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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Thalasso: Pro Wangerland spricht von Chaos und Nicht-Ahnung

Wangerland (20. 5. 2026) – Das Thalasso-Desaster wird eines der Schlüsselthemen für den Kommunalwahlkampf. Das wurde am Dienstagabend bei einer öffentlichen Veranstaltung der Wählergruppe Pro Wangerland (WPW) in Horumersiel deutlich. Dabei stellte der Vorstand die Schwerpunkte für die nächste Wahlperiode vor. 

Ein Großteil der Mehrkosten beim Bau des Thalasso Meeres Spa soll dadurch entstanden sein, dass die Projektleitung nachträglich hochwertigere Materialien und Ausstattungen geordert haben soll als ursprünglich geplant. Foto: hol

Intensiver diskutiert wurden aber die Ursachen der Kostenexplosion beim Bau des „Thalasso Meeres Spa“ (TMS) und die Folgen für Horumersiel, wenn die insolvente Wangerland Touristik GmbH (WTG) tatsächlich einen privaten Investor für das Grundstück Zum Hafen 3 finden sollte, auf dem neben dem TMS das Dorfgemeinschafts- und Gästehaus samt WTG-Verwaltung, Kursaal und Kurpark untergebracht sind.

Vier Schwerpunktthemen

Wie Ratsfrau Geraldine Vogdt sagte, habe sich die Wählergruppe für die Zeit nach der Wahl am 13. September vier Schwerpunkte auf ihre Fahnen geschrieben. Um den Mehrwert des Tourismus zu erhöhen, wolle man mit den touristischen Leistungsträgern in der Gemeinde den so genannten Leitbildprozess aus dem Jahr 2017 wieder aufnehmen und darin entwickelte Projekte umsetzen. Dazu gehöre auch die Stärkung des Tourismus im Innenland des Wangerlandes, etwa durch die Nutzung der Wasserwege für Paddel- und Pedal-Stationen.

Eine weitere Idee von Pro Wangerland: Ein Bürgerbudget. Dafür sollen 70.000 Euro bereit gestellt werden, die für Bürgerprojekte vorgesehen sind. Welche Projekte bedacht werden, entscheiden die Wangerländer am Ende eines Jahres in öffentlicher Abstimmung. Vogdt: „Das wäre ein Stück direkte Demokratie.“

Zentrale Förderstelle

Im Rathaus soll nach dem Willen der WPW eine „zentrale Förderstelle“ einrichtet werden. Ein auf Fördertöpfe des Landes, des Bundes und der EU spezialisierte Mitarbeiter soll die Kommune, aber auch Wirtschaftsbetriebe aus der Gemeinde, beraten, wo welche Zuschüsse zu bekommen sind. „Zurzeit lassen wir viel Geld liegen. Wir brauchen die Förderungen dringend, um unsere Infrastruktur in Ordnung bringen zu können.“ Ein Projekt, das nur mit Fördermitteln zu realisieren sei, wäre nach den Worten von Ratsherr Carsten Ihnken die maritime Umgestaltung des Zentralparkplatzes in Horumersiel, auf dem eine Wasserfläche an den ehemaligen Hafen erinnern könnte.

Als viertes Thema setzt die Wählergruppe auf die Erneuerung von alten Windkrafträdern durch moderne, leistungsstärkere Anlagen („Repowering“). Dadurch solle die Zahl der Windkrafträder verringert, die erzeugte Energieleistung und damit die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde aber erhöht werden. Die Ausweisung neuer Windpark lehnt die WPW ab.

EU-Gemeindert Dieter Schäfermeiser

„Pro Wangerland“ wurde 2017 vom Hooksieler Dieter Schäfermeier (Foto) als „Pro Hooksiel“ gegründet. Hauptthema damals: Die drohende Schließung des Meerwasser-Hallenwellenbades in Hooksiel.

Später kam der Protest gegen ein geplantes Hotel im Speicherpolder in Horumersiel hinzu. Bei der Kommunalwahl 2021 erhielt die Wählergruppe über 20 Prozent der Stimmen und zog mit fünf Vertretern in den Gemeinderat ein. Mit der UWW und BfB bildete man die siebenköpfige ZUW-Gruppe, den „Zusammenschluss der Unabhängigen Wangerland“ – die dritte Kraft neben SPD und der Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (GfW), zu der sich CDU, Grüne und FDP zusammengefunden haben.

Kontrolle extrem schwierig

Schäfermeier erinnerte daran, dass 2021 bereits alle Grundsatzbeschlüsse zum Bau des „Thalasso Meeres Spa“ gefasst wurden. Der vorherige Rat hatte das mit 4,59 Millionen Euro veranschlagte Projekt beschlossen und schließlich – nach einem Beschluss zur Aufstockung des Gebäudes samt Dachbegrünung – mit veranschlagten 8,8 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Was der Rat nicht wusste, so Schäfermeier, war, dass schon das Ergebnis der ersten Ausschreibung schon bei 12,7 Millionen Euro lag.

