Hohenkirchen (7. 4. 2026) – Über das Osterwochenende ist es in Hohenkirchen zu mehreren Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hätten bislang unbekannte Täter verschiedene Gebäude und Einrichtungen mit silbernem Sprühlack besprüht.
Betroffen seien unter anderem das Rathaus, ein Kindergarten, ein Nebengebäude der Grundschule, das ehemalige Samurai-Center, eine Bushaltestelle im Bereich der Oberschule sowie eine ehemalige Spielhalle. Die Ermittlungen nach den Tätern laufen.
Die Polizeistation Wangerland bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Telefon 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.
Hooksiel/Wilhelmshaven (7. 4. 2026) – Die für Donnerstag und Freitag dieser Woche, 9. und 10. April, geplanten Ausflugsfahrten mit dem „Adler Cat“ von Wilhelmshaven und Hooksiel fallen aus. Das hat heute die Reederei „Adler & Eils“ mitgeteilt. Man sei leider aufgrund technischer Probleme gezwungen, die für diese Woche geplanten Fahrten abzusagen.
„Wegen der aktuellen weltpolitischen Lage verzögert sich die Lieferung eines Ersatzteils, das für den sicheren Betrieb zwingend erforderlich ist“, heißt es in der Mitteilung. Bereits gekaufte Tickets können kostenfrei bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Online gekaufte Tickets erstattet die Reederei automatisch auf das bei der Buchung genutzte Zahlungsmittel.
Wangerland (7. 4. 2026) – Die Polizei sucht Zeugen für zwei Unfälle im Wangerland, bei denen sich der jeweilige Verursacher nicht um den Schaden gekümmert haben soll. Am Karfreitag, 3. April, gegen 11.10 Uhr stießen zwei Pkw gegeneinander, die sich in der Garmser Straße begegneten. Gesucht wird der Fahrer eines schwarzen BMW mit FRI-Kennzeichen.
Zwischen Donnerstag, 2. April, 18 Uhr und Karfreitag, 15.30 Uhr hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Straße Am Wangermeer einen Zaun beschädigt. Hinweise nimmt die Polizei in Jever unter Telefon 04461/7449-0 entgegen. https://www.skiterrassen.de
Friesland/Wangerland (2. 4. 2026) – In der Woche vom 5. bis 12. September 2026 findet im Landkreis Friesland erstmals die Aktionswoche „Aktiv und informiert – Miteinander älter werden im Landkreis Friesland“ statt. Vereine, Institutionen, Initiativen und alle anderen engagierte Akteure im Landkreis sind eingeladen, die Woche mit eigenen Angeboten mitzugestalten.
Arbeiten die Aktionswoche im Landkreis aus: (von links) Gerrit Duin (Fachbereich Soziales und Senioren), Jenny Hähnel (KreisSportBund Friesland e.V.) und Heidi Uklan (Fachbereich Soziales und Senioren). Foto: KreisSportBund Friesland e. V.
Möglich sind beispielsweise Vorträge, Workshops, Bewegungsangebote, Mitmachaktionen oder Informationsveranstaltungen. Auch bereits bestehende Angebote können in die Aktionswoche integriert werden. Die Bündelung und gemeinsame Darstellung der Angebote übernehmen der KreisSportBund Friesland e. V. und der Landkreis Friesland.
Landrat Sven Ambrosy unterstreicht die Bedeutung der Aktionswoche: „Viele Vereine, Initiativen und Einrichtungen leisten im Landkreis bereits heute wertvolle Arbeit für ältere Menschen. Die Aktionswoche bietet eine gute Gelegenheit, diese Angebote sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und neue Impulse für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden zu geben.“
Ziel der Aktionswoche ist es, Angebote für ältere Menschen im Landkreis sichtbarer zu machen, Begegnung zu fördern und wohnortnahe Impulse rund um Themen wie Gesundheit, Bewegung, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen. Veranstaltungen können bis zum 17. Mai angemeldet werden.
Interessierte Akteure können sich bei folgenden Informationsveranstaltungen über eine Teilnahme informieren: am 9. April um 15 Uhr in Varel, am 14. April um 18.30 Uhr in Jever sowie am 15. April um 19 Uhr online. Anmeldung und weitere Informationen sind bei Jenny Hähnel vom Kreissportbund Friesland unter Telefon 04461/9183231 oder per E-Mail an sportreferentin-haehnel@ksb-friesland.de sowie bei Heidi Uklan vom Landkreis Friesland unter Telefon 04461/919-6030 erhältlich.
