Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Skulptur aus dem „Garten der Generationen“ gestohlen

Hooksiel (28. 8. 2026) – Erst war sie irritiert, dann wütend. Als Anke Müller, Vorsitzende der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ am Donnerstagnachmittag ein Anrufer fragte, ob die Skulptur von Henning Gieseke im Garten der Generationen saniert werde, wusste sie damit nicht so recht etwas anzufangen. Erst vor Ort erschloss sich ihr dann der Grund der Frage: Die Bronzeskulptur mit dem Titel „Alles Leben entstammt dem Wasser“ ist verschwunden.

Die Skulptur „Alles entstammt aus dem Wasser“ gehörte seit 2013 zu dem Erholungsplatz im Garten der Generationen. Foto De Hooksieler

Offenbar haben Unbekannte das Kunstwerk aus der Verankerung gerissen und gestohlen. Die Bronze mit den zwei daneben stehenden Sitzbänken ist ein beliebter Ruheplatz für Hooksieler und ihre Gäste. Auch von den Bewohner des benachbarten Wohnstiftes wird das Ensemble gern für ein Päuschen genutzt.

„De Hooksieler“ erbitten Hinweise

„De Hooksieler“ haben umgehend die Polizei eingeschaltet. Anke Müller hofft zusätzlich auf die Unterstützung von Bürgern, denen möglicherweise etwas Verdächtiges im oder am Garten der Generationen an der Nee Straat aufgefallen ist. „Ich habe die Skulptur zuletzt am späten Dienstagvormittag gesehen“, sagt Anke Müller. Sie muss also zwischen Dienstagmittag und Donnerstagnachmittag gestohlen worden sein.

„Es wäre schon mal gut, wenn wir den möglichen Tatzeitraum weiter eingrenzen können“, so Anke Müller. Vermutlich seien die Täter nachts aktiv gewesen. Wer dazu Beobachtung gemacht hat, sollte sich ebenfalls melden. Nicht auszuschließen sei aber auch, dass das Kunstwerk von wem auch immer im Übermut abgebrochen wurde und jetzt irgendwo im Grünen oder in einem Graben liegt.

Werk von Henning Gieseke

Die Skulptur ist am 22. September 2013 im von „De Hooksieler“ betreuten Garten der Generationen aufgestellt worden. Bei der Enthüllung waren unter anderem Bürgermeister Harald Hinrichs und der seinerzeitige Vorsitzende des Fördervereins Künstler- und Erlebnispfad Norbert Wißing dabei. Gieseke hatte auf ein Honorar verzichtet. Die sonstigen Kosten in Höhe von 6000 Euro übernahm der Förderverein.

Kommentare sind deaktiviert.