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Alle Beiträge zum Thema “Arbeitsgruppe”

Hooksieler Weihnachtssterne wieder eingemottet

Hooksiel (15. 1. 2026) – Die Weihnachtszeit ist endgültig vorbei. Untrügliches Zeichen dafür: Die Arbeitsgruppe Hooksiel hat die Weihnachtststerne entfernt, die seit dem ersten Advent den Ort beleuchtet haben. Insgesamt hingen an den Straßenlaternen 66 Sterne, die jetzt demontiert und für das nächste Weihnachtsfest eingemottet wurden.

Eigentlich hätte die Arbeitsgruppe die Sterne bereits in der vergangenen Woche bergen wollen. Aufgrund des Winterwetters wurde die Aktion dann um eine Woche verschoben. Das Bild zeigt Sabine Greiff und Heinrich Theilen von der Arbeitsgruppe bei ihrem Einsatz an der Viethstraße.

Frühstück als Dankeschön für gelebten Gemeinsinn

Hooksiel (10. 12. 2025) – Mit einem Dankeschön an alle ehrenamtlich Tätigen in der Gemeinde Wangerland hatte Bürgermeister Mario Szlezak am Dienstagabend seine letzte Rede dieses Jahres vor dem Rat der Gemeinde Wangerland beendet. Am Mittwochvormittag ließ er den Worten Taten folgen. Wangerlands erster Repräsentant lud die Arbeitsgruppe Hooksiel zum Frühstück ein.

Bürgermeister Mario Szlezak (rechts) bedankte sich mit einem Frühstück für das Engagement der Arbeitsgruppe Hooksiel. Foto: hol

„Was ihr macht, ist mit Geld nicht aufzuwiegen“, sagte Szlezak bei Kaffee, Tee und belegten Brötchen in der Bäckerei Ulfers. Der Einsatz der Arbeitsgruppe sei „großartig“ und „beispielhaft für die Gemeinde“. Seit über 25 Jahren packe die Gruppe von Männern und Frauen Projekte, vornehmlich im Ortsteil Hooksiel, an, erhöhe damit die Attraktivität des Ortes, zeige Gemeinschaftssinn und entlaste auch die Gemeinde und deren Bauhof.

Über 2500 Arbeitsstunden

Man arbeite gern. „Aber was wir machen, entscheiden wir selbst“, sagte Gruppensprecher Bruno Bölts. In diesem Jahr seien zwischen 2500 bis 2600 Arbeitsstunden geleistet worden. Unterstützt werde man unter anderem von Unternehmen aus dem Ort, von vielen Bürgern und auch vom Bauhof. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe treffen sich jeden Mittwochvormittag zu gemeinsamen Arbeitsstunden. Immer wieder würden aber auch von einzelnen Aktiven an anderen Tagen Aufgaben übernommen.

Bölts hatte Szlezak vor dem Frühstück auf einer Rundreise durch den Ort begleitet und ihm einen Teil der aktuellen Projekte sowie die Werkstatt der Gruppe in einer Scheune bei Pakens gezeigt. Die Arbeitsgruppe betreut unter anderem die Verkehrsinsel am nördlichen und die maritim gestaltete Fläche am südlichen Ortseingang, die rechtlich noch zu Wilhelmshaven gehört. Hier soll demnächst die dort platzierte Boje einen neuen Anstrich erhalten, sagte Bölts. 

Dietrichsberg und Ankerpfad

Von der Arbeitsgruppe gehegt und gepflegt werden der „Dietrichsberg“, die höchste Erhebung im Freizeitgelände, sowie der Ankerpfad, der sich inzwischen mit zahlreichen Exponaten quer durch Hooksiel zieht. Jüngster Anlaufpunkt: Ein Anker mit Sitzbank am Verbindungsweg von der Hamburger Straße zum Neubaugebiet. 

Mit dem Bürgermeister-Frühstück verabschiedete sich die Gruppe in die Weihnachtspause. Beim nächsten Arbeitsdienst am 6. Januar werde man damit beginnen, die über 60 Weihnachststerne wieder abzubauen, die man in den vergangenen Wochen an den Straßenlaternen installiert hat und die den Ort derzeit in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lassen. 

