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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Theatergruppe Hooksiel sagt Freitag-Vorstellung ab

Hooksiel (9. 1. 2026) – Die Theatergruppe Hooksiel hat ihren für den heutigen Freitag geplanten Auftritt im Gästehaus witterungsbedingt abgesagt. Wie Speelbaas Jan Gerjets gegenüber „Hooksiel-Life“ sagte, gibt es einen Ersatztermin: Die geplante Vorstellung des Stücks „Aasgeier över Hooksiel“ wird am Donnerstag, 15. Januar, ab 20 Uhr nachgeholt. Gerjets: „Die Karten für heute behalten ihre Gültigkeit.“ 

Heute Abend fliegen im Gästehaus keine Aasgeier. Die Theatergruppe hat witterungsbedingt die heutige Vorstellung abgesagt. Auf dem Bild eine Szene mit (von links) Karin Ortmann, Andreas Westerman und Sarah Janßen. Foto: hol

Die Theatergruppe hatte bis zum Samstag, 17. Januar, insgesamt elf Vorführen geplant. Nicht zuletzt aufgrund der sehr erfolgreichen Premiere Ende Dezember waren alle Vorstellungen nahezu ausverkauft.

Auch die Wangerland Touristik GmbH reagiert auf die Wetterlage. Wie das Unternehmen heute mitteilte, bleiben die Touristik-Informationen in Horumersiel und Hooksiel sowie das Nationalpark-Haus in Minsen am heutigen Tag geschlossen. Ebenso nicht geöffnet werden heute und auch morgen die Gästehäuser in Horumersiel und Hooksiel.

Dämmerungs-Rodeln am Deich begeistert zahllose Kinder

Hooksiel (8. 1. 2026) – Ein Deich schützt nicht nur vor Wasser. Er kann auch gewaltig Spaß bereiten. Den Beleg dafür lieferte das „Dämmerungs-Rodeln“, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel für Mittwochabend eingeladen hatte

Der Deich an der Hooksieler Pferderennbahn wurde am Mittwochabend in eine Rodel-Arena umgewandelt. Foto: Sascha Keemann

Die Idee dafür sei erst am Mittwochmorgen spontan in den Reihen der Jugendfeuerwehr entstanden, schilderte der stellvertretende Ortsbrandmeister Dr. Thomas Große im Gespräch mit „Hooksiel-life“. Die kurzfristige Mobilisierung über die sozialen Medien hatte jedenfalls Erfolg. Zigfach wurde die Ankündigung im Netz geteilt,

Rund 350 Eltern und Kinder trafen sich gegen 18 Uhr an der zweiten Deichlinie, die parallel zum Gelände der Hooksieler Trabrennbahn verläuft. In Höhe Meerwasser-Hallenwellenbad nutzten die Kinder die breite und ebene Abfahrt in Richtung Trabsportanlage für zahllose Abfahrten. Einziger Gefahrenpunkt: Am Fuß des Deiches verläuft ein Graben, vor dem die Rodler rechtzeitig abbremsen mussten. Für eine besondere Atmosphäre der von zahlreichen Feuerwehrleuten begleiteten Aktion sorgten leistungsstarke Strahler, mit denen die Wehr die Piste ausleuchtete.

„Eine tolle Sache“, lobte eine Mutter, die zuvor mit ihren Kinder zusammen auf einem Schlitten den Deich heruntergerutscht war. „Das macht riesigen Spaß.“ Hoch zufrieden zeigte sich auch der Hooksieler Bernhard Köster, der tags zuvor in einer Glosse auf „Hooksiel-life“ angeregt hatte, das Wintersport-Potenzial von Hooksiel auch touristisch zu nutzen. „Damit, dass der Vorschlag so schnell umgesetzt wird, hatte ich gar nicht gerechnet.“

Unterstützung für Rettung des Vynova-Chemiewerks

Wilhelmshaven/Wangerland (8. 1. 2026) – Die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hat politische Unterstützung für das in finanzielle Schieflage geratene Vynovo-Chemiewerk vor den Toren Hooksiels angekündigt. Die SPD-Politikerin besuchte die Vynova Wilhelmshaven GmbH, die im Dezember einen Insolvenzantrag gestellt hatte. Dabei tauschte sie sich im Gespräch mit Dr. Benno Krüger (Standortleiter), Petra Tjardes (Personal- und Communication Managerin) und Volker Neumann (Betriebsratsvorsitzender) über die aktuelle Lage aus. 

