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Beiträge veröffentlicht in “Wangerland”

Tammen: Fahrlässiger Umgang mit Vermögen der WTG

Wangerland (27. 5. 2026) – Wer nach Schuldigen für das Desaster beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) in Horumersiel und für die Insolvenz der Wangerland Touristik GmbH (WTG) sucht, darf nach Überzeugung von Reiner Tammen nicht nur Ereignisse der vergangenen vier Jahren in den Blick nehmen. In einer persönlichen Betrachtung weist der Kreistagsabgeordnete und stellvertretende Landrat der Grünen darauf hin, dass sämtliche Entscheidungen zum Bau des TMS im Rat der Gemeinde einstimmig gefasst wurden.

Erste Fehler liegen lange zurück

Tammen (Foto, 71) war über Jahrzehnte führendes Mitglied im Rat der Gemeinde Wangerland. Nach einem Umzug nach Jever gab er im vergangenen Jahr sein Mandat nach 34 Jahren im Amt zurück. Nach seinem Eindruck seien die Wangerländer und die Kommunalpolitik nicht nur die zurückliegenden vier Jahre, sondern mindestens 35 oder sogar 45 Jahre „ziemlich ziellos, oder eher planlos mit der WTG umgegangen“. 

 Es sei nicht seine Absicht, irgendjemanden aus der Verantwortung zu nehmen, beteuert Tammen. „Natürlich sind auch in der WTG selbst Fehler gemacht worden. Aber nur dadurch ist die heutige Situation so nicht entstanden.“

Der Grünen-Politiker blickt unter anderem zurück auf das Jahr 1991, auf den Bau des Gästehauses in Hooksiel. Damals wehrte sich Tammen mit einigen Hooksieler Bürgerinnen gegen das Projekt. „Leider konnte der Bau aber nicht mehr verhindert werden.“ Das Gebäude habe sich aus seiner Sicht, und auch aus Sicht der WTG, wie erwartet als überflüssig erwiesen. „Die Kosten, die die WTG pro Jahr zuschießen muss, belaufen sich auf 400.000 bis 500.000 Euro.“

Der Bau des Gästehauses sei eine politische Entscheidung gewesen. Als dann WTG und Gemeinde vor einigen Jahren den Beschluss fassten, das Gebäude zu verkaufen, gingen die Hooksieler Bürger auf die Barrikaden. Einem Investor, der das Gästehaus zu einem Hotel umbauen wollte, musst abgesagt werden. Das Gebäude blieb im Eigentum der WTG. Das, so Tammen, sei „beispielhaft für den fahrlässigen Umgang mit dem Vermögen der WTG“. 

Horumersiel contra Hooksiel

Das Muster, das der Grüne als Motiv dahinter sieht: „Horumersiel hat ein Schwimmbad, Hooksiel braucht auch eins. Das gleiche gab es natürlich auch schon mal umgekehrt.“ Als das Wellenfreibad in Horumersiel fast fünf Jahre defekt gewesen sei, seien die Besucherzahlen im Wangerland nicht zurückgegangen. „Aber das neue Bad, die ,Friesland-Therme‘, wurde natürlich trotzdem gebaut, denn Hooksiel hatte ja auch eins.“

Als weiteres Beispiel verweist Tammen auf das Hallenwellenbad (HWB) in Hooksiel. Die WTG wollte das in die Jahre gekommene Bad schließen und die Räume für ein modernes Indoor-Spielzentrum nutzen. Aber wieder seien die Hooksieler Bürger auf die Barrikaden gegangen. „Hooksiel ohne Schwimmbad, geht ja gar nicht …“. Obwohl, so die Überzeugung von Tammen, die Gäste das Bad kaum nutzten. Das Bad habe jahrelang über 500.000 Euro Zuschuss von der WTG benötigt. Zuletzt sollen es 800.000 Euro gewesen sein.

Vor Protesten eingeknickt

Ähnlich die Geschichte vom Kurmittelhaus in Horumersiel. Wie Tammen sich erinnert, stand es seit langem leer und es gab keine Nutzungsmöglichkeiten. Die WTG habe zusammen mit dem damaligen Bürgermeister Björn Mühlena (bis 2021) einen Investor gefunden, der das Haus kaufen, abreißen und durch ein großes Hotel ersetzen wollte. 

