Horumersiel (9. 9. 2026) – Die Parksituation in der Deichstraße in Horumersiel wird neu geordnet. Das Thema war zuletzt Ende August bei einer Podiumsdiskussion mit den Bürgermeistr4-Kandidaten angesprochen worden. Anlieger hatten dort auf die seit etwa zehn Jahren schwierige Situation hingewiesen. Überall parkende Autos würden den Durchgangsverkehr auf der schmalen Straße unzumutbar behindern.
Bürgermeister Mario Szlezak sagte zu, dass das Problem in den nächsten zwei Wochen abstellen werde. Jetzt meldet er Vollzug. Bei einem Vorort-Termin habe man die Situation und mögliche Lösungen direkt in der Deichstraße besprochen. In Abstimmung mit der Verwaltung sei dann eine Regelung erarbeitet worden, die aktuell umgesetzt wird.
Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde markieren derzeit in der Deichstraße in Horumersiel die künftigen Parkzonen. Foto: Gemeinde
Die Parkmöglichkeiten sollen klarer geordnet und entsprechend gekennzeichnet werden. Ziel ist es, die Befahrbarkeit der Deichstraße zu verbessern und gleichzeitig den vorhandenen Parkraum sinnvoll zu nutzen.
„Mir ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger mich ansprechen können und wissen, dass ich ihre Anliegen ernst nehme“, sagt Szlezak. „Deshalb wollte ich mir die Situation selbst vor Ort ansehen und gemeinsam nach einer praktikablen Lösung suchen. Nicht jedes Problem lässt sich sofort lösen. Aber wenn es eine vernünftige Lösung gibt, muss man sie auch auf den Weg bringen.“
Horumersiel (9.9. 2026) – Zwischen Montag, 13.30 Uhr, und dem gestrigen Dienstag, 11.30 Uhr, kam es in Horumersiel zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein in der Straße Am Tief abgestellter grauer Ford C-Max wurde durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug an der Beifahrerseite beschädigt, teilt die Polizei mit.
Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum verursachenden Fahrzeug geben können, sich beim Polizeikommissariat Jever unter Telefon 04461/7449-0 zu melden.
Friesland/Hooksiel (8. 9. 2026) – Immer häufiger berichtet die Polizei von Unfällen, bei denen Pedelec-Fahrer und auch E-Scooter-Fahrer beteiligt sind. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Beteiligten die geltenden Verkehrsregeln nicht kennen.
Auf einem Gehweg mit dem Zusatzschild „Radverkehr frei“ dürfen Radler nur Schittgeschwindigkeit fahren und E-Scooter-Fahrer haben hier überhaupt nichts verloren. Archiv-Foto: hol
Ein klassiches Beispiel aus den vergangenen Tagen im Jeverland: Nach einer Begegnung mit einem E-Scooter-Fahrer stürzt eine Pedele-Fahrerin und verletzt sich dabei. Die Frau befuhr einen Gehweg, der durch das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ für den Radverkehr freigegeben ist. In einem durch Sträucher verengten Bereich kommt ihr ein E-Scooter-Fahrer entgegen. Zu einer direkten Kollision kommt es nicht, aber die Radfahrerin verliert das Gleichgewicht.
Besondere Rücksichtnahme nötig
„Gerade die unterschiedlichen Regelungen für Fahrräder und E-Scooter sorgen im Alltag immer wieder für Unsicherheiten“, so die Polizei. Grundsätzlich gilt: Ein Gehweg ist dem Fußverkehr vorbehalten. Ist ein Gehweg – wie in Hooksiel die Regel – durch das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ zusätzlich für Fahrräder freigegeben, dürfen Radfahrende diesen benutzen – sie müssen es jedoch nicht.
Wer dort mit dem Fahrrad fährt, ist gegenüber Fußgängerinnen und Fußgängern zu besonderer Rücksichtnahme verpflichtet. Der Fußverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Radfahrende dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren und müssen erforderlichenfalls warten. „Ist ein gefahrloses Vorbeifahren nicht möglich, muss gegebenenfalls abgestiegen und das Fahrrad geschoben werden“, so die Polizei.
