Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Alle Beiträge zum Thema “Rennverein”

Jochen Holzschuh räumt zum Saisonfinale noch einmal richtig ab

Hooksiel (30. 7. 2026) – Die einen freuen sich über gute Platzierungen und geglückte Wetten. Die anderen machen sich Sorgen um das Wohl der Tiere. Mit 3.300 Zuschauern ist am Mittwoch die Rennsaison 2026 des Hooksieler Rennvereins erfolgreich zu Ende gegangen. Trotz Temperaturen bis an die 30 Grad gab es weder bei Fahrerinnen und Fahrern noch bei den Pferden Ausfälle. Der Rettungsdienst musste lediglich einem Zuschauer helfen.

Jochen Holzschuh (rechts) ist der Fahrer der Trabrennsaison in Hooksiel. Das Bild zeigt ihn bei einer der vielen Siegerehrungen am Mittwoch. Ganz links: Der 2. Vorsitzende des Hooksieler Rennvereins Timo Zippermayer. Foto: hol

Auch der dritte Renntag lockte wieder zahlreiche Besucher auf die Jaderennbahn. Der Rennverein spricht von einem „gelungenen Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison“. Die Saison umfasste drei Renntage. Insgesamt, so der Rennverein, habe man 8.800 Zuschauer am Hooksieler Grasgeläuf am Deich begrüßen können. 

Ronja Walter gewinnt Trabreiten

Erstmals zeichnete der Verein in diesem Jahr den erfolgreichsten Fahrer der Saison aus. Die Auszeichnung ging an Jochen Holzschuh, der sich mit seinen starken Leistungen den Titel des Seriensiegers 2026 sicherte. Am Mittwochabend gewann der der Profifahrer aus Dülmen mit unterschiedlichen Pferden alle sechs Trabrennen. In die Siegerliste der wettbaren Rennen eintragen konnte sich lediglich noch Ronja Walter beim Trabreiten. 

An der Bäderstraße vor der Rennbahn hielten Tierschützer eine Mahnwache ab. Für sie sollten „Tiere keine Sportgeräte“ sein. Foto: hol

Nicht bejubelt wurde der erfolgreiche Trabrennfahrer von der Gruppe von Tierschützern, die sich an allen drei Renntagen an der Bäderstraße zu einer Mahnwache eingefunden hatte. Ihre Botschaft konnte man auf Transparenten lesen: „Tiere sind keine Sportgeräte“ oder „Wetten ja, aber ohne Tiere“. Auslöser der Proteste ist nach den Worten von Tobias Thelemann ein Unfall auf der Trabrennbahn gewesen, bei dem 2023 ein Pferd tödlich verletzt wurde.

Rennverein dankt Sponsoren und Helfern

Der Hooksieler Rennverein zieht ein durchweg positives Fazit der diesjährigen Saison. An allen Renntagen habe eine hervorragende Stimmung geherrscht, die Rennen seien sportlich hochklassig besetzt gewesen und die Besucher hätten für eine besondere Atmosphäre auf der Jaderennbahn gesorgt. Zur guten Stimmung trug beim letzten Renntag auch ein Ponyrennen bei. Vereinsvorsitzender Immo Müller: „Der Verein bedankt sich bei allen Gästen, Sponsoren, Helfern sowie den Aktiven für die Unterstützung und freut sich bereits auf die Rennsaison 2027.“

Beim letzten Renntag der Saison erlebten 3300 Zuschauer packende Rennen, bei denen aber fast immer Jochen Holzschuh (Nummer 5) mit unterschiedlichen Pferden am Ende vorn lag. Foto: hol

Zumindest die Rennsaison 2027 dürfte noch nicht von den laufenden Bemühungen der landeseigenen Hafengesellschaft NPorts als Grundeigentümerin und der Gemeinde Wangerland betroffen sein, das Areal der Trabrennbahn künftig für touristische Zwecke nutzen zu wollen. Sollte sich ein Investor etwa für ein Hotel oder eine Freizeitanlage finden, müsste zunächst über ein Bauleitverfahren Baurecht für ein entsprechendes Projekt geschaffen werden. So ein Verfahren dauert in der Regel mindestens zwei Jahre.

