Wangerland (24. 3. 2026) – Es fehlt an aktiven Feuerwehrleuten. Dieses Thema beschäftigt alle Ortswehren im Wangerland. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Tettens will in diesem Jahr gezielt aktive Mitgliederwerbung betreiben und vor allem den jugendlichen Nachwuchs fördern.
Der Vorstand des Fördervereins der Feuerwehr Tettens mit (von links) Adolf Hirsch an der Spitze sowie Jan-Iko Jassen, Sabine Spelsberg und Viola Dorow wurde für zwei Jahre im Amt bestätigt. Foto: Feuerwehr
Auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Tettens wurden dazu Ideen gesammelt: Tage der offenen Tür, von Tür-zu-Tür-Werbung, Schulaktionen. Angeregt wurde auch ein Treffen der Fördervereine aller Ortswehren im Wangerland, um gemeinsam mehr Reichweite zu erlangen.
Der Vorsitzende des Tettenser Fördervereins, Adolf Hirsch, berichtete, dass 2025 die aktive Feuerwehr mit nützlichem Werkzeug, Schonbezügen für den neuen Mannschafts-Transportwagen und Kleidung unterstützt werden konnte. Sein Dank galt den zahlreichen Unterstützern. Der Vorstand wurde für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt.
Horumersiel (24. 3. 2026) – Zu Ostern füllen sich die Sielorte im Wangerland merklich. Hooksiel und auch Horumersiel bereiten sich darauf mit verschiedenen Veranstaltungsangeboten vor.
So werden in vielen Orten im Wangerland am Ostersamstag traditionell Osterfeuer entzündet werden. Neben dem gemütlichen Feuerschein werden die Gäste dabei auch heiße und kalte Getränke und andere Leckereien genießen können.
Strauchgut anliefern
Die Veranstalter des Osterfeuers am Strand von Horumersiel weisen darauf hin, dass Bürger sauberes Strauchgut an diesem Freitag, 27. März, von 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 28. März, von 10 bis 14 Uhr anliefern können.
Über die Osterfeiertage wird am Alten Hafen von Hooksiel wieder ein Ostermarkt aufgebaut. Zu den Attraktionen im Ort zählt zudem am Ostersamstag die große Ostereier-Suchaktion der Initiative „Weil wir Hooksieler sind“.
Bücherflohmarkt
Für Mittwoch, 1. April, lädt die Bücherei Horumersiel zum Bücherflohmarkt in den Kleinen Kursaal im Gästehaus Horumersiel ein. Von 10 bis 16 Uhr sind Lesebegeisterte eingeladen, nach spannender, unterhaltsamer und typisch friesischer Lektüre zu stöbern. Alle Einnahmen fließen in die Anschaffung neuer Bücher für die Bücherei. Der Eintritt ist frei. Vor Ort ist nur Barzahlung möglich.
Friesland/Wangerland (24. 3. 2026) – Am Samstag, 28. März, ist es wieder so weit: Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr schalten Millionen Menschen weltweit das Licht aus und setzen damit ein Zeichen für den Klimaschutz. Auch der Landkreis Friesland sowie die Städte Jever und Varel und die Gemeinden Wangerland und Wangerooge sind dabei und folgen damit einem Aufruf des „World Wide Fund For Nature“ (WWF) Deutschland.
Friesland beteiligt sich an der WWF-Aktion „Earth Hour“. In der „Stunde des Erde“ wird das Licht ausgeschaltet. Foto: Landkreis
Egal ob als öffentliche Verwaltung, Unternehmen oder Privatperson: Jeder Mensch kann bei der symbolischen Aktion mitmachen und das Licht, wo möglich, für 60 Minuten ausschalten. Der Landkreis stellt in der „Stunde der Erde“ das Licht in und an kreiseigenen Liegenschaften ab, die damit wie so bekannte Bauwerke wie das Brandenburger Tor in Berlin, Big Ben in London oder die Christus-Statue in Rio de Janeiro in die Dunkelheit eintauchen.
