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Alle Beiträge zum Thema “Polizei”

Zahl der Verkehrsunfälle im Wangerland rückläufig

Jever/Wangerland (14. 4. 2026) – Im nördlichen Landkreis Friesland sind die Verkehrsunfallzahlen 2025 zurückgegangen. Und das bei einer gestiegenen Zahl von zugelassenen Fahrzeugen. Vor diesem Hintergrund zog das Polizeikommissariat (PK) Jever heute eine „vorsichtig positive Bilanz der Verkehrssicherheitslage“. 

Bei den meisten Unfällen im Wangerland blieb es 2025 bei Blechschäden. Allerdings: In Hohenkirchen wurde eine Frau von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt. Archiv-Foto: hol

Im Landkreis insgesamt stieg die Zahl der Unfälle um 66 auf 2182. Im Zuständigkeitsbereich des PK Jever wurde hingegen ein Rückgang um 54 Unfälle auf 1068 (Vorjahr: 1122) verzeichnet. PK-Leiter Markus Wallenhorst und der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Jörg Mondorf, zeigten sich mit der Präventions- und Überwachungsarbeit der Polizei zufrieden. Entscheidend aber sei Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr.

31 Unfälle weniger

Für die Gemeinde Wangerland weist die Polizeistatistik mit 192 (Vorjahr: 223) Unfällen 31 weniger aus als im Vorjahr. Allerdings: In Hohenkirchen gab es den einzigen tödlichen Unfall im Bereich des Kommissariats. Hier war eine Fußgängerin von einem Auto erfasst worden. 

Insgesamt sank die Zahl der Verletzten von 265 auf 235 Personen. Besonders positiv, so Mondorf: „Die Zahl der Schwerverletzten ging deutlich von 47 auf 33 zurück.“ Die Zahl der verletzten Kinder sank auf 21 (19 leicht, 2 schwer verletzt) Bei sechs Schulweg-Unfällen seien sieben Kinder verletzt worden. Die Polizei betont vor die Hintergrund ausdrücklich die Wirksamkeit von Sicherheitsgurten, Kindersitzen und dem Fahrradhelm.

Senioren häufig Verursacher

Ein negativer Trend zeigt sich in der Statistik bei den Senioren. Die Zahl der Unfälle, an denen über 65-Jährige beteiligt waren, stieg auf 317 Fälle (Vorjahr: 286). Besonders auffällig: In fast 72 Prozent dieser Fälle waren die Senioren selbst Unfallverursacher. 

Pedelecs bleiben laut Polizei ein Risikofaktor. Obwohl die Gesamtzahl der Radfahrunfälle leicht gesunken sei, blieb das Verletzungsrisiko hoch. Besonders bei den E-Bikes habe sich eine paradoxe Entwicklung gezeigt: Während die Unfallzahlen sanken (44 statt 47), stieg die Zahl der Verletzten von 35 auf 42 an.

E-Bikes werden unterschätzt

„Die Geschwindigkeiten von Pedelecs werden oft sowohl von den Fahrenden selbst als auch von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt“, warnt Wallenhorst. Im Bereich der motorisierten Zweiräder sei hingegen ein deutlicher Rückgang der Unfälle um über 24 Prozent zu verzeichnen gewesen. Auch E-Scooter spielten mit zwölf Unfällen (neun Leichtverletzte) eine Rolle im statistischen Geschehen. 

Die Zahl der erfassten Fahrten unter Alkohol sei signifikant von 48 auf 32 gesunken. In 38 Fällen (Vorjahr: 39) wurde festgestellt, dass Fahrzeuge unter Drogeneinfluss gelenkt wurden. In sieben Fällen habe der Drogenkonsum zu einem Unfall geführt. 

Viele Fälle von Fahrerflucht

„Mit 321 Fällen blieb die Zahl der Fahrerfluchten auf hohem Niveau stabil“, bedauerte Mondorf. Die Polizei habe knapp die Hälfte (47 %) dieser Taten aufklären können. „Verkehrssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, so Wallenhorst und Mondorf. Die Polizei setzte auch für 2026 auf einen Mix aus verstärkter Überwachung (Geschwindigkeit, Ablenkung durch Smartphones, Alkohol und Drogen) und gezielter Prävention , um die Sicherheit auf den Straßen weiter zu erhöhen.