Für E-Scooter gilt eine andere Rechtslage: Ein Gehweg mit der alleinigen Freigabe „Radverkehr frei“ darf mit einem E-Scooter grundsätzlich nicht befahren werden. Eine für Fahrräder ausgesprochene Freigabe gilt nicht automatisch auch für Elektro-Kleinstfahrzeuge. Eine Nutzung wäre nur zulässig, wenn dies durch eine entsprechende Beschilderung ausdrücklich auch für Elektro-Kleinstfahrzeuge freigegeben wurde.
Rechtslage oft unbekannt
Anders ist die Rechtslage auf gemeinsamen Geh- und Radwege, die durch das Verkehrszeichen 240 gekennzeichnet sind. Solche Wege müssen von Fahrrädern und E-Scootern genutzt werden. Auch hier haben Fußgängerinnen und Fußgänger besonderen Schutz: Sie dürfen weder gefährdet noch behindert werden und die Geschwindigkeit muss erforderlichenfalls angepasst werden.
Die Polizei appelliert insbesondere an E-Scooter-Fahrende, sich vor Fahrtantritt mit den geltenden Regelungen vertraut zu machen. „Gehwege dienen in erster Linie dem Schutz des Fußverkehrs. Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit Mobilitäts-Einschränkungen müssen sich dort sicher bewegen können“, betont die Polizei. „Rücksichtnahme und angepasste Geschwindigkeit sind entscheidend: Wo verschiedene Verkehrsarten aufeinandertreffen, sollte im Zweifel Geschwindigkeit herausgenommen, ausreichend Abstand gehalten und bei einer Engstelle gewartet werden. Ein vermeintlicher Zeitgewinn rechtfertigt keine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmender.“
Anmerkung: Liebe Leserinnen und Leser, wer die bereits erschienen Artikel im Rahmen der Serie „Hooksiel sicher“ lesen möchte, sollte im Suchfeld (oben links auf der Startseite) einfach „Hooksiel sicher“ eingeben. Anregungen, Hinweise oder Fragen zu Verkehrsregelungen in Hooksiel haben, melden Sie sich bitte per Email unter infos@hooksiel-life.de – Stichwort: „Hooksiel sicher“.
Wilhelmshaven/Wangerland (8. 9. 2026) Regional, saisonal, nich’ egal: noch b s zum bis Sonntag, 13. September, wird im Rahmen der „Biosphären-Menü-Tage“ die kulinarische Vielfalt der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer. 15 Partner-Betriebe zwischen Cuxhaven und Weener sowie auf den Ostfriesischen Inseln servieren besondere Gerichte und Menüs, bei denen regionale und saisonale Zutaten im Mittelpunkt stehen. Aus dem Wangerland dabei ist das nahe Horumersiel gelegene Landhotel und Restaurant Nakuk.
Die besonderen Bedingungen an der Nordseeküste haben über Generationen hinweg eine eigene kulinarische Kultur geprägt. Salzige Luft, stürmische Winde und ein raues Klima stellen die Landwirtschaft seit jeher vor Herausforderungen. Gleichzeitig haben sich robuste, an die Küstenbedingungen angepasste Sorten entwickelt. Traditionelle Produkte wie die „Kleikartoffel“ zeugen noch heute von dieser besonderen Verbindung zwischen Mensch, Landschaft und Landwirtschaft.
„Mit den Biosphären-Menü-Tagen wollen wir zeigen, wie vielfältig und besonders die Küche unserer Region ist. Wer regionale Produkte auf dem Teller genießt, bekommt nicht nur einen Geschmack von der Landschaft, sondern unterstützt gleichzeitig die Menschen, die hier nachhaltig wirtschaften und unsere Region prägen“, sagt Kim Lüdtke, Koordinatorin für das Partner-Netzwerk bei der Nationalparkverwaltung.
Jever/Wangerland (7. 9. 2026) – Die Landtagsabgeordnete Katharina Jensen wurde am Freitag bei der Aufstellungsversammlung des CDU-Kreisverbands Friesland in Jever für die Kandidatur um das Direktmandat im neuen Landtagswahlkreis Friesland nominiert. Die Landtagswahl findet am 26. September 2027 statt.
Die CDU zieht in Friesland zur Landtagswahl 2027 erneut mit der Wangerländerin Katharina Jensen in den Wahlkampf. Neben ihr Moderator Kai Ulferts (links) und der CDU-Landesvorsitzende Sebastian Lechner. Foto: CDU
Im Zuge der Wahlkreisreform wurde der bisherige Wahlkreis Friesland/Jade neu geschnitten: Die Gemeinde Jade und die Stadt Varel gehören künftig nicht mehr dazu. Bockhorn, Jever, Sande, Schortens, Wangerland, Wangerooge und Zetel bleiben Bestandteil des Wahlkreises Friesland. Die Wangerländerin Katharina Jensen (40), die sich auch im Gemeinderat engagiert, gehört dem Landtag seit 2022 an.
