Hooksiel/Crildumersiel (23. 6. 2026) – Kühe machen tatsächlich „Muh“ und sie sind nicht lila. Das zumindest haben die Hooksieler „Küstenkinder“ bei ihrem Besuch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Haschen in Crildumersiel gelernt.
Landwirt Friedmar Haschen stellte den Kindergarten-Kindern seine liebsten Kälber vor. Rechts im Bild die Erzieherinnen Marlies Möllmann und Tanja Neumann-Bremer. Foto: hol
Die Kinder der „Dörpwichtel“-Gruppe hatten bei dem mehrstündigen Hofrundgang mit etlichen Spielstationen zudem jede Menge Spaß. Nach dem Besuch bei Kälbern und Kühen durften sie unter anderem mit Spielzeugtreckern und -baggern um die Wette fahren, eine Runde auf dem Rücken eines Ponys reiten und auf einem Trampolin herumspringen.
Für viele Kinder ein Höhepunkt des Tages: Eine Runde auf dem Rücken eines Ponys. Foto: hol
Landleben pur, mit einem Hauch von Abenteuer für all jene Kinder, die bislang keinen direkten Bezug zur Landwirtschaft hatten. Der Besuch auf dem Bauernhof gehörte zum Projekt „Landwirtschaft“ der Kindertagesstätte „Küstenkinder“, das vor wenigen Tagen mit der Taufe einer lebensgroßen Kuhskulptur auf dem Kita-Gelände auf den Namen „Mama Muh“ eingeläutet worden war.
Hooksiel/Bremen (22. 6. 20269 – Ein Fischkutter ist in der Nacht zu Montag im Seegebiet Nordergründe zwischen Weser- und Elbmündung auf Grund gelaufen. Zudem meldete der Kapitän Rauchentwicklung im Maschinenraum. Die Seenotretter der Stationen Hooksiel, Deutsche Bucht/Helgoland und Horumersiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) befreiten die Fischer von der Untiefe und brachten Schiff und Besatzung sicher in den Hafen.
Der Hooksieler Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“ war maßgeblich an der Rettung des im Seegebiet Nordergründe in Not geratenen Fischkutters beteiligt. Foto: DGzRS
Rauch aus dem Maschinenraum
Gegen 23.55 Uhr rief die Besatzung des Kutters „Zenit“ über den internationalen UKW-Seefunk-Not- und Anrufkanal 16 die Rettungsleitstelle See der DGzRS, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Ihr etwa 15 Meter langes Fischereifahrzeug war im nördlichen Bereich der Nordergründe festgekommen – etwa 14 Seemeilen (rund 26 Kilometer) nordwestlich von Cuxhaven. Aus dem Maschinenraum drang Rauch. Die beiden Fischer an Bord waren unverletzt.
Umgehend alarmierte die Rettungsleitstelle See die Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ (Helgoland) und „Bernhard Gruben“ (Hooksiel). Beide liefen unverzüglich aus. Außerdem befanden sich das Zollschiff „Helgoland“ und der Fischkutter „Wangerland“ im Seegebiet und nahmen ebenfalls Kurs auf den Havaristen.
„Wangerland“ als erste vor Ort
Die „Wangerland“ erreichte gegen 0.45 Uhr die „Zenit“ und übergab eine Schleppleine. Der Wasserstand war jedoch zu niedrig, um den Havaristen zu befreien. Gegen 1.10 Uhr erreichte die „Hermann Marwede“ den Einsatzort und übernahm die Aufgabe des Einsatzleiters vor Ort. Wenig später traf die „Bernhard Gruben“ ein.
Nach einer ersten Erkundung stellten die Seenotretter weder weitere Rauchentwicklung noch einen Wassereinbruch fest. Die Besatzung der „Bernhard Gruben“ließ ihr Tochterboot „Johann Fidi“ zu Wasser. Die Seenotretter stellten eine eigene Leinenverbindung zum Havaristen her. Gegen 2 Uhr schleppten sie die „Zenit“ frei.
Schleppverband in rauer See
Auf der Reise zwischen Nordergründen und Weser geriet der Schleppverband in raue See: Bis zu zwei Meter hohe Wellen brachten den Fischkutter ins Rollen, das wegen des Maschinenschadens nicht vollständig eingefahrene Fanggeschirr begann, gegeneinander zu schlagen. Die „Bernhard Gruben“ steuerte nördlicheren Kurs, bis sie ruhigeres Fahrwasser erreichte.
