Hooksiel (1. 11. 2026) – Die Dressurmannschaft des Reit- und Fahrvereins Hooksiel hat beim Agravis-Cup in Oldenburg einen herausragenden Erfolg gefeiert. In der Mannschaftskür der Klasse A* sicherte sich das Hooksieler Team am Samstag den 1. Platz und krönte damit ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr.
Die beim Agravis-Cup siegreiche Mannhafte aus Hooksiel (von links): Mannschaftsführerin Melanie Lüttge, Reena Kutsche, Rieke Scherf, Simone Gehm-Dettmann und Freya Heinen. Foto: Elsbeth Noatzsch
Bereits im Juli hatte die Mannschaft Vereinsgeschichte geschrieben: Als erste Mannschaft des RuF Hooksiel errang sie den Titel des Oldenburger Landesmeisters in der Mannschaftsdressur.
Quartett zeigt starke Leistung
Auch beim Agravis-Cup überzeugte das Team mit einer starken Leistung und einem harmonischen Zusammenspiel von Reiterinnen und Pferden. Zur erfolgreichen Mannschaft gehören Simone Gehm-Dettmann mit Pretty Valerie, Rieke Scherf mit Unlimited Passion, Freya Heinen mit Chico Saltando und Reena Kutsche mit Red Rosie. Mannschaftsführerin ist Melanie Lüttge.
„Nach dem Landesmeistertitel im Sommer nun auch noch den Sieg beim Agravis-Cup zu feiern, ist etwas ganz Besonderes für unseren Verein“, freut sich Stephan Mohrmann, 1. Vorsitzender des RuF Hooksiel. „Die Mannschaft hat in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, was mit Teamgeist, großem Engagement und kontinuierlicher Trainingsarbeit möglich ist. Wir sind unglaublich stolz auf unsere vier Reiterinnen und ihre Pferde und gratulieren ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg.“
Lohn für engagiertes Training
Der Erfolg sei das Ergebnis engagierter Trainingsarbeit, großer Einsatzbereitschaft und vor allem eines starken Miteinanders. Das harmonische Zusammenspiel der vier Reiterinnen und ihrer Pferde habe die Mannschaft auch in Oldenburg zu einem überzeugenden Team geformt. Auch der Sieg beim Agravis-Cup wird in der Hooksieler Vereinsgeschichte verewigt werden.
Hooksiel (1. 11. 2026) – Monster, Teufel und Vampire. Hooksiel war am Samstag mit Einbruch de Dämmerung voll von komischen Gestalten. Während im „Gruseleum“ professionelle Darsteller versuchten, hunderte von Besucher zu erschrecken, erledigen diese Aufgabe auf den Straßen die Kinder aus dem Dorf – aber auch nicht ganz kostenlos.
Pony Henry fühlte sich offenkundig wohl in der Runde der Halloween-Kinder in Hooksiel. Foto: hol
„Wir sind kleine Geister, essen gerne Kleister. Wenn Sie uns nichts geben, bleiben wir hier kleben“, erklang es vor etlichen Haustüren bis zum späten Abend. Dazu im Chor die Forderung: „Süßes oder Saures!“
Besondere große Mühe gegeben hatte sich Ella aus Crildumersiel. Als „schwarze Reiterin“ führte die Elfjährige ihr verkleidetes Pony Henry samt Knappen und gruseligem Gefolge durch den gesamten Ort. Als Belohnung brachte die Meute etliche Taschen voller Süßigkeiten mit nach Hause. Ob jemand dabei auch an eine Portion Heu für Henry gedacht hat, ist nicht überliefert.
Julian Dressel und Nico Müller dekorierten die Lange Straße mit Grusel-Kürbissen. Schrecken verbreiten zeitgleich etliche Monster-Kinder und schaurige Gartengestaltungen. Fotos: hol
Wer nicht nur an seiner Haustür auf den Besuch von den kleinen Monstern warten wollte, konnte auch selbst einen Spaziergang durch den Ort machen. Etliche Häuser, Eingänge und Vorgärten waren wieder passend zu Halloween geschmückt.
Als besonderer Hingucker präsentierte sich dabei erneut das Haus der Familie Debels am Altendeich. Wer die sprechenden Skelette und springenden Spinnen ohne Herzrhythmusstörungen passiert hatte, dufte sich auf die vergleichsweise beschauliche Stimmung in der Fußgängerzone in der Lange Straße freuen. Hier hatte die Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ Dutzende Kürbisse aufgestellt, deren händisch geschnitzten Fratzen durch Kerzenlichter zur Geltung gebracht wurden.
