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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Jochen Holzschuh dominiert den dritten Renntag in Hooksiel

Hooksiel (23. 7. 2026) – Es war der Abend von Jochen Holzschuh. Der Trainer aus Düren fuhr mit drei unterschiedlichen Pferden drei Siege ein und buchte zudem noch zwei zweite Plätze auf sein Konto. Das mit 3000 Euro höchst dotierte Rennen des Abends um den Großen Preis der Nordfrost GmbH allerdings ging an Christa Louwersheimer, die mit „Joan Collins“ vor Holzschuh durchs Ziel fuhr. Das dieser Sieg durchaus überraschend war, zeigte die Wettquote. Wer „Joan Collins“ als Sieger getippt hatte, konnte für 10 Euro Einsatz immerhin 87 Euro einheimsen.

Die Besucher des zweiten Renntages des Hooksieler Rennvereins nutzten fleißig die Gelegenheit, ihre Eintrittsgeld durch die richtige Vorhersagte von Renneinläufen zurückzugewonnen. Foto: hol

Insgesamt dürfte der Rennverein Hooksiel mit dem Verlauf seines zweiten Renntages zufrieden gewesen sein. Gut 2500 Zuschauer säumten die Rennbahn im Hooksieler Freizeitgelände. Und auch das Wetter spielte zumindest den überwiegenden Teil des Abends mit. Dem Geläuf jedenfalls konnten die leichten Schauer nichts anhaben. Und die Zuschauer waren durchweg mit Regenjacken und Schirmen ausgestattet oder konnten sich unterstellen, um die wenigen feuchten Minuten zu überbrücken.

Der Umsatz an den Totalisatoren und bei den Online-Wetten lag mit an die 30.000 Euro deutlich höhe als am ersten Renntag vor einer Woche. Aber auch diesmal waren die Wetter gut beraten, wenn sie sich an den Empfehlungen und Wett-Tipps der Trabsport-Experten des Veranstalters orientierten.

Die gut 2500 Besucher an der Hooksieler Trabrennbahn erlebten etliche spannende Rennverläufe. Foto: hol

Als überraschend eingestuft waren darf noch der Sieg von Danny den Dubbeleden im Rennen um den Großen Preis der Volksbank Jade-Weser. Auch hier wurden wurde die richtige Sieg-Wette 88 bis 10 Euro ausgezahlt. Wer gar den Einlauf der ersten drei Pferde richtig vorhergesagt hatte, durfte sich über über 3786 Euro freuen.

Spannend auch das sechste Rennen, das „Napoleon“ mit Thies Cordes aus dem Ammerland im Sulky auf den letzten Metern vor der Zielgerade knapp für sich entschied. Kurios: Unmittelbar vor dem Start wurden drei Zuschauer nach ihrer Einschätzung für das Rennen gefragt. Alle setzten fest auf Cordes. Das Duell der Amazonen im einzigen Trabreiten-Wettkampf des Abends entschied übrigens Favoritin Ronja Walter auf „DeAngelo ForChildren“ für sich. In der Vorwoche hatte sich sich noch Sytske de Vries geschlagen geben müssen. Einen Sieg fuhre zudem noch Dennis von Holdt ein.

Der dritte und letzte Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn startet am nächsten Mittwoch, 29. Juli, um 18 Uhr. Dann, so der Plan, will auch der Vorsitzende des Hooksieler Rennverein, Immo Müller, wieder persönlich mit einem Gespann ins sportliche Geschehen auf der Grasrennbahn eingreifen.

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Blutspendetermin in Hooksiel: Neuerung bei Kontrollen

Hooksiel (22. 7. 2026) – Am Montag, 27. Juli, kommt der DRK-Blutspendedienst nach Hooksiel. In der Zeit von 16 bis 20 Uhr haben Spendenwillige Gelegenheit, im Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, ihre Blutspende abzugeben. Zur Stärkung gibt es anschließend es einen Imbiss vom Grill. 

Neu im Ablauf ist, dass der Lichtbild-Ausweis zusätzlich auch am Laborarbeitsplatz vorgezeigt werden muss. Schon bislang galt, dass Personen nur zur Blutspende zugelassen werden können, die sich mit einem amtlich gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Außerdem muss das Betreuungsteam an jeder Spendestation die Identität des Blutspenders abfragen.