Der Weg zu den tatsächlichen Kosten von am Ende mindestens 23 Millionen bezeichnete Schäfermeier als Folge einer „Nicht-Ahnung von Bau“. Die Politik habe Kostensteigerungen zugestimmt, allerdings ohne vollständige Informationen. Den allgemeinen Vorwurf, der Rat als Gesellschafterversammlung der gemeindeeigene WTG habe nicht aufgepasst, hält Schäfermeier nur für bedingt zutreffend. „Das war auch extrem schwierig. Was ist dem Rat nur vorwerfen kann ist, dass er Pro Wangerland so lange ausgebremst hat.“

Extrawünsche und Sprachlosigkeit

Die Unabhängigen waren mit Forderungen nach Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Kontrolle des Baufortschritts mehrfach gescheitert. Erst ab Anfang 2024 durfte Schäfermeier als Ratsvertreter und zur Verschwiegenheit verpflichtet an einer Baubesprechung teilnehmen. 67 weitere folgten. Auf seinen Rat hin wurden externe Sachverständige und Gutachter hinzugezogen. Dank der Initiative des SPD-Fraktionssprechers Holger Ulfers sei zudem eine „Lenkungsgruppe“ als Quasi-Aufsichtsrat der WTG installiert worden.

Rechtsanwälte der Gemeinde hätten dazu geraten, das kürzlich vorgelegte Ergebnis eines Gutachtens mit Blick auf laufende Ermittlungen nicht öffentlich zu machen. Dennoch vermittelte Schäfermeier der Runde einen Einblick. Ein Großteil der Mehrkosten gehe auf nachträgliche Wünsche der WTG zur Ausstattung des TMS zurück: andere Klinker, teurere Fliesen, hochwertigeres Holz für den Tresen und so weiter. Auf der Baustelle habe es nach seinem Eindruck so gut wie keine Kommunikation zwischen Projektleitung, Architekten und Handwerksbetrieben der unterschiedlichen Gewerke gegeben. Das habe zu Verzögerungen, Mehrarbeit und Chaos auf der Baustelle geführt.

Thalasso-Kur für Kassenpatienten?

Was die nachträgliche Aufarbeitung erschwere sei, dass es keine Dokumentation gebe. Ein Bautagebuch gibt es nicht. So sei es auch nur schwer nachvollziehbar, welche Rechnung für welche Leistung angemessen war und ist. Die von Dr. Christian Kaufmann, Insolvenz-Rechtsbeistand der WTG-Geschäftsführung, genannten 37 Millionen Euro als mögliche Gesamtkosten für das Projekt hält Schäfermeier dennoch für überzogen. „Ganz so dick kommt es nicht.“

Er halte 23 Millionen weiter für realistisch. Die noch ausstehenden Gläubigerforderungen aus dem Baugewerbe in Höhe von 14 Millionen Euro seien nicht nachvollziehbar. Die drohende Rückzahlung von 8,5 Millionen Euro Fördergelder entfalle, da man das TMS ja als Thalasso weiter betreiben werde. Wirtschaftlich sinnvoller wäre es aus Sicht von Schäfermeier aber, dass Gebäude für Kuren von Kassenpatienten zu öffnen. Er rate dem Insolvenzverwalter, entsprechende Verhandlungen mit den Krankenkassen aufzunehmen.

Saal für Horumersiel erhalten

Unterstützen will die WPW Bemühungen aus Horumersiel, zumindest den Kursaal als öffentlich nutzbaren Veranstaltungsort zu erhalten. Allerdings: Aktuell läuft eine europaweite Ausschreibung, mit der die WTG einen Käufer für das Gesamtensemble sucht. Durch die Erlöse soll ein Teil der Forderungen gedeckt werden. Zudem könnte ein Hotelbetreiber das Thalasso mit nutzen. 

Da der Gemeinderat über die Bauleitplanung durchaus Einfluss auf die Pläne eines Investors habe, werde man zumindest darauf achten, dass ein Projekt welcher Art auch immer zu Horumersiel passe und einen öffentlichen Versammlungsraum beinhalte, versicherten die WPW-Vertreter. 

Campingplatz-Betreiber sponsert Hooksieler Heringstage

Hooksiel (19. 5. 2026) – Das Wetter wird laut Vorhersage von Meteorologen perfekt. Das Programm stimmt auch. Hooksiel darf sich auf die Heringstage freuen. Die werden in diesem Jahr wieder über vier Tage gefeiert. Von diesem Freitag bis Pfingstmontag. Die offizielle Eröffnung ist für Freitag, 22. Mai, 18 Uhr angesetzt. „Dazu gibt es auch Freibier“, verspricht Marco Knodel, Vorsitzender der Hooksieler Dorfgemeinschaft, die das Fest ausrichtet.

