Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Buntes Spielefest verbindet Kinder und ältere Generationen

Hooksiel (22. 7. 2026) – Hier die Senioren aus dem Wohnstift bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. Dort Kinder, die beim Eierlaufen das Gleichgewicht suchen oder kleine Bälle in einen Korb werfen. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte: Das „Spielefest“ der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ hat an diesem Dienstag erneut gezeigt, dass der „Garten der Generationen“ im Herzen von Hooksiel seinen Namen zurecht trägt.

Anke Müller (links), Sprecherin von „De Hooksiel“, war hoch zufrieden. Das Spielefest in Hooksiel hat nicht nur Kinder glücklich gemacht, sondern auch Vertreter älterer Generationen Freude bereitet. Foto: hol

Der mit Schautafeln von Prominenten und zahlreichen Fitnessgeräten bestückte Garten verwandelte sich zum Spielefest in eine abwechslungsreiche Abenteuerlandschaft. An zwölf, von ehrenamtlichen aus verschiedenen Vereinen betreuten Stationen dürfen Kinder ihr Geschick beweisen oder ihr Glück herausfordern.

Die Feuerwehrjugend lud zum Zielspritzen ein, die DLRG zum Puzzeln, das Nationalparkhaus Minsen zum Forschen mit Mikroskop und Lupe. Besonders lange Schlangen gab es bei den Zielboßel-Ständen des SC Wangerland und des MTV Hooksiel. Auf einer so genannte Klöterbahn mussten die Kinder eine Boßelkugel so rollen, dass sie am Ende der Bahn in ein Loch fällt. Der MTV nutzte die Petang-Bahn für die Zielwürfe mit Boßelkugeln.

Treffer oder auch kein Treffer – das war am Ende egal. Es ging um den Spaß am Spiel. Zur Belohnung erhielten alle teilnehmenden Kinder Stempel auf ihre Laufzettel und durften sich auf einer Hüpfburg austoben. Und noch wichtiger: Für die Stempel auf dem Zettel gab es zur Belohnung ein Eis.

Nicht nur aufgrund des perfekten Wetters für die Veranstaltung war Anke Müller, Sprecherin von „De Hooksieler“, hoch zufrieden. An 287 Mädchen und Jungen wurden Laufzettel ausgegeben. Viele weitere probierten sich ohne Zettel an den Ständen aus, beobachtet von Eltern, Großeltern und den Senioren des benachbarten Wohnstifts.

Der Parcours fürs Eierlaufen erforderte von den teilnehmenden Kindern höchste Konzentration. Foto: hol

Anke Müller, die unter anderem auch Bürgermeister Mario Szlezak im Garten der Generationen begrüßen durfte, danke den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern die durch ihre Präsenz an den Spiel- und Versorgungsständen das Fest erst ermöglichen. Ihr besonderer Dank ging an die Bäckerei Ulfers-Eden, die die Brötchen für den Bratwurststand gesponsert hat. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Wangerland bekundet Solidarität mit heimischen Fischern

Wangerland (21. 7. 2026) – Die Gemeinde Wangerland bekundet „uneingeschränkte Solidarität mit den heimischen Fischereibetrieben aus Hooksiel und Horumersiel“. Der Verwaltungsausschuss hat sich gestern der Resolution des Landkreises Friesland für den Erhalt der heimischen Küstenfischerei angeschlossen. Die geplanten weiteren fischereifreien Schutzgebiete dürfen nicht dazu führen, dass traditionsreiche Familienbetriebe ihre wirtschaftliche Existenz verlieren.

Der Verkauf von fangfrischen Krabben in den Häfen im Wangerland gehört seit Jahrzehnten zur regionalen Kultur. Archiv-Foto: Klaus Schreiber

„Die Küstenfischerei ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist Teil unserer Geschichte, unserer Identität und prägt seit Generationen unsere Häfen, unsere Küstenorte und das Gesicht des Wangerlandes. Unsere Fischer leisten seit Generationen einen unverzichtbaren Beitrag für das Wangerland. Sie sichern Arbeitsplätze, schaffen regionale Wertschöpfung und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Tourismus“, stellt Bürgermeister Mario Szlezak fest. „Wer den Fischern ihre traditionellen Fanggründe nimmt, nimmt vielen Familien ihre wirtschaftliche Grundlage und gefährdet ein Stück norddeutscher Kultur.“

