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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Segeltour gegen die Industrialisierung des Wattenmeeres

Hooksiel/Wilhelmshaven (17. 6. 2026) – Ein besonderes Segelboot hat am Dienstagnachmittag Hooksiel in Richtung Wilhelmshaven passiert – die „Malizia Explorer“. Mit der Tour „Segel setzen für den Meeresschutz“ will die Deutsche Umwelthilfe (DUH) auf die industrielle Übernutzung der deutschen Nordsee aufmerksam machen. Mit an Bord: Bekannte Umwelt- und Klimaschutzaktivisten wie Luisa Neubauer und Nathan Goldblat sowie Meeresschutz- und Energieexperten.

Die „Malizia Explorer“, ein Segelschiff mit Forschern und Umweltschutzaktivisten an Bord, passierte auf ihre Protestfahrt gegen die Industrialisierung der Nordsee nach Wilhelmshaven den Außenhafen von Hooksiel, in dessen Sichtweite sich die LNG-Terminals befinden.

Ihre Botschaft: „Die Nordsee darf nicht weiter zur Industriezone für fossile Projekte und zerstörerische Nutzung gemacht werden. Klima- und Meeresschutz müssen Vorrang haben – besonders in Schutzgebieten.“

Von Borkum bis Brunsbüttel

Die Umweltschützer warnen vor neuen Gasbohrungen vor Borkum in unmittelbarer Nähe zum Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer. Ein Dorn im Auge sind ihnen auch die zunehmende Zahl an LNG-Terminals. Obwohl der Gasverbrauch sinke und bestehende Terminals nur gering ausgelastet sind, würden weitere LNG-Kapazitäten geplant – etwa in Stade. „Damit drohen fossile Überkapazitäten, neue Abhängigkeiten und zusätzliche Belastungen für Küstenökosysteme.“

Belastung durch Lärm, Licht und Biozide

Die Segeltour mit dem 26 Meter langen Expeditionsschiff führt die Aktivisten von Borkum über die LNG-Anleger in der Jade weiter zur Ölförder-Plattform Mittelplate vor Friedrichskoog bis zum LNG-Terminal in Brunsbüttel. Vor der Hafeneinfahrt nach Wilhelmshaven wurden sie von Aktivisten des Bündnisses von Klima- und Umweltschutzverbänden „Netzwerk Energiedrehscheibe“ begrüßt. Wilhelmshaven mit seinen zwei Flüssigerdgas-Regasifizierungsschiffen stehe exemplarisch für den massiven Ausbau von LNG-Infrastruktur an der deutschen Küste. Zudem ist ein weiteres landseitiges Terminal in Planung.

Belastungen für das sensible Küstenökosystemen und den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sehen die Naturschützer unter anderem durch Schiffsverkehr, Lärm, Licht, Schadstoffe, Biozide sowie neue Hafen- und Pipelineinfrastruktur. Aus Sicht der DUH zeigt Wilhelmshaven, wie fossile Überkapazitäten geschaffen und langfristige Gasabhängigkeiten zementiert werden.

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Westlake übernimmt PVC-Werk: 350 Arbeitsplätze gesichert

Wilhelmshaven (16. 6. 2026) – Der Verkauf der Vynova Wilhelmshaven GmbH an die Westlake Vinnolit GmbH & Co. KG ist vollzogen. Das teilte Dr. Christian Kaufmann mit. Damit sei „ein wichtiger Meilenstein erreicht“. Zuvor hatte die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags stattgefunden.  „Mit dem Vollzug der Transaktion haben wir eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für den Standort Wilhelmshaven erreicht. Der Einstieg eines strategischen Investors sichert die Fortführung der Produktion und eröffnet dem Werk langfristige Perspektiven“, so der Insolvenzverwalter. 

Der US-Konzern Westlake Vinnolit lobt insbesondere die gute Infrastruktur und die Lage am tiefen Fahrwasser des Vynova-Werkes in Wilhelmshaven. Foto: Vynova

Das Amtsgericht Wilhelmshaven hatte am Montag das Insolvenzverfahren eröffnet und Kaufmann von der Pluta Rechtsanwalts GmbH zum Insolvenzverwalter ernannt. Er war bereits seit der Anordnung der vorläufigen Verwaltung als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig. Mit dem Kauf übernimmt die deutsche Westlake-Tochter den Geschäftsbetrieb des Chemiewerke in Wilhelmshaven sowie sämtliche rund 350 Arbeitsplätze. Damit sei die Grundlage für eine nachhaltige Fortführung des Betriebs geschaffen, so Kaufmann. 

