Wangerland (24. 3. 2025) – Das Jobcenter Friesland setzt seine „Arbeitsoffensive für Geflüchtete“ fort. Die erste Jobmesse dieses Jahres findet am Dienstag, 1. April, zwischen 9 und 12 Uhr im St.-Stephanus-Haus der ev.-luth. Kirchengemeinde, in Hohenkirchen statt.
Organisiert durch das Jobcenter des Landkreises Friesland in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wangerland und der Inselgemeinde Wangerooge präsentieren sich Arbeitgeber aus den Bereichen Entsorgung/Recycling, Gastronomie, Hotelgewerbe, Pflege, Reinigung und Verwaltung. Dabei werden auch Arbeits-Möglichkeiten auf der Insel Wangerooge dargestellt.
Die Unternehmen wollen Geflüchteten auch ohne ausgeprägte Deutschkenntnisse die Chance auf Integration in den Arbeitsmarkt bieten. Besucherinnen und Besucher können vor Ort Fragen stellen, Kontakte knüpfen und sich direkt bewerben.
Die Jobmesse im Wangerland ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die vom Arbeitgeberservice des Jobcenters organisiert wird. Das Jobcenter lädt dazu gezielt Geflüchtete ein, aber auch ohne Einladung ist ein Messebesuch möglich. Vier erfolgreiche Veranstaltungen fanden bereits in der Gemeinde Sande sowie den Städten Jever, Schortens und Varel statt. Unternehmen, die sich gern bei einer der Jobmessen des Jobcenters präsentieren möchten, können sich an den Arbeitgeberservice des Jobcenters des Landkreises Friesland wenden, per E-Mail an arbeitgeberservice-jobcenter@friesland.de.
Friesland/Wangerland (16. 1. 2025) – Das Schulhalbjahr geht zu Ende. Und nicht für jede Schülerinnen und jeden Schüler ist es eine angenehme Erfahrung, sein Zeugnis entgegen zu nehmen. Vor diesem Hintergrund bietet die Familienberatungsstelle (FaBs) des Landkreises Friesland an zwei Terminen eine Zeugnissprechstunde für Kinder und Jugendliche sowie auch für Eltern und Erziehungsberechtigte an: Am Dienstag, 4. Februar, 14 bis 17 Uhr, in den Räumen des Kreissportbunds (KSB) Friesland, Jahnstraße 4 in Jever sowie am Mittwoch, 5. Februar, 14 bis 17 Uhr, in den Räumen der FaBs im Kreisdienstleistungs-Zentrums Varel, Zimmer E.30 bis E.34, Karl-Nieraad-Straße 1, in Varel.
Kinder und Jugendliche, die Sorgen oder Fragen zum Thema Zeugnisse haben, können ohne Terminvereinbarung zur Zeugnissprechstunde kommen. Auch Eltern bzw. Erziehungsberechtigte haben die Möglichkeit, die Sprechstunde zu besuchen, wenn sich zum Zeugnis ihres Kindes Fragen ergeben. Zudem können Eltern bzw. Erziehungsberechtigte gemeinsam mit ihren Kindern vorbeikommen. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 04451/953-545.
Die FaBs gibt es seit November 2023 beim Landkreis Friesland. Das Team besteht aus zwei Sozialpädagogen, einer heilpädagogisch arbeitenden Sozialpädagogin, einer Psychologin sowie einer Servicestelle. Zudem verfügen die Beraterinnen und Berater über Zusatzqualifikationen in verschiedenen Beratungs- und Therapieverfahren.
Hooksiel (15. 1. 2025) – Selbstbestimmte Mobilität ist ein Stück Lebensqualität. Gerade auch im Alter – und auch im ländlichen Raum. Hier ist vielerorts mit Blick auf den immer noch spärlich ausgebauten öffentlichen Personen-Nahverkehr ein eigenes Auto unverzichtbar. Allerdings, so warnt Verkehrssicherheitsberater Karl Erdmann: „Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Etwa ab dem 65. Lebensjahr erhöhen sich die Risiken im Straßenverkehr.“
Erdmann (Foto) war in seiner Funktion als Berater des Deutschen Verkehrs-Sicherheitsrates (DVR) Gast beim Männerkreis der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wangerland. Im Walter-Spitta-Haus in Hooksiel begrüßte Organisator Herbert Ulfers neben dem Referenten über ein Dutzend Interessierte. Ziel des DRV sei es, so Polizeihauptkommissar i. R. Erdmann, durch Aufklärung die Zahl der Verkehrstoten auf Null zu senken. Ob das gelingen kann? Da ist der ehemalige Leiter der Polizeistation Schortens, der in Dunum lebt, eher skeptisch.
