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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Holzschuh auf dem Weg zum „Fahrer des Jahres in Hooksiel“

Hooksiel (27. 7. 2026) – Trabrennfreunde dürfen sich auf einen weiteren Renntag in Hooksiel freuen. Am Mittwoch, 29. Juli, richtet der Rennverein Hooksiel seine dritte und letzte Rennveranstaltung in diese Saison aus. Beginn ist um 18 Uhr. Insgesamt stehen sieben Trabrennen auf dem Programm.

Lukrative Wettquoten

Dass sich ein Besuch der Hooksieler Renntage lohnen kann, haben die beiden ersten Renntage an der Bäderstraße bewiesen. Neben kulinarischen Leckerbissen, spannendem Trabrennsport und der beliebten Wettgutschein-Verlosung sorgten lukrative Wettquoten für Gesprächsstoff.

Am letzten Renntag der Saison in Hooksiel steht auch ein Ponyrennen auf dem Programm. Foto: Rennverein

Selbst für gut und leicht zu wettende Favoriten beziehungsweise Mitfavoriten wurden teilweise doppelt bis dreifach höhere Auszahlungen erzielt, als man sie von anderen Bahnen gewohnt ist. Als „geradezu spektakulär“ bewerten die Veranstalter die Quoten, die am zweiten Renntag vor allem in den Königsdisziplinen – Zweier- und Dreierwette – erzielt wurden. Gleich im ersten Rennen des Tages, einem Trabreiten, setzte sich der haushohe Favorit „DeAngelo For Children“ mit Ronja Walter erwartungsgemäß durch. Dahinter belegten „Nitro Greenwood“ und „Marco’s Wish“ die Plätze zwei und drei. Wer diese Reihenfolge exakt vorausgesagt hatte, erhielt für 10 Euro Einsatz mehr als 1.000 Euro zurück.

Spannendes Finale

Etwas einfacher zu treffen ist die Zweierwette, bei der lediglich Sieger und Zweitplatzierter in der richtigen Reihenfolge vorhergesagt werden müssen. Quotentechnisch muss sie sich aber keineswegs hinter der Dreierwette verstecken. So wurden für den Einlauf „Zaafar“ (Danny den Dubbelden) vor „Nitro Greenwood“ im „Großen Preis der Volksbank Jade-Weser eG“ beachtliche 605:10 ausgezahlt, die passende Dreierwette brachte sogar 3.786:10. 

Am dritten Renntag will Jochen Holzschuh den begehrten Titel „Fahrer des Jahres in Hooksiel“ nach Dülmen entführen. Der gebürtige Schwabe begann seine berufliche Laufbahn einst als Schreiner, ehe er in den Trabrennsport wechselte. Nach seinen Erfolgen mit Shanty (2), Cracker Jack, Ito und Zapado S führt er die Fahrerwertung souverän an. Einzig Frank Westerveldt kann ihm den Titel noch streitig machen.

Müller nicht am Start

Auf einen Lokalmatadoren müssen die Hooksieler unterdessen weiter verzichten. Rennvereins-Vorsitzender Immo Müller wird entgegen der ursprünglichen Planung auch am dritten Renntag nicht mit seinem Pferd „Elma OE“ an den Start gehen.

Sportlichen Höhepunkt des Tages dürfte das mit 2.100 Euro dotierte Rennen um den „Großen Preis der LzO“ werden. Dort vertraut Holzschuh auf die zweimalige Hooksiel-Siegerin „Shanty“. Aber die zehnjährige „Joan Collins“ mit Christa Louwersheimer wird sich kaum kampflos geschlagen geben. Auch „Napoleon“ mit Thies Cordes zählt zu den ausgewiesenen Hooksiel-Spezialisten.

Freunde einer Überraschung sollten „Sky Dance“ mit Hans-Jürgen von Holdt im Blick behalten, raten die Fachleute vom Rennverein. Das Gespann sah vor Wochenfrist bereits wie der sichere Sieger aus, verlor den möglichen Erfolg jedoch durch einen unglücklichen Galoppsprung unmittelbar vor der Ziellinie. Keineswegs abzuschreiben ist auch „Let it be Petnic“ mit Frank Westerveldt. 

Attraktion Ponyrennen

Ein weiterer Höhepunkt des Abends dürfte das traditionelle Ponyrennen werden. Zehn Ponys und ihre jungen Reiterinnen und Reiter gehen dabei ohne Sulky auf die Strecke und kämpfen mit viel Ehrgeiz um die besten Platzierungen. Das Rennen wird außerhalb des Toto ausgetragen, sodass hierfür keine Wetten angeboten werden. 

