Waddewarden (11. 2. 2026) – Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 812 in der Nähe von Waddewarden wurde eine 86-jährige Frau am Dienstag schwer verletzt. Nach Mitteilung der Polizei war die Frau mit ihrem Auto gegen 16.20 Uhr aus Waddewarden kommend auf der Landesstraße 812 in Richtung Jever unterwegs.
Nach bisherigen Erkenntnissen habe die Frau an der Einmündung Ulfenburg/Jeversche Straße einen verkehrsbedingt haltenden Pkw einer 72-jährigen Autofahrerin übersehen und sei ungebremst auf das Fahrzeug aufgefahren. „Durch den Zusammenstoß wurde die 86-jährige Unfallverursacherin schwer verletzt“, so die Polizei.
Die 72-Jährige sowie ihr ebenfalls 72-jähriger Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Die schwerverletzte Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Hooksiel und Waddewarden im Einsatz.
Wangerland/Hooksiel (11. 2. 2026) – Die Gemeinde Wangerland ist mit der Erhebung der Tourismusbeiträge in Verzug. Aktuell werden die fälligen Beiträge für die vergangenen Jahre eingefordert. Für die „zeitliche Verschiebung“ der Veranlagungen gebe es aber nachvollziehbare Faktoren, beteuert Gemeindekämmerer Arthur Wichmann. er betont insbesondere, dass den Nachforderungen keine „Versäumnisse“ in der Verwaltung oder „ungeklärte Sachverhalte“ zugrunde liegen.
Wer vom Tourismus im Wangerland direkt oder indirekt profitiert, der muss sich mit einer Gebühr an den Marketingkosten im Bereich Fremdenverkehr beteiligen. Die Gemeinde Wangerland treibt jetzt die Abgaben für die Vorjahre ein. Archiv-Foto: hol
Geld fürs Marketing
Den Tourismusbeitrag, der unter anderem für das Tourismus-Marketing eingesetzt wird, muss jeder im Wangerland zahlen, der direkt oder indirekt vom Fremdenverkehr profitiert. Also Hoteliers und Gastronomen, aber auch zum Beispiel Vermieter oder Handwerksbetriebe. Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem jeweiligen wirtschaftlichen Vorteil der unterschiedlichen Branchen.
Während der Corona-Pandemie seien in den Jahren 2020 und 2022 zunächst nur Vorauszahlungen erhoben worden, so die Gemeinde. Für das Jahr 2021 habe man auf Beschluss des Gemeinderates vollständig auf Vorauszahlungen verzichtet, um die Beitragszahler in einer wirtschaftlich schwierigen Phase zu entlasten.
Corona und Personalausfälle
Die dadurch entstandenen Abrechnungen mussten in den Folgejahren zusätzlich bearbeitet werden. Parallel dazu hätten langfristige krankheitsbedingte Personalausfälle sowie die Bindung von Personal durch große gesetzliche Projekte, insbesondere die Umsetzung der Grundsteuerreform, zu weiteren Verzögerungen geführt, erläutert Wichmann. „Da mussten wir Prioritäten setzen.“
Aktuell würden jetzt die Tourismusbeiträge für die Jahre 2022 bis 2024 festgesetzt. „Bei der Festsetzung für 2022 handelt es sich lediglich um die Endabrechnung bereits geleisteter Vorauszahlungen“, so der Kämmerer. Hier seien überwiegend geringe Nachzahlungen oder teilweise auch Erstattungen zu erwarten. „Die Festsetzungen für 2023 und 2024 führen zu regulären Beitragsforderungen. Für den überwiegenden Teil der Betriebe bewegen sich diese im zwei- oder niedrigen dreistelligen Bereich pro Beitragsjahr.“
Insgesamt, so Wichmann, entstehe der Gemeinde Wangerland durch die Verzögerung bei den Veranlagungen kein finanzieller Schaden. „Von einer Verjährung der Forderungen sind wir weit entfernt.“
Fälligkeit erst zum September
Um die wirtschaftliche Situation der Beitragszahler zu berücksichtigen, habe man das Fälligkeitsdatum bewusst auf den 1. September 2026 gelegt. Damit bleibe den Betroffenen ausreichend Zeit, die Einnahmen in der laufenden Saison zu erwirtschaften. Das Angebot der Gemeinde: „Sollte die gleichzeitige Festsetzung mehrerer Jahre im Einzelfall zu einer erheblichen finanziellen Belastung führen, besteht auf Antrag die Möglichkeit einer Ratenzahlung.“
Ziel sei es, den Bearbeitungsstand schrittweise wieder an den regulären Veranlagungsrhythmus heranzuführen, beteuert die Gemeinde. Zur Aufklärung beitragen soll ein Informationsblatt, das die Verwaltung den Bescheiden an die Beitragspflichtigen beilegt.
