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Samurais sind umgezogen: „Sanfte Kunst“ in neuen Räumen

Wangerland (2. 6. 2026) – Die Kampfsportsparte „Samurai Hohenkirchen“ des SC Wangerland hat ein neues Zuhause. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür eröffneten Vorstandssprecher Christian Doyen und Abteilungsvorsitzende Sabrina Perl das neue „Dojo“ im „Welthus“ in der Bismarckstraße in Hohenkirchen.

Für die zahlreichen Gäste gab es unter anderem Bratwurst, Kaffee und Kuchen sowie jede Menge Informationen. Gekommen waren neben Sportlern aus der Gemeinde auch befreundete Dojos aus ganz Norddeutschland

SCW-Sprecher Christina Doyen (re. ) erinnerte bei der Einweihung der neuen Räume an die Entstehung der „Samurai Hohenkirchen“. Foto: SCW

Die „sanfte Kunst“ des Kampfsports wird im Wangerland bereits seit 34 Jahren betrieben. Die Wurzeln der heutigen SCW-Sparte wurden nach den Worten von Doyen 1992 beim MTV Hohenkirchen gelegt. 2006 wechselten die Kampfsportler mit rund 80 Aktiven zu Eintracht Wangerland, einer der Vereine, die im vergangenen Jahr mit dem FCN Hooksiel und Rot-Weiß Tettens zum SCW verschmolzen.

Das Leitbild: Unterricht nach traditionellen Werten mit moderner Note. Gelehrt werden die Selbstverteidigungs-Disziplinen Jiu-Jitsu, Ken Jitsu (mit Schwert), So Jitsu (Langwaffen), Kick-Boxen sowie Bogenschießen und Tae Bo (Fit mit Kicks und Boxbewegungen). Dabei gehe es um Fitness, sportlichen Wettkampf, aber auch – gerade in der Jugendarbeit – um Erziehung.

Seit 2006 waren die Kampfsportler in der „Futterkrippe“ untergebracht, die seinerzeit vom langjährigen Leiter Erich Perl und Petra Perl zur Sportstätte umgebaut worden war. Doch die räumlichen Möglichkeiten dort waren begrenzt, zumal die Zahl der Mitglieder auf inzwischen 129 Mitglieder (davon 62 Erwachsene) gestiegen ist.

Seit dem Tod von Erich Perl führt Tochter Sabrina, unterstützt durch ihre Schwestern und Mutter, die Kampfsportler. Im Zuge der Verschmelzung zum SC Wangerland ergab sich die Möglichkeit, im „Welthus“ neue Räumlichkeiten zu mieten und mit viel ehrenamtlicher Arbeit herzurichten. Die Räume wurden gestrichen, neue Trainingsmatten angeschafft. Die Trainingsspiegel der dort ausgezogenen Tanzschule werden übrigens weiter genutzt für die „sanfte Kunst“.

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