Holzschuh auf dem Weg zum „Fahrer des Jahres in Hooksiel“

Hooksiel (27. 7. 2026) – Trabrennfreunde dürfen sich auf einen weiteren Renntag in Hooksiel freuen. Am Mittwoch, 29. Juli, richtet der Rennverein Hooksiel seine dritte und letzte Rennveranstaltung in diese Saison aus. Beginn ist um 18 Uhr. Insgesamt stehen sieben Trabrennen auf dem Programm.

Lukrative Wettquoten

Dass sich ein Besuch der Hooksieler Renntage lohnen kann, haben die beiden ersten Renntage an der Bäderstraße bewiesen. Neben kulinarischen Leckerbissen, spannendem Trabrennsport und der beliebten Wettgutschein-Verlosung sorgten lukrative Wettquoten für Gesprächsstoff.

Am letzten Renntag der Saison in Hooksiel steht auch ein Ponyrennen auf dem Programm. Foto: Rennverein

Selbst für gut und leicht zu wettende Favoriten beziehungsweise Mitfavoriten wurden teilweise doppelt bis dreifach höhere Auszahlungen erzielt, als man sie von anderen Bahnen gewohnt ist. Als „geradezu spektakulär“ bewerten die Veranstalter die Quoten, die am zweiten Renntag vor allem in den Königsdisziplinen – Zweier- und Dreierwette – erzielt wurden. Gleich im ersten Rennen des Tages, einem Trabreiten, setzte sich der haushohe Favorit „DeAngelo For Children“ mit Ronja Walter erwartungsgemäß durch. Dahinter belegten „Nitro Greenwood“ und „Marco’s Wish“ die Plätze zwei und drei. Wer diese Reihenfolge exakt vorausgesagt hatte, erhielt für 10 Euro Einsatz mehr als 1.000 Euro zurück.

Spannendes Finale

Etwas einfacher zu treffen ist die Zweierwette, bei der lediglich Sieger und Zweitplatzierter in der richtigen Reihenfolge vorhergesagt werden müssen. Quotentechnisch muss sie sich aber keineswegs hinter der Dreierwette verstecken. So wurden für den Einlauf „Zaafar“ (Danny den Dubbelden) vor „Nitro Greenwood“ im „Großen Preis der Volksbank Jade-Weser eG“ beachtliche 605:10 ausgezahlt, die passende Dreierwette brachte sogar 3.786:10. 

Am dritten Renntag will Jochen Holzschuh den begehrten Titel „Fahrer des Jahres in Hooksiel“ nach Dülmen entführen. Der gebürtige Schwabe begann seine berufliche Laufbahn einst als Schreiner, ehe er in den Trabrennsport wechselte. Nach seinen Erfolgen mit Shanty (2), Cracker Jack, Ito und Zapado S führt er die Fahrerwertung souverän an. Einzig Frank Westerveldt kann ihm den Titel noch streitig machen.

Müller nicht am Start

Auf einen Lokalmatadoren müssen die Hooksieler unterdessen weiter verzichten. Rennvereins-Vorsitzender Immo Müller wird entgegen der ursprünglichen Planung auch am dritten Renntag nicht mit seinem Pferd „Elma OE“ an den Start gehen.

Sportlichen Höhepunkt des Tages dürfte das mit 2.100 Euro dotierte Rennen um den „Großen Preis der LzO“ werden. Dort vertraut Holzschuh auf die zweimalige Hooksiel-Siegerin „Shanty“. Aber die zehnjährige „Joan Collins“ mit Christa Louwersheimer wird sich kaum kampflos geschlagen geben. Auch „Napoleon“ mit Thies Cordes zählt zu den ausgewiesenen Hooksiel-Spezialisten.