Wagen in einer Kurve von der Straße abgekommen

Wangerland (12. 4. 2026) – Auf dem Minser Osteraltendeich sind am Samstag gegen 21.30 Uhr zwei Männer mit einem Audi A 6 von der Straße abgekommen. Der Wagen prallte gegen einen Baum und blieb anschließend im Graben liegen. Wie die Polizei mitteilt, hätten sich die verletzten Insassen zunächst von der Unfallstelle entfernt. Der 21- und ein 27-jähriger Mann seien aber von der Polizei in der Nähe festgestellt worden. 

Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Insassen hätte, so die Polizei, „zweifelhafte Angaben zur Eigenschaft des Fahrzeugführer zum Unfallzeitpunkt“ gemacht. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wagen bei schlechten Sicht- und Wetterverhältnissen im Bereich einer Kurve aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam. 

Polizei lobt Hooksielerin: Telefonat nach Zweifeln sofort beendet

Wangerland (8. 4. 2026) – Erneut haben mutmaßliche Betrüger versucht, per Telefonanruf an die Wertgegenstände älterer Bürger in der Gemeinde Wangerland zu gelangen. Wie die Polizei mitteilt, habe es am heutigen Mittwoch und am gestrigen Dienstag zahlreiche Anrufe gegeben, bei denen sich bislang unbekannte Täter am Telefon als Polizeibeamte ausgaben. 

Betrüger als Polizisten getarnt

Die Anrufer hätten von angeblichen Festnahmen im Nahbereich der Wohnanschriften der Angerufenen berichtet. Im weiteren Verlauf der Gespräche, so die Polizei, hätten die Täter versucht, an Informationen zu Wertgegenständen in den Wohnungen oder Häusern zu gelangen. „Teilweise wurden gezielt persönliche Informationen, wie etwa verstorbene Ehepartner, in die Gespräche eingebunden, um den Eindruck einer echten polizeilichen Kontaktaufnahme zu verstärken“, so die Polizei. 

In mehreren Fällen, so loben die Ermittler, hätten die Angerufenen umsichtig reagiert und die Gespräche beendet. So habe eine 88-jährige Frau aus Hooksiel Zweifel an der Echtheit des Anrufers geäußert und den Telefonhörer aufgelegt. Eine 57-jährige Frau aus Tettens habe den Anrufer darauf hingewiesen, dass es keinen entsprechenden Polizeibeamten gebe. Auch sie beendete das Telefonat. 

Ermittler geben Tipps

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittler weisen ausdrücklich darauf hin, dass echte Polizeibeamte am Telefon niemals nach Wertgegenständen oder Bargeld fragen würden. 

Die Polizei rät: „Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn Druck aufgebaut wird. Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten oder Informationen zu Vermögenswerten preis. Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort und legen Sie auf.“ Bei Zweifeln sollten Betroffene selbstständig ihre örtliche Polizeidienststelle unter der ihnen bekannten Rufnummer anrufen. 

Mehrere Gebäude mit Sprühlack beschmiert

Hohenkirchen (7. 4. 2026) – Über das Osterwochenende ist es in Hohenkirchen zu mehreren Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hätten bislang unbekannte Täter verschiedene Gebäude und Einrichtungen mit silbernem Sprühlack besprüht.

Betroffen seien unter anderem das Rathaus, ein Kindergarten, ein Nebengebäude der Grundschule, das ehemalige Samurai-Center, eine Bushaltestelle im Bereich der Oberschule sowie eine ehemalige Spielhalle. Die Ermittlungen nach den Tätern laufen.

Die Polizeistation Wangerland bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Telefon 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.

