Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Alle Beiträge zum Thema “Polizei”

Polizei warnt vor Betrug mit Anlagen in Krypto-Währungen

Friesland/Wangerland (21. 12. 2025) – Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland warnt vor Betrugsversuchen mit Geldanlagen in Krypto-Währungen. In mehreren bekannt gewordenen Fällen seien teils erhebliche Vermögensschäden entstanden, so die Ermittler.

Anzeigen als Lockmittel

Nach bisherigen Erkenntnissen werden die Geschädigten häufig durch professionell wirkende Werbeanzeigen im Internet auf angeblich seriöse Krypto-Handelsplattformen aufmerksam. Nach einer Registrierung erfolgt zeitnah eine telefonische Kontaktaufnahme durch vermeintliche „Broker“. Diese überzeugen die Betroffenen von der Anlagemöglichkeit und bewegen sie zunächst zu einer vergleichsweise geringen Einzahlung. „Durch vorgetäuschte oder tatsächlich ausgezahlte kleinere Gewinne wird Vertrauen aufgebaut“, so die Polizei. Im weiteren Verlauf würden die Geschädigten dann zu deutlich höheren Investitionen gedrängt. 

Unter anderem böten die Täter Unterstützung durch Fernzugriffs-Software an, die auf den Endgeräten der Geschädigten installiert werden soll. Durch diesen Zugriff erhalten die Täter umfassende Kontrolle über Computer oder Smartphones. 

Geld geht auf ausländische Konten

Die angeblichen Investitionen auf Krypto-Plattformen finden tatsächlich gar nicht statt, so die Polizei. Stattdessen werde das Geld auf ausländische Konten transferiert und anschließend über Krypto-Währungen verschleiert. Die eingezahlten Beträge seien in der Regel vollständig verloren. 

Die Polizei rät dringend zu besonderer Vorsicht. „Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei ungewöhnlich hohen Gewinnversprechen! Sprechen Sie vor finanziellen Entscheidungen mit Vertrauenspersonen! Geben Sie keine persönliche Daten und Zugangsdaten weiter!“

Warnsignale

Typische Warnsignale für Anlagebetrug seien Versprechen wie „hohe Gewinne bei geringem Risiko“; Kontaktaufnahmen über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen; sehr schnelle telefonische Betreuung nach einer Registrierung sowie die Aufforderung zur Installation von Fernzugriffs-Programmen wie TeamViewer oder AnyDesk. Weitere Indizien, die misstrauisch machen sollten: Fehlende Angaben im Impressum der Internet-Plattform der Anbieter; die Aufforderung zu Überweisungen auf Privatkonten sowie Auszahlungs-Versprechen, die an weitere Gebühren oder Steuern geknüpft sind. 

Ermittler bitten um Hinweise

Zudem warnt die Polizei vor sogenannten Anschluss- oder „Recovery“-Betrügereien. Dabei melden sich nach einem bereits erfolgten Anlagebetrug angebliche Dienstleister, die versprechen, verlorenes Geld gegen eine Gebühr zurückzuholen. Auch hierbei handle es sich regelmäßig um Betrug. 

Die Zahl entsprechender Betrugsversuche habe in jüngster Zeit deutlich zugenommen. Die Ermittler bitten Betroffene oder Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich an ihre örtliche Polizeidienststelle zu wenden.

Mülltonne auf Gelände der Oberschule in Flammen

Wangerland (21. 12. 2025) – Am Freitagabend haben möglicherweise Brandstifter eine Mülltonne auf dem Gelände der Oberschule in Hohenkirchen in Brand gesteckt. Die Ortsfeuerwehr Hohenkirchen rückte gegen 20.20 Uhr zur August-Hinrichs-Straße aus. Beim Eintreffen der Wehr habe ein 1000-Liter-Mülltonne bereits in voller Ausdehnung in Flammen gesunden.

