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Jochen Holzschuh dominiert den dritten Renntag in Hooksiel

Hooksiel (23. 7. 2026) – Es war der Abend von Jochen Holzschuh. Der Trainer aus Düren fuhr mit drei unterschiedlichen Pferden drei Siege ein und buchte zudem noch zwei zweite Plätze auf sein Konto. Das mit 3000 Euro höchst dotierte Rennen des Abends um den Großen Preis der Nordfrost GmbH allerdings ging an Christa Louwersheimer, die mit „Joan Collins“ vor Holzschuh durchs Ziel fuhr. Das dieser Sieg durchaus überraschend war, zeigte die Wettquote. Wer „Joan Collins“ als Sieger getippt hatte, konnte für 10 Euro Einsatz immerhin 87 Euro einheimsen.

Die Besucher des zweiten Renntages des Hooksieler Rennvereins nutzten fleißig die Gelegenheit, ihre Eintrittsgeld durch die richtige Vorhersagte von Renneinläufen zurückzugewonnen. Foto: hol

Insgesamt dürfte der Rennverein Hooksiel mit dem Verlauf seines zweiten Renntages zufrieden gewesen sein. Gut 2500 Zuschauer säumten die Rennbahn im Hooksieler Freizeitgelände. Und auch das Wetter spielte zumindest den überwiegenden Teil des Abends mit. Dem Geläuf jedenfalls konnten die leichten Schauer nichts anhaben. Und die Zuschauer waren durchweg mit Regenjacken und Schirmen ausgestattet oder konnten sich unterstellen, um die wenigen feuchten Minuten zu überbrücken.

Der Umsatz an den Totalisatoren und bei den Online-Wetten lag mit an die 30.000 Euro deutlich höhe als am ersten Renntag vor einer Woche. Aber auch diesmal waren die Wetter gut beraten, wenn sie sich an den Empfehlungen und Wett-Tipps der Trabsport-Experten des Veranstalters orientierten.

Die gut 2500 Besucher an der Hooksieler Trabrennbahn erlebten etliche spannende Rennverläufe. Foto: hol

Als überraschend eingestuft waren darf noch der Sieg von Danny den Dubbeleden im Rennen um den Großen Preis der Volksbank Jade-Weser. Auch hier wurden wurde die richtige Sieg-Wette 88 bis 10 Euro ausgezahlt. Wer gar den Einlauf der ersten drei Pferde richtig vorhergesagt hatte, durfte sich über über 3786 Euro freuen.

Spannend auch das sechste Rennen, das „Napoleon“ mit Thies Cordes aus dem Ammerland im Sulky auf den letzten Metern vor der Zielgerade knapp für sich entschied. Kurios: Unmittelbar vor dem Start wurden drei Zuschauer nach ihrer Einschätzung für das Rennen gefragt. Alle setzten fest auf Cordes. Das Duell der Amazonen im einzigen Trabreiten-Wettkampf des Abends entschied übrigens Favoritin Ronja Walter auf „DeAngelo ForChildren“ für sich. In der Vorwoche hatte sich sich noch Sytske de Vries geschlagen geben müssen. Einen Sieg fuhre zudem noch Dennis von Holdt ein.

Der dritte und letzte Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn startet am nächsten Mittwoch, 29. Juli, um 18 Uhr. Dann, so der Plan, will auch der Vorsitzende des Hooksieler Rennverein, Immo Müller, wieder persönlich mit einem Gespann ins sportliche Geschehen auf der Grasrennbahn eingreifen.

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