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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Es bleibt beim Dreikampf um das Bürgermeisteramt

Wangerland (7. 7. 2026) – Es bleibt in der Gemeinde Wangerland bei drei Bürgermeisterkandidaten. Wie Gemeindewahlleiterin Bianca Siuts gegenüber „Hooksiel-Life“ sagte, hätten sich bis zum Ablauf der Meldefrist am 6. Juli keine weiteren Bewerberinnen oder Bewerber für das Amt des Hauptverwaltungsbeamten gemeldet.

Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September wird bekanntlich auch das Bürgermeisteramt neu vergeben. Neben Amtsinhaber Mario Szlezak (52/SPD) treten Thies Fischer (25/CDU) und Bernd Abrahams (56/Pro Wangerland) zu der Direktwahl an. Vor der offiziellen Bestätigung wird jetzt noch geprüft, ob Zweifel an der Verfassungstreue eines der Bewerber besteht.

Sollte kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, findet zwei Wochen später am 27. September eine Stichwahl der beiden Bestplatzierten statt. Bei der Kommunalwahl 2021 hatte sich Szlezak in der Stichwahl mit 52 zu 48 Prozent der Stimmen gegen Abrahams durchgesetzt.

Neue Stipendiatin stellt sich im Künstlerhaus vor

Hooksiel (7. 7. 2026) – Hooksiel bekommt eine neue Stipendiatin. Am Sonntag, 12. Juli, stellt sich die Künstlerin  Agnes Lörincz ab 11.15 Uhr mit einer Vernissage im Künstlerhaus Hooksiel vor. Danach wird die Berlinerin bis zum 16. August in dem Sielort residieren und arbeiten.

Die Künstlerin Agnes Lörincz wird in den nächsten Wochen in Hooksiel leben und arbeiten. Foto: privat

Agnes Lörincz, Jahrgang 1959, lebt in Berlin. In ihrer Malerei greift sie gesellschaftliche Fragen auf. In ihrer Ausstellung mit dem Titel „Muster und Mimesis“ dreht sich Vieles um Mode, Werbung und Nachrichten. Ihre Bilder sind Collagen, die ihre Betrachter zu einem genauen Blick auffordern.

Die Künstlerin, die bereits eine Vielzahl von Ausstellungen gestaltet hat, wurde in den vergangenen Jahren ducch eine Reihe von Stipendiaten im In- und Ausland gefördert.  Agnes Lörincz stammt gebürtig aus Siebenbürgen (Rumänien). Hier studierte sie von 1978 bis 1983 an der Kunsthochschule in Klausenburg, Seit 1985 lebt und wirkt sie in Deutschland, seit 2008 in Berlin.

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Künstler gewähren Einblick in ihre Arbeitsweise

Hooksiel (7. 6. 2026) – Am kommenden Wochenende findet im und am Gästehaus Hooksiel ein Kunst- und Handwerkermarkt statt. Von Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. Juli, jeweils von 11 bis 18 Uhr, lädt der Markt mit seiner Vielfalt an handgefertigten Arbeiten und besonderen Produkten zu einem Bummel ein. Der Eintritt ist frei.

Die Wangerland Touristik GmbH erwartet zahlreiche Aussteller, die ihre Arbeiten präsentieren und Einblick in ihr kreatives Schaffen geben Das Angebot reicht von außergewöhnlichen Malereien über buntes Patchwork, Holzarbeiten und Kleidungsstücken bis hin zu Kinderspielzeugen und glänzendem Schmuck. Während des Marktes besteht die Möglichkeit, den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und das Entstehen der Werke hautnah mitzuerleben.

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Mitarbeiter bei Brand in Lagerhalle schwer verletzt

Hooksiel (6. 7. 2026) – Großalarm im Hooksieler Gewerbegebiet. In einer Lagerhalle war es heute gegen 12.20 Uhr zu einem Brand gekommen. Eine Person wurde dabei schwer verletzt, zwei Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens erlitten zudem leichte Rauchverletzungen.

Zu einem Großeinsatz rückten am Montagmittag sämtliche Feuerwehren des Wangerlandes ins Gewerbegebiet Hooksiel aus. Der Brand in einer Lagerhalle konnte aber schnell gelöscht werden. Der Sachschaden blieb überschaubar. Fotos: Feuerwehr

Im Zuge eines gemeindeweiten Alarms war neben der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel weiteren sechs Feuerwehren der Gemeinde Wangerland sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Jever alarmiert worden. Wie Hooksiels Ortsbrandmeister Jörg Nöchel schildert, sei das Feuer aber bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits durch die Mitarbeitenden des Unternehmen weitgehend erfolgreich gelöscht worden.