Keine Gegner des Naturschutzes

Die Gemeinde Wangerland bekenne sich ausdrücklich zum Schutz des Wattenmeeres und zur Verantwortung für den Natur und Meeresschutz. Gleichzeitig macht der Ausschuss aber deutlich, dass Naturschutz und nachhaltige Küstenfischerei keine Gegensätze sein dürften. „Unsere Fischer sind keine Gegner des Naturschutzes. Im Gegenteil. Sie leben seit Generationen mit und von der Natur und haben ein eigenes Interesse an einem gesunden Wattenmeer.“ 

„Für das Wangerland ist die Sache eindeutig: Wir stehen an der Seite unserer heimischen Fischer. Sie dürfen nicht die Leidtragenden einer Politik werden, die die Realität an unserer Küste aus dem Blick verliert“, so Szlezak.

Land bekräftigt Vorschlag

Grundlage der heiligen Gesprächsrunde im Fischereidialog war eine Karte mit den ausgewählten Gebietsvorschlägen für künftige fischereifreie Zonen in der Nordsee, die das niedersächsische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium heute mit Vertretern der teilnehmenden Verbände und Organisationen erörtert hat. Hintergrund sind Vorgaben der EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die umzusetzen sind.

Wie die Ministerien nach dem Gespräch ankündigten, werde man erneut „geringfügige Anpassungen“ vornehmen, um die Belange sowohl der Fischerei als auch des Meeresnaturschutzes noch besser zu berücksichtigen. Beispielsweise sollen Vorschläge im Bereich der Vogelinsel Mellum geprüft werden, die von Krabbenfischern und Umweltverbänden gemeinsam vorgeschlagen worden seien.

Umwelthilfe droht mit Klage

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte im Vorfeld des heutigen Fischereidialogs zwischen Landesbehörden, Fischernsowie Umweltverbände  gefordert, die Krabbenfischerei mit Grundschleppnetzen im Wattenmeer grundsätzlich zu untersagen. Die Vorschläge, diese Form der Fischerei nur in zehn Prozent des Nationalparks auszuschließen, würden nicht weit genug gegen.

Zu den vorgeschlagenen Gebieten gehören auch Fischgründe unmittelbar vor der Küste des Wangerlandes. Da die Wangerländer Fischer mit ihren kleinen Booten keine anderen Fanggebiete erreichen können, gefährdet der Vorschlag ihre Existenz. Für den Fall, dass die negativen Folgen der Krabbenfischerei nicht ausgeschlossen würden, kündigt die DUH an, den Klageweg beschreiten zu wollen.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

„Hooksiel sicher“: Wenn Schilder mehr verwirren als helfen

Hooksiel (21. 7. 2026) – Es kommt vor, dass Verkehrsteilnehmer nicht alle Vorschriften genau kennen. Aber es gibt auch unglücklich gestaltete Beschilderungen, irreführende Regelungen oder überflüssige Hinweise, die zu Verunsicherungen führen. Mit der Veröffentlichung der Artikelserien „Hooksiel sicher“ haben wir Sie, liebe Leserinnen und Leser von „Hooksiel-Life“, gebeten, uns solche Fälle zu nennen – wenn es sich denn in Hooksiel geben sollte.

Dass sich die „Vorfahrt geändert“ hat, ist für Autofahrer gut zu wissen. Noch besser wäre es, sie wüssten, dass an der Einmündung der Straße Spielhamm in die Lange Straße jetzt rechts vor links gilt. Foto: hol

Die meisten Hinweise, die uns erreichten, betreffen die Hauptzufahrt in den Ort über den Pakenser Altendeich und die Lange Straße. Seit über einem Jahr gilt hier Tempo 30. Im Herbst 2025 wurde die Straße offiziell als „Tempo-30-Zone“ ausgewiesen und entsprechend ausgeschildert.

Radfahrer gehören auf die Straße

Ein Problem: Nur die wenigsten Verkehrsteilnehmer halten sich an die Höchstgeschwindigkeit. Und das liegt nicht nur daran, dass der ein oder andere Urlauber die 30-Schilder übersehen hat. „Häufig sind es die Einheimischen, die hier gern 50 oder auch 60 km/h fahren“, schildert ein Anwohner. Sein Vorschlag: Gelegentliche Geschindigkeitskontrollen.