Das Fanggeschirr erschwerte überdies das Festmachen im Hafen. Die Rettungsleitstelle See nahm deshalb gegen 6.10 Uhr die freiwilligen Seenotretter der Station Horumersiel in den Einsatz auf. Mit ihrem Seenotrettungsboot „Wolfgang Paul Lorenz“ und dem Tochterboot „Johann Fidi“ der „Bernhard Gruben“ bugsierten die Seenotretter den Havaristen sicher in den Hooksieler Hafen, wo er gegen 7.45 Uhr festmachte.
Hooksiel (22. 6. 2026) – Die Tennis-Damen des SC Wangerland haben gegen den Wilhelmshavener THC eine deutliche Niederlage kassiert. Beim 1:5 auf der eigener Platzanlage in Hooksiel konnte lediglich das Doppel Petra Csikos/Lena Taddigs sein Spiel gewinnen.
Martha Sophie Kramer verlor ihr Einzel nach gutem Spiel nur sehr knapp im Match-Tiebreak. Foto: Andre Abels
In den Einzeln hatten die Wangerländerinnen gegen ihre durchweg in bessere Leistungsklassen eingestuften Gegnerinnen einen schweren Stand. Petra Csikos musste ihr Spiel an Position 1 mit 4:6 und 2:6 abgeben. Martha Sophie Kramer an Position 2 verpasste eine Überraschung nur denkbar knapp. Nach ausgeglichenem Spiel verlor sie erst im entscheidenden Match-Tiebreak (6:4/3:6/6:10). Lena Taddigs (1:6/0:6) und Rosalie Weber (0:6/0:6) an den Postionen 3 und 4 blieben chancenlos.
Während das erste Doppel mit 6:3/3:6/10:8 den Ehrenpunkt für die Heimmannschaft sicherte, verlor das zweite Doppel Martha Sophie Kramer/Rosalie Weber deutlich mit 2:6/0:6.
Nach vier Spielen und 4:4 Punkten stehen die Wangerländerinnen in der 2. Regionsklasse auf dem zweiten Tabellenplatz. Das letzte Saisonspiel findet erst im August statt.
Hooksiel/Horumersiel (20. 6. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH richtet auch in diesem Jahr wieder eine ganze Reihe von eintrittsfreien Konzerten aus. Die Veranstaltungsreihe „Live hinterm Deich“ startet am Dienstag 23. Juni, in Horumersiel und endet am Donnerstag, 17. September, in Hooksiel.
Die Band „Beltane“ hat sich im Wangerland bereits eine feste Fangemeinde erspielt. Foto: WTG
Eine ganze Reihe unterschiedlicher Bands und Künstler treten den gesamten Sommer über jeweils dienstags im Kurpark in Horumersiel und donnerstags am Gästehaus in Hooksiel auf. Beginn ist stets um 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte im Saal statt.
„Die Konzertreihe hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungsprogramms im Wangerland entwickelt und begeistert mit musikalischer Vielfalt“, heißt es in der Mitteilung der WTG. Insgesamt dürfen sich Einheimische und Gäste auf 14 verschiedene „Acts“ freuen. Dabei sind sechs Künstlerinnen und Künstler, die erstmals Teil der Reihe sind. Das Programm reicht von maritimen Shantys über akustische Interpretationen bekannter Klassiker bis hin zu modernen Sounds.
Folgende Künstler und Gruppen aus der Region treten in der Konzertreihe auf: Acoustic-Duo „Queerbeat“ (Oldies, Country & Classic Rock), „Acoustic Moment Trio“ (Covers moderner Hits und Klassiker), „Adenalin“ (Familienband mit Covers und eigenen Songs), „Beltane“ (Keltische Musik mit Irish & Scottish Folk), „Die Ungesteckerten 3“ (70 Jahre Musikgeschichte), „Hey Brother“ (Rock & Pop Cover-Duo), „Honeybird“ (Cover mit mehrstimmigem Gesang und Groove), „Intunes“ (Handgemachter Rock & Pop), „It´s M.E.“ ( Blues, Soul, Jazz und Rock Covers), „Klassik trifft Moderne“ (Pop-, Chanson- und Klassik-Crossover), „MiddnMang“ (Kreative Cover-Arrangements), „Raketenrampe“ (Punk- und Rock-Covers), „Shantychor Likedeeler“ (Maritime Shantys und Seemannslieder), „Syracrus“ (Oldies aus den 60ern und 70ern).
Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es unter wangerland.de/live-hinterm-deich.