„Als das Projekt bekannt wurde, waren es dieses Mal die Horumersieler, die sich dagegenstellten. In der öffentlichen Sitzung des Gemeindeentwicklungs-, Planung- und Sanierungsausschusses, die ich leitete, waren im Saal des Gästehauses Horumersiel etwa 350 Gäste“, erinnert sich Tammen. Schnell sei klar gewesen, dass im Saal nicht ein einziger Gast war, der für das Projekt gewesen wäre. Er habe den 350 Gästen dann gesagt, dass nun die WTG selber etwas auf dem Gelände bauen müsse und dass das sicher nicht billig werden würde. „Mit 23 Millionen Euro hätte aber wohl niemand gerechnet, aber es gab ja auch noch gar keine Pläne für irgendwas.“

Widerstände überall

Ähnlich sei der Plan für einen Hotelbau am Speicherpolder gescheitert. „Wieder gab es einen Investor, wieder gab es großen Widerstand. Somit waren auch diese Pläne schnell vom Tisch.“ Beide Investoren wären auch bereit gewesen, die „Friesland-Therme“ zu übernehmen oder zumindest mit zu nutzen. Das Bad verursachte zuletzt nach der Darstellung von Tammen jährliche Kosten von um 1,2 Millionen Euro. 

Bei allen Versuchen, die WTG mit neuen Einnahmequellen zu versorgen, habe es Widerstand in der Bevölkerung gegeben. „Egal ob der Campingplatz in Hooksiel an der Bäderstraße, oder die Tiny-Houses in Schillig, nichts von allem wurde von den Hooksielern oder Horumersielern wirklich gewollt. All das wurde immer als Konkurrenz für die hiesigen Vermieter empfunden und somit abgelehnt und nur gegen großen Widerspruch durchgeboxt.“ 

Hinzu kam, dass durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgericht der Strandeintritt als Einnahmequelle wegbrach. Die daraufhin eingeführten Parkgebühren konnten das Loch nur bedingt stopfen.

Auf Einnahmen verzichtet

Und nicht nur das. Tammen erinnert daran, dass vor einigen Jahren die Fremdenverkehrsabgabe eingeführt wurde. Diese kommunale Abgabe wird von allen Unternehmen und Vermietern erhoben, die vom Tourismus Vorteile haben. Ihr Zweck ist die Finanzierung der touristischen Infrastruktur und Angebote in den Orten, die als Kur-, Erholungs- oder Küstenbadeort anerkannt sind. Die ermittelte Höhe der Abgabe habe bei 574.200 Euro gelegen. Das Volumen der erhobenen Abgabe sei dann aber, so Tammen, vor etwa zehn Jahren auf 350.000 Euro gesenkt worden. „Wieder ging eine politische Entscheidung zu Lasten der WTG.“

Die Entscheidung sei nachvollziehbar gewesen. Aber wieder hätten der WTG dadurch 224.000 Euro gefehlt. Die WTG habe vor ihrer Insolvenz jährlich über eine Million Euro allein fürs Marketing ausgegeben. Tammen: „Geld, dass der ganzen Gemeinde, der Region zugutekommt, der WTG aber nicht angemessen erstattet wurde.“

Jedes Jahr Loch von 3 Millionen

Die Kosten für die beiden Schwimmbäder, die Gästehäuser und die nicht ausgeschöpfte Fremdenverkehrsabgabe zusammengenommen, sei die WTG mit einem zu erwartenden Defizit von über 3,1 Millionen Euro in jedes neue Geschäftsjahr gegangen. Die letzten Geldbringer seien die Campingplätze gewesen. Die Überschüsse von dort seien benötigt worden, um die Ausfälle bei den Schwimmbädern und Gästehäusern zu kompensieren. „Das heißt aber wiederum, dass es in den letzten Jahren keine Investitionen in die Plätze gab. Was natürlich bedeutet, dass es einen riesigen Investitionsstau bei den Campingplätzen gibt“, so Tammen. 

„Ich behaupte, dass Politik und WTG sehenden Auges in die Insolvenz gelaufen sind. Das Thalasso Meeres Spa, das eigentlich neuen Anschub für die Gemeinde bringen sollte, hat das Fass zum Überlaufen gebracht“, stellt Tammen fest. Die Frage, ob es auch so gekommen wäre, wenn das TMS statt 23 Millionen Euro „nur“ 12 Millionen gekostet hätte, sei müßig. Zu den Gründen für die Kostenexplosion beim Bau des TMS bleibe abzuwarten, was die Gutachter ans Licht bringen. 