Ziel von „Earth Hour“ ist es, deutlich zu machen, dass jeder einzelne Mensch einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten kann. Der WWF ruft dazu auf, sich in den 60 Minuten Zeit zu nehmen, um über die Thematik nachzudenken, sich auszutauschen oder zu diskutieren. Unter dem Hashtag #EarthHour kann in den Sozialen Netzwerken Solidarität bekundet werden. Wer möchte, kann sich auf der Seite des WWF anmelden: www.wwf.de/earth-hour
Die „Earth Hour“ findet dieses Jahr zum 20. Mal in weltweit 180 Ländern statt. Der Landkreis Friesland beteiligt sich bereits seit 2018 an der Aktion.
Hooksiel (23. 3. 2026) – Herrliches Wetter, ein packendes Fußballspiel, an die 250 Zuschauer am Rand und dann noch der richtige Sieger: Fußballerherz, was willst du mehr? Im Kreisligaderby zwischen SC Wangerland und FSV Jever hat sich am Sonntag auf dem Sportplatz an der Jaderennbahn in Hooksiel die Heimmannschaft mit 2:1 durchgesetzt.
Ausgelassene Freude nach dem Derby-Sieg in Hooksiel gegen Jever: die Kreisligamannschaft des SC Wangerland. Foto: Doyen
Nach der Darstellung von Bobachtern war der Sieg nicht unverdient, aber doch etwas glücklich, zumal kurz vor Schluss ein Tor des Jeveraners Malte Wobbe wegen eines angeblich vorausgegangenen Foulspiels aberkannt wurde. Lasse Patelt hatte den FSV in der 17. Minute in Führung geschossen. Doch der SCW dreht das Spiel noch vor der Halbzeit durch Tore von Lars Friedrichs (per Kopf, 27.) und Jan Rieken (37.).
SCW-Trainer Thorben Wehmeyer jedenfalls war mit der Leistung seiner Mannschaft und dem Ausgang der Partie zufrieden. Mit 33 Punkten liegen die Wangerländer jetzt zehn Spieltage vor Saisonende auf Platz 5 der Tabelle – fünf Plätze hinter einem Aufstiegsplatz. Nach der Verschmelzung von Eintracht Wangerland, Rot-Weiß Tettens und dem FCN Hooksiel zum SC Wangerland hätte das Team, das schon seit Jahren als Spielgemeinschaft zusammenspielt, tatsächlich die Berechtigung, auch auf Bezirksebene anzutreten.
Die Fußballer des neun Verein wollen die Sportanlage in Hooksiel weiterhin regelmäßig nutzen, sagte Vorstandssprecher Christian Doyen gegenüber „Hooksiel-life“. Der Platz sei in einem sehr guten Zustande und gerade im Spätherbst und Anfang des Jahres am besten zu bespielen. Während die 3. Mannschaft des SCW ihre Heimspiele vornehmlich in Tettens austrägt und die Senioren-Mannschaften in Horumersiel spielen, würden die 1. und 2. Mannschaft sowie die Jugend-Teams neben dem Sportplatz in Hohenkirchen auch die Anlage in Hooksiel immer wieder nutzen, versichert Doyen.
Interessierte finden die Ansetzungen der Heimspiele des SCW unter anderem online auf dem Fußball-Portal fussball.de.
Wilhelmshaven/Friesland (23. 3. 2026) – Der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e.V. (AWV) zeichnet wieder Auszubildende aus der Jade-Wirtschaftsregion mit dem Hans-Bretschneider-Preis aus. Dafür sucht der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft junge Menschen, die bereits gute Leistungen nachgewiesen haben und sich darüber hinaus gesellschaftlich engagieren.
Der Preis ehrt neben der abgeschlossenen Ausbildung auch Bildungswege, die von besonderen Herausforderungen und großem Einsatz für die Gesellschaft geprägt sind. Ziel sei es , so der AWV, junge Talente zu unterstützen, die über den Tellerrand hinausschauen und motiviert sind, ihre eigene Fort- und Weiterbildung zu fördern.
Der Hans-Bretschneider-Preis ist dotiert mit 1250 Euro. Prämiert werden können Auszubildende aus AWV-Mitgliedsunternehmen, die ihre Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf abgeschlossen haben oder in diesem Jahr abschließen werden. Bewerbungen können bis zum 31. Mai eingereicht werden.
Wangerland (20. 3. 2026) – Die CDU Wangerland lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung am Montag, 23. März,ein. Angesprochen werden sollen alle engagierten Wangerländer, die sich eine Kandidatur für den Gemeinderat vorstellen können. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Restaurant „Adria“ in Tettens.
