Wilhelmshaven (27. 8. 2026) – In Wilhelmshaven ist am Mittwoch ein Mann getötet worden. Wie die Polizei mitteilt, ist der Tote gegen 17.30 Uhr in einer Wohnung in der Heppenser Straße gefunden worden. Der Leichnam im Badezimmer gelegen und erheblichen Verletzungen aufgewiesen.
In der Wohnung habe sich zudem ein 55-jährigen Mann aus Wilhelmshaven aufgehalten. Aufgrund der ersten Erkenntnisse habe sich gegen ihn ein Tatverdacht ergeben. „Der Mann wurde vorläufig festgenommen“, so die Polizei. Im Zuge der Ermittlungen hätten sich dann Hinweise auf einen weiteren Tatverdächtigen ergeben. Der 63-jährige Mann aus Wilhelmshaven hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Bremen auf. Dort sei er in Zusammenarbeit mit den Bremer Polizeibehörden durch Spezialkräfte vorläufig festgenommen worden.
Beide Tatverdächtige wurden am heutigen Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt. Das Amtsgericht Wilhelmshaven erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten. Sie wurden im Anschluss in Justizvollzugsanstalten gebracht.
Zu möglichen Hintergründen, den Tatablauf sowie die jeweiligen Beteiligungen machte die Polizei noch keine Angaben. Das sei Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen.
Hohenkirchen (23. 8. 2026) – Am frühen Sonntagmorgen hat eine Streife des Polizeikommissariats Jever die Fahrt eines alkoholisierten Autofahrers beendet. Gegen 4.10 Uhr, so die Polizei, seien die Beamten auf der Jeverschen Straße in Hohenkirchen auf einen Pkw aufmerksam geworden, der durch eine stark in Schlangenlinien geführte Fahrweise auffiel.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Einsatzkräfte bei dem Fahrzeugführer deutliche alkoholbedingte Ausfallerscheinungen fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von 1,43 Promille. Als Beweis die Fahruntüchtigkeit wurde eine ärztliche Blutentnahme in einem Krankenhaus angeordnet. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Hooksiel (18. 8. 2026) – Eine Frau ist heute mit ihrem Fahrrad beim Überqueren der Bäderstraße gestützt. Wie Passanten beobachteten, fiel die Radfahrerin kurz nach 10 Uhr beim Passieren der Straße an der Ampelanlage in Höhe der Hinrike-Lichterfeld-Straße plötzlich aus ungeklärtem Grund auf die Seite und blieb mit starken Schmerz liegen. Augenzeugen alarmierten den Rettungsdienst, der die kaum ansprechbare Frau ins Krankenhaus brachte.
In Höhe Kaisershof ist dieser Kleinwagen aus ungeklärter Ursache von der L 810 abgekommen. Foto: Feuerwehr Hohenkirchen
Am Montagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel zu einem Haus in der Lange Straße gerufen. Die Einsatzlage: Einer hilflose Person liegt hinter einer Tür auf dm Boden und reagiert nicht aufs Anklopfen. Als die Feuerwehr gegen 15.20 Uhr vor Ort eintraf, hatten sich aufmerksame Arbeiter, die sich in der Nähe befanden, bereits Zutritt zur Wohnung verschafft und der gestürzten Bewohnerin erste Hilfe geleistet.
Die Frau war von einem Stuhl gestürzt und hatte aufgrund ihres eingeschränkten Hörvermögens das Klopfen nicht wahrgenommen. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung der Bewohnerin.
Wie die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen berichtet, ist es bereits am Sonntagnachmittag auf der Landesstra0e 810 in Höhe Kaisershof zu einem schweren Unfall gekommen, Dabei sei ein Kleinwagen von der Straße abgekommen, habe sich überschlagen und sei auf dem Dach liegen geblieben. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei. Die L 810 war kurzzeitig gesperrt.
Wangerland (14. 8. 2026) – Die Polizei sucht nach Personen, denen möglicherweise größere Mengen Lebensmittel und Drogerieartikel abhanden gekommen sind. Der Aufruf steht im Zusammenhang mit einer Fahrzeugkontrolle im Wangerland in der Nacht zum Freitag.
Auto am St. Jooster Altendeich gestoppt
Wie die Polizei heute mitteilte, hatte eine Streifenwagen-Besatzung des Polizeikommissariats Jever kurz nach 3 Uhr im Bereich St. Jooster Altendeich einen Pkw aus Wilhelmshaven kontrolliert. Dabei entdeckten die die Beamten im Fahrzeug eine größere Menge originalverpackter Lebensmittel und Drogerieartikel sowie mehrere leere Getränkekisten fest. „Die Menge der mitgeführten Gegenstände ging deutlich über einen üblichen Eigenbedarf hinaus“, so der Eindruck der Ermittler. .
Der 63-jährige Fahrzeugführer habe bislang keine plausiblen Angaben zur Herkunft der Gegenstände machen können. Deshalb geht die Polizei davon aus, dass es sich bei den Artikel um Diebesgut handeln könnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurden der Pkw und der Beschuldigte selbst durchsucht sowie zahlreiche beweisrelevante Gegenstände beschlagnahmt.