Passend zum Weihnachtsfest richtete Bölts einen Wunsch an den Bürgermeister und die Gemeinde: Das Awo-Heim am Gästehaus, das Domizil der Arbeitsgruppe, möge die aktuellen Turbulenzen um die Wangerland Touristik GmbH überstehen. 

Hooksiel erstrahlt wieder in weihnachtlichem Glanz

Hooksiel (20. 11. 2025) – Hooksiel strahlt. Dank des Einsatzes der Arbeitsgruppe Hooksiel leuchten seit diesem Mittwoch wieder 66 Weihnachtssterne an den Straßenlaternen im Ort. Im Rahmen von drei Arbeitsdiensten haben die ehrenamtlichen Kräfte den Weihnachtsschmuck entlang der Hooksieler Verkehrsachse vom Sengwarder Anteil über Lange Straße, Nee Straat und Pakenser Altendeich bis Schmidtshörn montiert. Geschmückt wurden zudem die Fußgängerzone und das Areal rund um den Alten Hafen.

Bei strömendem Regen montierten Aktive der Arbeitsgruppe Hooksiel am Mittwoch die letzten Weihnachtssterne im Ortskern. Foto: hol

Die Sterne erhalten Strom aus Steckdosen an den Straßenlaternen. Wie Arbeitsgruppen-Sprecher Bruno Bölts gegenüber „Hooksiel-Life“ sagte, würden acht Stern noch nicht leuchten, weil offenbar die Anschlüsse defekt seien. „Eine Fachfirma wird sich aber noch diese Woche darum kümmern.“ 

Auch seien nicht an allen Straßenlaternen die Steckdosen separat steuerbar. In der Folge hätten einige Sterne bereits vor dem Volkstrauertag geleuchtet, was nicht alle Bürger gut fanden. Eine Neuerung bei der weihnachtlichen Beleuchtung lässt sich am südlichen Ortseingang bewundern. Hier hat die Arbeitsgruppe auf dem von ihr betreuten Grundstück einen Lichter-Tannenbaum installiert. „Der Lichterbaum ist eine Spende von der Interessengemeinschaft De Hooksieler“, so Bölts. 

Zu den Unterstützern der Arbeitsgruppe gehört seit Jahren auch der Hooksieler Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe. In der vergangenen Woche hat der Verein die guten Geister des Ortes zum Gansessen eingeladen. Dabei dankte HHG-Vorsitzende Almut Janßen den Aktiven der Arbeitsgruppe für ihren unermüdlichen Einsatz für das Ortsbild von Hooksiel.

Päuschen am Ortseingang mit Beleuchtung

Hooksiel (4. 11. 2025) – Der südliche Ortseingang von Hooksiel lädt zum Päuschen ein. Die Arbeitsgruppe Hooksiel hat jetzt auf der von ihr betreuten, ansonsten maritim gestalteten, noch zur Stadt Wilhelmshaven gehörenden Fläche eine neue Sitzgelegenheit geschaffen – und zwar mit Beleuchtung.

Aktivisten der Arbeitsgruppe Hooksiel haben die Sitzgruppe am südlichen Ortseingang erneuert. Foto: Rene Klaus

Die ehrenamtlichen Aktiven der Arbeitsgruppe haben nach den Worten ihres Sprechers Bruno Bölts in das Projekt an die 40 Arbeitsstunden investiert. Der bisherige Tisch der vorhandenen Sitzgruppe war marode. Er bestand aus einer Baumscheibe, die auf einen Baumstamm geschraubt war. Die Baumscheibe wurde entfernt, der Stamm abgesägt.

Der neue Tisch besteht im Kern aus einer großen, hölzernen Kabeltrommel. Zudem wurden die Sitzflächen abgehobelt und neu lackiert. Der Clou: In den neuen Tisch hat die Arbeitsgruppe eine Beleuchtung eingebaut. „Eine Solarlampe“, so Bölts. Damit dürfe die Sitzgruppe insgesamt an Attraktivität gewonnen haben. 