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Hooksieler Dressurmannschaft erstmals „Oldenburger Landesmeister“

Hooksiel (26. 7. 2026) – Ein historischer Erfolg für den Reit- und Fahrverein Hooksiel: Die Dressurmannschaft des Vereins hat sich an diesem Samstag erstmals den Titel des „Oldenburger Landesmeisters in der Mannschaftsdressur“ gesichert. 

Errangen der größten sportlichen Erfolge der Vereinsgeschichte des Reit- und Fahrvereins Hooksiel: (von links) Freya Heinen, Reena Kutsche, Mannschaftsführerin Melanie Lüttge, Rieke Scherf und  Simone Gehm-Dettmann.  Foto: Elsbeth Noatzsch

Der Grundstein für den Erfolg wurde bereits am Donnerstag gelegt, als sich das Team für das Finale der Kür der Klasse A* qualifizierte. Im entscheidenden Wettbewerb präsentierten sich die Reiterinnen in hervorragender Form und überzeugten mit einer harmonischen und ausdrucksstarken Vorstellung. Die Leistung wurde mit dem Landesmeistertitel belohnt.

Die Hooksieler setzten sich in einem spannenden Finale gegen die Mannschaften des RV Höven und des RUFV Holdorf durch. Die Bewertungsrichter benoteten die Leistung der Hooksieler mit der Wertnote 8,5, das Team aus Höven kam mit einer Note von 8,25 auf Platz zwei.

Zur erfolgreichen Mannschaft gehören Simone Gehm-Dettmann mit „Pretty Valerie“, Rieke Scherf mit „Unlimited Passion“, Freya Heinen mit „Chico Saltando“ und Reena Kutsche mit „Red Rosie“ mit Mannschaftsführerin Melanie Lüttge

Mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft setzt die Mannschaft einen besonderen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Noch nie zuvor konnte eine Dressurmannschaft des Reit- und Fahrvereins Hooksiel den Titel des Oldenburger Landesmeisters erringen. Der Erfolg ist das Ergebnis engagierter Trainingsarbeit, großer Teamleistung und des hervorragenden Zusammenspiels zwischen Reiterinnen und Pferden.

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Nackte Sängerin in den Dünen von Möwen zerhackt

Hooksiel (25. 7. 2027) – Im Zentrum des Geschehens steht eine Promi-Party am Hooksieler Campingplatz. Oder ist Party der falsche Ausdruck? Nach kurzer Recherche der Ermittler der Polizei stellt sich heraus, dass es sich wohl eher um eine Massenorgie gehandelt hat.

Regionalkrimi mit Tatort Hooksiel

Die Veranstalter vom Kiez in Hamburg bieten zahlungskräftigen Männern alles, was sie wünschen. Vom Champagner bis zu hübschen Frauen – zum Plaudern, Tanzen, Anfassen und mehr. Am Ende liegt eine der leichten Mädchen, die Sängerin Mia Mautzi, tot in den Dünen in der in der Nähe des Strandhauses 1. Nackt, mit Fischresten beschmiert, von Möwen zerhackt … die Mordermittlungen beginnen. 

„Dünenblut“ heißt der Regionalkrimi, den Lars Naber (Foto) aus Sandhausen in der Nähe von Heidelberg in diesen Tagen veröffentlicht hat. Vier Kriminalromane mit Tatorten im Rhein-Neckar-Kreis hat der Hobbyautor bereits veröffentlicht. „Dünenblut“ ist sein erster Hooksiel-Krimi. Ein zweiter ist bereits in Arbeit.

Die Verbindung im Roman bildet der jungen Sandhauser Polizeimeister Fabian Junker, der mit seiner Freundin Ricarda Delicante Urlaub in Hooksiel machen will, um hier am traditionellen Beach-Bowl-Turnier am Hooksieler Strand teilnehmen zu können. Bei der Inspektion der Strandfläche, auf der sich in den nächsten Tagen die American Footballer tummeln sollen, entdeckt Ricarda die Leiche – und mangels eigener fähiger Ermittler verpflichtet der Oldenburger Kommissar Torge Petterson kurzerhand Fabian Junker als Aushilfsermittler.

