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Beiträge veröffentlicht in “Wangerland”

Älter werden in Friesland: Aktionswoche zeigt Möglichkeiten

Friesland/Wangerland (2. 4. 2026) – In der Woche vom 5. bis 12. September 2026 findet im Landkreis Friesland erstmals die Aktionswoche „Aktiv und informiert – Miteinander älter werden im Landkreis Friesland“ statt. Vereine, Institutionen, Initiativen und alle anderen engagierte Akteure im Landkreis sind eingeladen, die Woche mit eigenen Angeboten mitzugestalten.

Arbeiten die Aktionswoche im Landkreis aus: (von links) Gerrit Duin (Fachbereich Soziales und Senioren), Jenny Hähnel (KreisSportBund Friesland e.V.) und Heidi Uklan (Fachbereich Soziales und Senioren). Foto: KreisSportBund Friesland e. V.

Möglich sind beispielsweise Vorträge, Workshops, Bewegungsangebote, Mitmachaktionen oder Informationsveranstaltungen. Auch bereits bestehende Angebote können in die Aktionswoche integriert werden. Die Bündelung und gemeinsame Darstellung der Angebote übernehmen der KreisSportBund Friesland e. V. und der Landkreis Friesland.

Landrat Sven Ambrosy unterstreicht die Bedeutung der Aktionswoche: „Viele Vereine, Initiativen und Einrichtungen leisten im Landkreis bereits heute wertvolle Arbeit für ältere Menschen. Die Aktionswoche bietet eine gute Gelegenheit, diese Angebote sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und neue Impulse für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden zu geben.“

Ziel der Aktionswoche ist es, Angebote für ältere Menschen im Landkreis sichtbarer zu machen, Begegnung zu fördern und wohnortnahe Impulse rund um Themen wie Gesundheit, Bewegung, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen. Veranstaltungen können bis zum 17. Mai angemeldet werden. 

Interessierte Akteure können sich bei folgenden Informationsveranstaltungen über eine Teilnahme informieren: am 9. April um 15 Uhr in Varel, am 14. April um 18.30 Uhr in Jever sowie am 15. April um 19 Uhr online. Anmeldung und weitere Informationen sind bei Jenny Hähnel vom Kreissportbund Friesland unter Telefon 04461/9183231 oder per E-Mail an sportreferentin-haehnel@ksb-friesland.de sowie bei Heidi Uklan vom Landkreis Friesland unter Telefon 04461/919-6030 erhältlich.

Volkszählung im EU-Vogelschutzgebiet Wangerland

Wangerland (7. 4. 2026) – Die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland kartiert ab sofort bis Ende September gesetzlich geschützte Biotope im Kreisgebiet. Zusätzlich finden Brutvogelkartierungen in ausgewählten Acker- und Grünlandbereichen im EU-Vogelschutzgebiet „Wangerland“ statt.

Niedersächsischer Weg

Die Biotopkartierungen erfolgen im Zusammenhang mit dem „Niedersächsischen Weg“ sowie zur Aktualisierung des Landschaftsrahmenplans. Sie dienen dazu, den gesetzlichen Schutz der ökologisch wichtigen Flächen umzusetzen und zu sichern. „Für Dauergrün-Landflächen, die unter den gesetzlichen Biotopschutz fallen, kann auf Grundlage der Kartierung ein finanzieller Ausgleich für Bewirtschaftungseinschränkungen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen beantragt werden“, teilt der Landkreis mit. Die Brutvogel-Kartierungen dienen als Grundlage für die geplante Managementplanung des EU-Vogelschutzgebiets „Wangerland“.

Für die Erfassung werden Mitarbeiterinnen des Landkreises unter anderem Wiesen und Weiden betreten. Die Brutvogel-Kartierungen erfolge überwiegend von Wegen und Randbereichen aus, sodass die Flächen nur bedingt betreten werden müssen. „Die Mitarbeiterinnen können sich durch Dienstausweise ausweisen“, betont die Behörde.

Erfassung von Pflanzen und Tieren

Die Kartierungen finden werktags von etwa 8 bis18 Uhr statt. Dabei werden die Flächen begangen, um Pflanzenarten zu erfassen und die Biotope abzugrenzen. Die Brutvogel-Erfassungen erfolgen in den frühen Morgenstunden bis zum frühen Mittag. Zusätzlich sind Nachbegehungen im Mai und Juni vorgesehen. Die einzelnen Begehungen dauern je nach Größe der Fläche etwa 30 bis 60 Minuten. Der Landkreis bittet die Grundstücksigentümer um Verständnis für die Kartierungsarbeiten sowie für das kurzfristige Betreten der Flächen.