Gedrosselt würde das Tempo aber auch, wenn die Radfahrer – mit Ausnahme von Kindern – konsequent auf der Straße fahren würden. Das dürfen sie, machen es aber häufig nicht, weil der parallel verlaufende, sehr schmale und zum Teil holprige Gehweg mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ ausgeschildert ist. Da nur die wenigsten Radler wissen, dass dieses Schild bedeutet, dass sie die gesamte Stracke nur Schrittgeschwindigkeiten fahren dürfen, wählen sie die vermeintlich sicherere Alternative zur Straße – zum Leidwesen von Kindern, Fußgängern, und Rollator-Nutzern. Die Empfehlung von „Hooksiel-life“: Die Zusatzschilder „Radfahrer frei“ abschrauben! 

Verwirrende Botschaft

Schwerere Unfälle in der Lange Straße sind bislang nicht bekannt geworden. Auch nicht an der Einmündung Sielhamm. Hier gilt, wie generell in Tempo-30-Zonen, die Regel rechts vor links. Um die Verkehrsteilnehmer dafür zu sensibilisieren, steht vor der Einmündung ein Schild mit einem dicken Ausrufezeichen und dem Zusatz: „Vorfahrt geändert“.

Die Botschaft scheint sich nicht jedem zu erschließen. Geändert? Was war denn da vorher? Habe ich jetzt Vorfahrt oder nicht? – Bis dieser Überlegungsprozess beendet ist, haben viele Autofahrer die Einmündung Sielhamm längst passiert. Nur gut, dass viele Sielhammer selbst nicht an ihrer Vorfahrt glauben und im Zweifel lieber abwarten …. Die Empfehlung: Das vorhandene Schild durch eine Warnung ersetzen: „Achtung! Rechts vor links!“

Schilder überflüssig

Zu den überflüssigen Hinweisen im Bereich der Lange Straße gehören mit Sicherheit die Schilder, die am Übergang von der Tempo-30-Zone und der Tempo-20-Zone (Friesenstraße/Lange Straße) die jeweilige Zone aufheben. Das Hinweisschild für die nächste Zone steht fünf Meter weiter und würde ohnehin für Klarheit sorgen. Richtig schaden tut die doppelt gemoppelte Beschilderung nicht. Aber vielleicht, so vermutet Leserinnen, könne die Gemeinde die überflüssigen Schilder an anderen Stellen noch gebrauchen. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Guter Sport und beste Stimmung beim „Rosenkrieg-Turnier“

Hooksiel (20. 7. 2026) – Unter einem „Rosenkrieg“ versteht man in der Regel einen emotional hoch aufgeladenen Streit zwischen Eheleuten. Zu dem kann es auch auf Tennisplätzen kommen. Zumindest dann, wenn die Partner zusammen ein Doppel spielen und die Frage, wer bei diesem oder jenem Ballwechsel einen Fehler gemacht hat, zu einem echten Belastungstest für die Beziehung wird.

Gewannen das Hooksieler „Rosenkrieg“-Mixed-Turnier: Petra und Thorsten Csikos vom SC Wangerland. Foto: hol

Ganz so schlimm ist es am Wochenende beim traditionellen „Rosenkrieg-Turnier“ auf der Hooksieler Tennisanlage nicht gekommen. Vielleicht lag das aber auch daran, dass das Turnier in Ermangelung von Ehe-Doppeln als Mixed-Turnier ausgeschrieben war.

Unter den vier angetretenen Doppel-Paaren setzte sich dann nach einer Spielrunde nach dem Modus jeder gegen jeden das einzige Paar mit Trauschein durch.

Die erfahrenen Punktspieler Petra und Thorsten Csikos gewannen alle drei Spiele. Auf den Plätzen folgten Mira Karp/Keno Schönbohm, Alina und Tom Fiebig sowie Kim Schang/Jonas Hegen. Die gute Botschaft: Beim „Rosenkrieg“ wurde niemand verletzt und alle Spielerinnen und Spieler waren nach Tunierschluss noch bestens gelaunt.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Hunderte Drachen beherrschten den Himmel über Schillig

Wangerland/Schillig (20. 7. 2026) – Einigen Urlaubsgästen ist es derzeit etwas zu windig an den Stränden im Wangerland. Für andere sind die leichten Brisen optimal. Etwa für Segler, Surfer und für Drachenfreunde. Auch wenn beim großen Drachenfest am vergangenen Wochenende einige Großexponate mit kleinen Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten, tummelten sich am Himmel Hunderte von Flugobjekten.

