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Beiträge veröffentlicht in “Wangerland”

Zwischenbericht zum Thalasso-Desaster nach Ostern erwartet

Wangerland (18. 3. 2026) – Wie konnten die Kosten für den Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) so explodieren? Wer hat nicht aufgepasst? Wer hat welche Entscheidungen getroffen? Das sind die Fragen, die spätestens seit der dadurch verursachten Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH (WTG) ganz oben auf der Agenda stehen.

Thalasso metres Spa Logo

„Nach den Osterferien“, so verkündete Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak während der Ratssitzung am Dienstagabend, werde der damit beauftragte Gutachter einen „vorläufigen Bericht“ vorlegen.

Der solle dann zunächst von Gemeindeverwaltung und WTG auswertet und eingeordnet werden. „Im Anschluss ist vorgesehen, die Ergebnisse transparent darzustellen.“

Gesamtkosten noch unklar

Das im Herbst 2024 eröffnete TMS hatte statt der kalkulierten 8,8 Millionen Euro zuletzt geschätzte 23 Millionen Euro gekostet. Vielleicht auch mehr. Genaues dazu kann auch der Gutachter trotz monatelanger Recherche im Moment noch nicht sagen. Die Zahlen seien noch nicht abschließend geprüft und ausgewertet, so Szlezak.

Rechnungen ohne Leistungen?

Wie kann das angehen? Dem Vernehmen nach gibt es eine Fülle von Rechnungen, bei denen unklar ist, wer die entsprechenden Leistungen beauftragt hat oder – noch krasser – ob die in Rechnung gestellten Leistungen überhaupt jemals erbracht worden sind. Durchgesickert ist allerdings bereits, dass die externen Preistreiber wie die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg nur für einen Bruchteil der Kostensteigerung verantwortlich waren. Da die Prüfungen Teil des nicht-öffentlichen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung sind, sind Details aber noch nicht bekannt. 

Umfassende Aufarbeitung

Aber die Konsequenzen sind offenkundig: Die WTG muss ihr Tafelsilber wie etwa die Campingplätze in Hooksiel und Schillig verkaufen und ihre Bäder in Horumersiel und Hooksiel schließen, um ihre Verbindlichkeiten zahlen zu können und das Debakel als Unternehmen zu überleben.

Auch wenn der Gutachter nach Ostern noch keine finalen Zahlen liefen werde, so der Bürgermeister, werde sein Bericht „bereits belastbare Erkenntnisse zum Ablauf des Verfahrens sowie zu den Hintergründen liefern“, ist der Bürgermeister überzeugt. Klares Ziel sei es, die Vorgänge umfassend aufzuarbeiten, um daraus die notwendigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

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Neuer Großverein will sein Gewicht in der Gemeinde einbringen

Wangerland /Hooksiel (17. 3. 2026) – Die schlechte Nachricht aus Hooksieler Sicht vorweg: 2026 wird es kein „FCN-Hafenfest“ geben. Diese Entscheidung verkündete der Sprecher des Vorstandes des Sportclub Wangerland, Christian Doyen, am Montag am Ende der ersten ordentlichen Jahreshauptversammlung des Großvereins.

De SC Wangerland will weiterhin Traditionen pflegen: Auf der ersten Jahreshauptversammlung des Vereins wurden eine Reihe langjähriger Mitglieder vom FC Nordsee Hooksiel, Rot-Weiß Tettens und Eintracht Wangerland geehrt. Foto: hol

Der SC Wangerland ist aus der Verschmelzung der drei Traditionsvereine Rot-Weiß Tettens, Eintracht Wangerland und FC Nordsee Hooksiel hervorgegangen. Mit der Eintragung ins Vereinsregister im November 2025 war ein vierjähriger Prozess der Annäherung zu Ende gegangen.

880 Mitglieder in 14 Abteilungen

Doyen erinnerte an eine Vielzahl von Gesprächen zwischen den Vereinsvertretern, Beratungen mit dem Landessportbund und dem begleitenden Notar sowie Beschlüsse in den Einzelvereinen. Mitgliederlisten mussten aktualisiert, Satzungen neu geschrieben, Buchhaltungen und Beiträge harmonisiert, Sportverbände informiert und bürokratische Hemmnisse überwunden werden.

Ein Großteil der Arbeit ist erledigt. Entstanden ist der mit gut 880 Mitgliedern wohl größte Verein im Wangerland, der Gewicht habe und das im Sinne seiner Mitglieder auch einbringen wolle, so Doyen. 