Vortrag über die Grundlagen des Basenfastens

Wangerland (6. 4. 2026) – Am Mittwoch, 8. April, ab 17.30 Uhr ist Sabine Wacker zu Gast im Land- und Wellnesshotel Nakuk in Wiardergroden. In einem Vortrag wird die Fachfrau über die Grundlagen der basischen Ernährung, ihre Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis sowie die Idee hinter dem Basenfasten sprechen. 

Sabine Wacker hat fürs Basenfasten eine eigene Methode entwickelt, die sie über Bücher, Rundfunk- und Fernsehauftritte bekannt gemacht hat. Hotelinhaber Christian A. Fuchs: „Sie hat es geschafft, eine Form des Fasten-Genusses zu etablieren und dabei viele Menschen dazu inspiriert, sich intensiver mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen.“

Fuchs selbst möchte an dem Abend Wissen und praktische Erfahrung verbinden. Während Sabine Wacker die theoretischen Grundlagen der Methode vermittelt, zeigt er aus Perspektive der Küche, wie sich die Prinzipien der basischen Ernährung praktisch umsetzen lassen. Er selbst arbeitet seit vielen Jahren als Schulungskoch mit der so genannten „Wacker-Methode“. Für die Teilnahme wird ein Beitrag von 15 Euro pro Person erhoben. 

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Kinder sind zum Ostereier-Suchen eingeladen

Hooksiel/Hohenkirchen (2. 4. 2026) – Die Wetterprognosen sind gut. Das große Ostereier-Suchen kann beginnen. Na gut, noch nicht sofort. Erst am Ostersamstag, 4. April – in Hooksiel und in Hohenkirchen.

In Hooksiel versteckt die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“ an sechs verschiedenen Plätzen (Walter-Spitta-Haus, Gästehaus, Garten der Generationen, rund um die „Die Muschel“, Skateranlage, Schulhof) insgesamt 1000 in sechs unterschiedlichen Farben gefärbte Eier. Kinder von Einheimischen oder von Urlaubern, die an den Ort jeweils ein Holzei in der passenden Farbe finden, werden mit einer kleinen Überraschung belohnt. 

Die Aktion beginnt am Ostersamstag um 10 Uhr und endet um 16 Uhr. Die Überraschungen können im Kiosk Dekena und am Alten Hafen abgeholt werden.

In Hohenkirchen lädt die SPD Wangerland am Samstag im Zeitraum von 10.30 bis 11.30 Uhr Kinder bis 10 Jahre zum Ostereier-Suchen zum Schulhof der örtlichen Oberschule ein. Während die Kinder mit der Eiersuche beschäftig sind, können sich deren Eltern mit Kaffee, Tee und Kuchen die Zeit vertreiben.

„Wir brauchen bei der Suche nach den Gründen für die WTG-Insolvenz größtmögliche Transparenz“

Hooksiel (2. 4. 2026) – Manfred Meppen ist Hooksieler. Bis 2007 arbeitet der Pensionär bei de Gemeinde Wangerland. Seit 1999 war er Erster Gemeinderat und damit Vertreter des Bürgermeisters. Entsprechend liegen ihm die Geschicke der Gemeinde der Gemeindeverwaltung besonders am Herzen.

Hooksiel-Life: Moin, Herr Meppen. Sie haben Anfang Februar unter anderem auf „Hooksiel-life“ einen Leserbrief zur im Herbst anstehenden Kommunal-/Bürgermeisterwahl veröffentlicht. Wie waren die Reaktionen darauf?

Manfred Meppen: Ich von von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern darauf angesprochen worden. In diesen Gesprächen wurden unterschiedliche Aspekte erörtert. 

HoL: Sie hatten unter anderem die Qualifikation der seinerzeit noch vier Bürgermeister-Kandidaten bemängelt. Warum eigentlich? Ist der Job des Bürgermisters in einer vergleichsweise kleinen Gemeinde wirklich so schwer?

Meppen: Die Gemeinde Wangerland ist mit ihrer 100-pozentigen Tochtergesellschaft WTG ein besonderer Akteur. Das wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass hier circa zwei Millionen Übernachtungen zu verzeichnen sind und die WTG zuletzt und 180 Mitarbeiter hatte.