Der schwer verletzte Mitarbeiter wurde mit dem ADAC-Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. „Wir können uns nur beim Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel bedanken“, so Nöchel. „Nur Dank seiner Unterstützung verfügen wir über erweiterte medizinische Ausrüstung, die es uns ermöglicht, Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes noch umfassender zu versorgen.“

Die Mitarbeitenden, die sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen haben, wurden durch den Rettungsdienst der Feuerwehr Wilhelmshaven medizinisch betreut. Der Brand war offenbar durch Arbeiten in der Halle entstanden. Angaben zur Höhe des Schadens lagen zunächst nicht vor.

Jensen: Fischereidialog darf keine Existenzen gefährden

Wangerland (6. 7. 2026) . Als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen die Vorschläge aus Hannover zu Fischerei-Sperrgebieten vor dem Wangerland. Die Wangerländerin, die fischereipolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, reagiert damit einen „Hilferuf“, der Wangerländer Fischer, die ihrem Unmut in einem offenen Brief Luft gemacht hatten.

Krabbenkutter gehören zum maritimen Bild an der niedersächsischen Küste. Ein großflächiges Fischfangverbot im Wattenmeer vor dem Wangerland würde nicht nur die betroffenen Fischer, sondern auch den Tourismus treffen. Foto: Klaus Schreiber

„Die existenziellen Hilferufe der Küstenfischer werden immer lauter und verzweifelter“, sagt Jensen, die sich im „Weltnaturerbeportal Dangast“ mit Küstenfischern getroffen hat. „Die jetzt von den niedersächsischen Ministerien Umwelt und Landwirtschaft im Rahmen des Fischereidialogs vorgelegte Karte mit künftigen Sperrgebieten bedroht die Existenzen der Küstenfischer vor Hooksiel, Horumersiel und Minsener Oog und bedeutet Einschränkungen für die restliche Flotte.“ 

Wangerland stark betroffen

Entgegen erster Entwürfe beträfen die vorgeschlagenen Sperrgebiete viel größere Teile der Fanggebiete direkt vor den Heimathäfen Hooksiel, Horumersiel bis hin zu Minsener Oog. „Für mich als Wangerländerin, die auch um die Bedeutung der Küstenfischerei für den Tourismus weiß, sind diese Pläne so nicht hinnehmbar.“ 

Jensen räumt ein, dass die Landesregierung die Anforderungen der „EU-Biodiversitätsstrategie 2030“ zur Ausweisung strenger Schutzgebiete umsetzen müsse. Demnach müssen zehn Prozent des Küstenmeeres streng geschützt und somit fischereifrei werden. Aber die konkrete Umsetzung obliege allein dem Land Niedersachsen. Ihr Vorwurf: „Was wir hier sehen, ist kein Dialog, sondern ein politisches Agieren mit der Brechstange über die Köpfe der Fischer hinweg.“

Wichtig auch für den Tourismus

Der jetzt vorliegen Vorschlag sei keineswegs „ausgewogen“ , wie von Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) behauptet. Der „Fischereidialog“ dürfe im Ergebnis keine Existenzen gefährden. Das sei aber bei den vorgeschlagenen Gebieten der Fall. 

Die Fischerei finde seit jeher im Gebiet des heutigen Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer statt. Bislang liegen nach Ansicht der CDU-Politikerin zudem keine Nachweise für nachhaltige Beeinträchtigungen der Meereslebensräume durch diese traditionelle Nutzung vor. Vor diesem Hintergrund sollte die Fischerei als integrierter Bestandteil des Nationalparks und seiner gewachsenen Kulturlandschaft betrachtet werden. 