Wangerland (7. 4. 2026) – Die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland kartiert ab sofort bis Ende September gesetzlich geschützte Biotope im Kreisgebiet. Zusätzlich finden Brutvogelkartierungen in ausgewählten Acker- und Grünlandbereichen im EU-Vogelschutzgebiet „Wangerland“ statt.
Niedersächsischer Weg
Die Biotopkartierungen erfolgen im Zusammenhang mit dem „Niedersächsischen Weg“ sowie zur Aktualisierung des Landschaftsrahmenplans. Sie dienen dazu, den gesetzlichen Schutz der ökologisch wichtigen Flächen umzusetzen und zu sichern. „Für Dauergrün-Landflächen, die unter den gesetzlichen Biotopschutz fallen, kann auf Grundlage der Kartierung ein finanzieller Ausgleich für Bewirtschaftungseinschränkungen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen beantragt werden“, teilt der Landkreis mit. Die Brutvogel-Kartierungen dienen als Grundlage für die geplante Managementplanung des EU-Vogelschutzgebiets „Wangerland“.
Für die Erfassung werden Mitarbeiterinnen des Landkreises unter anderem Wiesen und Weiden betreten. Die Brutvogel-Kartierungen erfolge überwiegend von Wegen und Randbereichen aus, sodass die Flächen nur bedingt betreten werden müssen. „Die Mitarbeiterinnen können sich durch Dienstausweise ausweisen“, betont die Behörde.
Erfassung von Pflanzen und Tieren
Die Kartierungen finden werktags von etwa 8 bis18 Uhr statt. Dabei werden die Flächen begangen, um Pflanzenarten zu erfassen und die Biotope abzugrenzen. Die Brutvogel-Erfassungen erfolgen in den frühen Morgenstunden bis zum frühen Mittag. Zusätzlich sind Nachbegehungen im Mai und Juni vorgesehen. Die einzelnen Begehungen dauern je nach Größe der Fläche etwa 30 bis 60 Minuten. Der Landkreis bittet die Grundstücksigentümer um Verständnis für die Kartierungsarbeiten sowie für das kurzfristige Betreten der Flächen.
Hooksiel (6. 4. 2026) – Ein intensives Trainingswochenende voller neuer Impulse: Beim Reit- und Fahrverein Hooksiel fand erneut ein Dressurlehrgang mit Ausbilderin Ricarda Claasen statt.
Das Bild zeigt (von links) die Reiterinnen Ella Haschen, Ida Mennen, Lale Scharfenberger mit Baron Baco Ma, Lehrgangsleiterin Ricarda Claasen, Organisatorin Rieke Scherf und Simone Gehm mit Pretty Valerie. Foto: Elsbeth Noatzsch
Bereits im Januar hatte der erste Lehrgang großen Anklang gefunden – umso mehr freute sich Organisatorin Rieke Scherf, Claasen für eine weitere Einheit gewinnen zu können.
Insgesamt 15 Reiterinnen nutzten an zwei Tagen die Gelegenheit, gezielt an ihrer Ausbildung zu arbeiten. Ricarda Claasen, die seit vielen Jahren erfolgreich bis zur Klasse S ausbildet und bereits als Juniorin dem Bundeskader angehörte, knüpfte direkt an die Inhalte des ersten Lehrgangs an.
Im Fokus standen die feine Abstimmung zwischen Reiter und Pferd sowie die gezielte Vorbereitung auf die kommende Turniersaison. Besonders wertvoll: Die individuellen Tipps, die jede Teilnehmerin für sich mitnehmen konnte. So gingen alle mit neuen Ideen, mehr Sicherheit und viel Motivation in die nächsten Trainingswochen.
Wangerland (6. 4. 2026) – Am Mittwoch, 8. April, ab 17.30 Uhr ist Sabine Wacker zu Gast im Land- und Wellnesshotel Nakuk in Wiardergroden. In einem Vortrag wird die Fachfrau über die Grundlagen der basischen Ernährung, ihre Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis sowie die Idee hinter dem Basenfasten sprechen.
