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Beiträge veröffentlicht in “Wangerland”

WTG sucht Investor für Kur- und Thermenhotel in Horumersiel

Horumersiel/Hooksiel (10. 4. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH sucht Investoren für Neubau eines Thermen-Hotels und den Betrieb des Thalassso Meere Spa (TMS) in Horumersiel. Durch die erhofften Einnahmen will sich das gemeindeeigene Unternehmen aus der finanziellen Schieflage befreien, die zur aktuellen Insolvenz in Eigenverwaltung geführt hat.

Die WTG sucht nach Investoren für Horumersiel. Im Fokus sehen dabei die Gebäude des bisherigen Kurzentrums mit Tourist-Info und Kursaal (lila), das Thalasso-Meeres-Spa (blau) und die Friesland-Therme (gelb). Repro: WTG

Der jetzt in eine europaweitem Vergabeverfahren angebotene Gebäudekomplex am Standort „Zum Hafen 3“ in Horumersiel umfasst den Kernbereich der bisherigen Kurverwaltung – den Sitz des Unternehmens selbst mit Büroräume, Tourist-Information, Bücherei und Kursaal. 

Hotelneubau bis Ende 2028?

Auf diesem Grundstück könnte ein Käufer nach den Vorstellungen von Gläubigern, Insolvenzverwaltung und WTG „ein neues Kur- und Thermenhotel mit gesundheits- und tourismusorientierter Nutzung errichten“. Der Neubau soll möglichst schon Ende 2028 stehen. 

Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zum TMS und dem Schwimmbad „Friesland-Therme“. In dem erwünschten Kur- und Thermenhotel könnten – je nach Planung des Investors – auch wieder Einrichtungen wie zum Beispiel Büroräume für die WTG, eine Tourist-Info, Veranstaltungsräume, Shops oder auch Mitarbeiter-Wohnungen untergebracht werden.

Betreiber fürs TMS gesucht

In einem zweiten Los des Vergabeverfahrens geht es um den Betrieb des Thalasso Meeres Spa. Die Kostenexplosion beim Bau des Gesundheitstempels von veranschlagten 8,8 auf zuletzt angenommene 23 Millionen Euro gilt als Hauptursache für die Schwierigkeiten der WTG. 

Der Sanierungsplan sieht ausdrücklich nicht den Verkauf des TMS vor. Potenzielle Betreiber sollen vielmehr „ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept“ für den Betrieb der Einrichtung von 2027 bis Ende 2041 vorlegen, das Synergien mit dem geplanten Thermen-Hotel herstellt. Das TMS selbst bliebe bei dieser Konstruktion weiter im Besitz der WTG, die sich dann um den Abtrag der Investitionskosten kümmern müsste.

Friesland-Therme
Die „Friesland-Therme“ ist schon seit Monaten geschlossen. Mit einem entsprechenden Konzept eines benachbarten Kur- und Thermenhotels könnte das Bad auf vielleicht wieder eine Zukunft haben. Archiv-Foto: hol

Inwieweit Interessenten sich in der Lage sehen, einen kostendeckenden Betrieb des Thalasso Meeres Spa zu gestalten, dürfte sich erst im Vergabeverfahren selbst zeigen. Bei der WTG geht man aber offenkundig davon aus, dass man den künftigen Betreiber durch „ein Entgelt“ unterstützen muss. Umso wichtiger der Hinweis, dass man sich Synergien mit dem Neubau des Kurzentrums wünsche und einen Hotel- sowie Thalasso-Betrieb „aus einer Hand“ bevorzuge. 

Architektur wichtig

Bei der Vergabe des Grundstückes für das Thermen-Hotel soll neben der Höhe des gebotenen Kaufpreises auch die architektonische und städtebauliche Konzeption des Gebäudekomplexes stark gewichtet werden. Schon in der Vergangenheit waren Gewerbetreibende und Bürger in Horumersiel massiv gehen Pläne für überdimensionierte Hotelkomplexe vorgegangen.

Der Zeitplan sieht vor, dass Interessenten bis zum 21. Mai ihre Teilnahme an dem Verfahren beantragen können. Bis Anfang August sollen dann erste Angebote vorliegen, die dann beraten und nachverhandelt werden können. Mit der Vertragsunterzeichnung mit einem Investor rechnet die WTG für Ende September/Anfang Oktober. 