Sehen trotz der aktuell schwierigen Lage Entwicklungspotenziale für die insolvente Vynova Wilhelmshaven GmbH: (von links) Betriebsratsvorsitzender Volker Neumann, die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller, Personalchefin Petra Tjardes und Standortleiter Dr. Benno Krüger. Foto: Lena Gronewold

„Vynova steht exemplarisch für viele chemische Unternehmen, die derzeit unter massiven Kosten- und Marktdruck geraten. Insbesondere in unserer Region müssen wir aber alles daransetzen, Unternehmen wie dieses zu unterstützen und Industriearbeitsplätze zu sichern“, sagte Möller. Die Menschen hier würden seit Jahren engagierte Arbeit unter schwierigen Marktbedingungen leisten. „Um so wichtiger ist es, dass die Politik an ihrer Seite steht.“

„Wir müssen jetzt die Weichen stellen“

Möller betonte, dass sie im aktuellen Verfahren auch Chancen für die Region, das Unternehmen und die Belegschaft sehe. Standortleiter Krüger: „Wir müssen jetzt die Weichen stellen für eine starke norddeutsche Chemieindustrie und den Erhalt wichtiger Wertschöpfungsketten. Unser Standort hier in Wilhelmshaven bietet zahlreiche Vorteile und Entwicklungspotenziale für weitere Ansiedlungen der Chemischen Industrie wie auch der Energiegewinnung.“ Gemeinsam müsse man jetzt alles daransetzen, diese Potenziale zu heben.

Belegschaft will kämpfen

Betriebsratsvorsitzender Volker Neumann wies eindringlich auf die Bedeutung der Industriearbeitsplätze für die Region hin. Bei Vynovo sind rund 365 Menschen beschäftigt. Zudem sichert das Unternehmen durch Aufträge zahlreiche weitere Arbeitsplätze in der Umgebung. „Die Belegschaft hat in den letzten Jahren viel einstecken müssen“, so Neumann. „Trotz aller Unsicherheiten stehen wir aber zusammen und wollen gemeinsam für unseren Standort kämpfen. Wir blicken optimistisch auf das Entwicklungspotenzial und setzen uns gemeinsam für den Erhalt unserer Arbeitsplätze ein.“

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Polizei rät: Am Freitag das Auto möglichst stehen lassen

Friesland/Wangerland (8. 1. 2026) – Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer um umsichtiges Verhalten, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden. Angesichtes der Eis- und Schneeglätte sollten insbesondere Autofahrer ihre Fahrweise anpassen und besonders vorsichtig sein. Bereits kleinere Unachtsamkeiten könnten bei winterlichen Straßenverhältnissen zu Verkehrsunfällen führen. 

Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Autofahrer sollten ihre Fahrweite der Eis- und Schneeglätte anpassen. Zum Glück sei es in Friesland bislang fast nur zu Bagatellfällen gekommen. Foto: Polizei

Allein im Landkreis Friesland kam es im am heutigen Donnerstag bereits zu 15 witterungsbedingten Verkehrsunfällen. 13 davon im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Jever und zwei im Bereich Varel. „Überwiegend handelte es sich um Bagatellunfälle“, teil die Polizei mit. Aber: „In drei Fällen wurden Unfallbeteiligte leicht verletzt.“

Auto gegen Baum geprallt

Bereits am Mittwochnachmittag war auf der Landesstraße 809 zwischen Hohenkirchen und Altgarmssiel ein Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Feuerwehren Hohenkirchen und Neugarmssiel wurden zur Unfallstelle gerufen. Der Fahrer musste aus dem Wagen geborgen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Landesstraße war zeitweise gesperrt. 

Verkehrsteilnehmende werden gebeten, für notwendige Fahrten mehr Zeit einzuplanen und ihre Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen anzupassen. Mit Blick auf die prognostizierten Schneefälle am Freitag sollten Fahrten möglichst sorgfältig geplant oder, sofern möglich, zeitlich verschoben werden. Die Deutsche Bahn hat vorsorglich bereits alle Fährverbindungen nach Wangerooge abgesagt.

Polizei gibt Tipps

Darüber hinaus gibt die Polizei Autofahrern folgende Ratschläge: „Halten Sie einen deutlich größeren Sicherheitsabstand ein. Vermeiden Sie abrupte Lenk-, Brems- und Beschleunigungsmanöver. Nutzen Sie ausschließlich Fahrzeuge mit Winterbereifung. Rechnen Sie insbesondere auf Nebenstraßen, Brücken, schattigen Strecken und Geh- beziehungsweise Radwegen mit erhöhter Glätte.“ Aber auch Fußgänger sowie Radfahrern sollten besondere Vorsicht walten lassen.