Wangerland (1. 11. 2026) – Als ob der Fussballgott es geplant hätte. Diesen Freitag ging es für die D-Jugend des SC Wangerland am letzten Spieltag zu Hause als Tabellenführer gegen den Zweiten, den TuS „Frei weg“ Petersfehn, um die Meisterschaft. Aufgrund des Torverhältnisses musste unbedingt ein Sieg her.
Feierten nach dem Abpfiff die Meisterschaft: Die D-Jugend-Fußballer des SC Wangerland.. Foto: Bernhard Köster
Der Anpfiff auf tiefem Geläuf und bei dichtem Nebel erfolgte vor sage und schreibe rund 80 Zuschauern. Der SC nahm sofort das Heft in die Hand und spielte zügig nach vorn. Petersfehn, auf Defensive eingestellt, verteidigte geschickt, so dass für die Heimmannschaft meist am Strafraum Schluss war. Die Zuschauer erlebten einen taktisch geprägten Schlagabtausch. Feldüberlegenheit und gefährliche Weitschüsse einerseits, andererseits blieben die Gäste über Konter gefährlich.
Kurz vor der Pause klingelte es. Nach einer unübersichtlicher Situation am Neunmeter gingen die die Wangerländer 1:0 in Führung. Nach Wiederanpfiff entwickelte sich dann ein echtes Spitzenspiel. Petersfehn wurde offensiver. Besonders nach Eckbällen hatten die Gäste große Chancen, die aber der herausragende Heim-Keeper zunichte machte.
Umgekehrt verpassten die Wangerländer es, einen ihrer Konter zu nutzen. In den letzten Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Drei Minuten vor Schluss fiel das scheinbar erlösende 2:0 durch einen weiten Lupfer. Aber im Gegenzug wurschtelte Petersfehn das Leder ebenfalls über die Linie. Noch einmal Spannung – bis zum erlösenden Abpfiff: 2:1. Meisterschaft.
Gleichzeitig erledigte die B-Jugend des SC Wangerland in Halsbek mit einem 7:0 ihre Pflichtaufgabe und führt die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an. Der Verfolger hat allerdings noch zwei Nachholspiele und kann damit noch vorbeiziehen.
Hooksiel (30. 10. 2026) – Halloween, der Tag der Geister und Gespenster, hat sich einen festen Platz im Jahreskalender vieler Menschen erobert. Auch in Hooksiel. Schon jetzt sind einige Gärten und Fenster mit gruseligen Accessoires wie Gerippe, Spinnen oder Fledermäusen geschmückt. Kostüme und Masken liegen bereit, um am Samstag, andere Menschen zu erschrecken.
Stimmungsvolle Mystik und gekonnte Showelemente sind Markenzeichen des Gruseleums in Hooksiel. Alexandra Strehlau gehört zu den Darstellerinnen bei der Rocky-Horror-Picture-Show. Foto: Museum
Oder zu erpressen. „Süßes oder Saures!“ werden die als kleine Monster verkleideten Kinder fordern, die an Halloween traditionell von Haustür zu Haustür ziehen. Die Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS) wird dazu mit Einbruch der Dunkelheit im Ortskern zahlreiche Lichter in Kürbissen anzünden, die in Zusammenarbeit mit der Grundschule und der WiKi ausgehöhlt und mit Fratzen versehen wurden.
Gruseleum zieht Urlauber an
Gruselstimmung gibt es in Hooksiel allerdings nicht nur zu Halloween. Schon seit zwölf Jahren betreibt Martina Kreiner inzwischen ihr „Gruseleum“ in der ehemaligen Neuapostolischen Kirche am Pakenser Altendeich. Seit anderthalb Jahren werden dort zudem Gäste in „Esmeralda’s Hexencafé“ mit selbst gebackenem Kuchen und Getränken mit so magischen Namen wie Dämonenschuss, Feenstaub oder Morgengrauen versorgt.
„Wir hatten eine sehr gute Saison“, sagte Martina Kreiner im Gespräch mit „Hooksiel-life“. „Wir sind nach meiner Überzeugung inzwischen ein echter Faktor für Hooksiel geworden – auch im touristischen Sinne.“ Viele Urlaubsgäste seien über die Jahre schon mehrfach in den Shows gewesen. Allein für die Grusel-Vorführungen an Halloween lagen bis Mitte der Woche über 200 Anmeldungen vor. „Ich gehe davon aus, dass wir am Ende um die 300 Besucher haben werden.“
Im Gruseleum sind rund 25 Menschen beschäftigt, davon drei als fest Angestellte. Allein 15 Darsteller sorgen verkleidet als Hexe, Dämon, Waldschrat oder Vampir für die Gruseleffekte bei den Rundgängen durchs Gebäude. „Von 14 bis 19 Uhr bieten wir familiengerechte Vorstellungen“, sagt Martina Kreiner, die als Hexe „Esmeralda“ ihre Gäste verzaubert. Ab 19 Uhr steigt der Gruselfaktor dann nach einmal deutlich. Hier sind nur Besucher ab 14 Jahren zugelassen.