„Wir sind dankbar für jedes Interesse und jede Bereitschaft, sich für unsere Gemeinde einzubringen. Kommunalpolitik lebt vom Mitmachen – und genau dazu möchten wir ermutigen“, so der Vorsitzende der CDU Wangerland, Christian Burchardt. Im Rahmen der Veranstaltung werde die Arbeit des Gemeinderates umfassend vorgestellt.
Die Besucher sollen einen Einblick in die Aufgaben, Abläufe und Verantwortlichkeiten der ehrenamtlichen Ratsarbeit bekommen. Erfahrene Ratsmitglieder der CDU Wangerland sind vor Ort, um Fragen zu beantworten und aus der Praxis zu berichten.
Bei der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September 2026, entscheiden alle Wangerländer ab dem 16. Lebensjahr über die Zusammensetzung des Gemeinderats für die nächsten fünf Jahre. Zudem wird auch ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt.
Hooksiel/Oldenburg (20. 3. 2026) – Gegen die Parkgebühren am Strand von Hooksiel ist aus rechtlicher Sicht nichts einzuwenden. Das zumindest ist die Einschätzung der 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Oldenburg. Die Juristen haben sich in dieser Woche mit der Klage von Janto Just auseinandergesetzt. Nach Ansicht des Kreistagsabgeordneten aus Schortens handelt es sich bei den Parkentgelten eigentlich um einen verkappten Strandeintritt, durch den der freie Zugang zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer eingeschränkt wird. Die Kommerzialisierung des Strandzuganges in der Gemeinde Wangerland hatte das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) aber bereits 2017 für unzulässig erklärt.
Freier Strandzugang gewährleistet
Die Kammer folgte der Argumentation von Just nicht und wies die Klage ab. Die Erhebung von Parkentgelten auf den strandnahen Parkflächen durch die gemeindeeigene Wangerland Touristik GmbH (WTG) schränke das Recht auf freien Zugang zum Strand nicht ein. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Kläger kann beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die Zulassung der Berufung beantragen.
Der Hooksieler Strand ist auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus zu erreichen. Besucher müssten nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Oldenburg nicht zwingend Parkgebühren zahlen, wenn sie Erholung suchen. Archiv-Foto: hol
Wie Just gegenüber „Hooksiel-life“ ankündigte, werde er zunächst einmal die schriftliche Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichtes abwarten. Danach werde er voraussichtlich die Berufung beantragen. Er sei unverändert der Ansicht, dass die Gemeinde mit der Abschaffung des Strandeintritts bei gleichzeitigen Einführung von Parkentgelten lediglich ihr Finanzierungsmodell geändert habe.
Die Parkgebühren stehen nach Ansicht der 6. Kammer am Verwaltungsgericht „rechtlich und faktisch neben dem geschützten Betretungsrecht“. Dadurch werde freier Zugang zum Strand weder unmöglich gemacht noch unzumutbar erschwert. Die Parkplätze würden für die Erreichbarkeit der Strände nicht zwingend benötigt. So könnten Erholungsuchende die Strände auch mit Bussen, dem Fahrrad oder auf andere Weise aufsuchten. Das im Bundesnaturschutzgesetz geregelte Betretungsrecht der freien Landschaft umfasse nicht die kostenlose Inanspruchnahme einer dem frei zugänglichen Strand vorgelagerten Infrastruktur.
Parkentgelt kein verkappter Strandeintritt
Auch den Umstand, dass die Parkentgelte im zeitlichen Zusammenhang mit der Abschaffung des bis zur Strandsaison 2023 in den Strandbädern im Wangerland geltenden Strandeintritts eingeführt wurden, erachtet die Kammer als rechtmäßig. Die von Just angeprangerte erneute großflächige Kommerzialisierung des Strandzugangs sei hierin nicht zu erkennen. „Eine erneute Einführung von Strandgebühren durch einen Wechsel des Finanzierungsmodells in Form der Erhebung von Parkentgelten liegt nach Auffassung der Kammer nicht vor“, heißt es in einer Mitteilung des Gerichts. „Vielmehr werden die Parkentgelte als Gegenleistung für die Zurverfügungstellung von Parkraum erhoben.“
Anmerkung:Der Artikel wurde im Laufe des Tages ergänzt.
