Friesland/Wangerland (10. 2. 2026) – Im Landkreis Friesland starten ab dem morgigen Mittwoch, 11. Februar, Nachleerungen für ausgefallene Abfallabfuhren. Dies betrifft die Ausfälle der Bio- und Papiertouren vom 26. Januar bis zum 6. Februar. Witterungsbedingte Einschränkungen hatten in den vergangenen Wochen zu Verzögerungen und Ausfällen geführt, die nun in Zusammenarbeit mit der Firma Augustin teilweise nachgeholt werden können, teilt der Landkreis Friesland mit.
Für die Nachleerungen habe man kurzfristig zusätzliche Fahrzeuge anmieten können. Die Firma Augustin habe ihren Fuhrpark für diesen begrenzten Zeitraum erweitert, um die Nachleerungen zu ermöglichen. Zunächst werden die Bioabfalltouren nachgeholt. Diese Nachfahrten finden von Mittwoch, 11. Februar, bis Montag, 16. Februar, statt. Die im Wangerland betroffene Straßenzüge werden am Donnerstag und Freitag angefahren.
Die bislang stehen gebliebenen Papiertonnen sollen ab dem 16. Februar abgeholt werden. Ein Tourenplan wird auf der Internetseite des Landkreises bereitgestellt, der die Nachholtermine für Bio- und Papierabfälle auflistet (https://nol.is/zhp). Straßen, die nicht gelistet sind, aber im oben genannten Zeitraum witterungsbedingt ausgelassen wurden, können per E-Mail an abfallwirtschaft@friesland.de gemeldet werden.
Die Pläne für Bioabfälle sind ab sofort abrufbar. Die Touren für Altpapier werden zum Ende der Woche online gestellt.
Sande/Wangerland (10. 2. 2026) – Die „Friesland Kliniken“ erweitern ihr Ausbildungsangebot. Bachelor-Studium und Ausbildung zur Pflegefachkraft werden kombiniert. Für Bewerberinnen und Bewerber eröffnen sich durch den „doppelten Abschluss“ neue Karrierechancen.
Diese Ergänzung zur klassischen Ausbildung zur Pflegekraft bieten die Kliniken in Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM in Essen) an ihren Standorten in Sande und Varel an. In dreieinhalb Jahren können Absolventen des neu angebotenen dualen Studiums zwei anerkannte Abschlüsse erhalten – den Berufsabschluss als Pflegefachkraft und den akademischen Grad „Bachelor of Science“. Das Studium läuft dabei digital ab und erfolgt begleitend zur Ausbildung.
„Die Kombination von Ausbildung und Studium ist natürlich eine große Herausforderung, eröffnet im Anschluss aber auch weitergehende Karrierechancen“, sagt Kristina Loeffler, Leiterin des Pflegeausbildungszentrums der Friesland Kliniken in Varel (PAZ). Zum Ausbildungsstart 2026 können sich Interessierte bei den Friesland Kliniken ab sofort bewerben.
Voraussetzung für das duale Studium ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife. „Unter bestimmten Voraussetzungen kommen dafür auch Bewerberinnen und Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung auch ohne Abitur in Frage“, so Loeffler.
Die „Friesland Kliniken“ reagieren mit dem neuen Angebot auf die stetig steigenden Anforderungen im Bereich der Pflege. „Die Anforderungen im Bereich der Pflege nehmen stetig zu. Das gilt für die Pflege am Patienten, aber auch für Managementaufgaben rund um die Pflege“, so Loeffler. Interessierte können sich beim PAZ Varel der „Friesland Kliniken unter der Telefonnummer 04451/9202020 oder per E-Mail an info@paz-varel.de melden.
Hooksiel/Friesland (4. 2. 2026) – Die Landkreise Friesland und Wittmund haben aufgrund der anhaltenden winterlichen Wetterlage auch für den morgigen Donnerstag, 5. Februar, den Schulunterricht an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen abgesagt. Glatteis und die Gefahr von Eisregen lassen keinen sicheren Schülertransport zu.