Heringstage Hooksiel
Gutes Wetter, gute Laune, tolle Stimmung. Über Pfingsten werden die Hooksieler Heringstage gefeiert. Archiv-Foto: hol

Schauplatz der Eröffnung und des größten Teils des Showprogramms ist der Alte Hafen. Genauer: Die „Überland-Camping-Bühne“. Die Überland-Gruppe, seit Anfang des Jahres Betreiberin des Nordsee Campingplatzes in Hooksiel, unterstützt die Heringstage mit einem erheblichen Betrag. Tobias Geisen, 2. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft: „Wir bedanken uns natürlich bei allen Sponsoren ganz herzlich. Vor allem auch bei den zahlreichen Gewerbetreibenden, die unserer Tombola unterstützen.“

Tombola für guten Zweck

Die mit zahlreichen Gewinnen bestückte Tombola wird von Ehrenamtlichen aus der Dorfgemeinschaft betrieben. Die Erlöse flossen in der Vergangenheit in soziale Projekte im Ort. Froh sei man auch über einen Unterstützer, der die Kosten für einen Toilettenwagen übernimmt. Bekanntlich ist die öffentliche Toilettenanlage am Alten Hafen nach einer Vandalismus-Attacke vor einigen Wochen noch nicht wieder nutzbar.

Knodel und Geisen stellten zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern das Programm der Heringstage vor. Kurz zusammengefasst: Es entspricht in etwa dem der vergangenen Jahre. Vom Alten Hafen bis zur Dorfmitte werden zahlreiche Schausteller ihre Buden aufstellen. Einige von ihnen sind erstmals in dem Sielort.

Programm auf der Showbühne

Getränke, Leckereien und sonstige Waren gibt es satt. Unter anderem verkauft die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS) „Slush Ice“ und Kuchen. Dazu kommen verschiedene Angebote für Kinder. Auf der Bühne am Alten Hafen spielt am Freitag ab 18 Uhr Discjockey Ricky auf. Am Samstag tritt an gleicher Stelle ab 12 Uhr der Shantychor „Blaue Jungs“ aus Wilhelmshaven auf. Abgelöst wird der Chor um 15 Uhr von den „Tonic Brothers“. Als einen der musikalischen Höhepunkte kündigt Knodel für Samstagabend ab 20 Uhr die Hamburger Band „Hitfluencer“ an. 

Mayline Heidemann mit Hering
Wer mag, findet über Pfingsten sicherlich auch einen Hering – und sei es auf einem Fischbrötchen. Archiv-Foto: hol

Das Sonntagsprogamm startet um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, den Diakon Frede Eils am Hafen halten wird. Für Stimmung von der Bühne sorgen danach ab 15 Uhr Gerrit Akkermann und ab 20 Uhr die Rock Shots. Am Pfingstmontag treten ab 12 Uhr noch einmal die „Blauen Jungs“ auf. Abgelöst werden sie um 15 Uhr von Janine Meyer. Die Schlager- und Popsängerin aus Varel gehört längst zu den Stammgästen bei den Volksfesten der Dorfgemeinschaft und hat sich in Hooksiel eine feste Fangemeinde erspielt.

Krabben und Seenotretter

Und was ist mit Heringen? Die kann man in den gastronomischen Betrieben und in Form von Fischbrötchen genießen. Am Alten Hafen werden nach den Worten von Niels Schröder zwei Krabbenkutter liegen und ihren frischen Fang anbieten. Freuen dürfen sich Besucher auch auf das Seenotrettungsboot „Wolfgang Paul Lorenz“ von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger – ihr Besuch stehe aber unter dem Vorbehalt der Einsatzlage, so Schröder. Wegen eines Werftaufenthalts nicht kommen kann die „Lulu Meinders“. Damit entfallen die beliebten Rundfahrten mit dem Traditions- und Museumsschiff aus Neuharlingersiel durchs Hooksmeer.

Angesichts der Wetterprognosen rechnet man bei der Dorfgemeinschaft mit zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region. Für Autos werden Parkplätze auf einer Wiese am südlichen Ortseingang (Sengwarder Anteil) eingerichtet. Im Ort selbst werde ein zusätzliche Parkplatz auf der Grünfläche neben dem Garten der Generationen geschaffen. Fahrradfahrer können ihre Räder auf der Fläche vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus an der Lange Straße abstellen.

Abenteuer-Spielplatz am Campingplatz nimmt Gestalt an

Hooksiel (18. 5. 2026) – Der Abenteuer-Spielplatz am Nordsee Campingplatz Hooksiel nimmt Gestalt an. Ein Herzstück, ein acht Meter hoher Leuchtturm mit Rutsche, steht bereits. Eine Sechser-Schaukel, Klettergeräte, ein Wellenparcours und weitere maritime Elemente sollen hinzu kommen.