Wangerland (11. 2. 2026) – Seit Ende Januar wurden im Landkreis Friesland vermehrt verendete Wildvögel gemeldet. Untersuchungen des Veterinäramtes Jade-Weser haben bei mehreren Tieren das aviäre Influenzavirus (Vogelgrippe) festgestellt. Wie die Gemeinde Wangerland mitteilt, werden auch in ihrem Gebiet aktuell täglich tote Vögel an Gewässern und im Küstenbereich gefunden.
Die Gemeinde Wangerland bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste eindringlich, verendete Vögel nicht zu berühren und jeden Fund umgehend zu melden – mit möglichst genauer Ortsangabe. Menschen sollten Abstand zu verendeten oder offensichtlich kranken Vögeln halten und die Tiere nicht berühren. Hundehalter werden gebeten, ihre Verbeiner von den betroffenen Vögeln fernzuhalten.
„Die Entsorgung der Kadaver erfolgt durch die Bauhöfe der Gemeinde beziehungsweise der Wangerland-Touristik“, heißt es in der Mitteilungen. Hinweise auf auffällige Tiere werden bei der Gemeinde Wangerland (Telefon 04463 989-0), beim Veterinäramt Jade-Weser unter Email Veterinaeramt@jade-weser.de oder, bei Funden im Wattenmeer, bei der Nationalparkverwaltung (Telefon 04421/9110) entgegen genommen.
Nach derzeitiger Einschätzung der Behörden bestehe für die Bevölkerung bei Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen nur ein sehr geringes Risiko. Vorsicht und umsichtiges Verhalten würden jedoch helfen, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Friesland/Wangerland (10. 2. 2026) – Im Landkreis Friesland starten ab dem morgigen Mittwoch, 11. Februar, Nachleerungen für ausgefallene Abfallabfuhren. Dies betrifft die Ausfälle der Bio- und Papiertouren vom 26. Januar bis zum 6. Februar. Witterungsbedingte Einschränkungen hatten in den vergangenen Wochen zu Verzögerungen und Ausfällen geführt, die nun in Zusammenarbeit mit der Firma Augustin teilweise nachgeholt werden können, teilt der Landkreis Friesland mit.
Für die Nachleerungen habe man kurzfristig zusätzliche Fahrzeuge anmieten können. Die Firma Augustin habe ihren Fuhrpark für diesen begrenzten Zeitraum erweitert, um die Nachleerungen zu ermöglichen. Zunächst werden die Bioabfalltouren nachgeholt. Diese Nachfahrten finden von Mittwoch, 11. Februar, bis Montag, 16. Februar, statt. Die im Wangerland betroffene Straßenzüge werden am Donnerstag und Freitag angefahren.
Die bislang stehen gebliebenen Papiertonnen sollen ab dem 16. Februar abgeholt werden. Ein Tourenplan wird auf der Internetseite des Landkreises bereitgestellt, der die Nachholtermine für Bio- und Papierabfälle auflistet (https://nol.is/zhp). Straßen, die nicht gelistet sind, aber im oben genannten Zeitraum witterungsbedingt ausgelassen wurden, können per E-Mail an abfallwirtschaft@friesland.de gemeldet werden.
