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Alle Beiträge zum Thema “Polizei”

Mülltonnen an der Oberschule gehen in Flammen auf

Wangerland/Hohenkirchen (2. 10. 2026) – Schon wieder meldet die Polizei Vandalismus-Vorfälle aus Hohenkirchen. Im Zeitraum von Mittwoch, 30. September, bis Donnerstag 7 Uhr haben Unbekannte zwei Fensterscheiben eines in der Jeverschen Straße abgestellten Reisebusses beschädigt. Zudem brannten am frühen Donnerstagmorgen Mülltonnen auf dem Schulhof der Oberschule.

Reisebus besprüht

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei entnahmen der oder die Täter vermutlich aus den nicht verschlossenen Ladeklappen des Busses einen Feuerlöscher. Mit diesem seien dann Löschmittel auf den Bus sowie in den Bereich vor dem Fahrzeug versprüht worden. „Vermutlich gelangten die Täter anschließend in den Innenraum des Busses und manipulierte dort die Fahrzeugverkabelung im Bereich des Cockpits“, so die Polizei. Hinweise auf ein gewaltsames Öffnen des Buses gebe es bislang nicht. 

Am Donnerstag gegen 5 Uhr sind aus bislang unbekannter Ursache zwei Mülltonnen auf dem Schulhof der Oberschule in der August-Hinrichs-Straße in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen konnte das Feuer löschen. Die beiden Mülltonnen wurden vollständig zerstört. Personen wurden nicht verletzt.

Polizei sucht Zeugen

Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Zeugen für beide Vorfälle, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Jever unter Telefon 04461/7449-0 in Verbindung zu setzen.

Bereits Anfang der Woche waren Unbekannte in die Oberschule eingebrochen. Zeitgleich war Wechselgeld aus einem geparkten Transporter gestohlen worden.

Unbekannter in Schule in Hohenkirchen eingedrungen

Hohenkirchen (30. 9. 2026) – Die Polizei sucht Zeugen für den Einbruch in eine Schule in Hohenkirchen. Ein Unbekannter sei zwischen Montag, 19 Uhr, und Dienstag, 6.40 Uhr, unbefugt in das Gebäude an der August-Hinrichs-Straße eingedrungen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde hierfür eine Fensterscheibe eingeschlagen.

Tablet aus Lehrerzimmer entwendet

Anschließend sei die unbekannte Person in das Lehrerzimmer gelangt. Dort wurden die Sporttasche eines Lehrers sowie ein Schultablet entwendet. „Das Diebesgut konnte im weiteren Verlauf aufgefunden und sichergestellt werden“, so die Ermittler.

Hinweise auf den bislang unbekannten Täter lägen derzeit nicht vor. Die Spurensuche und -sicherung wurde durch die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland durchgeführt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Jever unter der Rufnummer 04461/7449-0 in Verbindung zu setzen.

Wechselgeld aus Transporter gestohlen

Ebenfalls auf Hinweise von Zeugen setzt die Polizei bei der Aufklärung einer Straftat, die sich im gleichen Zeitraum in der Jeverschen Straße in Hohenkirchen ereignete. Hier ist ein Unbekannter auf bislang ungeklärte Weise in einen Transporter einer Firma eingedrungen. Er durchsuchte den Innenraum und versuchte, das Fahrzeug kurzzuschließen. „Das gelang jedoch nicht“, so die Polizei. Entwendet worden sei letztlich ein Aschenbecher mit etwa 40 Euro Kleingeld sowie ein Lederetui mit einer Zulassungsbescheinigung Teil I und einem rosa Führerschein.

Polizei sucht nach Zeugen für einen Unfall in Wiefels

Wangerland (22. 9. 2026) – Am Dienstagvormittag kam es auf der Landesstraße 808 in Wiefels zu einem Verkehrsunfall mit einem Sattelzug. Nach bisherigen Erkenntnissen kam dem Sattelzug ein Pkw auf dessen Fahrstreifen entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Fahrer des Sattelzuges aus, kam dabei von der Fahrbahn ab und kippte mit seinem Fahrzeug in den angrenzenden Straßengraben.

Der bislang unbekannte Pkw-Fahrer habe seine Fahrt anschließend fortgesetzt, so die Polizei. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. An dem Sattelzug entstand Sachschaden. Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten musste die L 808 bis in die frühen Abendstunden voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu entsprechenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht insbesondere nach dem bislang unbekannten Pkw. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beteiligten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Jever unter 04461/ 74490 zu melden.