Dank an Banken und Landesregierung

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten ist. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern, die den Betrieb trotz der mit einer Insolvenz verbundenen Unsicherheit mit großem Engagement unterstützt haben, insbesondere auch der Leitungsebene um den Geschäftsführer Dr. Peter Prinz“, so Kaufmann weiter. „Eine solche Transaktion erfordert eine intensive Zusammenarbeit verschiedener Teams.“

Strategischer Investor

Kaufmann dankte unter anderem auch den beteiligten Banken, der Nord/LB und der Volksbank Wilhelmshaven eG, für den gewährten Massekredit sowie der Landesregierung um Ministerpräsident Olaf Lies und Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne und den Mitarbeitern des Wirtschaftsministeriums für die Unterstützung, nicht zuletzt durch eine Landesbürgschaft.

Der Produktionsstandort für Polyvinylchlorid (PVC) und Vinylchloridmonomer (VCM) zählt zu den bedeutenden Anlagen seiner Art in Europa. Mit der Übernahme stärkt Westlake Vinnolit seine Marktposition und erweitert seine Produktionskapazitäten. „Diese Akquisition stärkt unser Geschäft, indem sie unsere globale Chlorvinyl-Produktionsbasis erweitert und unsere bestehenden Chlorvinyl-Produktionsanlagen in Europa und Nordamerika ergänzt“, so Jean-Marc Gilson, Präsident und Chief Executive Officer von Westlake. Das Werk in Wilhelmshaven profitiere von einer vorteilhaften logistischen Infrastruktur, einschließlich eines Tiefwasserhafens, der eine effiziente Versorgung mit Rohstoffen ermögliche. Gilson: „Wir freuen uns darauf, die Mitarbeiter des Standorts in der Westlake-Familie willkommen zu heißen.“

Hauptsitz in Houston

Westlake Vinnolit ist ein Mitglied der Westlake Unternehmensgruppe. Die Westlake Corporation ist an der New York Stock Exchange gelistet und hat seinen Hauptsitz in Houston sowie Betriebe in Asien, Europa und Nordamerika. Westlake wurde 1986 gegründet und beschäftigt weltweit rund 14.600 Mitarbeiter.

Als ein führender europäischer Hersteller von PVC und wichtiger Partner für Natronlauge bietet Westlake Vinnolit maßgeschneiderte Lösungen für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 1.400 Mitarbeiter in der Zentrale in Ismaning bei München sowie an seinen vier Produktionsstandorten in Bayern und Nordrhein-Westfalen. 

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Ausbildung in Hooksiel: Erfüllung in Pflege und Betreuung

Hooksiel (16. 6. 2026) – Es ist ein langer, teilweise beschwerlicher Weg. Aber Elischa Rieken ist überzeugt, dass sie den richtigen Kurs eingeschlagen hat. Die 21-Jährige Hooksielerin steht vor dem Ende ihrer Ausbildung zur Fachkraft für Heilerziehungspflege. Und aller Voraussicht nach wird die junge Frau auch künftig in der Hooksieler Wohnstätte der WiKi gGmbH erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützen, begleiten und betreuen.

Elischa Rieken findet in ihrem Beruf in der Heilerziehungspflege ein Stück weit Erfüllung. Der Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen sei eben nicht nur Pflege, sondern auch sozialer Kontakt. Foto: hol

Elischa Rieken ist in Jever aufgewachsen. An der Integrierten Gesamtschule (IGS) Friesland-Nord in Schortens hat sie mit 16 ihren erweiterten Realschulabschluss gemacht und im Anschluss zwei Jahr lang die Berufsfachschule Pflegeassistenz an der BBS Jever besucht. Den praktischen Teil der Ausbildung hat sie in der GPS-Wohnstätte in Jever absolviert, in der Menschen mit Beeinträchtigungen leben.

Drei Jahre an der Fachschule

Die Verbindung nach Hooksiel hielt die junge Frau im Anschluss auch während ihrer dreijährigen Ausbildung an der Fachschule Heilerziehungspflege an der BBS Varel. Inzwischen wohnt sie mit ihrem Freund in dem Sielort. „Mir war schnell klar, dass ich nicht nur in der reinen Altenpflege arbeiten will.“ Auch dieser Bereich hat einen hohen Praxisanteil. Eine Hälfte davon hat Elischa Rieken bei der WiKi in Hooksiel absolviert. Im Verbund mit insgesamt 18 Mitarbeitern betreute sie hier 24 Klientinnen und Klienten mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen.

