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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Auch für brave „Kampfhunde“ werden höhere Steuern fällig

Wangerland/Hooksiel (21. 8. 2026) – Der Hund ist brav. Sehr brav. Aber Vorsicht: Er ist ein Kampfhund, zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch. Und nach der Klassifizierung der Hundesteuer-Gebührensatzung der Gemeinde Wangerland. Und dabei wird es nach eine entsprechenden Empfehlung des Finanzausschusses der Gemeinderates voraussichtlich auch bleiben.

Antrag von Hundehalter

Zum Leidwesen eines Hundehaltes aus Hooksiel. Er hatte den Antrag gestellt, dass die Gemeinde ihre Steuerpraxis ändert. Derzeit müssen Halter von „normalen“ Hunden 60 Euro im Jahr Steuer zahlen. Für einen „Kampfhund“ (American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier, Pitbull-Terrier sowie deren Kreuzungen) werden 288 Euro fällig. Die Gemeinde will damit auch das Halten von potenziell gefährlichen Tieren unattraktiv machen.

Nach Ansicht des Hooksielers sollte der erhöhte Steuersatz nur Hunde treffen, deren Gefährlichkeit durch die zuständige Fachbehörde festgestellt wurde. Sein Hund sei tatsächlich nicht gefährlich und zudem sehe das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden keine generelle Einstufung bestimmter Hunderassen als gefährlich mehr vor.

Geltende Regelung zulässig

Gemeindekämmerer Arthur Wichmann wies im Ausschuss darauf hin, dass die bestehende rassebezogene Regelung der Hundesteuersatzung der Gemeinde gleichwohl rechtlich zulässig und auch gerichtlich bestätigt sei. Derzeit würden insgesamt 15 Hunde mit dem erhöhten Steuersatz belegt. Bei elf Hunden beruhe dies ausschließlich auf die Rassezugehörigkeit. Bei vier Hunden sei die Gefährlichkeit behördlich festgestellt worden. Bei einem vollständigen Verzicht auf die rassebezogene Besteuerung wäre nach Berechnung der Verwaltung mit jährlichen Mindererträgen von rund 2500 Euro zu rechnen.

Ausschuss gegen Änderung

Im Ausschuss stieß die Argumentation des Antragstellers durchaus auf Verständnis. Dennoch, so die Position der Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (CDU, Grüne, FDP), lehne man den Antrag ab, weil bestimmte Hunderassen nach allgemeiner Einschätzung ein erhöhtes Gefährdungspotenzial aufweisen können. Wer sich für einen solchen Hund entscheide, wisse, dass hiermit eine höhere steuerliche Belastung verbunden ist. Die SPD schloss sich dieser Sichtweise an. Und auch die Wählergemeinschaft Pro Wangerland sprach sich gegen die Änderung aus.

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„Hooksiel sicher“: Kuriose Verkehrsschilder bereichern das Ortsbild

Hooksiel (19. 8. 2026) – In der losen Artikelserie „Hooksiel sicher“ werden an dieser Stelle seit einigen Monaten verschiedene potenziell gefährliche Verkehrslagen erörtert, irreführende Beschilderungen kritisiert oder auch auch weitgehend unbekannte Vorschriften erläutert wie etwa die Park-Regel in verkehrsberuhigten Bereichen (nur auf gekennzeichneten Flächen) oder die Vorfahrtsbestimmungen in Tempo-30-Zonen (stets rechts vor links). Bei der Recherche sind auch einige Kuriositäten aufgefallen, die vielleicht nicht gefährlich, aber doch berichtenswert sind.