„Eine Küste ohne Küstenfischerei kann nur von Nachteil sein, für die Wirtschaft und für den Tourismus. Ziel muss also sein, die Küstenfischerei zukunfts- und krisenfest aufzustellen“, betont Jensen. „Neben Gebieten ohne Fischerei auf zehn Prozent der Fläche sollte es im Rest des Küstenmeeres die Zusicherung geben, dass die Fischerei dort auch in Zukunft stattfinden kann.“ 

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Windschutzplane und Trikots für Hooksieler Tennisspieler

Hooksiel (6. 7. 2026) – Gutes Tenniswetter sieht anders aus. Trotz der zahlreichen Regenschauer gelang es den A II Junioren des SC Wangerland am Samstag auf der Platzanlage in Hooksiel ihr letztes Punktspiel der Saison auszutragen. Dabei verbuchten die Hooksieler gegen den TC BW Oldenburg einen knappen 2:1 Sieg. In der Abschlusstabelle der Regionsklasse belegt das Team mit 4:4 Punkten den dritten Platz.

SCW-Spielerin Petra Csikos bedankt sich bei Philipp Opitz von der „Öffentlichen Versicherung“ für die Ausstattung der Damen- und Jugendspieler des Vereins mit Sportbekleidung. Foto: hol

In der Regionsklasse werden lediglich zwei Einzel und ein Doppel gespielt. Das Spitzenspiel gewann Tom Fiebig mit 6:4/6:2. Leonard Köster unterlag gegen seinen drei Leistungsklassen besser eingestuften Gegner knapp mit 6:7/2:6. Die Entscheidung musste also im Doppel falllen. Hier profitierten Tom Fiebig und Elias Stroisch davon, dass das gegnerische Doppel das Spiel beim Stand von 4:6/5:2 verletzungsbedingt aufgeben musste.

Die Tennisabteilung des SCW nutzte das Spiel auch dazu, sich bei der „Öffentlichen Versicherung Oldenburg“ in Person von Philipp Opitz zu bedanken. Das Unternehmen mit Außenstelle im Wangerland hatte dem Verein eine Windschutzplane für den Tennisplatz sowie Jacken und Hosen für die beiden Juniorenteams und die Damenmannschaft gesponsert. 

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Nach Überflutungen: OOWV prüft Entwässerungssystem

Hooksiel/Wangerland (4. 7. 2026) –  Die Arbeiten an einem Generalentwässerungsplan (GEP) für die Gemeinde Wangelrand haben in der vergangenen Woche begonnen. Wie der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) auf Anfrage von „Hooksiel life“ mitteilt, habe der Verband ein externes Ingenieurbüro mit der Studie beauftragt. „Der GEP soll die bestehenden Entwässerungsstrukturen systematisch erfassen und eine Grundlage für notwendige Maßnahmen schaffen, so OOWV-Sprecher Heiko Poppen.

Immer wieder müssen Feuerwehr und THW nach Starkregenfällen ausrücken, um das Wasser aus Gräben wie hier an der Viethstraße, Kellern und von überfluteten Grundstücken abzupumpen. Foto: hol

Die Starkregenereignisse der vergangenen Tage hätten erneut gezeigt, vor welchen Herausforderungen Entwässerungssysteme angesichts immer häufiger auftretender Extremniederschläge stehen. Selbst leistungsfähige Entwässerungssysteme könnten dabei an ihre Belastungsgrenzen stoßen, so der OOWV. Die Überflutungsvorsorge im Starkregenfall erfordere ein abgestimmtes Zusammenwirken aller an den Entwässerungssystemen beteiligten Akteure.

Klärendes Gespräch mit der Gemeinde

Nach den großflächigen Überflutungen in Hooksiel am vergangenen Wochenende hatte es auch Kritik am OOWV gegeben. Unter anderem hatte der SPD-Ratsherr Holger Ulfers dem Verband Untätigkeit vorgeworfen. Die Gemeinde Wangerland hat die Oberflächenentwässerung an den Verband übertragen. Offenbar gibt es aber immer noch Unstimmigkeiten über die Aufgabenverteilung, insbesondere bei der Aufreinigung von offenen Gräben. 

„Richtig ist, dass es derzeit in einzelnen Punkten noch Abstimmungsbedarf zwischen der Gemeinde Wangerland und dem OOWV hinsichtlich der Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung gibt“, räumt der Verband ein. Dazu sei für Anfang August ein gemeinsames Gespräch vereinbart worden. „Ziel ist es, offene Fragen zu klären und die weitere Zusammenarbeit verbindlich abzustimmen. Auch die Frage, welche Anlagen im Einzelfall in die Unterhaltungspflicht des OOWV fallen, ist Gegenstand dieser Abstimmungen.“

