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Beiträge veröffentlicht in “Wilhelmshaven”

Container-Umschlag am Jade-Weser-Port wächst um 36 Prozent

Wilhelmshaven (14. 8. 2026) – Die Seehäfen in Niedersachsen haben im ersten Halbjahr 2026 ein Umschlagsplus zu verzeichnen. Nach Angaben der Marketingorganisation Seaports of Niedersachsen GmbH stieg der Gesamtumschlag im Seeverkehr um sieben Prozent auf 31,1 Millionen Tonnen.

Massengüter rückläufig

Treiber der positiven Entwicklung sei der gesteigerte Umschlag von Stückgütern und Containern gewesen. Der Massengüterumschlag habe sich hingegen marktbedingt leicht rückläufig entwickelt. In Niedersachsen gibt es insgesamt neun Seehäfen. 

In Wilhelmshaven wurden von Januar bis Juni 2026 mit rund 20,6 Millionen Tonnen rund 14 Prozent mehr Güter umgeschlagen als im ersten Halbjahr 2025 (18 Mio. Tonnen). Der Umschlag von Containern belief sich auf mehr als 898.000 TEU, was einem Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Auch der Automobilumschlag konnte mit knapp 68.000 Neufahrzeugen weiter ausgebaut werden. Während der Umschlag von Rohöl und Mineralölprodukten rückläufig ist, stiegen die Importe von Kohle und Baustoffen weiter an.  

Märkte weiter unter Druck

„Insgesamt können wir zur Jahresmitte ein positives Fazit zur Entwicklung des Ladungsaufkommens in den niedersächsischen Seehäfen ziehen“, so Seaports-Geschäftsführerin Inke Onnen-Lübben. „Nicht zuletzt zeugt dieses von hoher Kundenzufriedenheit, die unsere Hafenwirtschaft durch ein gutes Angebot und flexible Services erreichen konnte. Dies sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Märkte weiterhin unter Druck sind.“ Während die Umschlagsvolumen von Containern, Komponenten im Bereich der Erneuerbaren Energien und auch bestimmten Massengütern deutlich gewachsen sei, hätten sich bei anderen Gütergruppen Zollbeschränkungen, Veränderungen von Warenströmen aufgrund hoher Energiekosten sowie eine überbordende Regulatorik und globale Krisen ausgewirkt.

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Lies betont gute Zukunftschancen für Wilhelmshaven

Wilhelmshaven (9. 8. 2026) – Die Deutsche Seemannsmission Wilhelmshaven ist eine für Stadt und maritime Wirtschaft gleichermaßen wichtige wie anerkannte Institution in der Region. Das wurde am Wochenende beim Tag der offenen Tür anlässlich des 66-jährigen Bestehens des ehrenamtlichen Besuchsdienst der Mission deutlich. Zu den Gratulanten gehörte auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), selbst Mitglied der Mission, der sich bei den Helfern für deren ehrenamtliches Engagement bedankte.

Der Vorsitzende des Seemannsmission Wilhelmshaven, Wilfrid Adam (3. von links) begrüßte neben Detthold Aden auch Niedersachsens Ministerpräsidenten Olaf Lies (Mitte) zum Tag der offenen Tür im Seemannsheim. Foto: hol

Wilfrid Adam begrüßte als Vorsitzender der Seemannsmission Hunderte Interessierte und Freunde im Seemannsheim an der Hegelstraße 11. Auch wenn die Verweildauer von Seeleuten in Häfen im Vergleich zu früher deutlich kürzer geworden ist, ist das Heim eine wichtige Zentrale für die Arbeit des Besuchsdienstes und für Seemannspastor Dr. Klaus Lemke-Paetznick.

Besuch bei der Seemannsmission

Lies unterstrich in einer von Adam moderierten Gespräch mit dem langjährigen Präsidenten des Zentralverbandes  der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), Detthold Aden, die zentrale und weiter zunehmende Bedeutung des Hafens Wilhelmshaven für Niedersachsen und ganz Deutschland. Auch mit Blick auf die Belange des größten Bundeswehr- und Marinestandortes Deutschlands gelte es, die sich daraus ergebenen Zukunftschancen für die Stadt zu entwickeln.