Die Drachenpiloten ließen in Schillig wunderbaren Tieren und Figuren aller Art in den Himmel aufsteigen. Foto: hol

Zur Freude der Zuschauer, von denen von Freitag bis Sonntag Tausende den Weg nach Schillig gefunden hatten. „Guck mal, Papa! Da fliegt ein Alligator.“ Der kleine Junge zeigt begeistert mit dem Finger nach oben. Und tatsächlich im Wind flatterten zahlreiche, von Drachenkünstlern entworfene Tiere und Objekte – vom Seestern bis zum Wal, vom Hai über einen Tintenfisch bis zum Tausendfüßler, von Pluto über Donald Duck bis zur fliegenden Unterhose. Und eben auch ein übergroßer Alligator.

Märchenwelt pur, die nicht nur die Kinder faszinierte. Dazu jede Menge Informationen über Herkunft und Bauart der Flugdrachen und ihrer Piloten, präsentiert von Moderator Karl-Ulrich Körtel.

Gut angenommen wurde auch das Rahmenprogramm bei der von der Wangerland Touristik GmbH organisierten „19. Internationalen Drachenfestes“. An etlichen Ständen wurden Getränke oder essbare Leckereien angeboten. Kunsthandwerker präsentieren ihre Waren. Dazu Musik unter anderem vom Shantychor Likedeeler. 

Erneut acht spannende Rennen auf Hooksieler Trabrennbahn

Hooksiel (20. 7. 2026) – Die Saison des Hooksieler Rennverein geht in die zweite Runde. Beim Renntag am Mittwoch, 22. Juli, stehen ab 18 Uhr bei acht Rennen des Tages gleich zwei „Große Preise“ auf dem Programm. Mit dem „Großen Preis“ der Nordfrost GmbH wird eines der höchstdotierten Rennen der Saison mit einemGesamtpreis von 3.000 Euro ausgefahren. Hinzu kommt der „Große Preis“ der Volksbank Jade-Weser, der mit 2.100 Euro dotiert ist.

Auch für den zweiten Renntag am Mittwoch erwarten die Veranstalter viele knappe Zieleinläufe. Foto: hol

Veranstalter, Fahrer und Zuschauer freuten sich am vergangenen Mittwoch gleichermaßen über einen gelungeneRennabend. Wer bei einer Wetter erfolgreich war, durfte sich oft auch über sehr gute Quoten freuen, obwohl die meisten Sieger aus dem Kreis der Mitfavoriten kamen. So wurden  etwa für den Auftaktsieg von „Paljas Vryenesse“ (Frank Boenke) in einem kleinen Sechserfeld sensationelle 69 Euro für 10 Euro Wetteinsatz bezahlt. Und auch die weiteren Quoten von 54:10 oder 49:10 konnten sich sehen lassen. 

Gezeigt hat sich am ersten Renntag auch, dass es bei der „Zweiten Chance“ nicht bei einem 20-Euro-Gutschein für eine Niete bleiben muss. So setzte einer der Gewinner seinen kleinen Gewinn im sechsten Rennen ein und sagte den Einlauf Shanty vor Napoleon richtig voraus. Sein Lohn: 392 Euro.

Die Sieg-Fahrer der Vorwoche sind übrigens auch diese Woche wieder am Start. Der Renntag startet mit einem Trabreiten im ersten Rennen. Hier starten die Reiter mit ihren Pferden (ohne Sulky) je nach Leistungsstärke von drei unterschiedlichen Startpositionen. Mit dabei auch Vorwochen-Sieger „Ginkgo Rocq“, der erneut von seiner Erfolgsreiterin Sytske de Vries aufgeboten wird. Einziger Wermutstropfen dabei ist die 50-Meter-Zulage, die der Franzose auszugleichen hat. 