Freunde einer Überraschung sollten „Sky Dance“ mit Hans-Jürgen von Holdt im Blick behalten, raten die Fachleute vom Rennverein. Das Gespann sah vor Wochenfrist bereits wie der sichere Sieger aus, verlor den möglichen Erfolg jedoch durch einen unglücklichen Galoppsprung unmittelbar vor der Ziellinie. Keineswegs abzuschreiben ist auch „Let it be Petnic“ mit Frank Westerveldt. 

Attraktion Ponyrennen

Ein weiterer Höhepunkt des Abends dürfte das traditionelle Ponyrennen werden. Zehn Ponys und ihre jungen Reiterinnen und Reiter gehen dabei ohne Sulky auf die Strecke und kämpfen mit viel Ehrgeiz um die besten Platzierungen. Das Rennen wird außerhalb des Toto ausgetragen, sodass hierfür keine Wetten angeboten werden. 

Wangerland Touristik Thalassa
– Werbeanzeige –

Jochen Holzschuh dominiert den dritten Renntag in Hooksiel

Hooksiel (23. 7. 2026) – Es war der Abend von Jochen Holzschuh. Der Trainer aus Düren fuhr mit drei unterschiedlichen Pferden drei Siege ein und buchte zudem noch zwei zweite Plätze auf sein Konto. Das mit 3000 Euro höchst dotierte Rennen des Abends um den Großen Preis der Nordfrost GmbH allerdings ging an Christa Louwersheimer, die mit „Joan Collins“ vor Holzschuh durchs Ziel fuhr. Das dieser Sieg durchaus überraschend war, zeigte die Wettquote. Wer „Joan Collins“ als Sieger getippt hatte, konnte für 10 Euro Einsatz immerhin 87 Euro einheimsen.

Die Besucher des zweiten Renntages des Hooksieler Rennvereins nutzten fleißig die Gelegenheit, ihre Eintrittsgeld durch die richtige Vorhersagte von Renneinläufen zurückzugewonnen. Foto: hol

Insgesamt dürfte der Rennverein Hooksiel mit dem Verlauf seines zweiten Renntages zufrieden gewesen sein. Gut 2500 Zuschauer säumten die Rennbahn im Hooksieler Freizeitgelände. Und auch das Wetter spielte zumindest den überwiegenden Teil des Abends mit. Dem Geläuf jedenfalls konnten die leichten Schauer nichts anhaben. Und die Zuschauer waren durchweg mit Regenjacken und Schirmen ausgestattet oder konnten sich unterstellen, um die wenigen feuchten Minuten zu überbrücken.

Der Umsatz an den Totalisatoren und bei den Online-Wetten lag mit an die 30.000 Euro deutlich höhe als am ersten Renntag vor einer Woche. Aber auch diesmal waren die Wetter gut beraten, wenn sie sich an den Empfehlungen und Wett-Tipps der Trabsport-Experten des Veranstalters orientierten.

Die gut 2500 Besucher an der Hooksieler Trabrennbahn erlebten etliche spannende Rennverläufe. Foto: hol

Als überraschend eingestuft waren darf noch der Sieg von Danny den Dubbeleden im Rennen um den Großen Preis der Volksbank Jade-Weser. Auch hier wurden wurde die richtige Sieg-Wette 88 bis 10 Euro ausgezahlt. Wer gar den Einlauf der ersten drei Pferde richtig vorhergesagt hatte, durfte sich über über 3786 Euro freuen.