Kuriosität am Hooksieler Sengwarder Anteil. Auf dem Verkehrsschild, das vor möglicherweise kreuzenden Radfahrern warnt, fährt das Fahrrad von links nach rechts – und damit genau andersherum als bei allen anderen „Achtung Radfahrer“-Schildern. Foto: hol

Wer zum Beispiel von der Bäderstraße kommend in die Straße An der Jaderennbahn in Richtung Sportbootmarina der Wangerland Touristik und Sportanlage fährt, erreicht formal nie Hooksiel – könne also, da er außerhalb geschlossener Ortschaft unterwegs ist, auf der maroden Straße Tempo 100 fahren. Dass das nicht in Sinne der Verkehrssicherheit sein kann, liegt auf er Hand. Der schnöde Grund für die Irritation: Es fehlt ein Ortseingangschild.

Fahrt über den Deich unzulässig

Im weiteren Verlauf überquert die Straße hinter der „Muschel“ die zweite Deichlinie in Richtung Viethstraße/Soltwarf. Eine bei Radfahrern und Fußgang sehr beliebte Verbindung. Aber: Aus guten Gründen ist die Durchfahrt auf der geklinkerten, schon arg in Mitleidenschaft gezogenen Straße in Richtung Viethstraße für Kraftfahrzeuge gesperrt. Dennoch werden die Autofahrer bei der (unzulässigen) Überquerung des Deiches mit einem Verkehrsschild darauf hingewiesen, dass sie jetzt in eine Tempo-30-Zone einfahren.

Gut zu wissen, dass ab der Deichüberquerung in Richtung Viethstraße/Soltwarf eine Tempo-30-Zone beginnt. Allerdings: In diese Fahrtrichtung ist die Durchfahrt ohnehin für Kraftfahrzeuge aller Art verboten. Foto: hol

Überflüssig sind eine Reihe von Schilder, die an Straßen stehen, die die Autofahrer an Einmündungen zu verkehrsberuhigten Bereichen darauf hinwiesen, dass sie Vorfahrt haben. Etwa durch die so genannte „Rakete“ (Vorfahrt an der nächsten Einmündung). Begründbar ist das nur mit dem Prinzip „Doppelt hält besser!“. Denn auch das konnten Autofahrer bereits in der Serie „Hooksiel sicher!“ lernen: Wer aus einem verkehrsberuhigten Bereich hinausfahrt, etwa in eine Tempo-30-Zone, hat sich so zu verhalten, als würde er ein privates Grundstück verlassen. Er hat also nie Vorfahrt, unabhängig davon, ob er von rechts oder von links kommt.

Doppelt hält besser: Die Rakete auf dem Middeldiek signalisiert Autofahrern Vorfahrt an der Einmündung Tegeler Plate. Autos, die aus dieser Straße kommen, hätten aber ohnehin nie Vorfahrt, da die einen „verketrsberuhgten Bereich“ verlassen. Foto: hol

Amüsant auch ein Verkehrsschild, das Verkehrsteilnehmer warnt, die den Sengwarder Anteil in Richtung Ortsausgang unterwegs sind. Auf dem rechten Fußweg steht ein „Achtung“-Schild, das auf Radfahrer hinweist, die möglicherweise die Straße kreuzen könnten, weil sie in die Bohnenburger Reihe einbiegen möchten – eine beliebte Radtour.

Fahrrad fährt in falsche Richtung

So weit, so gut. Das Emblem auf dem Schild war stark verwittert und wurde kürzlich erneuert. Allerdings: Das aufgedruckte Fahrrad fährt jetzt – vermutlich als einziges im deutschen Verkehrsschilderwald – von links nach rechts über das Schild.

Anmerkung: Liebe Leserinnen und Leser, wer die bereits erschienen Artikel im Rahmen der Serie „Hooksiel sicher“ lesen möchte, sollte im Suchfeld (oben links auf der Startseite) einfach „Hooksiel sicher“ eingeben. Anregungen, Hinweise oder Fragen zu Verkehrsregelungen in Hooksiel haben, melden Sie sich bitte per Email unter infos@hooksiel-life.de – Stichwort: „Hooksiel sicher“.