Alle Beschlüsse einstimmig

Als „nicht schön“ empfindet es der Grünen-Politiker aber, wenn heute Fraktionen oder Gruppen im Rat so täten, als hätten sie das Debakel schon immer so kommen sehen. Gerade aus den Reihen der Gruppe der Unabhängigen sei zwar immer wieder Zweifel angemeldet und Kritik geübt worden. „Aber nachdem die Geschäftsführung der WTG genauere, zusätzliche Zahlen und Informationen vorgelegt und erklärt hat, hat auch die ZUW immer allen Beschlussvorlagen zugestimmt“, erinnert sich Tammen. „Alle, absolut alle Beschlüsse das TMS betreffend, wurden im Rat einstimmig gefasst. Nur einmal hat sich eine Ratsfrau enthalten.“ 

Anmerkung: Reiner Tammen hat seinen Blick auf den Kontext des TMS-Debakels bereits im vergangenen Jahr zusammengefasst. Warum erscheint der Bericht darüber erst heute auf „Hooksiel-Life“? Weil ein Ende der Debatte über das Thema nicht abzusehen ist. Sein Beitrag erweitert den Blick über die Frage der „Schuld“ im juristischen Sinne und die Suche nach betriebswirtschaftlichen Fehlern in der WTG hinaus.

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Samurais sind umgezogen: „Sanfte Kunst“ in neuen Räumen

Wangerland (2. 6. 2026) – Die Kampfsportsparte „Samurai Hohenkirchen“ des SC Wangerland hat ein neues Zuhause. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür eröffneten Vorstandssprecher Christian Doyen und Abteilungsvorsitzende Sabrina Perl das neue „Dojo“ im „Welthus“ in der Bismarckstraße in Hohenkirchen.

Für die zahlreichen Gäste gab es unter anderem Bratwurst, Kaffee und Kuchen sowie jede Menge Informationen. Gekommen waren neben Sportlern aus der Gemeinde auch befreundete Dojos aus ganz Norddeutschland.

SCW-Sprecher Christian Doyen (re. ) erinnerte bei der Einweihung der neuen Räume an die Entstehung der „Samurai Hohenkirchen“. Foto: SCW

Die „sanfte Kunst“ des Kampfsports wird im Wangerland bereits seit 34 Jahren betrieben. Die Wurzeln der heutigen SCW-Sparte wurden nach den Worten von Doyen 1992 beim MTV Hohenkirchen gelegt. 2006 wechselten die Kampfsportler mit rund 80 Aktiven zu Eintracht Wangerland, einer der Vereine, die im vergangenen Jahr mit dem FCN Hooksiel und Rot-Weiß Tettens zum SCW verschmolzen.

Das Leitbild: Unterricht nach traditionellen Werten mit moderner Note. Gelehrt werden die Selbstverteidigungs-Disziplinen Jiu-Jitsu, Ken Jitsu (mit Schwert), So Jitsu (Langwaffen), Kick-Boxen sowie Bogenschießen und Tae Bo (Fit mit Kicks und Boxbewegungen). Dabei gehe es um Fitness, sportlichen Wettkampf, aber auch – gerade in der Jugendarbeit – um Erziehung.

Seit 2006 waren die Kampfsportler in der „Futterkrippe“ untergebracht, die seinerzeit vom langjährigen Leiter Erich Perl und Petra Perl zur Sportstätte umgebaut worden war. Doch die räumlichen Möglichkeiten dort waren begrenzt, zumal die Zahl der Mitglieder auf inzwischen 129 Mitglieder (davon 62 Erwachsene) gestiegen ist.

Seit dem Tod von Erich Perl führt Tochter Sabrina, unterstützt durch ihre Schwestern und Mutter, die Kampfsportler. Im Zuge der Verschmelzung zum SC Wangerland ergab sich die Möglichkeit, im „Welthus“ neue Räumlichkeiten zu mieten und mit viel ehrenamtlicher Arbeit herzurichten. Die Räume wurden gestrichen, neue Trainingsmatten angeschafft. Die Trainingsspiegel der dort ausgezogenen Tanzschule werden übrigens weiter genutzt für die „sanfte Kunst“.

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Landrat Ambrosy kandidiert für Wangerländer Gemeinderat

Wangerland (1. 6. 2026) – Die SPD Wangerland hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Gemeinderatswahl gewählt. Angeführt wird die Liste vom Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion Holger Ulfers. Der prominenteste Name findet sich allerdings am Ende der Liste: Sven Ambrosy, aktuell noch amtierender Landrat im Landkreis Friesland.

Listen für Kommunalwahl aufgestellt

Für einen engen Schulterschluss zwischen Gemeinde- und Kreispolitik steht auch der Name Jannes Wiesner. Wiesner ist derzeit Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag. Ambrosy und Wiesner können, so die Hoffnung der Sozialdemokraten, neben ihrer kommunalpolitischen Erfahrung auch ihre Netzwerke auf Kreis- und Landesebene für die Gemeinde einsetzen, hofft die SPD.