Analyse der Schwachstellen

Für den Bereich Hooksiel müssten die konkreten Ursachen der Überflutungen sorgfältig ausgewertet werden. Dabei sind nach Ansicht des OOWV verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: etwa die Leistungsfähigkeit einzelner Entwässerungsanlagen, die örtlichen Gegebenheiten sowie die außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen. Poppen: „Auf dieser Grundlage werden wir gemeinsam bewerten, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen sinnvoll sind.“

Grundsätzlich weise der OOWV seit Jahren mit Partnern wie dem Landkreis, den Gemeinden und weiteren Akteuren darauf hin, dass sich private Grundeigentümer angesichts zunehmender Starkregenereignisse mit dem Schutz ihrer Gebäude vor möglichen Überflutungen beschäftigen sollten.  So empfiehlt der Verband Hauseigentümern unter anderem, sich grundsätzlich gegen Rückstau absichern, wenn sie einen Keller haben oder Räume im Gebäude ganz oder teilweise unterhalb der Straßenoberkante liegen.

Tipps für Hauseigentümer

Zum Schutz vor eindringendem Oberflächenwasser könnten Barrieren wie Schwellen oder Aufkantungen sinnvoll sein. „Auch Sandsäcke vor Kellerlichtschächten oder tieferliegenden Eingängen können im Ernstfall helfen“, so der OOWV. Darüber hinaus könnten Vordächer über Kellerzugängen sowie wasserdichte Fenster und Türen dazu beitragen, Gebäude besser vor eindringendem Wasser zu schützen.

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Über zwei Jahrzehnte Garant für verlässliche Betreuung

Hooksiel (3. 7. 2026) – Mit diesem Ende des Schuljahrs ist an der Grundschule Hooksiel eine kleine Ära zu Ende gegangen. Die kommissarische Schulleitung und das Lehrerkollegium verabschiedeten mit Maike Donker eine langjährige pädagogische Mitarbeiterin in den Ruhestand.

Myriam Giersdorf (rechts) aus der kommissarischen Grundschulleitung verabschiedete Maike Donker in den Ruhestand. Foto: Schule

Maike Donker war seit 2001 für die so genannte „Randstunden-Betreuung“ der Kinder der ersten und zweiten Klassen zuständig. Dieses Betreuungsangebot war Baustein der Anerkennung der Schule als „Verlässliche Grundschule“. Durch den Einsatz von pädagogischen Mitarbeitern wurde sicher gestellt, dass die Kinder jeden Tag bis 12.30 Uhr, dem Ende der fünften Unterrichtsstunde, betreut wurden.

Bei schönem Wetter spielten die Kinder dabei meist unter Aufsicht auf dem Schulhof. Bei schlechter Witterung konnten sie unter Anleitung der Betreuungskräfte im Schulgebäude malen, basteln, spielen oder auch lesen. Zum Abschied erhielt Maike Donker von ihren Kolleginnen und Kollegen einen Präsentkorb – und von den Kindern eine große Sammlung von gemalten und geschriebenen Abschiedsgrüßen. „Das war schon bewegend.“

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Zahl der Kegelrobben im Wattenmeer deutlich angestiegen

Wilhelmshaven/Wangerland (3. 7. 2026) – Der Bestand der Kegelrobben im Wattenmeer und auf Helgoland nimmt weiter zu. Während der Erhebungen 2025-2026 zählten Forschende 12.497 Kegelrobben und 3.385 Jungtiere, was ein weiteres Populationswachstum bestätigt. Das teilt das Trilaterale Wattenmeer-Sekretariat mit Sitz in Wilhelmshaven mit. 

Fühlen sich offenkundig wohl: Zwei Kegelrobben auf einer Sandbank. Foto: Jessica Schop 

Die Zahl der gesichteten Jungtiere sei im Vergleich zum Vorjahr um elfProzent gestiegen. In den vergangenen fünf Jahren habe sich die Zahl der Jungtiere jährlich um durchschnittlich zwölf Prozent erhöht. Wie in den Vorjahren wurden die meisten Jungtiere im niederländischen Teil des Wattenmeers (1.731) gefunden, gefolgt von Helgoland (1.077) und Niedersachsen (575), wo ein deutlicher Anstieg beobachtet wurde. 

Viele Gründe für Schwankungen

Während des Fellwechsels 2026 wurden mit 3,6 Prozent mehr Kegelrobben gezählt als im Jahr zuvor. Von den insgesamt 12.497 Tieren wurden in Niedersachsen (1.222) gesichtet, was hier einen Rückgang bedeutet. „Jährliche Schwankungen können durch Wetter, Störungen und andere Faktoren hervorgerufen werden, weshalb die langfristigen Trends im Wattenmeer der zuverlässigere Indikator sind“, so die Forschenden.

