Hooksiel (23. 1. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugenfür einen Unfall in der Obernstraße in Hooksiel. Dort soll am Dienstag dieser Woche, 20. Januar, ein Unbekannter in der Zeit zwischen 6 und 10.18 Uhr einen anderen Wagen beschädigt haben.
Vermutlich habe der Unbekannte beim Wenden oder Rückwärtsfahren in der Sackgasse einen ordnungsgemäß neben der Fahrbahn geparkten Pkw touchiert. Anschließend, so die Polizei, habe sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug geben können, sich bei der Polizeistation Wangerland unter der Telefonnummer 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.
Hooksiel (21. 1. 2026) – Der Seebadeverein Hooksiel setzt im neuen Jahr seine Gesprächsreihe „Gäste- und Bürgersnak“ fort. Am Dienstag, 27. Januar, wird ab 18 Uhr im Gästehaus Hooksiel die Zukunft des ehemalige Feuerwehrareals zwischen Alter Hafen und Lange Straße im Fokus stehen. Ein weiteres Thema ist die geplante Sicherung des Hooksieler Badestrandes.
In der für jedermann öffentlichen Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Themen aus Hooksiel und dem Wangerland besprochen, Informationen ausgetauscht und Lösungsansätze gesucht werden. Für das Areal am Alten Hafen sind neue Ideen gefragt, weil der geplante Hotelbau offenbar geplatzt ist. Zumindest aus Sicht der Gemeinde Wangerland, die das Grundstück verkaufen möchte. Dem Planungsbüro war es nicht gelungen, einen Investor für einen Hotelbau zu finden.
Hooksiel (22. 1. 2026) – Der Sturz in einen Straßengraben an der Bäderstraße endete tödlich. Der 89-jährige Hooksieler, der am Mittwoch gegen 15.30 Uhr aus unbekannten Gründen mit seinem E-Scooter in Höhe Friesenstraße in den tiefen Schloot gefallen war, verstarb am Mittwochabend im Krankenhaus.
Bei dem Verunglückten handelt es sich um Dieter Galski (auf dem Foto mit FCN Vorsitzenden Christin Doyen), der über Jahrzehnte mehrere Vereine und Institutionen in Hooksiel mitgeprägt hat. Unter anderem war er Ehrenpräsident, langjähriger Vorsitzender (1990 bis 2002), Schiedsrichter und Trainer beim FC Nordsee Hooksiel.
Er gehörte dem Verein über 50 Jahre lang an. Darüber hinaus war Galski in den Fußballverbänden auf Kreis- und Landesebene unter anderem als Lehrwart für den Schulsport, als Talentförderer und Schiedsrichterausbilder aktiv.
Die genauen Umstände des Sturzes in den Graben sind noch unklar. Ein Mädchen hatte den Verunglücken im Wasser liegen sehen und Hilfe geholt. Eine Frau aus Paderborn alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst, ein Rettungssanitäter betreute Galski von der Grabenkante aus bis ihn die Helfer schließlich gegen 16.10 Uhr aus dem Wasser ziehen und ins Krankenhaus bringen konnten.
Hooksiel/Wilhelmshaven (21. 1. 2016) – Auch in diesem Jahr wird die Reederei Adler & Els (Büsum) Ausflugsfahrten aus der Jade nach Helgoland anbieten. Wie Geschäftsführer Jannes Piepgras auf Anfrage von „Hooksiel-Life“ mitteilt, arbeite man derzeit den Fahrplan aus, der voraussichtlich Ende Januar online einsehbar sein wird.
Noch arbeitet die Reederei Adler & Eils am Helgoland-Fahrplan. Aber auch 2026 soll es Fahrten mit einem Katamaran von Hooksiel und Wilhelmshaven zur Roten Insel geben. Foto: Adler & Eins.