Autor beim Beach-Bowl dabei

Realistisch? Egal. Auch bei der Beschreibung der Hooksieler Örtlichkeiten nimmt sich der Autor, der selbst schon mehrfach am Hooksieler Beach-Bowl-Turnier teilgenommen hat, seine künstlerischen Freiheiten. Wer vom Hotel Packhaus direkt auf die Nordsee blicken will, der muss im wirklichen Leben schon sehr gute Augen haben. Dem Leservergnügen schadet das nicht. Wen einige Hardcore-Formulierungen aus dem Zuhälter-Milieu nicht abschrecken, kann sich auf kurzweilige Krimi-Unterhaltung freuen.

„Dünenblut“ hat 260 Seiten. Das Buch kann über die Amazon-Seite des Autors für 12,99 Euro erworben werden – oder am Spielfeldrand beim nächsten Beach-Bowl-Turnier am ersten September-Wochenende in Hooksiel, bei dem Lars Naber als Schiedsrichter mitwirken wird. Ein Teil der Verkaufserlöse geht an die Organisation „Flugkraft“, die krebskranke Menschen und deren Familien unterstützt.

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Spielerische Einführung in sicheres Verhalten am und im Wasser

Hooksiel (25. 7. 2026) – Herrliches Wetter, weißer Sand, weites Watt. Der Hooksieler Badestrand zeigte sich am Freitagnachmittag von seiner schönsten Seite. Die größte Anziehungskraft im Rund hatte aber, zumindest auf Kinder, eine andere Attraktion: Eine Parcours mit Spielen und Geschicklichkeitsübungen im Rahmen des DLRG/Nivea Strandfestes. Am Auffälligsten dabei: eine große, blaue Hüpfburg. 

Kam bei den Kindern sehr gut an: Das Nivea-DLRG-Strandfest am Hooksieler Badestrand. Foto: hol

Bei dem Strandfest, das über den Sommer etliche Urlaubsorte an Nord- und Ostsee besucht, animiert eine großes Zahl von Teamern die Kinder dazu, sich verschiedenen Übungen und Herausforderungen zu stellen. Alle Stationen haben dabei etwas mit Wasser zu den, dem Hauptmetier der Lebensretter von der DLRG.

Hier geht es ums Wiederbeleben eines Ertrunkenen, dort ums Knüpfen von Seemannsknoten. An einigen Stationen sind Körperbeherrschung und Gleichgewichtsgefühl gefragt. Dazu gab es jede Mengen Informationen zur Arbeit der Hilfsorganisation und der großen Bedeutung des Schwimmtrainings für Kinder.

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Gastspiel von Benny Köster mit Saxophon und Gitarre

Hooksiel (24. 7. 2026) – Das Musik-Talent Benny Köster hat am Donnerstag im Rahmen der Konzertreihe „Live hinterm Deich“ sein Können unter Beweis gestellt. Der Hooksieler trat mit seinem Saxophon und mit einer Gitarre auf der Bühne am Gästehaus vor der Band „Adenalin“ auf und heimste dabei sehr viel Beifall ein.

Der Nachwuchsmusiker Benny Köster hab im Rahmen der Konzertreihe „Live hinterm Deich“ ein Gastspiel. Foto: privat

Bereits am Vortag hatte der junge Mann das Sommerabschlussfest der Arbeitsgruppe Hooksiel durch einen kleinen Auftritt bereichert. Einem größeren Publikum ist Benny Köster durch seinen Fernsehauftritt bei der Show „Klein gegen Groß“ bekannt geworden. Dabei hatte er mit seinem musikalischen Wissen den Weltstar Amy McDonald alt aussehen lassen.

Konzertreihe „Live hinterm Deich“ wird am nächsten Donnerstag , 30. Juli, ab 19 Uhr mit dem Shantychor Likedeeler fortgesetzt. Der Eintritt ist frei. 

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CDU sieht Eigenständigkeit der Gemeinde Wangerland in Gefahr

Wangerland/Hooksiel (24. 7. 2026) – Die CDU im Wangerland sieht in der Stärkung der Finanzkraft der Gemeinde eines der wichtigsten Aufgaben der nächsten Wahlperiode für Bürgermeister und Gemeinderat. Nach der Bestätigung der 23-köpfigen Kandidatenliste der Partei durch den Gemeindewahlausschuss haben Christian Burchardt als Gemeindeverbands-Vorsitzender, CDU-Kreisvorsitzender Thies Fischer als Bürgermeister-Kandidat und Alice Brandenburg-Bienek als Fraktionsvorsitzende im Rat auf einer Pressekonferenz in Hooksiel das Wahlprogramm vorgestellt.