Wie Vorstandsmitglied Dieter Gerken vor 40 Anwesenden im Tettenser „Hof von Wangerland“ ausführte, gehören dem SCW aktuell 330 Fußballer, 147 Breitensportler, 121 Kampfsportler, 55 Tennisspieler sowie 227 nicht-aktive Mitglieder an. Zum Verein gehören insgesamt 14 Abteilungen und Sparten. Angeboten werden neben Fußball – von der G-Jugend bis zum Geh-Fußball für Senioren –, Kampfsport und Tennis Tischtennis, Handball, Volleyball, Tanzen, Fitness, Show-Dance, Hip-Hop, Freizeitsport und Kinderturnen. 

Kampfsportler ziehen um

Wie Sabrina Perl als zuständige Abteilungsleiterin ankündige, werden die Kampfsportler des Vereins zum 1. April vom Alma-Rogge-Weg in ihr neues Domizil im „Welthus“ umziehen. Als weitere Großprojekte plant der Verein ab 2027 den Bau einer Flutlichtanlage auf dem Sportplatz Tettens und eines neuen Umkleidegebäudes am Sportplatz Hooksiel.

Zu den Höhepunkten der Versammlung gehörte die Ehrung zahlreicher langjähriger Mitglieder. Dieter Gerken überreichte Präsente für 20-, 30-, 40-, 50- und 60-jährige Treue. 

FCN Hafenfest erst wieder 2027

Die Bindung des SCW an die Traditionen der drei Alt-Vereine unterstrich auch Christian Doyen. Der Vorstand gehe nach Rücksprache mit dem Organisationsteam des FCN-Hafenfestes fest davon aus, dass das Fest im August 2027 wieder gefeiert werden kann. So hätten sich eine Reihe von Ehrenamtliche gemeldet, die helfen wollen, die Lücken im Orga-Team zu schließen. Ein Schnellschuss für 2026 wäre aber nicht ratsam und auch nicht fair gegenüber den neuen Mitstreitern gewesen, so Doyen. 

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Offshore-Windparks verändern die Strömung in der Nordsee

Friesland/Varel (16. 3. 2026) – Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN) warnt vor einer übermäßigen Windkraft-Ausbeute auf See. „Schon früh haben wir vor diesem extremen Industrie-Ausbau in unserer Nordsee gewarnt“, so SDN-Vorsitzender Gerd-Christian Wagner, Bürgermeister der Stadt Varel. „Nun zeigt sich in einer Studie zur Gesamtwirkung der riesigen Offshore-Windparks auf die Meeres- und Luftströmungen, wie berechtigt unsere Forderungen waren und sind.“

Der Wind auf der Nordsee gilt als umweltfreundliche Energiequelle. Das Bild zeigt den Offshore-Windpark Riffgat. Foto: Matthias Ibeler/EWE

Die wissenschaftliche Studie, auf die sich die SDN bezieht, wurde Mitte Februar im Nature-Fachjournal „Communications Earth & Environment“ vorgestellt. Sie zeige, dass die Rotoren dem Wind Energie entziehen und dadurch die Oberflächenströmungen in der Nordsee um bis zu 20 Prozent verlangsamt werden. Zudem würden die Turbinenpfeiler unter Wasser Hindernisse bilden, die die Gezeitenströmungen und -frequenzen verändern. In der Summe der Effekte könne es zu großräumigen Veränderungen im Sedimenttransport und der Durchmischung des Meerwassers kommen.

Risiken lassen sich begrenzen

Die Studie gebe aber auch erste Hinweise darauf, wie sich strömungsbedingte Risiken für die Meeresumwelt begrenzen ließen. Nach den vorliegenden Modellsimulationen, so die SDN, spielen vor allem der Abstand der Turbinen, die Standortwahl der Windparks sowie die lokalen Gezeitenbedingungen eine zentrale Rolle dafür, wie stark sich Strömungen, Temperaturverhältnisse und die Durchmischung des Wassers verändern.