Aber zumindest eine weitere Senkung der Todeszellen sollte möglich sein. Bis zur Einführung der Gurtpflicht 1976 starben in Deutschland jedes Jahr um die 13.000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Heute liegt die (stagnierende) Zahl bei 2800.
Reaktionsfähigkeit nimmt ab
Gemeinsam erarbeitete die Runde die Faktoren, die für Senioren zu erhöhten Risiken im Straßenverkehr führen: Abnehmende Reaktionsfähigkeit, erhöhte Blendempfindlichkeit der Augen, Überforderung durch komplexe Verkehrslagen, insbesondere beim Einfahren in Kreuzungen. Senioren sind überproportional an schweren Unfällen beteiligt und häufig daran auch schuld, etwa bei Abbiege- und Vorfahrts-Unfällen.
Eine besondere Rolle spielen hierbei Elektro-Fahrräder, so Erdmann. „Nach meiner Meinung wird es noch 50 Jahre dauern, bis die Autofahrer die höhere Geschwindigkeit der E-Bikes von 25 Stundenkilometern richtig einschätzen können.“ – Ach, ein Fahrrad vor mir. Schnell noch überholen, dann rechts abbiegen – und schon knallt es. Das E-Bike war viel schneller an der Einmündung als der Autofahrer gedacht hat. An E-Bike-Unfälle sind ältere Personen aber nicht nur als Autofahrer, sondern auch als Radfahrer in hoher Zahl beteiligt.
Technik hilf nicht immer
Moderne Technik im Auto hilft nicht immer, das Unfallrisiko zu verringern. Telefonieren am Steuer. Einstellen des Navi während der Fahrt. Eine Fülle von Schaltern und Hebeln für alle möglichen Einstellungen am Lenkrad. Mancher Senior fühlt sich überfordert, zumal dann, wenn er neuere Verkehrsregeln nicht 100-prozentig beherrscht. Auch hier versuchte Erdmann, Aufklärungsarbeit zu leisten. Wie verhält man sich am Hooksieler Kreisverkehr richtig? Wie sind die Vorfahrtsregeln in Tempo-30-Zonen? Und wie in verkehrsberuhigten Bereichen?
In der munteren Debatte wurden viele Fragen aus der Männerrunde geklärt. Die Sicherheits-Empfehlung von Erdmann: „Mehr Gelassenheit und Nachsicht im Verkehr!“ Etwa wenn ein Senior sich nicht traut, einen Traktor zu überholen oder lieber mit Tempo 60 statt den zulässigen 80 fährt. „Akzeptieren Sie das. Vor ihren fährt vielleicht ein Senior in seiner Wohlfühl-Geschwindigkeit.“
Stolz präsentierten die Alterskameraden der freiwilligen Feuerwehr Hooksiel um ihren Sprecher Günter Schmöckel (2. von links) die „Hafen-Pütt“ an ihrem neuen Standort. Das Amt des Püttmeisters übernahm Fred Bergmeyer (3. v. l.) von Jürgen Steinbach (4. von rechts). Fotos: hol
Hooksiel (14. 1. 2025) – Der Umzug ist abgeschlossen. Am Montagabend hat die Alters- und Ehrenabteilung der freiwilligen Feuerwehr Hooksiel die „Hafen-Pütt“ an ihrem neun Standort eingeweiht. Die historische Wasserstelle musste bekanntlich vom Grundstück des ehemaligen Feuerwerhgerätehauses am Alten Hafen weichen und hat, so der Sprecher der Altersabteilung, Günter Schmöckel, „die Seite gewechselt“.
Gemeint ist die Straßenseite. Der gemauerte und mit einem Dach versehene Brunnen steht jetzt auf dem Grundstück des ehemaligen Ärztehauses an der Ecke Lange Straße/Obernstraße. „Ein optimaler Platz“, stellte Schmöckel vor den Teilnehmern am traditionellen Püttbierfeste fest. Die Hoffnung: Das als „Point of Interest“ ausgewiesene Bauwerk wird vielleicht auch den einen oder anderen Touristen anziehen und zu einem Platz zum Verweilen werden.
Pütten waren früher in Brackwasserregionen sorgsam gehütete Süßwasserbrunnen. Für dessen Unversehrtheit und Sauberkeit hatte ein Püttmeister zu sorgen. Dieses Amt bekleidet in 2025 in Hooksiel Fred Bergmeyer, der Amtskette und Zylinder von Jürgen Steinbach übernahm.
