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Szlezak: Unser Wangerland hat eine gute Zukunft

Wangerland (17. 9. 2026) – Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak hat die letzte Ratssitzung der ablaufenden Wahlperiode dazu genutzt, Bilanz zu ziehen und über den Stand aktueller Entwicklungen und Projekte zu informieren. Sein Fazit der zurückliegenden fünf Jahre: „Unser Wangerland hat eine gute Zukunft.“

Viele Projekte kommen voran

Der Bau der „Bunten Wache“ für Feuerwehr und Polizei in Hohenkirchen komme sichtbar voran. Die Abrissarbeiten seien erfolgt, ein Antrag auf Bedarfszuweisung gestellt und die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen veröffentlicht.

Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak

Auch auf der „Rundinsel“ im Wangermeer gehe es nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages durch einen privaten Investor und dem Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung durch den Rat weiter. „Die Vermessung soll noch im September erfolgen“, so Szlezak (Foto) „Damit werden auch die Voraussetzungen für die Zahlung der ersten Kaufpreisrate in Höhe von 250.000 Euro erfüllt.“

In der Fußgängerzone in Schillig sind neue Spielgeräte aufgebaut worden, die die Fußgängerzone attraktiver machen sollen. Weiteres Stadtmobiliar soll folgen. Darüber hinaus werde der Pfarrer- Hugo-Springer-Platz neu gepflastert.

Verkehr aus dem Ortskern nehmen

In Horumersiel soll die Sanierung des Fußweges entlang des Tiefs bis zu Beginn der Herbstferien abgeschlossen sein. „Dabei wird zugleich das Kabel für die öffentliche Beleuchtung erneuert“, so der Bürgermeister. Darüber hinaus würden im Ort weitere barrierefreie Übergänge geschaffen. Mit dem Ankauf des Grundstücks am Andelweg habe die Gemeinde zudem die Grundlage geschaffen, dort perspektivisch einen größeren Parkplatz anlegen zu können. Szlezak: „Unser Ziel ist es, langfristig Verkehr aus dem Ortszentrum herauszunehmen und Horumersiel verkehrsfreundlicher zu gestalten.“ 

Ein weiterer Schwerpunkt sei der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen im Gemeindegebiet. Erfreulich dabei sei eine Förderung in Höhe von 87,5 Prozent der Kosten. In diesem Jahr sollen sieben, im kommenden Jahr weitere sieben Haltestellen umgebaut werden.

Anliegerversammlung in Hooksiel

Im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Tettens-Ost soll 2027 der Westrumer Weg auf rund 2,5 Kilometern ausgebaut werden. Auch der Umbaum und die Sanierung des Dorfgemeinschaftshaus Wiarden habe begonnen. Als „wichtiges Zukunftsprojekt“ bezeichnet Szlezak den Neubau der Grundschule in Hohenkirchen, für den die Planungen auf Hochtouren laufen.

Wichtig sei auch das Thema Entwässerung. Gemeinsam mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) arbeite man am Generalentwässerungsplan. Dabei liege ein Schwerpunkt auf Hooksiel. „Für den Bereich der Viethstraße ist im Oktober eine Anliegerversammlung vorgesehen“, kündigte Szlezak an. Zudem finden Mengenmessungen im gesamten Wangerland statt. Damit werde eine belastbare Datengrundlage geschaffen, um die Entwässerungssituation systematisch betrachten zu können und daraus die notwendigen Maßnahmen für die kommenden Jahre abzuleiten.

Planung für Strandsanierung läuft

Beim Projekt zur Neugestaltung des Strandes in Hooksiel habe die Gemeinde die Ausschreibung der Planungsleistungen vorbereitet. Bevor das weitere Verfahren beginnen könne, müssten aber die Voten des Kreistages Friesland und des Rates der Stadt Wilhelmshaven abgewartet werden, die entscheidend für die Finanzierung des Projektes aus dem „Kohlestrukturfonds“ sind.

Trotz des Thalasso-Desasters und der Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH (WTG) gebe es im Tourismus durchaus auch Entwicklungen, die Mut machen. Als Beispiele nannte der Bürgermeister die privaten Investitionen in eine Adventure-Golf-Anlage am Wasserskilift in Hooksiel und in den Campingplatz Hooksiel, durch den privaten Betreiber Überland Camping.

Unternehmen investieren

Das zeigte, so Szlezak. „Das Wangerland bleibt eine attraktive und nachgefragte Tourismusdestination. Unternehmerinnen und Unternehmer sind bereit, hier zu investieren, neue Angebote zu schaffen und an die Zukunft unseres Tourismusstandortes zu glauben.“ Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt davon, dass die Gemeinde die Chance habe, aus der aktuellen Situation gestärkt hervorzugehen.

Insgesamt gesehen, stehe das Wangerland nicht schlecht da, so der Bürgermeister: „Wir haben engagierte Menschen, starke Vereine und Feuerwehren, lebendige Dorfgemeinschaften, eine leistungsfähige Verwaltung, gute Kindertagesstätten und Schulen, eine einzigartige Landschaft und einen starken Tourismusstandort. Darauf dürfen wir durchaus stolz sein.“

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