Suche nach Geschädigten
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 63-Jährige entlassen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Für die Zuordnung der aufgefundenen Gegenstände hoffen die Ermittler auf eine Rückmeldung von Geschädigten. Wer Hinweise zu deren Herkunft geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04461/7449-0 mit der Polizei Jever in Verbindung zu setzen.
Friesland (12. 8. 2026) – In Friesland treiben wieder „falsche Polizisten“ ihr Unwesen. Ihre Masche ist altbekannt. Die Unbekannten rufen zumeist ältere Bürger an, geb n sich am Telefon als Polizisten aus und versuchen dann mit verschiedenen Tricks an die Wertsachen ihrer Opfer heranzukommen.
Aktuell sind sie in Zetel zweimal gescheitert, weil die Angerufenen gut reagiert haben, so die Polizei. Am Dienstag seien gleich mehrere entsprechende Anrufe gemeldet worden. In einem Fall erhielt eine 76-jährige Frau gegen 10.55 Uhr einen von einem Mann, der sich als Kriminalpolizist des Polizeikommissariats ausgab. Der Anrufer berichtete von angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft. Die Frau habe richtig reagiert und vorgegeben, dass sich die Polizei bereits bei ihr befinde. Daraufhin sei das Gespräch unmittelbar beendet worden, schildern die (echten) Ermittler.
Gegen 12.05 Uhr erhielt eine 82-Jährige einen ähnlichen Anruf. Auch hier gab sich der Anrufer als Polizeibeamter aus. Er berichtete von einem angeblichen Überfall auf eine Frau. Bei dieser sei ein Zettel mit den persönlichen Daten der 82-Jährigen gefunden worden. Unter dem Vorwand, ihr Vermögen schützen zu wollen, sollte die Seniorin ihr Geld an die vermeintliche Polizei übergeben. Auch sie ging nicht auf die Forderungen ein.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin: Echte Polizeibeamte fordern niemals am Telefon die Übergabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen. Auch werden Bürgerinnen und Bürger nicht aufgefordert, ihr Vermögen zur vermeintlichen Sicherung an Polizeibeamte zu übergeben.
Hooksiel (10. 8. 2026) – Ein Camper in Hooksiel muss sich wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Dem Hundehalter wird vorgeworfen, seinen Hund am Sonntagmorgen gegen 8.41 Uhr unbeaufsichtigt über einen Campingplatz in Hooksiel laufen gelassen zu haben. Der Vierbeiner verletzte zwei andere Camper. Die Polizei ermittelt.
Nach bisherigen Erkenntnissen lief der Hund unbeaufsichtigt über die Zeltwiese. Als eine Frau ihr Kind schützen wollte, so die Polizei, sei sie von dem Hund in den linken Oberarm gebissen worden. Kurz darauf habe der Hund einen weiteren Campinggast in den linken Oberschenkel gebissen, als dieser versucht hatte, den Hund von seinen persönlichen Gegenständen fernzuhalten.
Beide Geschädigten erlitten Bissverletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Hooksiel/Sengwarden (5. 8. 2026) – Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen für einen Fahrrad-Unfall, der sich am vergangenen Samstag, 1. August , gegen 14.20 Uhr auf dem Radweg der Hooksieler Landstraße zwischen Sengwarden und Hooksiel ereignet hat. Dabei sollen zwei Fahrradfahrer zusammengestoßen sein.
Bei der Kollision sei eine Person verletzt worden, berichtet die Polizei. Zudem entstand Sachschaden. Der Unfallverursacher habe sich anschließend von der Unfallstelle entfernt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Polizei in Wilhelmshaven bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Radfahrer machen können, sich unter der Telefonnummer 04421/942-0 zu melden.
Hooksiel (2. 8. 2026) – Zwei körperliche Auseinandersetzungen und ein Verkehrsunfall in Hooksiel haben am Wochenende die Polizei beschäftigt. Am Freitagabend, kurz vor Mitternacht, kam es zu einer Schlägerei in der Lange Straße. Dabei soll ein 18-Jähriger im Gesicht verletzt worden sein. Verantwortlich dafür ist mutmaßlich ein 17-Jähriger, der Verletzungen an der Hand aufwies.
Schlägerei auf der Lange Straße
Bei der Befragung der beteiligten Personen wurde als Grund für die Auseinandersetzung ein Wurf eines Glases von einer Gruppe in Richtung der anderen Gruppe genannt. Die Kontrahenten standen beide unter Alkoholeinfluss. Die Polizei leitete Strafverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzungen ein.
Noch deftiger ging es bei einem Streit auf dem Hooksieler Campingplatz am Samstagabend zu. Gegen 19.37 Uhr wurde die Polizei wegen einer Sachbeschädigung und einer Bedrohung alarmiert. Vor Ort stellten die Beamten fest, das es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Dauercampern im Alter von 43 bzw. 49 Jahren gegeben hatte. Der 49-Jährige sei mutmaßlich aufgrund von Alkoholkonsum plötzlich aggressiv und ausfallend geworden, habe den Pavillon des Campingnachbarn leicht beschädigt und diesen mit dem Tode bedroht.