Hooksiel hat einen Leuchtturm. Er ist acht Meter hoch und soll den Kindern auf dem Campingplatz Spaß bereiten. Foto: hol

Nach den Plänen der Überland-Gruppe als Campingplatzbetreiber soll der Abenteuerspielplatz schon zu Pfingsten eingeweiht werden. Als weiteres neues Freizeitangebot wird eine Minigolf-Bahn montiert. Wie Überland-Geschäftsführer Jan Wittlinger kürzlich als Gast des Seebadevereins Hooksiel sagte, sollen die Anlagen aber vornehmlich von Besuchern des Campingplatzes genutzt werden. Nicht ausgeschlossen sei, dass sie für gelegentlich für Aktionen geöffnet werden 

Die Einrichtung neuer Freizeitangebote vor allem für Familien gehört zum Gesamt-Sanierungspaket der Betreiber, die den Platz zum Jahresbeginn von der insolventen Wangerland Touristik GmbH übernommen haben. Weitere Schwerpunkte sind die Modernisierung der Sanitärgebäude sowie der Strom- und Wasserversorgung.

Hinzu kommen eine Reihe von organisatorischen Änderungen, die zum Teil bei Campern auf massive Kritik gestoßen sind. So etwa die geplante Schließung des FKK-Camping-Bereichs ab nächstem Jahr oder die Änderung der Schließzeiten der Schranke an der Platzzufahrt. 

Hier zumindest ist die Überland GmbH inzwischen wieder zurückgerudert. Die stark umstrittene Platzschließung bereits um 20 Uhr ist offenbar vom Tisch. Die Schranke ist aktuell wieder von 7 bis 12 Uhr und nach nach einer Mittagspause von 13 bis 22 Uhr passierbar. 

Tennis: Erster Punkt für die ü50-Herren

Hooksiel (18. 5. 2026) – Der erste Punkt ist geschafft. Die ü50-Tennisspieler des SC Wangerland beendeten am Sonntag das vor zwei Weichen wegen Regens abgebrochene Auswärtsspiel beim SV Strücklingen mit 3:3. Nach den vier Einzeln hatte es 2:2 gestanden. Bei der Fortsetzung der Spiele im Saterland gewannen beide Mannschaften jeweils ein Doppel.

Beide Spiele gingen dabei überraschend deutlich aus. Während sich im ersten Doppel Thomas Otte und Thorsten Csikos klar mit 6:2/6:1 durchsetzen konnten, blieben in der zweiten Paarung Andre Abels und Robert Meints chancenlos (2:6/2:6). 

Die Hooksieler belegen mit aktuell 1:3 Punkten Platz drei der Tabelle in der 1. Regionsklasse. Da zwei Vereine ihre Mannschaften nach Beginn der Saison aus der Staffel zurückgezogen haben, bestreitet die Mannschaft ihr nächstes Spiel erst am 15. August. Auf der Platzanlage im Freizeitgelände wird dann der Emder THC zu Gast sein.

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Schleuse voraussichtlich ab Mittwoch wieder geöffnet

Hooksiel (17. 5. 2026) – Gute Nachrichten für die Hooksieler Segler. Die Sanierungsarbeiten innerhalb der Schleusenkammer am Hooksieler Außenhafen sind bis auf Restarbeiten baulich abgeschlossen. Wie die landeseigene Hafengesellschaft NPorts den betroffenen Wassersportvereinen mitgeteilt hat, hat die Schleuse in diesen Tagen bereits den Sielbetrieb wieder aufgenommen. 

„Ab Montag beginnt der finale Probebetrieb, um die Funktionen unter realen Bedingungen zu überprüfen“, heißt es in dem Schreiben. Bei positivem Verlauf könne die Schleuse voraussichtlich im Laufe des Mittwochs, 20. Mai, wieder für den Schiffbetrieb freigegeben werden. NPorts bittet um Verständnis dafür, dass es im Rahmen der verbleibenden Restarbeiten kurzfristig noch zu kleineren Sperrzeiten kommen könne. 

Die Sanierungsarbeiten hatten sich durch den harten Winter verzögert. Die Bäderstraße wird im Bereich der Schleuse für den Straßenverkehr vom morgigen Montag, 6 Uhr, bis voraussichtlich bis Mittwoch, 20. Mai, gesperrt.