Der Containerhafen Jade-Weser-Port (JWP), bei seiner Einweihung 2012 noch als Geisterhafen verspottet, komme auch dank der Reederei Hapag Lloyd richtig in Fahrt. Immer mehr Güter werden über Wilhelmshaven umgeschlagen. Hinzu komme, so Lies, die Bedeutung des Hafens als Energiedrehscheibe – neben Öl und Kohle werde es in Zukunft vornehmlich um verflüssigte Gase und um Strom von Offshore-Windparks gehen.

Der Jade-Weser-Port hat sich längst zu einem wichtigen Umschlagplatz für die deutsche Wirtschaft entwickelt. Archiv-Foto: hol

Hier übernehme die Stadt eine nationale Aufgabe. „Der Strom muss aber auch in Zukunft weiter per Erdkabel durch die Küstenregion geleitet werden, wenn wir die Akzeptanz nicht verlieren wollen“, sagte Lies mit Verweis auf andere Überlegungen in Berlin. Als Stärke des Hafens sieht Lies auch die großen Flächenpotenziale auf dem Voslapper Groden. Die einst für Industriezwecke aufgespülte Fläche ist aktuell noch EZ-Vogelschutzgebiet. „Wir werden dafür an anderer Stellen ein größeres Naturschutzgebiet entwickeln, wo tatsächlich Naturschutz stattfinden kann“, versicherte der Ministerpräsident.

Pläne für Mehrzweckhafen

Der Wilhelmshavener Aden, der unter anderem als Vorstandschef der Bremer BLG Logistics Group, maßgeblichen Anteil am Bau des JWP hatte, warb für den zügigen Bau des geplante Multipurpose-Terminal (MPT). Auf dem 900 Meter langen Terminal in Verlängerung des JWP könnten ab voraussichtlich 2038 neben Containern auch Schwerlastgüter, Autos oder im Bedarfsfall militärische Ausrüstung umgeschlagen werden.

Derzeit stünden in Wilhelmshaven rund 35.000 Import-Autos, die im inneren Hafen umgeschlagen und auf der Straße zur ehemaligen Geniusbank in Sichtweite des JWP gebracht werden, so Aden. Ein Fortschritt: Die Abstellflächen würden in Kürze einen Gleisanschluss bekommen, so das der Weitertransport per Bahn erfolgen kann.

Im Rahmen des Tages der offenen Tür bot die Seemannsmission in Haus und Garten ein abwechslungsreiches Programm, das musikalisch vom Shantychor „Schlicktown Singers“ und der Jazzband „Seaside Swing Combo“ umrahmt wurde.

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Wellen zu hoch: Reederei sagt Helgoland-Fahrt ab

Hooksiel (6. 8. 2026) – Die für den morgigen Freitag, 7. August, geplante Helgoland-Fahrt ab Hooksiel fällt aus. Die Reederei Alder-Eils begründet die Entscheidung mit der Wetterprognose und der vorhergesagten Wellenhöhen.

Betroffene Fahrgäste werden gebeten, sich für  Umbuchungen oder Erstattungen mit ihrer jeweiligen Vorverkaufsstelle in Verbindung zu setzen. Wer sein Ticket online gekauft hat, hat bis 14.30 Uhr die Möglichkeit, sich wegen einer gewünschten Umbuchung mit der Reederei in Verbindung zu setzen (per Mail unter info@adler-eils.de) und seinen neuen Wunschtermin für eine Helgoland-Reise zu übermitteln. „Danach werden alle online gekauften Tickets automatisch auf das bei der Buchung genutzte Zahlungsmittel erstattet“, so die Reederei. 

Die für Freitag geplanten Fahrt ab Wilhelmshaven (Abfahrt 12.30 Uhr / Rückfahrt 18.30 Uhr) findet nach aktuellem Stand wie geplant statt.