Seit Mitte Mai gilt die Neuerung. „Wir sind von unseren Aufsichtsbehörden angehalten, künftig auch am Laborarbeitsplatz eine Prüfung des Lichtbildausweises sicherzustellen“, schildert Sieglinde Schandinat, die zusammen mit anderen Ehrenamtlichen den Blutspendetermin begleitet.

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Buntes Spielefest verbindet Kinder und ältere Generationen

Hooksiel (22. 7. 2026) – Hier die Senioren aus dem Wohnstift bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. Dort Kinder, die beim Eierlaufen das Gleichgewicht suchen oder kleine Bälle in einen Korb werfen. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte: Das „Spielefest“ der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ hat an diesem Dienstag erneut gezeigt, dass der „Garten der Generationen“ im Herzen von Hooksiel seinen Namen zurecht trägt.

Anke Müller (links), Sprecherin von „De Hooksiel“, war hoch zufrieden. Das Spielefest in Hooksiel hat nicht nur Kinder glücklich gemacht, sondern auch Vertreter älterer Generationen Freude bereitet. Foto: hol

Der mit Schautafeln von Prominenten und zahlreichen Fitnessgeräten bestückte Garten verwandelte sich zum Spielefest in eine abwechslungsreiche Abenteuerlandschaft. An zwölf, von ehrenamtlichen aus verschiedenen Vereinen betreuten Stationen dürfen Kinder ihr Geschick beweisen oder ihr Glück herausfordern.

Die Feuerwehrjugend lud zum Zielspritzen ein, die DLRG zum Puzzeln, das Nationalparkhaus Minsen zum Forschen mit Mikroskop und Lupe. Besonders lange Schlangen gab es bei den Zielboßel-Ständen des SC Wangerland und des MTV Hooksiel. Auf einer so genannte Klöterbahn mussten die Kinder eine Boßelkugel so rollen, dass sie am Ende der Bahn in ein Loch fällt. Der MTV nutzte die Petang-Bahn für die Zielwürfe mit Boßelkugeln.

Treffer oder auch kein Treffer – das war am Ende egal. Es ging um den Spaß am Spiel. Zur Belohnung erhielten alle teilnehmenden Kinder Stempel auf ihre Laufzettel und durften sich auf einer Hüpfburg austoben. Und noch wichtiger: Für die Stempel auf dem Zettel gab es zur Belohnung ein Eis.

Nicht nur aufgrund des perfekten Wetters für die Veranstaltung war Anke Müller, Sprecherin von „De Hooksieler“, hoch zufrieden. An 287 Mädchen und Jungen wurden Laufzettel ausgegeben. Viele weitere probierten sich ohne Zettel an den Ständen aus, beobachtet von Eltern, Großeltern und den Senioren des benachbarten Wohnstifts.

Der Parcours fürs Eierlaufen erforderte von den teilnehmenden Kindern höchste Konzentration. Foto: hol

Anke Müller, die unter anderem auch Bürgermeister Mario Szlezak im Garten der Generationen begrüßen durfte, danke den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern die durch ihre Präsenz an den Spiel- und Versorgungsständen das Fest erst ermöglichen. Ihr besonderer Dank ging an die Bäckerei Ulfers-Eden, die die Brötchen für den Bratwurststand gesponsert hat. 

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Wangerland bekundet Solidarität mit heimischen Fischern

Wangerland (21. 7. 2026) – Die Gemeinde Wangerland bekundet „uneingeschränkte Solidarität mit den heimischen Fischereibetrieben aus Hooksiel und Horumersiel“. Der Verwaltungsausschuss hat sich gestern der Resolution des Landkreises Friesland für den Erhalt der heimischen Küstenfischerei angeschlossen. Die geplanten weiteren fischereifreien Schutzgebiete dürfen nicht dazu führen, dass traditionsreiche Familienbetriebe ihre wirtschaftliche Existenz verlieren.