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Künstlerische „Spielereien“ als Herausforderungen

Hooksiel (20. 8. 2026) – Ab Sonntag, 23. August, ist wird das Künstlerhaus Hooksiel nach einer Wechselwoche wieder geöffnet sein. Freuen dürfen sich die Besucher auf den Berliner Künstler Marc Taschowsky.  Er stellt eine farbenfrohe Vielfalt an Objekten und Bildern aus. Zur offiziellen Eröffnung lädt Künstlerhausleiterin Renate Janßen-Niemann für Sonntag um11.15 Uhr ein.

Taschowsky hat an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig studiert und sein Studium mit dem Diplom der Freien Kunst abgeschlossen. Die mediale Bilderflut ist allgegenwärtig, schreibt er. Sie pflanze sich unbewusst in unseren kollektiven Bildspeicher ein.

Einem Maler wie Taschowsky bietet sie aber die Möglichkeit zu einen unerschöpflichen Zugriff auf Bildmotive jeder Art. Er ist spielerisch auf der Suche nach einem Zustand des Bildes, das ihn selbst überrascht und immer wieder neu herausfordert. 

Der auf dem Foto zu sehende Objekt trägt den Namen „Orangener Hund“. Die Ausstellung „Spielereien“, Malerei und Objekte ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Langen Straße 16 in Hooksiel geöffnet. Der Eintritt ist frei. 

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GfW: Trabrennbahn-Beschluss notfalls wieder kippen

Hooksiel (20. 8. 2026) – Der Rat der Gemeinde Wangerland muss den Beschluss zum Erhalt der Hooksieler Trabrennbahn notfalls wieder kippen, wenn dadurch ein für Hooksiel attraktives Investitionsprojekt gefährdet wird. Das zumindest ist die Position der Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (GfW), zu der sich CDU, Grüne und FDP zusammengeschlossen haben.

„Wir stehen voll und ganz hinter den Entwicklungsplänen von NPorts für das Freizeitgelände“, betont Gruppen-Sprecherin Alice Brandenburg-Bienek gegenüber „Hooksiel-life“. Die CDU-Politikerin hatte am Dienstag im Gemeindeentwicklungs-Ausschuss auf den bereits am 15. Juni nicht-öffentlich gefassten Beschluss des Verwaltungsausschusses der Gemeinde hingewiesen, wonach die Trabrennbahn am Rande des Freizeitgeländes erhalten bleiben soll.

Aus Sicht der GfW-Gruppe sei der Beschluss so zu verstehen, dass die Gemeinde den Wunsch habe, dass die Trabrennbahn am bisherigen Standort verbleibt. Falls das nicht gehe, müsse man nach einem neuen Standort für die Pferdesportler suchen. Auf keinen Fall aber, so Alice Brandenburg-Bienek, wolle man mit der Festlegung die Planung und die Gespräche von NPorts mit möglichen Investoren torpedieren.

Überrascht worden war im Ausschuss von dem Hinweis auf den Beschluss des Verwaltungsausschusses auch Marko Meyer, Leiter der Immobilienabteilung der NPorts-Niederlassung Wilhelmshaven. Wie mehrfach berichtet, möchte die landeseigene Hafengesellschaft „Niedersachsen Ports“ als Eigentümerin der Flächen des Freizeitgeländes das Gebiet für Freizeit- und Tourismuszwecke entwickeln. Für das ortsnah gelegene Gelände der Trabrennbahn hatte man bislang nach Investoren für ein Hotel oder einen Ferien-Domizil gesucht.

Um Baurecht für Vorhaben welcher Art auch immer zu schaffen, müssen aber zunächst Bebauungspläne entwickelt und beschlossen werden. Die sollen jetzt auf Kosten von NPorts entwickelt werden. Rechtskräftig werden die aber nur durch einen Beschluss des Gemeinderates.

Gemeinde will eine Pferderennbahn für Hooksiel erhalten

Hooksiel (19. 8. 2026) – Der Rat der Gemeinde Wangerland will eine Trabrennbahn für Hooksiel erhalten. Einen entsprechenden Beschluss habe der Verwaltungsausschuss bereits am 16. Juni in nicht-öffentlicher Sitzung gefasst, sagte die Sprecherin der Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“, Alice Brandenburg-Bienek (CDU), am Dienstagabend im öffentlich tagenden Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Sanierung.