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Zeugen für einen Unfall auf einem Fahrradweg gesucht

Hooksiel/Sengwarden (5. 8. 2026) – Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen für einen Fahrrad-Unfall, der sich am vergangenen Samstag, 1. August , gegen 14.20 Uhr auf dem Radweg der Hooksieler Landstraße zwischen Sengwarden und Hooksiel ereignet hat. Dabei sollen zwei Fahrradfahrer zusammengestoßen sein.

Bei der Kollision sei eine Person verletzt worden, berichtet die Polizei. Zudem entstand Sachschaden. Der Unfallverursacher habe sich anschließend von der Unfallstelle entfernt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Polizei in Wilhelmshaven bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Radfahrer machen können, sich unter der Telefonnummer 04421/942-0 zu melden.

Seemannsmission lädt zum Tag der offenen Tür

Wilhelmshaven (4. 8. 2026) – Aus Anlass des 66-jährigen Bestehens des ehrenamtlichen Besuchsdienst der Deutschen Seemannsmission Wilhelmshaven (DMS) besucht am Samstag, 8. August, ab 11 Uhr Ministerpräsident Olaf Lies das Wilhelmshavener Haus der Seemannsmission an der Hegelstraße 11 in Wilhelmshaven. Der Politiker möchte im Rahmen des Tages der offenen Tür (11 bis 16 Uhr) den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Mission, zu denen auch die Hooksieler Angela Homuth, Dörte Salverius und Günter Kallweit gehören, seinen Dank und Anerkennung  für ihre Arbeit auf den Schiffen auszusprechen.

Schiffsbesucher der Seemannsmission
Seit Jahren engagieren sich die Hooksieler Dörte Salverius, Günter Kallweit und Angela Homuth im Team der Schiffsbesucher der Deutschen Seemannsmission Wilhelmshaven. Archiv-Foto: hol

Am Tag der offenen Tür stehen Schiffsbesucher für Informationen und Führungen durch das Seemannsheim zur Verfügung. Ein Lichtblick werden auch viele Schiffsmodelle, die im ganzen Haus ausgestellt sind, sein. Eine Tombola, deren Einnahmen ausschließlich für die martim-soziale Arbeit ist, sowie Kaffee und Kuchen  sowie  Bratwürste werden zum Spendenpreis gereicht.

Gesprächsrunde mit Olaf Lies

Wer möchte, kann von Kapitän Dietmar Szech lernen, Seemannsknoten zu knüpfen. In einer Gesprächsrunde unter Leitung des DSM-Vorsitzenden Wilfrid Adam werden Ministerpräsident Lies und der langjährige Präsident des Zentralverbandes  der Deutschen Seehafenbetriebe, Detthold Aden, sich mit der Frage der Zukunftschancen des einzigen deutschen Tiefwasserhafens Wilhelmshaven beschäftigen.

Musikalisch umrahmen der Shantychor „Schlicktown Singers“, in dem auch Hooksieler aktiv sind , die Jazzband „Seaside Swing Combo“ und Reinhold Seyberth  auf dem Akkordeon die Veranstaltung. Für 15 Uhr ist ein Seefahrer-Gottesdienst mit Seemannspastor Dr. Klaus Lemke-Paetznick und den Schlicktown Singers im Garten des Seemannsheimes geplant.

Besuchsdienst steht vor Rekord

Ehrenamtliche Schiffsbesucher der DMS haben in diesem Jahr bereits 530 Schiffsbesatzungen in den Wilhelmshavener Häfen besucht und ihnen Präsente, Informationen oder auch andere Hilfeleistungen zukommen lassen. Adam geht davon aus, dass in diesem Jahr erstmals die 1000er-Marke geknackt werden könnte. 

Polizei verhaftet Verdächtige – Bankeinbrüche aufgeklärt?

Wilhelmshaven (31. 7. 2026) – Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland vermeldet einen bedeutenden Erfolg. Nach drei Hausdurchsuchungen am Dienstag dieser Woche sind Staatsanwaltschaft und Polizei zuversichtlich, vor der Aufklärung zweier Bankeinbrüche in der Jadestadt zu stehen. 

