Hooksiel (24. 11. 2025) – Die Tennissaison läuft für den FC Nordsee Hooksiel extrem unglücklich an. Die Herren 50 konnte ihr für das vergangene Wochenende angesetztes Spiel bei der JTG Wilhelmshaven dank der sportlichen Einstellung der Gastgeber noch verschieben. Der Grund: Eine Verletzungsmisere.
Das gelang dem Mannschaftsführer der Herren 60, Reiner Meints, nicht. Von seiner mit neun Aktiven besetzten Spielerliste standen ihm beim Heimspiel gegen den TV Vechta lediglich drei Akteure zur Verfügung. Vier Spieler, darunter die drei spielstärksten, sind verletzt, zwei waren ortsabwesend. Da Vechta einer Spielverlegung nicht zustimmte, mussten die Hooksieler antreten – und verloren erwartungsgemäß mit 0:6.
Harald Fischer (4:6, 0:6) und Reiner Meints (4:6,1:6) konnten in der Halle in Varel gegen Spieler mit deutlich besseren Leistungsklassen zwar die ersten Sätze offen gestalten, blieben am Ende aber chancenlos. Ebenso Helmut Petermann (2:6, 0:6). Auch ihr Doppel verloren Fischer/Meints 4:6, 1:6. Da ein Einzel und ein Doppel ohnehin kampflos an die Gäste gingen, war die Niederlage perfekt.
Hooksiel (24. 11. 2025) – Der Hooksieler Rennverein hat die offiziellen Renntage für die Hooksieler Renntage 2026 bekannt gegeben. Auch im kommenden Jahr dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf drei atmosphärische und traditionsreiche Veranstaltungstage an der Jaderennbahn freuen. Die Renntage 2026 finden jeweils mittwochs statt, und zwar am 15., 22. und 29. Juli. Der Vorverkauf von Eintrittskarten für alle drei Renntage hat begonnen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir heute die Termine für 2026 bekanntgeben können und der Vorverkauf offiziell startet. Ein besonderer Dank gilt unseren treuen Sponsoren, die uns nach der wetterbedingt schwierigen Saison 2025 weiterhin die Stange gehalten haben“, so Rennvereins-Vorsitzender Immo Müller. „2026 wollen wir gemeinsam wieder voll durchstarten – mit starken Partnern, begeisterten Gästen und unvergesslichen Renntagen in Hooksiel.“ Die Tickets seien online erhältlich und böten sich damit ideal als Geschenk zum Weihnachtsfest oder für alle Pferdesportfans an, die sich frühzeitig ihren Wunschtermin sichern möchten, so der Rennverein-Vorsitzende.
Die Hooksieler Renntage zählen seit vielen Jahrzehnten zu den beliebtesten Sommerevents an der Nordseeküste. Neben spannenden Rennen erwartet die Gäste ein familienfreundliches Rahmenprogramm sowie gastronomische Angebote aus der Region. In diesem Jahr war einer der drei angesetzten Renntag wegen schlechten Wetters abgesagt worden.
Hooksiel (17. 11. 2025) – Jan Alter ist zurück. Nach zweijähriger Pause hat der Hooksieler Tennisspieler am Wochenende erstmals wieder ein Punktspiel bestritten – und sein Einzel souverän mit 6:0, 6:2 gewonnen.
Allerdings blieb der Sieg von Alter an Position 3 das einige Erfolgserlebnis, das die Herren ü 50-Mannschaft des FC Nordsee Hooksiel in ihrem ersten Saisonspiel gegen den TV Friedeburg für sich verbuchen konnte. Besonders bitter: FCN-Spitzenspieler Thomas Otte zog sich nach wenigen Ballwechseln eine schwere Verletzung zu, musste sein Spiel beim Stand von 0:1 aufgeben und – was deutlich schwerer wiegt – dürfte mehrere Wochen lang ausfallen.
An Position 2 verlor Thorsten Csikos in einem offenen Spiel mit 2:6, 4:6. Chancenlos war Mirko Ortmanns an Position 4 (1:6, 1:6). Auch in den Doppeln konnten die Hooksieler die Partie nicht mehr drehen. Csikos/Alter unterlagen 2:6, 2:6, Ortmanns/Helmut Petermann mit 2:6, 3:6.