Für Notbetreuungen an den Schulen sei gesorgt, heißt es in der Mitteilung, die zuerst über die App „Katwarn“ verbreitet wurde. Ob Distanzunterricht angeboten wird, entscheide die jeweilige Schule nach eigenem Ermessen.
Wangerland (4. 2. 2026) – Der Shantychor Likedeeler ist so etwas wie das musikalische Aushängeschild des Wangerlandes. Im Rahmen eines Übungsabends in Schillig hat Bürgermeister Mario Szlezak dem Shantychor aus Horumersiel jetzt eine Spende in Höhe von 807,95 Euro überreicht. Die Summe war von den Gästen des Neujahrsempfangs der Gemeinde Wangerland gesammelt worden, bei dem der Chor mit einem musikalischen Beiträgen für gute Stimmung sorgte.
Bürgermeister Mario Szlezak (7. von links) überreichte den Sängern des Shantychores Likedeeler um Vorsitzenden Hardwig Gerdes (ganz rechts) die Saalspende vom Neujahrsempfang der Gemeinde. Foto: Gemeinde
Hintergrund der Sammlung ist ein Jubiläum: Der Shantychor Likedeeler feiert in diesem Jahr sein 55-jähriges Bestehen. Mit der Spende möchte die Gemeinde Wangerland die langjährige ehrenamtliche Arbeit und den Beitrag des Chores zum kulturellen Leben in der Region würdigen, so Szlezak.
Szlezak nutzte die Übergabe auch, seine eigene Stimme zu trainieren. Er nahm am Übungsabend teil und sang einige Lieder mit. „Der Shantychor Likedeeler steht für Gemeinschaft, Tradition und große Leidenschaft für die Musik. Solche Vereine prägen unser Wangerland und verdienen Anerkennung und Unterstützung“, so Szlezak.
Wangerland (4. 2. 2026) – Als Leuchtturm-Projekt für den Tourismus in Niedersachsen sieht Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) das „Wangerland Resort“ in Hohenkirchen. Die Investoren von der Nordsee Erlebnis Resort GmbH hätten nicht nur eine ehemalige Kaserne zu einer attraktiven Erlebnis- und Feriendestination umgebaut, sondern damit auch 26 Dauerarbeitsplätze, darunter acht Ausbildungsplätze, geschaffen.
Wirtschaftsminister Grand Hendrik Tonne (3. v. l.) überreicht den Förderscheck an Johannes Kamperm (6. v. l.) vom „Wangerland Resort“. Dabei (von links) die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen, Frank Marquardt (Volksbank), Stephan Lütke Twehues (Wangerland Resort), Wangerland Bürgermeister Mario Szlezak, Dirk Boll und Bernd Niemeyer (beide Wangerland Resorts), Wilfried Wolken (Landkreis Friesland) und Waldemar Kelm (Volksbank). Foto: hol
Das Land Niedersachsen unterstützt das Projekt mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Tonne überreichte am Dienstag vor Ort einen Scheck in Höhe von bis zu 8,025 Millionen Euro. Gefördert werden damit Investitionen von 28,5 Millionen Euro in den Ausbau des „Wangerland Resorts“, das im Frühjahr vergangenen Jahres seinen Betrieb aufgenommen hat.
Zwischennutzung als Glücksfall
Das „Wangerland Resort“ auf dem Areal der ehemaligen Wangerland-Kaserne ist bekanntlich aus dem „Dorf Wangerland“ hervorgegangen. Die Investoren hatten 2021 die schon deutlich herunter gekommene Freizeitanlage übernommen. Als Glücksfall für alle Beteiligten, so Wilfried Wolken. Wirtschaftsförderer des Landkreises Friesland, habe sich dann eine Zwischennutzung erwiesen: Das „Dorf Wangerland“ wurde zwei Jahre lang als Flüchtlingsunterkunft des Landes Niedersachsen genutzt.