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Pläne für Windparks im Wangerland liegen ab heute aus

Wangerland (8. 1. 2026) – Die Gemeinde Wangerland treibt die Planung für mögliche weitere Windparks im Gemeindegebiet voran. Während aktuelle Überlegungen für einen Windpark bei Wiarden vorerst auf Eis gelegt wurden, hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde für zwei schon länger geplante Projekte jetzt die nächste Stufe der Bauleitplanung beschlossen. 

Projekte bei Oldorf und Haddien

Für die geplanten Windparks „Nenndorf“ und „Haddien Nord“ wurden die so genannten Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne gefasst und eine „frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit“ eingeleitet. Mit der Einleitung der Verfahren ist noch keine Entscheidung in der Sache getroffen. 

Die immer größer werdenden Windräder können saubere Energie liefern, werden aber auch den Blick auf die Landschaft im Wangerland verändern. Archiv-Foto: hol

Die Planentwürfe samt Umweltberichten liegen ab heute bis einschließlich 9. Februar an der Information im Rathaus der Gemeinde Wangerland in Hohenkirchen aus, können aber auch im Internet auf der Homepage der Gemeinde (www.wangerland.org) eingesehen werden. Im Rahmen dieses Verfahrensschrittes können Bürger Stellungnahmen oder Anregungen zu den Plänen einreichen.

500 Meter Abstand zu Häusern

Der Windpark Nenndorf soll in der Nähe von Oldorf beidseitig der Kreisstraße 87 entstehen, der Windpark Haddien Nord westlich des Ortes Haddien zwischen Hooksiel und Waddewarden. Für beide Parks ist ein Mindestabstand der Anlagen von 500 Metern zu benachbarten Wohnhäusern vorgesehen. Dabei soll nach dem Willen der Gemeinde das Prinzip „Rotor-in“ gelten. Das bedeutet: Der Abstand zu den Häusern wird von der Rotorspitze der bis zu 250 Meter hohen Anlagen gemessen und nicht vom Mast aus. Ob die Parks genehmigungsfähig sind und wie viele Anlagen jeweils in ihnen gebaut werden können, wird sich erst im Laufe des weiteren Verfahrens ergeben.

Während die Gemeinde für neue Windparks selbst Baurecht schaffen muss, können ein Großteil der in der Gemeinde stehenden älteren Einzelanlagen aufgrund von bundesrechtlichen Regelungen erneuert werden, ohne dass die Kommunalpolitik darauf entscheiden Einfluss hat. Derzeit ist noch unklar, wie viele Betreiber ihr Recht auf „Repowering“ auch in Anspruch nehmen wollen.

Landkreis: Donnerstag und Freitag fällt die Schule aus

Friesland/Wangerland (7. 1. 2026) – Witterungsbedingt fällt am Donnerstag, 8. Januar, sowie Freitag, 9. Januar, der Präsenzunterricht an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen im Landkreis Friesland aus. Das teilte die Behörde heute mit. Bereits am heutigen Mittwoch hatte der Landkreis aufgrund einer akuten Verschlechterung der Straßenverhältnisse den Schulbusverkehr nach der sechsten Schulstunde eingestellt.

Es soll weiter schneien

Die Entscheidung über Schulausfälle aufgrund der Wetterlage fällt der Landkreis nach eigenem Bekunden nach Rücksprache mit allen Fachstellen wie Leitstelle und Straßenmeistereien sowie den Busunternehmen. Maßgeblichen Einfluss haben auch die Prognosen des Deutschen Wetter-Dienstes (DWD). Danach soll es weiterhin schneien. Aktuelle Entscheidungen werden bis spätestens 6 Uhr morgens unter anderem auf der Internetseite des Landkreises (www.friesland.de) veröffentlicht.

Müllabfuhr nur eingeschränkt möglich

Aufgrund der Wetterlage konnte heute auch die Müllabfuhr nur eingeschränkt arbeiten. Betroffen waren vor allem Seitenstraßen und Sackgassen sowie aufgrund der Witterung nicht sicher befahrbare Straßen. Wie die Abfallbehörde mitteilt, werden die betroffenen Tonnen erst mit der regulären nächsten Abfuhr mitgenommen. Bürger können dann überschüssigen Restmüll und Bioabfall in zusätzlichen Tüten neben die Tonnen stellen. Bioabfall sollte dabei in Papiertüten gesammelt werden. 

Heute: Rodeln am Deich mit der Feuerwehr Hooksiel

Hooksiel (7. 1. 2026) – Die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel lädt zum Schlittenfahren ein. Am heutigen Mittwoch ab 18 Uhr soll der Deich an der Pferderennbahn in eine Rodelbahn verwandelt werden. Für die nötige Beleuchtung sorgt die Feuerwehr, die über entsprechende mobile Lampen verfügt, mit denen ansonsten unter anderem Unfallstellen ausgeleuchtet werden. 

