Wangerland (18. 1. 2026) – 18, 20, 22 … Das Wangerland ist reizend. Wer Zweifel hat, der hätte sich am Freitagabend im Restaurant „Zum Deichgrafen“ in Förrien davon überzeugen können. Hier trafen sich die Mannschaften zum traditionellen „Vier-Dörfer-Skat“. Um es vorweg zu nehmen: Förrien setzte sich vor Oldorf, Friederikensiel und Hohenkirchen durch.

Das Turnier wird – sieht man von einer Pause während der Corona-Pandemie ab – seit Jahrzehnten einmal im Jahr ausgetragen. Zu den Teams gehören acht Spieler pro Dorf. Es werden drei Runden mit jeweils 16 Spielen gespielt. An jedem Tisch sitzt ein Spieler aus jedem Dorf. Die Zuordnung wird ausgelost. Das Kartenglück entscheidet.
Glück? Keineswegs. Zumindest sehen das die Buben aus Förrien so. Sie traten schon in T-Shirts mit der Aufschrift „Sieger 2026 – Vier-Dörfer-Skat“ an. Und tatsächlich konnte das Team dann seinen Sieg aus dem Vorjahr mit 3569 Punkten klar bestätigen. Die Oldorfer kamen auf 2789 Punkte, die Friederikensieler auf 2404 und die Hohenkirchener auf 2045 Punkte.
Zum besten Einzelspieler des Abends wurde Hugo Woltmann aus Förrien gekürt, der allein 734 Punkte erspielte. Auf den Plätzen folgten die Oldorfer Ewald Hobbie und Dirk Müller mit 682 bzw. 622 Punkten. Zur Belohnung gab es im Anschluss an die Spiele ein leckeres Schnitzel-Gericht – für alle Spieler.
Ganz so siegesgewiss was das Team aus Förrien aber wohl im Vorfeld doch nicht. Wie Mitspieler Frank Hensel verriet, trug die Mannschaft die Sieger-T-Shirts aus dem Jahr 2020. „Die 6 haben wir nur übergeklebt …“






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