Als Waldschrat verunsichert Timo Koullen die Besucher im Guseleum. Foto: Museum
Das „Gruseleum“ hat in den Saison- und Ferienzeiten täglich geöffnet. Neben dem Café und den Rundgängen durch die Show gehören Gruseldinner und Gruppen-Veranstaltungen zum festen Programm. Kindergeburtstage etwa oder eine Rocky-Horror-Picture-Show. Ein echter Knaller: Wenn ein Kind einen Zauberstab erwirbt, kann es tatsächlich damit zaubern. „Auf einmal können zum Beispiel die Gäste im Café nicht mehr sprechen“, verrät Martina Kreier mit einem Augenzwinkern.
Café soll größer werden
Im Bedarfsfall wird inzwischen auch der Dinner-Raum für das Café mitgenutzt. Martina Kreiner denkt zudem darüber nach, die Außenterrasse so zu verglasen, damit sie auch in der kühleren Jahreszeit bewirtschaftet werden kann. Und noch so ein Geistesblitz: Spukrundgänge durch Hooksiel. Zurzeit sammelt die gelernte Theaterpädagogin dafür gruselige und mystische Geschichten, möglichst mit Ortsbezug.
Am wichtigsten aber ist derzeit der eigene Umzug in das neu erbaute Wohnhaus direkt neben dem Gruseleum, der noch in diesem Jahr vollzogen werden soll. Das verschaffe ihr dann kurze Wege und erspare viel Fahrzeit. Denn, auch das ist bemerkenswert und irgendwie beruhigend, selbst Hexe „Esmeralda“ fliegt nicht mit ihrem Besen zum Einkaufen, wenn sie die Zutaten für ihre Kuchen besorgt.
Hooksiel (30. 10. 2026) – In Hooksiel werden nicht nur Ortseingangsschilder entwendet. Auch am Dietrichsberg im Freizeitgelände haben Unbekannte unschöne Spuren hinterlassen. Wer sich in das dortige Gästebuch eintragen möchte, wird enttäuscht sein. Wie die Arbeitsgruppe Hooksiel mitteilt, wurde das Gästebuch mit gesamten Inventar wie Stempel und Stempelkissen aus dem Kasten gestohlen.
Die von der Arbeitsgruppe Hooksiel betreute Seehund-Skulptur „Jantje“ wurde jetzt ins Winterquartier gebracht. Foto: Arbeitsgruppe
Die Arbeitsgruppe kümmert sich seit Jahren ehrenamtlich um den Dietrichsberg, der als besonders interessanter Punkt im Bereich Hooksiel ausgewiesen ist. Auf dem rund 15,5 Meter hohen „Gipfel“ des Berges können sich Gäste mit einem Spruch in einem Buch verewigen und einen Stempel in ihren Nordsee-Reisepass eintragen. Wie originell die Einträge zum Teil sin, können Interessierte im Gästehaus Hooksiel nachlesen, wo die vollen Gästebücher einzusehen sind.
„Wahrscheinlich brauchte jemand das Inventar für sich eine Vorlage für einen Berg in den Alpen“, scherzt Arbeitsgruppen-Sprecher Bodo Zeiger. Dennoch: Der Vorfall ist ärgerlich. „Das war schon der zweite Schaden, im Frühjahr wurde die Klappe aus der Halterung vom Holzkasten herausgebrochen.“
Für die Arbeitsgruppe bedeute es, dass man einen neuen Stempel mit Stempelkissen und ein neues Gästebuch bestellen müsse. Die Kosten von rund 50 Euro sind zwar überschaubar, müssen aber aus der Vereinskasse ausgelegt werden. Zeiger: „Uns ist aber wichtig, dass, der Dietrichsberg weiterhin ein Anziehungspunkt für unsere Gäste bleibt.“
Die gute Botschaft: Die Sorge, dass auch „Jantje“ aus ihrem Beet an der Lange Straße entführt worden sein könnte, ist unbegründet. Die von der Arbeitsgruppe liebevoll betreute Seehund-Skulptur sei auch nicht in die Nordsee verschwunden, versichert Zeiger: „Wir haben Jantje bei unserem letzten Arbeitsdienst in zur Restaurierung in eine Scheune gebracht, damit sie im Frühjahr wieder in neuem Glanz auftauchen kann.“
Wangerland/Hooksiel (28. 10. 2026) – In regelmäßigen Abständen müssen die Schmutzwasserkanäle gereinigt werden, damit die Abwasserentsorgung weiterhin zuverlässig funktioniert. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) lässt ab Freitag, 30. Oktober, in der Gemeinde Wangerland Schmutzwasserkanäle mit einer Gesamtlänge von 31 Kilometern reinigen.