Wahlprogramm vorstellt

Um die großen Herausforderungen meistern zu können, vor denen die Gemeinde stehe, muss es aus Sicht der CDU oberste Priorität haben, die Finanzkraft der Kommune zu stärken. Ein wichtiger Hebel dafür sei, die Wirtschaft zu stärken, so Fischer. Auf jeden Fall müsse verhindert werden, dass weitere Betriebe das Wangerland verlassen, weil es keine Gewerbeflächen gibt.

Stellten das Programm der CDU für den Kommunalwahlkampf im Wangerland vor: (von links) Thies Fischer, Alice Brandenburg-Bienek und Christian Burchardt. Foto: hol

Auf Antrag der CDU habe der Rat jüngst den Auftrag an die Gemeindeverwaltung erneuert, nach Flächen Ausschau zu halten, auf denen Gewerbegebiete ausgewiesen werden können, und den Bedarf dafür zu prüfen. „Den Wunsch danach gibt es schon seit zehn Jahren. Aber die Verwaltung sah sich dazu bislang aufgrund personeller Engpässe nie in der Lage“, so Alice Brandenburg-Bienek.

Gemeindefinanzen stärken

Fischer sieht in der Sicherung von Wertschöpfung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen, wenn möglich auch durch Ansiedlung neuer Unternehmen, einen wesentlichen Baustein bei der Konsolidierung der Gemeindefinanzen. Aktuell habe die Gemeinde einen Schuldenstand von 16,8 Millionen Euro. Angesichts anstehender Aufgaben etwa in den Bereichen Feuerwehren, Schulen und Kindergärten sieht die CDU die Gefahr, dass die Gemeinde erneut in eine Überschuldung rutscht. „Am Ende könnten wir dann im Rahmen einer kommunalen Gebietsreform durch das Land sogar unsere Selbstständigkeit verlieren“, befürchtet Fischer.

Dem wolle man mit aller Kraft entgegen wirken. Denn, so die Überzeugung der CDU, zusätzliche Mittel von Bund und Land wird es eher nicht geben. Um Einsparungen im Rathaus zu erzielen, müssten Arbeitsabläufe verschlankt und digitalisiert werden. Als Bürgermeister würde er zudem versuchen, nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen zu suchen, um Kosten zu sparen, so Fischer. Durch Digitalisierung könne die Verwaltung zudem bürgerfreundlicher werden. Hilfreich wäre auch eine Abholstation, aus der Bürger sich – unabhängig von den Öffnungszeiten des Rathauses – zum Beispiel Bescheinigungen, Bestätigungen oder auch Ausweispapiere abholen könnten.

Neue Rechtsform für die WTG?

Ein weiteres Schlüsselthema für die CDU ist der Tourismus. Die Kommunalpolitiker unterstrichen die Transparenz-Zusage für die Aufklärung des Desasters beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) in Horumersiel. Die Explosion der Baukosten hatte letztlich zur Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH (WTG) geführt. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen wolle man sich an Schuldzuweisungen nicht beteiligen, auch wenn es mit Blick auf die aktuellen Ratsmitglieder hilfreich gewesen wäre, erste Erkenntnisse aus den gutachterlichen Untersuchungen der Abläufe bereits öffentlich zu machen.

Wichtiger sei aber die Debatte, welche Aufgaben die im Rahmen der Insolvenz deutlich verkleinerte WTG denn künftig übernehmen soll und was die geeignete Rechtsform für das Unternehmen ist. „Die Diskussion über die Zukunft der WTG hätte längst beginnen können“, bedauert Fischer. Dafür sei es aus seiner Sicht ratsam, die Expertise der touristischen Leistungsträger einzubinden. Möglicherweise sei es sinnvoll, die GmbH für Partner aus der Wirtschaft zu öffnen. Alice Brandenburg-Bienek geht noch einen Schritt weiter: „Meine persönliche Meinung: Die Politik sollte mit der Organisation des Tourismus nichts mehr zu tun haben.“

Parksystem vereinheitlichen

Ein wichtiges Detail: die Neuorganisation der Parkgebühren. Auf den Parkplätzen der WTG und der Gemeinde sollte es ein einheitliches Gebührensystem geben, das möglichst unkompliziert ist. Sinnvoll wäre es aus Sicht der CDU, wenn Urlauber im Vorfeld Parktickets buchen könnten und für Kurzzeit-Parker eine „Brötchen-Taste“ eingerichtet würde. 