Der Verkauf von fangfrischen Krabben in den Häfen im Wangerland gehört seit Jahrzehnten zur regionalen Kultur. Archiv-Foto: Klaus Schreiber

„Die Küstenfischerei ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist Teil unserer Geschichte, unserer Identität und prägt seit Generationen unsere Häfen, unsere Küstenorte und das Gesicht des Wangerlandes. Unsere Fischer leisten seit Generationen einen unverzichtbaren Beitrag für das Wangerland. Sie sichern Arbeitsplätze, schaffen regionale Wertschöpfung und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Tourismus“, stellt Bürgermeister Mario Szlezak fest. „Wer den Fischern ihre traditionellen Fanggründe nimmt, nimmt vielen Familien ihre wirtschaftliche Grundlage und gefährdet ein Stück norddeutscher Kultur.“

Keine Gegner des Naturschutzes

Die Gemeinde Wangerland bekenne sich ausdrücklich zum Schutz des Wattenmeeres und zur Verantwortung für den Natur und Meeresschutz. Gleichzeitig macht der Ausschuss aber deutlich, dass Naturschutz und nachhaltige Küstenfischerei keine Gegensätze sein dürften. „Unsere Fischer sind keine Gegner des Naturschutzes. Im Gegenteil. Sie leben seit Generationen mit und von der Natur und haben ein eigenes Interesse an einem gesunden Wattenmeer.“ 

„Für das Wangerland ist die Sache eindeutig: Wir stehen an der Seite unserer heimischen Fischer. Sie dürfen nicht die Leidtragenden einer Politik werden, die die Realität an unserer Küste aus dem Blick verliert“, so Szlezak.

Land bekräftigt Vorschlag

Grundlage der heiligen Gesprächsrunde im Fischereidialog war eine Karte mit den ausgewählten Gebietsvorschlägen für künftige fischereifreie Zonen in der Nordsee, die das niedersächsische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium heute mit Vertretern der teilnehmenden Verbände und Organisationen erörtert hat. Hintergrund sind Vorgaben der EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die umzusetzen sind.

Wie die Ministerien nach dem Gespräch ankündigten, werde man erneut „geringfügige Anpassungen“ vornehmen, um die Belange sowohl der Fischerei als auch des Meeresnaturschutzes noch besser zu berücksichtigen. Beispielsweise sollen Vorschläge im Bereich der Vogelinsel Mellum geprüft werden, die von Krabbenfischern und Umweltverbänden gemeinsam vorgeschlagen worden seien.

Umwelthilfe droht mit Klage

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte im Vorfeld des heutigen Fischereidialogs zwischen Landesbehörden, Fischernsowie Umweltverbände  gefordert, die Krabbenfischerei mit Grundschleppnetzen im Wattenmeer grundsätzlich zu untersagen. Die Vorschläge, diese Form der Fischerei nur in zehn Prozent des Nationalparks auszuschließen, würden nicht weit genug gegen.

Zu den vorgeschlagenen Gebieten gehören auch Fischgründe unmittelbar vor der Küste des Wangerlandes. Da die Wangerländer Fischer mit ihren kleinen Booten keine anderen Fanggebiete erreichen können, gefährdet der Vorschlag ihre Existenz. Für den Fall, dass die negativen Folgen der Krabbenfischerei nicht ausgeschlossen würden, kündigt die DUH an, den Klageweg beschreiten zu wollen.

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„Hooksiel sicher“: Wenn Schilder mehr verwirren als helfen

Hooksiel (21. 7. 2026) – Es kommt vor, dass Verkehrsteilnehmer nicht alle Vorschriften genau kennen. Aber es gibt auch unglücklich gestaltete Beschilderungen, irreführende Regelungen oder überflüssige Hinweise, die zu Verunsicherungen führen. Mit der Veröffentlichung der Artikelserien „Hooksiel sicher“ haben wir Sie, liebe Leserinnen und Leser von „Hooksiel-Life“, gebeten, uns solche Fälle zu nennen – wenn es sich denn in Hooksiel geben sollte.

Dass sich die „Vorfahrt geändert“ hat, ist für Autofahrer gut zu wissen. Noch besser wäre es, sie wüssten, dass an der Einmündung der Straße Spielhamm in die Lange Straße jetzt rechts vor links gilt. Foto: hol

Die meisten Hinweise, die uns erreichten, betreffen die Hauptzufahrt in den Ort über den Pakenser Altendeich und die Lange Straße. Seit über einem Jahr gilt hier Tempo 30. Im Herbst 2025 wurde die Straße offiziell als „Tempo-30-Zone“ ausgewiesen und entsprechend ausgeschildert.