Hooksiel (20. 6. 2026) – Ganz im Zeichen der Milchviehhaltung stand das Sommerfest der Kindertagesstätte „Küstenkinder“. Der Höhepunkt: Die Taufe einer lebensgroßen Kuhattrappe auf den Namen „Mama Muh“. Statt Wasser wurde dem geduldigen Tier dabei eine Tasse Milch über den Kopf gegossen.
„Mama Muh“ ist der neue Star in der Hooksieler Kindertagesstätte „Küstenkinder“. Im Rahmen des Sommerfestes wurde sie getauft. Foto: hol
Den „Küstenkindern“, ihren Eltern und Großeltern sowie den Erzieherinnen aus Kindergarten und Krippe hat es gefallen. Kita-Leiterin Claudia Bruns bedankte sich bei allen, die das bunte Fest möglich gemacht haben: allen voran ihren Mitarbeiterinnen, Frauen der Elternvertretung und der Hooksieler Arbeitsgruppe, die in den vergangenen Wochen die Kuh im Kita-Garten positioniert und zudem noch Hochbeete für den Gemüseanbau aufgestellt hatte.
Bei herrlichen Wetter tummelten sich die Mädchen und Jungen an verschiedenen Spielstationen – vom Bällewerfen übers Sackhüpfen, Malen und bemalt werden bis hin zum beliebten Melkstand, an dem einer Holzkuh durch den richtige Griff an die Zitzen des Euters Wasser entlockt werden konnte. Dazu gab es die passende Stärkung: Ein von den Eltern gefülltes Büfett – aber auch zahlreiche Milchprodukte wie Erdbeermilch und Käste, die die Molkerei Ammerland auf Vermittlung von Landwirts-Familien aus dem Kita-Umfeld zur Feier des Tages gesponsert hatte.
Landwirtschaft und Lebensmittel sollen weiter Projekt-Thema bleiben. So werden einige der Küstenkinder in der nächsten Woche des Bauernhof von Familie Haschen in Crildumersiel besuchen und echte Kälber streicheln können. Und natürlich muss die noch schneeweiße „Mama Muh“ noch angemalt werden.
Friesland/Wangerland (19. 6. 2026) – Die Tage der kostenfreien Sperrmüll-Abfuhr im Landkreis Friesland dürften gezählt sein. Es gilt als sicher, dass der Kreistag auf seiner Sitzung am Mittwoch, 1. Juli, einem entsprechenden Antrag der Verwaltung zustimmt. Damit würde die Abfallentsorgungs-Satzung so geändert, dass ab dem 1. August für die dritte und jede weitere Sperrmüll-Abholung in einem Jahr pro Haushalt eine Gebühr von 52,55 Euro fällig wird.
Künftig sollen Bürger in Friesland den Abholungservice erst dann in Anspruch nehmen können, wenn sie mindestens ein Volumen von einem Kubikmeter Sperrmüll gesammelt haben. Foto: hol
Derzeit ist die Zahl der kostenlosen Sperrmüllabfuhren pro Jahr und Haushalt nicht begrenzt. Es gibt keine Mindestmenge, ab der der Service in Anspruch genommen werden kann, jedoch eine Obergrenze für die Müllmenge von fünf Kubikmeter je Abfuhr.
Häufig werden Kleinstmengen angemeldet
Nach den Erhebungen des Landkreises gibt es in Friesland sehr viele Sperrmüll-Anmeldungen bei vergleichsweise geringen Mengen je Einzelauftrag. Nach Auswertung des beauftragten Entsorgungsunternehmens liegt das durchschnittliche Gewicht pro Abfuhr bei rund 220 Kilogramm. Rund 30 Prozent der angemeldeten Aufträge betreffen Kleinstmengen von weniger als 0,5 Kubikmeter. Aus Sicht der Verwaltung verdeutlichen die Zahlen, dass in erheblichem Umfang logistische Ressourcen, Personal und Fahrzeuge eingesetzt werden, obwohl teilweise nur sehr geringe Mengen zur Abholung bereitgestellt werden.
Die Auswertung zeige auch, dass die intensive Nutzung nicht flächendeckend erfolgt. Im betrachteten Zeitraum von neun Monaten hätten lediglich 344 von den rund 50.000 Haushalten mehr als zwei Sperrmüll-Anmeldungen vorgenommen. Spitzenreiter seien zwei Haushalte mit jeweils zwölf Anmeldungen innerhalb des Auswertungszeitraums gewesen.