Ein weiters zentrales Thema sieht die CDU in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, zum Beispiel in Kooperation mit der kreiseigenen Wohnungsbau Friesland GmbH. Um Familien zu unterstützen, sollen Kindergärten und Grundschule modernisiert werden. Aufgabe der Gemeinde solle es zudem sei, das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und bei den Feuerwehren gezielt zu stärken. Wichtig sei zudem ein gutes Miteinander von Tourismus und Landwirtschaft.

Historisch große Mannschaft

Für den Fall seiner Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister und damit zum Chef der Verwaltung hat sich Fischer vorgenommen, mit allen Angestellten der Gemeinde ein persönliches Gespräch zu führen, um zu erfahren, wo den Mitarbeitern der Schuh drückt. Handlungsbedarf sieht die CDU in der Verbesserung der Kommunikation im Rathaus und bei der Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung.

Fischer, Burchardt und Brandenburg-Bienek zeigten sich zuversichtlich, dass es der CDU gelingen werde, aus der Kommunalwahl gestärkt hervorzugehen. Mit der Aufstellung der historisch großen Kandidaten-Mannschaft habe man einen Neuanfang gewagt. Zu dem Team gehörten viele bislang kommunalpolitisch noch nicht aktive Menschen aus etlichen Orten des Wangerlandes. Wichtiger noch sei, so Burchardt: „Wir bilden ein enorm breites Spektrum von Berufsbildern und Kompetenzen ab.“ 

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Jochen Holzschuh dominiert den dritten Renntag in Hooksiel

Hooksiel (23. 7. 2026) – Es war der Abend von Jochen Holzschuh. Der Trainer aus Düren fuhr mit drei unterschiedlichen Pferden drei Siege ein und buchte zudem noch zwei zweite Plätze auf sein Konto. Das mit 3000 Euro höchst dotierte Rennen des Abends um den Großen Preis der Nordfrost GmbH allerdings ging an Christa Louwersheimer, die mit „Joan Collins“ vor Holzschuh durchs Ziel fuhr. Das dieser Sieg durchaus überraschend war, zeigte die Wettquote. Wer „Joan Collins“ als Sieger getippt hatte, konnte für 10 Euro Einsatz immerhin 87 Euro einheimsen.

Die Besucher des zweiten Renntages des Hooksieler Rennvereins nutzten fleißig die Gelegenheit, ihre Eintrittsgeld durch die richtige Vorhersagte von Renneinläufen zurückzugewonnen. Foto: hol

Insgesamt dürfte der Rennverein Hooksiel mit dem Verlauf seines zweiten Renntages zufrieden gewesen sein. Gut 2500 Zuschauer säumten die Rennbahn im Hooksieler Freizeitgelände. Und auch das Wetter spielte zumindest den überwiegenden Teil des Abends mit. Dem Geläuf jedenfalls konnten die leichten Schauer nichts anhaben. Und die Zuschauer waren durchweg mit Regenjacken und Schirmen ausgestattet oder konnten sich unterstellen, um die wenigen feuchten Minuten zu überbrücken.

Der Umsatz an den Totalisatoren und bei den Online-Wetten lag mit an die 30.000 Euro deutlich höhe als am ersten Renntag vor einer Woche. Aber auch diesmal waren die Wetter gut beraten, wenn sie sich an den Empfehlungen und Wett-Tipps der Trabsport-Experten des Veranstalters orientierten.

Die gut 2500 Besucher an der Hooksieler Trabrennbahn erlebten etliche spannende Rennverläufe. Foto: hol

Als überraschend eingestuft waren darf noch der Sieg von Danny den Dubbeleden im Rennen um den Großen Preis der Volksbank Jade-Weser. Auch hier wurden wurde die richtige Sieg-Wette 88 bis 10 Euro ausgezahlt. Wer gar den Einlauf der ersten drei Pferde richtig vorhergesagt hatte, durfte sich über über 3786 Euro freuen.

