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Alle Beiträge zum Thema “Sport”

Gäste siegten bei Hooksmeer-Regatta

Surf Regatte
Ohne Wind ist das Surfen alles andere als einfach. Aber der Start zur Regatta gelang. Foto: Rhode

Hooksiel (8. 8. 2023) – Ausgerechnet am Regattatag ließ der Wind zu wünschen übrig: Dennoch bot die 28. Hooksmeer-Regatta am vergangenen Sonnabend spannende Positionskämpfe und enge Manöver an den Wendemarken. 

Dabei erwiesen sich die Aktiven des ausrichtenden Hooksieler Surf-Clubs (HSC) als gute Gastgeber: Die ersten Plätze bei den Herren und den Damen gingen nach zwei Wertungsläufen auf dem Binnentief an Klaus Bücking und Ann-Marie Hobbie vom Windsurfing-Club Delmenhorst (WCD). An den Positionen zwei und drei passierten Boris Teßmer und Michael Hucke sowie Marje Hölscher und Lena Brummack (alle HSC) die Ziellinie. 

Surfer auf Hooskmeer
Der Delmenhorster Windsurfer Klaus Bückling setzte sich gleich nach dem Start an die Spitze. Foto: Rhode.

Beim Tandem-Wettbewerb hatten Frank und Marje Hölscher die Brettspitze vorn, gefolgt von Werner Marks und Michael Hucke. Platz drei sicherten sich Christoph Heimann und Jan Schüler. 

HSC-Sportwart und Regattaleiter Boris Teßmer überreichte den Siegern und Platzierten im Anschluss an die Wettbewerbe die verdienten Pokale./kdh

Im Ehrenamt für den Sport: An der Jaderennbahn gibt es immer was zu tun

Brunhard Janssen
Kümmert sich um die Jaderennbahn: Brunhard Janssen vom Hooksieler Rennverein. Foto: hol

Hooksiel (31. 7. 2023) – Schreckmoment auf der Hooksieler Rennbahn. „Sunset de Bellouet“ gerät bei vollem Tempo außer Tritt, stürzt und bricht sich einen Oberschenkelknochen. Trabrennfahrer Günther Lühring im Sulky bleibt unverletzt. Sein Pferd muss wenig später eingeschläfert werden.

„Da fragt man sich natürlich sofort, ob es ein Loch in der Bahn gegeben hat“, sagt Brunhard Janssen. Der 71-jährige Wangerländer ist Bahninspektor des Hooksieler Rennvereins e. V. und somit für die gesamte, zehn Hektar große Fläche der Jaderennbahn an der Bäderstraße zuständig. Lühring und auch Janssen haben noch am vergangenen Mittwoch den betreffenden Streckenabschnitt der Rennbahn abgesucht. Ein Loch, in das der Traber hineingetreten sein könnte, haben sie nicht gefunden.

Allerdings, so räumt Janssen ein: „Auszuschließen ist so etwas nie.“ Zwar werde die Strecke gerade im Vorfeld eines Renntages immer wieder gemulcht, geschleppt und mit einer Vibrationswalze gewalzt, damit die Gespanne über eine geschlossenen Grasnarbe und eine möglichst ebene Rennbahn rasen können. „Aber ein Pferd kann natürlich auch in einem unteririschen Kaninchenbau oder einen Maulwurfgang einbrechen.“

Gefahr durch Kaninchen und Maulwürfe

Nicht nur Kaninchen und Maulwürfe zählen zu den natürlichen Feinden des Bahninspektors. Regen gehört auch dazu. „Wenn wir Regen haben, leidet die Grasnarbe bei den Rennen enorm. Da braucht es dann im Nachgang schon einige Tage Pflege.“ Aber die Arbeit an der Rennbahn sei übers Jahr gesehen noch das Wenigste. „Wir haben hier zehn Hektar Fläche. Da hängt schon einiges dran, wenn alles ordentlich aussehen soll, auch wenn der Innenbereich von einem Landwirt gemäht wird.“ 

Traber
Eine gut präparierte Bahn ist die Basis für rasanten Rennsport. Foto: Eric Janssen

Pfähle und Zäune müssen gesetzt oder ausgebessert werden. Die Gräben wollen regelmäßig aufgereinigt sein. Die Zuschauerbänke sind abgängig. Die Wasserleitung hat immer wieder mal Leckstellen. Auch die Stromleitungen ist nicht die jüngst. Besonders ärgerlich sei es dann, wenn eigentlich unnötige Arbeit hinzukommt. Leute etwa, die ihre Hunde frei über das Gelände laufen lassen, den Hundekot dann sogar noch aufnehmen, aber den Beutel unter das Vereinszelt schieben. Oder Randalierer, die schon mal einen Anhänger mit Holz angezündet oder die Sprecherhütte auf dem Gelände demoliert hätten.