Wütende Reaktion auf Hausverbot
Die Polizei konnte den Verursacher zunächst nicht antreffen. Durch den Sicherheitsdienst vor Ort war ihm aufgrund seines Verhaltens ein Hausverbot ausgesprochen werden. Kurz vor 21 Uhr erschien der Aggressor dann erneut auf dem Campingplatz. Der verantwortliche Campingplatz-Mitarbeiter sprach ihm ein Hausverbot aus, was bei dem Betroffenen jedoch auf Unverständnis stieß. In der Folge habe er dem Campingplatz-Mitarbeiter einen „Kopfnuss“ versetzt. Der 49-Jährige muss sich jetzt wegen Sachbeschädigung, Bedrohung und Körperverletzung in mehreren Strafverfahren verantworten.
Angetrunken in Autos gefahren
Zu einem Unfall, bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde, kam es in der Nacht zum Sonntag. Gegen 3.40 Uhr befuhr die 42-Jährige, unter Alkohol stehende Frau aus Richtung Maihausen kommend die Landesstraße in Richtung Schmidtshörn. An der Kreuzung wollte sie nach rechts in Richtung Hooksiel abbiegen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit sei die Frau aber im Einmündungsbereich geradeaus gefahren und auf einem Firmengrundstück gegen drei dort abgestellte, nicht angemeldete Pkw geprallt.
Der Kleinwagen der Frau erlitt dabei einen Totalschaden, an den übrigen Fahrzeugen entstand geringerer Sachschaden. Der freiwillig durchgeführte Atemalkoholtest ergabt einen Wert von 2,11 Promille. Die Polizei ordnete eine Blutproben an und beschlagnahmte den Führerschein der Frau. Sie muss sich in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Wilhelmshaven (31. 7. 2026) – Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland vermeldet einen bedeutenden Erfolg. Nach drei Hausdurchsuchungen am Dienstag dieser Woche sind Staatsanwaltschaft und Polizei zuversichtlich, vor der Aufklärung zweier Bankeinbrüche in der Jadestadt zu stehen.
Schließfächer ausgeräumt
Der Vollstreckung der Durchsuchungsbeschlüsse seien monatelange Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion vorausgegangen, teilt die Polizei mit. Der Verdacht richtet sich gegen zwei Beschuldigte. Sie sollen am 28. Januar an dem Einbruch in die Filiale Fedderwadergroden der Sparkasse Wilhelmshaven beteiligt gewesen sein.
Bei der Tat wurden 18 Schließfächer gewaltsam geöffnet und Bargeld sowie Gold im Gesamtwert von rund 230.000 Euro entwendet. Darüber hinaus stehen die Beschuldigten im Verdacht, so die Ermittler, auch für den versuchten Einbruch in den Tresorraum der Oldenburgischen Landesbank in Wilhelmshaven am 13. Juni verantwortlich zu sein.
Monatelange Ermittlungen
Im Laufe der Ermittlungen seien zahlreiche Spuren ausgewertet, kriminaltechnische Untersuchungen durchgeführt und verschiedenste Ermittlungsansätze zusammengeführt worden. „Diese umfangreiche Beweisführung führte schließlich zur Identifizierung der Beschuldigten und zur Beantragung der richterlichen Durchsuchungsbeschlüsse“, heißt es in der Mitteilung.
Im Rahmen der Durchsuchungen habe man beide Beschuldigte angetroffen. Die Polizei stellte zahlreiche Beweismittel sicher, die nun kriminaltechnisch ausgewertet werden sollen. „Nach derzeitigem Stand ergeben sich Hinweise darauf, dass die Beschuldigten für mehrere weitere Straftaten im Zuständigkeitsbereich in Betracht kommen.“ Auch der Frage, ob es weitere Mittäter gab, werde nachgegangen, versichert die Polizei.
Haftbefehl vollstreckt
Gegen einen der Beschuldigten wurde ein bereits bestehender Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bremen vollstreckt. Der zweite Beschuldigte sei vorläufig festgenommen worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ das zuständige Amtsgericht gegen ihn Untersuchungshaft. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Hohenkirchen (30. 7. 2026) – Die Polizei im Wangerland ermittelt im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Verkehrsunfallflucht in Hohenkirchen. In der Zeit von Dienstag, 13 Uhr, bis zum gestrigen Mittwoch, 4.30 Uhr, wurde dabei ein an der Jeverschen Straße geparktes Auto beschädigt.
Nach den Erkenntnissen der Polizei war ein Opel Corsa ordnungsgemäß auf einem Parkplatz in Höhe eines Farbenfachgeschäftes in Fahrtrichtung Mederns abgestellt. Als der Geschädigte sein Fahrzeug am frühen Mittwochmorgen beladen wollte, stellte er einen frischen Unfallschaden im vorderen linken Fahrzeugbereich fest.
Der unbekannte Unfallverursacher entfernte sich, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Wangerland unter Telefon 04463/808910 oder der Polizei Jever unter 04461/74490 in Verbindung zu setzen.