„Ich arbeitete meistens in der Spätschicht von 13 bis 21 Uhr“, schildert die Auszubildende, die ihre Abschlussprüfung bereits hinter sich hat. Täglich finde ab 16 Uhr nach dem Feierabend in der Werkstatt eine Tee- und Kaffeerunde mit den Bewohnern statt. Zuvor will die Küche vorbereitet, die Wäsche gewaschen und der Tee gekocht werden.

Unterstützungsbedarf sehr unterschiedlich

Der konkrete Betreuungsbedarf ist je Person unterschiedlich. Einige kommen gut alleine klar, andere benötigen beim Essen und Trinken Unterstützung. Mit allen Bewohnern würden freundliche Gespräche geführt, Spiele gespielt oder Spaziergänge unternommen. Regelmäßig werden Ausflüge angeboten. Manchmal sogar richtige Urlaubstrips.

Um 18.30 Uhr gibt es Abendbrot. Und auch danach ist noch Zeit für unterschiedlichste Aktivitäten und Gespräche. So basteln etwa die Wohnheim-Bewohner schon seit Jahren die Blumen für den Hooksieler Maibaum. „Jeder Tag ist unterschiedlich“, schildert Elischa Rieken. „Dabei entstehen enge Beziehungen. Es ist einfach schön, wenn man merkt, dass man für seine Arbeit etwas zurück bekommt. Das ist erfüllend.“

Gespräche im Team

Es kann aber auch mal zu haarigen Situationen kommen. Etwa wenn es einem Bewohner nicht so gut geht und dann schroffe Bemerkungen fallen. „Dafür sind wir hier ein Team und wir reden miteinander“, sagt Wohnheim-Leiterin Saskia Ponath. „Jede kritische Situation wird in einem Nachgespräch aufgearbeitet.“

Saskia Ponath ist froh, mit Elischa Rieken bald eine engagierte Fachkraft in ihr festes Team aufnehmen zu können. Die WiKi suche händeringend nach Fachkräften, Auszubildenden und FSJ´lern. Von 13 jungen Leuten, die den Ausbildungsweg mit Elischa Rieken eingeschlagen hatten, hätten nur vier durchgehalten. Einen Grund dafür sieht Saskia Ponath in der Vergütung – die es während der Ausbildung nicht gibt. Zumindest nicht in Form eines Gehalts.

Bafög statt Gehalt

Wer die Fachschule für Heilerziehungspflege besucht, kann so genanntes Aufstiegs-Bafög beantragen. „Das sind 880 Euro im Monat, die nicht zurückgezahlt werden müssen“, schildert Elischa Rieken. Ein eigener Hausstand lässt sich davon noch nicht finanzieren. Aber das wird ja bald anders, wenn die Pflegefachkraft ihr erstes Gehalt von der WiKi bezieht. 

„Hooksiel-life“ stellt in loser Folge Auszubildende vor, die in Hooksiel eine Lehre machen. Bereits erschienen sind Berichte über einen angehenden Einzelhandelskaufmann, eine Medizinische Fachangestellte, einen Maler, zwei Veranstaltungskauffrauen, eine Zimmerin, eine Bäckerei-Fachverkäuferin, einen Handelsfachwirt, einen Koch, einen Landwirt, einen angehenden Fachangestellten für Bäderbetriebe , eine Pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA), ein Industriemechaniker und eine Bankkauffrau.

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Gastkünstler präsentieren Werke in Galerie am Alten Hafen

Hooksiel (15. 5. 2026) – Brigitte und Wim Barten laden zum vierten Mal zur Ausstellung „Kunst am Alten Hafen“ ein. In ihrer Garten-Galerie „EinMalig. Anders“ am Schillhörn 2 (hinter der Gaststätte „Zum schwarzen Bären“) präsentieren sich am kommenden Samstag und Sonntag, 20./21. Juni elf Gastkünstler, die die Werke der Keramikkünstlerin Brigitte Barten ergänzen.

