Wangerland (8. 5. 2026) – Die CDU Wangerland fordert größtmögliche Transparenz bei der Aufarbeitung der erheblichen Kostensteigerungen rund um den Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) aus. Nachdem Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) mitgeteilt hat, dass die angekündigte öffentliche Vorstellung des Gutachtens dazu vorerst nicht stattfinden wird, sieht die CDU die Gemeinde in der Verantwortung, die Öffentlichkeit im rechtlich möglichen Rahmen über den aktuellen Stand zu informieren.

„Die Entwicklung der Projektkosten und die daraus entstandenen Folgen für die Gemeinde beschäftigen viele Bürgerinnen und Bürger bis heute“, so der CDU-Bürgermeisterkandidat Thies Fischer (Foto). „Deshalb ist es wichtig, die bisherigen Erkenntnisse nachvollziehbar darzustellen und offene Fragen transparent aufzuarbeiten.“
Die ursprünglich kalkulierten Baukosten von 8,8 Millionen Euro waren im Verlauf des Projekts auf zuletzt rund 23 Millionen Euro angestiegen. Die wirtschaftlichen Folgen hätten erhebliche Auswirkungen auf die Wangerland Touristik GmbH sowie auf verschiedene kommunale Entscheidungen.
Transparente Aufarbeitung
Nach Auffassung der CDU wäre es sinnvoll gewesen, zumindest die Inhalte des vorliegenden Zwischengutachtens soweit möglich öffentlich einzuordnen. Fischer. „Dabei geht es nicht um Vorverurteilungen, sondern um eine transparente Aufarbeitung.“
Selbstverständlich dürfe eine Veröffentlichung keine laufenden Ermittlungen oder mögliche rechtliche Ansprüche beeinträchtige. „Dennoch sollte die Gemeinde die Öffentlichkeit über alle Inhalte informieren, die rechtlich bereits offengelegt werden können“, stellt der CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzende Christian Burchardt fest.
Probleme beim Projektmanagement
Bereits frühere Untersuchungen hatten organisatorische und strukturelle Probleme beim Projektmanagement des TMS thematisiert. Im Raum standen unter anderem Fragen zur Projektsteuerung, zu Rechnungsprüfungen sowie zu Nachforderungen während der Bauphase.
„Eine umfassende Aufarbeitung ist wichtig, damit aus den Vorgängen die notwendigen Konsequenzen gezogen werden können“, soFischer. Gerade bei Projekten dieser Größenordnung brauche es nachvollziehbare Abläufe und eine transparente Kommunikation.
Die CDU Wangerland sieht die Gemeindeverwaltung weiterhin in der Verantwortung, den angekündigten Aufklärungsprozess offen und nachvollziehbar zu gestalten. Burchardt. „Die Bürgerinnen und Bürger sollten nachvollziehen können, welche Erkenntnisse bereits vorliegen und welche Fragen noch geprüft werden.“








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