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Gastspiel mit „Aasgeier över Hooksiel“ auf Wangerooge

Hooksiel (17. 5. 2026) – Aasgeier gibt es überall. Deshalb dürfte es auch den Wangeroogern nicht schwer gefallen sein, die Botschaft der Theatergruppe Hooksiel zu verstehen. Die Schauspieltruppe mit Speelbaas Jan Gerjets an der Spitze gastierte mit ihren Stück „Aasgeier över Hooksiel“ zwei Tage lang auf Frieslands Nordseeinsel und gab zwei Vorstellungen, die – auch aufgrund einer Konkurrenzveranstaltung – zwar nicht ganz ausverkauft waren, aber dennoch sehr gut ankamen. Gerjets: „Nach den Reaktionen des Publikums ist nicht ausgeschlossen, dass wir noch mal wieder eingeladen werden.“

Auf der Bühne in der Dünenhalle auf Wangerooge überreichte Volker Nannizzi (sitzend, 2. von links) ein Insel-Wappen an Frank Langenhorst. Ganz rechts im Bild: Speelbaas Jan Gerjets. Foto: Reinhold Harms

Grund für die Premiere auf der Insel waren die guten Kritiken, die „Aasgeier över Hooksiel“ zu Jahresbeginn bei den Vorführungen im heimischen Gästehaus bekommen hatten. Volker Nannizzi, Vorsitzender des Lions-Club auf Wangerooge, nahm Kontakt zu der Schauspieltruppe auf. Der Vorsitzende des Theatervereins, Frank Langenhorst, und Jan Gerjets flogen zur Insel und berieten die Details eines möglichen Gastspiels. Die erste Frage: Auftritt in der „Dünenhalle“ oder auf der Bühne im Hotel Hanken? Die zweite: Wie bekommen wir das Bühnenbild auf die Insel?

Lions-Club als Gastgeber

Die Antworten waren schnell gefunden: Die Aasgeier „över Wangerooge“ sollen auf der großen Bühne in der Dünenhalle fliegen und der Lions-Club – mit seiner lokalen Expertise – kümmert sich um das Bühnenbild – der Hooksieler Marktplatz wird auf die Insel verlegt. Aus dem Restaurant „Anker“ wird die „Kogge“, aus den Hooksieler Packhäusern der Strand.

Insgesamt gut 200 Zuschauerinnen und Zuschauer, Einheimische und Urlauber, erlebten an zwei Abenden das lustige Spektakel bei dem es den Dorfbewohnern gelingt, aalglatte Investoren und Finanzhaie abzuwehren, die es auf Grundstücke mit wertvollen Mineralien abgesehen haben, die vermeintlich vor Ort gefunden wurden. Die Lacher passten, obwohl das Publikum nicht jeden auf der Bühne gesprochen Satz verstanden haben dürfte. Gerjets: „Ich war wirklich verwundert, dass auf Wangerooge offenbar gar kein Plattdeutsch mehr gesprochen wird.“

Von Insel-Abenteuer beeindruckt

Auch jenseits der Aufführung hatten die 15 Hooksieler auf Wangerooge viel Spaß. Nach der Überfahrt per Schiff bezog die Darsteller und ihre für Maske, Requisite und Technik zuständigen Mitstreiter Zimmer in einer Pension und in zwei Ferienwohnungen, die die Gastgeber ihnen zur Verfügung gestellt hatte. Vor und nach den Aufführungen traf man sich mit den Mitgliedern des Lions-Clubs, aß, trank und plauderte in gemütliche Runde und erkundete die Insel. 

Auswärts-Erfahrungen hatte die Theatergruppe Hooksiel zuvor bislang nur bei Auftritten in Horumersiel und in Sandelermöns gesammelt. Das Gastspiel auf der Insel sei schon ein kleines Abenteuer gewesen, so Gerjets. Ob es 2027 zu einer Neuauflage kommen wird, wird sich vermutlich erst nach Weihnachten entscheiden. Nach der Premiere des nächsten Stücks. „Der Lions-Club hat fest zugesagt, mit einer Delegation nach Hooksiel zu kommen, um sich das Stück selbst anzusehen.“

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Zoll im Einsatz gegen Schmuggel und Schwarzarbeit

Oldenburg/Wilhelmshaven/Friesland (16. 5. 2026) – Die Überwachung der Grenzen sowie Kontrollen in Seehäfen bilden einen Aufgabenschwerpunkt des Hauptzollamts Oldenburg. Steigende Bedeutung hat hierbei der Kokainschmuggel. „Durch die Vergrößerung des Überwachungsdrucks in den klassischen Einfallshäfen wie beispielsweise Antwerpen und Rotterdam müssen wir damit rechnen, dass auch die niedersächsischen Seehäfen zunehmend in den Fokus international agierender Tätergruppierungen gelangen“, sagte Regierungsdirektorin Stephanie Grotheer, Leiterin des Hauptzollamts Oldenburg, bei der Vorstellung des Jahresberichtes für 2025 der Behörde, zu der auch das Zollamt Wilhelmshaven gehört. 

Im vergangenen Jahr wurde mit dem Zollschiff „Emden“ das erste Einwachenschiff des Zolls mit alternativem LNG-Antrieb für das Einsatzgebiet der Nordsee in Dienst gestellt. Foto: Zoll

Zwar gäbe es keine belastbaren Erkenntnisse, das niedersächsische Seehäfen bereits als alternative Schmuggel-Routen genutzt werden. Aber zwei Großfunde von Drogen in Brake und Wilhelmshaven würden zeigen, dass damit durchaus zu rechnen sei.