Die Ausstellung ist an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Präsentiert werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Glaskunst, Schmuckunikate, Lyrikstelen und Bild-Text-Kompositionen. Der Wunsch der Galerie-Betreiber: „Wir würden und freuen, wenn unsere Besucher gute Laune und eine Portion Neugier mitbringen.“

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SPD-Politiker sagen Küstenfischern ihre Unterstützung zu

Jadebusen (15. 5. 2926) – Um küstennahe Fanggebiete ging es jetzt in einem Gespräch der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Karin Logemann (SPD) aus Berne und dem Fischer Jan-Walke Schröder am Dangaster Hafen. Schröder machte deutlich, dass insbesondere Fischer, die mit kleineren Fahrzeugen unterwegs sind, auf Priele und andere küstennahe Fanggebiete angewiesen sind. Eine weitere Einschränkung sei existenzgefährdend.

Die Landtagsabgeordnete Karin Logemann sprach am Dangaster Hafen mit Fischer Jan-Walke Schröder. Foto: Jan Lehmann

Die Politikerin aus der Wesermarsch, die unter anderem Fraktionssprecherin für Fischereipolitik ist, sagte den Fischern ihre Unterstützung zu. Sie wurde begleitet von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, dessen Stellvertreterin Anke Kück (beide SPD), Manfred Hoffmann vom Kurverein Dangast und den Vareler Sozialdemokraten Sören Mandel und Jan Lehmann

Alle versicherten Jan-Walke Schröder ihre Unterstützung zum Erhalt von Fanggebieten im Jadebusen und in der Jade zu. „Es darf keine faktischen Berufsverbote geben“, betonte Wagner, der die wirtschaftliche Bedeutung der Küstenfischerei für Varel besonders hervorhob. Erst kürzlich hatte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen (Wangerland) dafür ausgesprochen, bei der Auswahl möglicher Schutzgebiete unbedingt die Fischer mit einzubeziehen.

Verunsichert sind die Niedersächsischen Küstenfischer wegen einer EU-Vorgabe, die die Ausweisung weiterer strenger Schutzgebiete vorsieht und vom Land Niedersachsen umgesetzt werden muss. Suchräume für mögliche Schutzgebiete werden derzeit identifiziert. Die Fischer fordern, dabei beteiligt zu werden.

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Trotz Wind und Regen: Erfolgreiches Tennis-Wochenende

Hooksiel (14. 6. 2026) – Nicht nur mit ihren Gegnern, sondern auch mit böigem Wind und Regenschauern hatten die Hooksieler Tennisspieler an diesem Wochenende zu kämpfen. Mit unterschiedlichem Erfolg. Während sich die AI- Junioren bei ihrem Auswärtsspiel in der Regionsliga am Samstag in Metjendorf souverän mit 6:0 durchsetzten, unterlagen die AII-Junioren beim Wilhelmshavener WTHC mit 0:3. 

Spitzenspielerin Alina Fiebig vom SCW zeigte ein gutes Spiel, musste sich aber ihrer starken Gegnerin am Ende doch beugen. Foto: hol

Auch die Paarungen der Damenmannschaft des SC Wangerland gegen TuS Aurich-Ost musste auf der Tennisanlage in Hooksiel heute musste mehrfach unterbrochen werden. Am Ende setzen sich die Hooksielerinnen nach spannenden Spielen mit 5:1 durch.

Klarer Sieg für A-Junioren

Gegen den TV Metjendorf benötigte A-Junioren-Spitzenspieler Lorenz Kramer eine gewisse Anlaufzeit. Nach verlorenem ersten Satz gewann er den zweiten und den entscheidenden Matchtiebreak aber klar (4:6/6:1/10:6). Nico Gauzel (6:0/6:0), Mateo Doyen (6:2/6:3) sowie Niklas Doyen (6:1/6:0) hatten keine Probleme mit ihren Gegnern. Auch in den Doppeln ließen die Hooksieler nichts anbrennen: Nico Gauzel/Mateo Doyen gewannen 6:0/6:1, Lorenz Kramer/Niklas Doyen 6:2/6:0. Mit nunmehr 4:4 Punkten belegt die AI vor dem letzten Spieltag den dritten Tabellenplatz.

Das Spiel der AII musste aufgrund des Regens kurzfristig nach drinnen verlegt werden. Auf dem ungewohnten Hartplatzbelag in der Halle des WTHC fühlen sich die Hooksieler gar nicht wohl. Entsprechend deutlich fiel die Niederlage gegen den Tabellenführer in der Regionsklasse aus. Tom Fiebig (4:6/3:6) und Leonard Köster (1:6/3:6) blieben in den Einzeln und auch im gemeinsamen Doppel (2:6/3:6) ohne echte Siegchance.

