Hooksiel/Horumersiel (8. 7. 2026) – Die Büchereien in Hooksiel und Horumersiel laden zu zwei besonderen Lesungen ein. Den Auftakt macht am Freitag, 10. Juli, eine atmosphärische Autorenlesung für Erwachsene in Horumersiel. Am Mittwoch, 15. Juli, steht dann eine liebevoll gestaltete Mitmachlesung für Kinder in Hooksiel auf dem Programm.
Der Autor Olaf Saathoff präsentiert in der Bücherei Horumersiel ab 19.30 Uhr seinen Roman „Badezeit“. Die Geschichte entführt auf eine ostfriesische Insel der 1970er Jahre und erzählt mit viel Herzenswärme, Humor und Nordsee-Flair von Familie, Sehnsucht und den kleinen wie großen Herausforderungen des Lebens. Im Anschluss an die Lesung findet eine Signierstunde statt. Einlass ist ab 19 Uhr.
Die Autorin Alessa Ullrich stellt bei der Mitmachlesung ab 15 Uhr ihr Kinderbuch „Flockis erster Mutzauber“ in die Bücherei Hooksiel. Gemeinsam mit dem kleinen Einhorn Flocki tauchen Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren in eine zauberhafte Geschichte über Mut, Freundschaft und die kleinen Abenteuer des Alltags ein. Mitmachen, erzählen und staunen stehen dabei im Mittelpunkt. Einlass ist ab 14.40 Uhr.
Beide Veranstaltungen sind kostenfrei. Um eine Anmeldung wird gebeten. Kostenfreie Tickets sind in den Tourist-Informationen Horumersiel und Hooksiel sowie online unter wangerland.de erhältlich.
Darüber hinaus dürfen sich alle Literatur-Fans bereits auf eine weitere besondere Lesung freuen. Im August erwartet die Wangerland Touristik GmbH den Ostfriesenkrimi-Autor Klaus-Peter Wolf zu einer Lesung. Am darauffolgenden Tag lädt seine Frau Bettina Göschl zu einer Kinderlesung ein.
Wangerland/Hooksiel (7. 7. 2026) – Das Wangerland wird sich dem Sirenen-Pakt im Landkreis Friesland anschließen. Der Verwaltungsausschuss habe beschlossen, dass die Gemeinde sich jetzt doch an der Sicherheitspartnerschaft von Landkreis, Städten und Gemeinden beteilige, teilte Bürgermeister Mario Szlezak mit. Der Grund dafür: Die inzwischen deutlich verbesserten Föderbedingugnen.
Die Sirenenanlage am Feuerwehrgerätehaus am Hohe Weg in Hooksiel steht bereits. Archiv-Foto: hol
Im gesamten Landkreis Friesland werden 65 Sirenen aufgestellt, davon 15 im Bereich der Gemeinde Wangerland. Die allermeisten wurden bereits installiert. Standorte in Hooksiel sind am neuen Feuerwehrgerätehaus und am Außenhafen. Die Gesamtkosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, von denen rund 536.000 Euro im Wangerland anfallen.
Die Kosten sollten sich nach einer Vereinbarung von 2021 Landkreis auf der einen sowie Städte und Gemeinden auf der anderen Seite teilen. Die Stadt Schortens und die Gemeinde Wangerland hatten sich dem Pakt mit Blick auf ihre angespannte Haushaltslage zunächst nicht angeschlossen.
Zuletzt hatte der Bund einen Zuschuss in Höhe von rund 737.000 Euro aus seinem Sirenenförderprogramm bewilligt, was den Kostenanteil aller Beteiligten entsprechend verringert. Kommunen, die sich nicht beteiligen, können ihre Bevölkerungen bei Katastrophenlagen in eigener Zuständigkeit nicht über die Sirenen warnen. Szlezak: „Mit dem Beitritt zur Sicherheitspartnerschaft leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Bevölkerungsschutzes und der Warninfrastruktur.“
Wangerland (7. 7. 2026) – Es bleibt in der Gemeinde Wangerland bei drei Bürgermeisterkandidaten. Wie Gemeindewahlleiterin Bianca Siuts gegenüber „Hooksiel-Life“ sagte, hätten sich bis zum Ablauf der Meldefrist am 6. Juli keine weiteren Bewerberinnen oder Bewerber für das Amt des Hauptverwaltungsbeamten gemeldet.
Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September wird bekanntlich auch das Bürgermeisteramt neu vergeben. Neben Amtsinhaber Mario Szlezak (52/SPD) treten Thies Fischer (25/CDU) und Bernd Abrahams (56/Pro Wangerland) zu der Direktwahl an. Vor der offiziellen Bestätigung wird jetzt noch geprüft, ob Zweifel an der Verfassungstreue eines der Bewerber besteht.
Sollte kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, findet zwei Wochen später am 27. September eine Stichwahl der beiden Bestplatzierten statt. Bei der Kommunalwahl 2021 hatte sich Szlezak in der Stichwahl mit 52 zu 48 Prozent der Stimmen gegen Abrahams durchgesetzt.
Hooksiel (7. 7. 2026) – Hooksiel bekommt eine neue Stipendiatin. Am Sonntag, 12. Juli, stellt sich die Künstlerin Agnes Lörincz ab 11.15 Uhr mit einer Vernissage im Künstlerhaus Hooksiel vor. Danach wird die Berlinerin bis zum 16. August in dem Sielort residieren und arbeiten.
Die Künstlerin Agnes Lörincz wird in den nächsten Wochen in Hooksiel leben und arbeiten. Foto: privat
Agnes Lörincz, Jahrgang 1959, lebt in Berlin. In ihrer Malerei greift sie gesellschaftliche Fragen auf. In ihrer Ausstellung mit dem Titel „Muster und Mimesis“ dreht sich Vieles um Mode, Werbung und Nachrichten. Ihre Bilder sind Collagen, die ihre Betrachter zu einem genauen Blick auffordern.
Die Künstlerin, die bereits eine Vielzahl von Ausstellungen gestaltet hat, wurde in den vergangenen Jahren ducch eine Reihe von Stipendiaten im In- und Ausland gefördert. Agnes Lörincz stammt gebürtig aus Siebenbürgen (Rumänien). Hier studierte sie von 1978 bis 1983 an der Kunsthochschule in Klausenburg, Seit 1985 lebt und wirkt sie in Deutschland, seit 2008 in Berlin.
Hooksiel (7. 6. 2026) – Am kommenden Wochenende findet im und am Gästehaus Hooksiel ein Kunst- und Handwerkermarkt statt. Von Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. Juli, jeweils von 11 bis 18 Uhr, lädt der Markt mit seiner Vielfalt an handgefertigten Arbeiten und besonderen Produkten zu einem Bummel ein. Der Eintritt ist frei.
Die Wangerland Touristik GmbH erwartet zahlreiche Aussteller, die ihre Arbeiten präsentieren und Einblick in ihr kreatives Schaffen geben Das Angebot reicht von außergewöhnlichen Malereien über buntes Patchwork, Holzarbeiten und Kleidungsstücken bis hin zu Kinderspielzeugen und glänzendem Schmuck. Während des Marktes besteht die Möglichkeit, den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und das Entstehen der Werke hautnah mitzuerleben.
Hooksiel (6. 7. 2026) – Großalarm im Hooksieler Gewerbegebiet. In einer Lagerhalle war es heute gegen 12.20 Uhr zu einem Brand gekommen. Eine Person wurde dabei schwer verletzt, zwei Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens erlitten zudem leichte Rauchverletzungen.
