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Pony Henry führt Monster-Meute durch Hooksiel

Hooksiel (1. 11. 2026) – Monster, Teufel und Vampire. Hooksiel war am Samstag mit Einbruch de Dämmerung voll von komischen Gestalten. Während im „Gruseleum“ professionelle Darsteller versuchten, hunderte von Besucher zu erschrecken, erledigen diese Aufgabe auf den Straßen die Kinder aus dem Dorf – aber auch nicht ganz kostenlos.

Pony Henry fühlte sich offenkundig wohl in der Runde der Halloween-Kinder in Hooksiel. Foto: hol

„Wir sind kleine Geister, essen gerne Kleister. Wenn Sie uns nichts geben, bleiben wir hier kleben“, erklang es vor etlichen Haustüren bis zum späten Abend. Dazu im Chor die Forderung: „Süßes oder Saures!“

Besondere große Mühe gegeben hatte sich Ella aus Crildumersiel. Als „schwarze Reiterin“ führte die Elfjährige ihr verkleidetes Pony Henry samt Knappen und gruseligem Gefolge durch den gesamten Ort. Als Belohnung brachte die Meute etliche Taschen voller Süßigkeiten mit nach Hause. Ob jemand dabei auch an eine Portion Heu für Henry gedacht hat, ist nicht überliefert.

Wer nicht nur an seiner Haustür auf den Besuch von den kleinen Monstern warten wollte, konnte auch selbst einen Spaziergang durch den Ort machen. Etliche Häuser, Eingänge und Vorgärten waren wieder passend zu Halloween geschmückt.

Als besonderer Hingucker präsentierte sich dabei erneut das Haus der Familie Debels am Altendeich. Wer die sprechenden Skelette und springenden Spinnen ohne Herzrhythmusstörungen passiert hatte, dufte sich auf die vergleichsweise beschauliche Stimmung in der Fußgängerzone in der Lange Straße freuen. Hier hatte die Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ Dutzende Kürbisse aufgestellt, deren händisch geschnitzten Fratzen durch Kerzenlichter zur Geltung gebracht wurden.

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