Lob vom Landeschef
Als Gäste waren der niedersächsische CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Sebastian Lechner sowie Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers bei der Veranstaltung dabei. Lechner hob in seiner Rede insbesondere Jensens Kompetenz in der Agrarpolitik hervor. Albers würdigte ihre Arbeit und ihren Einsatz für die Region und machte mit Blick auf den aktuellen Kommunalwahlkampf deutlich, dass es sich lohne, für die Demokratie zu streiten.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darüber, für das Direktmandat in Friesland antreten zu dürfen“, sagt Jensen. „Für meine Arbeit ist es wichtig, vor Ort ansprechbar zu sein. Viele Themen landen überhaupt erst auf meinem Schreibtisch, weil mir die Menschen sagen, wo es gerade hakt.“
Landwirtschaft und Häfen
Neben den konkreten Themen aus dem Wahlkreis will Jensen ihre Arbeit insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Häfen fortsetzen. „Diese Themen gehören unmittelbar zu unserer Region. Bei der Landwirtschaft geht es um die Zukunft unserer Betriebe und darum, dass politische Entscheidungen in der Praxis funktionieren. Unsere Häfen stehen vor großen Aufgaben, und die Landwirtschaft ist eine der wichtigsten Branchen unserer Region.“
Begonnen hatte der Abend mit einer Führung durch das Friesische Brauhaus zu Jever. Anschließend eröffnete und moderierte Kai Ulferts die Aufstellungsversammlung. Auch Sibylle Raquet, Kandidatin für das Amt der Landrätin im Landkreis Friesland, war im Laufe des Abends zu Gast.
Wangerland (7. 9. 2026) – Die Wählergemeinschaft Pro Wangerland bereitet sich intensiv auf die nächste Wahlperiode im Rat der Gemeinde Wangerland vor. Pro-Wangerland-Vorsitzender Dieter Schäfermeier präsentierte jetzt einen„Zukunftsplan Wangerland 2035“, der am Montag, 14. September, dem Tag nach der Kommunalwahl, allen Ratsmitgliedern zugeschickt werden soll.
Über die Zukunft des Thalasso Meeres Spa sollte auf Grundlage einer Kosten-Nutzen-Analyse entschieden werden. Archiv-Foto: hol
Der Hintergrund: Die Wählergemeinschaft wolle verhindern, dass ihr Masterplan zur künftigen Entwicklung im Tourismus von den politischen Mitbewerbern noch für den Kommunalwahlkampf ausgeschlachtet wird. „Das Papier soll eine Diskussionsgrundlage für eine wichtige Debatte werden, die wir im Rat gemeinsam führen sollten. Unsere Positionen sind dabei keineswegs in Stein gemeißelt“, so Schäfermeier.
Masterplan für den Tourismus
Das Papier setzt sich mit der Frage auseinander, wie es mit der Tourismusförderung in der Gemeinde Wangerland nach dem Ende der Insolvenz der Wangerland Touristik GmbH (WTG) weitergehen soll. Pro Wangerland sieht das Modell gescheitert, nach dem die WTG gleichzeitig Tourismusorganisation, Immobiliengesellschaft und Bauherr sowie Betreiber vor Großprojekten sein sollte.
„Die WTG soll zu ihren eigentlichen Aufgaben zurückkehren und sich auf Tourismus, Marketing und das Wohl der Gäste kümmern“, so Schäfermeier. Dazu gehöre neben dem Gästeservice und der Organisation von Veranstaltungen die Zusammenarbeit mit den Gastgebern und die die Entwicklung von neuen Angeboten für die Vor- und Nachsaison. Pro Wangerland warnt vor einem planlosen Ausverkauf von WTG-Immobilen. Strategisch wichtige Flächen müssten für die öffentliche Hand gesichert werden.