Sportstätte oder Hotelstandort? Die Zukunft des Areals der Hdooksieer Trabrennbahn ist ungewiss. Foto: hol

Überrascht von dieser klaren Festlegung wurden nicht nur die Zuhörer, sondern auch Marko Meyer, für Immobilienentwicklung zuständiger Abteilungsleiter bei NPorts Wilhelmshaven. Der landeseigenen Hafengesellschaft gehört das Hooksieler Freizeitgelände zwischen der Bäderstraße und dem Hooksmeer einschließlich der Trabrennbahn. NPorts möchte die in den 1970er Jahren im Zuge der Aufspülung des Voslapper Grodens und dem Bau der Hooksieler Seeschleuse entstandenen, etwa 200 Hektar großen Flächen von der zweiten Deichlinie am ehemaligen Hallenwellenbad bis einschließlich der Flächen am Außenhafen für Tourismus- und Freizeitzwecke entwickeln.

Bauleitplanung fürs Freizeitgelände

Der Gemeinderat steht den Plänen grundsätzlich positiv gegenüber. „Das ist wirklich toll“, sagte Holger Ulfers (SPD). Ohne Gegenstimmen segnete der Ausschuss die Entwürfe für die Aufstellung von drei Bebauungsplänen ab, über die nach mehreren Beteiligungsstufen Baurecht entstehen soll. Einmal geht es dabei um eine Fläche zwischen Trabrennbahn und Sportplätzen bis in Höhe Surfgelände. Darüber hinaus soll ein Gebiet im Bereich Hooksieler Werft und Wasserskianlage überplant werden. Und zum dritten möchte NPorts am Außenhafen Baurecht für ein Hafenservicegebäude mit Gastronomie schaffen.

NPorts-Vertreter hatten die zusammen mit einer privaten Immobilien-Entwicklungsgesellschaft erarbeiteten Überlegungen schon mehrfach vorgestellt. Dabei lag stets ein Schwerpunkt bei der künftigen Nutzung des Trabrennbahn-Areals. Hier sieht NPorts die Chance, Investoren für einen Hotelbau oder einen Ferienpar zu finden.

Investoren für Projekte gesucht

Auf die Frage aus dem Ausschuss, ob die Entwicklung des Freitzeitgeländes auch ohne die Nutzung des Trabrennbahn-Geländes vorstellbar sei, antwortete Meyer ausweichen. „Das entscheiden allein die Investoren.“ Bislang sehen die NPorts-Pläne für das weitere Gelände eine weniger intensive Nutzung vor. Denkbar sein etwa ein Baumhotel, Hausboote oder eine Tinyhouse-Siedlung.

Im Bereich Werft/Wasserskianlage soll im wesentlichen die vorhandene Entwicklung abgesichert werden. Neu in der Planung: An der Bäderstraße rückwärtig des Hooksieler Badestrandes in Höhe von Strandhaus 1 und Strandhaus 2 könnte sich NPorts eine so genannte „Aktionsfläche“ für Veranstaltungen wie etwa Konzerte vorstellen. Das wäre auch aus Sicht des Hooksieler Gewerbevereins-Vorsitzenden Tobias Geisen, der dem Ausschuss als Beisitzer angehört, eine ideale Ergänzung zur geplanten Umgestaltung des Hooksieler Badestrandes selbst.

Aktionsfläche hinter dem Badestrand

Ratsherr Immo Müller (UWW), zugleich Vorsitzender des Hooksieler Rennvereins, der die Trabrennbahn nutzt, regte an, die Aktionsfläche mit der Trabrennbahn zu kombinieren. Schon jetzt würden auf dem Rennareal auch andere Veranstaltung wie Autotreffen und Festivals stattfinden. Meyer zeigte sich skeptisch, ob das eine gute Idee sei. Nach der bisherigen Planung wolle man lautstarke Aktivitäten möglichst weit von den ruhigen Wohn- und Erholungsbereichen entfernt halten.

