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Konzept für Medizinische Versorgungszentren in Varel steht

Friesland/Varel (12. 7. 2026) – Im Streit um die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Varel zeichnet sich eine Lösung ab. Am Standort des St.-Johannes-Hospitals sollen zwei Medizinische Versorgungszentren (MVZ) etabliert werden. Unabhängig davon ist ein Gesundheitscampus Varel geplant, in dem auch das Ambulante Opertionszentrum (AOZ) und die Frauenklinik angesiedelt sind.

Wie der Landkreis Friesland, die Stadt Varel und die Friesland Kliniken mitteilen, hätten der Kreisausschuss sowie der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Friesland-Kliniken dem Verkauf der MVZ-Betriebe Chirurgie mit einem Kassenarzt-Sitz (KV-Sitz), Pädiatrie (ein KV-Sitz) und Gynäkologie (ein KV-Sitz) von den Friesland Kliniken gGmbH an die neue MVZ Gesundheitszentrum Varel GmbH zugestimmt.

Gesellschafter dieses MVZ sind die Stadt Varel sowie die beiden Vareler Ärzte Dr. Tim Brinkmann und Dr. Arne Richter. Der Kaufvertrag sei von den beiden Geschäftsführenden Petra Hohmann (Friesland Kliniken) und Tammo Horn (MVZ Gesundheitszentrum Varel GmbH) unterzeichnet worden. Horn ist auch Geschäftsführer der medoplan GmbH, die auf den Betrieb von MVZ spezialisiert ist.

Unabhängig davon betreiben die Friesland Kliniken selbst im Gesundheitscampus Varel weiterhin ein MVZ Varel mit den Bereichen Chirurgie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Kardiologie, Neurochirurgie und Onkologie. Das Ambulante Operationszentrum (AOZ) sowie die Frauenklinik werden unverändert tätig sein. In der Frauenklinik im St. Johannes-Hospital werden weiter Schwangere in der Geburtshilfe versorgt sowie Frauen in der Gynäkologie behandelt.

Gesundheitsvorsorge für den Südkreis

„Unser Ziel ist es, tragfähige und finanzierbare Modelle zur Sicherung der regionalen medizinischen Versorgung vor Ort zu etablieren, um den Menschen eine moderne und leistungsfähige Gesundheitsversorgung vor Ort zu bieten“, betont Landrat Sven Ambrosy, der als Motor der der neuen Versorgungsstruktur gilt. Auch aus Sicht von Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner stärke das Konzept die Bemühungen für den Erhalt und den Ausbau der Versorgung in Varel. „Alle müssen jetzt den eingeschlagenen Weg aktiv beschreiten und das Angebot nutzen, damit es insgesamt mit Leben gefüllt wird“.

Petra Hohmann betont, dass die Zukunftsfähigkeit nur mit einer erhöhten Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitig hoher medizinischer Versorgungsqualität gesichert werden könne. Dafür seien jetzt die Strukturen geschaffen worden.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde nach einem Hinweis auf missverständliche Formulierungen aktualisiert

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