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Abwechslungsreiches Programm bei den Seenotrettern

Horumersiel/Wilhelmshaven (8. 7. 2026) – Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) lädt für Sonntag, 26. Juli, zum „Tag der Seenotretter“ ein. An zahlreichen Rettungsstationen an Nord- und Ostsee sind Vorführungen, Übungen und Gespräche geplant. Auch die DGzRS-Stationen Horumersiel und Wilhelmshaven beteiligen sich an der Aktion. Der in Hooksiel stationierte Rettungskreuzer „Bernhard Gruben“ ist in das Programm in Wilhelmshaven eingebunden.

Zu ihrem „Tag der Seenotretter“ lädt die DGzRS in diesem Jahr zum 28. Mal auf ihre Stationen ein. Unter anderem sind Vorführungen, Besichtigungen, Mitfahrten und vielen Gespräche geplant. Archiv-Foto: DGzRS, Andreas Rade

Gottesdienst in Horumersiel

In Horumersiel findet die Aktion am Hafen von 10.30 bis 17 Uhr statt. Zum Auftakt ist ein ökumenischer Gottesdienst geplant. Danach stehen die Freiwilligen der Station an einem Informationsstand für Fragen zur Verfügung. Dabei werden unter anderem „Tag-der-Seenotretter-T-Shirts“ verkauft. 

Zum Programm am Helgolandkai in Wilhelmshaven (10 bis 17 Uhr) gehören zahlreichen Präsentationen und Vorführungen. Um 11 und 14 Uhr wird das Leinenwurfgerät aus der persönlichen Schutzausrüstung der Seenotretter am Stationsgebäude vorgestellt. Ab 12 Uhr ist eine Rettungsübung vor der Flutmole geplant. 

Große Show vor der Flutmole

Um 15 Uhr beginnt eine große Rettungsübung mit allen Einheiten der DGzRS und einem Rettungshubschrauber vor der Flutmole. Abgerundet wird das Programm von einer Präsentation moderner und historischer Ausrüstung der Seenotretter, einem Infostand mit Filmvorführungen und einer Ausstellung von Schiffsmodellen. Für Kinder gibt es verschiedene Stationen mit Mitmachaktionen (Wurfleinen-Werfen, Knotenschule, Modell-Seenotrettungsbooten etc.).

Im vergangenen Jahr konnte die DGzRS zur „Tag der Seenotretter“ mehr als 40.000 Menschen begrüßen. Die Seenotretter unterhalten rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 53 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. Jahr für Jahr fahren die Seenotretter rund 2.000 Einsätze. Ihre Arbeit wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.

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