Wo der Präsident auch schon mal persönlich mit anpackt

Brunhard Janssen, der sich seit gut acht Jahren ehrenamtlich für den Rennverein um die Bahn kümmert, ist das alles kein großes Problem. Er selbst ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und hat immer auch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet. „Wenn man die richtigen Geräte hat und ein paar Leute, die mit anpacken, kann man sehr viel schaffen …“

Dass das beim Hooksieler Rennverein noch gegeben ist, sei vornehmlich dem Präsidenten Immo Müller samt Familie zu verdanken, der häufig auch persönlich mit arbeite oder für Helfer sorgt. Seine langjährige Freundschaft mit Immo Müller sei der entscheidende Grund, dass er sich noch weiter um die Bahn kümmert, so Janssen. „So lange die Knochen mitmachen …“ Er selbst sei nie Trabrennen gefahren, sein Vater habe im Sulky gesessen. Er selbst manövriere lieber herkömmliche Kutschen, spiele Volleyball, boßle gern und begleite als Helfer am Boden Heißluftballon-Fahren. 

Vor dem letzen Renntag noch viel Arbeit

An den Tagen vor einem Rennen bleibt für all das aber keine Zeit. Dann gibt es an der Bahn jede Menge Arbeit. Unter anderem müssen Beschilderungen installiert, Absperrungen kontrolliert und Kassen- sowie Toilettenhäuschen aufgestellt werden. Dazu kommt die Arbeit auf der Bahn: Mulchen, schleppen, walzen – und nach Löchern im Boden Ausschau halten. 

Wenn sich dann bei schönem Wetter mehrere Tausend Zuschauer über das Spektakel auf der Rennbahn freuen, ist auch Brunhard Janssen zufrieden. „Es ist schon beeindruckend, wie viele unserer Besucher extra ihren Urlaub so legen, dass sie an einem Renntag dabei sein können.“

Gelegenheit dazu gibt es in diesem Jahr noch am letzten Renntag der Saison, am Mittwoch, 2. August. Das erste von acht Rennen wird um 18.05 Uhr gestartet. Mit zum Programm gehört wieder ein Minitraber-Rennen.

Reiter-Ausstattung für kleines Geld

Hooksiel (31. 7. 2023) – Eine gelungenen Premiere feierte der Reit- und Fahrverein (RuF) Hooksiel am Sonntag. Beim ersten Reiter- und Kinderflohmarkt verwandelte sich die Reithalle in Oesterdieken in einen bunten Basar. Mehrere Dutzend Reitsportfreunde hatten Stände aufgebaut, an denen sie zum Beispiel gebrauchte Reiteraustattung von der Gerte bis zur Winterweste sowie Kinderspielzeug und -bekleidung anboten.

Reiterflohmarkt
Gelungene Premiere in der Reithalle Oesterdieken: Zahlreiche Reitsportfreunde boten auf einem Flohmarkt gebrauchte Artikel an. Im Vordergrund (von rechts) Frauke Schmidt mit Reentje und Louisa. Foto: hol

Bei einem Großteil der Händlerinnen handelte es sich um Vereinsmitglieder. Aber auch andere Anbietet hatten den Weg nach Oesterdieken gefunden. „Das Angebot war wirklich toll“, sagte RuF Vorstandsmitglied Frauke Schmidt. Gerade in den ersten Stunden habe es auf dem Flohmarkt auch gute Umsätze gegeben. Am Nahmittag flaute der Kundenstrom dann etwas ab. „Ich gehe davon aus, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen Flohmarkt ausrichten werden“, zog Frauke Schmidt eine positive Bilanz. „Wenn wir dann noch ein bisschen mehr Werbung machen und die Straße nach Wüppels keine Baustelle mehr ist, werde wir auch noch mehr Lauf hier haben. Ein bessere Möglichkeit, sich günstig mit Reitsportartikeln auszustatten, gibt es nicht.“

Erfolge beim Landesturnier in Rastede

Gesprächsthema Nummer 1 auf dem Flohmark war das gute Abschneiden zahlreicher Hooksieler Reiterinnen und Reiter auf dem 74. Oldenburger Landesturnier in Rastede in der Vorwoche. Dabei hatte sich unter anderem Evke Schröder mit ihrer Stute „Donna Deluxe“ den Oldenburger Landesmeistertitel in der M-Dressur sicherte. Gute Platzierungen erreichten hier zudem Melanie Lüttge auf Dico Pogo (Platz 6) und Franziska Onken mit Dondolo (Platz 15).