Wuchtiges Exponat für den Hooksieler Ankerpfad

Hooksiel (18. 7. 2025) – Der Hooksieler Ankerpfad kann weiter wachsen. Bruno Bölts, Sprecher der Hooksieler Arbeitsgruppe, hat jetzt zusammen mit Sabine Greiff einen „Delta Flipper“ in Augenschein genommen, der künftig einen Platz in Hooksiel finden soll.

Bruno Bölts und Sabine Greiff freuen sich über die Spende. Der „Sandanker“ soll einen Platz in Hooksiel erhalten. Foto: Arbeitsgruppe

„Der Anker wartet nur darauf, in den Hooksieler Ankerpfad aufgenommen zu werden“, schildert Bölts.. Ein „Delta Flipper“, üblicherweise auch „Sandanker“ genannt, ist ein Ankertyp, der in der Schifffahrt oder auch bei Offshore-Anlagen hauptsächlich bei weichem und sandigem Meeresgrund eingesetzt wird. An der hiesigen Küste ist er eher selten. 

Dieser Anker liegt zur Zeit noch am Gelände der „Deutsche Windenergie GmbH“ im Bereich des Außenhafens von Hooksiel. „Die Firma ,Deutsche Windenergie‘ hat diesen Anker der Arbeitsgruppe Hooksiel gespendet“, berichtet Bölts. „Wir wollen das schwere Teil komplett aufarbeiten und den Anker dann an einem geeigneten Platz im Ort aufstellen.“

Da der Anker mehr als sechs Tonnen wiegt, ist die Arbeitsgruppe für denTransport auf schweres Gerät angewiesen. Hierfür werden noch Unterstützer gesucht. Auch der künftige Standplatz des Ankers ist noch nicht genau definiert. Der „Delta Flipper“ werde aber seinem neuen Platz wie schon der Stockanker am ZOB in der Friesenstraße fachgerecht hergerichtet werden, kündigt Bölts an. Hier hofft die Arbeitsgruppe wieder auf die Unterstützung des Bauhofes der Gemeinde Wangerland. „Wer die Aktion unterstützen möchte, kann gerne eine kleine Spende für die Arbeitsgruppe Hooksiel locker machen“, so Bruno Bölts.

Bei der Entwicklung des Hooksieler Ankerpfas kooperiert die Arbeitsgruppe mit dem Förderverein Kunst und Erlebnispfad. Zum Pfad gehören bereits gut 30 digital erfasste Anker, deren individuelle Geschichten aufbereitet werden und von Betrachtern per QR-Code abgerufen werden können.

Neue Maschinen erleichtert die Arbeit

Hooksiel (3. 7. 2025) – Die Arbeitsgruppe Hooksiel freut sich über vier neue Arbeitsgeräte.Wie Arbeitsgruppen-Sprecher Bruno Bölts mitteilt, konnten sich die ehrenamtlich tätigen Helfer einen neuen Rasenmäher, einen Freischneider, eine Kehrmaschine sowie einen Laubsauger beziehungsweise -bläser anschaffen. 

Die Arbeitsgruppe Hooksiel freut sich über neue Arbeitsgeräte. Foto: Arbeitsgruppe

Möglich geworden seien die Anschaffungen durch eine Förderung durch die LzO-Stiftung. Bölts: „Wir bedanken uns bei dem Geldinstitut. Durch die Geräte wird die doch oft recht schwere Arbeit für uns erheblich erleichtert.“

Die Arbeitsgruppe Hooksiel ist vielfältig aktiv. Ein Schwerpunkt liegt bei der Verschönerung des Ortsbildes von Hooksiel, wozu auch die Pflege mehrerer Plätze und Grünflächen gehört.

Bänke, Gipfelkreuz, Anker – die Arbeitsgruppe hilf da, wo sie will

Hooksiel (26. 6. 2025) – „Tue Gutes und rede darüber“ lautet ein altes Sprichwort. Im übertragenen Sinne passt das sehr gut zur Arbeitsgruppe Hooksiel. Über kaum einen ehrenamtlich engagierten Verein wird so viel gesprochen wie über die Arbeitsgruppe, die an allen Ecken und Enden im Ort mit anpackt. Aber häufig kennen gerade Außenstehende die Hintergründe nicht – oder nur ungenügend.