Nach Angaben der trilateralen Expertengruppe für Meeressäuger mit Mitgliedern aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden bestätigen die Zahlen die fortlaufende Ausbreitung der Kegelrobben im Wattenmeer in Richtung Osten. Gleichzeitig komme der Nachwuchs oft in benachbarten Ländern zur Welt. Der spätere Zeitpunkt der Geburten im östlichen Wattenmeer deute darauf hin, dass sich die dortigen Kolonien noch in der Entwicklung befinden.

Gesamte Wattenregion im Blick

„Kegelrobben der Nordsee bewegen sich frei und ausgiebig, daher erfassen unsere Zählungen nicht nur lokale Kegelrobben, sondern auch Besucher aus anderen Regionen“, sagt Jessica Schop von Wageningen Marine Research, Hauptautorin des Forschungsberichts. „Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, die Populationsdynamik in einem größeren Maßstab zu betrachten und Beobachtungen aus benachbarten Kolonien in die jährliche Bewertung der Populationstrends einzubeziehen.“ 

Kegelrobben sind die größten Raubtiere an der Wattenmeerküste und eine der symbolträchtigsten Arten der Region. Ihr Bestand wird jährlich im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit zwischen Dänemark, Deutschland und den Niederlanden gezählt.

Wangerland Touristik Thalassa
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Neue Angebote: Sauna und Arbeiten direkt am Wasser

Hooksiel/Schillig (2. 7. 2026) – An der Marina Hooksiel lädt der „Green Tiny Sauna Space“ ab sofort zu einer besonderen Auszeit direkt am Wasser ein. „Die autarke Sauna verbindet nachhaltiges Wellness-Erlebnis mit maritimem Ambiente“, verspricht die Wangerland Touristik GmbH (WTG). „Mit diesen Konzepten möchten wir sowohl Erholungssuchende als auch moderne, ortsunabhängige Berufstätige ansprechen und das touristische Angebot in der Region weiter bereichern“, so Eske Gobes vom WTG-Marketing.

Die neue Sauna in unmittelbarer Nähe der Marina der Wangerland Touristik im Hooksieler Freizeitgelände. Foto: WTG

Beheizt wird die von bis zu vier Personen gleichzeitig nutzbare Sauna mit einem skandinavischen Holzofen, der eine sanfte Slow-Sauna ebenso ermögliche wie klassisch-finnische Temperaturen von bis zu 80 Grad Celsius. Je nach Holzmenge lasse sich die Wärme individuell regulieren. „Das Knistern des Feuers und der Blick auf die Marina sorgen für eine entspannte, naturnahe Atmosphäre“, verspricht die WTG. 

Im Buchungspreis von 39 Euro sind acht bis zehn Holzscheite für den ersten Saunagang enthalten. Zusätzliches Holz sowie Saunatücher können bei Bedarf hinzugebucht werden. Parkmöglichkeiten und ein Sanitärgebäude befinden sich in unmittelbarer Nähe an der Marina im Freizeitgelände.

Workspace in Schillig

Mit der Aussicht auf „Arbeiten mit freiem Blick auf die Nordsee“ wirbt ein weiteres neues Angebot in Schillig. Dort ist ab sofort ein „Green Tiny Work Space“ buchbar. Gemeinsam mit der Firma „Green Tiny Management“ sei es gelungen, einen inspirierenden Arbeitsplatz an der Küste für mobiles Arbeiten und kreative Auszeiten zu schaffen.

Mit dem neuen Angebot greife das Wangerland den wachsenden Trend zum ortsunabhängigen Arbeiten auf, so die WTG. Buchbar ist der Workspace halbtags oder ganztags. Kostenfreies WLAN, Stromanschlüsse direkt am Arbeitsplatz, ein ergonomischer Stuhl sowie Ablageflächen sorgen für eine funktionale Ausstattung. Ventilator und Heizlüfter ermöglichen eine individuelle Klimaregulierung zu jeder Jahreszeit. Ein kostenloser Parkplatz auf dem Campingplatz Schillig ist inklusive. 

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten unter wangerland.de/entspannen/green-tiny-sauna oder unter wangerland.de/nordseeurlaub/workation 

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