Geplant sei, dass der Katamaran „Adler Cat“ zwei bis drei Mal in der Woche Fahrgäste aus Wilhelmshaven und Hooksiel zur Roten Insel bringt. Das Schiff werde voraussichtlich donnerstags, freitags und samstags fahren. „Für Juli und August planen wir mit Doppeltouren am Freitag und Samstag.“
Hooksiel werde leider nicht jedes Mal angefahren werden können, so Piepgras. Es seien aber mehr Termine als im vergangenen Jahr von Hooksiel aus geplant. Wesentlicher Grund für den eingeschränkten Fährverkehr ab Hooksiel sei die tideabhängige Zufahrt zum Außenhafen. Bedeutet: Bei zu niedrigem Wasserstand vor Hooksiel kann der Katamaran Hooksiel nicht problemlos ansteuern.
„Deshalb werden die Fahrzeiten selten jeden Tag gleich sein“, erläutert Piepgras. Aber, auch das eine Folge dieses „Missstandes“: „Es wird viele Tage mit sehr langem Aufenthalt auf der Insel geben.“
Hooksiel (21. 1. 2026) – Durch einen spektakulär anmutenden Einsatz haben Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel am Mittwoch gegen 15.30 Uhr einen Mann aus einem Straßengraben gerettet. Der war aus unbekanntem Grund an der Überquerung der Bäderstraße in Höhe Friesenstraße mit seinem E-Scooter in den tiefen Graben gerutscht, aus dem er sich selbst nicht befreien konnte.
Erst mit Hilfe der Feuerwehr gelang es, einen in den Straßengraben gerutschten Fußgänger aus dem Wasser zu bergen. Foto: hol
Einem Mädchen war der Unglückliche aufgefallen. Eine vorbeifahrende, auswärtige Autofahrerin bemerkte ihre Signale, hielt an und alarmierte den Rettungsdienst. Ein Rettungsanitäter betreute den mit dem gesamten Körper im Wasser des Grabens liegenden Mann. Der hinzu kommenden Feuerwehr gelang es schließlich, den Verunglückten mit Hilfe einer Leiter und einer Rettungsliege zu bergen.
Wie schwer der Senior bei dem Unglück verletzt wurde, blieb zunächst unklar. Der Rettungsdienst reanimierte den stark unterkühlen Mann und brachte ihn zu weiteren Behandlungen ins Krankenhaus.
Für die Dauer des Einsatzes wurde die Bäderstraße gesperrt. Unterstützt wurden die Hooksieler Retter von ihrer Partnerwehr aus Waddewarden.
Hooksiel (21. 1. 2026) – Die Arbeitsgruppe Hooksiel hat einen neuen Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vereins wählten am heutigen Mittwoch auf ihrer Jahreshauptversammlung im Awo-Heim Bodo Zeiger zum Nachfolger von Bruno Bölts. Bölts, der seit 2019 an der Spitze der 1998 gegründeten Organisation stand, hatte sich alters- und gesundheitsbedingt nicht mehr zur Wiederwahl gestellt.
Als zweiter Vorsitzender wurde Tobias Stahl bestätigt, ebenso Bernd Tscherney als Schatzmeister. Den Vorstand komplettieren Sabine Greiff als Beisitzerin und René Klaus als Schriftführer.
Der neue Vorstand will die Arbeit in gewohnter Manier fortsetzen. Insbesondere sagte man den anderen Vereinen und Institutionen in der Hooksieler Dorfgemeinschaft seine Unterstützung zu. Die ehrenamtlich engagierte Arbeitsgruppe (Erkennungszeichen: gelbe Arbeitsjacken) betreut unter anderem eine Reihe von Grünanlagen und Projekte im Ort.
So pflegen die Helfer die Ortseingänge und den Diedrichsberg („höchster Gipfel im Wangerland“) im Freizeitgelände, kümmern sich um die Weihnachts-Beleuchtung und helfen dabei, den Ankerpfad im Ort weiter zu entwickeln. Zu regelmäßigen Arbeitsdiensten (mit anschließender Teerunde) trifft sich die an die 20 Personen starke Gruppe stets mittwochs.