SDN warnt vor Industrialisierung

„Diese Ergebnisse sind wenig überraschend“, so der 2. SDN-Vorsitzende, Kapitän Ulrich Birstein. „Wer die Energiewende auf See vorantreibt, muss auch die Folgen für Strömungen, Sedimenttransport und Ökosysteme ehrlich benennen.“ Birstein warnt davor, die Auswirkungen einzelner Projekte isoliert zu betrachten. „Die Industrialisierung der Nordsee schreitet in vielen Bereichen gleichzeitig voran. Offshore-Windparks sind dabei nur ein Teil des Problems.“ Hinzu kämen unter anderem noch Unterwasserlärm, Müllbelastungen, Öl- und Gasförderung, Schlickverklappungen sowie der Ausbau von Rohrleitungen und Kabeltrassen durch die Nordsee und das Wattenmeer.


Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (SDN) ist ein überregionaler Umweltschutz-Dachverband, der 1973 aufgrund umfassender Verschmutzungen der Nordsee ins Leben gerufen 
wurde. Sie dient rund 200 Kommunen, Landkreisen, Naturschutzvereinen, Instituten, Verbänden und Einzelmitgliedern als Sprachrohr in die Öffentlichkeit. 

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Zwei Frauen bei Unfällen leicht verletzt

Wangerland (15. 3. 2026) –Bei zwei Unfällen im Wangerland gab es mehrere Verletzte. Am Freitag gegen 10.50 Uhr berührte auf der Landesstraße 812 im Bereich Waddewarden eine 79-jährige Autofahrerin bei einem Überholvorgang ein in gleiche Richtung fahrendes Traktorgespann. Danach kam die Frau mit ihrem Pkw nach links lvon der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Die Fahrerin wurde leicht verletzt, ihr Wagen war nicht mehr fahrbereit. 

Wenig später gegen 11.24 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Landesstraße 808/Wegshörne zu einem weiteren Unfall. Nach derzeitigen Erkenntnissen, so die Polizei, befuhren eine 22-Jährige und ihre 25-jährige Beifahrerin die L 808 in Fahrtrichtung Jever. An der Unfallstelle kreuzte ein 46-Jähriger mit seinem Auto die Fahrbahn von links. Beide Auto stießen zusammen und mussten abgeschleppt werden. Die Beifahrerin wurde leicht verletzt.

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Wasserleitung im Watt im Wettlauf mit den Gezeiten repariert

Wangerland/Wangerooge (13. 3. 2026) – Der Wettlauf mit den Gezeiten ist geglückt: Mit eingespielter Teamarbeit und vollem Maschineneinsatz ist die Reparatur einer defekten Trinkwasserleitung zwischen der Insel Wangerooge und dem Wangerland gelungen. 

Drei Baggerführer arbeiteten zusammen, um die defekte Trinkwasserleitung im Wettlauf mit den Gezeiten freizulegen. Foto: OOWV

Nach Abschluss der Bauarbeiten im Meeresboden kann der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) die Insel wieder über drei parallel verlaufende Leitungen mit frischem Trinkwasser beliefern. Das bedeutet volle Versorgungssicherheit rechtzeitig vor dem Beginn der Osterferien, wenn zusätzlich zu den knapp 1100 Einheimischen zahlreiche Feriengäste Wasser benötigen. Insgesamt sind es etwa 190.000 Kubikmeter Wasser im Jahr, die aus den OOWV-Wasserwerken Harlingerland und Sandelermöns durch die 7,5 Kilometer langen Leitungen nach Wangerooge strömen.

Zeitfenster von drei Stunden

Drei mit extrabreiten Kettenlaufwerken ausgestattete Bagger und ein Bautrupp aus Wilhelmshaven unterstützen das OOWV-Team an diesem Mittwoch bei den Arbeiten mitten im Watt, gut vier Kilometer vom Festland entfernt. „Das Zeitfenster für die Reparatur war kurz, es standen maximal drei Stunden zur Verfügung, bis das Wasser wiederkommt“, beschreibt Matthias Ziegs, Leiter der OOWV-Betriebsstelle Schortens, die Herausforderung. 

Der Leitungsdefekt war in der Ferne durch den gemessenen Druckabfall aufgefallen. Die präzise Schadensstelle hatte dann die Fernerkundungsstaffel der Ortsgruppe Varel der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Rahmen eines Ausbildungsflugs mit einer Rettungsdrohne ermittelt. Sie entdeckte den Punkt, an dem das wärmere Trinkwasser ins noch winterlich kalte Meer sprudelte. 