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Seeschiff kollidiert mit Mittelbrücke im Fluthafen

Wilhelmshaven (15. 9. 2026) – Am gestrigen Dienstag um 10.20 Uhr kollidierte ein noch unter der Werftflagge fahrendes Seeschiff beim Anlegemanöver im Fluthafen mit der Mittelbrücke. Bei der Kollision wurde nach Angaben der Wasserschutzpolizei (WSP) das Seeschiff und die Mittelbrücke beschädigt. Betroffen sind nach Angaben des Hafenbetreibers Niedersachsen Ports (NPorts) im wesentlichen die Verbindungselemente zwischen dem Ponton und den Dalben. „Diese müssen instand gesetzt werden.“ Aber, so NPorts, die Schwimmfähigkeit der Anlage sei nicht beeinträchtigt.

Die WSP Wilhelmshaven hat die Ermittlungen aufgenommen sowie die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) sowie die BG Verkehr – Dienststelle Schiffssicherheit – informiert. „Ein zunächst erteiltes Weiterfahrverbot für das Seeschiff konnte nach der Besichtigung wieder aufgehoben werden“, so die WSP. Das Seeschiff befinde sich schon wieder auf dem Weg in die Werft, wo der Schaden repariert werden soll. Als Unfallursache kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Weitere Befragungen des Schiffsführers stehen noch aus. Die Ermittlungen dauern an.

Die durch die Kollision entstandene Schadenshöhe an dem Seeschiff kann noch nicht beziffert werden. Ziel sei es, so NPorts, die Mittelbrücke bis Ende der Woche wieder sicher in Betrieb nehmen zu können. Die Anlage wird überwiegend von Behörden- und Einsatzschiffen genutzt.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages päzisiert.

Wangerland Touristik Thalassa
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Polizei spielt Bingo: Gewinn besteht in mehr Sicherheit

Wilhelmshaven/Friesland (15. 9. 2026) – Trickbetrüger setzen auf Angst, Zeitdruck und Überraschung. Besonders lebensältere Menschen werden immer wieder gezielt angesprochen und mit wechselnden Betrugsmaschen konfrontiert. Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland geht deshalb in der Präventionsarbeit einen neuen Weg: Betrugsprävention mit Bingo.

Beim so genannten „Beratungs-Bingo“ steht nicht der klassische Vortrag im Mittelpunkt. Stattdessen werden bekannte Betrugsmaschen spielerisch aufgegriffen. Die Teilnehmer ziehen Bingo-Kugeln (Foto), in denen sich Begriffe, konkrete Alltagssituationen oder Aussagen befinden.

Dazu gehören beispielsweise Schockanrufe, der Enkeltrick, falsche Polizei- oder Bankmitarbeiter, Gewinnversprechen, Messenger-Betrug oder falsche Handwerker an der Haustür. So kann etwa die Situation gezogen werden: „Ich bekomme einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der mein Geld sichern möchte.“ Gemeinsam wird anschließend besprochen: Kenne ich diese Situation? Woran erkenne ich den Betrug? Wie sollte ich reagieren?

Spielerische Prävention

„Klassische Informationsveranstaltungen erreichen nicht immer die Menschen, die besonders von Trickbetrug betroffen sein können“, erklärt Katja Reents, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. „Der spielerische Ansatz senkt die Hemmschwelle. Die Teilnehmenden machen aktiv mit, bringen eigene Erfahrungen ein und lernen auch voneinander.“

Dabei werden entscheidende Verhaltensregeln immer wieder aufgegriffen: Ruhe bewahren, sich nicht unter Druck setzen lassen, keine persönlichen Daten, PINs, TANs oder Passwörter herausgeben und niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen übergeben. Die Polizei fordert weder Bargeld noch Schmuck zur vermeintlichen „Sicherung“.

Tipps zum richtigen Verhalten

Bei verdächtigen Anrufen sollte das Gespräch beendet und die betreffende Person, Bank oder Behörde anschließend selbst über eine bekannte Telefonnummer kontaktiert werden. „Beim Bingo geht es ausdrücklich nicht um einen materiellen Gewinn, sondern um einen anderen Gewinn: Sicherheit“, so Reents.

Das erste „Beratungs-Bingo“ mit fast 30 Teilnehmern fand bereits beim Bauverein Rüstringen in Wilhelmshaven statt. Die Spielmaterialien wurden durch den Verein zur Förderung kommunaler Prävention in Wilhelmshaven e.V. (VKP) finanziert. Der Bauverein stellte die Bingo-Gewinne zur Verfügung.