Hooksiel/SAL (21. 1. 2026) – Noch sind es knapp drei Monate bis zum Beginn der Wassersportsaison. Für die Mitglieder des WSV Hooksiel kann diese Zeit gar nicht schnell genug vergehen. Das war auf der Jahreshauptversammlung des Vereins an den Hooksieler Skiterrassen spürbar. Viele der angesprochenen Themen beschäftigten sich mit der kommenden Saison, die der Wassersportverein Hooksiel mit dem traditionellen Ansegeln am 8. Mai offiziell eröffnen will.
WSV-Vorsitzender Heinz Martin (links) ehrte die langjährigen Vereinsmitglieder (von links) Peter Braun, Benno Thiesmeyer, Anton Poppen und Stefan Hölscher. Foto: Dörte Salveriaus
Schleuse zum 1. Mai wieder in Betrieb
Bis dahin sollen auch die Sanierungsarbeiten an der Schleuse vorerst beendet sein, so dass der Betrieb wieder ohne zeitliche Einschränkungen laufen kann. WSV-Vorsitzender Heinz Martin verwies in seinem Bericht auf ein Gespräch mit der Bauleitung. Demnach sind die Arbeiten im Zeitplan, zum 1. Mai soll die Schleuse ihren Betrieb wieder aufnehmen können. „Dann hat sie – und das ist für uns besonders wichtig – in der Kammer neue Schwimmstege und grundsanierte Tore“, sagte Martin. Für die Sportschipper des WSV heißt es nun, die Boote für die Saison fit zu machen, denn ab dem 11. April können sie über die vereinseigene Slipanlage wieder zu Wasser gebracht werden.
Im Frühjahr 2025 wurde im Vereinsheim die umfangreiche Sanierung der Sanitäreinrichtungen abgeschlossen. Bei Kreis- und Landessportbund bedankte sich der Vorsitzende für die Fördermittel.
Nachwuchs bei Regatten dabei
Für die Kinder und Jugendlichen beginnt das Training auf dem Wasser am 13. April, und dann jeden Montag von 17 bis 19 Uhr. Die Mädchen und Jungen nehmen inzwischen erfolgreich an Regatten teil. Für sie steht 2026 neben den drei Meisterschaftsregatten der Wilhelmshaven Junior Sailing Cup im Programm. Jugendleiterin Sonja Heimann kündigte außerdem eine Ferienpassaktion an. Alle Schulkinder der Gemeinde Wangerland sind am 4. Juli zum Schnuppersegeln eingeladen.
Die Feierabend-Regatta „HookSail“ steht ebenfalls wieder im Kalender. Erster Start ist am 20. Mai. Es folgen sieben weitere Mittwochabende, an denen auf der Jade gemeinsam mit Seglerinnen und Seglern aus den Nachbarvereinen um Punkte gekämpft wird.
Der WSV Hooksiel vergibt alljährlich einen Fahrtenpreis. Er ging an Dagmar und Andreas Reuter, die an Bord ihrer Hallberg Rassy 15 Wochen auf Nord- und Ostsee unterwegs waren. Insgesamt liefen sie 44 Häfen an. Als sie im September ihren Heimathafen wieder erreichten, lagen 1200 Seemeilen hinter ihnen.
Langjährige Mitglieder geehrt
Der Fahrtenpreis des WSV ging an Dagmar und Andreas Reuter, überreicht von Regattawart Hendrik Busemann (links). Foto: Dörte Salverius
Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Anton Poppen sowie Petra und Benno Thiesmeyer geehrt. Jürgen Pape gehört dem WSV ebenfalls seit 50 Jahren an, der ehemalige Vereinsvorsitzende wird zu einem späteren Zeitpunkt geehrt. Die Silbernadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Peter Braun und Stefan Hölscher.
Hooksiel (20. 1. 2026) – Die Meteorologen hatten ihn angekündigt: ein starker Sonnensturm. Am Montagabend waren die Folgen der so genannten geomagnetischen Eruptionswelle auch am Hooksieler Nachthimmel deutlich zu erkennen. Der Hooksieler Sascha Keemann hielt die wunderschönen Polarlichter mit einem aus seinem Dachfenster in der Viethstraße geschossenen Foto fest.