Schließfächer ausgeräumt

Der Vollstreckung der Durchsuchungsbeschlüsse seien monatelange Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion vorausgegangen, teilt die Polizei mit. Der Verdacht richtet sich gegen zwei Beschuldigte. Sie sollen am 28. Januar an dem Einbruch in die Filiale Fedderwadergroden der Sparkasse Wilhelmshaven beteiligt gewesen sein.

Bei der Tat wurden 18 Schließfächer gewaltsam geöffnet und Bargeld sowie Gold im Gesamtwert von rund 230.000 Euro entwendet. Darüber hinaus stehen die Beschuldigten im Verdacht, so die Ermittler, auch für den versuchten Einbruch in den Tresorraum der Oldenburgischen Landesbank in Wilhelmshaven am 13. Juni verantwortlich zu sein.

Monatelange Ermittlungen

Im Laufe der Ermittlungen seien zahlreiche Spuren ausgewertet, kriminaltechnische Untersuchungen durchgeführt und verschiedenste Ermittlungsansätze zusammengeführt worden. „Diese umfangreiche Beweisführung führte schließlich zur Identifizierung der Beschuldigten und zur Beantragung der richterlichen Durchsuchungsbeschlüsse“, heißt es in der Mitteilung. 

Im Rahmen der Durchsuchungen habe man beide Beschuldigte angetroffen. Die Polizei stellte zahlreiche Beweismittel sicher, die nun kriminaltechnisch ausgewertet werden sollen. „Nach derzeitigem Stand ergeben sich Hinweise darauf, dass die Beschuldigten für mehrere weitere Straftaten im Zuständigkeitsbereich in Betracht kommen.“ Auch der Frage, ob es weitere Mittäter gab, werde nachgegangen, versichert die Polizei.

Haftbefehl vollstreckt

Gegen einen der Beschuldigten wurde ein bereits bestehender Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bremen vollstreckt. Der zweite Beschuldigte sei vorläufig festgenommen worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ das zuständige Amtsgericht gegen ihn Untersuchungshaft. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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Spitzen-Surfer gewinnen Regatta auf dem Hooksmeer

Hooksiel (28. 7. 2026) – Bei der 31- Hooksmeer-Regatta passte am vergangenen Sonnabend alles zusammen: Bei gutem Wind und viel Sonnenschein gingen mehr als 30 Wind-Surferinnen und -Surfer an den Start. Am Ende belegten die Aktiven des Windsurfing-Clubs Jade (WCJ) aus Wilhelmshaven wenig überraschend die ersten Plätze.

Ordentlich Wind und strahlende Sonne – bei der Regatta auf dem Hooksmeer herrschten beste Surf-Bedingungen. Foto: Klaus Heimann

Die Sportlerinnen und und Sportler dieses Clubs nehmen regelmäßig an nationalen und auch internationalen Wettbewerben teil. Erst vor wenigen Wochen durchbrach Lasse Brudek (WCJ) bei der Speed-Challange im niederländischen Lauwersoog die 70 km/h-Grenze. Locker ließ Brudek die Konkurrenz auch auf dem Hooksmeer hinter sich.

Vorsitzender Heinrich Schüler vom gastgebenden Hooksieler Surf-Club (HSC) und HSC-Sportwart Boris Tessmer freuten sich über die Teilnahme der Wilhelmshavener und die damit verbundene Werbung für das Windsurfen auf dem Heimatrevier des HSC. Lasse Brudek dankte im Namen der Jadestädter für die gelungene Regatta. Im Sinne guter Nachbarschaft lud er die Hooksieler zu den regelmäßigen Mittwochs-Regatten auf dem Banter See ein.