Der geplante Verkauf des Grundstücks „Zum Hafen 3“ ist ein weiterer Schritt zur Sanierung der WTG. Bekanntlich hat das Unternehmen sich bereits vom Campingplatz in Hooksiel getrennt und Grundstücke in Tettens verkauft. Für den Campingplatz Schillig wird aktuell nach einem Käufer gesucht. Die beiden WTG-Schwimmbäder in Horumersiel und in Hooksiel sind seit Monaten geschlossen. Für das Hallenwellenbad-Hooksiel mit den umliegenden Flächen wird ebenfalls nach einem Investor gesucht.

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Landkreis will ehrenamtliches Engagement sichtbar machen

Friesland/Wangerland (9. 4. 2026) –  Sport lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher, die sich mit Zeit und Herzblut in Vereinen, Mannschaften und für sportliche Angebote einsetzen. Der Landkreis Friesland würdigt dieses Engagement mit dem „Tag des sportlichen Ehrenamts“. Ab sofort können Bürger solche ehrenamtlich aktiven Menschen für die Auszeichnung vorschlagen. Möglich ist dies bis zum 28. September per E-Mail an info@ksb-friesland.de.

Vorschläge einreichen

Seit 2016 würdigt der Landkreis mit dem „Tag des sportlichen Ehrenamts“ alle zwei Jahre engagierte Ehrenamtliche aus dem Sport-Bereich. Im Mittelpunkt stehen Bürgerinnen und Bürger, die sich in herausragender Weise um das sportliche Ehrenamt verdient gemacht haben – sei es durch langjähriges Engagement im Verein, besondere Projekte, außergewöhnlichen Einsatz im Hintergrund oder durch die Förderung des Nachwuchses.

„Jede und jeder Ehrenamtliche macht Friesland mit ihrem beziehungsweise seinem Einsatz lebendiger, verbindet Menschen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das oft über viele, viele Jahre hinweg. Ihr Engagement verdient öffentliche Anerkennung“, sagt Landrat Sven Ambrosy. Der „Tag des sportlichen Ehrenamts“ solle diese wertvolle Arbeit sichtbar machen.

Jury tagt im Herbst

Im Herbst trifft eine Jury aus Vertretern des Kreissportbundes Friesland, des Landkreises Friesland sowie der Politik eine Vorauswahl aus den Vorschlägen. Die endgültige Entscheidung über die Preisträger liegt beim Kreisausschuss des Landkreises Friesland. QWEitere Infos zu den kommunalen Ehrungen gibt es unter https://www.friesland.de/kommunale_ehrungen.

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Polizei lobt Hooksielerin: Telefonat nach Zweifeln sofort beendet

Wangerland (8. 4. 2026) – Erneut haben mutmaßliche Betrüger versucht, per Telefonanruf an die Wertgegenstände älterer Bürger in der Gemeinde Wangerland zu gelangen. Wie die Polizei mitteilt, habe es am heutigen Mittwoch und am gestrigen Dienstag zahlreiche Anrufe gegeben, bei denen sich bislang unbekannte Täter am Telefon als Polizeibeamte ausgaben. 

Betrüger als Polizisten getarnt

Die Anrufer hätten von angeblichen Festnahmen im Nahbereich der Wohnanschriften der Angerufenen berichtet. Im weiteren Verlauf der Gespräche, so die Polizei, hätten die Täter versucht, an Informationen zu Wertgegenständen in den Wohnungen oder Häusern zu gelangen. „Teilweise wurden gezielt persönliche Informationen, wie etwa verstorbene Ehepartner, in die Gespräche eingebunden, um den Eindruck einer echten polizeilichen Kontaktaufnahme zu verstärken“, so die Polizei. 

In mehreren Fällen, so loben die Ermittler, hätten die Angerufenen umsichtig reagiert und die Gespräche beendet. So habe eine 88-jährige Frau aus Hooksiel Zweifel an der Echtheit des Anrufers geäußert und den Telefonhörer aufgelegt. Eine 57-jährige Frau aus Tettens habe den Anrufer darauf hingewiesen, dass es keinen entsprechenden Polizeibeamten gebe. Auch sie beendete das Telefonat. 

Ermittler geben Tipps

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittler weisen ausdrücklich darauf hin, dass echte Polizeibeamte am Telefon niemals nach Wertgegenständen oder Bargeld fragen würden. 

Die Polizei rät: „Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn Druck aufgebaut wird. Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten oder Informationen zu Vermögenswerten preis. Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort und legen Sie auf.“ Bei Zweifeln sollten Betroffene selbstständig ihre örtliche Polizeidienststelle unter der ihnen bekannten Rufnummer anrufen. 