Entscheidung in den Doppeln

Mit Siegen in den Einzeln an Position 2 und 4 starteten die Damen des SCW gegen Aurich. Martha Kramer setzte sich bei schwierigen äußeren Bedingungen mit 6:4/6:1, Lena Taddigs mit 6:1/6:2 durch. Auch Dilber Kocas an Position 4 war klar überlegen (6:1/6:0). Lediglich Spitzenspielerin Alina Fiebig musste sich nach tapferer Gegenwehr ihrer starken Gegnerin geschlagen geben (5:7/0:6).

Die Entscheidung musste in den Doppeln fallen. Im ersten Doppel spielten Lena Taddigs und Petra Csikos (6:3/7:6) stark auf und sicherten sich das Match im Tiebreak des zweiten Satzes. Und auch Alina Fiebig und Dilber Kocas setzen sich ebenso knapp mit 6:4/7:6 durch. Die SCW-Damen rücken mit dem Sieg und nunmehr 4:2 Punkten auf Platz zwei der Tabelle vor.

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Nach längerer Pause wieder Techno-Party am Hooksieler Strand

Hooksiel (13. 6. 2026) – Tanzen mit den Füßen im Sand. Am Samstag, 20. Juni, verwandelt sich der Strand von Hooksiel in eine ganz besondere Tanzfläche. Zur Feier der Mittsommernacht kehrt das elektronische Open-Air-Festival „Waves & Sand“ zurück und lädt Musikbegeisterte zu einer unvergesslichen Nacht unter freiem Himmel ein – und das bei freiem Eintritt.

Party am Hooksieler Strand – das verspricht das Open-Air-Festival „Waves & Sand“. Foto: Hicken

Die Geburtsstunde des Events liegt im Sommer 2018. Damals stand Strandbar-Betreiber Nils Hicken mit seinem Kumpel Andrè am heutigen „Strandhaus1“ in Hooksiel und blickte aufs Meer. Aus dem spontanen Gedanken „Hier müssten wir eigentlich mal eine Techno-Party machen“ entwickelte sich rasch ein Herzensprojekt.

Aussteiger-Pärchen als Wegbereiter

Der Zufall spielte den Gründern in die Karten: Ein schwedisches Aussteiger-Pärchen, Oskar und Anja, war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Segelboot im Hooksieler Hafen gestrandet. Oskar, selbst DJ, hatte das passende Mischpult direkt an Bord; Anja bewies ein außergewöhnliches Händchen für die stimmungsvolle Dekoration. Mit etwas extra technischem Equipment und einer Mobilisierung über die sozialen Medien war die erste Party geboren – über 100 Musikbegeisterte feierten bis tief in die Nacht einen magischen Einstand. Schon im Folgejahr 2019 knackte die zweite Auflage die Marke von 250 Gästen.

Nach einer mehrjährigen Pause wird das Strand-Festival jetzt zu neuem Leben erweckt. Mit Lucas von Northlight-Eventtechnik und seinem Team haben sich erneut Musikbegeisterte gefunden, die den Strandabend mit elektronischen Klängen füllen und die Vision der Gründer fortführen.

Gehörschutz für Besucher

Unterstützung erhält das Event in diesem Jahr von der Wangerland-Touristik GmbH, die das Open-Air logistisch und organisatorisch begleitet. Um das Festival für jeden zugänglich zu machen, verzichten die Veranstalter bewusst auf Eintrittsgelder.

Die Kosten für die DJs und die Ton- und Lichttechnik werden über den Verkauf von Speisen und Getränken vor Ort gedeckt. Da es gegen Abend am Strand ordentlich laut und festivaltypisch dynamisch wird, gegen die Veranstalter kostenlos Gehörschutz-Pfropfen an die Besucher aus. Die gibt es zudem auch auf den Campingplätzen in Hooksiel sowie beim Frische-Kiosk-Dekena.

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Seit 25 Jahren mit Herzblut im Dienst der Kinder

Hooksiel (12. 6. 2026) – Einen schönen Blumenstrauß, ein dickes Dankeschön und eine Ehrenurkunde der Gemeinde Wangerland brachte Bürgermeister Mario Szlezak in die Kindertagesstätte Hooksiel. Der Grund: ein Dienstjubiläum. 