Landkreis will System besser lenken
Die Einführung der Abfuhrgebühr solle auch mit dazu beitragen, die Stoffströme im Bereich des Sperrmüllsystems effektiver zu lenken, heißt es in der Beschlussvorlage. Mit der Änderung der Satzung wolle man die Entsorgung der Sperrmüllfraktion dauerhaft wirtschaftlich halten und Müllgebühren-Erhöhungen begrenzen. Eine stärkere Bündelung von Sperrmüllmengen reduziere zudem unnötige Fahrwege und leiste damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz.
Künftig sollen pro Haushalt und Kalenderjahr zwei Sperrmüll-Termine kostenfrei bleiben. Die Begrenzung erfolgeausdrücklich haushaltsbezogen und nicht adressbezogen, um Konflikte insbesondere bei Mehrfamilienhäusern zu vermeiden, heißt es in der Vorlage. Ab der dritten Sperrmüll-Abholung wird eine Gebühr von 52,55 Euro erhoben.
Zum Vergleich: Im Landkreis Wittmund werden 25 Euro je Sperrmüllabfuhr fällig, im Landkreis Aurich 70 Euro in der Stadt Emden 38 Euro. Als weitere Neuerung soll die Sperrmüllabfuhr künftig grundsätzlich erst ab einer angemeldeten Mindestmenge von einem Kubikmeter erfolgen. Damit wolle man die Zahl unwirtschaftlicher Abholfahrten für Kleinstmengen reduzieren.
Friesland/Wangerland (18. 6. 2026) – Nachdem es an einer Schule in der Region zu einem so genannten „Choking-Game“-Vorfall gekommen ist, warnt die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland vor dieser Art von gefährlichen Mutproben, die insbesondere über soziale Medien verbreitet werden. Ziel ist es, durch das Zudrücken des Halses oder andere Methoden die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn bewusst einzuschränken, um einen kurzen Rauschzustand oder eine Bewusstseinsveränderung herbeizuführen. Die Handlungen werden dabei häufig gefilmt und anschließend in sozialen Netzwerken geteilt.
Polizei warnt vor gefährlichen Mutproben
In der vergangenen Woche habe ein 13-jähriger Schüler einen Mitschüler von hinten bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Gegen den Jugendlichen werde jetzt d wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, teilte die Polizei heute mit.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass diese vermeintliche Mutprobe erhebliche gesundheitliche Risiken birgt. Bereits nach kurzer Zeit kann Sauerstoffmangel zu Bewusstlosigkeit, schweren Verletzungen, dauerhaften gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen, „Kein Trend, keine Challenge und kein Video sind es wert, die eigene Gesundheit oder das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.“
Eltern sollten mit ihren Kindern sprechen
Darüber hinaus können auch rechtliche Konsequenzen drohen, warnt die Polizei. Wer andere zu solchen Handlungen auffordert, diese unterstützt oder entsprechende Inhalte verbreitet, mache sich unter Umständen strafbar. Die Polizei appelliert insbesondere an Eltern und Erziehungsberechtigte, das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu suchen und sie über die erheblichen Gefahren solcher Mutproben aufzuklären. „Ein offener Austausch kann dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen und gefährliche Nachahmungen zu verhindern.“
Hooksiel (18. 6. 2026) – Großes kann auch in kleinsten Räumen entstehen. Dafür gibt es in der Kunst- und Kulturgeschichte jede Menge Beispiele. Ob die Teilnehmerinnen den Workshops „Pinsel und Prosecco“ daran allerdings anknüpfen können, bleibt abzuwarten.
Die Ergebnisse des zweiten Kunstworkshops „Pinsel und Prosecco“ können sich durchaus sehen lassen. Foto: Marion Hinz
Zum zweiten Mal haben sich jetzt acht Mal-Interessierte in einem Nebenraum der Hooksieler Gaststätte „Balkan-Grill“ getroffen. Unter Anleitung der ambitionierten Hobby-Künstlerinnen Marion Hinz (Waddewarden) und Silvia Mackenberg (Hooksiel) greifen die Frauen zu Farbe, Pinsel oder Schwamm – werden kreativ und haben dabei jede Menge Spaß. Nicht nur wegen des Proseccos.
Die Frauen, die durchweg zuvor noch nie „öffentlich“ gemalt haben, erhalten im Rahmen der Sitzungen klare Aufträge und kleine Hilfestellungen. So entstanden während der ersten Zusammenkünfte acht Gemälde vom Hooksieler Strand – alle ähnlich, aber im Detail doch jeweils anders.
Der Auftrag für die zweite Sitzung: Malen mit Alltagsgegenständen. Mit Schwämmen trugen die Kreativen die Grundfarbe auf ihre Leinwand und zauberten darauf im Anschluss eine Blumenlandschaft. „Wichtig ist für uns, dass alle Teilnehmerinnen Spaß haben“, sagt Marion Hinz. Sie habe zusammen mit Silvia Mackenberg ein Kreativ-Angebot für Einheimische und Gäste schaffen wollen. Weitere Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.