Der nächste Termin steht bereits fest: Am Freitag, 2. Oktober, heißt es im Mehrgenerationenhaus Bant wieder: „Bingo!“Vereine, Verbände und andere Institutionen können das Beratungsbingo für eigene Veranstaltungen anfragen. Interessierte können sich an Katja Reents unter 04421 942-108 oder per E-Mail an praevention@pi-whv.polizei.niedersachsen.de wenden.

Polizei sucht Zeugen: Auto an Straße Am Tief beschädigt

Horumersiel (9.9. 2026) – Zwischen Montag, 13.30 Uhr, und dem gestrigen Dienstag, 11.30 Uhr, kam es in Horumersiel zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein in der Straße Am Tief abgestellter grauer Ford C-Max wurde durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug an der Beifahrerseite beschädigt, teilt die Polizei mit.

Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum verursachenden Fahrzeug geben können, sich beim Polizeikommissariat Jever unter Telefon 04461/7449-0 zu melden.

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„Hooksiel sicher“: E-Scooter haben auf Gehwegen nichts verloren

Friesland/Hooksiel (8. 9. 2026) – Immer häufiger berichtet die Polizei von Unfällen, bei denen Pedelec-Fahrer und auch E-Scooter-Fahrer beteiligt sind. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Beteiligten die geltenden Verkehrsregeln nicht kennen.

kein echter Radweg
Auf einem Gehweg mit dem Zusatzschild „Radverkehr frei“ dürfen Radler nur Schittgeschwindigkeit fahren und E-Scooter-Fahrer haben hier überhaupt nichts verloren. Archiv-Foto: hol

Ein klassiches Beispiel aus den vergangenen Tagen im Jeverland: Nach einer Begegnung mit einem E-Scooter-Fahrer stürzt eine Pedele-Fahrerin und verletzt sich dabei. Die Frau befuhr einen Gehweg, der durch das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ für den Radverkehr freigegeben ist. In einem durch Sträucher verengten Bereich kommt ihr ein E-Scooter-Fahrer entgegen. Zu einer direkten Kollision kommt es nicht, aber die Radfahrerin verliert das Gleichgewicht.

Besondere Rücksichtnahme nötig

„Gerade die unterschiedlichen Regelungen für Fahrräder und E-Scooter sorgen im Alltag immer wieder für Unsicherheiten“, so die Polizei. Grundsätzlich gilt: Ein Gehweg ist dem Fußverkehr vorbehalten. Ist ein Gehweg – wie in Hooksiel die Regel – durch das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ zusätzlich für Fahrräder freigegeben, dürfen Radfahrende diesen benutzen – sie müssen es jedoch nicht. 

Wer dort mit dem Fahrrad fährt, ist gegenüber Fußgängerinnen und Fußgängern zu besonderer Rücksichtnahme verpflichtet. Der Fußverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Radfahrende dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren und müssen erforderlichenfalls warten. „Ist ein gefahrloses Vorbeifahren nicht möglich, muss gegebenenfalls abgestiegen und das Fahrrad geschoben werden“, so die Polizei.

Für E-Scooter gilt eine andere Rechtslage: Ein Gehweg mit der alleinigen Freigabe „Radverkehr frei“ darf mit einem E-Scooter grundsätzlich nicht befahren werden. Eine für Fahrräder ausgesprochene Freigabe gilt nicht automatisch auch für Elektro-Kleinstfahrzeuge. Eine Nutzung wäre nur zulässig, wenn dies durch eine entsprechende Beschilderung ausdrücklich auch für Elektro-Kleinstfahrzeuge freigegeben wurde.

Rechtslage oft unbekannt

Anders ist die Rechtslage auf gemeinsamen Geh- und Radwege, die durch das Verkehrszeichen 240 gekennzeichnet sind. Solche Wege müssen von Fahrrädern und E-Scootern genutzt werden. Auch hier haben Fußgängerinnen und Fußgänger besonderen Schutz: Sie dürfen weder gefährdet noch behindert werden und die Geschwindigkeit muss erforderlichenfalls angepasst werden.

Die Polizei appelliert insbesondere an E-Scooter-Fahrende, sich vor Fahrtantritt mit den geltenden Regelungen vertraut zu machen. „Gehwege dienen in erster Linie dem Schutz des Fußverkehrs. Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit Mobilitäts-Einschränkungen müssen sich dort sicher bewegen können“, betont die Polizei. „Rücksichtnahme und angepasste Geschwindigkeit sind entscheidend: Wo verschiedene Verkehrsarten aufeinandertreffen, sollte im Zweifel Geschwindigkeit herausgenommen, ausreichend Abstand gehalten und bei einer Engstelle gewartet werden. Ein vermeintlicher Zeitgewinn rechtfertigt keine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmender.“

Anmerkung: Liebe Leserinnen und Leser, wer die bereits erschienen Artikel im Rahmen der Serie „Hooksiel sicher“ lesen möchte, sollte im Suchfeld (oben links auf der Startseite) einfach „Hooksiel sicher“ eingeben. Anregungen, Hinweise oder Fragen zu Verkehrsregelungen in Hooksiel haben, melden Sie sich bitte per Email unter infos@hooksiel-life.de – Stichwort: „Hooksiel sicher“.