Durch die Löscharbeiten der Feuerwehrleute habe verhindert werden können, dass das Feuer auf benachbarte Mülltonnen übergreifen konnte, lobt die Polizei. So sei lediglich ein geringer Schaden entstand. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zeugen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter 04461/7449-0 mit der Polizei Jever in Verbindung zu setzen.

Leuchtfeuer Horumersiel
– Werbeanzeige –

Der Weihnachtsbaum darf niemanden gefährden

Wangerland (19. 12. 2025) – Ist der Baum zu lang oder das Auto zu klein? Egal. Irgendwie passt es schon. Fensterscheibe herunterkurbeln, den Baum quer auf die Rückbank, mit jeweils einem Meter Überhang rechts und links. Auf geht’s …

Ladung muss gesichert werden

Aus Sicht der Polizei keine gute Idee. Die Ordnungshüter in der Region weisen mit Blick auf das Weihnachtsfest darauf hin, dass auch der Transport von Weihnachtsbäumen den geltenden Vorschriften zur Ladungssicherung unterliegt. „Unsachgemäß transportierte Tannen können andere Verkehrsteilnehmende gefährden und zu Unfällen führen.“

Vor dem Schmücken eines Weihnachtsbaumes steht der Transport der Tanne. Die Polizei weist auf die geltenden Bestimmungen hin. Foto: hol

In der Praxis würden immer wieder riskante Transportarten festgestellt. Da würden Bäume so weit in Fahrzeuge hineingeschoben, dass sie die Sicht des Fahrers einschränken. Andere würden Bäume neben dem Fahrzeug herziehen oder die Ladung ungesichert aus dem Kofferraum heraus- oder über das Dach hinausragen lassen.

Bußgeld und Punkt

„Wer seine Ladung so transportiert, dass andere gefährdet werden, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen“, warnt die Polizei. Komme es dabei zu einem Unfall, erhöhe sich das Bußgeld auf 75 Euro, ebenfalls verbunden mit einem Punkt. Ist herausragende Ladung nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet, droht zudem ein Verwarnungsgeld von 25 Euro.

Die Polizei empfiehlt, Weihnachtsbäume grundsätzlich so zu verladen, dass sie weder verrutschen noch die Sicht beeinträchtigen können. Beim Transport im Fahrzeug sollte der Stamm nach vorne zeigen und möglichst direkt hinter der Rücksitzlehne liegen. Der Baum ist mit geeigneten Gurten zu sichern. 

Baum darf seitlich überstehen

Beim Transport auf dem Dach ist ein Dachgepäckträger zu nutzen. Auch hier muss der Baum mit mehreren Spanngurten fest verzurrt werden. Beim Transport mit dem Fahrrad gelten ebenfalls klare Regeln: Seitlich darf Ladung ohne zusätzliche Beleuchtung maximal 40 Zentimeter über das Fahrrad hinausragen. In der Regel ist daher nur ein Längstransport zulässig, bei dem der Baum sicher befestigt sein muss. 

Und was ist nun mit unserem Tannenbaum auf der Rückbank? Grundsätzlich ist ein solcher Transport zulässig, wenn der Baum sicher gelagert ist, die herausragende Teile gekennzeichnet sind und niemand gefährdet wird. Zum Beispiel Radfahrer. Allerdings: Laut Straßenverkehrsordnung darf die maximale Fahrzeugbreite (einschließlich Ladung) von 2,55 Meter nicht überschritten wird.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, beim Transport von Weihnachtsbäumen sorgfältig vorzugehen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, um Unfälle und Gefährdungen zu vermeiden.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Kurioser Doppelunfall auf der Bundesstraße 210

Jever/Wangerland (15. 12. 2025) – Bei zwei zusammenhängenden Verkehrsunfällen auf der Bundesstraße 210 ist am Sonntag erheblicher Schaden entstanden. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Verursacher zwar stellen. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen aber noch. Insbesondere machte die Polizei noch keine Angaben dazu, ob der 57-Jährige unter Alkohol oder unter Drogen stand.