Die Arbeitsgruppe Hooksiel kümmert sich unter anderem und die maritime Gestaltung des Verkehrskreisels. Zu den Aktiven gehören (von links) die Wahl-Hooksieler Bruno Bölts, Sabine Greiff und Rüdiger Kullmer. Foto: hol

„Bei den jüngsten Heringstagen ist das wieder deutlich geworden“, sagt Arbeitsgruppen-Sprecher Bruno Bölts. Die Heringstage werden von der Dorfgemeinschaft organisiert, die Arbeitsgruppe unterstützt. Schnell wird bei einigen Beobachter daraus „die Arbeitsgruppe der Dorfgemeinschaft“.

„Das stimmt so nicht“, sagt Bölts gegenüber „Hooksiel-life“. „Die Arbeitsgruppe ist ein selbstständiger Verein – und wir sind nicht einmal Mitglied in der Dorfgemeinschaft. Aber wir helfen trotzdem gern.“ Die Geschichte der Arbeitsgruppe reicht bis in Jahr 1998 zurück. Ins Leben gerufen wurde sie von den damaligen Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft und des Seebadevereins, Martin Ulfers und Wolfgang Reich. Das Ziel der Gruppe: Hooksiel schöner machen.

Regelmäßige Arbeitsdienste

Der Arbeitsgruppe, die ihren Sitz im ehemaligen Awo-Heim am Gästehaus hat, gehören heute 15 Männer und zwei Frauen an. Die meisten von ihnen sind bereits im Rentenalter. Zum regelmäßigen Programm der Aktiven gehört die Pflege des Areals am Alten Hafen sowie der beiden Ortseingänge. Die maritime Gestaltung im Bereich des Verkehrskreisels wird ebenso von den Ehrenamtlichen betreut wie die Ruhezone am Sengwarder Anteil, die bereits auf Wilhelmshavener Gebiet liegt. Ein weiterer Dauerbrenner: Die Installation der Weihnachtsbeleuchtung. 

Die Gruppe, in der sehr viele im Laufe der Jahre zugezogene Wahl-Hooksieler mitwirken, trifft sich immer mittwochs zum Arbeitseinsatz. Aber für eine ganze Reihe von Extra-Projekten reicht die Zeit am Mittwoch gar nicht aus. Zuletzt wurden zum Beispiel die Sitzbänke des Friedhofs in Pakens saniert. Aktuell werden die Außenmöbel des Kindergartens überholt.

Gipfelkreuz in Hooksiel

Ein weiterer Schwerpunkt: Die Betreuung des Diedrichs-Berges im Freizeitgelände mit seinem Gipfelkreuz (Archiv-Foto: hol) in gut 15 Metern Höhe. Wege und Bänke wollen gepflegt, die Sicht auf die Marina, freigeschnitten, die Einträge ins Gipfelbuch betreut werden.

„Wir werden jetzt die ersten vollen Gipfelbücher im Gästehaus auslegen, damit Urlauber die Einträge anderer Gäste dort nachlesen können“, sagt Sabine Greiff. Sie ist, mit ihrem Mann aus Dorsten zugezogen und nach einem gemeinsamen Tee seit Anfang dieses Jahres in der Arbeitsgruppe aktiv.

„Sabine gehört zu unseren Kreativen“, lobt Bruno Bölts, der Hooksiel als Dauercamper kennengelernt hat und nach seinem Eintritt in den Ruhestand 2006 in den Sielort gezogen ist. Seit 2011 gehört er der Arbeitsgruppe an, deren Sprecher er seit 2019 ist. Sein Führungsprinzip: Flache Hierarchien, offene Gespräche und „jeder soll das machen, was er am besten kann“. So hat Sabine Greiff sich unter anderem um den Anstrich des Seehundes „Jantje“ gekümmert, der seinen Platz an der Lange Straße gefunden hat. Oder auch um den Anker, der als Teil des Hooksieler Ankerpfades, jetzt an der Friesenstraße (neben Kiosk Dekena) maritim Interessierte anspricht.

