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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Landfrauenverein Hohenkirchen öffnet sich für Hooksieler Frauen

Wangerland/Hooksiel (20. 2. 2026) – Der LandFrauenverein Hohenkirchen hat einen neuen Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung im „Schützenhof“ in Jever bestätigten die rund 45 anwesenden Mitglieder Anneliese Leiner und Anke Eden-Jürgens im Amt. Neu hinzugewählt wurden Petra Janssen, Stefanie Reiland, Petra Hauer und Sabine Greiff.

Das Vorstandsteam des LandFrauenvereines Hohenkirchen: (von links) Petra Hauer, Petra Janssen, Sabine Greiff, Anke Eden-Jürgens, Stefanie Weiland und Anneliese Leiner. Foto: Landfrauen

Die Wahl der Hooksielerin Sabine Greiff steht dabei auch für das Angebot, das Wirken des Verein in Richtung Hooksiel auszuweiten. Bekanntlich hatte der eigenständige Landfrauenverein Hooksiel Ende 2025 seine Auflösung beschlossen. 

Christina Harms-Janssen, Marion Wragge, Insa Becker und Heike Haschenbger hatten nicht wieder für den Vorstand kandidiert. Sie wurden geehrt und für ihr Engagement gewürdigt.

Verein hat 174 Mitglieder

Zuvor hatte das bisherige Vorstandsteam über die positive Entwicklung des Vereins berichtet. „Bei uns im LandFrauenverein läuft es einfach“, lautete das Fazit. Mit derzeit 174 Mitgliedern zählt der Verein zu den größten im KreislandFrauenverband Friesland-Wilhelmshaven.

In den vergangenen vier Jahren habe die Mitgliederzahl deutlich gesteigert werden können. Das Jahresprogramm umfasst kreative Workshops, Vorträge zu aktuellen Themen sowie Tagesfahrten mit dem Fahrrad oder dem Bus. Höhepunkt des vergangenen Jahres war eine zehntägige Rundreise per Bus und Schiff ins Baltikum, die den Teilnehmerinnen in besonderer Erinnerung geblieben ist.

Abwechslungsreiches Programm

Das neue Vorstandsteam zeigt sich hoch motiviert auch künftig ein abwechslungsreiches Programm für Frauen aus dem ländlichen Raum anzubieten. Der Termin für die erste große Veranstaltung steht bereits fest: Für Samstag, 7. März, lädt der LFV Hohenkirchen anlässlich des Internationalen Frauentages unter dem Motto „Auf uns – Landfrauen säen Zukunft“ zu einem Frauenfrühstück in den „Deichgrafen“ nach Förrienerloog (Wangerland) ein. Als Gäste werden Katja Laghusemann, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Wangerland, sowie Olga Lauts erwartet, die einen Reisebericht über ihr Heimatland Kasachstan vortragen wird.

Verbindliche Anmeldungen werden unter Telefon 04425/2010429 bis zum 1. März angenommen. Weitere Infos zum aktuellen LandFrauen Programm unter www.landfrauen-friesland-wilhelmshaven.de.

Kunst- und Handwerkermarkt im Hooksieler Gästehaus

Hooksiel (20. 2. 2026) – Kunst, Geschenke, schöne Sachen – unter diesem Motto öffnet ein Kunst- und Handwerkermarkt am Samstag und Sonntag, 21. und 22. Februar, im Gästehaus Hooksiel seine Türen. Verschiedene Aussteller und Ausstellerinnen bieten handgefertigte Arbeiten an. Die Vielfalt der handgefertigten Produkte reicht von besonderen Gemälden und farbenfrohem Patchwork über liebevoll gestaltete Holzarbeiten bis hin zu kunstvollem Schmuck und Kinderspielzeug. 

Wer möchte, kann den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, denn sie erzählen gerne von ihren Ideen, Materialien und den Techniken, mit denen ihre Werke entstehen. „So wird der Marktbesuch zu einem besonderen Erlebnis“, verspricht die Wangerland Touristik GmbH.. Geöffnet ist der Markt an beiden Tagen in der Zeit von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Debatte um automatische Anpassung der Krippengebühren

Wangerland (19. 2. 2026) – Der Begriff klingt sperrig: Krippenbenutzungs- und Verpflegungsgebührensatzung. Im Kern geht es darum, wie viel Geld Eltern dafür an die Gemeinde Wangerland zahlen müssen, dass ihr Kind in einer Krippe betreut und in der Kindertagesstätte oder der Grundschule mit Mittagessen versorgt wird. 