Ausfahrt in verkehrter Richtung befahren

Die Unfälle ereigneten sich am Sonntag kurz vor 19 Uhr im Bereich der Anschlussstellen Jever-Mitte und Jever-West. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 57-jährige Mann mit seinem Pkw zunächst eine Ausfahrt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und gelangte so auf die B 210. Anschließend sei er auf den richtigen Fahrstreifen in Richtung Wittmund gewechselt. Hier, so die Ermittler, sei er aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden Pkw aufgefahren. Die 19-jährige Fahrerin dieses Fahrzeugs blieb unverletzt, der Pkw war weiterhin fahrbereit. 

Von Unfallstelle entfernt

Der Verursacher habe sich von der Unfallstelle, nachdem er zuvor noch den angrenzenden Seitenbereich befahren und eine Schutzplanke touchiert habe, schildert die Polizei. Nur wenige Minuten später kam es im weiteren Verlauf der B 210 zu einem erneuten Auffahrunfall, bei dem derselbe Mann auf einen weiteren Wagen auffuhr. In diesem Fall wurde die 25-jährige Fahrerin des Fahrzeugs leicht verletzt, ihr Pkw war nicht mehr fahrbereit. 

Zeuge nahm Verfolgung auf

Auch nach diesem Unfall entfernte sich der Verursacher vom Unfallort. Mehrere Zeugen meldeten die Vorfälle bei den Leitstellen. Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden alarmiert. Ein Zeuge nahm zudem die Verfolgung des flüchtigen Fahrzeugs auf und hielt Kontakt zur Polizei. 

Der 57-Jährige habe schließlich durch Einsatzkräfte angehalten werden können. „Der Mann wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht“, so die Polizei. Die leicht verletzte Unfallbeteiligte habe nach rettungsdienstlicher Versorgung vor Ort entlassen werden können. Gegen den Unfall-Verursacher wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

39-jährige Frau bei Unfall leicht verletzt

Waddewarden (12. 12. 2025) – Leicht verletzt worden ist am Donnerstag eine Frau, die mit ihrem Wagen in der Nähe von Waddewarden gegen einen Baum geprallt ist. Die 39-jährige befuhr nach Angaben der Polizei gegen 20.50 Uhr die Straße Ulfenburg im Wangerland. Dabei bemerkte sie den Einmündungsbereich der Jeverschen Straße zu spät.

In der Folge überfuhr die 39-jährige den Einmündungsbereich, geriet mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Die Frau konnte ihren PKW eigenständig verlassen, so die Polizei, sei aber durch den Aufprall leicht verletzt worden. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Vermisster Mann in Schortens tot aufgefunden

Jever/Schortens (9. 12. 2025) – Der 58-jährige Mann, der seit dem 28. November vermisst worden war, ist tot. Wie die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland mitteilt, wurde am Sonntag auf einer Grünfläche in Schortens der Leichnam des Gesuchten gefunden. 

„Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen liegen keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden vor“, so die Polizei. Der 58-jährige war zuletzt bei einem Besuch der Schloss-Apotheke in Jever gesehen worden. Danach verlor sich seine Spur.

Polizei sucht nach Senior aus Pflegeeinrichtung

Wilhelmshaven (24. 11. 2025) – Seit Sonntagabend wird der 68-jährige Hubert Lerche (Foto) vermisst. Laut Mitteilung der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland hat der Mann eine Einrichtung im Scharrdeich in Wilhelmshaven zu Fuß verlassen. Bislang ist sein Aufenthaltsort unbekannt.

Nach Angaben des Pflegedienstes dürfte der Senior lediglich mit einer dunklen Trainingsjacke, einer Jeans sowie Schuhen ohne Schnürsenkel bekleidet sein. Aufgrund der Witterung mit Temperaturen um 0 Grad Celsius und Schneefall besteht aus Sicht der Polizei für den Vermissten akute Lebensgefahr.

