Wangerland (14. 9. 2026) – Die Zusammensetzung des künftigen Gemeinderates der Gemeinde Wangerland wird sich stark verändern. Ein Ergebnis der Kommunalwahl: Zwei der insgesamt 25 Sitze in dem Kommunalparlament werden unbesetzt bleiben.
Zwei AfD-Sitze unbesetzt
Der Grund dafür: Der Stimmenanteil der AfD (14,1 Prozent) hätte drei Kandidaten der Partei den Einzug in den Rat ermöglicht. Da die Alternativen aber mit Martina Müller nur einer Bewerberin ins Rennen geschickt haben, bleiben zwei Sitz unbesetzt.
Das vorläufige Wahlergebnis für den Gemeinderat lag um 2.32 Uhr vor. Sieger ist die CDU, die 33,1 mit Prozent der Stimmen. Starke Verluste musste die SPD hinnehmen, die auf 25 Prozent kam. Der Wählergemeinschaft Pro Wangerland (WPW) gaben 15 Prozent der Wähler ihre Stimme, der AfD, die bislang nicht im Rat vertreten war, 14,1 Prozent, den Grünen 8,8 Prozent. Für die Sitzverteilung bedeutet das: CDU: 8, SPD: 6, WPW: 4, AfD: 3 (davon nur eine besetzt), Grüne: 2 und FDP 1.
SPD verliert Hooksiel
Im Wahlbezirk Hooksiel, der bislang als SPD-Hochburg galt, stimmten 30,1 Prozent der Wähler für die CDU, 21,7 Prozent für die SPD, 18,1 Prozent für die Wählerinitiative pro Wangerland und 15,7 Prozent für die AfD. Nicht berücksichtigt sind dabei die per Briefwahl abgegebenen Stimmen, die keinem Wahlbezirk zugeordnet werden.
Der neue Gemeinderat
In den neuen Gemeinderat gewählt wurden: Thies Fischer, Katharina Jensen, Arndt Lowien, Dieter Behrens-Focken, Mario Krar, Joachim Janßen, Christian Burchardt und Alice Brandenburg-Bienek (alle CDU), Sven Ambrosy, Jannes Wiesner, Ronja Hildebrand, Holger Ulfers, Stefanie Bremers und Florian Wirth (alle SPD), Bernd Abrahams, Dieter Schäfermeier, Geraldine Vogdt und Hermann Wilken (alle Pro Wangerland), Martina Müller (AfD), Gaby Szlezak und Sven Pohle (Grüne) sowie Lübbo Meppen (FDP).









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