Die Pläne für Bioabfälle sind ab sofort abrufbar. Die Touren für Altpapier werden zum Ende der Woche online gestellt.
Sande/Wangerland (10. 2. 2026) – Die „Friesland Kliniken“ erweitern ihr Ausbildungsangebot. Bachelor-Studium und Ausbildung zur Pflegefachkraft werden kombiniert. Für Bewerberinnen und Bewerber eröffnen sich durch den „doppelten Abschluss“ neue Karrierechancen.
Diese Ergänzung zur klassischen Ausbildung zur Pflegekraft bieten die Kliniken in Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM in Essen) an ihren Standorten in Sande und Varel an. In dreieinhalb Jahren können Absolventen des neu angebotenen dualen Studiums zwei anerkannte Abschlüsse erhalten – den Berufsabschluss als Pflegefachkraft und den akademischen Grad „Bachelor of Science“. Das Studium läuft dabei digital ab und erfolgt begleitend zur Ausbildung.
„Die Kombination von Ausbildung und Studium ist natürlich eine große Herausforderung, eröffnet im Anschluss aber auch weitergehende Karrierechancen“, sagt Kristina Loeffler, Leiterin des Pflegeausbildungszentrums der Friesland Kliniken in Varel (PAZ). Zum Ausbildungsstart 2026 können sich Interessierte bei den Friesland Kliniken ab sofort bewerben.
Voraussetzung für das duale Studium ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife. „Unter bestimmten Voraussetzungen kommen dafür auch Bewerberinnen und Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung auch ohne Abitur in Frage“, so Loeffler.
Die „Friesland Kliniken“ reagieren mit dem neuen Angebot auf die stetig steigenden Anforderungen im Bereich der Pflege. „Die Anforderungen im Bereich der Pflege nehmen stetig zu. Das gilt für die Pflege am Patienten, aber auch für Managementaufgaben rund um die Pflege“, so Loeffler. Interessierte können sich beim PAZ Varel der „Friesland Kliniken unter der Telefonnummer 04451/9202020 oder per E-Mail an info@paz-varel.de melden.
Hooksiel/Friesland (4. 2. 2026) – Die Landkreise Friesland und Wittmund haben aufgrund der anhaltenden winterlichen Wetterlage auch für den morgigen Donnerstag, 5. Februar, den Schulunterricht an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen abgesagt. Glatteis und die Gefahr von Eisregen lassen keinen sicheren Schülertransport zu.
Für Notbetreuungen an den Schulen sei gesorgt, heißt es in der Mitteilung, die zuerst über die App „Katwarn“ verbreitet wurde. Ob Distanzunterricht angeboten wird, entscheide die jeweilige Schule nach eigenem Ermessen.
Wangerland (4. 2. 2026) – Der Shantychor Likedeeler ist so etwas wie das musikalische Aushängeschild des Wangerlandes. Im Rahmen eines Übungsabends in Schillig hat Bürgermeister Mario Szlezak dem Shantychor aus Horumersiel jetzt eine Spende in Höhe von 807,95 Euro überreicht. Die Summe war von den Gästen des Neujahrsempfangs der Gemeinde Wangerland gesammelt worden, bei dem der Chor mit einem musikalischen Beiträgen für gute Stimmung sorgte.
Bürgermeister Mario Szlezak (7. von links) überreichte den Sängern des Shantychores Likedeeler um Vorsitzenden Hardwig Gerdes (ganz rechts) die Saalspende vom Neujahrsempfang der Gemeinde. Foto: Gemeinde
Hintergrund der Sammlung ist ein Jubiläum: Der Shantychor Likedeeler feiert in diesem Jahr sein 55-jähriges Bestehen. Mit der Spende möchte die Gemeinde Wangerland die langjährige ehrenamtliche Arbeit und den Beitrag des Chores zum kulturellen Leben in der Region würdigen, so Szlezak.