Kampf gegen Drogen-Import

Der Zoll kontrolliert auf dem Wasser, in den Häfen und im ganzen Land. „Unsere Zollkontrollen sind erfolgreich und wichtig. Sie schützen die Bevölkerung vor verbotenen Schmuggelwaren, die wir aus dem Verkehr ziehen“, führt Grotheer aus. „Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr 44.700 Fahrzeuge und Einzelpersonen kontrolliert. Dabei bleibt der Kampf gegen den Drogenschmuggel im Grenzraum zu den Niederlanden ein Kontrollschwerpunkt.“ 

In 3.419 Fällen sei es zu Beanstandungen gekommen, davon standen 745 Fälle im Zusammenhang mit Rauschgift-Schmuggel. Insgesamt seien über 300 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt und damit dem Schwarzmarkt entzogen worden. Den größten Anteil habe dabei Kokain ausgemacht. Aber auch die unerlaubte Einfuhr von Cannabis-Produkten insbesondere aus den Niederlanden sei ein Dauerthema. Trotz der Teillegalisierung durch das Konsumcannabis-Gesetz ist sowohl die Ein- und Durchfuhr von Cannabis aus dem Ausland als auch die Ausfuhr in das Ausland nach wie vor verboten. 

Über drei Milliarden Euro Einnahmen

Der Zoll schützt nach eigenem Verständnis die Menschen in unserem Land – und die heimische Wirtschaft. Grotheer: „Das Hauptzollamt Oldenburg steht im nordwestlichen Niedersachsen für eine reibungslose Abfertigung des regulären internationalen Warenverkehrs, schützt Bürger und Umwelt vor schädlichen oder gefährlichen Schmuggelgütern, erhebt Steuern für die Handlungsfähigkeit des Staates und setzt sich mit der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit für einen fairen Wettbewerb ein.“

Die rund 700 Zöllnerinnen und Zöllner im Weser-Ems-Bereich hätten 2025 über drei Milliarden Euro Steuergelder eingenommen. Auf den klassischen Zoll, die Steuer für die Einfuhr von Waren aus Ländern außerhalb der EU, seien davon rund 201,8 Millionen Euro entfallen. Die in diesem Zusammenhang zu erhebende Einfuhrumsatzsteuer betrug rund 2,3 Milliarden Euro. Weitere Einnahmequellen sind Verbrauchsteuern (418,6 Mio. Euro) wie Energie-, Strom-, Tabak, Alkohol- und Biersteuer und die Verkehrsteuern einschließlich der Kraftfahrzeugsteuer (96,3 Mio. Euro).

Illegale Beschäftigung im Visier

Zu den Aufgaben des Zolls zählt die Bekämpfung der Schwarzarbeit.„Schwarzarbeiter und ihre Auftraggeber schädigen alle: Sie betrügen die Sozialversicherung, hinterziehen Steuern und gefährden Arbeitsplätze“, so Grotheer. Andererseits würden aber auch Schwarzarbeiter und ihre Auftraggeber von der staatlichen und sozialen Infrastruktur profitieren, die von Steuergeldern finanziert wird. 

2025 seien annähernd 450 Arbeitgeber überprüft und rund 7.500 Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt worden. Der dabei festgestellte finanzielle Schaden lag bei rund 18 Millionen Euro. In der Folge seien 1.319 Strafverfahren und über 600 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Darin enthalten sind Verfahren, die wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz angeschoben wurden. Insgesamt seien auf Grundlage der Ermittlungen des FKS 665.000 Euro an Geldstrafen sowie 526.000 Euro an Buß- und Verwarngeldern verhängt und 182 Monate an Freiheitsstrafen festgesetzt worden. 

Teil der Küstenwache

Der Zoll ist auch Teil der deutschen Küstenwache. Er nimmt mit anderen Behörden die Grenzaufsicht an den Wassergrenzen, insbesondere der Seeküste wahr. Dazu gehöre auch die Überwachung der Umweltschutz-Vorschriften auf See und der so genannten kritischen maritimen Infrastruktur. Für das Hauptzollamt Oldenburg sind zwei Zollschiffe und zwei Zollboote mit Liegeplätzen in Emden und Wilhelmshaven im Einsatz.

Wangerland Touristik Thalassa
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Freier Blick auf packende Tennisspiele in Hohenkirchen

Wangerland (15. 5. 2026) – Einen ganz anderen Blick haben Tennisfreunde seit dieser Woche auf die Platzanlage des MTV Hohenkirchen. In ehrenamtlicher Arbeit haben Aktive um den Abteilungsvorsitzenden Robert Meints eine Sitztribüne aufgebaut, die es den Zuschauerinnen und Zuschauern ermöglicht, über die Platzeinfassungen hinweg die Ballwechsel auf den beiden Plätzen zu verfolgen.