Spannend auch das sechste Rennen, das „Napoleon“ mit Thies Cordes aus dem Ammerland im Sulky auf den letzten Metern vor der Zielgerade knapp für sich entschied. Kurios: Unmittelbar vor dem Start wurden drei Zuschauer nach ihrer Einschätzung für das Rennen gefragt. Alle setzten fest auf Cordes. Das Duell der Amazonen im einzigen Trabreiten-Wettkampf des Abends entschied übrigens Favoritin Ronja Walter auf „DeAngelo ForChildren“ für sich. In der Vorwoche hatte sich sich noch Sytske de Vries geschlagen geben müssen. Einen Sieg fuhre zudem noch Dennis von Holdt ein.

Der dritte und letzte Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn startet am nächsten Mittwoch, 29. Juli, um 18 Uhr. Dann, so der Plan, will auch der Vorsitzende des Hooksieler Rennverein, Immo Müller, wieder persönlich mit einem Gespann ins sportliche Geschehen auf der Grasrennbahn eingreifen.

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Blutspendetermin in Hooksiel: Neuerung bei Kontrollen

Hooksiel (22. 7. 2026) – Am Montag, 27. Juli, kommt der DRK-Blutspendedienst nach Hooksiel. In der Zeit von 16 bis 20 Uhr haben Spendenwillige Gelegenheit, im Walter-Spitta-Haus, Lange Straße 60, ihre Blutspende abzugeben. Zur Stärkung gibt es anschließend es einen Imbiss vom Grill. 

Neu im Ablauf ist, dass der Lichtbild-Ausweis zusätzlich auch am Laborarbeitsplatz vorgezeigt werden muss. Schon bislang galt, dass Personen nur zur Blutspende zugelassen werden können, die sich mit einem amtlich gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Außerdem muss das Betreuungsteam an jeder Spendestation die Identität des Blutspenders abfragen.

Seit Mitte Mai gilt die Neuerung. „Wir sind von unseren Aufsichtsbehörden angehalten, künftig auch am Laborarbeitsplatz eine Prüfung des Lichtbildausweises sicherzustellen“, schildert Sieglinde Schandinat, die zusammen mit anderen Ehrenamtlichen den Blutspendetermin begleitet.

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Buntes Spielefest verbindet Kinder und ältere Generationen

Hooksiel (22. 7. 2026) – Hier die Senioren aus dem Wohnstift bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. Dort Kinder, die beim Eierlaufen das Gleichgewicht suchen oder kleine Bälle in einen Korb werfen. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte: Das „Spielefest“ der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ hat an diesem Dienstag erneut gezeigt, dass der „Garten der Generationen“ im Herzen von Hooksiel seinen Namen zurecht trägt.

Anke Müller (links), Sprecherin von „De Hooksiel“, war hoch zufrieden. Das Spielefest in Hooksiel hat nicht nur Kinder glücklich gemacht, sondern auch Vertreter älterer Generationen Freude bereitet. Foto: hol

Der mit Schautafeln von Prominenten und zahlreichen Fitnessgeräten bestückte Garten verwandelte sich zum Spielefest in eine abwechslungsreiche Abenteuerlandschaft. An zwölf, von ehrenamtlichen aus verschiedenen Vereinen betreuten Stationen dürfen Kinder ihr Geschick beweisen oder ihr Glück herausfordern.

Die Feuerwehrjugend lud zum Zielspritzen ein, die DLRG zum Puzzeln, das Nationalparkhaus Minsen zum Forschen mit Mikroskop und Lupe. Besonders lange Schlangen gab es bei den Zielboßel-Ständen des SC Wangerland und des MTV Hooksiel. Auf einer so genannte Klöterbahn mussten die Kinder eine Boßelkugel so rollen, dass sie am Ende der Bahn in ein Loch fällt. Der MTV nutzte die Petang-Bahn für die Zielwürfe mit Boßelkugeln.

Treffer oder auch kein Treffer – das war am Ende egal. Es ging um den Spaß am Spiel. Zur Belohnung erhielten alle teilnehmenden Kinder Stempel auf ihre Laufzettel und durften sich auf einer Hüpfburg austoben. Und noch wichtiger: Für die Stempel auf dem Zettel gab es zur Belohnung ein Eis.

Nicht nur aufgrund des perfekten Wetters für die Veranstaltung war Anke Müller, Sprecherin von „De Hooksieler“, hoch zufrieden. An 287 Mädchen und Jungen wurden Laufzettel ausgegeben. Viele weitere probierten sich ohne Zettel an den Ständen aus, beobachtet von Eltern, Großeltern und den Senioren des benachbarten Wohnstifts.