DLRG-Drohne liefert exakte Daten

Die beim Drohneneinsatz gesammelten Daten, Bilder und Videos halfen, auf Anhieb exakt den richtigen Abschnitt der mehrere Meter unter dem Meeresboden verlaufenden Leitung freizulegen. Erst mit Baggern und später mit Spaten tastete sich der Bautrupp an die Schadstelle heran. Dann galt es, das defekte Rohrstück herauszutrennen und die Versorgungsleitung mit zwei Muffen und einem Stück neuen Rohr wieder zu verbinden. 

Schließlich hieß es „Wasser marsch“ – zunächst testweise, denn bevor die reparierte Leitung wieder ans Netz genommen werden kann, sind noch Spülungen nötig.

Rock, Folk, Shantys und mehr: Sechs Konzerte zu Ostern

Hooksiel/Horumersiel (13. 3. 2026) – Es geht wieder los. „Live hinterm Deich“ startet mit einer Oster-Edition. Zwischen Dienstag, 24. März, und Donnerstag, 9. April, veranstaltet die Wangerland Touristik GmbH in Horumersiel und in Hooksiel Livemusik-Konzerte. Der Eintritt ist frei, für Getränke ist gesorgt.

Band "Intunes"
Die Band „Intunes“ tritt am 9. April im Gästehaus in Hooksiel auf. Archiv-Foto: hol

Die beliebte Bühnenreihe ist fester Bestandteil im Kulturprogramm im Wangerland. An insgesamt sechs Abenden erwartet das Publikum in den Osterferien ein abwechslungsreicher Mix aus handgemachter Musik, bekannten Songs und frischen Sounds. Die Konzerte beginnen jeweils um 19 Uhr – dienstags im Kursaal Horumersiel und donnerstags im Gästehaus Hooksiel. 

Das Rock- und Pop-Duo „Hey Brother“ garantiert am Dienstag, 24. März, mit tanzbarer und feierfreudiger Musik für Stimmung in Horumersiel. Die Oldenburger Band „Honeybird“, am Donnerstag, 24. März in Hooksiel, interpretiert bekannte, weniger bekannte, aber vor allem eingängige Songs aus verschiedenen Jahrzehnten. 

Die Familienband „Adenalin“ aus Aurich trägt am 31. März in Horumersiel unterschiedlichste Titel der vergangenen Jahrzehnte vor. Am 2. April gibt die Wangerländer Band „Syracrus“ mit Oldies aus den 60er- und 70er Jahren ein Gastspiel in Hooksiel. 

Der heimische „Shantychor Likedeeler“ gestaltet am 7. April einen Abend mit maritimen Liedern in Horumersiel. Abgeschlossen wird der Konzert-Reigen am 9. April von der Band „Intunes“ in Hooksiel. Das Publikum darf sich dann unter anderem auf Folk- und Rockmusik freuen. 

Vogelgrippe bei privatem Hühnerhalter im Wangerland

Wangerland (12. 3. 2026) – In einer Geflügelhaltung in der Gemeinde Wangerland ist heute das Virus der Geflügelinfluenza („Vogelgrippe“) nachgewiesen worden. Wie das Veterinäramt Jade-Weser mitteilte, handelt es sich bei dem betroffenen Betrieb um eine Hobbyhaltung mit 20 Hühnern. Die Tiere hätten sich wahrscheinlich bei Wildvögeln infiziert. 

Tiere musste getötet weden

„Das Veterinäramt hat nach der Verdachtsmeldung unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet“, heißt es in der Mitteilung. Einige Tiere seien bereits an der Geflügelinfluenza gestorben. Die verbliebenen Hühner hätten getötet werden müssen. Die Behörde hat zudem Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen veranlasst. 

Vogelgrippe ist bei Wildvögeln weit verbreitet. In den letzten Monaten hat es im Verbandsgebiet zahlreiche Nachweise bei Wildvögeln gegeben. Allein in den vergangenen drei Wochen ist das Virus in vier Hobbyhaltungen im Verbandsgebiet nachgewiesen worden. 

Kein Kontakt zu Wildvögeln

„Die Ermittlungen haben ergeben, dass keine relevanten Kontakte zu anderen Geflügelhaltungen bestehen. Daher kann auf die Einrichtung weiterer Sperrzonen verzichtet werden“, so das Veterinäramt. Aufgrund der weiten Verbreitung des Virus sei es wichtig, dass alle Vogelhalter ihre Bestände schützen und ihre Tiere genau beobachten. Insbesondere sei die Hygiene beim Betreten von Geflügelhaltungen wichtig. Hausgeflügel dürfe keinen Kontakt zu Wildvögeln haben und dürfe nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel unzugänglich sind. 