Schon im zweiten Rennen ist wieder Trainer Jochen Holzschuh aus Dülmen mit „Shanty“ am Start, einem der Sieger der Vorwoche. Holzschuh, der unter anderem seine Frau Julia als fahrerische Verstärkung mit nach Hooksiel bringt, wird wieder mehrfach an den Start gehen. Bis hin zu den abschließenden Hauptrennen um die „Großen Preise“ versprechen die Veranstalter wieder Spannung pur „und hoffentlich erneut tollen Quoten“. Der dritte und letzte Renntag der Saison folgt dann am Mittwoch, 29. Juli.

Wangerland Touristik Thalassa
– Werbeanzeige –

Shantys der Likedeeler unterstützen auch die Seenotretter

Wangerland (19. 7. 2026) – Der Shantychor Likedeeler ist fester Bestandteil des maritimen Kulturguts des Wangerlands. Ihre Verbundenheit zur christlichen Seefahrt unterstreichen die Sänger nicht nur durch ihre Lieder. Traditionell wirbt der Chor bei seinen Konzerten für die Arbeit der Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Bei der Spendenübrgabe: Sabine Greiff und Hartwig Gerdes. Foto: privat

So animiert lassen sich die Konzertbesuchcer meist nicht lumpen und stecken den einen oder anderen Euro in die Sammelbüchsen. Hardwig Gerdes aus Waddewarden, Sprecher der in Horumersiel beheimateten Likedeeler, übergab jetzt ein prall gefülltes Spendenschiffchen an Sabrine Greiff, die sich vor Ort für die DGzRS engagiert. Die Hooksielerin: „Ein ganz großes Lob und ein dickes Dankeschön für die Unterstützung.“

Die Spende war kürzlich bei zwei Konzerten des Chores bei Auftritten in Horumersiel zusammengekommen. Aktuell treten die Likedeeler unter anderen im Rahmen der Konzertreihe „Live hinterm Deich“ in Horumersiel und Hooksiel auf. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

„De Hooksieler“ laden Kinder zum großen Spielefest ein

Hooksiel (18. 7. 2026) – Der Garten der Generationen an der Nee Straat in Hooksiel verwandelt sich am Dienstag, 21. Juli, wieder in eine Abenteuerlandschaft. Beim traditionelle Spielfest der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ können sich Kinder in den verschiedensten Disziplinen ausprobieren: Boßeln, werfen, malen, knoten, toben und, und, und.

sppielefest in Hooksiel
Während die Kinder sich an etlichen Spielstationen ausprobieren oder auf der Hüpfburg austoben dürfen, können sich ihre Begleiter beim „Spielefest“ an verschiedenen Ständen stärken. Archiv_Foto: hol

Ab 14.30 Uhr sind die verschiedenen, abwechslungsreichen Spielstationen mit ehrenamtlichen Helfern besetzt. Zusätzlich können die Kinder auf einer Hüpfburg toben und sich schminken lassen. Und das alles kostenlos.

Alle Kinder erhalten einen Laufzettel. Für einen abgestempelten Zettel werden sie bei der Abgabe mit einer kleinen Überraschung belohnt. Für die Kinder und ihrer Begleiter werden Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Popcorn und selbst gemachtes Eis angeboten.

Anke Müller, Sprecherin von „De Hooksieler“ dankt den zahlreichen Unterstützern aus dem Ort, ohne die das Spielefest so nicht möglich wäre. Vor Ort mit dabei sein werden unter anderem Mitwirkende vom MTV Hooksiel, SC Wangerland, der Jugendfeuerwehr Hooksiel und der DLRG Ortsgruppe Wangerland. 

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Motorboot am Außenhafen aus Notlage befreit

Hooksiel (17. 7. 2026) – Großes Treffen von Rettungs- und Einsatzkräften am Hooksieler Außenhafen. Am heutigen Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr war ein Motorboot im Bereich der Hafenzufahrt in eine Notlage geraten. Durch den Wellengang drang Wasser ein. Das Boot setzte auf Grund auf, war manövierunfähig und drohte zu sinken.