Der Parcours fürs Eierlaufen erforderte von den teilnehmenden Kindern höchste Konzentration. Foto: hol

Anke Müller, die unter anderem auch Bürgermeister Mario Szlezak im Garten der Generationen begrüßen durfte, danke den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern die durch ihre Präsenz an den Spiel- und Versorgungsständen das Fest erst ermöglichen. Ihr besonderer Dank ging an die Bäckerei Ulfers-Eden, die die Brötchen für den Bratwurststand gesponsert hat. 

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Wangerland bekundet Solidarität mit heimischen Fischern

Wangerland (21. 7. 2026) – Die Gemeinde Wangerland bekundet „uneingeschränkte Solidarität mit den heimischen Fischereibetrieben aus Hooksiel und Horumersiel“. Der Verwaltungsausschuss hat sich gestern der Resolution des Landkreises Friesland für den Erhalt der heimischen Küstenfischerei angeschlossen. Die geplanten weiteren fischereifreien Schutzgebiete dürfen nicht dazu führen, dass traditionsreiche Familienbetriebe ihre wirtschaftliche Existenz verlieren.

Der Verkauf von fangfrischen Krabben in den Häfen im Wangerland gehört seit Jahrzehnten zur regionalen Kultur. Archiv-Foto: Klaus Schreiber

„Die Küstenfischerei ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist Teil unserer Geschichte, unserer Identität und prägt seit Generationen unsere Häfen, unsere Küstenorte und das Gesicht des Wangerlandes. Unsere Fischer leisten seit Generationen einen unverzichtbaren Beitrag für das Wangerland. Sie sichern Arbeitsplätze, schaffen regionale Wertschöpfung und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Tourismus“, stellt Bürgermeister Mario Szlezak fest. „Wer den Fischern ihre traditionellen Fanggründe nimmt, nimmt vielen Familien ihre wirtschaftliche Grundlage und gefährdet ein Stück norddeutscher Kultur.“

Keine Gegner des Naturschutzes

Die Gemeinde Wangerland bekenne sich ausdrücklich zum Schutz des Wattenmeeres und zur Verantwortung für den Natur und Meeresschutz. Gleichzeitig macht der Ausschuss aber deutlich, dass Naturschutz und nachhaltige Küstenfischerei keine Gegensätze sein dürften. „Unsere Fischer sind keine Gegner des Naturschutzes. Im Gegenteil. Sie leben seit Generationen mit und von der Natur und haben ein eigenes Interesse an einem gesunden Wattenmeer.“ 

„Für das Wangerland ist die Sache eindeutig: Wir stehen an der Seite unserer heimischen Fischer. Sie dürfen nicht die Leidtragenden einer Politik werden, die die Realität an unserer Küste aus dem Blick verliert“, so Szlezak.

Land bekräftigt Vorschlag

Grundlage der heiligen Gesprächsrunde im Fischereidialog war eine Karte mit den ausgewählten Gebietsvorschlägen für künftige fischereifreie Zonen in der Nordsee, die das niedersächsische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium heute mit Vertretern der teilnehmenden Verbände und Organisationen erörtert hat. Hintergrund sind Vorgaben der EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die umzusetzen sind.

Wie die Ministerien nach dem Gespräch ankündigten, werde man erneut „geringfügige Anpassungen“ vornehmen, um die Belange sowohl der Fischerei als auch des Meeresnaturschutzes noch besser zu berücksichtigen. Beispielsweise sollen Vorschläge im Bereich der Vogelinsel Mellum geprüft werden, die von Krabbenfischern und Umweltverbänden gemeinsam vorgeschlagen worden seien.

Umwelthilfe droht mit Klage

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte im Vorfeld des heutigen Fischereidialogs zwischen Landesbehörden, Fischernsowie Umweltverbände  gefordert, die Krabbenfischerei mit Grundschleppnetzen im Wattenmeer grundsätzlich zu untersagen. Die Vorschläge, diese Form der Fischerei nur in zehn Prozent des Nationalparks auszuschließen, würden nicht weit genug gegen.

Zu den vorgeschlagenen Gebieten gehören auch Fischgründe unmittelbar vor der Küste des Wangerlandes. Da die Wangerländer Fischer mit ihren kleinen Booten keine anderen Fanggebiete erreichen können, gefährdet der Vorschlag ihre Existenz. Für den Fall, dass die negativen Folgen der Krabbenfischerei nicht ausgeschlossen würden, kündigt die DUH an, den Klageweg beschreiten zu wollen.

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