Szlezak nutzte die Übergabe auch, seine eigene Stimme zu trainieren. Er nahm am Übungsabend teil und sang einige Lieder mit. „Der Shantychor Likedeeler steht für Gemeinschaft, Tradition und große Leidenschaft für die Musik. Solche Vereine prägen unser Wangerland und verdienen Anerkennung und Unterstützung“, so Szlezak.
Wangerland (4. 2. 2026) – Als Leuchtturm-Projekt für den Tourismus in Niedersachsen sieht Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) das „Wangerland Resort“ in Hohenkirchen. Die Investoren von der Nordsee Erlebnis Resort GmbH hätten nicht nur eine ehemalige Kaserne zu einer attraktiven Erlebnis- und Feriendestination umgebaut, sondern damit auch 26 Dauerarbeitsplätze, darunter acht Ausbildungsplätze, geschaffen.
Wirtschaftsminister Grand Hendrik Tonne (3. v. l.) überreicht den Förderscheck an Johannes Kamperm (6. v. l.) vom „Wangerland Resort“. Dabei (von links) die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen, Frank Marquardt (Volksbank), Stephan Lütke Twehues (Wangerland Resort), Wangerland Bürgermeister Mario Szlezak, Dirk Boll und Bernd Niemeyer (beide Wangerland Resorts), Wilfried Wolken (Landkreis Friesland) und Waldemar Kelm (Volksbank). Foto: hol
Das Land Niedersachsen unterstützt das Projekt mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Tonne überreichte am Dienstag vor Ort einen Scheck in Höhe von bis zu 8,025 Millionen Euro. Gefördert werden damit Investitionen von 28,5 Millionen Euro in den Ausbau des „Wangerland Resorts“, das im Frühjahr vergangenen Jahres seinen Betrieb aufgenommen hat.
Zwischennutzung als Glücksfall
Das „Wangerland Resort“ auf dem Areal der ehemaligen Wangerland-Kaserne ist bekanntlich aus dem „Dorf Wangerland“ hervorgegangen. Die Investoren hatten 2021 die schon deutlich herunter gekommene Freizeitanlage übernommen. Als Glücksfall für alle Beteiligten, so Wilfried Wolken. Wirtschaftsförderer des Landkreises Friesland, habe sich dann eine Zwischennutzung erwiesen: Das „Dorf Wangerland“ wurde zwei Jahre lang als Flüchtlingsunterkunft des Landes Niedersachsen genutzt.
Die neuen Eigentümer hätten dadurch Zeit gewonnen für Planung und Umbauten. Die Erlöse aus der „völlig problemlosen Zwischennutzung“ (Bürgermeister Mario Szlezak) wurden in den Standort investiert. Es entstanden unter anderem zusätzliche Zimmerkapazitäten, neue Restaurants und größere Veranstaltungsräume. Der Erlebnis- und Wellnessbereich wurde mit neuen Saunen, Ruhebereich und beheiztem Außenpool ausgestattet.
Nachhaltiges Energiekonzept
Im „Wangerland Resort“ würden jetzt zehn Prozent der Übernachtungen im Gemeindegebiet abgebildet, so Wolken. An dem Projekt könne man sehen, so Szlezak, was alles möglich sei, wenn alle – von den Investoren über die Gemeinde, den Landkreis bis zum Land – an einem Strang ziehen.
Was noch umgesetzt werden muss, so Minister Tonne, ist das innovatives Energiekonzept, bei der nachhaltige Energietechnik wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Stromspeicher eingesetzt werden soll. Die Fertigstellung der Maßnahmen sei bis Mai 2027 vorgesehen.
