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Glosse: Wintervergnügen Chance für Ganzjahres-Tourismus

Hooksiel (6. 1. 2026) – Der Tourismus im Wangerland steckt in der Krise. Zumindest sind im Zuge der Insolvenz der Wangerland Touristik GmbH erhebliche Veränderungen zu erwarten – und nötig. Eine Anforderung an die Branche: Nach der Schließung des Meerwasser-Hallenwellenbades in Hooksiel benötigt der Standort neue Alleinstellungsmerkmale.

An der Skisprungpiste am Hooksieler Deich lassen sich Weiten von bis zu fünf Metern erzielen. Fotos: Bernhard Köster

Pünktlich zum neuen Jahr hat der Schnee den Ort und die gesamte Nordseeküste in winterliches Weiß gehüllt. „Während die deutschen Adler bei der Vierschanzen-Tournee in den Alpen hinterherspringen, trainiert der Nachwuchs im Skistadion an der Jaderennbahn“, ist dem Hooksieler Bernhard Köster aufgefallen. „Auf der Deichschanze erreicht mein Sohn Leonard Weiten von bis zu fünf Metern. Und im Anschluss geht es auf die Runden in der Winter-Trabrennbahn nebenan.“ 

Damit könnte ein neuer Trend zum Ganzjahres-Tourismus in Hooksiel gesetzt werden, stellt Köster scherzhaft fest. „Nach der notwendigen Deicherhöhung im Zuge des Klimawandels kann auch ein Snowbard-Parcours angelegt werden. Dazu eine Skihalle auf der alten Mülldeponie an der Grenze zur Stadt Wilhelmshaven, ähnlich wie das Vorbild in Neuss – und das Wintersport-Eldorado wäre perfekt.“ Eine echte Perspektive, so Köster, zumal auch die Graft um das Gästehaus das Potenzial für ein Eisstadion habe. 

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