Die Gemeinde wurde seit ihrer Gründung 1972 über nahezu fünf Jahrzehnte – bis zur Wahl von Bürgermeister Mario Szlezak im Jahr 2021 – durchgehend von Bürgermeistern und Allgemeinen Vertretern mit verwaltungsfachlicher Ausbildung geführt. Diese Beamten des gehobenen Dienstes verfügten in der Regel über einen Fachhochschulabschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH) mit ausgeprägten juristischen Ausbildungsanteilen.

Ich möchte meinen Aufruf, sich für das Bürgermeisteramt im Wangerland zu bewerben, ausdrücklich auch auf Juristen und Verwaltungsfachkräfte mit entsprechender Qualifikation – zum Beispiel Verwaltungslehrgang II – ausdehnen.

HoL: Okay, aber vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist das nicht ….

Meppen: Nein, aber der Bürgermeister ist als Hauptverwaltungsbeamter das alleinige Exekutivorgan der Gemeinde und vertritt sie eigenverantwortlich nach außen. Er trägt die rechtliche Verantwortung für das Verwaltungshandeln und die Umsetzung der Beschlüsse der kommunalen Gremien. Der Bürgermeister leitet und beaufsichtigt die Verwaltung eigenverantwortlich. Dabei ist er rechtlich verpflichtet, rechtswidrigen Beschlüssen des Rates oder des Verwaltungsausschusses zu widersprechen und deren Umsetzung zu verhindern.

HoL: Das klingt gewaltig. In der Praxis hat ein Bürgermeister aber doch auch viele andere Aufgaben. Etwa als Repräsentant der Gemeinde oder im Umgang mit Parteien und Bürgern.

Meppen: Ja, natürlich. Aber ein Blick in die Region unterstreicht die Bedeutung fachlicher Qualifikation: Führungsfunktionen in Verwaltung und Kommunen werden nicht selten von Personen mit juristischer Ausbildung wahrgenommen. Etwa beim Landkreis Friesland oder in der Stadt Jever. Und auch die Besoldung spiegelt die Verantwortung wieder: Der Bürgermeister der Gemeinde Wangerland wird nach Besoldungsgruppe B1 vergütet, was in der Wertigkeit der Einstiegsbesoldung eines Richters (R1) entspricht.

HoL: Können sie nachvollziehen, dass Kandidaten, die keine Juristen sind, ihre Bewertung als Totschlag-Argument gegen sich selbst empfinden?

Meppen: Nein. Mir erscheint es durchaus sachgerecht, im Wahlkampf neben politischen Programmen auch das Rollenverständnis und die fachlichen Anforderungen an das Amt des Hauptverwaltungsbeamten offen zu thematisieren. Ich behaupt ja nicht, dass es einen unmittelbar ursächlichen Zusammenhang zwischen Qualifikation und konkreten Entwicklungen in der Gemeinde Wangerland gibt.

HoL: Nehmen wir ein Beispiel: Wäre es zur Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH im Sommer 2025 auch mit einem Juristen oder einem Verwaltungsprofi an Spitze der Gemeindeverwaltung gekommen?

Meppen: Das kann man so nicht beantworten. Das Ereignis selbst ist dramatisch. Neben den wirtschaftlichen Folgen für die Gemeinde Wangerland verdienen auch die persönlichen Auswirkungen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WTG sowie deren Familien besondere Beachtung. Schon deshalb erscheint mir eine umfassende und transparente Aufarbeitung der Ereignisse unerlässlich. 

HoL: Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen ja bereis aufgenommen.

Meppen: Unabhängig vom Ausgang möglicher strafrechtlicher Ermittlungen kann im Einzelfall auch eine zivilrechtliche Verantwortung in Betracht kommen, sofern entsprechende Pflichtverletzungen nachweisbar sind. Dies zu prüfen, wäre gegebenenfalls Aufgabe zukünftiger kommunaler Gremien. Darüber hinaus sollten auch solche organisatorischen und politischen Entscheidungen betrachtet werden, die sich im Nachhinein als problematisch erwiesen haben, ohne notwendigerweise rechtliche Konsequenzen nach sich zu ziehen.