Sabine Wacker hat fürs Basenfasten eine eigene Methode entwickelt, die sie über Bücher, Rundfunk- und Fernsehauftritte bekannt gemacht hat. Hotelinhaber Christian A. Fuchs: „Sie hat es geschafft, eine Form des Fasten-Genusses zu etablieren und dabei viele Menschen dazu inspiriert, sich intensiver mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen.“
Fuchs selbst möchte an dem Abend Wissen und praktische Erfahrung verbinden. Während Sabine Wacker die theoretischen Grundlagen der Methode vermittelt, zeigt er aus Perspektive der Küche, wie sich die Prinzipien der basischen Ernährung praktisch umsetzen lassen. Er selbst arbeitet seit vielen Jahren als Schulungskoch mit der so genannten „Wacker-Methode“. Für die Teilnahme wird ein Beitrag von 15 Euro pro Person erhoben.
Hooksiel (5. 4. 2026) – Der erste Schritt ist getan. Hooksiel bekommt eine neue Attraktion. Am heutigen Ostersonntag hat Max Cornelius seine Anhänger zu einer ersten Besichtigung seines „Automuseums“ an der Bäderstraße eingeladen. 600 Oldtimerfreunde aus Nah und Fern folgten dem Ruf, viele von ihnen selbst mit historischen Automobilen unterwegs.
Max Cornelius ist mit seinem Automobilmuseum jetzt von Friedeburg nach Hooksiel umgezogen. Foto: hol
Ihr Weg hat sich gelohnt. Schon auf dem Parkplatz des Tankstellengeländes am Hooksieler Kreisel waren etliche Schmuckstücke auf vier Rädern der verschiedensten Marken zu bewundern. In der ehemaligen Autowerkstatt und Lackiererei dann der private Fundus von Cornelius, der vor wenigen Monaten in Schmidtshörn die ehemalige KFZ-Werkstatt Mewes übernommen hat und dort seither einen Autohandel samt Werkstatt betreibt.
Jetzt ist Cornelius auch mit seinem bislang in Friedeburg beheimaten „Gurkenmuseum“ nach Hooksiel umgezogen. „Gurken“, das sich die überwiegend mehrere Jahrzehnte alten Autos, die nicht nur ein Stück Zeitgeschichte erzählen, sondern bei vielen Besuchern auch ganz persönliche Erinnerungen wecken. „So einen hatte ich früher auch mal …“. Von Manta über Corsa und Käfer bis zum Trabbi, von Landrover über BMW und Mercedes bis zum Triumph Spitfire.
Neues Leben in der lange leer stehenden KFZ-Halle an der Bäderstraße. Ostersonntag war die Ausstellung erstmals zu sehen.. Foto: hol
Cornelius ist in der Oldtimer-Szene eine Größe. Bekannt ist er durch seine DMAX-Serie „Max Carshop“ und seine über Youtube verbreiteten Videos („Max Speedshop“), die sich um die 77.000 Menschen mehr oder weniger regelmäßig anschauen. Das Automuseum des gebürtigen Wilhelmshaveners könnte – für die Prognose braucht man kein Tourismus-Fachmann zu sein – zu einem echten Besucher-Magneten für Hooksiel werden.
Bis es soweit ist, können aber noch ein paar Wochen ins Land gehen. Hier und dort müssen noch behördliche Auflagen erfüllt werden. Bis die abgearbeitet sind, will Cornelius seine Ausstellung nur jeden zweiten Sonntag für Oldtimer-Freunden („Community-Treffen“) öffnen. Später, so der Plan, wird soll das Museum mit täglichen Öffnungszeiten für jedermann zugänglich sein.
Hooksiel (5. 4. 2026) – Lodernde Flammen überall. Um die 100 Brauchtumsfeuer wurden am Ostersamstag allein im Wangerland entzündet. Einige davon auch rund um Hooksiel.
Großer Auflauf beim Osterfeuer in Horumersiel. Die Veranstalter zählten über tausend Besucher. Foto: FE
Bei Osterfeuern handelt es sich grundsätzlich um öffentliche Veranstaltungen. Häufig feiern Familien mit ihren Freunden und Nachbarn das Ende des Winters. An einigen Orten wurden daraus auch größere Feste mit Musik, Leckereien vom Grill und warmen und kalten Getränken.