Auf dem Foto stehend (von links) Bürgermeister Mario Szlezak, Ronja Hildebrand, Jürgen Stille, Reiner Meints, Holger Ulfers, Sven Ambrosy (Kandidaten für den Gemeinderat), Heinz Martin (Kreistagskandidat) sowie vorn (von links) Viola Sambale (SPD Ortsvereinsvorsitzende), Florian Wirth (Ratskandidat), Marianne Kaiser-Fuchs (Kreistagskandidatin), Stefanie Bremers, Ina Janssen und Elke Brüggestrath (alle Ratskandidatinnen). Es fehlen auf dem Bild Jannes Wiesner und Jann-Peter Boomgaarden. Foto: SPD

„Wir haben eine starke Mannschaft zusammengestellt, die die Vielfalt unseres Wangerlandes widerspiegelt“, ist Viola Sambale, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wangerland überzeugt. „Menschen unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen beruflichen Hintergründen und aus vielen Ortschaften unserer Gemeinde bringen ihre Erfahrungen und Ideen ein.“

Bürgermeister setzt auf Sieg

Hinter Ulfers (Hooksiel) folgen auf der Kandidatenliste für den Gemeinderat, Stefanie Bremers (Javenloch), Florian Wirth (St. Joost), Ronja Hildebrand (Hohenkirchen), Jannes Wiesner (Minsen), Elke Brüggestrath (Hohenkirchen), Reiner Meints (Hooksiel), Ina Janssen (Tettens), Jann-Peter Boomgaarden (Oldorf), Jürgen Stille (Hohenkirchen) und Sven Ambrosy (Middoge), der bekanntlich am 13. September nicht noch einmal für das Amt des Landrats kandidiert. 

Ganz bewusst nicht auf der Kandidatenliste steht Bürgermeister Mario Szlezak, der erneut als Bürgermeister der Gemeinde direkt gewählt werden möchte und als solcher automatisch auch weiterhin dem Gemeinderat angehören würde. Nicht mehr für einen Posten im Rat kandidieren die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Kaiser-Fuchs, Ratsvorsitzender Johann Wilhelm Peters, Viola Sambale und Wolfram Sandmeier.

Bildung und bezahlbarer Wohnraum

Im Mittelpunkt stehe für die SPD in den kommenden Jahren insbesondere die Sicherung und Weiterentwicklung der Bildungs- und Betreuungsangebote im Wangerland, der Neubau der Grundschule Hohenkirchen, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien und Senioren, die Unterstützung der freiwilligen Feuerwehren, Vereine und Dorfgemeinschaften sowie die nachhaltige Weiterentwicklung von Tourismus, Landwirtschaft und Wirtschaft, heißt es in einer heute verbreiteten Mitteilung. Als weiterer Schwerpunkt wird die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wangerland genannt.

Man wolle sich für gute Rahmenbedingungen für Handwerk, Mittelstand, Tourismusbetriebe und Landwirtschaft einsetzen. Dazu gehöre eine verlässliche kommunale Infrastruktur, die Unterstützung regionaler Wertschöpfungsketten, die Vermarktung heimischer Produkte sowie eine enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Unternehmen. „Gleichzeitig sollen Chancen durch erneuerbare Energien, moderne Mobilitätsangebote und neue Technologien genutzt werden, um Arbeitsplätze zu sichern und neue Perspektiven zu schaffen.“

Digitalisierung als Wirtschaftsfaktor

Auch die Digitalisierung spielt für die SPD Wangerland eine zentrale Rolle. Schnelle Internetverbindungen, moderne digitale Verwaltungsangebote und eine bessere Vernetzung von Wirtschaft, Bildung und Verwaltung seien wichtige Voraussetzungen, damit das Wangerland auch künftig ein attraktiver Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort bleibe. Wiesner: „Eine moderne Gemeinde braucht nicht nur gute Straßen und Gebäude, sondern auch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur.“ 

Kandidaten für Kreistagswahl

Wiesner tritt zugleich bei der Kreistagswahl als Spitzenkandidat der SPD im Wahlbereich Wangerland, Jever und Wangerooge an. Unterstützt wird er aus dem Wangerland von der stellvertretenden Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs sowie Heinz Martin. Gemeinsam wollen sie die Interessen der Region auch auf Kreisebene vertreten und sich für eine starke Entwicklung des ländlichen Raumes, gute Bildungsangebote, eine moderne Mobilität und eine zukunftsfähige Wirtschaft einsetzen.