„Wie mache ich meine Immobilie klimafit?“

Wangerland (8. 4. 2026) – Über Möglichkeiten, das eigene Zuhause klimafreundlich und zukunftsfähig zu gestalten, informiert der Landkreis Friesland am Mittwoch, 15. April, in der Veranstaltung „Energieeffizientes Sanieren – Wie mache ich meine Immobilie klimafit?“. Gemeinsam mit der Gemeinde Wangerland, der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), der EWE, der Firma Brötje und dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) lädt der Landkreis alle Interessierten in den Ratssaal im Rathaus der Gemeinde Wangerland in Hohenkirchen ein. 

Mehrere Vorträge

Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und endet gegen 20 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 10. April, erforderlich und möglich unter https://nol.is/zBL. Durch kurze Impulsvorträge und an Informationsständen erhalten Besucherinnen und Besucher einen Überblick über verschiedene Aspekte energieeffizienten Sanierens und können Fragen direkt an Fachleute richten.

„Klimaschutz geht nur gemeinsam und besteht aus vielen kleinen Schritten und Maßnahmen“, sagt Landrat Sven Ambrosy und ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Veranstaltung die regionale Expertise aus unserem Landkreis bündeln und den Bürgerinnen und Bürgern umfassende Informationen anbieten können. So machen wir den Wandel hin zu einer klimafreundlicheren Zukunft für alle greifbar.“ Energieeffizientes Sanieren sei nicht nur gut für das Klima, so Ambrosy, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. „Es spart Energiekosten, schont den Geldbeutel und trägt zu unserer zukunftsfähigen Region bei.“

Firmen geben Überblick

„Klimaschutz fängt im Kleinen an“, sagt Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak. „Wir sind alle gefragt, um nachfolgenden Generationen eine sichere Lebensgrundlage zu bieten.“ Gerade für eine Küstengemeinde habe das Thema besondere Relevanz. 

Die Veranstaltung bietet ein breites Themenspektrum. Patrick Lindner vom Landkreis informiert über die Möglichkeiten des Solar- und Geothermiekatasters des Landkreises Friesland. Die Firma Brötje gibt Einblicke in die Wärmewende im Gebäudebereich und erläutert, wie mit Wärmepumpen auch ohne fossile Brennstoffe effizient geheizt werden kann. 

Die EWE stellt das Konzept des energieautarken Zuhauses vor, bei dem Photovoltaikanlage und Stromspeicher für eine weitgehend unabhängige Energieversorgung sorgen. Der OOWV informiert über die zunehmende Bedeutung von Starkregen- und Trockenperioden. Die LzO ergänzt das Angebot mit Informationen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Sanierungsvorhaben.

Juristin aus Jever will Landrätin in Friesland werden

Friesland/Jever (7. 4. 2026) – CDU und FDP im Landkreis Friesland mit einer gemeinsam Kandidatin in das Rennen um das Landratsamt. Die Vorstände beider Parteien haben mit Sibylle Raquet eine Volljuristin für die Kandidatur vorgeschlagen. Die Jeveranerin soll nach der Kommunalwahl im September die Nachfolge von Landrat Sven Ambrosy (SPD) antreten. Über die endgültige Nominierung der 55-Jährigen entscheiden die Mitgliederversammlungen der Parteien.

Kandidatin von CDU und FDP

„Es wird Zeit für eine Frau an der Spitze unseres Landkreises“, erklären die Parteivorsitzenden Thies Fischer (CDU) und Hendrik Theemann (FDP). Beide zeigen sich überzeugt, mit Sibylle Raquet (Foto) eine fachlich starke und zugleich regional verwurzelte Bewerberin gefunden zu haben.

„Wir sind froh darüber, eine so versierte und kompetente Frau nominieren zu können“, wird CDU-Kreisvorsitzender Fischer in einer Pressemitteilung zitiert. Für die CDU sei früh klar gewesen, dass es eine Persönlichkeit aus der Region sein müsse, die künftig Verantwortung für den Landkreis Friesland übernehme. FDP-Kreisvorsitzender Theemann bezeichnet Raquet als „absolute Fachfrau“, die mit ihrem „scharfen Blick und einem schnellen Verstand die Kreisverwaltung auf ein neues Level heben kann“.

Erfahrung aus dem Stadtrat

Sibylle Raquet lebt in Jever und arbeitet seit 2019 in einer Kanzlei in der Marienstadt. Ihre beruflichen Schwerpunkte liegen im Familien- und Erbrecht. Geboren wurde sie in Bad Soden. Nach ihrem Studium war sie zunächst in Frankfurt tätig. Bereits dort sammelte sie politische Erfahrung als Referentin der FDP-Fraktion. Nach dem zweiten Staatsexamen praktizierte sie in eigener Kanzlei in Bad Homburg. Seit der Kommunalwahl 2021 gehört sie dem Stadtrat in Jever an. Raquet ist Mutter von zwei Töchtern.