Die neuen Eigentümer hätten dadurch Zeit gewonnen für Planung und Umbauten. Die Erlöse aus der „völlig problemlosen Zwischennutzung“ (Bürgermeister Mario Szlezak) wurden in den Standort investiert. Es entstanden unter anderem zusätzliche Zimmerkapazitäten, neue Restaurants und größere Veranstaltungsräume. Der Erlebnis- und Wellnessbereich wurde mit neuen Saunen, Ruhebereich und beheiztem Außenpool ausgestattet.
Nachhaltiges Energiekonzept
Im „Wangerland Resort“ würden jetzt zehn Prozent der Übernachtungen im Gemeindegebiet abgebildet, so Wolken. An dem Projekt könne man sehen, so Szlezak, was alles möglich sei, wenn alle – von den Investoren über die Gemeinde, den Landkreis bis zum Land – an einem Strang ziehen.
Was noch umgesetzt werden muss, so Minister Tonne, ist das innovatives Energiekonzept, bei der nachhaltige Energietechnik wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Stromspeicher eingesetzt werden soll. Die Fertigstellung der Maßnahmen sei bis Mai 2027 vorgesehen.
Wertschöpfung für die Region
Johannes Kampherm, einer der Gesellschafter des „Wangerland-Resorts“: „Die GRW-Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil des Finanzierungskonzeptes dieses Projektes. Die Investitionen sind notwendig für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie den zukunftsorientierten, erfolgreichen und nachhaltigen Weiterbetrieb des Standortes als Hotel.“
Waldemar Kelm, Vorstandsmitglied der Volksbank Jade-Weser als finanzierende Bank, würdigte den Mut und das Tempo der Investoren. Der Umbau der Destination bei gleichzeitigem Betrieb der Flüchtlingsunterkunft sei vergleichbar gewesen mit einer Operation am offenen Herzen. Die Macher hätten eine Vielzahl toller Ideen umgesetzt und mit dem Projekt Wertschöpfung in die Region gebracht.
Hooksiel/Friesland (3. 2. 2026) – Glatteisalarm für Friesland, Wilhelmshaven und Wittmund. Nach entsprechenden Warnmeldungen der Wetterdienste haben die Landkreise und die Stadt heute den Schulunterricht an den allgemein bildenden Schulen abgesagt. Ein sicherer Schulbusverkehr sei nicht zu gewährleisten. Damit verlängern sich die Zeugnisferien um einen Tag.
Ab Mitternacht Eisregen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am späten Nachmittag für die Nacht zum Mittwoch eine Unwetterwarnung herausgegeben. Ab 0 Uhr bis voraussichtlich 10 Uhr am Mittwoch bestehe Gefahr für Leib und Leben. Bei anhaltendem Dauerfrost wird Regen beziehungsweise Eisregen erwartet, der die Straßen und Fußwege in Eisbahnen verwandeln könnte.
Der Winter hat viele schöne Seiten. Doch Eisregen ist gefährlich. Deshalb fällt am Mittwoch der Schuluntericht aus. Foto: hol
Das Winterwetter mit Dauerfrost von bis zu minus 4 Grad soll bis Donnerstagabend anhalten. Zum Wochenende hin werden die Temperaturen nach Einschätzung der Meteorologen bis in den Plus-Bereich steigen. In der kommenden Woche, so die Prognose, dürfte das Thermometer um die 0-Grad-Marke pendeln. Niederschläge werden insbesondere für morgen, Freitag und für Sonntag erwartet.
Sand statt Streusalz
Die Sicherheitslage auf den Straßen und Fußwegen ist angespannt. Während Hauptstraßen weitgehend geräumt sind, hat sich der festgefahrene Schnee in den Nebenstraßen vielerorts in Eisplatten verwandelt. Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Wangerland ihre Räumtaktik geändert. Während man sich im Rathaus zunächst nur auf die Hauptstraßen sowie auf Zuwegungen zu Kindergärten und Schulen konzentrieren wollte – auch um den Salzeinsatz aus wirtschaftlichen und ökologischen Grünen gering zu halten –, sind seit Montag Streudienste mit Sand unterwegs. Damit sollen die Eisplatten abgestumpft werden.