Die WTG soll auch künftig für ein attraktives Veranstaltungsprogramm sorgen – vor allem in der Vor- und Nachsaison. Archiv-Foto: hol
Über die Zukunft des Thalasso Meeres Spa (TMS) müsse auf Grundlage einer Kosten-Nutzen-Analyse für die nächsten 20 Jahre nüchtern entschieden werden. Private Investoren dürften nicht mit „Tafelsilbe“ dafür belohnt werden, dass sie der WTG langfristig unwirtschaftliche Verpflichtungen abnehmen.
Wertschöpfung je Gast erhöhen
Im Fokus der touristischen Bemühungen der WTG sollten die Stammgäste stehen. „Wir brauchen nicht unbedingt immer mehr Gäste“, so Schäfermeier. Ziel müsse es sein, die in der Gemeinde verbleibende Wertschöpfung je Gast zu erhöhen. „ Wenn jeder Urlauber am Tag fünf Euro mehr im Wangerland ausgäbe, würde sich die Wertschöpfung bei 2,1 Millionen Übernachtungen um 10,5 Millionen Euro im Jahr erhöhen.“
Besonders wichtig sei es, die Nebensaison etwa durch Themen wie Gesundheit (Thalasso), Radfahren, Natur und Veranstaltungen zu stärken. Gute Radwege, saubere Toiletten, attraktive Strandzugänge und gepflegte Orte seien wichtiger als ein weiteres Millionenprojekt.
Vertrauen durch Transparenz schaffen
Nach dem Desaster bei Bau des TMS sei es künftig besonders wichtig, verloren gegangenes Vertrauen durch Transparenz zurückzugewinnen. Dafür sollte die WTG einmal jährlich öffentlich darlegen, wie sich der Tourismus aus Sicht des Unternehmens entwickelt, wie die wirtschaftliche Lage der WTG ist und inwieweit angestrebte Ziele erreicht wurden.
„Alles behalten und dauerhaft Verluste bezahlen, ist keine Lösung“, ist man bei Pro Wangerland überzeugt. Aber: „Alles verkaufen, um die Probleme der Vergangenheit zu bezahlen, ebenso wenig.“ Der richtige Weg, den man mit dem Rat und der WTG entwickeln wolle, liege irgendwo dazwischen.
Hooksiel (7. 9. 2026) – Ein Spektakel im Sand haben sie versprochen. Und sie haben ihr Versprechen gehalten. Vier American-Football-Teams haben am Samstag und Sonntag den Hooksieler Badestrand in eine Sportarena verwandelt – und dabei gehörig Spaß gehabt. Insofern verwundert die Ankündigung der BeachBowl-Vorsitzenden Melanie Hoppe und der Aktiven nach dem Finalspiel am Sonntag nicht. „Im nächsten Jahr sind wird wieder da!“
Packende Spielszenen vor der maritimen Kulisse am Hooksieler Badestrand. Dafür steht BeachBowl. Foto: hol
Der BeachBowl wird seit 1998 ausgetragen. In diesem Jahr erlebten die Zuschauer die 25. Auflage. Mannschaften mit jeweils acht Spielern treten – geschützt durch Polsterungen und Schutzhelme – gegeneinander an. Kraft, Schnelligkeit, Geschick und eine gutes Auge der Werfer sind gefragt, um den eierförmigen Football möglichst mit einem Touchdown im gegnerischen Spielfeld abzulegen.
Gespielt wird nach den originären Verbandsregeln. Da dabei ordentlich zugepackt werden darf, werden die Spiele von jeweils vier Schiedsrichtern überwacht. Im Finale standen sich die Neckar Hammers aus Villingen (Schwarzwald) und ein Team aus Lohne gegenüber, in dem auch ein Frau mitspielte. Die Villinger setzten sich mit 40:36 Punkten durch und konnten dafür neben jeder Menge Sand in ihren Trikots einen großen Pokal mit nach Hause nehmen.
Hooksiel (6. 9. 2026) – Auf der Reitanlage in Oesterdieken laufen die Vorbereitungen für das große Dressur- und Springturnier des RuF Hooksiel auf Hochtouren. Für Samstag und Sonntag (12./13. September, werden zahlreiche Reiterinnen und Reiter sowie viele Zuschauer für eine abwechslungsreiche Reitsport-Veranstaltung erwartet.