Verfolgten die Spiele beim Vatertags-Doppeltunier des MTV Hohenkirchen von der neuen Tribüne aus: (Von links) Hannes Sommer, Harald Fischer, Helmut Petermann, Alexander Scholz und Robert Meints. Foto: hol

Die Tribüne hat beim fast schon traditionelle Vatertags-Doppelturnier für Herren ihre Bewährungsprobe bestanden. Insgesamt zwölf Doppel traten dabei in den Altersklassen ü40 und ü50 an. Jedes Duo hatte dabei zwei Spiele zu absolvieren, meist gegen ein als etwas stärker und ein als etwas schwächer eingestuftes Team. Die Turnerleitung lag in den Händen von Nina Tjarks und Britta Taddigs, die mit den durchweg fairen Partien keine Probleme hatten. 

Gewinner waren am Ende alle Teilnehmer der Veranstaltung, die aus dem Wangerland, aus Jever, Wilhelmshaven, Varel und Friedeburg angereist waren. Bei sehr gutem Tenniswetter konnten die Aktiven im Erfolgsfall ihre Leistungsklasse verbessern, zumindest aber Erfahrungen sammeln und sich im Anschluss beim gemeinsamen Essen austauschen.

In der Herren-ü50-Konkurrenz trafen die Wangerländer Doppel Alexander Scholz/Robert Meints und Mirko Ortmanns/Jörg Kase gleich zum Turnierauftakt aufeinander. Scholz/Meints gewannen 6:1/6:3, verloren ihr zweites Spiel gegen Carsten Biskupek/Rainer Dörnath dann aber mit 2:6/2:6. Ortmanns/Kase verpasste im Anschluss gegen das favorisierte Wangerländer Doppel Helmut Petermann/Harald Fischer eine Überraschung nur knapp (6:2, 1:6, 4:10). 

Das Hooksieler Doppel Thorsten Csikos (links) und Thomas Otte blieb trotz guten Spiels ohne Erfolg. Foto: hol

Auch ohne Sieg zeigte das Hooksieler Doppel Thomas Otte/Thorsten Csikos gutes Tennis. Gegen das Friedeburger Duo Carsten Viehweger-Sick/Youssef El-Zein reichte es aber nur zu einem 2:6/4:6. Im zweiten Spiel unterlag man knapp mit 3:6/6:1/8:10 geben die Jeveraner Andreas Struß und Christian Horn, die zuvor Petermann/Fischer mit 6:1/6:1 geschlagen hatten. Alle Spielergebnisse des Turniers lassen sich im Internet unter www.tennis.de finden. 

Das nächste Doppeltunier auf der Platzanlage des MTV Hohenkirchen ist für Samstag, 1. August, angesetzt. Dann werden Damen-Doppel der Altersklassen ü30 bis ü70 auf dem Platz stehen. Anmeldungen sind noch möglich. 

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Madsack contra NOZ: Beben in der Zeitungslandschaft an der Jade

Von Gerd Abeldt

Jever/Wangerland (15. 5. 2025) – Die Zeitungslandschaft im Landkreis Friesland verändert sich. Der Journalist Helmut Burlager (69), langjähriger Redaktionsleiter und Chefredakteur des „Jeverschen Wochenblatt“, erwartet nach der in dieser Woche angekündigten Mehrheitsbeteiligung der NOZ/mh:n Medien („Neue Osnabrücker Zeitung“) am Medienhaus BruneMettcker GmbH mehr Wettbewerb in der Region.

Almuth Thomßen von den Grünen bedankte sich bei Referent Helmut Burlager. Foto: Reiner Tammen

Burlager, seit 2020 Ruheständler mit Wohnsitz in Frankreich, war zu Gast beim politischen Stammtisch der Grünen/Bündnis 90 in Jever. Neben Mitgliedern und Anhängern der Partei waren weitere Journalisten vor Ort. In einem gut zweistündigen Austausch wurden die Gründe, die Chancen und Risiken der sich abzeichnenden Entwicklung diskutiert.

Neuer Partner für BruneMettcker Medienhaus

Zum Hintergrund: Das BruneMettcker Medienhaus gibt das „Jeversche Wochenblatt“ und die „Wilhelmshavener Zeitung“ heraus. Mit der NWZ-Ausgabe „Jeverlandbote“ erscheint im nördlichen Landkreis Friesland eine weitere, personell aber sehr dünn aufgestellte Zeitung. Im Südkreis ist die „Nordwest-Zeitung“ mit Sitz in Oldenburg ohnehin führendes Zeitungshaus. Die NWZ war auch seit Jahrzehnten so genannter Mantelpartner der Lokalzeitungen in der Region, lieferte also die überregionalen Nachricht etwa aus Politik und Sport.