Wangerland/Hooksiel (3. 2. 2026) – Sozialdemokraten aus dem Jeverland treffen sich zur Aschermittwochs-Wette am so genannten „Dreiländer-Eck“ im Wiedel. Dort, wo die drei Kommunen Schortens, Jever und Wangerland aneinandergrenzen, geht es um die Frage, wer von den SPD-Fraktionen in den kommunalen Räten richtig vorhergesagt hat, ob man in diesem Jahr trocknen Fußes in den Wiedel kommen kann oder nicht. Wettpate ist Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (Sande).
Die Veranstaltung im Wiedel beginnt am Mittwoch, 18. Februar, um 14 Uhr. Im Anschluss ist ein gemeinsames Grünkohlessen im Wangerland-Resorts in Hohenkirchen geplant (Beginn: 16 Uhr). Anmeldungen für Sozialdemokraten aus dem Wangerland nehmen Marianne Kaiser-Fuchs (Tel. 044631567, kaifu@t-online.de) und Johann-Wilhelm Peters (Tel. 04463/1335, peters-wangerland@t-online.de) entgegen.
Jever/Wangerland (2. 2. 2026) –Beim öffentlichen politischen Stammtisch des Ortsverbands Jeverland von Bündnis 90/Die Grünen geht es am Mittwoch, 11. Februar, um „Lebendige Innenstädte“. Referent ist der Architekt und Städteplaner Herbert Weydringer, der auch schon viele Projekte im Wangerland begleitet hat.
Alle wünschen sich lebenswerte Innenstädte. Aber dennoch nimmt der Anteil der Online-Einkäufe zu. Nicht nur junge Menschen, auch Ältere suchen mehr und mehr den scheinbar bequemeren Weg des Einkauf von der Coach aus.
Weydringer kennt als Planer die Region sehr gut. Er berät unter anderem Kommunen, wie sie ihr Planungsrecht einsetzen können, um die Attraktivität der Innenstädte zu erhöhen. In seinem Vortrag wird der Referent die Themen Einzelhandel, Laufverhalten und Steuerungsmöglichkeiten an konkreten Beispielen aus Wittmund, Jever und den Grundzentren wie Hohenkirchen darstellen.
Im Anschluss ist eine Gesprächsrunde geplant, zu der neben Bürgern auch Ratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter eingeladen sind. Der grüne Stammtisch beginnt um 19 Uhr im Parkhotel in Jever in der Mühlenstraße 51. Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Hohenkirchen (1. 2. 2026) – Am heutigen Sonntag, gegen 4.20 Uhr, gerieten im Bereich der Gorch-Fock-Straße 4 in Hohenkirchen zwei am Straßenrand stehende 1100-Liter-Müllcontainer in Brand. Auch wenn die Brandursache noch nicht abschließend geklärt ist, ist Brandstiftung nicht auszuschließen.
Wie die Polizei mitteilt, hätten Zeugen, die den Brand gemeldet haben, zwei Personen gesehen, die sich zu Fuß in Richtung Anton-Günther-Straße entfernt haben sollen. Eine der Personen habe eine weiße Kapuze getragen. Die Zeugen sollen zunächst weitere Container aus dem Gefahrenbereich gezogen haben.
Das Feuer wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen gelöscht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu diesem Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter Telefon 04461/7449-0 mit der Polizei in Jever in Verbindung zu setzen.
Wilhelmshaven/Friesland (31. 1. 2026) – Das „Klinikum Wilhelmshaven“ und die „Friesland Kliniken“ rücken medizinisch zusammen. Während die politischen Gremien von Stadt und Landkreis vor einer zentralen Weichenstellung für den Bau eines gemeinsamen Zentralklinikums stehen, haben die Geschäftsführungen beider Krankenhäuser verkündet, dass sie im Bereich der Behandlung von Brustkrebs ab sofort enger zusammenarbeiten.