Ehrenamtlicher Einsatz für die Wahl-Heimat

„Der Ankerpfad ist ein tolles Projekt, an dem wir zusammen mit dem Förderverein Kunst- und Erlebnispfad arbeiten“, so Bölts. Sabine Greiff, die sich zudem auch bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel engagiert, hält Ausschau nach weiteren Exponaten. Ein Exemplar, das die Eigentümer auch gern für den Ankerpfad zur Verfügung stellen würden, hat sie bereits in der Nähe des Außenhafens ausgemacht …

Ebenfalls zur zweiten Heimat geworden ist Hooksiel für Rüdiger Kullmer, der hier 1984 seinen ersten Urlaub gemacht hat. Als Mitarbeiter der US-Army lebte der Elektriker bis 2018 in Kaiserslautern. Dann zog er an die Küste, wo er jetzt sein technisches Know-how in die Arbeitsgruppe einbringt. Was ihm vor allem gefällt, ist die die nette Gemeinschaft, die auch und gerade durch das gemeinsame Arbeiten entsteht.

„Wir nehmen niemandem die Arbeit weg“

Bitter sei es dann, so Kullmer, wenn man sich anhöre müsse, dass die Arbeitsgruppe anderen Menschen die Arbeit wegnähme, weil – ohne die Ehrenamtlichen – ja die Gemeinde Wangerland die Aufgaben übernehmen müsste. „Das ist völlig falsch gedacht“, sagt Bölts. „Natürlich stimmen wir uns mit der Gemeinde ab und arbeiten zum Beispiele mit dem Bauhof gut zusammen. Aber unsere Projekte sind durchweg Zusatzaufgaben. Dafür hat die Gemeinde weder Mitarbeiter noch Geld. Ein gutes Beispiel ist der Verkehrskreisel. Wenn wir uns nicht darum kümmern würde, würde der einfach asphaltiert.“ 

NDR-Reportage aus dem schönsten Ort der Welt

Hooksiel (4. 6. 2025) – Jetzt hat es auch der NDR erkannt: Hooksiel ist der schönste Ort der Welt. Um Beweise dafür zu sammeln, besuchte Außenreporter „Schorse“ die Arbeitsgruppe Hooksiel und steuerte mit Gruppensprecher Bruno Bölts und seinen Mitstreitern verschiedene schöne Ecken im Sielort an.

NDR-Reporter Martin Jürgensmann alias Schorse (vorn links) hat mit der Arbeitsgruppe Hooksiel die Skiterrasssen am Hooksmeer besucht. Vorn rechts: Arbeitsgruppen-Sprecher Bruno Bölts. Foto: René Klaus

Startpunkt war der Alte Hafen, die maritime Keimzelle des Ortes und Schauplatz zahlreicher Feste. Das Hooksieler Urgestein Günter Schmöckel erzählte dem Gast dazu die Geschichte des Hafens. Weiter ging es zu den Hooksieler Skiterrassen, wo Inhaber Hans-Ott Vogt die Wasserskianlage und die umliegenden Attraktionen vorstellte.

Auf dem Campingplatz Hooksiel empfing Platzleiter Mark Schlemme die Gäste. Sein Pfund: Urlaub vor dem Deich, direkt am Nationalpark Wattenmeer. Nach einem Besuch bei Hexe Esmeralda im Gruseleum wurde das Programm am Awo-Heim mit Grillwürstchen und Kaltgetränken abgeschlossen.

„Für uns war es ein unvergesslicher Tag“, sagt Bruno Bölts, der jetzt gespannt ist, ob die NDR-Zuhörer von Hooksiel ebenso überzeugt sein werden wie Reporter Martin Jürgensmann alias Schorse. Ausgestrahlt werden soll der Radio-Beitrag „Hooksiel, der schönste Ort der Welt“ am kommenden Dienstag, 10. Juni, ab 6.25 Uhr stündlich im Programm NDR Radio Niedersachsen. 