Wertschöpfung für die Region
Johannes Kampherm, einer der Gesellschafter des „Wangerland-Resorts“: „Die GRW-Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil des Finanzierungskonzeptes dieses Projektes. Die Investitionen sind notwendig für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie den zukunftsorientierten, erfolgreichen und nachhaltigen Weiterbetrieb des Standortes als Hotel.“
Waldemar Kelm, Vorstandsmitglied der Volksbank Jade-Weser als finanzierende Bank, würdigte den Mut und das Tempo der Investoren. Der Umbau der Destination bei gleichzeitigem Betrieb der Flüchtlingsunterkunft sei vergleichbar gewesen mit einer Operation am offenen Herzen. Die Macher hätten eine Vielzahl toller Ideen umgesetzt und mit dem Projekt Wertschöpfung in die Region gebracht.
Hooksiel/Friesland (3. 2. 2026) – Glatteisalarm für Friesland, Wilhelmshaven und Wittmund. Nach entsprechenden Warnmeldungen der Wetterdienste haben die Landkreise und die Stadt heute den Schulunterricht an den allgemein bildenden Schulen abgesagt. Ein sicherer Schulbusverkehr sei nicht zu gewährleisten. Damit verlängern sich die Zeugnisferien um einen Tag.
Ab Mitternacht Eisregen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am späten Nachmittag für die Nacht zum Mittwoch eine Unwetterwarnung herausgegeben. Ab 0 Uhr bis voraussichtlich 10 Uhr am Mittwoch bestehe Gefahr für Leib und Leben. Bei anhaltendem Dauerfrost wird Regen beziehungsweise Eisregen erwartet, der die Straßen und Fußwege in Eisbahnen verwandeln könnte.
Der Winter hat viele schöne Seiten. Doch Eisregen ist gefährlich. Deshalb fällt am Mittwoch der Schuluntericht aus. Foto: hol
Das Winterwetter mit Dauerfrost von bis zu minus 4 Grad soll bis Donnerstagabend anhalten. Zum Wochenende hin werden die Temperaturen nach Einschätzung der Meteorologen bis in den Plus-Bereich steigen. In der kommenden Woche, so die Prognose, dürfte das Thermometer um die 0-Grad-Marke pendeln. Niederschläge werden insbesondere für morgen, Freitag und für Sonntag erwartet.
Sand statt Streusalz
Die Sicherheitslage auf den Straßen und Fußwegen ist angespannt. Während Hauptstraßen weitgehend geräumt sind, hat sich der festgefahrene Schnee in den Nebenstraßen vielerorts in Eisplatten verwandelt. Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Wangerland ihre Räumtaktik geändert. Während man sich im Rathaus zunächst nur auf die Hauptstraßen sowie auf Zuwegungen zu Kindergärten und Schulen konzentrieren wollte – auch um den Salzeinsatz aus wirtschaftlichen und ökologischen Grünen gering zu halten –, sind seit Montag Streudienste mit Sand unterwegs. Damit sollen die Eisplatten abgestumpft werden.
Wangerland/Hooksiel (3. 2. 2026) – Sozialdemokraten aus dem Jeverland treffen sich zur Aschermittwochs-Wette am so genannten „Dreiländer-Eck“ im Wiedel. Dort, wo die drei Kommunen Schortens, Jever und Wangerland aneinandergrenzen, geht es um die Frage, wer von den SPD-Fraktionen in den kommunalen Räten richtig vorhergesagt hat, ob man in diesem Jahr trocknen Fußes in den Wiedel kommen kann oder nicht. Wettpate ist Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (Sande).
Die Veranstaltung im Wiedel beginnt am Mittwoch, 18. Februar, um 14 Uhr. Im Anschluss ist ein gemeinsames Grünkohlessen im Wangerland-Resorts in Hohenkirchen geplant (Beginn: 16 Uhr). Anmeldungen für Sozialdemokraten aus dem Wangerland nehmen Marianne Kaiser-Fuchs (Tel. 044631567, kaifu@t-online.de) und Johann-Wilhelm Peters (Tel. 04463/1335, peters-wangerland@t-online.de) entgegen.