Der Reit- und Fahrverein Hooksiel lädt zu seinem zweitägigen Dressur- und Springturnier ein. Das Bild zeigt die Hooksieler Reiterin Edda Backhaus mit „Charly the Fox“ . Foto: Elsbeth Noatzsch
Auf dem Programm stehen Springprüfungen bis zur Klasse M* sowie Dressurprüfungen bis zur Klasse S*. Die Prüfungen beginnen am Samstag um 8 Uhr sowie am Sonntag um 9 Uhr. Ein besonderer Programmpunkt am Sonntagnachmittag ist der Führzügelwettbewerb, bei dem die jüngsten Reiterinnen und Reiter ihr Können unter Beweis stellen dürfen.
Kreismeisterschaften
Am Samstag wird die Kreismeisterschaft in der Kombinierten Wertung der Klasse E ausgetragen. Der Wettbewerb setzt sich aus einer E-Dressur und einem E-Stilspringen mit erlaubter Zeit zusammen. Für Spannung sorgt außerdem die Kreismeisterschaft im Einzelspringen der Klasse A. Hier fließen die Ergebnisse des Stilspringens der Klasse A* am Samstag und des Fehler-/Zeitspringens der Klasse A** am Sonntag in die Wertung mit ein.
Ein besonderes Highlight erwartet die Zuschauer am Samstagabend: Die Mannschafts-Springprüfung der Klasse A* soll unter Flutlicht ausgetragen werden und verspricht Reitsport-Atmosphäre bis in die Abendstunden.
Jump and Drive
Für Unterhaltung abseits der klassischen Prüfungen sorgt der beliebte Wettbewerb „Jump and Drive“. Dabei müssen Pferd und Reiter zunächst sechs Hindernisse überwinden. Anschließend geht es für den Reiter direkt ins bereitstehende Auto. Gemeinsam mit dem Fahrer gilt es, den anschließenden Parcours möglichst schnell und fehlerfrei zu bewältigen. Der spektakuläre Wettbewerb ist traditionell ein besonderer Publikumsmagnet.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Teilnehmer und Gäste erwartet eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken. Der Eintritt für die Veranstaltung des RuF Hooksiel ist an beiden Tagen frei.
Wangerland (6. 9. 2026) – Die Polizei meldet für das Wochenende zwei Vorfälle. Bei einem Verkehrsunfall am am Samstagnachmittag wurde dabei ein mann leicht verletzt.
Ein Autofahrer befuhr die Landesstraße 810 in Richtung Horumersiel. Im Kurvenbereich übersah er den Wagen einerverkehrsbedingt halten Frau und fuhr auf. An beiden Fahrzeugen entsteht leichter Sachschaden.
In der Nacht zu Sonntag entwenden zwei Männer in der Wilma-Teppe-Straße in Hohenkirchen drei Verkehrszeichen. Die Beschuldigten flüchten nach Darstellung der Polizei zunächst mit einem Pkw, konnten aber im Rahmen einer Fahndung kontrolliert werden. Bei der Kontrolle stellt sich heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand.
Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls der Verkehrszeichen sowie ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen des Führens eines Pkw unter dem Einfluss alkoholischer Getränke ein.
Hooksiel (6. 9. 2026) – Hooksiel begrüßt seine Gäste mit einem freundlichen „Moin. Moin.“ So jedenfalls ist es über Jahrzehnte am Sengwarder Anteil passiert. Der Begrüßungsspruch stand am Straßenrand auf den Segeln eines stilisierten Segelbootes, das einst der örtliche Verein für Handel. Handwerk und Gewerbe (HHG) dort aufgestellt hat.
Tobias Geisen und Frank Müller (rechts) montierten die Begrüßungssegel ab. Sie sollen erneuert werden. Foto: hol
Bis zum gestrigen Samstag. HHG-Vorsitzender Tobias Geisen und Frank Müller vom Seebadeverein Hooksiel refften die verdrahteten Segel, packten sie ein und fuhren sie zu einer Segelmacherei. Der Grund: Das Moin. Moin. War schon erheblich verblasst. Die Segel selbst wirkten verwittert und etwas schmuddelig.
Das soll in Zukunft anders werden. Die alten Segel werden als Muster für die neuen genutzt. Beide Vereine teilen sich die Kosten. Die Segel werden auch einen neuen Schriftzug bekommen. Natürlich auch einen Willkommensgruß auf Platt. Wie aber genau die Gäste künftig in Hooksiel begrüßt werden sollten, ist noch ein Geheimnis. Das aber wird in wenigen Wochen gelüftet werden, wenn die neuen Segel den Informationskasten umrahmen.