Erzieherin Tanja Brämer-Neumann (auf dem Foto mit dem Bürgermeister) arbeitet seit 25 Jahre als Kindergärtnerin für die Gemeinde. „Ein Vierteljahrhundert Einsatz für die Kinder, für die Familien und unsere Gemeinde verdienst größten Respekt“, betonte Szlezak. Gerade in den Kindertagesstätten der Gemeinde würden die Mitarbeiterinnen unglaublich wertvolle Arbeit leisten oft mit viel Herz, Geduld und Engagement.

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HHG-Hooksiel pocht auf Ausweisung von Gewerbeflächen

Hooksiel/Wangerland (12. 6. 2026) – Als „unhaltbaren Zustand“ bewertet der Hooksieler Verein für Handwerk, Handel und Gewerbe (HHG) die Situation, dass es aktuell in der Gemeinde Wangerland keine freien Gewerbeflächen gibt. „Handwerksbetriebe können nicht wachsen oder müssen notgedrungen das Wangerland verlassen“, beklagt HHG-Vorsitzender Tobias Geisen. Das Problem müsse „schnellstmöglich durch die Ausweisung neuer Gewerbeflächen angegangen werden“. 

Geisen kritisiert SPD und ZUW

Unternehmen und Unternehmern aus Handwerk, Handel und Gewerbe werde das Arbeiten und Wirtschaften durch politisch gesetzte Rahmenbedingungen immer schwerer gemacht. Für Vieles seien Bund und Land verantwortlich, für Manches aber auch der Gemeinderat vor Ort. Enttäuscht zeigt sich Geisen in diesem Zusammenhang von dem Verlauf der Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Sanierung in der vergangenen Woche, an der er als beratendes Mitglied teilgenommen hat. 

In der Sitzung hatte die Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (CDU, Grüne, FDP) einen Antrag eingebracht, wonach die Gemeindeverwaltung umgehend mit der Planung eines Gewerbegebietes in Tettens beginnen solle. Sprecher von SPD und ZUW (Unabhängige) waren zunächst skeptisch und verwiesen darauf, dass die Bauverwaltung der Gemeinde ohnehin überlastet sei und zunächst andere, zeitkritische Bauleitverfahren abarbeiten müsse. 

Letztlich stimmte der Ausschuss dem Antrag aber doch einvernehmlich zu, was Geisen auf seine vehement Intervention zurückführt. Der HHG-Vorsitzende bewertet die zunächst gegen die Planung der neuen Gewerbeflächen eingebrachte Argumente als „fadenscheinig“, zumal auch Bürgermeister und Verwaltungschef Mario Szlezak (SPD) eingeräumt hatte, dass die Kapazitäten dafür im Rathaus vorhanden wären.

Müller weist Kritik zurück

Für die ZUW-Gruppe weist Ratsherr Immo Müller (UWW) die Vorwürfe des HHG zurück. Der Austausch von unterschiedlichen Meinungen und Argumenten sei ein ganz normaler Bestandteil der demokratischen Willensbildung in einem Fachausschuss. Hier werde nicht nur zugestimmt oder abgelehnt. „Genau das ist geschehen“, stellt Müller in einer Erklärung fest. 

„Nicht in Ordnung“ sei es und möglicherweise dem Vor-Wahlkampf geschuldet, dass Geisen im Nachhinein die Argumente von Ratsmitgliedern als fadenscheinig bezeichne. Die Ausweisung von Gewerbeflächen stehe schon lange im Fokus aller im Rat vertretenen Parteien und Gruppen. „An welcher Stelle in der Gemeinde und ob in Tettens ist zu prüfen und vorzubereiten.“ 

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Einheimische können Verborgenes im Wattenmeer entdecken

Wilhelmshaven/Wangerland (12. 6. 2026) – Neben dem 40-jährigen Bestehen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer wird in diesem Jahr die Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe vom 26. Juni 2009 gefeiert. Die in Wilhelmshaven beheimatete Nationalparkverwaltung lädt mit zertifizierten Nationalpark-Führerinnen oder -Führern zu einem vielfältigen Programm ein. 

Im Rahmen des Weltnaturerbe-Geburtstages können Einheimische den Nationalpark bei Wattführungen erkunden. Foto: Melanka Helm/NLPVW

Von Donnerstag, 25., bis Sonntag, 28. Juni, finden entlang der niedersächsischen Küste und auf vielen Inseln Naturerlebnis-Veranstaltungen statt. Einheimische können kostenfrei an einer der Führungen teilnehmen und dabei das Wattenmeer vor ihrer Haustür unmittelbar erleben.