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In Hohenkirchen drei Verkehrsschilder entwendet

Wangerland (6. 9. 2026) – Die Polizei meldet für das Wochenende zwei Vorfälle. Bei einem Verkehrsunfall am am Samstagnachmittag wurde dabei ein mann leicht verletzt.

Ein Autofahrer befuhr die Landesstraße 810 in Richtung Horumersiel. Im Kurvenbereich übersah er den Wagen einerverkehrsbedingt halten Frau und fuhr auf. An beiden Fahrzeugen entsteht leichter Sachschaden. 

In der Nacht zu Sonntag entwenden zwei Männer in der Wilma-Teppe-Straße in Hohenkirchen drei Verkehrszeichen. Die Beschuldigten flüchten nach Darstellung der Polizei zunächst mit einem Pkw, konnten aber im Rahmen einer Fahndung kontrolliert werden. Bei der Kontrolle stellt sich heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand.

Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls der Verkehrszeichen sowie ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen des Führens eines Pkw unter dem Einfluss alkoholischer Getränke ein. 

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Razzia bei der WTG: Ermittler stellen Unterlagen sicher

Wangerland/Horumersiel (4. 9. 2026) – Heute früh, gegen 9.20 Uhr. Die Tür zum Haus des Gastes in Horumersiel öffnet sich. Ein halbes Dutzend Polizeibeamte betritt das Gebäude der Wangerland Touristik GmbH. Ihr Ziel: Die Verwaltungsräume des insolventen Unternehmens. Dort werden sie Dokumente, Kommunikationsdaten und sonstige Unterlagen beschlagnahmen, die Licht ins Dunkel um die Gründe und Verantwortlichkeiten für das Finanz-Desaster beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) bringen sollen.

Polizeibeamte beschlagnahmten heute im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um den Bau des Thalasso Meeres Spa an mehreren Orten Unterlagen und Dokumente. Auch die Wangerland Touristik GmbH in Horumermsiel bekam Besuch von der Polizei. Foto: hol

Wie Thorsten Stein, Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg, gegenüber „Hooksiel-Life“ bestätigte, suchen die Ermittler nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Oldenburg nach Hinweisen und Beweisen, die den Anfangsverdacht einer möglichen Insolvenzverschleppung oder der Untreue erhärten – oder eben auch nicht. Ein wichtiger Aspekt dabei: „Wer wusste wann was?“

Aktionen an mehreren Orten

Vergleichbare Aktionen habe es heute früh an mehreren Orten gegeben, bestätigt Stein. Namen nennt der Staatsanwalt nicht. Mutmaßlich dürften aber auch der ehemalige WTG-Geschäftsführer und die am Bau des TMS beteiligen Architekten Besuch von der Polizei bekommen haben.

Die Explosion der Baukosten beim TMS von 8,8 Millionen auf bis zu 23 Millionen Euro hat die gemeindeeigene WTG in eine finanzielle Schieflage gebracht, die zu einer noch laufenden Insolvenz in Eigenregie geführt hat. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich auf mögliche strafrechtliche Verfehlungen von Beteiligten.

Unabhängig davon zu sehen sind Fragen rund um mögliche Schadensersatzansprüche der Gemeinde Wangerland, der die WTG gehört, oder der WTG selbst gegen Dritte sowie die Debatte um politische Verantwortlichkeiten.

Auto auf Parkplatz der Gemeinde beschädigt

Hohenkirchen (4. 9. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugen eines möglichen Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag, 3. September, auf dem Parkplatz der Gemeinde Wangerland in der Bismarckstraße in Hohenkirchen ereignet haben soll. Gegen den Verursacher wird wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt.

Eine Frau aus Jever hatte ihren blauen BMW gegen 8.30 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Als sie gegen 19.15 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie Beschädigungen in Form von Kratzern an der Fahrertür fest.

Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle. Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum verursachenden Fahrzeug beziehungsweise dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04461/74490 mit der Polizei in Jever in Verbindung zu setzen.

Wangerland Touristik Thalassa
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