Conny Fricke und Lasse Brudek vorn

Zu den Ergebnissen der HSC-Regatta: Bei den Frauen gewann Conny Fricke, vor Britta Janßen und Dr. Nathalie Kürten (alle WCJ). Die Plätze vier und und fünf gingen an die Teilnehmerinnen des HSC, Sonja Heimann und Marje Hölscher. Den Herren-Wettstreit entschied Lasse Brudek vor Mario Lehmann (beide WCJ) für sich. Dritter wurde Boris Tessmer (HSC). Die Plätze vier und fünf gingen an Andreas Rullmann (HSC) und Bernd Abken (WCJ). 

An der Hooksmeer-Regatte nahem auch eine Reihe von Surfern aus Wilhelmshaven teil. Foto: Klaus Heimann

Vereinsintern — und diese Disziplin hat Tradition beim HSC — wurde der Wettbewerb im Tandem-Windsurfen ausgetragen: Den Sieg sicherte sich das Duo Christoph Heimann/Fabian Krüger. Zweite wurden Alena Mühlmeister/Lasse Hölscher vor Kim und Andreas Rullmann sowie den Viertplatzierten Michael Mühlmeister und Claas Oetjen./kdh

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Anlegemanöver missglückt: Loch in der Bordwand

Wilhelmshaven (23. 7. 2026) – Aufgrund eines verunglückten Anlegemanövers wurde am Container-Terminal Wilhelmshaven (CTW) ein unter dänischer Flagge fahrendes Seeschiff leicht beschädigt. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilt, weist das Heck des Schiffes ein etwa 20 Zentimeter großes Loch in der Bordwand auf, das sich rund einen Meter oberhalb der Wasserlinie befindet.

Die Aufnahme zeigt die Beschädigung an der Bordwand des dänischen Seeschiffes. Foto:Wassesrschutzpolizei

Der Hintergrund: Das Frachtschiff hatte infolge eines medizinischen Notfalls den CTW anlaufen müssen. Während des Anlegemanövers, das unter Begleitung von Lotsen stattfand, sei das Seeschiff im Bugbereich von der Pier abgeklappt und infolgedessen achtern im Heckbereich mit einem feststehenden Dalben zusammen.

Ob der Aufprall die tatsächliche Grund für das Loch in de Bordwand ist, müssten die wasserschutzpolizeiliche Ermittlung ergeben. Festgestellt worden sei aber bereits, dass durch den Aufprall keine Gefahrstoffe ausgetreten sind und dabei auch keine Personen verletzt wurden. Die Beschädigung führte allerdings zu einem Auslaufverbot, das die Beamten der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven nach Rücksprache mit der BG Verkehr – Dienststelle Schiffssicherheit – aussprachen.

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Finanzierung des Strandumbaus hängt am Kohlestrukturfonds

Hooksiel (15. 7. 2026) – Im Herbst dürfte Klarheit darüber bestehen, ob die Gemeinde Wangerland den geplanten Umbau des Badestrandes in Hooksiel auf den Weg bringen kann. Wie der Hochseile Ratsherr Dieter Schäfermeister (Pro Wangerland) am Montagabend vor der Männerrunde der ev.-luth. Kirchengemeinde Wangerland um Herbert Ulfers sagte, werde im September das Vergabegremium für die Mittel aus dem Kohlestrukturfonds tagen. Falls das Strandprojekt berücksichtig werden sollte, dürfe die Finanzierung des rund 16 Millionen Euro teuern Vorhabens gesichert sein.

Zusätzlichen Buhnen und eine kleinw Seebrücke sollen dabei helfen, den Sand am Hooksieler Badestrand dauerhaft zu sichern. Foto: hol

Der Hooksieler Badestrand verliert in Höhe des Strandhauses 1 seit Jahren an Tiefe. Durch den Abtrag durch Strömung und Sturmfluten habe sich allein seit 2012 die Tiefe des Strandes um rund 200 Meter verringert. Um den Strand dauerhaft zu sichern, soll nach den Worten von Schäfermeier ein massives, 680 Meter hohes Deckwerk gebaut werden.