Ursache für Polarlichter waren nach Angaben des Deutschen Wetter Dienstes (DWD) starke Eruptionen auf der Sonne, durch die Teilchen in Richtung Erde geschleudert wurden. In der oberen Schicht der Erdatmosphäre trafen diese geladenen Teilchen auf Luftmoleküle. Die Folge ist das entsprechende Farbspektakel.
Wilhelmshaven/Hooksiel (20. 1. 2025) – Der Import von LNG ist umstritten. Für Politik und Wirtschaft war und ist die Einfuhr von verflüssigtem Erdgas nach den Sperrungen der Gaslieferungen aus Russland ein wichtiger Beitrag zur Energiesicherheit in Deutschland. Für viele Naturschützer ist und bleibt Erdgas ein fossiler Brennstoff, der die Umwelt unzumutbar belastet – vor allem das Klima, aber auch die Jade.
Die FSRU „Excelsior“ liegt seit August 2025 am LNG Terminal Wilhelmshaven 2. Das Schiff regasifiziert importiertes Flüssigerdgas. Das an Bord eingesetzte Antifouling-System arbeitet mit Ultraschall. Noch hat es die Erwartungen der Betreiber nicht erfüllt. Foto: DET
Der Grund für die Sorge um die Organismen im Wattenmeer: An Bord des Speicher und Regasifizierungsschiffes (FSRU) „Höegh Esperanza“ am LNG-Terminal Wilhelmshaven 1 in Sichtweite des Hooksieler Außenhafens wird aus dem Meer gewonnenes Chlor eingesetzt, um das Seewasser führende Rohrleitungssytem an Bord frei von Algen, Muscheln und anderem Bewuchs zu halten. Das Wasser erwärmt das minus 162 Grad kalte LNG und macht es wieder gasförmig. Wird es ins Meer zurückgeleitet, gelangen auch Chlorverbindungen in die Jade, die den Organismen im Nationalpark Wattenmeer schaden könnten.
Grenzwerte für Chloreinträge eingehalten
Die Kritik ist das eine, der Nachweis von Schäden das andere. Nach Angaben der Deutschen Energy Terminal GmbH (DET), die im Auftrag des Bundes zwei LNG-Terminals in der Jade und ein weiteres in Brunsbüttel vermarktet, wurden die vorgeschriebenen Grenzwerte für die Einleitungen fast immer eingehalten. Das würden regelmäßige Messungen zeigen.
Die Skepsis der Kritiker blieb. Ihr Hoffnungsträger: Die FSRU „Excelsior“, der zweite LNG-Frachter in der Jade, der im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen hat. Mit Millionen-Aufwand wurde dieses Schiff vor Inbetriebnahme umgerüstet. Für das „Antifouling“ sorgt dort ein bereits bei Kreuzfahrtschiffen bewährtes Ultraschallsystem. Ultraschallwellen verhindern, dass sich Biomasse an den Röhren festsetzen kann. Das System, so der politische Wille in Berlin zumindest noch 2024, sollte auch an Bord der „Höegh Esperanza“ installiert werden – wenn es sich in der Praxis bewährt.
Hoher Bewuchsdruck in der Jade
Dazu wird es wohl nicht kommen. Im Gegenteil. Wie die DET mitteilte, habe man „aus Sicherheitsgründen“ die Umstellung der FSRU „Excelsior“ auf Elektro-Chlorierung beantragt. „Das Ultraschallsystem ist aktuell am LNG-Terminal Wilhelmshaven 2 weiterhin im Einsatz“, erläutert DET-Sprecher Andreas von Hooven auf Anfragen von „Hooksiel-Life“. „Dies ist derzeit aber nur möglich, da der Bewuchsdruck in den Meerwasser führenden Leitungen der FSRU durch die saisonal bedingte, wesentlich geringere Bioaktivität im Jadewasser entscheidend niedriger ist als in der warmen Saison.“
Zur geplanten Umstellung auf das Elektro-Chlorierungssystem, das juristisch als „Stand der Technik“ gilt, sei man in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden und Gutachtern. Offenbar aber nicht mit der Herstellerfirma des Ultraschallsystems. Das Kieler Unternehmen Hasytec, das im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet hat, erfuhr nach eigenem Bekunden erst von „Hooksiel-Life“ von der geplanten „Chlor-Wende“ der DET. Das Unternehmen wurde zum 1. Juli 2025 von Investoren aus Griechenland übernommen. Eine Stellungnahme steht noch aus.