„Unsere Kandidatinnen und Kandidaten verbindet der Wunsch, Verantwortung für ihre Heimat zu übernehmen. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen entwickeln und das Wangerland zukunftsfähig gestalten. Dabei setzen wir auf Verlässlichkeit, Bürgernähe und ein starkes Miteinander“, so Viola Sambale.

Auto prallt gegen Baum: 53-jähriger Mann getötet

Wangerland (1. 6. 20225) – Tödlich verletzt wurde ein 53-jähriger Mann am Sonntag bei einem Verkehrsunfall im Wangerland. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam der Wagen des Mannes gegen 15.09 Uhr zwischen Wiefels und Wegshörne von der Landesstraße 808 (Jever-Carolinensiel) ab. Das Auto prallte gegen einem Baum und landete im Anschluss in einem wasserführenden Graben.

Der Wagen des 53-Jährigen wurden bei dem Unfall auf der L 808 völlig zerstört. Foto: Feuerwehr

Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall vollständig zerstört. „Der Mann wurde aus dem Fahrzeugwrack geborgen und zunächst notfallmedizinisch versorgt, erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen“, heißt es im Polizeibericht. An der Rettungsaktion waren unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehren Hohenkirchen, Tettens und Neugarmssiel beteiligt.

Die L 808 musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

„Pro Wangerland“ stellt sich für die Kommunalwahl auf

Wangerland (29. 5. 2026) – Die Wählergruppe pro Wangerland (WPW) hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September aufgestellt. In geheimer Wahl wurden insgesamt zehn Frauen und Männer bestimmt, die in den künftigen Gemeinderat einziehen möchten.

Wollen für Pro Wangerland in den Gemeinderat gewählt werden: (von links) Andreas Voege, Marten Vogdt, Dirk Henneicke, Carsten Ihnken, Bernd Abrahams, Doris Schüller, Deike Müller, Géraldine Vogdt, Hermann Wilken und Dieter Schäfermeier. Foto: WPW

Schäfermeier führt Liste an

Angeführt wird die Liste vom bisherigen Gruppensprecher Dieter Schäfermeister (Hooksiel). Auf den Plätzen folgen Géraldine Vogdt (Horumersiel), Bernd Abrahams (Hooksiel), Hermann Wilken (Waddewarden), Carsten Ihnken (Horumersiel), Marten Vogdt (Horumersiel), Deike Müller (Kaisershof), Renate Schüller, Dirk Henneicke und Andreas Voege (alle Horumersiel).

Im derzeitigen Rat hat die WPW fünf Mandate, die Schäfermeister, Géraldine Vogdt, Wilken, Ihnen und Wieland Rosenboom wahrnehmen. Rosenboom tritt nicht erneut zur Wahl an. Abrahams, auf Platz drei der Liste, tritt auch als Bürgermeister-Kandidat an. Um Mandaten im Kreistag bewirbt sich die WPW nicht.

Wahlprogramm verabschiedet

Auf der Versammlung wurde auch das vorläufige Wahlprogramm verabschiedet. Die Schwerpunktthemen der Unabhängigen sind Tourismus, Erneuerbare Energien, die Einrichtung eines „Bürgerbudget“ und einer Fördergeldstelle im Rathaus. 

Im Tourismus will man Mehrwert erzeugen, indem man mit Gastronomen, Hoteliers, Vermietern und Anbietern von Freizeitangeboten ein Leitbild entwickelt und umsetzt. Im Bereich der Erneuerbaren Energien spricht sich die WPW gegen neue Windparks aus. Vielmehr solle durch das Erneuern von Altanlagen („Repowering“) die Zahl der Windkrafträder im Gemeindegebiet verringert, die Menge an erzeugtem Strom aber erhöht werden. Aus einem Bürgerbudget könnten von Bürgern vorgeschlagene Projekte gefördert, über eine Fördergeldstelle Gemeinde und Unternehmen der Suche nach Zuschüssen etwa von Land, Bund oder EU unterstützt werden.