Promenade auf dem Bollwerk

Das im Erdreich verankerte Bauwerk aus vergossenen Wasserbausteinen soll sich vom Standhaus 1 in einem Bogen um Strandhaus 2 herum erstrecken. Auf dem Bauwerk soll eine Promenade zum Flanieren einladen. Treppendurchlässe würden den Weg zum Wasser und zum Watt auch weiterhin barrierefrei ermöglichen.

Das Bollwerk gegen die Fluten könnte nach Überzeugung von Fachleuten den dahinter liegenden Sand schützen. Zwischen Deichverteidigungsweg und Deckwerk sollen 250.00 Kubikmeter Sand aus der Jade auf eine Höhe von 3,70 Meter aufgespült werden. Die geschützte Fläche könne dann für Gastronomie und Erholung sowie für Freizeit und Sport genutzt werden. Unter anderem soll eine Veranstaltungsbühne installiert werden.

Touristische Infrastruktur sichern

Aktuell laufen die Vorbereitungen für das Planfeststellungsverfahren, das vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit Unterstützung der Gemeinde Wangerland vorangetrieben wird. Dem liege die Überzeugung zugrunde, so Schäfermeier, dass der Strandumbau realisierbar ist und dass die neu geschaffene Infrastruktur den Tourismus in Hooksiel und der gesamten Region nützen würde.

„Allein an den Stränden in Hooksiel zählt die Wangerland Touristik rund 25.000 Auto im Jahr mit WHV-Kennzeichen“, sagte Schäfermeier. Damit sei der Nachweis erbracht, dass der Hooksieler Strand auch als Naherholungsgebiet von Wilhelmshavener Bürgern genutzt wird.

Der vom Bund mit 152 Millionen Euro gespeiste Kohlestrukturfonds soll Infrastruktur-Projekte ermöglichen, die die wirtschaftlichen Nachteile der Region ausgleichen, die durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung entstehen. Die Gemeinde Wangerland selbst fehlt das Geld, das Vorhaben zu realisieren. Aktuell stünden lediglich 3,5 Millionen Euro aus der Tourismus-Förderung des Landes bereit, so Schäfermeier. „Ohne Mittel aus dem Strukturfonds hat sich das Thema für uns erledigt.“

Wilhelmshaven Versorgungshafen für Offshore-Windparks

Wilhelmshaven (15. 7. 2026) – Seit Anfang Juli werden vom Seehafen Wilhelmshaven aus regelmäßig Offshore-Windparks versorgt. Im Auftrag deds Energiekonzerns Vattenfall übernimmt die Jade Dienst GmbH ab sofort im 14-tägigen Rhythmus die Verladung und Einlagerung von Ersatzteilen und Versorgungsgütern sowie weiterem Material, das für den Betrieb der Windparks benötigt wird. Darauf weist die Marketinggesellschaft „Seaports of Niedersachsen“ in.

Auch spezielle Kräne für den Einsatz auf Offshore-Windenergieanlagen wurden in Wilhelmshaven auf MV Acta Auriga verladen. Foto: Seaports 

Versorgt werden die Offshore-Windparks DanTysk (rund 70 Kilometer westlich von Sylt) und Sandbank (rund 90 Kilometer westlich von Sylt). Neben der Materiallogistik erfolgen in Wilhelmshaven künftig auch die Besatzungswechsel der Techniker sowie der Schiffscrew. 

Offshore-Windparks sind längst ein wichtiger Bestandteil für die Energiewende. Durch die Windkraft, die auf See stärker und gleichmäßiger ist als an Land, liefern sie große Mengen an erneuerbarem Strom. Mit Wilhelmshaven als Versorgungsstandort wächst die Relevanz des Seehafens als Hub für nachhaltige Energien weiter. 

Den Auftakt bildete am 1. Juli der Erstanlauf des „MV Acta Auriga“. Das 2018 gebaute, 93,4 Meter lange Spezialschiff wurde an den Anlagen der Jade Dienst GmbH im Inneren Hafen Wilhelmshaven in wenigen Stunden gelöscht und wieder beladen und damit für seinen Einsatz in den Offshore Windparks ausgerüstet.