Die Hooksieler Pütt verfügt zwar über keinen Wasseranschluss, hat aber dennoch eine wichtige Funktion. „Wir wollen dafür sensibilisieren, dass es nicht immer selbstverständlich war, dass sauberes Trinkwasser einfach aus dem Wasserhahn kommt“, sagte Schmöckel.
Historisch verbürgt ist auch nicht, ob es in Hooksiel überhaupt jemals, wie Jever, eine Pütt gab. „Wenn es aber eine Pütt gegeben haben sollte, was wahrscheinlich ist, dann wird sie auf jeden Fall in der Nähe des Hafens gestanden haben“, sagte Björn Mühlena, selbst Feuerwehrmann und Vorsitzender des Fördervereins Kunst- und Erlebnispfad Hooksiel. Mühlena hatte sich vor dem Umzug intensiv um einen neuen Standort für die von den Alterkameraden erstmals 2006 aufgebaute Pütt bemüht und unter anderem mit Dr. Antje Sander, Leiterin des Schlossmuseums Jever, Kontakt aufgenommen.
Der neue Püttmeister Fred Bergmeyer (Foto), ein Hooksieler Neubürger, dankte für das Vertrauen in seine Person für das wichtige Amt. Beindruckt habe ihn das Engagement der Alters- und Ehrenabteilung, die mit großem handwerklichen Geschick den Umzug der Pütt mit Unterstützung einiger Firmen allein bewältigt haben. Im Anschluss an den Einweihungs-Schluck saßen die Akteure noch einige Stunden in gemütlicher Runde im „Hotel Packhaus“ zusammen. Das ehemalige Ärztehaus dient heute als Bettenhaus für das Hotel.
Hooksiel (30. 12. 2024) – Er gilt laut der „Westfälischen Nachrichten“ als das „lokale Tagebuch für Westbevern“. Fast sein ganzes Leben lang hat Helmut Sommer alle Zeitungsberichte über den Ort im westlichen Münsterland und deren Vereine gesammelt. Darüber hinaus engagiert er sich in der Familienforschung und ist seit rund 30 Jahren Pfarrchronist.
Besonders am Herzen liegen dem Lokalhistoriker die Gefallenen und Vermissten aus dem 2. Weltkrieg. Insbesondere die Opfer bei den Gefechten um Ostbevern und Westbevern am 3. und 4. April 1945. Die Begegnung mit dem Sohn eines damals beim Angriff amerikanischer Truppen gefallenen Soldaten habe ihn sehr berührt. „Es ist mir wichtig, dass dieser Teil der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit gerät“, schreibt Helmut Sommer in einem Brief an „Hooksiel-life“.
Zu den am 4. April 1945 in Westbevern gefallenen Soldaten gehörte auch Unteroffizier Fritz Emil Adolf Lohmann. Er wurde am 4. Juni 1890 in Hooksiel geboren und – wie aus den Kirchenbüchern der ev.-luth. Kirchengemeinde Pakens hervorgeht – hier auch am 12. Oktober 1890 getauft. Seine Eltern waren Christian Lohmann und Gesine Lohmann geb. Lübben. Das Paar wohnte offenbar in der Zimmermannstraße (?). Danach verliert sich die Spur. Zumindest im Kirchenbuch finden sich keine weiteren Einträge zur Familie Lohmann.
Helmut Sommer hofft auf einen Kontakt zu Nachfahren von Fritz Lohmann. Er möchte den Gefallenen von Westbevern ein Gesicht geben. Ein Foto des Hooksielers wäre aus seiner Sicht eine große Bereicherung für die Chronik.
Wer die Recherche unterstützen möchte, kann über „Hooksiel-Life“ (infos@hooksiel-life.de oder per Telefon 01709087419) Kontakt zu dem Pfarrchronisten aufnehmen.
Hooksiel (5. 12. 2024) – Wenn die Stimmung in der Hooksieler Bar „Ahoi“ gut ist, dann, darf sich auch der Kindergarten im Ort freuen. Gut gelaunte Gäste, so die Annahme, sind eher bereit, den einen oder anderen Euro in den „Kita-Topf“ zu stecken, die die Betreiber der zum Hotel „Packhaus“ gehörenden Gaststätte, Moni Stamer und Steve Christenfeldt, ihren Kunden ans Herz legen.
„Wir wollten etwas für den Ort machen“, sagt Christenfeldt im Gespräch mit „Hooksiel-life“. Deshalb habe man vor vier Jahren erstmals des Spar-Topf für den Kindergarten aufgestellt. Während das Ergebnis in den beiden ersten Jahren eher überschaubar war, hat sich der „Kita-Topf“ inzwischen etabliert. Gerade bei den Stammgästen. Allein in diesem Jahr haben „Ahoi“-Gäste an die 500 Euro gespendet.