Spannend auch das sechste Rennen, das „Napoleon“ mit Thies Cordes aus dem Ammerland im Sulky auf den letzten Metern vor der Zielgerade knapp für sich entschied. Kurios: Unmittelbar vor dem Start wurden drei Zuschauer nach ihrer Einschätzung für das Rennen gefragt. Alle setzten fest auf Cordes. Das Duell der Amazonen im einzigen Trabreiten-Wettkampf des Abends entschied übrigens Favoritin Ronja Walter auf „DeAngelo ForChildren“ für sich. In der Vorwoche hatte sich sich noch Sytske de Vries geschlagen geben müssen. Einen Sieg fuhre zudem noch Dennis von Holdt ein.

Der dritte und letzte Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn startet am nächsten Mittwoch, 29. Juli, um 18 Uhr. Dann, so der Plan, will auch der Vorsitzende des Hooksieler Rennverein, Immo Müller, wieder persönlich mit einem Gespann ins sportliche Geschehen auf der Grasrennbahn eingreifen.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Erneut acht spannende Rennen auf Hooksieler Trabrennbahn

Hooksiel (20. 7. 2026) – Die Saison des Hooksieler Rennverein geht in die zweite Runde. Beim Renntag am Mittwoch, 22. Juli, stehen ab 18 Uhr bei acht Rennen des Tages gleich zwei „Große Preise“ auf dem Programm. Mit dem „Großen Preis“ der Nordfrost GmbH wird eines der höchstdotierten Rennen der Saison mit einemGesamtpreis von 3.000 Euro ausgefahren. Hinzu kommt der „Große Preis“ der Volksbank Jade-Weser, der mit 2.100 Euro dotiert ist.

Auch für den zweiten Renntag am Mittwoch erwarten die Veranstalter viele knappe Zieleinläufe. Foto: hol

Veranstalter, Fahrer und Zuschauer freuten sich am vergangenen Mittwoch gleichermaßen über einen gelungeneRennabend. Wer bei einer Wetter erfolgreich war, durfte sich oft auch über sehr gute Quoten freuen, obwohl die meisten Sieger aus dem Kreis der Mitfavoriten kamen. So wurden  etwa für den Auftaktsieg von „Paljas Vryenesse“ (Frank Boenke) in einem kleinen Sechserfeld sensationelle 69 Euro für 10 Euro Wetteinsatz bezahlt. Und auch die weiteren Quoten von 54:10 oder 49:10 konnten sich sehen lassen. 

Gezeigt hat sich am ersten Renntag auch, dass es bei der „Zweiten Chance“ nicht bei einem 20-Euro-Gutschein für eine Niete bleiben muss. So setzte einer der Gewinner seinen kleinen Gewinn im sechsten Rennen ein und sagte den Einlauf Shanty vor Napoleon richtig voraus. Sein Lohn: 392 Euro.

Die Sieg-Fahrer der Vorwoche sind übrigens auch diese Woche wieder am Start. Der Renntag startet mit einem Trabreiten im ersten Rennen. Hier starten die Reiter mit ihren Pferden (ohne Sulky) je nach Leistungsstärke von drei unterschiedlichen Startpositionen. Mit dabei auch Vorwochen-Sieger „Ginkgo Rocq“, der erneut von seiner Erfolgsreiterin Sytske de Vries aufgeboten wird. Einziger Wermutstropfen dabei ist die 50-Meter-Zulage, die der Franzose auszugleichen hat. 

Schon im zweiten Rennen ist wieder Trainer Jochen Holzschuh aus Dülmen mit „Shanty“ am Start, einem der Sieger der Vorwoche. Holzschuh, der unter anderem seine Frau Julia als fahrerische Verstärkung mit nach Hooksiel bringt, wird wieder mehrfach an den Start gehen. Bis hin zu den abschließenden Hauptrennen um die „Großen Preise“ versprechen die Veranstalter wieder Spannung pur „und hoffentlich erneut tollen Quoten“. Der dritte und letzte Renntag der Saison folgt dann am Mittwoch, 29. Juli.