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Fischereidialog: Jensen warnt vor übereilten Entscheidungen

Wangerland/Hannover (28. 5. 2026) – Die Krabben- und Muschelfischer an der niedersächsischen Nordseeküste bangen um ihre Existenz: Derzeit arbeitet die niedersächsische Landesregierung an einem Konzept für so genannte „fangfreie Gebiete“. „Leider zeigt sich, dass der von der Regierung durchgeführte Fischereidialog zu einem Monolog geworden ist“, kritisiert die fischereipolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, die Abgeordnete Katharina Jensen aus dem Wangerland. „Statt echter Beteiligung der Fischer und der Küstenkommunen werden die Beteiligten zunehmend vor vollendete Tatsachen gestellt.“ 

Existenzen von Fischern bedroht

Künftig sollen zehn Prozent des Küstenmeeres streng geschützt werden. Fischen ist dort dann nicht mehr erlaubt. „Besonders problematisch ist, dass sich Rot-Grün immer wieder hinter Vorgaben aus Brüssel versteckt“, so Jensen. „Ja, es gibt europäische Zielsetzungen. Aber die konkrete Umsetzung liegt in der Verantwortung des Landes Niedersachsen.“ Deshalb sei es nicht akzeptabel, ohne ausreichende Abstimmung mit den Betroffenen, Fakten schaffen zu wollen. 

Die Zukunft der Krabbenfischerei ist ungewiss. Zehn Prozent des Küstenmeeres sollen geschützt werden. Archiv-Foto: hol

Die CDU-Politikerin berichtet von zahlreichen Gesprächen mit Fischern aus der Region. „Viele Betriebe befinden sich in großer Sorge und teilweise echter Existenzangst. Viele Betriebe, auch in meinem Wahlkreis, machen sich Sorgen.“ Aus ihrer Sicht habe die Landesregierung den direkten Kontakt mit vielen Fischern lange vernachlässigt. Stattdessen seien überwiegend Verbände in den Prozess eingebunden worden. 

CDU: Noch viel Klärungsbedarf

Aus Sicht der CDU werde der Prozess derzeit unnötig beschleunigt. Trotz vieler offener Fragen und erheblichem Klärungsbedarf stehe bereits ein Einstieg in das Gesetzgebungsverfahren Ende August im Raum. Ein Kritikpunkt aus Sicht der Fischer: Viele der vorgeschlagenen Suchräume für fangfreie Gebiete lägen genau auf den aktuellen Fangrouten der Krabbenfischer. „Das wäre dann keine Flächenreduktion um zehn Prozent, sondern für manche Betriebe faktisch ein vollständiger Verlust ihrer Arbeitsgrundlage“, warnt Jensen. Einen Plan B gebe es für viele Familienbetriebe nicht. „Wenn ein Fischer seine Fanggründe verliert, verliert er unter Umständen seinen gesamten Beruf. Das gleicht für viele einem Berufsverbot.“ 

Die Flächenkonkurrenz sei bereits jetzt hoch: Durch den Ausbau der Offshore-Windkraft, durch Infrastrukturmaßnahmen sowie durch Kabeltrassen und Schutzkorridore seien die Fanggebiete schon heute massiv eingeschränkt, erklärt Jensen. Gerade deshalb müsse jede weitere Einschränkung besonders sorgfältig geprüft und belastbar begründet werden. „Fischereifreie Gebiete erscheinen mir wissenschaftlich nicht gerechtfertigt. Viele Entscheidungen wirken derzeit eher politisch motiviert“, erklärt die CDU-Abgeordnete. 

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Finanzspritze fürs Wangerland: 3,5 Mio. Euro aus Sondervermögen

Wangerland/Friesland (27. 5. 2026) – Die Gemeinde Wangerland darf sich auf rund 3,5 Millionen Euro für Investitionen freuen. Das Geld stammt aus dem Bundessondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“, aus dem das Land Niedersachsen insgesamt rund 9,4 Milliarden Euro erhält. 50 Prozent davon, so erläutert Frieslands Landrat Sven Ambrosy, also rund 4,7 Milliarden Euro, sollen direkt und pauschal an die niedersächsischen Kommunen für Investitionen weitergegeben werden. Weitere zehn Prozent wolle das Land selbst für Maßnahmen verwenden, die auch im Interesse der Kommunen liegen.

Geld für Investitionsvorhaben

Das Geld soll für für zusätzliche Investitionen in Bildung, Betreuung, Straßen, Radwege und so weiter eingesetzt werden. In Friesland profitieren unter anderem Jever mit gut 5 Millionen Euro, Schortens mit 8,3 Und Sande mit 3,75 Millionen Euro. Der Landkreis selbst erhält 27,9 Millionen Euro zusätzlich. Die Stadt Wilhelmshaven darf mit rund 50 Millionen Euro rechnen. 

Ambrosy, der in der Verhandlungsrunde über die Aufteilung der Mittel mitgearbeitet hat, dankte insbesondere Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), der maßgeblich diese kommunalfreundlich Lösung ermöglicht habe. Das Land setze bei der Vergabe der Mittel auf ein einfaches und bürokratiearmes Verfahren, das vollständig digital abgewickelt werden soll.