In Hooksiel sind etliche Gullydeckel markiert. In den entsprechenden Schächten befinden sich Rattenfallen. Foto: hol
Mit den Arbeiten, die ungefähr fünf Wochen dauern werden, ist die Firma Hilker (Friesoythe) beauftragt worden. Der OOWV rät seinen Kunden, ihre Hausinstallation auf Funktionalität prüfen, damit keine Kanalluft in die Wohnräume eindringt und kein Abwasser aus den Abläufen spritzt.
Bei Störungen Notfallnummer wählen
Anzeichen für Störungen könnten beispielsweise sein: ein langsamer Abfluss trotz gereinigtem Siphon, ein kurzzeitig übler Geruch nach Spülvorgängen oder auch ein Gluckern im Abfluss, wenn an anderer Stelle Wasser läuft.
„Verschlossene oder defekte Be- und Entlüftungseinrichtungen können für die Beeinträchtigungen die Ursache sein“, so der OOWV. Die Hausanschlussleitung sollte nicht verstopft, der Hausanschlussschacht frei zugänglich und die Dachentlüftung ordnungsgemäß angeschlossen sein. Sollte es zu den beschriebenen Ereignissen kommen, können sich Kundinnen und Kunden des OOWV an die Notfallnummer (04401 6006) wenden.
Rattenfallen in Hooksiel ausgelegt
Nichts mit den Reinigungsarbeiten zu tun haben die Markierungen, die seit einigen Tagen auf etlichen Gullydeckeln in Hooksiel zu sehen sind. Grund hierfür seien Schädlingsbekämpfungs-Maßnahmen, hieß es auf Rückfrage von „Hooskiel-Life“.
Konkret geht um Ratten. Die Markierungen signalisieren, dass in diesem Schacht Fallen aufgestellt wurden. Von einer Rattenplage in Hooksiel könne aber nicht die Rede sein, beteuert Markus Gellert, Ordnungsamtleiter bei der Gemeinde Wangerland. „Es handelt es sich um vorbeugende Maßnahmen, damit es zu einer Plage gar nicht erst kommt.“
Hooksiel (28. 10. 2026) – Die Polizei hat am gestrigen Mittwoch einen 63-jährigen Mann aus dem Keller eines Hauses in einer Wohnstraße befreit. Eine besorgte Person hatte gegen 14 Uhr die Polizei über die offenbar hilflose Person informiert. Der Mann habe aufgrund einer starken Alkoholisierung das Haus nicht mehr eigenständig verlassen können. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,41 Promille. Der Mann sei durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden, so die Polizei.
Hooksiel (28. 10. 2026) – Die Gemeinde Wangerland benötigt nach Ansicht von Wolfgang Ademes unbedingt einen Plan. Am Dienstagabend stellte der Vorsitzende des Hooksieler Seebadevereins im Rahmen der Veranstaltung „Gäste- und Bürgersnak“ die Idee vom „Masterplan Wangerland 2045“ vor. 2045? „Wir sollten 20 Jahre in den Blick nehmen und uns jetzt die Frage stellen, wo will das Wangerland 2045 stehen.“
Der Plan solle, so Ademes (Foto), eine „positive Vision“ aufspannen, an dessen Verwirklichung sich danach alle Beteiligen zu halten hätten. Erarbeitet werden soll das Papier gemeinsam von Bürgern, Gästen, Vereinen sowie Gemeindeverwaltung und Rat.
Dafür müssten zunächst Gedanken und Ideen gesammelt, Stärken und Schwächen analysiert sowie Chancen und Risiken abgewogen werden – und zwar für das gesamte Wangerland und für eine Vielzahl von Themen. Von Tourismus über Wohnen bis zur Jugendarbeit. Von Veranstaltungen über öffentlichen Personennahverkehr bis zu sozialen Fragen etwa im Bereich Jugend und Senioren.
