiet: Debatte über „Hooksmeer 2.0“ hat begonnen

Hooksmeer Hooksiel
Am Hooksmeer ist es wunderschön. Kann die Anziehungskraft des Gewässers und des umliegenden Freizeitgeländes erhöht werden, um Hooksiel noch attraktiver zu machen? Foto: hol

Hooksiel (5. 11. 2023) – Vor wenigen Tagen hat ein Arbeitskreis um den Hooksieler Tobias Geisen ihr Projekt „Hooksmeer 2.0“ auf „Hooksiel-life“ vorgestellt und um Meinungen der Hooksieler dazu gebeten. Der Kern der Idee: Das Gewässer könnte zu einem echten Naherholungsgebiet mit touristischer Anziehungskraft werden.

Seither ist einiges passiert. Es wurde viel diskutiert, unterschiedliche politische Gruppierungen haben den Vorschlag aufgenommen, vor allem aber nimmt die Debatte Fahrt auf, wie Hooksiel oder auch andere Orte im Wangerland von den Fördermitteln des „Kohleausstiegs-Strukturfonds“ des Bundes profitieren könnten.

Darüber hinaus haben bereits Bürger und Gruppen ihre persönlichen Meinungen und auch kritische Anmerkungen zu dem Projekt über die Email-Adresse infos@hooksiel-life.de mitgeteilt. Weitere dürfen gern folgen. Eine Auswahl:

Von der Arbeitsgruppe Hooksiel

„Die Arbeitsgruppe Hooksiel steht grundsätzlich positiv zu den Plänen,das Gelände am Hooksmeer aufzuwerten. Allerdings sind wir der Meinung, die Erhaltung des Charakters desGeländes darf nicht wesentlich verändert werden – und die Natur und der Naturschutz hat Vorrang vor jeder touristischen Attraktivität. Zum Beispiel darf hier auf keinen Fall eine Moutainbikestrecke entstehen. Wie wir alle wissen, fährt die Überzahl der Biker rücksichtslos durch die Gegend und nimmt keinerlei Rücksicht auf die Natur oder andere Nutzer des Geländes. 

Es muss bei allen und jedem Vorhaben geklärt sein, wer die Folgekosten für die Instandhaltung usw. trägt. Unsere Meinung ist, das dies nicht der Gemeinde aufgebürdet werden kann.“

_____________

Von Gerriet Gerdes, Wangerland

„Mit Interesse habe ich mir die Seite von Hooksiel-life.de angesehen. Dabei hat mir besonders der Bericht über das Hooksmeer 2.0 gefallen, da ich dort immer joggen gehe. Meine Anregungen dazu:

Strand an der Nordseite des Hooksmeers: Der Bereich um die „Muschel“ könnte mit einem Strand versehen werden. Ich finde den Bereich nicht als gut gepflegt. Ohne wäre aus meiner Sicht mit einem Strand und einer entsprechenden Außengastronomie Luft nach oben.

2. Herumliegendes Astwerk: Schön wäre es, wenn der Bewuchs an den Bäumen und Sträuchern vor Saisonbeginn im Freizeitgebiet so zurück geschnitten werden würde, dass bei Sturm nicht immer Strauchwerk auf den Wegen landet. (…).

3. Senken auf den Wegen: Es gibt einige Senken in den Laufwegen. Dort steht nicht nur bei heftigen Niederschlägen das Regenwasser bzw. es ist danach matschig. Ich kenne Gäste, die hier schon 20 Jahre kommen: Sie sagen, dass dort kaum etwas geschieht. Recht haben sie.

4. Ponyreiten: Ich finde es gut, dass Ponyreiten gegenüber der Jaderennbahn in Höhe der Bäderstraße angeboten wird.Aber: Muss dass alles im Rahmen eines unansehnlichen Sammelsuriums aus einem Wohnwagen und Holzverschlägen stattfinden ? Dort gehört ein vernünftiges Holzhaus mit davor gelagerter Terrasse und Sitzmöglichkeiten und ggfs. dann auch ein kleines schickes „Dixi“-Klo hin.

Ich weiß, dass das alles nur Kleinigkeiten sind, die ich hier aufliste. Aber die Gäste sind gedanklich oft mit solchen Dingen befasst.“

__________

Von Bruno Bölts, Hooksiel:

„Ich finde die Idee on Tobias Geisen sehr gut, damit könnte auch mal etwas für Hooksiel gemacht werden. Es gibt soviel schöne Ecken gerade im Bereich des Hooksmeeres, die heute vollkommen ungenutzt sind. Ich rege einen Ideenwettbewerb an, so können die Bewohner von Hooksiel, die sich in diesem Bereich am besten auskennen, ihre Anregungen und Vorschläge einbringen. Ich schlage vor, auf jeden Fall auch mal an die ältere Generation zu denken und zum Beispiel mehrere Ruhezonen an bestimmten Punkten mit schöner Aussicht einzurichten.“

______

Von Nils Ulfers, Hooksiel

„Jene, die bereits durch den südlichen Teil des Naturschutzgebietes spaziert sind und die beeindruckenden großen Bäume sowie den beinahe „Ur-Waldartigen“ Zustand bewundert haben, dürften mir zustimmen: Dieser Ort entfaltet seine wahre Schönheit, wenn er sich selbst überlassen wird. 

In meinen Augen ist das Hooksieler-Wäldchen buchstäblich eine Schutzzone gegenüber dem Wilhelmshavener Industriegebiet, auch wenn dieses immer näher rückt. Ich hoffe inständig, dass keines der vorgeschlagenen Projekte umgesetzt wird, damit wir unser Naturschutzgebiet in seiner reinen Form bewahren können – nämlich als Rückzugsort für Einheimische und Besucher.“