Jadebusen (15. 5. 2926) – Um küstennahe Fanggebiete ging es jetzt in einem Gespräch der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Karin Logemann (SPD) aus Berne und dem Fischer Jan-Walke Schröder am Dangaster Hafen. Schröder machte deutlich, dass insbesondere Fischer, die mit kleineren Fahrzeugen unterwegs sind, auf Priele und andere küstennahe Fanggebiete angewiesen sind. Eine weitere Einschränkung sei existenzgefährdend.

Die Politikerin aus der Wesermarsch, die unter anderem Fraktionssprecherin für Fischereipolitik ist, sagte den Fischern ihre Unterstützung zu. Sie wurde begleitet von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, dessen Stellvertreterin Anke Kück (beide SPD), Manfred Hoffmann vom Kurverein Dangast und den Vareler Sozialdemokraten Sören Mandel und Jan Lehmann.
Alle versicherten Jan-Walke Schröder ihre Unterstützung zum Erhalt von Fanggebieten im Jadebusen und in der Jade zu. „Es darf keine faktischen Berufsverbote geben“, betonte Wagner, der die wirtschaftliche Bedeutung der Küstenfischerei für Varel besonders hervorhob. Erst kürzlich hatte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen (Wangerland) dafür ausgesprochen, bei der Auswahl möglicher Schutzgebiete unbedingt die Fischer mit einzubeziehen.
Verunsichert sind die Niedersächsischen Küstenfischer wegen einer EU-Vorgabe, die die Ausweisung weiterer strenger Schutzgebiete vorsieht und vom Land Niedersachsen umgesetzt werden muss. Suchräume für mögliche Schutzgebiete werden derzeit identifiziert. Die Fischer fordern, dabei beteiligt zu werden.















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