Polizei sucht nach Zeugen für zwei Unfälle

Wangerland (7. 4. 2026) – Die Polizei sucht Zeugen für zwei Unfälle im Wangerland, bei denen sich der jeweilige Verursacher nicht um den Schaden gekümmert haben soll. Am Karfreitag, 3. April, gegen 11.10 Uhr stießen zwei Pkw gegeneinander, die sich in der Garmser Straße begegneten. Gesucht wird der Fahrer eines schwarzen BMW mit FRI-Kennzeichen. 

Zwischen Donnerstag, 2. April, 18 Uhr und Karfreitag, 15.30 Uhr hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Straße Am Wangermeer einen Zaun beschädigt. Hinweise nimmt die Polizei in Jever unter Telefon 04461/7449-0 entgegen. https://www.skiterrassen.de

Vandalismus auf Sportplatz: SCW erstattet Anzeige

Hooksiel (4. 4. 2026) – Vandalismus auf dem Sportplatz in Hooksiel. Unbekannte habe Mitte der Woche auf dem Fußballplatz An der Jaderennbahn unter anderem ein Rollrad eines Jugend-Fußballtoren zerstört. „Irgendwann reicht es“, sagt Christian Doyen, Sprecher des Vorstandes des SC Wangerland. „Der SCW stellt Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.“

Unbekannte haben mutmaßlich mit Vorsatz Felgen und Räder an einem Jugend-Fußballtor zerstört. Foto: SCW

Bereits in der jüngeren Vergangenheit seien mehrfach Flaschen und Stühle an und auf die Blockhütte an dem Platz geworfen und dadurch zerstört worden. Die mutwillige Beschädigung des Jugendtores sei aber eine andere Nummer. Da gehöre schon Vorsatz dazu, so Doyen. Felge und Räder seien mutwillig zerstört, die Einzelteile durch die Gegend geworfen worden. Zerbrochene Glasflaschen ließen zudem den Verdacht aufkommen, dass an der Blockhütte eine „Party“ stattgefunden habe.

Darüber, wer für den Vandalismus verantwortlich ist, will Doyen aber nicht spekulieren. Trotz verschlossenen Haupteingangs sei es nicht sonderlich schwierig, auf den Rasenplatz zu gelangen. Der Verein habe bislang auch gar kein Interesse daran gehabt, das Areal systematisch abzuriegeln. „Wir freuen uns, wenn der Platz sachgerecht genutzt wird, wenn Kinder und Jugendliche ‚kicken‘ gehen. Leider schaffen es einige wenige Chaoten mal wieder, die Freude zu nehmen.“

Durch die Strafanzeige, so Doyen, wolle man – unabhängig vm materiellen Schaden für den Verein – in erster Linie die Täter und mögliche Mitwisser dafür sensibilisieren, dass es so nicht weiter gehen kann.

Wer mit Anhänger fährt, benötigt entsprechende Fahrerlaubnis

Wangerland (2. 4. 2026) – Den Grünschnitt aus dem Garten raus, rauf auf den Anhänger und schnell zur Bioabfall-Annahme nach Wiefels. Aber Achtung: Immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer mit ihrem Gespann auf dem Weg zur Deponie angehalten werden, die nicht über die notwendige Fahrerlaubnis verfügen.

An diesem Mittwoch gegen 11.30 Uhr, so berichtet die Polizei aus Jever, sei zum Beispiel ein 33-jährige Fahrer eines Pkw-Anhänger-Gespanns im Bereich der Fuhlrieger Allee im Wangerland kontrolliert worden. „Es wurde festgestellt, dass der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für diese Fahrzeugkombination ist“, heißt es im Polizeibericht. „Die Weiterfahrt wurde entsprechend untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.“

Zur Rechtslage: Mit einem klassischen Pkw-Führerschein der Klasse B dürfen Pkw-Fahrer nur Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 750 Kilogramm ziehen. Eine Ausnahme: Der Anhänger darf schwerer sein, wenn Anhänger und Zugfahrzeug zusammen nicht mehr als 3500 Kilogramm auf die Waage bringen. Mit einem Extra-Anhänger-Führerschein dürfen Anhänger bis zu 3500 Kilogramm gezogen werden.