Wangerland Touristik Thalassa
– Werbeanzeige –

3000 Besucher verfolgten gelungenen Auftakt in die Rennsaison

Hooksiel (16. 7. 2026) – Der Auftakt in die Rennsaison auf der Hooksieler Trabrennbahn ist gelungen. Bei herrlichem Wetter begrüßte der Hooksieler Rennverein am Mittwochabend rund 3000 Zuschauerinnen und Zuschauer zu insgesamt sieben Rennen. Überwiegend belegten dabei die von Fachleuten favorisierten Gespanne die vorderen Plätze. Wer bei seinen Wetten auf Sieg und Platzierungen den vom Rennverein im Vorfeld verbreiteten Tipps gefolgt war, dürfte jedenfalls einen guten Schnitt gemacht haben.

Gebannt verfolgen die Zuschauer die Positionskämpfe bei den Rennen auf der Hooksieler Trabrennbahn. Foto: hol

Rennvereins-Vorsitzender Immo Müller begrüßte die Besucher auf der bestens präparierten Anlage und dankte insbesondere den Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft, ohne deren Unterstützung die Trabrenn-Veranstaltungen so nicht möglich wären. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Traditionsveranstaltung auch in den nächsten zwei bis drei Jahren noch in gewohnter Form angeboten werden kann.

Hintergrund für die zeitliche Begrenzung dürften die Überlegungen der Niedersächsischen Hafengesellschaft (NPorts), der Grundeigentümerin, sein, die aktuell für das Rennbahn-Areal Investoren etwa für einen Hotelbau sucht. Die nächsten Renntage am Mittwoch 22. und 29. Juli, Beginn jeweils um 18 Uhr, werden davon aber auf keinen Fall beeinträchtigt sein.

Der Stimmung an diesem Mittwoch litt unter der ungewissen Zukunftsperspektive nicht. Sowohl die am Deich verteilten Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Gäste im Innenbereich der Rennbahn hatten sichtlich Spaß an den sportlichen Wettkämpfen, feuerte Fahrer und Pferde an und bejubelten die Sieger und dien Platzierten.

Trabrennfahrer Frank Boenke bei der Siegerehrung. Er sicherte sich mit „Paljas Vryenesse“ den Sieg im Auftaktrennen der Saison. Foto: hol

Mit zwei ersten Plätzen erfolgreichste Fahrer waren Frank Westerveld und Jochen Holzschuh. Darüber hinaus trugen sich in die Siegerliste Frank Boenke, Joachim Hay und Sytske de Vries ein, die mit „Ginkgo Rocq“ die favorisierte Ronja Walter mit „Huis Clos“ beim einzigen Trab-Reiten-Wettbewerb des Tages auf Platz zwei verwies.

Vereinsvorsitzender Müller war selbst nicht am Start, da er aktuell kein konkurrenzfähiges Pferd habe. Vereinsikone Günther Lühring (83), Mitglied der „Hall of Fame“ des deutschen Trabrennsports, hat nach gesundheitlichen Problemen seine aktive Trabrennfahrer-Karriere beendet.

Rennverein nach schwierigem Jahr wieder zuversichtlich

Hooksiel/Förrien (25. 2. 2026) – Der Hooksieler Rennverein e.V. plant für dieses Jahr erneut drei Renntage. Die Großveranstaltungen sollen am 15., 22. und 29. Juli, jeweils Mittwochs, auf der Trabrennbahn in Hooksiel stattfinden. Der Vorstand zeigte sich auf der Mitgliederversammlung im Restaurant „Zum Deichgrafen“ in Förrien vorsichtig optimistisch, da in diesem Zeitraum weniger Konkurrenz-Veranstaltungen erwartet werden als in den Vorjahren. Entscheidend für den Erfolg bleibe jedoch die Zahl der teilnehmenden Pferde sowie die Wetterlage.