Wangerland/Hooksiel (14. 11. 2025) – Das Werk ist vollbracht. Der Sport-Club Wangerland e. V. (SCW) ist seit Donnerstag offiziell ins Vereinsregister in Oldenburg eingetragen. Das bestätigt heute Vorstandsmitglied Christian Doyen, bislang Vorsitzender des FC Nordsee Hooksiel. Mit der Registrierung ist die Verschmelzung der bislang eigenständigen Vereine Eintracht Wangerland, Rot-Weiß Tettens und FC Nordsee Hooksiel zu einem Großverein mit rund 900 Mitgliedern und etlichen Sparten abgeschlossen.
Bereits im Februar dieses Jahres hatten Mitglieder der drei Vereine auf außerordentlichen Mitgliederversammlungen einstimmig die Verschmelzung beschlossen. Seither gab des einen regen Austausch zwischen dem Notar, der die Vereine begleitet hat, und dem Amtsgericht Oldenburg. Hier eine Nachfrage, dort eine fehlende Unterschrift. „Oft bürokratischer Kleinkram“, so die Wahrnehmung von Doyen. „Es war viel Geduld in diesem Prozess erforderlich.“
Ein Stück Wangerländer Sporgeschichte
Für die Vorstände der drei Alt-Vereine endet ein jahrelanger Prozess der Annäherung über die Planung einer Verschmelzung bis zu deren Umsetzung. Unter anderem wurden mit Unterstützung des Landessportbundes (LSB) mehrere Tagesworkshops zu Vereinsrecht und Satzungsbau abgehalten. Mehrere Arbeitsgruppen befassten sich mit Fragen zu Vereinsfinanzierung, Geschäftsverteilung und Beitragsordnung.
Die Vorstandsmitglieder und Vorstands-Beisitzer des neuen Großvereines Sport-Club Wangerland e. V. . Archiv-Foto: hol
Jetzt ist dieses Kapitel Wangerländer Sportgeschichte geschrieben und der aus sechs gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern (je zwei aus den Alt-Vereinen) und sechs stimmberechtigten Beisitzern bestehende Vorstand kann seine Arbeit aufnehmen. Die Beteiligen gehen davon aus, dass Synergien etwa in der Verwaltung und Geschäftsführung aber auch bei der Besetzung von Vorstandsposten dazu beiträgt, dauerhaft ein vielfältiges Sportangebot vorhalten zu können. Motor für die Verschmelzung war die bereits seit Jahren existierende Spielgemeinschaft der Fußballabteilungen der Alt-Vereine.
FC Nordsee Hooksiel aufgelöst
Rechtlich haben sich der 1956 gegründete FCN Hooksiel und der über 100 Jahre alte Rot-Weiß Tettens mit der Verschmelzung aufgelöst. Mitgliedschaften und Vermögen gehen auf den Verein Eintracht Wangerland über, der sich in SC Wangerland umbenennt und eine neue Satzung sowie einen neuen Vorstand bekommen hat. Die Vorstandsmitglieder Dieter Gerken und Ingo Bohns (beide Eintracht Wangerland), Stefan Goethe und Tobias Weyerts (beide RW Tettens) sowie Marina Doyen und Christian Doyen (beide FCN Hooksiel) sind sich einig, dass die Traditionen der Alt-Vereine weiter gepflegt werden sollen. Als Sportarten werden jetzt gemeinsam angeboten: Fußball, Tennis, Kampfsport, Turnen, Volleyball, Handball, Tischtennis und Freizeitsport.
Christian Doyen und seine Mitstreiter jedenfalls sind zufrieden und zuversichtlich. „Wir haben einen Teil dazu beigetragen, gemeinsame Interessen zu bündeln und die Zeichen der Zeit in operatives Handeln umzusetzen. Wir fördern die Idee eines gemeinsamen Wangerland.“
Wangerland (11. 11. 2025) – In der Regel werden bei der Wahl zum Sportler des Jahres Menschen nominiert, die anhand ihrer sportlichen Erfolge ihre jeweilige Region repräsentieren. Aber Sportler können sich auch aufgrund ihrer Menschlichkeit und ihrer gesellschaftlichen Leistung Anerkennung verdienen.
Ein Beispiel dafür ist Fremy Eilts (Foto). Der Kreisliga-Fußballer des SC Wangerland hatte trotz einer entscheidenden Saisonphase 2024/25 wochenlang auf Sport verzichtet, um mit einer Stammzellenspende dazu beizutragen, ein Leben zu retten. Dieses Engagement wurde jetzt mit dem 3. Platz bei der Wahl zum „Sportler des Jahres Herren“ in Friesland gewürdigt.