Entscheidung liegt bei Kommunen

Alle niedersächsischen Kommunen sollen ein eigenes Budget zugewiesen bekommen. Die Höhe richtet sich nach Einwohnerzahl und dem Anteil von Schlüsselzuweisungen nach dem Niedersächsischen Finanzausgleichsgesetz. Die Fördermittel könnten für Investitionsmaßnahmen eingesetzt werden, die ab dem 1. Januar 2025 begonnen wurden und bis Ende 2042 fertiggestellt werden. Welche Investitionsprojekte umgesetzt werden, entscheiden die jeweiligen Kommunen selbst. 

Lies: „Der Landesregierung ist die schwierige finanzielle Lage der Kommunen sehr bewusst. Mit den 4,7 Milliarden Euro aus dem Bundessondervermögen und unseren eigenen Mitteln in Höhe von 600 Millionen Euro aus dem Pakt für Kommunalinvestitionen stärken wir Landkreise, Städte und Gemeinden. Uns ist wichtig, dass das Geld unbürokratisch und direkt an die Kommunen fließt, damit möglichst schnell investiert werden kann und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort davon profitieren.“

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Freizeitgelände: B-Plan soll Rahmen für Investoren schaffen

Hooksiel (27. 5. 2026) – Die Gemeinde Wangerland will einen Bebauungsplan (B-Plan) für den westlichen Teil des Freizeitgeländes in Hooksiel aufstellen. Damit sollen die Vermarktungspläne der landeseigenen Hafengesellschaft Niedersachsen Ports GmbH (NPorts) unterstützt werden. 

Das Freizeitgelände in Hooksiel soll naturnah bleiben, aber touristisch besser erschlossen werden. Archiv-Foto: hol

Das Areal umfasst unter anderem die Trabrennbahn, die Sportplätze und die jenseits der Straße an der Jaderennbahn liegenden Grünflächen zwischen der Bäderstraße und dem Hooksmeer. Der dort derzeit bereits gültige Flächennutzungsplan sieht die Zweckbestimmung „Freizeit, Erholung, Hotel und Fremdenbeherbergung“ vor. Die Gestaltung des künftigen Baurechts soll am kommenden Dienstag ab 19.30 Uhr im Rathaus in Hohenkirchen im zuständigen Fachausschuss beraten werden.

Lüdicke Gast beim Seebadeverein

Nach Ansicht von Mathias Lüdicke, Leiter der NPorts-Geschäftsstelle Wilhelmshaven, wäre die Ausweisung eines Bebauungsplanes der nächste logische Schritt, um mit potenziellen Investoren in konkrete Verhandlungen treten zu können. Lüdicke war am Dienstagabend Gast beim „Bürger- und Gästesnak“ des Seebadevereins Hooksiel im Gästehaus. Nach seinen Worten haben sich bereits Interessenten für entsprechende Investitionen gemeldet. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes wäre die Grundlage dafür, die Verhandlungen zu konkretisieren. 

Die NPorts GmbH ist seit 2023 Eigentümer des Freizeitgeländes, das zuvor direkt vom Land verwaltet wurde. Das Gesamtareal erstreckt sich vom Außenhafen über das Hooksmeer (ohne den Alten Hafen) bis zur zweiten Deichlinie und zur Bäderstraße. Innerhalb der Fläche gibt es bereits eine Reihe von Nutzungen – etwa durch durch Sportvereine und Gastronomie. 

Lüdicke (Foto) versicherte, dass man keinem Nutzer kündigten werden, sondern mit den Anrainern, der Gemeinde und dem Landkreis Friesland zusammen das Areal weiter entwickeln möchte. Auch werde man keine Grundstücke verkaufen, sondern Flächen lediglich auf Erbpacht vergeben. Dass sich NPorts um seine Anlagen und Immobilien kümmere, könne man unter anderem auch an der laufenden Modernisierung der Hooksieler Schleuse sehen. 

Grundlage für die Entwicklung ist eine Nutzungskonzept, das die Firma Robert C. Spieß für NPorts erarbeitet hat und das Ende vergangenen Jahres vorgestellt worden war. Ziel sei es, das Potenzial der attraktiven Lage zwischen dem Binnentief Hooksmeer und der Nordsee zu nutzen, das Gebiet nachhaltig aufzuwerten und in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine touristische Entwicklung zu verwirklichen. Dabei solle die Attraktivität für Urlauber und Einheimische gleichermaßen gesichert werden.