Blicken zuversichtlich in die Zukunft: Die Vorstandsmitglieder (von links) Petra Kohlbuß (Planung), Jana-Sophie Kohnke (Kassenwart), Immo Müller (1. Vorsitzender), Anna Janssen (3. Vorsitzende) und Marco Will (Pressewart). Foto: Rennverein

An der Versammlung nahmen rund 50 Mitglieder teil. Der 1. Vorsitzende Immo Müller blickte in seinem Jahresbericht auf ein herausforderndes Rennjahr 2025 zurück. Von drei geplanten Renntagen konnten aufgrund anhaltend schlechter Witterung lediglich zwei durchgeführt werden. Neben dem Wetter stellte auch der weiterhin spürbare Pferdemangel eine Belastung dar. Müller dankte ausdrücklich den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Landjugend für deren engagierte Unterstützung bei den Vorbereitungen und während der Renntage.

Kassenwartin Jana-Sophie Kohnke stellte den Kassenbericht vor. Bedingt durch den Ausfall des letzten Renntages verzeichnete der Verein im Vergleich zum Vorjahr deutliche Einnahmerückgänge, insbesondere bei den Eintrittsgeldern und im Toto-Bereich. Dennoch konnte das Geschäftsjahr durch reduzierte Ausgaben sowie eine Erbschaft mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. 

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ informierte der Vorstand über die Überlegungen der Flächeneigentümerin, der Niedersächsischen Hafengesellschaft NPorts, zur möglichen touristischen Entwicklung des Hooksieler Freizeitgeländes und der Rennbahn. Der Verein werde die weiteren Entwicklungen aufmerksam begleiten. Die Versammlung klang in geselliger Atmosphäre mit dem traditionellen Kohlessen aus.

Jaderennbahn überschwemmt: Dritter Renntag abgesagt

Hooksiel (4. 8. 2025) – Der für diesen Mittwoch geplante dritte Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn fällt aus. Wie der Hooksieler Rennverein mitteilt, habe man die Veranstaltung „schweren Herzens“ absagen müssen. „Die seit über einer Woche anhaltenden extremen Regenfälle haben das Gelände der Jaderennbahn stark in Mitleidenschaft gezogen.“

Nichts geht mehr auf der Jaderennbahn: Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage hat der Rennverein Hooksiel seinen dritten Renntag abgesagt. Das aufgeweichte Geläuf könnte für Pferd, Reiter und Gespannfahrer gefährlich werden. Betroffen sind auch die Ponyreiterinnen, die an den ersten beiden Renntage unterhaltsame Show-Rennen geboten haben. Foto: hol

Seit dem Renntag am vergangenen Mittwoch wurden bis heute 120 Millimeter Regen gemessen. Und für Morgen und Übermorgen seien weitere Niederschläge angesagt.

„Das Geläuf, die Zuschauerbereiche und auch die Innenbahn, auf der sich während der Veranstaltung die Rennleitung bewegt, sind großflächig überschwemmt. Eine Durchführung unter diesen Bedingungen ist nicht verantwortbar“, so der Pressesprecher des Rennvereins Marco Will. Das vom letzten Renntag vorgeschädigte Gelände habe aufgrund der andauernden Niederschläge keine Chance gehabt abzutrocknen.

Voraussichtlich kein Ersatztermin

Einen Ersatztermin für den Renntag wird es voraussichtlich nicht geben. „Mit Hochdruck haben wir versucht, einen Ersatztermin in der kommenden Woche zu bekommen“, so Will. „Dafür sind jedoch Genehmigungen durch die zuständigen Verbände und Ministerien erforderlich, was sich aktuell als äußerst schwierig erweist. Nach ersten Aussagen der zuständigen Institutionen ergibt sich, dass ein angestrebter Ersatztermin unrealistisch ist.“Auch wenn den Verantwortlichen beim Rennverein die Absage schwer gefallen sei. „Die Sicherheit der Gespanne und aller Beteiligten an erster Stelle.“

Tickets werden rückerstattet

Alle bereits im Online-Vorverkauf erworbenen Tickets werden vollständig und automatisch rückerstattet. Eine Beantragung ist nicht erforderlich. Hard-Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Müller fährt ersten Heimsieg für Hooksieler Rennverein ein

Hooksiel (31. 7. 2025) – Der Rennverein Hooksiel konnte an seinem zweiten Renntag den ersten Heimsieg verbuchen. Gleich beim ersten Traberrennen des Abends gelang mit Immo Müller dem 1. Vorsitzenden des ausrichtenden Vereins ein Start-Ziel-Sieg. 