Noch eine wichtige Ausnahme: Wer seinen Pkw-Führerschein der Klasse 3 bereits vor 1999 erworben hat, darf ebenfalls Anhänger bis 3500 Kilogramm und Gespanne mit einem tatsächlichen Gesamtgewicht von bis zu 7000 Kilogramm bewegen.

Im Hafen von Horumersiel Außenbordmotor gestohlen

Horumersiel (30. 3. 2026) – Unbekannte sollen im Bereich der Hafenanlage in Horumersiel einen Außenbordmotor und einen Handwagen gestohlen haben. Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen, die im Zeitraum von Samstag, den 21.März, 16 Uhr, bis Samstag, 28. März, 10 Uhr, entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Hinweise zum Sachverhalt können unter der Telefonnummer 04461/7449-0 gemeldet werden.

Polizei sucht nach einem Tankbetrüger

Wangerland (26. 3. 2026) – Die Polizei im Wangerland sucht nach einem Tankbetrüger. Wie die Polizei heute mitteilte, habe ein Mann bereits am Mittwoch, 18. März, gegen 13.15 Uhr, an der Tankstelle in der Jeverschen Straße in Hohenkirchen für 40 Euro getankt, aber nicht bezahlt.

Der Beschuldigte habe einen silbernen Ford C Max mit tschechischem Kennzeichen (Länderkennung CZ) gefahren. Auf der Heckklappe rechts soll sich der Schriftzug „GO VEGAN“ befinden. Der Gesuchte soll zwischen 50 und 55 Jahr alt und schlank sein. Er hat kurze dunkle Haare, trug eine dunkle Latzhose und einen auffälligen weißen Pullover. 

Die Ermittler bitten Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Identität des Fahrers beziehungsweise zum Fahrzeug machen können, sich bei der Polizeistation Wangerland unter der Rufnummer 04463/808910 zu melden.

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Neue Chefin für den zentralen Kriminaldienst der Polizei

Wilhelmshaven/Friesland (19. 3. 2026) – Der Zentrale Kriminaldienst (ZKD) der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland hat ein neue Chefin: Der Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Oldenburg, Arne Schmidt, hat zusammen mit Inspektionsleiter Jörg Beensen Polizeirätin Jantje Zimmermann-Gäde in ihr neues Amt eingeführt. Die 35-Jährige tritt die Nachfolge des Ersten Kriminalhauptkommissars Rolf Cramer an, der in den Behördenstab der Direktion zurückkehrt.

Polizeirätin Jantje Zimmermann-Gäde ist die neue Leiterin des ZKD in der vom Leitenden Polizeidirektor Jörg Beensen geführten Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, die für die Stadt Wilhelmshaven und den gesamten Landkreis Friesland zuständig ist. Foto: Polizei

Die Polizeirätin übernimmt innerhalb der Inspektion die Verantwortung für rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im ZKD wird die gesamte Bandbreite der Kriminalität bearbeitet – von der Beleidigung bis zum Tötungsdelikt, vom einfachen Diebstahl über den Wohnungseinbruch bis hin zum Raub.

Zurück in der dienstlichen Heimat

Jantje Zimmermann-Gäde ist sei 2010 im Polizeidienst. Nach einem dreijährigen Studium an der Polizeiakademie Niedersachsen sammelte sie Erfahrungen im Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariats Nordenham, bevor sie über mehrere Jahre in der PI Wilhelmshaven/Friesland und im Kommissariat Varel verschiedene Funktionen übernahm. Unter anderem war sie ab Oktober 2019 Dienstschichtleiterin zunächst im Einsatz- und Streifendienst in der PI Wilhelmshaven/Friesland, danach in der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland. Hieran schlossen sich Verwendungen auf Stabsebene an. 

Nach Abschluss eines zweijährigen Masterstudiums an der Deutschen Hochschule der Polizei kehrt sie jetzt nach Wilhelmshaven zurück. „Die Inspektion Wilhelmshaven/Friesland ist meine dienstliche Heimat. Daher freue ich mich sehr über die Rückkehr und das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Jantje Zimmermann-Gäde.

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