Rückendeckung aus dem Rathaus
Den wesentlichen Teil der vorbereitenden Arbeit, so die Vision von Ademes, sollten dabei – mit Rückendeckung der Gemeinde – ehrenamtlich engagierte Bürger aus den Dörfern und Vereinen leisten. Entscheiden über konkrete Projekte und Zwischenschritte müsste am Ende stets der Gemeinderat. Einer gewissen Rückendeckung habe sich der Seebadeverein bereits in einem Gespräch mit dem designierten neuen Bürgermeister Thies Fischer (CDU), dem Geschäftsführer der Wangerland Touristik GmbH (WTG), Torsten Riedel, und dem Hooksieler Ratsherrn Dieter Schäfermeier (Pro Wangerland) versichert. Fischer und Schäfermeister waren beim Bürgersnak dabei und signalisierten Unterstützung.
Bestandsaufnahme
Fischer will als ersten Schritt eine Bestandsaufnahme aller im Rathaus bereits laufender Planungen machen. Dazu dürfte die Umsetzung der „Gemeindeentwicklungs-Planung“ ebenso gehören wie der „Leitbildprozess 2017“. Im Rahmen des Gemeindeentwicklungs-Planung wird aktuell die Bauleitplanung für einzelne Orte überarbeit, um die verschiedenen Wohnformen wie Dauer-, Zweit- und Ferienwohnungen neu zu ordnen. Der seinerzeit von de WTG angestoßene „Leitbildprozess 2017“ enthält über 50 Projekte, mit denen auch der Tourismus vorangebracht werden sollte. „Aber nur die wenigsten davon wurden umgesetzt“, so Ademes. Eines der realisierten Vorhaben: der Bau des Thalasso Meeres Spa in Horumersiel.
Befragung von 2000 Gästen
Schäfermeier stellte die Idee „Zukunftsplan Wangerland 2035“ vor, mit dem die Wählergemeinschaft Pro Wangerland die Diskussion über die Neuorganisation der Tourismusförderung in der Gemeinde nach dem Ende der Insolvenz der gemeindeeigenen WTG anschieben will. Unter anderem stünde hier die Gründung eines „Tourismus-Rates“ und eine Befragung von 2000 Urlaubsgäste auf der Agenda. Weitere Entwürfe gibt es für einen „Notfall-Plan“ für die Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen aller Art sowie für einen „Hitzeschutz-Plan“.
Als Einstieg in die verschiedenen Planungen regte Schäfermeier die Gründung eines Arbeitskreises Masterplan durch den Gemeinderat an. In dem Gremium könnten dann Kommunalpolitiker, Verwaltung und kompetente Bürger weiter an den Themen arbeiten.
Hooksiel (27. 10. 2026) – Wer zurzeit von der Pakenser Straße kommend nach Hooksiel hereinkommt, der wundert sich. Das Ortseingangschild fehlt. Gut 100 Meter vor der Straße Am Südring steht nur noch der leere Schilderrahmen.
An der Pakenser Straße fehlt das Hooksiel-Schild. Hinweise darauf, wer es abmontiert hat, gibt es bislang nicht. Foto: hol
Anwohner sind überzeugt: „Das hat bestimmt ein Urlauber abmontiert, um es als Erinnerung in seinem Partykeller aufzuhängen.“ Reine Spekulation? Ja, aber nicht unrealistisch. Auch Markus Gellert, Leiter des Ordnungsamtes im Rathaus in Hohenkirchen, hält ein solches Szenario für möglich. Aber nachweisen lasse sich das natürlich nicht.
Immer wieder würden im Gemeindegebiet Ortsschilder verschwinden. „Wir habe im Schnitt zwei bis drei vergleichbare Fälle im Jahr“, sagte Gellert. Die Gemeinde müsse dann neue Schilder bestellen, die jeweils um die 250 Euro kosten.
Hooksiel (25. 10. 2026) – Sturmflutwarnung für die niedersächsische Nordseeküste. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) geht davon aus, dass in der Nacht von Sonntag auf Montag auch im Bereich der Gemeinde Wangerland die Strände, das sonstige Deichvorland und Hafenflächen überflutet werden können. Alle Bürger werden aufgefordert, sich mit Blick auf die zu erwartende leichte Sturmflut nicht in den bedrohten Gebieten aufzuhalten und insbesondere dort auch keine Fahrzeuge abzustellen.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor orkanartigen Böen im gesamten Nordwesten. Für den Bereich der Gemeinde Wangerland werden für Sonntagabend Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Stundenkilometern erwartet.
Aufgrund der Wetterlage hat die Deutsche Bahn ihren Fährverkehr zur Insel Wangerooge für den heutigen Sonntag angepasst. „Am Montag erfolgt gar kein Fährverkehr von und nach Wangerooge“, teilt die DB mit. Das betreffe auch die Frachtbeförderung.