Zuletzt wurden diese je nach Einkommen der Eltern gestaffelten Gebühren im Sommer 2025 angehoben – nachdem sie zuvor über Jahre stabil gehalten worden waren. Künftig, so der Vorschlag der Gemeindeverwaltung, soll die Anpassung mehr oder weniger automatisch von Jahr zu Jahr erfolgen. Der Vorschlag, die Gebühren an die vom Bundesamt für Statistik im Frühjahr ermittelte Preissteigerung zu koppeln, wurde jetzt im Sozialausschuss des Gemeinderates diskutiert. 

Während die Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (CDU, Grüne, FDP) mit Blick auf den Haushalt der Gemeinde der Beschlussvorlage zustimmte, lehnten die SPD-Vertreter die eigentlich schon 2025 vereinbarte Systemänderung mit dem Hinweis ab, dass viele Familien ohnehin schon finanziell stark belastet seien. Die in der ZUW zusammengeschlossenen Unabhängigen enthielten sich. Wie die Politik letztlich entscheidet, wird sich damit erst in der Ratssitzung zeigen.

Dabei geht es eher ums Prinzip. Die nach dem aktuellen Preisindex für August 2026 geplanten Anpassungen sind überschaubar. Danach würde die Krippennutzungsgebühr um 1,50 Euro im Monat auf 132,50 Euro steigen. Der Preis für die Verpflegung an den Grundschulen steigt zum Teil um 0,50 Euro im Monat.

Wettspaß im Wiedel und mahnende Worte zum Aschermittwoch

Wangerland (18. 2. 2026) – Am Aschermittwoch ist alles vorbei, heißt es in den Karneval-Hochburgen. In Norddeutschland fängt dann aber Manches erst so richtig an. Daran erinnerte Johann-Wilhelm Peters von der SPD-Wangerland bei der traditionellen, in diesem Jahr von den Wangerländern ausgerichteten Aschermittwochs-Wette, zu der sich seit über 40 Jahren Sozialdemokraten aus Wangerland, Schortens und Jever am gemeinsamen Grenzstein am „Dreiländereck“ im Wiedel treffen. Dabei auch die drei Bürgermeister Mario Szlezak (Wangerland), Gerhard Böhling (Schortens) und Jan Edo Albers (Jever).

Werteten die Aschwermittwochs-Wette im Wiedel aus: (von links) Jan Edo Albers (Jever), Hans Müller, Gerhard Böhling (beide Schortens) Wettpatin Ermana Nurkovic (Schortens) und Mario Szlezak (Wangerland). Foto: hol

Beim anschließenden Grünkohlessen im „Wangerland Resort“ in Hohenkirchen erinnerte Peters im Beisein von Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies an Gerhard Schröder, der in seiner Karriere zweimal als Gast bei der Aschermittwochs-Wette dabei war. „Nach dem ersten Mal wurde er Ministerpräsident, nach dem zweiten Mal Bundeskanzler.“

Sorge um die Demokratie

Lies beteuerte, dass er trotz dieses Vorbilds keinen Wechsel nach Berlin anstrebe. Er appellierte aber an die Genossen aus den drei Kommunen, selbstbewusster mit den Traditionen der Region umzugehen. Dazu gehöre auch das Grünkohlessen.

Johann-Wilhelm Peters erinnerte Ministerpräsident Olaf Lies (links) daran, dass die Teilnahme an der Aschermittwochs-Wette durchaus ein politisches Sprungbrett sein kann. Foto: hol

Aber der Ministerpräsident schlug zum Karneval-Ausklang auch nachdenkliche Töne an. Er sorge sich um die Zukunft der Demokratie. Es werde immer schwieriger, im komplizierten Geflecht der Zuständigkeiten Themen zu vermitteln. „Den Bürgern ist es egal, ob die Straße dem Bund, dem Land oder der Gemeinde gehört – ihnen reicht es, wenn sie kaputt ist.“ Lies warb angesichts lauter werdender Rufen nach schnellen Entscheidungen dafür, für den demokratischen Weg zu werben: Mehrheiten suche, debattieren, Lösungen präsentieren.