NPorts selbst wird kein Investor

Dabei werde NPorts nicht selbst als Investor auftreten, sagte Lüdicke. Denkbar sei aber, dass Investoren sich für den Bau von Hotels, alternativen Wohnformen wie Baumhäuser, von Sportanlagen wie etwa einen Klettergarten interessieren. Auch eine Hausboot-Siedlung sei schon einmal im Gespräch gewesen. Wald und Natur dabei im Freizeitgelände aber erhalten bleiben, versichter Lüdicke.

Am Außenhafen könnte sich NPorts den Bau eines „Hafenhauses“ als maritimes Sehzeichen vorstellen, etwa mit Büros, Gastronomie oder auch mit einer Ausstellung über Wissenswertes zur Energiewende – in Sichtweite der Energiedrehscheibe Wilhelmshaven. 

Die Pläne von NPorts seien dabei keineswegs abgeschlossen „Wenn Sie zu viel Geld haben oder auch nur eine gute Idee für eine Nutzung – kommen Sie auf uns zu“, appellierte der NPorts-Manager an die Gäste des Seebadevereins. Lüdicke sagte zu, auch künftig gern vor Ort über die weitere Entwicklung informieren zu wollen.

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Pro Wangerland hat noch Platz für kurzentschlossene Kandidaten

Wangerland (27. 5. 2026) – Die Wählergemeinschaft Pro-Wangerland (WPW) stellt am Donnerstag, 28. Mai, in einer nicht öffentlichen Versammlung ihre Kandidatenlisten für die Kommunalwahl auf. Beginn ist um 19 Uhr im kleinen Kursaal im Haus des Gastes in Horumersiel. Festgelegt werden sollen die Wahlvorschläge für die Listenplätze der Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag, deren Zusammensetzung am 13. September neu bestimmt wird.

Vorsitzender Dieter Schäfermeier bittet um rege Teilnahme der WPW-Mitglieder. „Es sind noch Listenplätze frei.“ Interessierte, die die Wählergemeinschaft im Rat oder im Kreistag vertreten möchten, könnten noch in der Veranstaltung ihre Bewerbung vortragen.

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Gezielter Schlag gegen mutmaßlich kriminelle Autohändler

Friesland/Wilhelmshaven (26. 5. 2026) – Die Ermittlungsbehörden haben heute zwölf Objekte in Wilhelmshaven und Friesland durchsucht und dabei Haftbefehle gegen zwei männliche Beschuldigte im Alter von 25 und 49 Jahren vollstreckt. Die Razzien fanden im Rahmen umfangreicher, behördenübergreifender Ermittlungen zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität statt. Die Leitung lag bei der Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück.

Zwei Beschuldigte verhaftet

Im Einsatz waren Kräfte Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, die von zahlreichen weiteren Kräften unterstützt wurden. Durchsucht wurden Gebäude und Wohnungen in Wilhelmshaven, Sande und Schortens. Hintergrund der Maßnahmen, so die Behörden, sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges sowie weiterer Straftaten im Zusammenhang mit dem Handel von Kraftfahrzeugen. 

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen Fahrzeuge mit hoher Laufleistung, darunter ehemalige Taxen, Mietwagen und Transporter, angekauft und anschließend durch manipulierte Kilometerstände gewinnbringend weiterverkauft worden sein. Die manipulierten Fahrzeuge sollen dabei über Zulassungsdienste gezielt auf Dritte zugelassen worden sein, um deren tatsächliche Herkunft zu verschleiern. 

Manipulierte Autos verkauft

Die anschließenden Verkäufe erfolgten mutmaßlich als vermeintliche Privatverkäufe. Bei den Durchsuchungen sei diverses Beweismaterial sichergestellt worden. Gegen die Beschuldigten wurden vom Amtsgericht Wilhelmshaven Haftbefehle erlassen. Sie seien im Anschluss in Justizvollzugsanstalten gebracht worden.

Beteiligt an den Maßnahmen seien neben Beamtinnen und Beamten der örtlichen Polizei unter anderem Kräften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, der Verfügungseinheiten Delmenhorst und Oldenburg sowie der Diensthundeführerstaffel.  Der Leiter der PI Wilhelmshaven/Friesland, Jörg Beensen, betont die besondere Bedeutung solcher Einsätze: „Clanähnliche Täterstrukturen beeinträchtigen in erheblichem Maße das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat. Wer systematisch, organisiert und bandenmäßig Straftaten begeht, erhebliche illegale Gewinne erzielt und dabei Gesetze missachtet, muss konsequent mit dem Einschreiten der Sicherheitsbehörden rechnen. Unser Ziel bleibt es, kriminelle Clanstrukturen nachhaltig zu zerschlagen.“