Die Dressurmannschaft des RuF in der Mannschafts-Dressurprüfung Klasse A* mit Mannschaftsführerin Melanie Lüttge erzielte den vierten Platz. Zur Mannschaft gehören Tessa Hasselhorn mit Diomiro, Freya Heinen mit Contoki, Neele Lüpkes mit Quiena und Rieke Scherf mit Unilimited Passion.

Die Springmannschaft des KRV Friesland Wilhelmshaven mit Mannschaftsführerin Greta Funke errang den 3. Platz bei der Mannschaftsspringprüfung Klasse L. Drei der vier Reiter gehören dem RuF Hooksiel an Dr. Silke Overmeyer-Ricklefs mit Quooby Doo, Antje Backhaus mit Charly the Fox, Jan Backhaus mit D-Maxx und Christin Pieper mit Val d´Isere N vom RG Dangast. 

Jan Backhaus hat darüber hinaus im L-Springen der Senioren den 6. Platz errungen.

Tennis mit 80: Wenn gesunder Ehrgeiz Spaß macht und fit hält

Hooksieler Tennis-Senioren
Mit 80 Jahren immer noch regelmäßig auf dem Tennisplatz: die Hooksieler Manfred Wörmann (links) und Willy Möllmann. Foto: hol

Hooksiel (29. 7. 2023) – Tennis hält jung. Wer daran Zweifel hat, braucht nur an einem Montag bei der Tennisanlage des FC Nordsee Hooksiel vorbei zu schauen. Mit etwas Glück spielen dann gerade Willy Möllmann und Manfred Wörmann im Doppel gegen zumeist deutlich jüngere Gegner.

Willy Möllmann und Manfred Wörmann haben in diesen Tagen beide ihren 80. Geburtstag gefeiert – bei bester Gesundheit, wenn man von einem Meniskusanriss hier und einem Herzinfarkt vor einigen Jahren dort einmal absieht. „Wenn wir nicht immer Sport gemacht hätten, würden wir heute mit Sicherheit nicht mehr auf dem Tennisplatz stehen können“, sagt Möllmann, den seine Hooksieler Tennis-Freunde häufig „Schippe“ rufen. Gerade in Doppel-Spielen sind seine oft mitten im Feld geblockten und genau platzierten Lob- und Stopp-Bälle gefürchtet.

Natürlich: Der Bewegungsradius nehme mit 80 Jahren ab, ärgert sich Manfred Wörmann, der noch bis vor wenigen Jahren täglich joggen ging und aufgrund seines enormen Laufpensums auch deutlich jüngeren Spielern auf dem Tennisplatz den Nerv rauben konnte. Beide Senioren haben als Fußballer ihre sportliche Karriere begonnen. „Damals gab es ja gar nichts anderes“, sagt Willy Möllmann, der als Ur-Hooksieler schon in der Gründungsphase des Vereins in den FCN Hooksiel eintrat. 

Tennis habe er aber zunächst beim PSV Wilhelmshaven gespielt. Und noch heute trifft sich Willy Möllmann zweimal in der Woche mit Freunden zum Tennis in der Jadestadt. Hinzu kommt die Montags-Runde in Hooksiel, zusammen mit dem ehemaligen Bielefelder „Manni“ Wörmann, der mit seiner Frau seit 17 Jahren in Hooksiel lebt. 

Über etliche Jahre haben Willy und Manni die Arbeitsdienste im Verein organisiert und die Punktspiel-Mannschaften des FCN unterstützt. Dabei erreichten beide gegen deutlich jüngere Gegner meist passable Ergebnisse. Manni Wörmann: „Ich habe von meinen über 50 Punktspielen bestimmt 80 Prozent gewonnen.“

Und wer bei einem Spiel des Duos zuschaut, sieht schnell, dass der Ehrgeiz von damals immer noch ungebrochen ist: Es kommt ein hoher Ball übers Netz. Manfred Wörmann schlägt einen Schmetterball – allerdings zu kurz. Die Gegner parieren und machen letztlich den Punkt. „Man, oh man, Manni“, schimpft Willy Möllmann. „Den Ball musst du doch tot machen!“ „Manni“ Wörmann nickt und geht wieder vor, ans Netz – und spielt einen perfekten Volley. Der Friede im 80er-Doppel ist wieder hergestellt.