Ulfers regte an, notfalls die Trabrennbahn zu verlegten – und zwar im Freizeitgelände in Richtung geplanter Aktionsfläche. Hier sehen die Pläne von NPorts den Erhalt des vorhandenen Waldes vor. Ulfers hielt dem entgegen, dass von einem Wald nie die Rede gewesen sei, als das Freizeitgelände als Kompensation für die Belastungen Hooksiels durch die Industrie auf dem Voslapper Groden aufgespült worden ist.

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Löcher unter Bushaltestelle Gefahrenpunkt für Schulkinder

Hooksiel (19. 8. 2026) – Schon seit Tagen läuft der Schulunterricht wieder – und damit der Schulbusverkehr, der unter anderem Kinder aus Hooksiel in die weiter führenden Schulen nach Hohenkirchen oder Jever befördert. Auf Unverständnis stößt deshalb bei Hooksielern aus dem Bereich Schmidtshörn, dass die dortige Bushaltestelle in Fahrtrichtung Horumersiel alles andere als verkehrssicher ist.

Die Bushaltestelle in Schmidtshörn ist erheblich unterhölt. Gabriele Maschmann gehört zu den Anwohnern, die das überhaupt nicht in Ordnung finden. Zumal Schulkinder in die Löcher treten und sich verletzen könnten. Foto: hol

Die Betonbodenplatte der Haltestelle ist massiv unterhöhlt. Entweder wurde hier Erde durch Starkregenfälle weggespült oder Maulwürfe und Kaninchen haben ganze Arbeit geleistet. Jedenfalls ragen die Ränder der Erdlöcher über die Kanten der Betonplatten hinaus. „Ein unbedachter Schritt und es könnte sich jemand verletzten“, beklagt die Anwohnerin.

Bushaltestelle wird saniert

Dabei ist die Gefahrenstelle längst bekannt. Seit etlichen Tagen weist eine Bake auf die Löcher hin. Immerhin. Aber ein Bautrupp, der mit ein paar Schippen Sand das Problem an der Haltestelle an der Landesstraße 810 beheben könnte, war bislang nicht in Sicht. „In Ordnung ist das nicht“, so die Meinung der Hooksielerin und einiger ihrer Nachbarn.

Allerdings: Dass sich niemand um die Sanierung kümmert, ist so nicht richtig. Die Gemeinde Wangerland hat sich an die für die L 810 und auch für die Unterspülung an der Bushaltestelle Schmidtshörn 5 zuständige Straßenmeisterei des Landes gewandt. Die hoffnungsvolle Auskunft von dort: „Wir haben die Baustelle auf dem Schirm. Bis Donnerstagmittag wollten wir das erledigt haben.“

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Frau stürzt aus ungeklärter Ursache auf die Bäderstraße

Hooksiel (18. 8. 2026) – Eine Frau ist heute mit ihrem Fahrrad beim Überqueren der Bäderstraße gestützt. Wie Passanten beobachteten, fiel die Radfahrerin kurz nach 10 Uhr beim Passieren der Straße an der Ampelanlage in Höhe der Hinrike-Lichterfeld-Straße plötzlich aus ungeklärtem Grund auf die Seite und blieb mit starken Schmerz liegen. Augenzeugen alarmierten den Rettungsdienst, der die kaum ansprechbare Frau ins Krankenhaus brachte.

In Höhe Kaisershof ist dieser Kleinwagen aus ungeklärter Ursache von der L 810 abgekommen. Foto: Feuerwehr Hohenkirchen

Am Montagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel zu einem Haus in der Lange Straße gerufen. Die Einsatzlage: Einer hilflose Person liegt hinter einer Tür auf dm Boden und reagiert nicht aufs Anklopfen. Als die Feuerwehr gegen 15.20 Uhr vor Ort eintraf, hatten sich aufmerksame Arbeiter, die sich in der Nähe befanden, bereits Zutritt zur Wohnung verschafft und der gestürzten Bewohnerin erste Hilfe geleistet.