„Der Mann ist medikamentenbedürftig, hat seine gestrige Tagesration jedoch erhalten. Er gilt als gut zu Fuß.“ Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer die Person gesehen hat oder Hinweise zum Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich umgehend unter der Rufnummer 110 oder bei der Polizei Wilhelmshaven unter 04421/ 942-0 zu melden.

Orientierungslose Frau aus Jever vermisst

Jeverland (19. 11. 2025) – Die Polizei sucht nach der 84-jährigen Gabriele Cors, die seit Dienstag gegen 16.20 Uhr vermisst wird. Die Frau soll sich zuletzt im Kleiberring in Jever-Moorwarfen aufgehalten haben. Die Vermisste leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen.

Die 84-jährige Gabriele Cord aus Jever wird vermisst. Foto: Polizei

Die Frau lebte nach Erkenntnissen der Polizei bis vor etwa vier Wochen im Nelkenweg in Schortens. Weitere mögliche Aufenthaltsorte seien derzeit nicht bekannt. Die 84-Jährige habe sich in der Vergangenheit schon mehrfach orientierungslos gezeigt. 

Die Gesuchte soll am Dienstag ein schwarze Übergangsjacke mit Kragen, ein hellbeige Stoffhose, blaue Socken mit Pünktchen sowie beige, flache Schuhe getragen haben. Um Hinweise auf ihren Verbleib nimmt die Polizei in Jever (Telefon 04461/74490) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Friesenstraße: Zwei neuwertige Pedelecs gestohlen

Hooksiel (9. 11. 2025) – Die Polizei sucht mögliche Zeugen für den Diebstahl von zwei Pedelecs in der Friesenstraße in Hooksiel. Unbekannte Täter haben dort im Zeitraum zwischen Freitag, 20 Uhr, und Samstag, 7.45 Uhr die beiden Zweiräder der Marke Hercules entwendet.

Die neuwertigen Pedelecs hätten zuvor verschlossen in einem Fahrradständer neben einer Hauseingangstür eines Einfamilienhauses gestanden. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder zum Verbleib der Fahrräder machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Jever (Telefon: 04461/74490) in Verbindung zu setzen.

Wagen unverhofft aus Neuwagen-Kolonne ausgeschert

Wilhelmshaven (9. 11. 2025) – Nach einem Unfall auf dem Friesendamm in Wilhelmshaven ist heute gegen 10 Uhr eines der Fahrzeuge in Brand geraten und in Flammen aufgegangen. Die 30-jährige Fahrerin konnte sich nach Angaben der Polizei gerade noch rechtzeitig selbst aus dem Wrack befreien. 

Bei einem Unfall auf dem Friesendamm wurden zwei Wagen stark beschädigt. Einer ging in Flammen auf. Foto: Polizei

Zu dem Unfall war es gekommen, weil das letzte Fahrzeug einer ihr entgegen kommenden Wagen-Kolonne aus bislang unbekanntem Grund auf die Gegenfahrbahn gekommen ist und dort in Höhe des Triftweges mit den Fahrzeug der 30-jährigen zusammenprallte. Der mutmaßliche Unfallverursacher, ein 28-jähriger Mann, habe noch versucht, den brennenden Wagen mit einem Feuerlöscher zu löschen, so die Polizei. Dabei habe er sich leicht verletzt. Beide beteiligten Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Friesendamm blieb bis 13.30 Uhr voll gesperrt.

Heute früh befuhren mehrere Kolonnen von werksneuen, nicht zugelassenen, Elektro-Fahrzeugen den Friesendamm in Richtung Stadtnorden. Auf diesem Weg werden immer wieder importierte Neuwagen vom Nordhafen zum Jade-Weser-Port überführt. Die beteiligten Unternehmen haben für die Kolonnenfahrten eine Dauergenehmigung der Stadt Wilhelmshaven.