Mit gemeinsamen Kräften kamen Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst zwei Personen zur Hilfe, die vor dem Hooksieler Außenhafen mit ihrem Boot gekentert waren. Foto: Feuerwehr

„Die zweiköpfige Bootsbesatzung reagierte zügig und wählte den Notruf“, lobte die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel, die zusammen mit ihrer Partnerwehr aus Waddewarden ausrückte. Vor Ort traf man auf Kräfte des Rettungsdienstes Friesland und der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Auf dem Wasser kam auch noch die Wasserschutzpolizei und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zur Hilfe. 

Die Lage für die Bootsfahrer war dabei durchaus kritisch. Ihr Boot war gekentert und durch den starken Seegang erheblich beschädigt worden. Die DLRG-Kräfte rückten mit ihren Motorrettungsbooten „Otto Gehrke“ und „Wangerland 1“ zur Einsatzstelle aus und prüften den Gesundheitszustand der Havaristen. Beide waren wohlauf und unverletzt.

Das gekenterte Boot war jedoch zerstört. Zahlreiche Gegenstände und Ausrüstungsteile trieben über eine größere Fläche verteilt im Wasser, darunter Sitzbänke, Benzinkanister, persönliche Gegenstände sowie weiteres Bootsmaterial. Unter erschwerten Bedingungen bargen die DLRG-Kräfte die Gegenstände und sicherten das beschädigte Boot. Anschließend wurden die beiden Havaristen und das Boot in die Marina Hooksiel geschleppt und dort an die Polizei übergeben.

Köche laden ins Watt: Schollenbraten als Gourmeterlebnis

Schillig/Hooksiel (17. 7. 2026) – Ebbe und Flut kann man vorhersagen. Mit dem Wetter ist das schon ein wenig schwieriger. Aber noch die „Seesterne“ zuversichtlich, dass die geplanten Termine für das diesjährige Schollenbraten im Watt gehalten werden können. 

Ein echtes Erlebnis für Einheimische und Gäste: Das „Schollenbraten im Watt“ der Seesterne-Gastronomen. Foto: Seesterne

Am kommenden Montag, 20. Juli, bauen die Gastronomen ihre Stände am Strand von Schillig auf. Niedrigwasser ist für 11.38 Uhr vorhergesagt. Der Verkauf soll um 11 Uhr starten. Ähnlich ist das Zeitfester für die zweite Auflage des maritimen Speisefestes am Mittwoch, 5. August, am Strand von Hooksiel. Niedrigwasser um 11.36 Uhr, geplanter Verkaufsbeginn um 11 Uhr.

Abhängig von den Gezeiten

„Schollenbraten im Watt“ ist längst zu einer Marke fürs Wangerland geworden. Tausende Menschen, Einheimische und Gäste, sind in den vergangenen Jahren jeweils an die Strände und ins Watt gezogen, um sich mit dem frisch gebratenen Schollen plus Beilagen zu versorgen. Ein echtes Gourmeterlebnis. 

Für die Inhaber und die Köche der Seesterne-Restaurants, ein Zusammenschluss von Gastronomiebetrieben aus dem Wangerland, ist die Aktion Teil ihrer Qualitätsoffensive. Dabei ist ihr Aufwand erheblich:  Am frühen Morgen, bei ablaufendem Wasser, beginnen die Aufbauarbeiten. Mit schwerem Fahrzeug wird unter Mitwirkung der Wangerland-Touristik GmbH die notwendige Ausrüstung ins Watt transportiert und aufgebaut. 

Frische als Markenzeichen

Die Köche aus den Kooperationsbetrieben werden dann mit hochgekrempelten Kochhosen barfuss im Watt stehend frische Schollenfilets braten und dazu leckeren Kartoffelsalat und Apfelsahnesoße anbieten. „Noch frischer kann man wohl Fisch nicht zubereiten“, sind sich die Seesterne-Sprecher Mario Krar („Leuchtfeuer“) und Sven Klostermann („Zum Schwarzen Bären“) sicher. 

Zeitlich beschränkt wird die Veranstaltung durch die Gezeiten. Mit auflaufendem Wasser am Nachmittag müssen das letzte Schollenfilet gegessen, die Kochstellen, Zelte, Tische, Bänke und anderen Utensilien aus dem Watt verschwunden sein. 

Für den Fall, dass das Wetter wider Erwarten doch schlecht werden sollte, behalten sich die Veranstalter vor, die Veranstaltung abzusagen.