Die Frau war von einem Stuhl gestürzt und hatte aufgrund ihres eingeschränkten Hörvermögens das Klopfen nicht wahrgenommen. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung der Bewohnerin.

Wie die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen berichtet, ist es bereits am Sonntagnachmittag auf der Landesstra0e 810 in Höhe Kaisershof zu einem schweren Unfall gekommen, Dabei sei ein Kleinwagen von der Straße abgekommen, habe sich überschlagen und sei auf dem Dach liegen geblieben. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei. Die L 810 war kurzzeitig gesperrt.

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Fußweg von Bäderstraße zum Außenhafen erneuert

Hooksiel (18. 8. 2026) – Der Weg für Fußgänger von der Hooksieler Bäderstraße hinunter zum Außenhafen wird ein Stück sicherer. Die landeseigene Hafengesellschaft Niedersachsen-Ports (NPorts) hat den Gehweg entlang der gerade während der Urlaubssaison stark befahrenen Zufahrt erneuern lassen.

Nahezu fertiggestellt ist der neue Fußweg entlang der Zufahrt zum Hooksieler Außenhafen. Foto: hol

Der Fußweg führt vom Parkplatz oberhalb des Hafens hinunter zum Hafen. Er wird insbesondere von Fahrgästen der Ausflugsschiffe auf der Jade und der Helgoland-Linie genutzt. Gerade für Menschen mit Rollatoren oder Gehbeeinträchtigungen war der alte, stark versackte Belag kaum noch zu begehen.

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Welche Perspektiven sieht die Politik für Hooksiel?

Hooksiel (17. 8. 2026) – Hooksiel steht vor einer Reihe von Debatte zur Kommunalwahl. Im Gästehaus werden in den nächsten Wochen gleich drei Podiumsdiskussionen stattfinden – alle mit unterschiedlichen Ausrichtugnen.

Feuerwehrgerätehaus zum Verkauf
Die Zukunft des ehemaligen Feuerwehrareals am Alten Hafen von Hooksiel ist bislang ungeklärt. Archiv-Foto: hol

Den Auftakt macht eine Debatte im Rahmen des „Gäste- und Bürgersnak“ des Hooksieler Seebadevereins am Dienstag, 25. August. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, die Polit-Debatte aber erst um 19.30 Uhr. Der Seebadeverein um den Vorsitzenden Wolfgang Ademes hat dazu Vertreter alle Parteien und Wählergruppen eingeladen, die sich bei der Kommunalwahl am 13. September um ein Mandat im Rat der Gemeinde Wangerland bemühen.

Drei Debatten im Gästehaus

Die Moderation übernimmt der Journalist Gerd Abeldt. In der Vorstellungs- und Diskussionsrunde, in deren Verlauf auch die Bürger selbst Fragen stellen können, soll es ausdrücklich um Fragen rund um den Ort Hooksiel gehen – unter anderem um Vorstellungen der Parteien für die Entwicklung am Alten Hafen und die Zukunft des ehemaligen Feuerwehrareals. Was wird aus dem ehemaligen Hallenwellenbad? Wie bekommt Hooksiel bezahlbaren Wohnraum? Kommt ein Netto-Markt? Fragen über Fragen, denen die Politik sich stellen soll.

Für eine zweite Diskussionsveranstaltung hat der Seebadeverein für Dienstag, 8. September, die drei Bürgermeister-Kandidaten Mario Szlezak (SPD), Thies Fischer (CDU) und Bernd Abrahams (Pro Wangerland) eingeladen. Diese Diskussion wird vom Journalisten Sebastian Urbanczyk moderiert. Beginn ist um 19 Uhr. Auch hierbei werden natürlich Themen im Vordergrund stehen, die gerade für Hooksiel wichtig sind. Hinzu kommt aber die Vorstellung der Personen, die sich um das Amt des Hauptverwaltungsbeamten und damit des Chefs der Gemeindeverwaltung für die nächsten acht Jahre bewerben.