Zu einem Großeinsatz rückten am Montagmittag sämtliche Feuerwehren des Wangerlandes ins Gewerbegebiet Hooksiel aus. Der Brand in einer Lagerhalle konnte aber schnell gelöscht werden. Der Sachschaden blieb überschaubar. Fotos: Feuerwehr
Im Zuge eines gemeindeweiten Alarms war neben der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel weiteren sechs Feuerwehren der Gemeinde Wangerland sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Jever alarmiert worden. Wie Hooksiels Ortsbrandmeister Jörg Nöchel schildert, sei das Feuer aber bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits durch die Mitarbeitenden des Unternehmen weitgehend erfolgreich gelöscht worden.
Der schwer verletzte Mitarbeiter wurde mit dem ADAC-Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. „Wir können uns nur beim Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel bedanken“, so Nöchel. „Nur Dank seiner Unterstützung verfügen wir über erweiterte medizinische Ausrüstung, die es uns ermöglicht, Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes noch umfassender zu versorgen.“
Die Mitarbeitenden, die sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen haben, wurden durch den Rettungsdienst der Feuerwehr Wilhelmshaven medizinisch betreut. Der Brand war offenbar durch Arbeiten in der Halle entstanden. Angaben zur Höhe des Schadens lagen zunächst nicht vor.
Wangerland (6. 7. 2026) . Als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen die Vorschläge aus Hannover zu Fischerei-Sperrgebieten vor dem Wangerland. Die Wangerländerin, die fischereipolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, reagiert damit einen „Hilferuf“, der Wangerländer Fischer, die ihrem Unmut in einem offenen Brief Luft gemacht hatten.
Krabbenkutter gehören zum maritimen Bild an der niedersächsischen Küste. Ein großflächiges Fischfangverbot im Wattenmeer vor dem Wangerland würde nicht nur die betroffenen Fischer, sondern auch den Tourismus treffen. Foto: Klaus Schreiber
„Die existenziellen Hilferufe der Küstenfischer werden immer lauter und verzweifelter“, sagt Jensen, die sich im „Weltnaturerbeportal Dangast“ mit Küstenfischern getroffen hat. „Die jetzt von den niedersächsischen Ministerien Umwelt und Landwirtschaft im Rahmen des Fischereidialogs vorgelegte Karte mit künftigen Sperrgebieten bedroht die Existenzen der Küstenfischer vor Hooksiel, Horumersiel und Minsener Oog und bedeutet Einschränkungen für die restliche Flotte.“
Wangerland stark betroffen
Entgegen erster Entwürfe beträfen die vorgeschlagenen Sperrgebiete viel größere Teile der Fanggebiete direkt vor den Heimathäfen Hooksiel, Horumersiel bis hin zu Minsener Oog. „Für mich als Wangerländerin, die auch um die Bedeutung der Küstenfischerei für den Tourismus weiß, sind diese Pläne so nicht hinnehmbar.“
Jensen räumt ein, dass die Landesregierung die Anforderungen der „EU-Biodiversitätsstrategie 2030“ zur Ausweisung strenger Schutzgebiete umsetzen müsse. Demnach müssen zehn Prozent des Küstenmeeres streng geschützt und somit fischereifrei werden. Aber die konkrete Umsetzung obliege allein dem Land Niedersachsen. Ihr Vorwurf: „Was wir hier sehen, ist kein Dialog, sondern ein politisches Agieren mit der Brechstange über die Köpfe der Fischer hinweg.“
Wichtig auch für den Tourismus
Der jetzt vorliegen Vorschlag sei keineswegs „ausgewogen“ , wie von Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) behauptet. Der „Fischereidialog“ dürfe im Ergebnis keine Existenzen gefährden. Das sei aber bei den vorgeschlagenen Gebieten der Fall.
Die Fischerei finde seit jeher im Gebiet des heutigen Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer statt. Bislang liegen nach Ansicht der CDU-Politikerin zudem keine Nachweise für nachhaltige Beeinträchtigungen der Meereslebensräume durch diese traditionelle Nutzung vor. Vor diesem Hintergrund sollte die Fischerei als integrierter Bestandteil des Nationalparks und seiner gewachsenen Kulturlandschaft betrachtet werden.