Probleme schon im Sommer
Die DET spricht von einem „Testbetrieb“, bei dem die Ergebnisse der regelmäßigen Überwachung des Systems schon im Spätsommer gezeigt hätten, „dass das Ultraschallsystem dem hohen Bewuchsdruck durch Bioorganismen im Jadestrom leider nicht ausreichend entgegenwirkt“. Um Abhilfe zu schaffen, habe gemeinsam mit der Firma Hasytec, der Reederei Excelerate und weiteren Experten umfangreichere Anpassungen am Ultraschallsystem vorgenommen.
„Trotzdem konnte die gewünschte Wirksamkeit nicht erreicht werden – es kam zu Leistungseinbußen der FSRU“, so van Hooven. „Im Frühherbst 2025 kam es infolge der mangelhaften Antifouling-Leistung des Ultraschallsystems sogar zu einem Ausfall der FSRU, LNG-Lieferanten mussten abgewiesen und Reparaturen eingeleitet werden.“
Elekrto-Chlorierung beantragt
Die Konsequenz aus Sicht der DET: „Trotz fortgesetzter, teils erheblicher Justierungen des Systems muss festgestellt werden, dass das Ultraschallsystem die Betriebssicherheit der FSRU Excelsior nicht absichern und ein Totalausfall des Schiffs nicht ausgeschlossen werden kann.“ Um die Versorgungssicherheit sicherstellen zu können, habe man die Genehmigung für das auf dem Schiff bereits installierte Elektro-Chlorierungssystem beantragt.
Hooksiel (19. 1. 2026) – 13 Reiterinnen des Reit- und Fahrverein (RuF) Hooksiel haben an einem Dressurlehrgang mit der renommierten Ausbilderin Ricarda Claasen teilgenommen. Organisiert hatte die zweitägige Veranstaltung Rieke Scherf. Ricarda Claasen ist seit ihrer Jugend als Dressurausbilderin bis zur Klasse S tätig. Als Juniorin war sie Mitglied im Bundeskader und erfolgreich in Dressurprüfungen bis zur Klasse S unterwegs.
Lehrgangsleiterin Ricarda Claasen (4. v. l.) half den Hooksieler Reiterinnen, neue Perspektiven zu erkennen. Von links: Edda Jensen mit Showtime`s Molly, Jolanda Buscher, Fenna Peters, Organisatorin Rieke Scherf und Lale Scharfenberger mit Baron Baco Ma. Foto: Elsbeth Noatzsch
Der Lehrgang in der Reithalle in Oesterdieken richtete sich an Freizeitreiterinnen sowie an Turnierreiterinnen bis zur Klasse M. Nach einer ersten Einschätzung holte Claasen jede Teilnehmerin individuell mit ihrem Pferd auf dem jeweiligen Ausbildungsstand ab. In ruhigem und besonnenem Ton gab sie gezielt Korrekturhilfen und praxisnahe Tipps, so dass die Reiterinnen ihre Schwierigkeiten überwinden und am zweiten Lehrgangstag neue Herausforderungen angehen konnten.
Im Mittelpunkt stand dabei die Reflexion des eigenen Reiterverhaltens aus neuen Blickwinkeln. Mit auf den Weg gab die Fachfrau Perspektiven für das zukünftige Training. Besonders die Turnierreiterinnen freuten sich über wertvolle Impulse und neue Ansätze für ihre Trainingsmethoden im Hinblick auf die kommende Saison.
Alle Teilnehmerinnen zogen ein durchweg positives Fazit und äußerten den Wunsch nach einem weiterführenden Aufbaulehrgang. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte Rena Peters. „Ich konnte meine eigenen reiterlichen Fähigkeiten, insbesondere in Bezug auf Sitz und Einwirkung, deutlich verbessern.“