Eingeladen zu der Veranstaltung sind sowohl Kinder wie auch Jugendliche und Erwachsene. „Mit dem Dämmerungs-Rodeln wollen wir den Schnee noch einmal richtig ausnutzen“, verkündet die Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite. 

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Auch das aufmerksame Zuhören will gelernt sein

Wangerland/Jever (7. 1. 2026) – Um das „Zuhören“ geht es beim nächsten öffentlichen Stammtisch des grünen Ortsverbands Jeverland von Bündnis 90/Die Grünen im „Parkhotel“ in Jever am Mittwoch, 14. Januar, ab 19 Uhr. Es gilt als Grundlage für einen konstruktiven politischen Dialog.

Referent ist Jürgen Walter (Foto, 67), bis Sommer 2025 Pfarrer in der ev.-luth. Kirchengemeinde Wangerland und ausgebildeter Trauerbegleiter. Während seines über 40-jährigen pfarramtlichen Wirkens waren die persönliche Begleitung von Menschen in Belastungssituationen und das seelsorgliche Gespräch Schwerpunkte seiner Tätigkeit.

Nachdem er bereits in Oldenburg als Leiter der Telefonseelsorge gearbeitet hat, ist er bis zu einer Neubesetzung der Leitungsstelle in der Telefonseelsorge Wilhelmshaven dort ehrenamtlich als Leiter tätig.

Miteinander zu reden scheint das Einfachste der Welt zu sein. Doch häufig fühlen sich Menschen missverstanden. Auch in der Politik ist aktives und aufmerksames Zuhören eine Herausforderung, obwohl viele Politiker es als zentral für ihre Arbeit ansehen, die Interessen von Bürgern aufzunehmen. Doch die politische Polarisierung erschwert oft ein echtes, konstruktives Zuhören. Das kann dann leicht zu Politikverdrossenheit führen.

Zum grünen Stammtisch sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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Landkreis: Über Schulausfälle wird bis spätestens 6 Uhr informiert

Friesland/Hooksiel (6. 1. 2026) – Aufgrund der aktuellen Witterungs- und Straßenverhältnisse kann es zu Verspätungen im Busverkehr und auch zum Wegfall von einzelnen Haltestellen kommen. Darauf weist der Landkreis Friesland hin. Informationen über die jeweiligen Fahrtmöglichkeiten seien im Internet unter www.fahrplaner.de oder über die Fahrplaner-App zu erhalten.

Eltern können für Kinder entscheiden

Über Schulausfälle werde mit Blick auf die jeweilige Wetterlage nach Rücksprache mit allen Fachstellen wie der Leitstelle und den Straßenmeistereien sowie den Busunternehmen entschieden, heißt es. „Eine Entscheidung fällt zeitlich so, dass spätestens um 6 Uhr die Information veröffentlicht wird.“ 

Eltern werden gebeten, auf entsprechende Meldungen im Radio zu achten beziehungsweise sich auf den Internetseiten der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen/Region Hannover (www.vmz-niedersachsen.de/schulausfall) zu informieren. Zusätzlich erfolge eine Information auch über die App Katwarn und über die Seite www.friesland.de.

Grundsätzlich gelte, dass Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern im Primarbereich und im Sekundarbereich I, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist.

Verteidigt hat der Landkreis als Abfallbehörde die vielerorts kritisierte Entscheidung, dass die am Samstag und am Montag witterungsbedingt ausgefallenen Müllabfuhrtermine nicht nachgefahren werden. Betroffen davon waren unter anderem weite Teile des Wangerlandes, darunter Hooksiel. 

Müllabfuhr: Straßen nicht sicher

„Die betroffenen Straßen waren zum Zeitpunkt der Abfuhr nicht ausreichend geräumt, so dass eine sichere Durchfahrt der Abfuhrfahrzeuge nicht möglich war“, stellt der Landkreis fest. Diese Situation sei für alle Beteiligten unbefriedigend. Die Entscheidung, die Abfuhr auszusetzen, habe jedoch ausschließlich der Sicherheit gedient. Das beauftragte Entsorgungsunternehmen Augustin habe darauf keinen Einfluss gehabt. „Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallabfuhr sind auf sichere Straßenverhältnisse angewiesen.“

Die ausgefallene Leerung könne aus organisatorischen Gründen nicht nachgeholt werden, stellt die Abfallbehörde fest. Die Entsorgung erfolge mit der nächsten regulären Abfuhr, bei der zusätzlich handelsübliche Abfallsäcke neben die Tonnen gestellt werden dürften, die dann kostenfrei entsorgt würden.