Zahlreiche Veranstaltungen

„Das Wattenmeer ist Wildnis von Weltrang im Großformat und von universellem Wert aus der Perspektive der Vereinten Nationen”, betont Florian Carius, Dezernent bei der Nationalparkverwaltung. „Nationalpark-Führungen unterstützen dabei, die auf den ersten Blick verborgenen Besonderheiten dieser veränderlichen Naturlandschaft zu entdecken und ihre Einzigartigkeit bewusst zu erleben.“ Ziel sei es, die globale Bedeutung des Weltnaturerbes zu vermitteln und so für seinen Schutz zu sensibilisieren. 

Für die meisten Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Informationen zu Treffpunkten und Ausrüstung werden direkt von den jeweiligen Veranstaltenden bereitgestellt. Zudem werden Führungen für geschlossene Gruppen, etwa in Kooperation mit Seniorenheimen oder Schulklassen, angeboten.

Führungen im Wangerland

Im Bereich der Gemeinde Wangerland werden gleich mehrere Veranstaltungen angeboten: „Bequem Vögel beobachten“ heißt es etwa am 28. Juni ab 13.30 Uhr in Horumersiel. Treffpunkt ist am Horumersieler Hafen. Im Nahbereich hat man direkten Einblick in Hochwasserrastplätze, eine Salzwiese, das Watt mit den Lahnungen sowie auch das Wangertief als Süßwasserlebensraum. Diese Führung dauern etwa zwei Stunden. Anmeldung erforderlich bei Nationalpark-Führerin und Ornithologin Susanne Mickstein (Tel. 04421/7728240) oder per E-Mail an susanne.mickstein@gmx.de.

Ebenfalls am 28. Juni um 11 Uhr startet in Minsen (Treff: Seewiefken-Skulptur) eine Salzwiesenführung in den Elisabethaußengroden. Anbieter ist das Nationalpark-Haus Wangerland. Anmeldung entweder per Mail (nationalparkhaus@wangerland.de )oder telefonisch unter 04426/90470-0. 

In Schillig kann man am 26. Juni ab 20 Uhr eine „Vogelführung in den Sonnenuntergang“ erleben. Während der Führung werden an der Lagune und den Hochwasserrastplätzen Vögel beobachtet, etwa Regenpfeifer und andere Watvögel, Enten, Gänse, Möwen und Singvögel. Die Tour mit gemeinsamem Picknick dauert etwa drei Stunden. Treffpunkt ist am Deichaufgang bei der Jugendherberge. Anmeldung erforderlich bei Nationalpark-Führerin und Ornithologin Susanne Mickstein (Tel. 04421/7728240) oder per E-Mail an susanne.mickstein@gmx.de.

Wanderungen mit Kind und Hund

Am 26. Juni um 14 Uhr, 27. Juni um 15 Uhr und am 28. Juni um 16 Uhr werden Wanderungen zur Vogelinsel Minsener Oog angeboten. Für Hin- und Rückweg werden etwa viereinhalb Stunden veranschlagt. Treffpunkt ist die Bäckerei „Lorenz Victorbur“ am Strand von Schillig. Die Führung übernimmt Nationalpark-Führer Rolf Tiegges. Rückfragen unter Telefon 0152/22633234 möglich.

Eine küstennahe Wattwanderung am 28. Juni ab 15.30 Uhr ab Schillig (Weltentor) trägt den Nahmen „Watt zum Schnuppern – Wattwanderung für Zwei- und Vierbeiner“. Sie ist insbesondere für Familien mit Kindern ab 6 Jahre (mit oder ohne Hund) geeignet. Begleiterin ist Nationalparkführerin Sandra Dunkmann. Anmeldung unter 0157/81797261 oder per Mail an WattwandernmitSandra@web.de.

Besuch bei den Vogelwarten

Der Nationalpark-Führer Jürgen Wackwitz nimmt am 28. Juni ab 15:30 Uhr Interessierte mit zu einer etwa fünfstündigen Wattwanderung nach Minsener Oog. Die Themen: Was sagen die Vogelwärter? Welche Zugvögel sind da? Und was macht das Brutgeschäft? Treffpunkt ist das Weltentor in Schillig. Anmeldung telefonisch unter 04461/3149 (mit AB) oder 0162-3449878 sowie per Mail (miniorarts@gmx.de). 

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