Wie Kreissportbund-Vorsitzender Kai Langer bei der Veranstaltung sagte, seien insgesamt rund 3.000 Stimmen eingereicht worden. Auf „Bronze-Gewinner“ Fremy Eilts entfielen davon rund 17 Prozent. Sportler des Jahres wurde der Schwimmer Renke Möller vom TuS Büppel.
Hooksiel (2. 11. 2025) – Mit einer Niederlage sind die Tennis-Herren ü60 des FC Nordsee Hooksiel in die Wintersaison gestartet. Das Heimspiel gegen Vorwärts Nordhorn ging am Sonntag deutlich mit 1:5 verloren. Den einzigen Sieg für die Hooksieler konnte in einer hochklassigen Partie Spitzenspieler Thomas Otte (6:4, 6:4) einfahren.
Die weiteren drei Einzel gingen mehr oder weniger deutlich verloren. Harald Fischer blieb bei seinem 2:6, 3:6 ohne Siegchance. Reiner Meints verpasste nach einem verschlafenen ersten Satz die mögliche Kehrtwende im zweiten Satz knapp (1:6, 4:6) und Helmut Petermann musste die Überlegenheit seines Gegenspielers neidlos anerkennen (0:6, 0:6).
Die Hoffnungen, über die beiden Doppel noch zu einem Punktgewinn zu kommen, zerschlugen sich schnell. Im ersten Doppel fanden Harald Fischer/Gerd Abeldt keine Bindung zu Spiel und Gegner (2:6, 0:6) und im zweiten Doppel unterlagen Otte/Petermann mit 5:7, 5:7 nach ausgeglichenem Spiel ebenfalls.
Hooksiel (30. 10. 2025) – Die Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel stehen vor dem Start in die Wintersaison. Zum Auftakt empfängt die Herren-ü60-Mannschaft am kommenden Sonntag, 2. November, in der Halle in Varel Vorwärts Nordhorn. Die Nordhorner gehen als leichter Favorit in das Spiel, zumal sie das Duell im vergangenen Winter mit 4:2 für sich entscheiden konnten.
Die Hooksieler beteiligen sich an der Winterrunde mit zwei Mannschaften. Neben dem ü60-Team um Mannschaftsführer Reiner Meints geht auch eine ü50-Mannschaft (Mannschaftsführer Thomas Otte) an den Start, beide in der Bezirksklasse. Die ü50 muss ihr erstes Spiel am Sonntag, 16. November, ebenfalls in Varel gegen den TV Friedeburg bestreiten. Weitere Gegner kommen aus Brake, Schneewarden, Varel und Wilhelmshaven.
Die ü60 bekommt es mit Spielern aus Hagen am Teutoburger Wald, Nordhorn, Varel, Haste, Vechta und Blexen und Wardenburg zu tun. Um jeweils spielfähige Mannschaft stellen zu können, werden ü60-Spieler, wenn der Spielplan es ermöglicht, auch in der Herren ü50 antreten. Insgesamt wird das Spielerfeld verstärkt durch Gastspieler vom MTV Hohenkirchen. Eine Hypothek: Verletzungsbedingt mussten mit Robert Meints und Alexander Scholz bereits zwei Aktivposten zumindest für die in diesem Jahr angesetzten Spiele passen.
Hooksiel (24. 10. 2025) – Das Sturmtief „Joshua“ ist am Freitag über das Wangerland gefegt. Zu kräftig war seine Kraft auf jeden Fall für einen Kite-Surfer, der offenbar am Nachmittag am Hooksieler Strand auf ein besonderes Erlebnis aus war – und das dann auch bekam.
Glücklicherweise brauchen die Helfer von Feuerwehr und DLRG nicht wirklich eingreifen. Dem heute Nachmittag in Not geratenen Kitesurfer gelang es aus eigener Kraft, an den Strand zu schwimmen. Foto: Bernhard Köster
Offenbar hatte eine Böe dem Sportler die Steuerstange für sein Kite aus den Händen gerissen. Das Kite flog davon, der Surfer landete in der stürmischen See – so der Eindruck einer Frau, die daraufhin die Rettungskräfte alarmierte. Die Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel und die Ortsgruppe Wangerland der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) trafen dann den Surfer aber an Land an. Wie sich herausstellte, hatte sich das Kite bereits selbstständig gemacht, als der Surfer noch am Strand stand.
Ein alarmierter Rettungshubschrauber brauchte nicht einzugreifen. Der Hooksieler Ortsbrandmeister Jörg Nöchel zeigte sich erfreut, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Den Aufwand für seine eigenen Leute nahm er mit Humor. „So waren wir alle jedenfalls mal an der frischen Luft – und das Kite birgt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.“
Anmerkung:Der Artikel wurde am Samstag aktualisiert.