Inhaltlich setzt die Juristin auf klare Führungsstrukturen und eine präsente Verwaltungsleitung. „Mir sind klare Strukturen und Abläufe wichtig. Gerade in Verwaltungen ist es entscheidend, dass jeder weiß, was von ihr oder ihm erwartet wird“, erklärt sie. Wer eine Verwaltung erfolgreich führen wolle, müsse an der Spitze nicht nur präsent sein, sondern auch Verantwortung übernehmen und vorangehen.

Zentralklinik, Wirtschaft und Tourismus

Zugleich wirbt Raquet für ein kooperatives Führungsverständnis. Sie betont die Bedeutung eines offenen und vorurteilsfreien Austauschs innerhalb der Verwaltung und mit der Politik. „Kreistag und Kreisverwaltung haben unterschiedliche Aufgaben und Zuständigkeiten. Das gilt es anzuerkennen und daraus eine neue Stärke der Gemeinsamkeit entstehen zu lassen“, sagt sie.

Als zentrale Herausforderungen für die kommenden Jahre nennt Raquet den geplanten Neubau einer Zentralklinik, die weitere Stärkung von Wirtschaft und Tourismus sowie die Rolle Frieslands beim Ausbau alternativer Energiequellen. Dabei komme es darauf an, einen fairen Ausgleich zwischen den Anforderungen der Energiewende und den berechtigten Interessen von Städten, Gemeinden und Landwirtschaft zu schaffen.

Ambrosy hatte angekündigt, bei der Kommunalwahl am 13. September nicht erneut kandidieren zu wollen. Als Bewerber für seine Nachfolger sind bislang Rolf Neuhaus (parteilos) und Jan Ole Möller (Die Partei) bekannt. Neuhaus wird wird von der SPD unterstützt.

Mehrere Gebäude mit Sprühlack beschmiert

Hohenkirchen (7. 4. 2026) – Über das Osterwochenende ist es in Hohenkirchen zu mehreren Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hätten bislang unbekannte Täter verschiedene Gebäude und Einrichtungen mit silbernem Sprühlack besprüht.

Betroffen seien unter anderem das Rathaus, ein Kindergarten, ein Nebengebäude der Grundschule, das ehemalige Samurai-Center, eine Bushaltestelle im Bereich der Oberschule sowie eine ehemalige Spielhalle. Die Ermittlungen nach den Tätern laufen.

Die Polizeistation Wangerland bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Telefon 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.

Polizei sucht nach Zeugen für zwei Unfälle

Wangerland (7. 4. 2026) – Die Polizei sucht Zeugen für zwei Unfälle im Wangerland, bei denen sich der jeweilige Verursacher nicht um den Schaden gekümmert haben soll. Am Karfreitag, 3. April, gegen 11.10 Uhr stießen zwei Pkw gegeneinander, die sich in der Garmser Straße begegneten. Gesucht wird der Fahrer eines schwarzen BMW mit FRI-Kennzeichen. 

Zwischen Donnerstag, 2. April, 18 Uhr und Karfreitag, 15.30 Uhr hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Straße Am Wangermeer einen Zaun beschädigt. Hinweise nimmt die Polizei in Jever unter Telefon 04461/7449-0 entgegen. https://www.skiterrassen.de

Älter werden in Friesland: Aktionswoche zeigt Möglichkeiten

Friesland/Wangerland (2. 4. 2026) – In der Woche vom 5. bis 12. September 2026 findet im Landkreis Friesland erstmals die Aktionswoche „Aktiv und informiert – Miteinander älter werden im Landkreis Friesland“ statt. Vereine, Institutionen, Initiativen und alle anderen engagierte Akteure im Landkreis sind eingeladen, die Woche mit eigenen Angeboten mitzugestalten.

Arbeiten die Aktionswoche im Landkreis aus: (von links) Gerrit Duin (Fachbereich Soziales und Senioren), Jenny Hähnel (KreisSportBund Friesland e.V.) und Heidi Uklan (Fachbereich Soziales und Senioren). Foto: KreisSportBund Friesland e. V.

Möglich sind beispielsweise Vorträge, Workshops, Bewegungsangebote, Mitmachaktionen oder Informationsveranstaltungen. Auch bereits bestehende Angebote können in die Aktionswoche integriert werden. Die Bündelung und gemeinsame Darstellung der Angebote übernehmen der KreisSportBund Friesland e. V. und der Landkreis Friesland.