HoL: Haben Sie den Eindruck, dass man bei der Gemeinde mit Nachdruck an der Aufklärung der Umstände und der Entscheidungen arbeitet, die zur Kostenexplosion beim Bau des Thalasso Meeres Spa und damit letztlich zur Insolvenz der WTG geführt haben? 

Meppen: Der Bürgermeister hat angekündigt, dass ein beauftragtes Gutachten „nach Ostern“ zunächst in vorläufiger Form vorgelegt werden soll. Die Ergebnisse sollen anschließend verwaltungsintern ausgewertet und zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich dargestellt werden. Für eine glaubwürdige Aufarbeitung wird es meines Erachtens entscheidend darauf ankommen, größtmögliche Transparenz herzustellen. Dazu gehört auch eine Betrachtung der Rollen der kommunalen Gremien sowie der Kommunalaufsicht.

HoL: Aber was bringt das noch? Das Kind ist ja bereits in den Brunnen gefallen …

Meppen: Ja, aber nur durch eine umfassende, nachvollziehbare Aufarbeitung der WTG-Insolvenz können strukturelle Konsequenzen gezogen und vergleichbare Entwicklungen künftig vermieden werden. Das ist meiner Ansicht nach ein zentraler Prüfstein für Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und Führungsqualität in der Gemeinde – auch im Hinblick auf die Kommunalwahl am 13. September 2026.


Wer mit Anhänger fährt, benötigt entsprechende Fahrerlaubnis

Wangerland (2. 4. 2026) – Den Grünschnitt aus dem Garten raus, rauf auf den Anhänger und schnell zur Bioabfall-Annahme nach Wiefels. Aber Achtung: Immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer mit ihrem Gespann auf dem Weg zur Deponie angehalten werden, die nicht über die notwendige Fahrerlaubnis verfügen.

An diesem Mittwoch gegen 11.30 Uhr, so berichtet die Polizei aus Jever, sei zum Beispiel ein 33-jährige Fahrer eines Pkw-Anhänger-Gespanns im Bereich der Fuhlrieger Allee im Wangerland kontrolliert worden. „Es wurde festgestellt, dass der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für diese Fahrzeugkombination ist“, heißt es im Polizeibericht. „Die Weiterfahrt wurde entsprechend untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.“

Zur Rechtslage: Mit einem klassischen Pkw-Führerschein der Klasse B dürfen Pkw-Fahrer nur Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 750 Kilogramm ziehen. Eine Ausnahme: Der Anhänger darf schwerer sein, wenn Anhänger und Zugfahrzeug zusammen nicht mehr als 3500 Kilogramm auf die Waage bringen. Mit einem Extra-Anhänger-Führerschein dürfen Anhänger bis zu 3500 Kilogramm gezogen werden.

Noch eine wichtige Ausnahme: Wer seinen Pkw-Führerschein der Klasse 3 bereits vor 1999 erworben hat, darf ebenfalls Anhänger bis 3500 Kilogramm und Gespanne mit einem tatsächlichen Gesamtgewicht von bis zu 7000 Kilogramm bewegen.

Nach Kino-Erfolg im Sommer „Horumersieler Filmtage“

Wangerland/Horumersiel (2. 4. 2026) – Kino-Freunde dürfen sich freuen. Nach dem Erfolg mit dem aktuellen Historienfilm „Der Schimmelreiter“ im Kursaal in Horumersiel plant der Inhaber der Agentur „Friesenevent“, Frank Hensel, für die Sommerzeit regelmäßige Filmvorführungen. 

Zogen in Horumersiel die Kino- Besucher in ihren Bahn: Die Hauptdarstellers des Films „Der Schimmelreiter“ (von links) Max Hubacher, Olga von Luckwald und Anette Frier. Repro: Friesenenergie

Im Rahmen der „Horumersieler Filmtage“ werden nach derzeitiger Planung an acht Tagen jeweils zwei Filme gezeigt werden. An den Nachmittagen sollen Filme für Kinder auf dem Programm stehen. Für die Abende sind Filme für Erwachsene geplant. Aktuell würden die Filme ausgewählt. Der Kartenverkauf wird in Kooperation mit der Wangerland Touristik GmbH erfolgen.

„Beim ,Schimmelreiter‘ war der Kursaal voll belegt“, schildert Hensel. Man habe über 400 Karten verkauft, 100 weitere wären möglich gewesen. Der Film, der in Teilen im Bereich der Gemeinde Wangerland gedreht worden war, wurde auf der großen Leinwand im Kursaal gezeigt. Eine professionelle Audiotechnik sorgte zudem für eine gute Tonqualität.