Hooksiel (21. 9. 2025) – Die Hooksieler Tennisspieler haben ihren Meister gefunden. Markus Doyen (Leistungsklasse 12,4) gewann am Wochenende in der Finalrunde der besten Spieler im FC Nordsee Hooksiel alle seine drei Spiele.
Hatten viel Spaß bei den Tennnis-Vereinsmeisterschaften des FCN Hooksiel: (von links) Vereinsmeister Markus Doyen mit den Platzierten Lorenz Kramer, Andre Abels und Mateo Doyen. Foto: hol
Doyen, Jahrgang 1983, spielt in der Punktsspielrunde für die Herren ü 30 und ü 40 des MTV Jever. Am Samstag setzte er sich zunächst gegen seinen Sohn MateoDoyen (Jahrgang 2010, LK 19,1) mit 6:3, 6:3 durch. Mühelos gewann er danach auch gegen Andre Abels (LK 18,8). Am Sonntag folgte dann noch ein 6:2/6:0-Erfolg gegen Lorenz Kramer (Jahrgang 2010/ LK 18.5).
Abels (Jahrgang 1966), der für den FCN Hooksiel in der Herren ü 50 antritt, erkannte nach der deutlichen 0:6, 0:6-Niederlage gegen Doyen unumwunden die Stärken seines Gegenübers an: „Zu gut, zu souverän, zu schnell …“.
Spaß an den Spielen der Endrunde hatten alle Teilnehmer. Abels sicherte sich am Samstag in einem sehr engen Spiel gegen Lorenz Kramermit 6:3, 4:6 und 11:9 den zweien Platz. Die Partie gegen Mateo Doyen ging verletzungsbedingt kampflos an Abels. Im Duell der Nachwuchs-Talente hatte sich Lorenz Kramer am Samstag nach einem extrem spannenden ersten Satz letztlich mit 7:6, 6:1 gegen Mateo Doyen durchgesetzt.
Hooksiel (16. 9. 2025) – Das Dressur- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Hooksiel (RuF Hooksiel) war ein voller Erfolg. Die Anlage präsentierte sich hervorragend vorbereitet und dank der tatkräftigen Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden. Die Resonanz von den Reitern war durchweg positiv, insbesondere aus den höheren Klassen zeigten sich die Reiter beeindruckt von den Bedingungen und dem professionellen Umfeld.
Dynamik und das perfekte Zusammenspiel von Pferd und Reiterin. Das war bei den Springprüfungen zu erleben. . Foto: Elsbeth Noatzsch
Wettertechnisch zeigte sich der Ablauf optimal: Sonniges, angenehmes Herbstwetter begleitete die Wettkämpfe. Und selbst ein abendlicher Regenschauer am Samstag stellte kein Hindernis dar. Im Gegenteil: Die nassen Plätze passten gut ins Gesamterlebnis und wurden von allen Beteiligten pragmatisch aufgenommen.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Kreismeisterschaft im Einzelspringen der Klasse A, deren Prüfungen am Samstag A* und Sonntag A** ausgetragen wurden. Die Spannung war spürbar. Kreismeister wurde Mirja Aenne Gilster auf Cuesta de Oro von der Reitgemeinschaft Dangast.
Entspannte Stimmung, viele Zuschauer und gute Leistungen beim Dressur- und Springsport. Spring-Kreismeisterin Mirja Aenne Gilster erhält von Andrea Remmers, 1. Vorsitzende des KRV Friesland-Wilhelmshaven, den Siegerpokal. Fotos: Elsbeth Noatzsch/hol
Besonders populär war am Samstagabend die Mannschafts-Springprüfung der Klasse A* unter Flutlicht. Es siegte die Osnabrücker Mannschaft „Unser Ziel Hooksiel“ gefolgt von der Hooksieler Mannschaft. Einige der Osnabrücker Reiterfreunde konnten darüber hinaus ein Jubiläum feiern: Sie waren in diesem Jahr das 20. Mal auf dem Hooksieler Turnier.
Ein weiterer Publikumsmagnet war das „Jump and Drive“-Event, bei dem Reiter nach ihrem Ritt den Parcours noch einmal mit einem Auto bewältigen müssen. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, den Abend bei geselligem Beisammensein ausklingen zu lassen.
Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen der Jüngsten: Führzügelkinder schnupperten erstmals Turnierluft, während Eltern und Verwandte die Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen genossen und die Erfolge der kleinen Reiterinnen und Reiter bejubelten.