Stamer und Christenfeldt, die die Summe nach oben abgerundet haben, stellen das Geld dem Kindergarten in Form einer „Wunschliste“ in einem Online-Kaufhaus zur Verfügung. Dort können dann die Kita-Mitarbeiterinnen Dinge einkaufen, die den Kindern in der Hooksieler Betreuungs-Einrichtung zugute kommen.
Setzen sich gegen häusliche Gewalt ein: (von links) Ann-Kathrin Cramer (Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Friesland), Britta Voigt (Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises), Nicole Biela (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wilhelmshaven), Andrea Arens (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Varel), Bianca Fahrenhorst (Präventionsrat Varel), Katja Laghusemann (Gleichstellungsbeauftragte Gemeinde Wangerland) und Thomas Graf (Landkreis Friesland). Foto: Gleichstellungsbeauftragte
Friesland/Wilhelmshaven (19. 11. 2024) – Die „Notfallkarte – Hilfe bei Gewalt“ liegt in einer überarbeiteten Neuauflage vor. Sie gibt einen Überblick über Notrufnummern und regionale Beratungsstellen. Im Visitenkartenformat erhält man in verschiedenen Sprachen Informationen, falls man Gewalt erlebt hat, bedroht wird oder Ängste und Sorgen hat.
Die Notfallkarte wurde im Rahmen der (Netzwerk-)Arbeit der Runden Tische gegen häusliche Gewalt Wangerland, Varel und Wilhelmshaven entwickelt. Es gibt sie bereits seit knapp zehn Jahren. Letztmalig aktualisiert wurden sie Anfang 2023. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden jetzt 16.000 Notfallkarten in den Sprachen Deutsch, Englisch, Russisch, Arabisch, Französisch, Türkisch, Spanisch und Farsi gedruckt.
Bislang wurde die Notfallkarte ausschließlich von den friesischen Organisationen bestückt. Durch eine engere Verzahnung und Kooperation mit dem Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt aus Wilhelmshaven wurde die neue Notfallkarte um einige Notrufnummern und Beratungsstellen erweitert. Viele Stellen sind bereits für Friesland und Wilhelmshaven zuständig (z.B. Polizei, Frauenhaus, mehrere Beratungsstellen).
Britta Voigt, Leiterin des Runden Tisches Wangerland: „Wir hoffen, dass die Karten dazu beitragen, den Betroffenen einen Weg zur Unterstützung aufzuzeigen.“ Ann-Kathrin Cramer, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Friesland: „Uns ist es wichtig mit der Karte regionale Anlaufstellen und Unterstützungsangebote aufzuzeigen. Die Karte listet Angebote für Frauen, Männer und Kinder auf.“
Die Kosten der Notfallkarten werden von den Familien- und Kinderservicebüros des Landkreises Friesland, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises und der kreisangehörigen Städte und Gemeinden, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wilhelmshaven getragen. Die Soroptimistinnen Wilhelmshaven sowie die Präventionsräte der Stadt Varel und der Gemeinde Wangerland haben ebenfalls eine Unterstützung zugesagt.
Die Karten werden u.a. an medizinische Einrichtungen, Kitas, Schulen, Jugendzentren, Beratungsstellen sowie Restaurants und Kneipen verteilt. Cramer: „Da die Verteilung der Karten unserseits nicht überall in Friesland und Wilhelmshaven möglich ist, möchten wir alle Interessierten bitten, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir schicken dann eine Auswahl an Notfallkarten kostenfrei zu“. Voigt ergänzt: „Interessierte können per Mail über fruehehilfen@friesland.deKontakt zu uns aufnehmen.“
An den Runden Tischen gegen häusliche Gewalt arbeiten unter anderem Polizei, Beratungsstellen, Frauen- und Kinderschutzhaus, Schulen, Gleichstellungsbeauftragte, FamKis gemeinsam an diesem sensiblen Themenbereich.
Friesland/Wangerland (10. 11. 2024) – Von Montag, 11., bis Dienstag, 26. November, sammeln Soldatinnen und Soldaten des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ im Landkreis Friesland Geld für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.. Die Aktion begann mit einer Sammlung an diesem Freitag auf dem Wochenmarkt in Jever.
Gerade die aktuellen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten würden zeigen, wie wichtig Friedensarbeit ist. Der Landkreis Friesland weist darauf hin, dass der Volksbund mit seinem Motto „Versöhnung über den Gräbern“ seit Jahren als Symbol für diese bedeutende Arbeit stehe. Neben der Pflege der Gräber von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft spielt auch die Erinnerungskultur, sowie die Bildungsarbeit für die Jugend eine zentrale Rolle.