Reges Treiben auf dem Ostermarkt am Alten Hafen. Von oben im Uhrzeigersinn: Cindy Nickel verkauft Leckereien. Klaus-Dieter Langenscheidt lädt zu einer Runde im Kinderkarussell ein. Ida Ludwig verteilt mit Jana und Sophie Martens Überraschungstüten an Kinder. Und die Varelerin Gaby Janßen, erstmals mit ihrem „Socken-Shop“ in Hooksiel, berät ihre Kundschaft. Fotos: hol
Die Osterfeuer rundeten einen rundum schönen Tag ab. So spazierten bei strahlender Sonne und angenehmen Temperaturen tagsüber zahllose Kinder mit ihren Eltern quer durch Hooksiel – immer auf der Suche nach Plätzen, an denen die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“ 1200 bunte Ostereier versteckt hatte. Oder, wie der als Osterhase verkleidete Nico Müller präziser formulierte: „Der Osterhase versteckt nichts, der verliert hier und da mal ein Ei.“
Den Kindern war das egal. Die meisten von ihnen wurden in den sechs Suchzonen im Ort fündig. Die Belohnung: Eine Tüte mit Süßigkeiten. Darüber hinaus gingen von örtlichen Gewerbetreibenden gespendete Gutscheine an die Finder einiger „goldener“ Eier.
Osterhase Nico Müller hab den Kindern kleine Tipps, wo er eine seiner Eier verloren haben könnte. Foto: hol
Rundum gute Stimmung auch am Alten Hafen. Kinderkarussell, Bälle werfen, ein Fischbrötchen oder eine Wurst vom Grill. Dazu ein regionales Kaltgetränk, nette Gespräche und ein Blick auf das Hafenambiente. Die von Klaus-Dieter Langenscheidt im Auftrag der Hooksieler Dorfgemeinschaft zusammengestellte Schaustellerrunde war ebenso zufrieden wie ihre Kunden. „Die meiste Schausteller hier sind Stammgäste in Hooksiel. Nach dem Frühlingsfest in Wilhelmshaven steht der Ostermarkt für sie fest im Kalender“, sagte Langenscheidt, der selbst das Karussell betreut.
Nach Irritationen darüber, ob die Beschicker bereits am Karfreitag ihre Buden öffnen durften oder nicht, ist eines klar: Der Markt ist noch bis Ostermontag geöffnet.
Hooksiel (4. 4. 2026) – Vandalismus auf dem Sportplatz in Hooksiel. Unbekannte habe Mitte der Woche auf dem Fußballplatz An der Jaderennbahn unter anderem ein Rollrad eines Jugend-Fußballtoren zerstört. „Irgendwann reicht es“, sagt Christian Doyen, Sprecher des Vorstandes des SC Wangerland. „Der SCW stellt Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.“
Unbekannte haben mutmaßlich mit Vorsatz Felgen und Räder an einem Jugend-Fußballtor zerstört. Foto: SCW
Bereits in der jüngeren Vergangenheit seien mehrfach Flaschen und Stühle an und auf die Blockhütte an dem Platz geworfen und dadurch zerstört worden. Die mutwillige Beschädigung des Jugendtores sei aber eine andere Nummer. Da gehöre schon Vorsatz dazu, so Doyen. Felge und Räder seien mutwillig zerstört, die Einzelteile durch die Gegend geworfen worden. Zerbrochene Glasflaschen ließen zudem den Verdacht aufkommen, dass an der Blockhütte eine „Party“ stattgefunden habe.
Darüber, wer für den Vandalismus verantwortlich ist, will Doyen aber nicht spekulieren. Trotz verschlossenen Haupteingangs sei es nicht sonderlich schwierig, auf den Rasenplatz zu gelangen. Der Verein habe bislang auch gar kein Interesse daran gehabt, das Areal systematisch abzuriegeln. „Wir freuen uns, wenn der Platz sachgerecht genutzt wird, wenn Kinder und Jugendliche ‚kicken‘ gehen. Leider schaffen es einige wenige Chaoten mal wieder, die Freude zu nehmen.“
Durch die Strafanzeige, so Doyen, wolle man – unabhängig vm materiellen Schaden für den Verein – in erster Linie die Täter und mögliche Mitwisser dafür sensibilisieren, dass es so nicht weiter gehen kann.