Radfahrer gehören auf die Straße

Ein Problem: Nur die wenigsten Verkehrsteilnehmer halten sich an die Höchstgeschwindigkeit. Und das liegt nicht nur daran, dass der ein oder andere Urlauber die 30-Schilder übersehen hat. „Häufig sind es die Einheimischen, die hier gern 50 oder auch 60 km/h fahren“, schildert ein Anwohner. Sein Vorschlag: Gelegentliche Geschindigkeitskontrollen.

Gedrosselt würde das Tempo aber auch, wenn die Radfahrer – mit Ausnahme von Kindern – konsequent auf der Straße fahren würden. Das dürfen sie, machen es aber häufig nicht, weil der parallel verlaufende, sehr schmale und zum Teil holprige Gehweg mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ ausgeschildert ist. Da nur die wenigsten Radler wissen, dass dieses Schild bedeutet, dass sie die gesamte Stracke nur Schrittgeschwindigkeiten fahren dürfen, wählen sie die vermeintlich sicherere Alternative zur Straße – zum Leidwesen von Kindern, Fußgängern, und Rollator-Nutzern. Die Empfehlung von „Hooksiel-life“: Die Zusatzschilder „Radfahrer frei“ abschrauben! 

Verwirrende Botschaft

Schwerere Unfälle in der Lange Straße sind bislang nicht bekannt geworden. Auch nicht an der Einmündung Sielhamm. Hier gilt, wie generell in Tempo-30-Zonen, die Regel rechts vor links. Um die Verkehrsteilnehmer dafür zu sensibilisieren, steht vor der Einmündung ein Schild mit einem dicken Ausrufezeichen und dem Zusatz: „Vorfahrt geändert“.

Die Botschaft scheint sich nicht jedem zu erschließen. Geändert? Was war denn da vorher? Habe ich jetzt Vorfahrt oder nicht? – Bis dieser Überlegungsprozess beendet ist, haben viele Autofahrer die Einmündung Sielhamm längst passiert. Nur gut, dass viele Sielhammer selbst nicht an ihrer Vorfahrt glauben und im Zweifel lieber abwarten …. Die Empfehlung: Das vorhandene Schild durch eine Warnung ersetzen: „Achtung! Rechts vor links!“

Schilder überflüssig

Zu den überflüssigen Hinweisen im Bereich der Lange Straße gehören mit Sicherheit die Schilder, die am Übergang von der Tempo-30-Zone und der Tempo-20-Zone (Friesenstraße/Lange Straße) die jeweilige Zone aufheben. Das Hinweisschild für die nächste Zone steht fünf Meter weiter und würde ohnehin für Klarheit sorgen. Richtig schaden tut die doppelt gemoppelte Beschilderung nicht. Aber vielleicht, so vermutet Leserinnen, könne die Gemeinde die überflüssigen Schilder an anderen Stellen noch gebrauchen. 

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Guter Sport und beste Stimmung beim „Rosenkrieg-Turnier“

Hooksiel (20. 7. 2026) – Unter einem „Rosenkrieg“ versteht man in der Regel einen emotional hoch aufgeladenen Streit zwischen Eheleuten. Zu dem kann es auch auf Tennisplätzen kommen. Zumindest dann, wenn die Partner zusammen ein Doppel spielen und die Frage, wer bei diesem oder jenem Ballwechsel einen Fehler gemacht hat, zu einem echten Belastungstest für die Beziehung wird.

Gewannen das Hooksieler „Rosenkrieg“-Mixed-Turnier: Petra und Thorsten Csikos vom SC Wangerland. Foto: hol

Ganz so schlimm ist es am Wochenende beim traditionellen „Rosenkrieg-Turnier“ auf der Hooksieler Tennisanlage nicht gekommen. Vielleicht lag das aber auch daran, dass das Turnier in Ermangelung von Ehe-Doppeln als Mixed-Turnier ausgeschrieben war.