Fragerunde für junge Leute

Neuland betritt die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS) mit ihrem Debattenformat. Die Veranstaltung am Freitag, 4. September, mit dem Titel „Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten“ richtet sich ausdrücklich an junge Wähler. Beginn ist um 18 Uhr.

Während der Sprecher der Initiative Julian Dreßel die Bürgermeister-Kandidaten auf dem Podium betreuen wird, sind als Zuhörer ausnahmslos junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren geladen. Den Fragenkatalog an die Kandidaten erarbeitet die Initiative im übrigen in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Jever. Natürlich können auch Zuhörer direkt Fragen an die Kandidaten richten. Mit der Veranstaltung will die Initiative vor allem Interesse bei jungen Leuten für die Kommunalwahlen wecken.

Wie berichtet, findet am am Freitag, 28. August, eine weitere Bürgermeister-Debatte in Horumersiel statt. Dabei wollen der dortige Seebadeverein und die Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe die Perspektiven der Kandidaten für Horumersiel erfahren. Beginn im dortigen Kursaal ist um 20 Uhr.

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„Küsten-Oldtimerfreunde“ rechnen mit über 500 Fahrzeugen

Hooksiel (17. 8. 2026) – Im vergangenen Jahr feierten Andre Brandt und seine Mitstreiter von der Interessengemeinschaft „Küsten-Oldtimerfreunde“ Premiere: Am kommenden Sonntag, 23. August, soll das Oldtimer-Treffen an den Hooksieler Skiterrassen noch größer werden. „Wenn das Wetter mitspielt, rechnen wir mit über 500 Fahrzeugen“, so Brandt.

Die „Küsten-Oldtimerfreunde“ laden für kommenden Sonntag zum Oldtimertreffen an der Hooksieler Wasserskianlage ein. Archiv-Foto: hol

Kern der Veranstaltung ist das „Familiensommerfest“ an der Wasserskianlage. Auch der Aqua-Park und die neue Adventure-Golfanlage auf dem Gelände sind natürlich geöffnet.

Fläche deutlich vergrößert

Dominiert werden wird das Bild der Veranstaltung wohl aber von den zahlreichen älteren und jüngeren, von ihren Eigentümern meist liebevoll gepflegten Automobilen. Zugelassen sind ausdrücklich Oldtimer und Young-Timer. Oldtimer müssen mindestens 30 Jahre alt sein. Aber auch 20 oder 25 Jahre alte Autos können ja echte Hingucker sein.

Die Teilnahme an dem Treffen ist für jedermann frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr. Um 12 Uhr startet dann das „Familiensommerfest“ der Skiterrassen Geplant sind unter anderem zwei Wasserskishows (14 und 16.30 Uhr). Zum weiteren Programm gehören Hüpfburgen und Karussell. Zudem macht die Jugendfeuerwehr Aktionen.

Erstmals auch ein Teilemarkt

2025, so Brandt, waren 263 Autos, zwölf Traktoren und zwei historische Lastwagen zu bewundern, so Brandt. Auch in diesem Jahr werden Oldtimer-Fans aus dem gesamten Nordwesten erwartet. Damit es an der Wasserskianlage nicht wieder eng wird, haben die Küsten-Oldtimerfreunde die Ausstellungsfläche verdoppelt.

„Die Wangerland Touristik GmbH stellt uns einen ihrer Parkplätze für die Besucher zur Verfügung“, schildert Brandt. Zudem werde die gesamte Zufahrt von der Bäderstraße bis zu den Skiterrassen mit genutzt. Hier soll zudem, als Premiere, ein großer Flohmarkt und Teilemarkt aufgebaut werden. Anmeldungen hierfür sind unter der Email-Adressehinz.marion@web.de erforderlich.