Medienvielfalt in Gefahr

Es sei notwendig, die Demokratie vor ihren Feinden zu schützen, sagte Lies, und erinnerte an die Einstufung der niedersächsischen AfD als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz. „Verfassungsfeinde haben bei uns keinen Platz, egal ob sie von Links kommen oder von Rechts.“

In Gefahr sieht Lies auch die Medienvielfalt im Land. Durch die Überflutung der Gesellschaft durch digitale Kanäle würde insbesondere lokalen Tageszeitungen und privaten Radio- und Fernsehsendern die wirtschaftliche Grundlage entzogen. Zudem müssten seiner Ansicht nach Kinder und Jugendliche stärker vor Inhalten aus so genannten „Sozialen Medien“ im Internet geschützt werden. 

Wette am Grenzstein

Dass auch analoge Medien durchaus noch Anziehungskraft haben, bewies das kursierende Gästebuch, in dem sich die Teilnehmer der zurück liegenden Aschermittwochs-Wetten im Wiedel verewigt haben. Dabei ist das Prozedere seit Jahrzehnten unverändert. Die SPD-Fraktionen der drei Gebietskörperschaften geben im Vorfeld eine Wette ab, ob der Grenzstein trocknen Fußes zu erreichen ist oder nicht. Die Aufgabe der Wettpatin hatte Ermana Nurkovic inne, die in Schortens für die SPD fürs Bürgermeisteramt kandidiert. 

Wichtig bei der Auswertung der Wette ist dann, dass immer derjenige gewinnt, der die Veranstaltung im nächsten Jahre ausrichten soll. Insofern war es kein Zufall, dass die SPD Schortens Wettsieger wurde – obwohl auch die Jeveraner auf „nass“ gesetzt hatten. Die Entscheidung sei angesichts dieser Patt-Situation durch ein Schnick-Schnack-Schnuck gefallen, sagte die aus Hannover stammende Ermana Nurkovic und bewies damit, wie schnell man friesländische Sitten erlernen kann. 

Wo Steine lebendig werden und Fotos den kritischen Blick schärfen

Hooksiel (17. 2. 2026) – Großer Bahnhof im Künstlerhaus Hooksiel. Rund 50 Kunstinteressierte verfolgen die Eröffnung der Winterausstellung. Bis Sonntag, 15. März, stellen mit Uta Grams (Wangerland), Gaby Skudelny-Furth (Wilhelmshaven) und Birgit Luiken (Grafschaft) drei Künstlerinnen aus der Region ihre Arbeiten aus. Die Ausstellung ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. 

Renate Janßen-Niemann (2. von links) eröffnete die „Winterausstellung“ im Künsterlhaus Hooksiel, in der Werke und Arbeiten von (von links) Gaby Skudelny-Furth, Uta Garms und Birgit Luiken zu sehen sind. Foto: hol

Uta Grams, die bereits 2017 einmal im Künstlerhaus ausgestellt hat, präsentiert beeindruckte Skulpturen, die sie aus verschiedensten Rohsteinen herausarbeitet. Als Grundmaterial verwendet sie unter anderem Serpentin aus Spanien, Springstone aus Simbabwe oder Alabasta aus Italien. „Jeder Stein hat ein Wesen“, verriet Uta Grams. Ihr Ziel als Künstlerin sei es, dieses Wesen zu erkennen und in der Form der Skulptur zum Leben zu erwecken. Im Ergebnis entstehen formschöne und ausdrucksstarke Körper in unterschiedlichen Färbungen. 

Emotionale Kunst

Für Gaby Skudelny-Furth ist Kunst Ausdruck ihres Inneren. „Was ich male, kann ich vorher gar nicht sagen“, verriet die Wilhelmshavenerin. Zu sehen sind an den Wänden des Künstlerhauses farb- und ausdrucksstarke Bilder von Landschaften, der Küste, dem Meer – und von wunderschönen Blumen. „Ich mag meine Bilder“, sagte Gaby Skudelny-Furth. Und viele im Raum konnten das nachvollziehen.

Erste Ausstellung

Ihre erste Ausstellung überhaupt präsentiert in Hooksiel Birgit Luiken. Als Straßen-Fotografin ist sie mit ihrer Kamera unter anderem in Oldenburg unterwegs, um Szenen einzufangen, deren tiefere Bedeutung der Betrachter oft erst auf dem zweiten Blick wahrnimmt. Die Fotos werden am Computer nachbearbeitet und um Schriftzüge ergänzt. „Dafür nehme ich meist Überschriften aus dem ,Sonntagsblatt’“, verriet Birgit Luiken. Im Ergebnis entstehen kleine, oft zeitkritische Collagen, die den Betrachter zum Nachdenken anregen.