Mit deutlichem Vorsprung sicherte sich Immo Müller mit Elmo‘s Fire (Nummer 4) den Sieg im ersten Rennen des Renntags. Foto: hol

Müller war mit „Elmo’s Fire“ als Favorit ins Rennen gegangen. Der Traber ließ während des gesamten Rennens keinen Zweifel darauf aufkommen, dass es diesmal nach der 2200 Meter langen Strecke als Gewinner durch Ziel kommen wird. Noch am ersten Renntag hatte eine Galoppade dem Duo den Sieg gekostet. Platz zwei belegte Manfred Walter mit Avyno.

Favoritensiege bei Dauerregen

Bei regnerischem Wetter verfolgten am „Hafenrenntag“ rund 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer die sieben Traberrennen sowie die beiden Showeinlagen – ein Pony-Galopp-Rennen sowie eine Wettfahrt von Mini-Trabern mit Kindern im Sulky. Die Wetter hatten bei den meisten Rennen einfaches Spiel. Zumeist setzten sich auf dem nassen, aber bestens präparierten Geläuf der Grasrennbahn die favorisierte Gespanne durch – was entsprechend niedrige Gewinnquoten zur Folge hatte. Wer etwa 10 Euro auf Immo Müller als Sieger gesetzt hatte, erhielt dafür lediglich 16 Euro zurück. 

Holzschuh erneut erfolgreich

Die höchste Quote fuhr das zweite siegreiche Mitglied des Hooksieler Rennvereins im letzten Rennen des Abends ein. Hier setzte sich Thies Cordes mit Napoleon durch. Die Quote für einen richtigen Siegertipp: 40 für 10 Euro. Erfolgreichster Fahrer des Abend war erneut Jochen Holzschuh aus Dülmen, der zwei Rennen für sich entscheiden konnte.

Der dritte und letzte Renntag in Hooksiel findet am nächsten Mittwoch, 6. August, statt. Der erste Start erfolgt erneut um 18 Uhr.

– Werbeanzeige –

Hafenwirtschaft sponsert Preise für Trabrennen in Hooksiel

Hooksiel (29. 7. 2025) – Der Hooksieler Rennverein lädt für Mittwoch, 30. Juli, zu seiner zweiten Trabrennveranstaltung dieser Saison ein, zum der sogenannte „Hafenrenntag“, an dem vornehmlich Unternehmen der Hafenbranche die Rennen unterstützen.

Favorit oder Außenseiter, wer gewinnt das Rennen? Mit dieser Frage werden sich an diesem Mittwoch voraussichtlich erneut mehrere Tausend Besucher beim 2. Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn beschäftigen. Foto: hol

Mit einem Totalisatorumsatz von mehr als 51.000 Euro am ersten Renntag war der Veranstalter durchaus zufrieden. 80 Prozent davon werden an die wettenden Gäste ausgezahlt. Von den verbleibenden 20 Prozent zahlt der Rennverein die Rennpreise, inklusive Züchterprämien. 

Auch die Quoten der verschiedenen Wetten waren mehr als zufriedenstellend. Die höchste Siegquote bei den sieben Rennen: 129 Euro für 10 Euro Einsatz. Wer in dem Rennen die ersten drei Pferde richtig vorhergesagt hatte (Dreierwette), ging mit 3.065 Euro nach Hause.