Unter den vier angetretenen Doppel-Paaren setzte sich dann nach einer Spielrunde nach dem Modus jeder gegen jeden das einzige Paar mit Trauschein durch.

Die erfahrenen Punktspieler Petra und Thorsten Csikos gewannen alle drei Spiele. Auf den Plätzen folgten Mira Karp/Keno Schönbohm, Alina und Tom Fiebig sowie Kim Schang/Jonas Hegen. Die gute Botschaft: Beim „Rosenkrieg“ wurde niemand verletzt und alle Spielerinnen und Spieler waren nach Tunierschluss noch bestens gelaunt.

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Hunderte Drachen beherrschten den Himmel über Schillig

Wangerland/Schillig (20. 7. 2026) – Einigen Urlaubsgästen ist es derzeit etwas zu windig an den Stränden im Wangerland. Für andere sind die leichten Brisen optimal. Etwa für Segler, Surfer und für Drachenfreunde. Auch wenn beim großen Drachenfest am vergangenen Wochenende einige Großexponate mit kleinen Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten, tummelten sich am Himmel Hunderte von Flugobjekten.

Die Drachenpiloten ließen in Schillig wunderbaren Tieren und Figuren aller Art in den Himmel aufsteigen. Foto: hol

Zur Freude der Zuschauer, von denen von Freitag bis Sonntag Tausende den Weg nach Schillig gefunden hatten. „Guck mal, Papa! Da fliegt ein Alligator.“ Der kleine Junge zeigt begeistert mit dem Finger nach oben. Und tatsächlich im Wind flatterten zahlreiche, von Drachenkünstlern entworfene Tiere und Objekte – vom Seestern bis zum Wal, vom Hai über einen Tintenfisch bis zum Tausendfüßler, von Pluto über Donald Duck bis zur fliegenden Unterhose. Und eben auch ein übergroßer Alligator.

Märchenwelt pur, die nicht nur die Kinder faszinierte. Dazu jede Menge Informationen über Herkunft und Bauart der Flugdrachen und ihrer Piloten, präsentiert von Moderator Karl-Ulrich Körtel.

Gut angenommen wurde auch das Rahmenprogramm bei der von der Wangerland Touristik GmbH organisierten „19. Internationalen Drachenfestes“. An etlichen Ständen wurden Getränke oder essbare Leckereien angeboten. Kunsthandwerker präsentieren ihre Waren. Dazu Musik unter anderem vom Shantychor Likedeeler. 

Erneut acht spannende Rennen auf Hooksieler Trabrennbahn

Hooksiel (20. 7. 2026) – Die Saison des Hooksieler Rennverein geht in die zweite Runde. Beim Renntag am Mittwoch, 22. Juli, stehen ab 18 Uhr bei acht Rennen des Tages gleich zwei „Große Preise“ auf dem Programm. Mit dem „Großen Preis“ der Nordfrost GmbH wird eines der höchstdotierten Rennen der Saison mit einemGesamtpreis von 3.000 Euro ausgefahren. Hinzu kommt der „Große Preis“ der Volksbank Jade-Weser, der mit 2.100 Euro dotiert ist.

Auch für den zweiten Renntag am Mittwoch erwarten die Veranstalter viele knappe Zieleinläufe. Foto: hol

Veranstalter, Fahrer und Zuschauer freuten sich am vergangenen Mittwoch gleichermaßen über einen gelungeneRennabend. Wer bei einer Wetter erfolgreich war, durfte sich oft auch über sehr gute Quoten freuen, obwohl die meisten Sieger aus dem Kreis der Mitfavoriten kamen. So wurden  etwa für den Auftaktsieg von „Paljas Vryenesse“ (Frank Boenke) in einem kleinen Sechserfeld sensationelle 69 Euro für 10 Euro Wetteinsatz bezahlt. Und auch die weiteren Quoten von 54:10 oder 49:10 konnten sich sehen lassen. 

Gezeigt hat sich am ersten Renntag auch, dass es bei der „Zweiten Chance“ nicht bei einem 20-Euro-Gutschein für eine Niete bleiben muss. So setzte einer der Gewinner seinen kleinen Gewinn im sechsten Rennen ein und sagte den Einlauf Shanty vor Napoleon richtig voraus. Sein Lohn: 392 Euro.