Künstlerhaus-Leiterin Renate Janßen-Niemann unterstrich den ganz eigenen Wert der Winterausstellungen im Künstlerhaus, bei der regionalen Kunst im Fokus steht. Eine weitere Besonderheit: Da die Künstlerinnen ihre Ausstellung während der Öffnungszeiten selbst betreuen, stehen sie den Besuchern dann vor Ort als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Der gute Zulauf gerade dieses Formats sorge dann auch für ein Belebung des Ortskerns von Hooksiel im Winter. 

Keine „Schwarzen Männer“ – dafür leckere Amerikaner

Hooksiel (17. 2. 2026) – Auch wenn die „Schwarzen Männer“ in der Grundschule Hooksiel vermisst wurden, haben Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften einen schönen Rosenmontag verlebt. Mit dazu beigetragen hat der Förderverein der Schule, der für die passende Stärkung sorgte. 

Mütter aus dem Förderverein hatten „Amerikaner“ gebacken, die sich die Kinder dann eigenständig mit zahlreichen Leckereien verzieren konnten. Die Bäckerinnen waren dabei derart fleißig, dass sie auch noch die Mädchen und Jungen des benachbarten Kindergartens mit ihren Produkten versorgen konnten. 

Insgesamt stand der Schultag am Montag im Zeichen des Karnevals. Kinder und Lehrer hatten sich verkleidet. Aus den Unterrichtsräumen waren unterschiedliche Erlebnisstationen geworden, in denen die Schülerinnen und Schüler sich ausprobieren und kreativ werden konnten.

In den vergangenen Jahren war die Grundschule stets Anlaufpunkt für den traditionellen Umzug von Schülern und Auszubildenden aus dem Handwerk gewesen, zu denen auch die „Schwarzen Männer“ gehörten, die die Grundschüler „einfangen“ und sie mit schwarzen Strichen auf Nasen und Wangen verzierten. Dieser Umzug war in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen ausgefallen. 

Spaß beim Besenwerfen trotz Schnee und Eisglätte

Hooksiel (16. 2. 2026) – Der Hooksieler Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) wirbt um neue Mitglieder. Erste Nutznießer davon waren am Rosenmontag die Teilnehmer am traditionellen Besenwerfen. Einer der Teilnehmer: Tobias Geisen.

Der neu gewählte HHG-Vorsitzende nutzte die Runde, um für die Interessenvertretung zu werben. Das Ohr der anderen Werfer war ihm dabei sicher. Immerhin übernahm der HHG als Sponsor der Veranstaltung die Kosten für Speis und Trank. Gut 30 Hooksieler waren dem Ruf von Lars Reiners und Patrick Obst als Organisatoren des Besenwerfens gefolgt.

Vom Gelände der Zimmerei Langenhorst im Hooksieler Gewerbegebiet aus zogen die Werfer – nach der Begrüßung und einem von Sascha Keemann (Foto) vorgetragenen Fastnachtslied – zunächst zu einigen Handwerksbetrieben und später durch Gaststätten im Ort. 

Der sportliche Ehrgeiz trat dabei in diesem Jahr ein wenig in den Hintergrund. Schon aus Sicherheitsgründen. „Passt bloß auf beim Anlauf“, warnte Reiners. „Es ist höllisch glatt.“ Das Besenwerfen ist eine Mischung aus Weit- und Zielwurf mit einem Reisigbesen, bei dem die in Mannschaften aufgeteilten Werfer gegeneinander antreten. 

Bunter Karneval im Wangerland mit „Schlick, Schlick, Granat!“

Wangerland/Hooksiel (16. 2. 2026) – Auch die Wangerländer können Karneval. Den Nachweis dafür hat das Wochenende erbracht. Beim Frauenkarneval im Kursaal in Horumersiel zeigen sich über 300 originell verkleidete Frauen von ihrer närrischen Seite – ganz ohne Männer, dafür mit viel guter Laune.