Hooksiel (19. 3. 2026) – Die gemeindeeigene Wangerland Touristik GmbH (WTG) wird definitiv das Hallenwellenbad in Hooksiel nicht mehr wieder eröffnen und betreiben. WTG-Geschäftsführer TorstenRiedel verwies auf der Jahreshauptversammlung des Seebadevereins Hooksiel auf entsprechende Beschlüsse des Gläubigerausschusses und des mit kommunalen Ratsmitgliedern besetzten Lenkungsausschusses des Unternehmens.
Die WTG ist faktisch pleite. Das Unternehmen befindet sich seit Mitte vergangenen Jahres in einer Insolvenz in Eigenverwaltung. Bei allen Entscheidungen stünden seither die Interessen der Gläubiger an erster Stelle. Es gehe darum, so Riedel (Foto), die Verbindlichkeiten des Unternehmen zu 100 Prozent zu befriedigen.
Um das zu erreichen, habe man sich von Geschäftsbereichen getrennt und stelle sämtliche Immobilien auf den Prüfstand. Der Campinglatz in Hooksiel ist bereits verkauft, die Investorensuche für den Platz in Schillig laufe mit der Bitte an Investoren, sich auch Gedanken über den Betrieb der „Friesland-Therme“ in Horumersiel zu machen. Auch das Hallenwellenbad in Hooksiel mit den umliegenden Grundstücken steht zum Verkauf.
Investor fürs Hallenbad-Gelände?
„Ich habe die Hoffnung, dass wir bald einen Investor haben“, sagte Riedel. Hilfreich bei den Bemühungen sei der Beschluss des Gemeinderates gewesen, mit einem Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes Verhandlungsbereitschaft über die Gestaltung des Baurechtes und damit über verschiedenste Nutzungen zu signalisieren – sei es ein Hotel, ein Freizeitpark oder vielleicht doch wieder ein Schwimmbad.
Wie Riedel ankündigte, werde die WTG in Kürze auch eine europaweite Ausschreibung für den Verkauf des Areals Am Hafen 3 in Horumersiel auf den Weg bringen. Auf dem Gelände befindet sich unter anderem die WTG-Zentrale samt Kursaal und benachbartem Thalasso-Zentrum. „Entgegen allen Unkenrufen betreiben wir das Thalasso Meeres Spa aber weiter.“ Zur Zukunft des Gästehauses in Hooksiel äußerte sich der WTG-Geschäftsführer nicht konkret. Aber wie alle anderen Immobilien der WTG stehe auch dieses Gebäude auf dem Prüfstand.
Übernachtungszahlen stabil
Mit Verweis auf die Übernachtungszahlen in der Gemeinde Wangerland, die 2025 ähnlich wie im Vorjahr bei 1,9 Millionen lagen, vertrat Riedel die Ansicht, dass die Urlauber bislang noch gar nichts davon mitbekommen hätten, dass die WTG insolvent ist. Das liege seiner Ansicht nach auch an der engagierten Arbeit der verbliebenen Mitarbeiter.
Ein Arbeitsgruppe prüft, wie die Parkgebühren im Wangerland neu gestaltet werden können. Das Ziel: Eine nur einmal zu zahlende Gebühr für alle Parkplätze, egal ob am Strand, am Hafen oder in einer der Ortschaften. Archiv-Foto: hol
Nicht alle Mitglieder des Seebadevereins teilten diese Einschätzung. Nach der bundesweit negativen Berichterstattung über die Kostenexplosion beim Bau des Thalasso Meeres Spa sei der Ruf des Wangerlandes ruiniert. Insbesondere würden Gäste bedauern, dass das seit Oktober 2025 geschlossene Hallenwellenbad Hooksiel nicht mehr genutzt werden könne.
Licht am Ende des Tunnels
Den größten Unmut bei den Urlaubern würden allerdings immer noch die Parkgebühren am Strand auslösen. Eine Einschatzung, die durch die hohe Zahl an Beschwerden bei der WTG bestätigt wird, so Riedel. Auch deshalb sei eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der WTG und der Gemeinde Wangerland gebildet worden, die über Nachbesserungen bei der Parkgebühren-Praxis nachdenken soll. Das erklärte Ziel: Eine Parkgebühr, für die man dann auf allen Parkplätzen im Gemeindegebiet seinen Wagen abstellen kann – egal ob am Strand oder in einer der Ortschaften.