Handhabungsgerät weist den Weg zum Industriemechaniker

Hooksiel (6. 1. 2025) – In Hooksiel und Umgebung gibt es zahlreiche hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten. Wenn nicht im Ort selbst, dann vielleicht nebenan. Zum Beispiel in Wilhelmshaven. Zu denen, die davon profitieren, gehört Bennet Strübbe. Der 21-Jährige Hooksieler erlernt in der Ausbildungswerkstatt des Marinearsenals den Beruf des Industriemechanikers mit Schwerpunkt Instandhaltung – und ist hoch zufrieden. 

Bennet Strübbe bei der Arbeit. Beim Beruf des Industriemechanikers geht es vor allem auch um Präzision. Foto: Susanne Krause-Weers

„Die Ausbilder nehmen sich richtig Zeit für einen. Und man hat wirklich das Gefühl, den Beruf von der Pike auf zu lernen“, schildert Bennet Strübbe, der die Ausbildung im August 2024 nach dem erweiterten Abschluss an der Oberschule Hohenkirchen aufgrund eines Ratschlags seines Vaters begonnen hat. Aktuell ist er im zweiten von dreieinhalb Lehrjahren und bereitet sich auf die Zwischenprüfung vor – in Theorie und Praxis. 

Handwerkliches Geschick

Wer sich für den Beruf des Industriemechanikers interessiert, so Strübbe, sollte handwerkliches Geschick mitbringen und keine Angst vor Mathematik haben. Von Vorteil sei auch eine gewisse körperliche Fitness. Zu den Grundlagen des Berufs gehören nur einmal das Fräsen, Schleifen und Feilen. Auch per Hand. „Das kann auch schon mal anstrengend sein“, räumt der junge Mann ein. Zumal es bei der Arbeit vor allem auf eines ankommt: auf Präzision. 

Zu den engen Wegbegleitern während der ersten beiden Ausbildungsjahre gehört ein so genanntes „Handhabungsgerät“ – ein Gerät, deren Einzelteile in mehreren Schritten von Baugruppe zu Baugruppe an Fräsmaschine und Drehbank hergestellt und montiert werden wollen. Winkel müssen passen, einzelne Komponenten millimetergenau geschliffen, gebohrt, sauber entgratet und montiert sein, damit zum Beispiel ein Gestänge auch wirklich in die dafür vorgesehene Bohrung passt. Hinzu kommen bewegliche Elemente. Die angehenden Industriemechaniker erlernen dafür auch die Grundlangen von Pneumatik, Hydraulik und Elektrotechnik.

Instandsetzung auf Schiffen

Im ersten Lehrjahr hatte Bennet Strübbe zwei Tage in der Woche Unterricht an der Berufsschule in Wilhelmshaven, ab dem zweiten Jahr nur noch einmal wöchentlich. Nach zwei Jahren in der Ausbildungswerkstatt beginnt die Hallenphase, in der die Auszubildenden die verschiedenen Arbeitsplätze im Arsenalbetrieb kennen lernen. In Wilhelmshaven liegt der Schwerpunkt bei der Instandsetzung von Führungs- und Waffensystemen von Marineschiffen. 

Stattliche Vergütung

Die Arbeitszeit wahrend der Ausbildung beginnt um 6.45 Uhr und endet um 15.30 Uhr, freitags schon mittags. Für Bennet Strübbe ist das frühe Aufstehen kein Problem. Im Gegenteil. Durch den frühen Feierabend bleibe jedenfalls noch etwas vom Tag übrig. Ein weiterer Pluspunkt aus Sicht des 21-Jährigen: Die stattliche Vergütung, die bereits im ersten Ausbildungsjahr bei gut 1200 Euro liegt.

Was hat der Hooksieler sich beruflich vorgenommen? „Ich will lernen, meinen Beruf beherrschen und gute Noten schreiben, damit ich nach der Ausbildung vom Marinearsenal übernommen werde.“ 

„Hooksiel-life“ stellt in loser Folge Auszubildende aus Hooksiel vor, die eine Lehre machen. Bereits erschienen sind Berichte über einen angehenden Einzelhandelskaufmann, eine Medizinische Fachangestellte, einen Maler, zwei Veranstaltungskauffrauen, eine Zimmerin, eine Bäckerei-Fachverkäuferin, einen Handelsfachwirt, einen Koch, einen Landwirt, einen angehenden Fachangestellten für Bäderbetriebe, eine Pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) und eine Bankkauffrau.