Mit Krückstock und Rollator zum Frauenkarneval. Auch die Oma-Gruppe hatte viel Spaß beim närrischen Treiben in Horumersiel. Foto: privat

Beeindruckend beim Frauenkarneval vor allem die Vielfalt der Kostüme. Hier die Blümchen-Mädchen, dort weibliche Fantasie-Gestalten, gleich daneben die Oma-Gruppe, die Charleston-Damen und der orientalische Harem (natürlich mit Kamelen). Das Organisationsteam mit Frauke Werdermann, Kirsten Oltmanns, Nantke Martsfeld, Svenja Beneke und Linda Ühre wurde dafür mit reichlich Applaus und einem donnernden „Schlick, Schlick, Granat!“ bedacht, berichten Teilnehmerinnen. 

In Hooksiel feierten gut 100 ebenfalls zumeist verkleidete Jecken den Handwerkerball. Und auch beim Kinderkarneval in den Skiterrassen in Hooksiel, im Kursaal in Horumersiel und in Waddewarden ging es hoch her. Der in den vergangen Jahren von der Initiative „Weil wir Hooksieler sind!“ organisierte Rosenmontagslauf mit Teufelsgeigern und schwarzen Männern musste leider ausfallen. 

Hooksieler Tennisspieler in Wilhelmshaven chancenlos

Hooksiel (16. 2. 2026) – Die ü50-Tennis-Mannschaft des SC Wangerland/FC Nordsee Hooksiel hat bei ihrem Auswärtsspiel bei der JTG-Wilhelmshaven die erwartete Niederlage kassiert. Das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte musste sich mit 0:6 geschlagen geben, obwohl das Endergebnis einen falschen Eindruck vom Geschehen vor Ort vermittelt. 

Die Zuschauer bekamen insgesamt hochklassigen Sport zu sehen, bei denen die Hooksieler über weite Strecken gut mithielten. Lediglich der wichtige letzte Punkt in den Spielen ging meist an die JTG.

So leisteten Thomas Otte an Position 1 gegen Frank Gerdes (2:6, 1:6) und Thorsten Csikos an 2 gegen Goshtasbian Kambiz (2:6, 0:6) erhebliche Gegenwehr, blieben auf dem für sie ungewohnten Hartplatzbelag der JTG-Halle aber letztlich chancenlos. Ähnlich erging es Jan Alter gegen Rainer Dörnath (3:6, 3:6) und Mirko Ortmanns gegen Gregor Koch (2:6, 2:6).

Wähnend der erste Doppel Ortmanns/Reiner Meints gegen Koch/Andreas Stiller (0:6/0:6) ebenso deutlich verloren ging, schnupperte das Duo Csikos/Helmut Petermann gegen Kambis/Dirk Haar im zweiten Doppel zumindest an einem Matchgewinn und musste sich erst im Tiebreak geschlagen geben (4:6/7:6/8:10).

Ähnlich schwer dürfte die Aufgabe für die Hooksieler in ihrem nächsten Spiel werden. Am Sonntag, 8. März, erwartet die Mannschaft in der Halle in Varel den Spitzenreiter der Bezirksklasse TV Brake. Spielbeginn: 12 Uhr. 

Urkunden für Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr

Wangerland/Hooksiel (15. 2. 2026) – Im Rahmen einer Gemeindekommando-Sitzung der Freiwilligen Feuerwehr Wangerland hat Bürgermeister Mario Szlezak in Wiarden zahlreiche Ernennungsurkunden und Bestellungsurkunden an die Funktionsträger der Feuerwehr ausgehändigt. Unter anderem an Jörg Nöchel. Die Amtszeit des Ortsbrandmeisters der Ortswehr Hooksiel verlängert sich damit um fünf Jahre bis Mitte 2031.

Weitere Ernennungen erhielten Jörn Peters für seine Funktion als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Hohenkirchen sowie Harald Scheuern als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Minsen.

Darüber überreichte Szlezak an weitere Funktionsträger die Bestellungsurkunde zum Verwaltungsvollzugsbeamten und Brandbekämpfung im Gebiet der Gemeinde Wangerland: Carsten Held, Tim Becker (beide Neugarmssiel), Dr. Thomas Große (Hooksiel), Jens Brämer und Harald Scheuern (beide Minsen), Jörn Peters und Carsten Rohlfs (beide Hohenkirchen), Ihno Gerdes und Malte Schürmann (beide Waddewarden) sowie Frank Szlezak (Tettens).