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Anbau schafft mehr Sitzplätze in Gastronomie am Strand

Wangerland (12. 3. 2026) – Das gastronomische Angebot am Strand von Schillig wird erweitert. Das Eis-Café mit Imbiss erhält einen Anbau (Foto). Dort sollen 30 weitere Sitzplätze im Inneren entstehen.

Eis-Café und Imbiss sind an die Wickinger-Bäckerei samt Café und Außenterrasse angegliedert, die die Lorenz Bäcker Victorbur GmbH 2024 eröffnet hat. Das ganzjährig geöffnete Angebot wird offenbar gut angenommen, gerade auch von Nordseefreunden aus der Region, die in der Nebensaison gern an Strand und Deich frische Luft schnappen wollen.

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Computer im Stall – Geldfresser oder nützliche Helfer?

Jever/Wangerland (12. 3. 2026) – Echte Arbeitserleichterung oder überflüssiger Schnickschnack? Digitale Überwachungs- und Assistenzsysteme sollen in der Landwirtschaft das Tierwohl verbessern, Arbeitsabläufe unterstützen und betriebliche Entscheidungen fundierter machen. Aber sie kosten auch viel Geld und wollen ebenfalls betreut werden. Die landwirtschaftlichen Betriebe stehen vor der Herausforderung, Nutzen, Grenzen und Investitionsrisiken solcher Systeme realistisch einzuschätzen.

Lohnen sich digitale Helfer im Stall? Wer in die Technik investieren will, sollte wissen, worauf er achten muss. Foto: Volksbank

Mit ihrem „AgrarForum“ will die Volksbank Jade-Weser eG insbesondere Landwirten aus Friesland, der Wesermarsch und Wilhelmshaven bei der Entscheidung helfen. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 26. März, um 9.30 Uhr im Immobilien- und Finanzzentrum, Mühlenstraße 31-35 in Jever. 

Als Referentin wird Christina Umstätter, Professorin für Digitale Landwirtschaft an der Technischen Universität Braunschweig und Leiterin des Thünen-Instituts für Agrartechnologie, eine Vortrag halten: „Anforderungen an digitale Überwachungssysteme in der Tierhaltung – Worauf muss man achten?“

Die Fachfrau stellt die Erwartungen an digitale Überwachungssysteme der tatsächlichen technischen und organisatorischen Machbarkeit gegenüber. Behandelt werden unter anderem Fragen nach Datenqualität, Systemintegration, Wirtschaftlichkeit und praktischer Umsetzbarkeit im Betriebsalltag. Ziel ist es, Landwirten eine sachliche Entscheidungsgrundlage in dem Technologiefeld zu geben.

Während der Veranstaltung wird ein Frühstück angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter http://volksbank-jade-weser.de/agrarforum.html ist erforderlich.

Aqua-Fitness und Beckenboden-Training im Thalasso-Zentrum

Horumersiel (10. 3. 2026) – Das Kursusangebot im Thalasso Meeres Spa in Horumersiel wird größer. Die Wangerland Touristik GmbH beitet am kommenden Montag, 16. März, in dem in die Schlagzeilen geratenen Gesundheitstempel jeweils zehn 45-Minuten-Einheiten Aquafitness und Beckenbodengymnastik mit Maike Lackner an. 

Das Schwimmbecken im Thalasso Meeres Spa eignet sich sehr gut für wassergymnastische Übungen. Foto: Wangerland Touristik GmbH

Gesundheitsfördernde Bewegungskurse im Zeichen des Meerwassers würden gut zur Thalasso-Tradition passen. Das neue Angebot förderte gezielt Kraft, Beweglichkeit und das Körperbewusstsein. Bei Aquafitness-Kursen werde dafür die Eigenschaften des Wassers als schonendes Trainingsmedium genutzt. Der Auftrieb entlaste Muskeln und Gelenke, so dass auch Teilnehmende mit körperlichen Einschränkungen aktiv trainieren können. 

Der zweite Kurs, die Beckenbodengymnastik, richtet den Fokus auf die Körpermitte. Maike Lackner vermittle dabei Techniken zur Wahrnehmung und Kräftigung des Beckenbodens – ergänzt durch praktische Alltagstipps zur Entlastung. 

Die Kurse finden jeweils montags statt. Informationen zu Terminen und Buchung stehen online unter meeresspa.de/kurse. 

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