Am Ende des Insolvenzverfahrens werde die WTG ein anderes Unternehmen sein als zuvor, sagte Riedel. Wann das sein wird, wisse auch er nicht. „Wir sehen inzwischen Licht am Ende des Tunnels. Aber wir wissen nicht, wie lang der Tunnel ist.“
Horumersiel (17. 3. 2026) – Premiere in Horumersiel. Am Samstag, 28. März, wird der große Kursaal im Gästehaus zum Kino. Ab 19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) gibt es dann auf der Leinwand „Der Schimmelreiter“ zu sehen, eine aktuelle Verfilmung (2024/25) des Literaturklassikers von Theodor Storm. Die Szenen für den Kinofilm – Kinostart war übrigens am 5. Februar – mit Max Hubacher, Olga von Luckwald und Anette Frier in den Hauptrollen wurden unter anderem im Wangerland gedreht.
Im Zentrum der Handlung steht Deichgraf Hauke Haien, der sich mit seinen neuen Ansätzen für den Küstenschutz nicht nur Freunde verschafft. Mit Blick auf den Klimawandel ist der Stoff der Novelle heute so aktuell wie 1888, dem Jahr ihrer Erstveröffentlichung. Grundlage für den Film ist ein Drehbuch, das Léonie-Claire Breinersdorfer erarbeitet hat.
Zum Filmteam gehörten neben den professionellen Schauspielern auch an die 20 Komparsen, darunter eine Reihe von Wangerländern. Zu den Unterstützern für die Dreharbeiten am Elisabethaußengroden und am Strand in Schillig gehörten unter anderem aber auch die Landjugend, die beim Transport von Sandsäcken half, die Jägerschaft und Feuerwehrleute, die für das richtige Wetter sorgten – für Sturm und Regen am bedrohten Deich.
Die Vorführung des Films in Horumersiel ist auch ein Dankeschön an die Unterstützer vor Ort während der Dreharbeiten. Der Eintritt kostet lediglich 6 Euro. Karten sind im Internet unter www.wangerland.de und im Kiosk „Sonneneck“ in Hohenkirchen erhältlich.
Wilhelmshaven/Friesland (19. 3. 2026) – Der Zentrale Kriminaldienst (ZKD) der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland hat ein neue Chefin: Der Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Oldenburg, Arne Schmidt, hat zusammen mit Inspektionsleiter Jörg Beensen Polizeirätin Jantje Zimmermann-Gäde in ihr neues Amt eingeführt. Die 35-Jährige tritt die Nachfolge des Ersten Kriminalhauptkommissars Rolf Cramer an, der in den Behördenstab der Direktion zurückkehrt.
Polizeirätin Jantje Zimmermann-Gäde ist die neue Leiterin des ZKD in der vom Leitenden Polizeidirektor Jörg Beensen geführten Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, die für die Stadt Wilhelmshaven und den gesamten Landkreis Friesland zuständig ist. Foto: Polizei
Die Polizeirätin übernimmt innerhalb der Inspektion die Verantwortung für rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im ZKD wird die gesamte Bandbreite der Kriminalität bearbeitet – von der Beleidigung bis zum Tötungsdelikt, vom einfachen Diebstahl über den Wohnungseinbruch bis hin zum Raub.
Zurück in der dienstlichen Heimat
Jantje Zimmermann-Gäde ist sei 2010 im Polizeidienst. Nach einem dreijährigen Studium an der Polizeiakademie Niedersachsen sammelte sie Erfahrungen im Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariats Nordenham, bevor sie über mehrere Jahre in der PI Wilhelmshaven/Friesland und im Kommissariat Varel verschiedene Funktionen übernahm. Unter anderem war sie ab Oktober 2019 Dienstschichtleiterin zunächst im Einsatz- und Streifendienst in der PI Wilhelmshaven/Friesland, danach in der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland. Hieran schlossen sich Verwendungen auf Stabsebene an.
Nach Abschluss eines zweijährigen Masterstudiums an der Deutschen Hochschule der Polizei kehrt sie jetzt nach Wilhelmshaven zurück. „Die Inspektion Wilhelmshaven/Friesland ist meine dienstliche Heimat. Daher freue ich mich sehr über die Rückkehr und das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Jantje Zimmermann-Gäde.