Nach den ursprünglichen Überlegungen hätte diese Kooperation weiter vertieft werden sollen. Das BruneMettcker Medienhaus besteht in seiner aktuellen Form seit 2021. Hervorgegangen ist es aus der 1999 gegründeten Brune-Mettcker Druck- und Verlags GmbH, die zu jeweils 50 Prozent den Verlegerfamilien Brune/Adrian (Wilhelmshaven) und Allmers (Jever) gehörte. Nach dem Tod des WZ-Verlegers Manfred Adrian übernahm die Familie Allmers dessen Anteile und verkaufte dafür den bis dahin ebenfalls zum Unternehmen gehörenden „Anzeiger für Harlingerland“ (Wittmund) an die NWZ.

Veto vom Bundeskartellamt

In der Folge ging der Druck der Zeitungen nach Oldenburg. Anzeigengeschäft, Vertrieb und Internetauftritt wurden mit Blick auf eine geplante Verzahnung der Unternehmen und allgemein sinkenden Auflagenzahlen weitgehend von der NWZ organisiert. Doch aus der Fusion wurde nichts. Das Bundeskartellamt der NWZ untersagte die Übernahme des Mittbewerbers in Friesland. Dadurch sei die Medienvielfalt in der Region in Gefahr.

Bewegung in die Angelegenheit kam Anfang dieses Jahres. Die Madsack Mediengruppe (Hannover), einer der größten Regionalmedienverlage Deutschlands, übernahm die NWZ – offenbar ein schwerer Schlag für die Kooperation zwischen Oldenburg und Jever. Jedenfalls dürfte das das Signal für die Annäherung von BruneMettcker und NOZ gewesen sein. 

NWZ stockt Redaktionen auf

Seit Mitte April liefert die NOZ, die schon mehrere Titel in Ostfriesland erworben hat, den Mantel für WZ und Wochenblatt. Vor wenigen Tagen wurde die geplante Übernahme von 50,01 Prozent, und damit der Mehrheit, der Anteile am BruneMettcker Medienhaus durch die NOZ verkündet – vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes, die aber in diesem Fall als reine Formsache eingestuft wird.

Schließlich, so nicht nur die Einschätzung von Burlager, dürfte die Fusion den Wettbewerb in der Medienlandschaft in Wilhelmshaven und Friesland eher beleben. Die Konstellation: Die von Hannover aus gesteuerte NWZ gegen die dann zu Osnabrück gehörenden Lokalzeitungen WZ und Wochenblatt. Dafür spricht, dass die NWZ offenbar bereits dabei ist, ihre Redaktionen in Jever und Wilhelmshaven personell zu stärken.

Erhebliche Veränderungen

Abzuwarten bleibt, wie die Entflechtung der übrigen Geschäftsfelder zwischen NWZ und BruneMettcker abläuft. Wie sieht der künftige Internetauftritt der hiesigen Zeitungen aus? Wo erscheinen künftig welche Todesanzeigen? Wer organisiert die Verteilung der Print-Zeitungen vor Ort?

Schwierige, aber aus Sicht von Burlager lösbare Aufgaben. Ungewiss ist allerdings, wie die Leser auf das veränderte Angebot regieren werden.  Klar dürfte aber sein: Kurz- und mittelfristig läuft die Region nicht Gefahr, zu einem „Ein-Zeitungs-Kreis“ zu werden. Das wäre ganz im Sinne der Kartellbehörden. Pressevielfalt gilt als ein wichtige Voraussetzung für demokratische Meinungs- und Willensbildung. 

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Flohmarkt für Krimi-Fans und Monopoly-Freunde

Hooksiel (15. 5. 2026) – Zufrieden zeigten sich die Organisatoren des Bücher- und Spieleflohmarktes in Hooksiel. Am Himmelfahrtstag konnten Interessierte im ehemaligen AWO-Heim neben dem Gästehaus zwischen Hunderten Büchern und Spielangeboten auswählen. Ob Krimi oder Liebesroman, Sachbuch oder Biografie, Brett- oder Kartenspiel – für jeden war etwas dabei. 

Arnim Fels zeigte sich beeindruckt von der Breite des Angebots beim Bücher- und Spieleflohmarkt. Foto: hol

„Wir hatten durchgehend Lauf und auch ganz gute Umsätze“, sagte Ingrid Tscherney gegenüber „Hooksiel-Life“. Die Erlöse des Flohmarkts kommen dem Kinder- und Jugendhospiz in Wilhelmshaven zugute. Es dürften mehrere Hundert Euro zusammengekommen sein. 

Die zum Verkauf angebotenen Artikel waren zum Großteil im Vorfeld gespendet worden. Der Flohmarkt, der im Vorjahr erstmals ausgerichtet worden war, findet bewusst am Rande des Tages der offenen Tür der Feuerwehr statt. Ingrid Tscherney: „Das hat sich bewährt – und wird so bleiben.“

Wangerland Touristik Thalassa
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