Unter den Besuchern der Vorführungen waren auch eine Reihe von Komparsen und sonstige Helfer, die an den Dreharbeiten am Elisabethaußengroden und in Schillig mitgewirkt hatten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Getränke und Leckereien vom Grill. Hensel: „Das war auch ein Tag der Begegnung. Wäre schön, wenn uns das für die Horumersieler Filmtage auch gelingt.“ 

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OOWV will Fördermenge im Wasserwerk Sandelermöns erweitern

Friesland/Wittmund (2. 4. 2026) – Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) will die Grundwasser-Fördermenge seines Wasserwerkes Sandelermöns erhöhen. Damit wolle man die Wasserversorgung in der Region langfristig sicherzustellen. Das Fördergebiet liegt zwischen Wittmund, Friedeburg, Jever und Schortens. Über Sandelermöns wird auch das Gebiet der Gemeinde Wangerland mit Trinkwasser versorgt.

Informations-Veranstaltung

Die Hintergründe und der aktuelle Stand des wasserrechtlichen Projektes sollen in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, 14. April, in der Gaststätte Bender in Upschört (Gemeinde Friedeburg) erläutert werden. Hierzu lädt der OOWV interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Beginn um 19.45 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der OOWV will an dem Abend einen Überblick über die wasserrechtlichen Antragunterlagen geben sowie über mögliche Auswirkungen der angestrebten höheren Grundwasserförderung berichten. Nach Überzeugung des Verbandes ist die Erhöhung der Fördermenge im Einklang mit Natur- und Wasserhaushalt nachhaltig möglich .

Künftig 13 Millionen Kubikmeter Wasser?

Für das Wasserwerk Sandelermöns besteht derzeit eine bis zum 30. November 2027 befristete wasserrechtliche Zulassung des Landkreises Friesland, die eine Förderung von bis zu zehn Millionen Kubikmeter Grundwasser im Jahr ermöglicht. Im Landkreis Wittmund befinden sich 13 Brunnen, im Landkreis Friesland 12 Brunnen sowie das Wasserwerk Sandelermöns. Der OOWV sieht die Möglichkeit, die Fördermenge auf bis zu 13 Millionen Kubikmeter pro Jahr zu erhöhen. „Die beantragte Anpassung ist unter anderem eine Reaktion auf allgemein gestiegene Wasserbedarfe der Kundinnen und Kunden“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Im Anschluss an die Erläuterungen bestehe die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Vertretern des OOWV ins Gespräch zu kommen. Ansprechpartner sind unter anderem Dr. Frank Ahlhorn (als Abteilungsleiter beim OOWV für Wasserbewirtschaftung und Wasserrechte verantwortlich) und Projektleiter Michael Howahr.

Männerkreis besichtigt das Küstenmuseum

Hooksiel (31. 3. 2026) – Der Männerkreis der ev.-luth. Kirchengemeinde Wangerland unternimmt am Dienstag, 14. April, einen Ausflug nach Wilhelmshaven. Geplant ist die Besichtigung des Küstenmuseums. Die Abfahrt ist für 13.30 Uhr am Walter-Spitta-Haus geplant. Kostenbeitrag: 15 Euro. Nach der Rückkehr werde man sich noch für einen Kaffee oder Tee und ein Stück Kuchen zusammensetzen. Männerkreis-Organisator Herbert Ulfers bittet um Anmeldungen per Email (hulfers@aol.com) bis spätestens zum 12. April. 

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Müllabfuhr-Termine verschieben sich

Friesland/Wangerland (31. 3. 2026) –Aufgrund der Feiertage zu Ostern verschieben sich die Abfuhrtage für die verschiedenen Müll- und Wertstofftonnen. Darauf weist die Abfallwirtschaft des Landkreises Friesland hin.

Die Abfuhren von Karfreitag, 3. April, werden verschoben auf Samstag, 4. April. Die Inhalte der Tonnen, die eigentlich am 6. April (Ostermontag) geleert würden, werden erst am Samstag, 11. April, abgeholt. Die Entsorgungsanlagen wie die in Wiefels sind am Samstag, 4. April, geöffnet.
Die Abfallbehörde weist auf die erforderliche Terminbuchung hin: https://nol.is/w2W

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