Der Volksbund, das Objektschutzregiment und der Landkreis Friesland hoffen auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung. In diesem Jahr können die Sammler sich zusätzlich zu ihrem Truppenausweis auch mit einem Sammelausweis legitimieren.
Friesland/Wangerland (29. 10. 2024) – Wie hoch ist die ortsübliche Vergleichsmiete? Welche Spannen sind an den unterschiedlichen Standorten vorhanden? Ein qualifizierter Mietspiegel soll ein wissenschaftlich abgesichertes, differenziertes Bild der bestehenden Mieten im Landkreis Friesland vermitteln und Anfang 2025 veröffentlicht werden.
Ein Mietspiegel wird derzeit erstmalig für das Kreisgebiet erarbeitet. Dazu wurden Mitte Oktober rund 7.400 Briefe mit Fragebögen an Mieterinnen und Mieter in den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet geschickt. Wer angeschrieben wurde, ergab sich aus einer Zufallsstichprobe aus den Adressdaten der Kommunen. Alle gesetzlichen Datenschutzregeln seien dabei strengstens eingehalten worden, betont der Landkreis.
Mit der Erstellung des Mietspiegels hat die Kreisverwaltung das Hamburger Institut Analyse & Konzepte immo.consult GmbH beauftragt, das die Daten erhebt und auswertet. „Die Teilnahme an der Befragung ist verpflichtend“, so der Landkreis. „Wer ein Anschreiben zur Teilnahme an der Befragung erhalten hat, möge den Fragebogen bitte ausgefüllt an das beauftragte Institut senden. Dies ist sowohl online als auch in Papierform portofrei im beiliegenden Rückumschlag möglich.“
Neben dem qualifizierten Mietspiegel wird aus den Daten auch das neue „Schlüssige Konzept“ erstellt, mit dessen Hilfe die angemessenen Unterkunftskosten für Leistungsempfänger nach den Sozialgesetzbüchern II und XII ermittelt und angepasst werden können. Nach der Reform des Mietspiegelrechts 2022 müssen Städte mit über 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern einen Mietspiegel erstellen. Die politischen Gremien des Landkreises haben beschlossen, dass der Landkreis diese Aufgabe als freiwillige Leistung für die kreiseigenen Städte und Gemeinden übernimmt.
Hooksiel (24. 10. 2004) – Hooksiel bleibt Blutspende-Standort. Da geht aus einer Mitteilung des DRK-Blutspendedienst an Sieglinde Schandinat hervor, die zu dem Team von Ehrenamtlichen gehört, das das regelmäßige Angebot im Walter-Spitta-Haus seit Jahren begleitet. Aufgrund von rückläufigen Spenderzahlen hatte das Deutsche Rote Kreuz in Erwägung gezogen, Hooksiel von seiner Einsatzliste zu streichen.
„Die Betrachtungsweise für einen Blutspendetermin ist sehr umfangreich und komplex“, erläutert Wilfried de Buhr, Marketingleiter beim Blutspendedienst, in einem Schreiben. Dabei könne man nicht nur die reinen Spenderzahlen oder Kapazitäten als Maßstab nehmen. Man müsse auch die jeweilige Gebietsstruktur beachten. Im Bereich Wangerland wäre es nach Ansicht von de Buhr naiv zu glauben, dass künftig 45 Hooksieler immer nach Hohenkirchen oder Horumersiel fahren würden.
Der Hooksieler Joachim Janßen kann weiterhin sein Blut vor Ort spenden. Dass das Angebot erhalten bleibt, freut die ehrenaamtliche Helferin Sieglinde Schandinat. Rechts im Bild: Tina Janshen vom DRK-Blutspendedienst. Archiv-Foto: hol
„Die Erfahrung zeigt in den meisten Fällen leider: Kein Termin mehr vor Ort – Verlust der Spender“, so de Buhr. Zudem sei er davon überzeugt, dass Hooksiel mit jeweils über 60 Spendern bei den beiden jüngsten Terminen „wieder voll auf Kurs“ sei.
Wilfried de Buhr dankt in dem Schreiben ausdrücklich den ehrenamtlichen Helfern in Hooksiel für die gute Zusammenarbeit. Die vorläufige Planung des DRK sieht für das kommende Jahr für Hooksiel wieder drei Blutspendetermne vor. Und zwar an den Montagen 7. April, 14. Juli und 13. Oktober.