Die Sieg-Fahrer der Vorwoche sind übrigens auch diese Woche wieder am Start. Der Renntag startet mit einem Trabreiten im ersten Rennen. Hier starten die Reiter mit ihren Pferden (ohne Sulky) je nach Leistungsstärke von drei unterschiedlichen Startpositionen. Mit dabei auch Vorwochen-Sieger „Ginkgo Rocq“, der erneut von seiner Erfolgsreiterin Sytske de Vries aufgeboten wird. Einziger Wermutstropfen dabei ist die 50-Meter-Zulage, die der Franzose auszugleichen hat. 

Schon im zweiten Rennen ist wieder Trainer Jochen Holzschuh aus Dülmen mit „Shanty“ am Start, einem der Sieger der Vorwoche. Holzschuh, der unter anderem seine Frau Julia als fahrerische Verstärkung mit nach Hooksiel bringt, wird wieder mehrfach an den Start gehen. Bis hin zu den abschließenden Hauptrennen um die „Großen Preise“ versprechen die Veranstalter wieder Spannung pur „und hoffentlich erneut tollen Quoten“. Der dritte und letzte Renntag der Saison folgt dann am Mittwoch, 29. Juli.

Wangerland Touristik Thalassa
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Shantys der Likedeeler unterstützen auch die Seenotretter

Wangerland (19. 7. 2026) – Der Shantychor Likedeeler ist fester Bestandteil des maritimen Kulturguts des Wangerlands. Ihre Verbundenheit zur christlichen Seefahrt unterstreichen die Sänger nicht nur durch ihre Lieder. Traditionell wirbt der Chor bei seinen Konzerten für die Arbeit der Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Bei der Spendenübrgabe: Sabine Greiff und Hartwig Gerdes. Foto: privat

So animiert lassen sich die Konzertbesuchcer meist nicht lumpen und stecken den einen oder anderen Euro in die Sammelbüchsen. Hardwig Gerdes aus Waddewarden, Sprecher der in Horumersiel beheimateten Likedeeler, übergab jetzt ein prall gefülltes Spendenschiffchen an Sabrine Greiff, die sich vor Ort für die DGzRS engagiert. Die Hooksielerin: „Ein ganz großes Lob und ein dickes Dankeschön für die Unterstützung.“

Die Spende war kürzlich bei zwei Konzerten des Chores bei Auftritten in Horumersiel zusammengekommen. Aktuell treten die Likedeeler unter anderen im Rahmen der Konzertreihe „Live hinterm Deich“ in Horumersiel und Hooksiel auf. 

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„De Hooksieler“ laden Kinder zum großen Spielefest ein

Hooksiel (18. 7. 2026) – Der Garten der Generationen an der Nee Straat in Hooksiel verwandelt sich am Dienstag, 21. Juli, wieder in eine Abenteuerlandschaft. Beim traditionelle Spielfest der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ können sich Kinder in den verschiedensten Disziplinen ausprobieren: Boßeln, werfen, malen, knoten, toben und, und, und.

sppielefest in Hooksiel
Während die Kinder sich an etlichen Spielstationen ausprobieren oder auf der Hüpfburg austoben dürfen, können sich ihre Begleiter beim „Spielefest“ an verschiedenen Ständen stärken. Archiv_Foto: hol

Ab 14.30 Uhr sind die verschiedenen, abwechslungsreichen Spielstationen mit ehrenamtlichen Helfern besetzt. Zusätzlich können die Kinder auf einer Hüpfburg toben und sich schminken lassen. Und das alles kostenlos.

Alle Kinder erhalten einen Laufzettel. Für einen abgestempelten Zettel werden sie bei der Abgabe mit einer kleinen Überraschung belohnt. Für die Kinder und ihrer Begleiter werden Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Popcorn und selbst gemachtes Eis angeboten.

Anke Müller, Sprecherin von „De Hooksieler“ dankt den zahlreichen Unterstützern aus dem Ort, ohne die das Spielefest so nicht möglich wäre. Vor Ort mit dabei sein werden unter anderem Mitwirkende vom MTV Hooksiel, SC Wangerland, der Jugendfeuerwehr Hooksiel und der DLRG Ortsgruppe Wangerland. 

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