Tragischer Sturz beim Präsidenten-Duell

Renntag Hooskiel
Spannende Rennen erlebten die Zuschauer auf der Jaderennbahn. Foto: hol

Hooksiel (27. 7. 2023) – Von einem tragischen Unfall überschattet wurde der zweite Renntag des Hooksieler Rennvereins am Mittwoch Abend. Im zweiten von acht Rennen, dem mit Spannung erwarteten „Duell der Präsidenten“, stürzte das Pferd „Sunset de Bellouet“ der Wangerländer Trabsport-Legende Günther Lühring in voller Fahrt, brach sich ein Bein und musste noch vor Ort eingeschläfert werden.

Günther Lühring überstand den Unfall unverletzt. Die Ursache für den Sturz blieb zunächst unklar. Lühring war bis 2017 20 Jahre lang Präsident des Rennvereins Hooksiel. Mit ihm ins Rennen um den mit 1200 Euro dotierten „Preis der Reederei Huntemann und des Niederrheinischen Trabrennvereines Dinslaken“ war unter anderem der amtierende Präsident Immo Müller gegangen. Eine frühe Galoppade seines Pferdes „Ivonka O. E.“ beraubte ihn jedoch aller Siegchancen.

Der Zeitplan des Renntages geriet durch den Zwischenfall etwas in Verzug. Das angekündigte Rennprogramm, das von mehreren Tausend Pferde- und Wettfreunden vor Ort live verfolgt wurde, wurde dennoch komplett abgewickelt. Die Zuschauer erlebten bei herrlichem Wetter auf der Jaderennbahn spannende Rennen mit zum Teil beachtlichen Gewinnquoten. Die Hooksieler Renntage erwiesen sich einmal mehr als Magnet gerade für Küstenurlauber.

Der letzte Renntag der Saison ist für kommenden Mittwoch, 2. August, angesetzt. Erster Start: 18 Uhr. 

Doppel-Turnier für Tennis-Damen

Hohenkirchen/Hooksiel (26. 7. 2023) – Der MTV Hohenkirchen richtet am Sonnabend, 29. Juli, auf seiner Tennisanlage en Damen-Doppelturnier für die Altersklassen AK 30, 40 und 50 aus. Die Teilnehmerinnen kommen aus elf verschiedenen Vereinen, darunter auch vom FC Nordsee Hooksiel. Die Hooksielerin Petra Csikos geht mit Heike Scharfe-Diebel an den Start, die dem Hessischen Tennis-Verband (HTV) angehört und vom TC Nieder-Weisel kommt. Insgesamt nehmen zehn Doppel am Turnier teil. Vom MTV Hohenkirchen spielt Svenja Manning mit.

Auf den zwei Sandplätzen wird nach dem sogenannten „Spiralsystem“ nur Doppel gespielt. Das bedeutet, dass jede Doppelpaarung am Spieltag zwei Spiele zu bestreiten hat. Dabei treffen sie auf mindestens einem gleichwertigen und einem besseren Gegner. Gezählt wird nach den Regeln der ITF Anhang V, „ohne Vorteil Spiel“. Der dritte Satz wird als Match-Tiebreak ausgespielt.

Die ersten Spiele starten um 9 Uhr. Je nach Wetterlage wird voraussichtlich bis etwa 18 Uhr gespielt. Aufgrund der guten Leistungsklassen rechnet die Turnierleitung mit sehr spannenden und zum Teil ausgeglichenen Spielen. „Zuschauer sind auf der Anlage des MTV ausdrücklich erwünscht“, so Organisationsleiter Robert Meints. Für den 10. September plant der MTV als Abschluss der Turnierreihe dieses Jahres ein Mixedturnier.

Präsidenten-Duell auf der Rennbahn

Rennverein Hooksiel
Freunde des Trabrennsports dürfen sich auf spannende Rennen in Hooksiel freuen. Foto: hol

Hooksiel (24. 7. 2023) – Am Mittwoch, 26. Juli, fällt um 18.05 Uhr der erste Startschuss zum zweiten Renntag der Saison auf der Jade-Rennbahn. In acht Rennen fighten die Traber um 16.000 Euro Preisgeld, die dank der Unterstützung von Sponsoren ausgeschüttet werden können. 

