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Vogelgrippe auf Geflügelhof im Wangerland festgestellt

Wangerland (29. 7. 2026) – Vogelgrippe-Alarm im Wangerland. Wie das Veterinäramt Jade-Weser heute mitgeteilt hat, ist am Dienstag in einer gewerblichen Geglügelhaltung in der Gemeinde die Vogelgrippe amtlich festgestellt worden. Von den gut 6.600 Puten des nördlich von Hohenkirchen gelegenen Betriebes waren bereits mehrere verendet.

Die Karte des Veterinäramtes zeigt die eingerichteten Schutzzonen zum den betroffenen Geflügelhalter-Betrieb.

„Die übrigen Tiere wurden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben tierschutzgerecht getötet, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern“, so das Veterinäramt. „Zur Eindämmung der Tierseuche wurden eine Schutz- und eine Überwachungszone eingerichtet.“ 

Schutzonen eingerichtet

Die Schutzzone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb und betrifft Teile der Gemeinde Wangerland. Neben Hobbyhaltungen ist auch ein größerer Geflügelbestand von den damit verbundenen Einschränkungen betroffen. 

Um die Schutzzone wurde eine so genannte „Überwachungszone“ mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Diese umfasst weitere Teile der Gemeinde Wangerland sowie Teile der Stadt Wittmund und Teile des Stadtgebietes von Wilhelmshaven. Auch hier gelten besondere Schutzmaßnahmen. 

Allgemeinverfügung gilt ab Donnerstag

In den eingerichteten Zonen gelten ab Donnerstag, 30. Juli, die Regelungen einer tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung: Alle Geflügelhalter in der „Schutzzone“, ob gewerblich oder hobbymäßig, müssen ihre Tiere unverzüglich aufstallen. In der „Überwachungszone“ ist Geflügel von Wildvögeln abzusondern, zum Beispiel durch das Aufstallung der Tiere oder durch eine Vorrichtung aus engmaschigen Netzen, die die freilaufenden Tiere schützt. „Der Kontakt von Geflügel zu Wildvögeln ist strikt zu vermeiden“, warnt die Behörde. 

Der Transport von Geflügel, Eiern und weiteren tierischen Produkten aus den betroffenen Zonen ist ausschließlich mit behördlicher Genehmigung erlaubt. Auch für Verbringungen in die Zonen gelten Beschränkungen. 

Angesichts der Gefahr des Eintrags der Geflügelinfluenza sind alle Vogelhalter in der Region gehalten, ihre Bestände zu schützen und ihre Tiere genau zu beobachten. Insbesondere ist die Hygiene beim Betreten von Geflügelhaltungen wichtig (Schuhwechsel, Schutzkleidung). 

Informationen zum aktuellen Geflügelinfluenzausbruch (einschließlich interaktiver Karte der Restriktionszonen) sowie zu erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen finden sich auf der Homepage des Veterinäramtes unter  www.jade-weser.de/tiergesundheit/gefluegelinfluenza.

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