Hooksiel (8. 8. 2026) – Der „Ostfriesenjung Georg“ traf genau den richtigen Ton. Der Georg Galts spazierte mit seinem Mikrofon durch die Sitzreihen vor dem Wohnstift Hooksiel, schenkte den Bewohnern, deren Angehörigen sowie Gästen ein freundliches Lächeln und animierte dazu, bei den von ihm vorgetragenen Schlagern und Shantys mitzusingen.

Dazu gab es Kuchen und Gegrilltes, Kaffee, Tee und Kaltgetränke. Beste Rahmenbedingungen für ein entspanntes Sommerfest. Die Leiterin des Wohnstiftes Hooksiel, Sabine Tepaß, begrüßte dazu am Freitag auch Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) und den Bürgermeisterkandidat der CDU, Thies Fischer. Beide unterstrichen die Bedeutung, die die Betreuungseinrichtung mit ihren 84 Plätzen für Hooksiel hat.
Überprüfung bestanden
Das Wohnstift, das seit gut einem Jahr zur Etvoila-Gruppe gehört, befinde sich auf einem guten Weg, versicherte Sabine Tepaß. Unmittelbar vor dem Sommerfest habe man eine Überprüfung durch den Medizinischen Dienst bestanden. „Das ist hervorragend gelaufen.“
Aktuell betreuen rund 60 Pflegerinnen und Pfleger und sonstige Mitarbeiter 80 Seniorinnen und Senioren. Damit habe man die Zahl der Bewohner deutlich steigern können, so Sabine Tepaß. Allerdings: „Wir brauchen dringend mehr Personal.“
Bedarfsabfrage für Spätbus
Angesichts des Fachkräftemangels im Pflegebereich sei es aber alles andere als einfach, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Wie die Heimleiterin im Gespräch mit Szlezak und Fischer sagte, wäre eine in die Abendstunden erweiterte Busverbindung Richtung Wilhelmshaven dabei hilfreich.
Szlezak und Fischer zeigten sich für eine Bedarfsabfrage offen. Damit könne man feststellen, ob weitere Unternehmen wie etwa gastronomische Betriebe im Ort vergleichbare Probleme haben. Das Ergebnis könnte dann Grundlage für einen Antrag sein, einen Abendbus nach Wilhelmshaven einzusetzen. Gegebenenfalls, so Fischer, müssten sich die Nutznießer dann aber auch an den Kosten beteiligen.






Kommentare sind deaktiviert.