„Eine Küste ohne Küstenfischerei kann nur von Nachteil sein, für die Wirtschaft und für den Tourismus. Ziel muss also sein, die Küstenfischerei zukunfts- und krisenfest aufzustellen“, betont Jensen. „Neben Gebieten ohne Fischerei auf zehn Prozent der Fläche sollte es im Rest des Küstenmeeres die Zusicherung geben, dass die Fischerei dort auch in Zukunft stattfinden kann.“
Hooksiel (6. 7. 2026) – Gutes Tenniswetter sieht anders aus. Trotz der zahlreichen Regenschauer gelang es den A II Junioren des SC Wangerland am Samstag auf der Platzanlage in Hooksiel ihr letztes Punktspiel der Saison auszutragen. Dabei verbuchten die Hooksieler gegen den TC BW Oldenburg einen knappen 2:1 Sieg. In der Abschlusstabelle der Regionsklasse belegt das Team mit 4:4 Punkten den dritten Platz.
SCW-Spielerin Petra Csikos bedankt sich bei Philipp Opitz von der „Öffentlichen Versicherung“ für die Ausstattung der Damen- und Jugendspieler des Vereins mit Sportbekleidung. Foto: hol
In der Regionsklasse werden lediglich zwei Einzel und ein Doppel gespielt. Das Spitzenspiel gewann Tom Fiebig mit 6:4/6:2. Leonard Köster unterlag gegen seinen drei Leistungsklassen besser eingestuften Gegner knapp mit 6:7/2:6. Die Entscheidung musste also im Doppel falllen. Hier profitierten Tom Fiebig und Elias Stroisch davon, dass das gegnerische Doppel das Spiel beim Stand von 4:6/5:2 verletzungsbedingt aufgeben musste.
Die Tennisabteilung des SCW nutzte das Spiel auch dazu, sich bei der „Öffentlichen Versicherung Oldenburg“ in Person von Philipp Opitz zu bedanken. Das Unternehmen mit Außenstelle im Wangerland hatte dem Verein eine Windschutzplane für den Tennisplatz sowie Jacken und Hosen für die beiden Juniorenteams und die Damenmannschaft gesponsert.
Hooksiel/Wangerland (4. 7. 2026) – Die Arbeiten an einem Generalentwässerungsplan (GEP) für die Gemeinde Wangelrand haben in der vergangenen Woche begonnen. Wie der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) auf Anfrage von „Hooksiel life“ mitteilt, habe der Verband ein externes Ingenieurbüro mit der Studie beauftragt. „Der GEP soll die bestehenden Entwässerungsstrukturen systematisch erfassen und eine Grundlage für notwendige Maßnahmen schaffen, so OOWV-Sprecher Heiko Poppen.
Immer wieder müssen Feuerwehr und THW nach Starkregenfällen ausrücken, um das Wasser aus Gräben wie hier an der Viethstraße, Kellern und von überfluteten Grundstücken abzupumpen. Foto: hol
Die Starkregenereignisse der vergangenen Tage hätten erneut gezeigt, vor welchen Herausforderungen Entwässerungssysteme angesichts immer häufiger auftretender Extremniederschläge stehen. Selbst leistungsfähige Entwässerungssysteme könnten dabei an ihre Belastungsgrenzen stoßen, so der OOWV. Die Überflutungsvorsorge im Starkregenfall erfordere ein abgestimmtes Zusammenwirken aller an den Entwässerungssystemen beteiligten Akteure.