Die „Friesland Kliniken“ und das „Klinikum Wilhelmshaven“ arbeiten bei der Brustkrebs-Behandlung zusammen. Operationen finden nur noch in Wilhelmshaven statt. Foto: Archiv-hol
Grünes Licht für die Kooperation beider Häuser haben die Aufsichtsräte der beiden kommunalen Kliniken bereits Ende vergangenen Jahres gegeben. „Damit sichern wir die regionale Versorgung bei Brustkrebsoperationen und damit der Behandlung der häufigsten Krebserkrankung von Frauen“, sagt die Geschäftsführerin der „Friesland Kliniken“, Petra Hohmann. Ihr Pendant im „Klinikum Wilhelmshaven“, Norman Schaaf: „Die Kooperation optimiert die Versorgung unserer Patientinnen und stärkt beide Standorte. Zudem ist es ein weiteres starkes Signal des Zusammenwachsens auf dem Weg zum geplanten Zentralklinikum.“
Kompetenzen gebündelt
Die Häuser bündeln ihre Kompetenzen im medizinischen Fachbereich der Senologie und damit der Behandlung von Brustkrebs (Mammakarzinome). Mit dieser Kooperation werde die zu beantragende Leistungsgruppe gesichert, heißt es. Gemeinsam würden beide Häuser die dafür geforderte Auflage von mindestens 100 Brustkrebsoperationen jährlich erfüllen. Damit werde die medizinische Versorgung in der Region in diesem Fachbereich erhalten.
Der Kern der Kooperation: Die chirurgischen Eingriffe werden in Wilhelmshaven konzentriert. Die Brustkrebspatienten der „Friesland Kliniken“ werden aber weiterhin durch Operateure der Geburtshilfe und Frauenheilkunde des St.-Johannes-Hospitals in Varel betreut, die des „Klinikums Wilhelmshaven“ durch deren Operateure. Sprechstunden, Behandlungen, Diagnostik und Therapie im Bereich der Senologie sollen wie gewohnt sowohl in Wilhelmshaven als auch in Varel stattfinden.
Leitende Ärzte zufrieden
Maßgeblich mit ausgehandelt hatten Vereinbarung die Leitenden Oberärzte Dr. Christoph Messner („Friesland Kliniken“) und Bert Hendrik Holmer („Klinikum Wilhelmshaven“). „Aus unserer Sicht ist das eine sehr gute Lösung, die sowohl die Gynäkologie im Klinikum Wilhelmshaven als auch in den Friesland Kliniken stärkt.“
Zum Hintergrund: Nach dem Krankenhausstrukturgesetz müssen sich Krankenhäuser für so genannte Leistungsgruppen bewerben. Davon gibt es 65. Die Leistungsgruppe 41 beinhaltet die Senologie. Durch die Bündelung der Kräfte und Kapazitäten des „Klinikums Wilhelmshaven“ und der „Friesland Kliniken“ am Standort St. Johannes-Hospital Varel werden die geforderten Mindestfallzahlen von 100 Brustkrebsoperationen erfüllt. Für diese Leistungsgruppe habe das Klinikum Wilhelmshaven einen entsprechenden Antrag gestellt. Diesen Antrag habe der Landesverband der Krankenkassen jetzt genehmigt.
Wichtige Weichenstellung
Für Mittwoch, 18. Februar, wird eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft beider Kliniken erwartet. Der Rat der Stadt Wilhelmshaven und der Kreistag des Landkreises Friesland wollen in einer gemeinsamen Sitzung die Modalitäten für die Suche nach einem Standort für ein neu zu bauendes Zentralklinikum verabschieden.
Der Allgemeine Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade (AWV) hat in dies Tagen darauf gepocht, den Beschluss nicht auf die lange Bank zu schieben. „Die Entscheidung ist überfällig und alternativlos-„