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SPD-Vorstand schlägt Neuhaus als künftigen Landrat vor

Friesland/Wangerland (9. 1. 2026) – Der Kreisvorstand der SPD im Landkreis Friesland hat in Rolf Neuhaus (48) einstimmig als Landratskandidaten nominiert. „Wir setzten auf Erfahrung, Kompetenz und kraftvolle inhaltliche Umsetzung“, so die Vorsitzende Lena Gronewold (Jever).

Neuhaus (Foto) ist parteilos und muss noch auf der Nominierungskonferenz der SPD Ende April gewählt werden, heißt es in einer heute verbreiteten Pressemitteilung. Sollte die Parteibasis dem Vorschlag ihres Vorstandes folgen, würde er bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 antreten und sich für die Nachfolge von Amtsinhaber Sven Ambrosy (SPD) kandidieren. 

Erfahrung in der Kreisverwaltung

Neuhaus ist bereits seit über 16 Jahren beim Landkreis Friesland beschäftigt. In der Kreisverwaltung ist er für Planung und Infrastruktur (Planung und Bauen, Klimaschutz, Umwelt, Straßenverkehr und Gebäudemanagement) verantwortlich. Der Ingenieur nach dem Studium der Raumplanung in Dortmund in Nordrhein-Westfalen mehrere berufliche Stationen absolviert. Er war in einem Planungsbüro sowie in zwei Städten in der Stadtentwicklung und der Wirtschaftsförderung beschäftigt. Der Familienvater und Handballsportler ist fest verwurzelt in Friesland und freut sich nach eigenen Worten auf die anstehende Herausforderung und den Wahlkampf in seiner Heimat. 

„Rolf Neuhaus kennt die Verwaltung und den Landkreis wie seine Westentasche. Das wird helfen, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen und begonnene Projekte zum Erfolg zu führen“, so Gronewolds Stellvertreter Sören Mandel (Varel). Auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Jannes Wiesner (Wangerland), zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung: „Wir haben bisher immer gut mit Rolf Neuhaus zusammengearbeitet und ich bin überzeugt, dass wir in ihm einen erfahrenen und kompetenten Kandidaten gefunden haben, der die Herausforderungen der nächsten Jahre gemeinsam mit uns anpacken wird.“

Verlässlichkeit und Kompetenz

Die SPD frühzeitige Nominierung für die Nachfolge des scheidenden, langjährigen Landrats Ambrosy sei wichtig, so Gronewold, um den Menschen im Landkreis Sicherheit zu geben. Neuhaus haben bei den Genossen durch seine Erfahrung, Durchsetzungsstärke, Verlässlichkeit und Kompetenz gepunktet. Das sei gerade für langfristige und strategische Projekte wichtig.

Als Ziele habe Neuhaus unter anderem benannt, so schnell wie möglich alle Haushalte im Landkreis an die Breitband-Versorgung anzuschließen. Mit Hilfe einer klugen Raumordnung wolle er gemeinsam mit den Gemeinden die Daseinsvorsorge mit Schwerpunkt auf Bildungseinrichtungen und Gesundheitsvorsorge entwickeln. Ein neues Zentralklinikum solle dabei Ankerpunkt für eine zukunftsfähige medizinisch-pflegerische Infrastruktur auch in Varel und der friesischen Wehde werden. Voraus schauende Planung und verlässliche Rahmenbedingungen sollen der Wirtschaft helfen, Investitionen erleichtern und mit dazu beitragen, dass die Region von der Energiewende profitiert. 

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