Klärendes Gespräch mit der Gemeinde
Nach den großflächigen Überflutungen in Hooksiel am vergangenen Wochenende hatte es auch Kritik am OOWV gegeben. Unter anderem hatte der SPD-Ratsherr Holger Ulfers dem Verband Untätigkeit vorgeworfen. Die Gemeinde Wangerland hat die Oberflächenentwässerung an den Verband übertragen. Offenbar gibt es aber immer noch Unstimmigkeiten über die Aufgabenverteilung, insbesondere bei der Aufreinigung von offenen Gräben.
„Richtig ist, dass es derzeit in einzelnen Punkten noch Abstimmungsbedarf zwischen der Gemeinde Wangerland und dem OOWV hinsichtlich der Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung gibt“, räumt der Verband ein. Dazu sei für Anfang August ein gemeinsames Gespräch vereinbart worden. „Ziel ist es, offene Fragen zu klären und die weitere Zusammenarbeit verbindlich abzustimmen. Auch die Frage, welche Anlagen im Einzelfall in die Unterhaltungspflicht des OOWV fallen, ist Gegenstand dieser Abstimmungen.“
Analyse der Schwachstellen
Für den Bereich Hooksiel müssten die konkreten Ursachen der Überflutungen sorgfältig ausgewertet werden. Dabei sind nach Ansicht des OOWV verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: etwa die Leistungsfähigkeit einzelner Entwässerungsanlagen, die örtlichen Gegebenheiten sowie die außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen. Poppen: „Auf dieser Grundlage werden wir gemeinsam bewerten, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen sinnvoll sind.“
Grundsätzlich weise der OOWV seit Jahren mit Partnern wie dem Landkreis, den Gemeinden und weiteren Akteuren darauf hin, dass sich private Grundeigentümer angesichts zunehmender Starkregenereignisse mit dem Schutz ihrer Gebäude vor möglichen Überflutungen beschäftigen sollten. So empfiehlt der Verband Hauseigentümern unter anderem, sich grundsätzlich gegen Rückstau absichern, wenn sie einen Keller haben oder Räume im Gebäude ganz oder teilweise unterhalb der Straßenoberkante liegen.
Tipps für Hauseigentümer
Zum Schutz vor eindringendem Oberflächenwasser könnten Barrieren wie Schwellen oder Aufkantungen sinnvoll sein. „Auch Sandsäcke vor Kellerlichtschächten oder tieferliegenden Eingängen können im Ernstfall helfen“, so der OOWV. Darüber hinaus könnten Vordächer über Kellerzugängen sowie wasserdichte Fenster und Türen dazu beitragen, Gebäude besser vor eindringendem Wasser zu schützen.
Hooksiel (3. 7. 2026) – Mit diesem Ende des Schuljahrs ist an der Grundschule Hooksiel eine kleine Ära zu Ende gegangen. Die kommissarische Schulleitung und das Lehrerkollegium verabschiedeten mit Maike Donker eine langjährige pädagogische Mitarbeiterin in den Ruhestand.
Myriam Giersdorf (rechts) aus der kommissarischen Grundschulleitung verabschiedete Maike Donker in den Ruhestand. Foto: Schule
Maike Donkerwar seit 2001 für die so genannte „Randstunden-Betreuung“ der Kinder der ersten und zweiten Klassen zuständig. Dieses Betreuungsangebot war Baustein der Anerkennung der Schule als „Verlässliche Grundschule“. Durch den Einsatz von pädagogischen Mitarbeitern wurde sicher gestellt, dass die Kinder jeden Tag bis 12.30 Uhr, dem Ende der fünften Unterrichtsstunde, betreut wurden.
Bei schönem Wetter spielten die Kinder dabei meist unter Aufsicht auf dem Schulhof. Bei schlechter Witterung konnten sie unter Anleitung der Betreuungskräfte im Schulgebäude malen, basteln, spielen oder auch lesen. Zum Abschied erhielt Maike Donker von ihren Kolleginnen und Kollegen einen Präsentkorb – und von den Kindern eine große Sammlung von gemalten und geschriebenen Abschiedsgrüßen. „Das war schon bewegend.“