Hooksieler Ankerpfad um einen Anlaufpunkt reicher

Hooksiel (18.5. 2025) – Der Hooksieler Ankerpfad ist um eine Attraktion reicher. Die Arbeitsgruppe Hooksiel übergab am Samstag im Rahmen eines kleinen Festaktes einen so genannten Stockanker an den Förderverein Kunst und Erlebnispfad, der sich auch um den Aufbau des Ankerpfades kümmert. „Hooksiel ist um eine kleine Attraktion reicher“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Alice Brandenburg-Bienek (CDU). „Aber daraus kann noch eine große Sache werden.“

Die stellvertretende Bürgermeisterin Alice Brandenburg-Bienek stieß mit Bruno Bölts (links) und Björn Mühlena auf den neuen Anker an, der an der Friesenstraße zu bewundern ist. Foto: hol

Der gut zwei Tonnen schwerer Stockanker, auch Admiralitäts-Anker genant, stammt aus dem Nachlass des kürzlich verstorbenen Hooksieler Kapitäns Benno Behrens. Arbeitskreis-Sprecher Bruno Bölts dankte dessen Sohn dafür, dass er das maritime Schmuckstück der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat. Die Arbeitsgruppe, allen voran Uwe Brandes, hat den Anker restauriert und auf ein eigens dafür hergerichtetes Gartengrundstück neben dem Kiosk an der Friesenstraße platziert, das Inhaber Jens Dekena zur Verfügung gestellt hat.

Betreuen wird den Anker künftig der Förderverein Kunst und Erlebnispfad liegen. Nach den Worten von dessen Vorsitzendem Björn Mühlena bilden bereits 30 digital erfasste Anker den Pfad durch Hooksiel, deren individuelle Geschichte mehr oder weniger gut bekannt ist. An Bord welchen Schiffes der Stockanker von Benno Behrends einmal mitgefahren ist, wisse man noch nicht. 

Anker dieser Bauart seien aber unter anderem auf den großen Segelschiffen wie etwa den deutschen Großseglern „Gorch Fock“ oder „Alexander von Humboldt“ verwendet worden. 

Stockanker zeichnen sich durch einen Schaft, in diesem Fall aus Holz, einem Kreuz und zwei Flunken am unteren Ende aus. Wird der Anker an seiner Kette auf Grund gelassen, zieht sich einer der Flunken in den Untergrund, verkeilt sich und verschafft dem Schiff so den nötigen Halt. 

Mit maritimen Klängen umrahmt wurde die von gut 80 Interessierten verfolgte Veranstaltung von Nachwuchsmusiker Benny Köster (auf dem Foto mit Mutter Barbara).

Im Anschluss lud die Arbeitsgruppe zum Grillwurstessen ins Awo-Heim ein, um das weiter zu stärken, was Hooksiel aus Sicht von Alice Brandenburg-Bienek im Vergleich zu anderen Orten im Wangerland im Moment auszeichnet – der starke Zusammenhalt und die gute Kooperation der verschiedenen Vereine vor Ort. 

Neue Bank für den Friedhof

Hooksiel (8. 5. 2025) – Das Ensemble ist wieder komplett. Die Arbeitsgruppe Hooksiel hat Küster Eike Frerichs die sechste Sitzbank für den Friedhof in Pakens übergeben. Die Aktiven um Bruno Bölts hatten bereits fünf Bänke rundum saniert, die vor einigen Tagen an ihre alten Plätze zurückgestellt worden waren. 

Die sechste Holzbank war allerdings derart marode, dass sich eine Aufarbeitung nicht mehr gelohnt hätte. „Für die Ruheinsel auf dem Friedhof haben wir eine ganz neue Bank gebaut“, so Bölts. Die Bank wurde jetzt vor Ort aufgebaut. Auf dem Foto bei der Übergabe (von links) Sabine Greiff, Uwe Brandes, Bodo Zeiger, Wilhelm Frerichs und Bruno Bölts. Foto: Arbeitsgruppe