Landrat Sven Ambrosy unterstreicht die Bedeutung der Aktionswoche: „Viele Vereine, Initiativen und Einrichtungen leisten im Landkreis bereits heute wertvolle Arbeit für ältere Menschen. Die Aktionswoche bietet eine gute Gelegenheit, diese Angebote sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und neue Impulse für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden zu geben.“

Ziel der Aktionswoche ist es, Angebote für ältere Menschen im Landkreis sichtbarer zu machen, Begegnung zu fördern und wohnortnahe Impulse rund um Themen wie Gesundheit, Bewegung, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen. Veranstaltungen können bis zum 17. Mai angemeldet werden. 

Interessierte Akteure können sich bei folgenden Informationsveranstaltungen über eine Teilnahme informieren: am 9. April um 15 Uhr in Varel, am 14. April um 18.30 Uhr in Jever sowie am 15. April um 19 Uhr online. Anmeldung und weitere Informationen sind bei Jenny Hähnel vom Kreissportbund Friesland unter Telefon 04461/9183231 oder per E-Mail an sportreferentin-haehnel@ksb-friesland.de sowie bei Heidi Uklan vom Landkreis Friesland unter Telefon 04461/919-6030 erhältlich.

Volkszählung im EU-Vogelschutzgebiet Wangerland

Wangerland (7. 4. 2026) – Die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland kartiert ab sofort bis Ende September gesetzlich geschützte Biotope im Kreisgebiet. Zusätzlich finden Brutvogelkartierungen in ausgewählten Acker- und Grünlandbereichen im EU-Vogelschutzgebiet „Wangerland“ statt.

Niedersächsischer Weg

Die Biotopkartierungen erfolgen im Zusammenhang mit dem „Niedersächsischen Weg“ sowie zur Aktualisierung des Landschaftsrahmenplans. Sie dienen dazu, den gesetzlichen Schutz der ökologisch wichtigen Flächen umzusetzen und zu sichern. „Für Dauergrün-Landflächen, die unter den gesetzlichen Biotopschutz fallen, kann auf Grundlage der Kartierung ein finanzieller Ausgleich für Bewirtschaftungseinschränkungen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen beantragt werden“, teilt der Landkreis mit. Die Brutvogel-Kartierungen dienen als Grundlage für die geplante Managementplanung des EU-Vogelschutzgebiets „Wangerland“.

Für die Erfassung werden Mitarbeiterinnen des Landkreises unter anderem Wiesen und Weiden betreten. Die Brutvogel-Kartierungen erfolge überwiegend von Wegen und Randbereichen aus, sodass die Flächen nur bedingt betreten werden müssen. „Die Mitarbeiterinnen können sich durch Dienstausweise ausweisen“, betont die Behörde.

Erfassung von Pflanzen und Tieren

Die Kartierungen finden werktags von etwa 8 bis18 Uhr statt. Dabei werden die Flächen begangen, um Pflanzenarten zu erfassen und die Biotope abzugrenzen. Die Brutvogel-Erfassungen erfolgen in den frühen Morgenstunden bis zum frühen Mittag. Zusätzlich sind Nachbegehungen im Mai und Juni vorgesehen. Die einzelnen Begehungen dauern je nach Größe der Fläche etwa 30 bis 60 Minuten. Der Landkreis bittet die Grundstücksigentümer um Verständnis für die Kartierungsarbeiten sowie für das kurzfristige Betreten der Flächen.

Vortrag über die Grundlagen des Basenfastens

Wangerland (6. 4. 2026) – Am Mittwoch, 8. April, ab 17.30 Uhr ist Sabine Wacker zu Gast im Land- und Wellnesshotel Nakuk in Wiardergroden. In einem Vortrag wird die Fachfrau über die Grundlagen der basischen Ernährung, ihre Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis sowie die Idee hinter dem Basenfasten sprechen. 

Sabine Wacker hat fürs Basenfasten eine eigene Methode entwickelt, die sie über Bücher, Rundfunk- und Fernsehauftritte bekannt gemacht hat. Hotelinhaber Christian A. Fuchs: „Sie hat es geschafft, eine Form des Fasten-Genusses zu etablieren und dabei viele Menschen dazu inspiriert, sich intensiver mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen.“

Fuchs selbst möchte an dem Abend Wissen und praktische Erfahrung verbinden. Während Sabine Wacker die theoretischen Grundlagen der Methode vermittelt, zeigt er aus Perspektive der Küche, wie sich die Prinzipien der basischen Ernährung praktisch umsetzen lassen. Er selbst arbeitet seit vielen Jahren als Schulungskoch mit der so genannten „Wacker-Methode“. Für die Teilnahme wird ein Beitrag von 15 Euro pro Person erhoben. 

Wangerland Touristik Thalassa
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