Unser Anleitung von Silvia Mackenberg und Marin Hinz (stehend, von links) werden die Frauen des Kunstworkshops kreativ. Foto: hol
Am kommenden Montag, 22. Juni, heißt die Aufgabe ab 17.30 Uhr: „Wir malen ein Sommerbild.“ Und wenn der Raum dann doch zu klein werden sollte? „Kein Problem“, so Marion Hinz. „Dann teilen wir die Gruppe und treffen uns an zwei Terminen.“
Hooksiel (17. 6. 2026) – Schreck in den Morgenstunden. Am Mittwoch morgen kurz nach 9 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel alarmiert. An den Hooksieler Skiterrassen brannte ein Bagger.
Ein Kabelbrand war offenbar die Ursache für einen Brand an einem Bagger auf dem Gelände der Adventure-Golf-Anlage. Foto: Feuerwehr
Wie Ortsbrandmeister Jörg Nöchel mitteilte, brauchte die Wehr aber nicht mehr aktiv einzugreifen, um das Feuer zu löschen. „Das Feuer war bereits durch das schnelle und besonnene Eingreifen der Mitarbeiter vor Ort sowie der Bauarbeiter mit Hilfe von Feuerlöschern gelöscht worden.“
Offenbar hatte ein Kabelbrand das Feuer an dem Arbeitsgerät ausgelöst, das auf dem Gelände der neuen Adventure-Golf-Anlage eingesetzt war. Die Feuerwehr habe den betroffenen Bagger mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei hätten aber keine Glutnester oder andere Gefahrenstellen mehr entdeckt werden können, so Nöchel.
Wilhelmshaven (17. 6. 2026) – Der Zoll hat heute mit einem feierlichen Festakt am Marinestützpunkt in Wilhelmshaven sein neues LNG-Einwachenschiff „Friesland“ getauft und in Dienst gestellt. Taufpatin war die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) aus Varel. Sie wünschte dem Schiff im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Dennis Rohde, „allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.
Die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller tauft das neue Schiff des Zolls in Wilhelmshaven auf den Namen „Friesland“. Foto: Zoll
Das über 55 Meter lange und zehn Meter breite Einsatzschiff wird künftig von Wilhelmshaven aus in der Nordsee eingesetzt. Zu den zentralen Aufgaben der zehnköpfigen Besatzung, darunter zwei Kontrollbeamte, gehören die Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs sowie die Durchsetzung der Zollvorschriften bis in die ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ).
Emissionsarmer Antrieb
Die 25,5 Knoten schnelle „Friesland“ wurde auf der Peene-Werft in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) gebaut und verfügt über einen emissionsarmen LNG-Antrieb (LNG, liquefied natural gas), der, anders als die herkömmlichen Dieselantriebe, nahezu keine Schwefeldioxide sowie deutlich weniger Stickoxide und Feinstaub ausstößt. Auch die Emission von Kohlenstoffdioxid liegt um bis zu 20 Prozent niedriger.
Das neue Zollschiff ist mit modernster Kontroll- und Überwachungstechnik ausgestattet. An Bord befindet sich zudem Festrumpf-Schlauchboot mit dem Namen „Klaas“ ein als Tochterboot, das insbesondere bei Kontrollen und Boarding-Manövern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten eröffnet.
Überwachung des Seeeraumes
„Die ,Friesland‘ zeigt sehr anschaulich, wie wir in moderne und nachhaltige Einsatzmittel in der Seeraumüberwachung investieren – und damit in Schutz und Ordnung auf See“, sagte Dennis Rohde. „Die an Bord eingesetzten Zöllnerinnen und Zöllner sorgen für Gerechtigkeit und für Sicherheit hier an ihrem Einsatzort auf dem Jadebusen, auf dem Küstenmeer der ostfriesischen Inseln bis in die Ausschließliche Wirtschaftszone.“
Die Leiterin des Hauptzollamts Oldenburg, Regierungsdirektorin Stephanie Grotheer: „Ich freue mich sehr, dass uns mit der Indienststellung der ,Friesland’ nunmehr auch am Standort Wilhelmshaven ein hochmodernes maritimes Einsatzmittel zur Verfügung steht.“ Der Kapitän des Zollschiffs, Marlon Unnold, bedankte sich bei der Taufpatin, den Gästen und bei der Werft.