Die neugeschaffene V-4-Wette war aus Sicht der Veranstalter ein Volltreffer. Hier mussten Wetter die Sieger von vier aufeinander folgenden Rennen vorhersagen. Die Belohnung für den Erfolgsfall am vergangenen Mittwoch: 534,30 Euro. 

Unter den Fahrern an diesem Mittwoch auch wieder Jochen Holzschuh sein, der bei der Auftaktveranstaltung drei Rennen gewinnen konnte. Auch Immo Müller, 1. Vorsitzender des Rennvereins Hooksiel, wird mit Elmo‘s Fire wieder an den Start gehen. Beim Hauptrennen des Tages wird es um den „Großen Preis der Nordfrost GmbH “ gehen, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Der Renntag beginnt erneut um 18 Uhr. Zum Start wird es ein Ponyrennen geben, eine Einlage von Mini-Trabern ist nach dem dritten Rennen geplant. 

Die Wettmöglichkeiten: Siegwette: Das Pferd muss gewinnen. Platzwette: Das Pferd muss unter den drei, beziehungsweise bei einem Starterfeld mit maximal sieben Pferden unter den zwei Erstplatzierten sein. Zweierwette: Der Sieger und das zweitplazierte Pferd in korrekter Reihenfolge. Dreierwette: Sieger, zweit- und drittplaziertes Pferd in der richtigen Reihenfolge. V4-Wette: Die Sieger der Rennen 4, 5, 6 und 7. werden vorhergesagt.

– Werbeanzeige –

Kurze Galoppade kostete Immo Müller vermutlich den Sieg

Hooksiel (24. 7. 2025) – Guter Saisonstart für den Hooksieler Rennverein. Bei bestem Wetter erlebten am Mittwochabend in der Jaderennbahn 2900 Zuschauer sieben packende Trabrennen sowie zwei Showrennen, bei denen Ponyreiter beziehungsweise Mini-Traber an den Start gingen. Ein Trost für alle Wetter, die an diesem Renntag keinen Überschuss erzielt haben: Für nächsten und übernächsten Mittwoch sind bereits die nächsten Rennen angesetzt.

Die Zuschaue erlebten eine ganze Reihe sehr spannender Rennen auf der Jaderennbahn.

Viele Rennen hatten eine sehr knappen, zum Teil auch überraschenden Ausgang. Ein Beispiel: Im dritten Rennen gilt Immo Müller, Vorsitzender des heimischen Rennvereins, mit seinem Traber Elmo‘s Fire bei den Wettern als leichter Favorit. Zehn Gespanne gehen an den Start. Der Starterwagen gibt Gas. Und schon eine Schrecksekunde. Elmo‘s Fire galoppiert. Müller nimmt sein Pferd zurück, lässt sich auf den letzten Platz fallen – und startet erneut durch. Eine Disqualifikation droht erst bei der zweiten Galoppade. 

Bei dem mit 1500 Euro dotieren Rennen um den Preis der „Nietiedt-Gruppe“ müssen die Gespanne auf der Grasrennbahn 2200 Meter zurücklegen. Elmo’s Fire schiebt sich Platz um Platz vor. Am Ende reicht es nicht ganz. Beim Kopf-an-Kopf-Einlauf liegt Kezara des Monts mit Fahrer Joachim Hay eine Nasenlänge vorn. Hay gewann übrigens mit Außenseiter Milton T noch ein weiteres Rennen, bei dem Siegwetter für 10 Euro Einsatz immerhin 129 Euro einheimsen konnten.

Erfolgreichster Fahrer des Abend war aber Jochen Holzschuh, der mit verschiedenen Pferden drei Konkurrenzen für sich entscheiden konnte. Die weiteren Siegertitel gingen an Frank Westerveld aus den Niederlanden mit Let it be Petnic sowie den Belgier Maykel den Dubbleden mit Madoc Worthy. 

Auch der Renntag am Mittwoch, 30. Juli, beginnt pünktlich um 18 Uhr.