Im zweiten Rennen des Tages, dem „Preis der Reederei Huntemann GmbH und des Niederrheinischen Trabrennvereins Dinslaken“ wird es laut der Veranstalter vom Hooksieler Rennverein zu einem „Jahrhundert-Duell“ kommen. Dabei trifft Trabsport-Legende Günther Lühring , der seit den 1970-er Jahren im Sulky sitzt, bis 2017 über 20 Jahre die Geschicke des Vereins geführt hat und zu den Gründungsvätern des Hooksieler Rennvereins gehört, auf den aktuellen Präsidenten des Vereins, Immo Müller.

Lühring hat sich bereits als junger Mann einen Namen als erfolgreicher Züchter und Fahrer gemacht. Insbesondere in den 70-er und 80-er Jahren gewann er mit Pferden wie Burgwind, Isländer oder Matchfighter ein Rennen nach dem anderen. Mittlerweile blickt der 80-Jährige auf fast 250 Siege zurück. Am ersten Renntag am vergangenen Mittwoch sorgte er mit seinem Sieger Milkos für eine faustdicke Überraschung – und die höchste Siegquote des Tages. Wer auf den Außenseiter gewettet hatte, durfte sich bei 10 Euro Einsatz über 126 Euro freuen. 

Immo Müller, seit 2017 Nachfolger von Lühring als Präsident des Rennvereins, fährt ebenfalls als Amateur seit vielen Jahren Rennen. Sein sportlicher Höhepunkt war 2012 der Gewinn der „Deutschen Amateurmeisterschaft“ mit Prinz Poldi. Dritter Präsident am Start ist Detlef Hilgen, der erste Vorsitzende des Oldenburger Landesrennvereins.

Im Hauptrennen des Tages wird der mit 4000 Euro dotierte „Große Preis der Nordfrost GmbH u. Co KG” ausgefahren. Dabei sind mit Beethoven Gar (Thorsten Tietz), Ole Bo (Björn Spangenberg), Beau de la Vitard (Ronald de Beer) und Call On Me Ranais (Danny den Dubbelden) vier Pferde am Start, die alle in den vergangenen Wochen mehrfach gewonnen haben. 

Nach dem dritten und sechsten Rennen werden für die Besucher zehn Wettgutscheine im Wert von jeweils 20 Euro verlost. Alle Wett-Tickets, die keinen Gewinn erzielt haben, können daran teilnehmen. Dafür muss man nur seinen Namen und seine Adresse auf der Rückseite eintragen. 

Ein dritter Renntag und damit das Saisonfinale ist für Mittwoch, 2. August, geplant.

Damen sichern sich ersten Punkt

Hooksieler Tennis Damen
Die Tennis-Damen des FC Nordsee Hooksiel (von links) Michelle Krause, Alina Fiebig, Kiara Krause und Dilber Kocas. Es fehlt: Marina Doyen. Foto: Abels

Hooksiel (3. 7. 2023) – Ihren ersten Punkt im dritten Spiel hat sich das Damen-Tennis-Team des FC Nordsee Hooksiel erkämpft. Gegen TuS Collinghorst stand es am Ende nach zum Teil extrem spannenden Spielen 3:3 unentschieden. Ihre Einzel für Hooksiel gewannen Kiara Krause und Michelle Krause an den Positionen 1 und 3. Der punktbringende Sieg gelang dann dem Doppel Michelle Krause/Dilber Kocas, das sich nach einem 1:6 im ersten Satz den zweiten Satz mit 7:6 im Tiebreak holte, um dann den Matchtiebreak mit 10:4 für sich zu entscheiden. 

Das Glück nicht auf ihrer Seite hatten die Hooksieler B-Junioren, die ihr letztes Saisonspiel gegen die JTG Wilhelmshaven etwas unglücklich mit 1:2 verloren. Den Sieg fuhr dabei das Doppel Mateo Doyen/Lorenz Kramer ein. Zuvor hatten Tom Fiebig und Niklas Doyen ihre Einzel verloren, Niklas allerdings erst im Matchtiebreak des dritten Satzes. Die B-Jugend schließt die Saison mit 2:6 Punkten auf Platz fünf ab.

Einen „Grand ohne Vier“ hat die Herren-ü-50 in Oldenburg verloren. Die Hooksieler, die ohne ihre vier besten Spieler (Verletzung, Schicht) angereist waren, bleiben bei der GVO chancenlos und verloren alle vier Einzel und die beiden Doppel ohne Satzgewinn. Mit 4:4 Punkten belegen die Hooksieler vor dem abschließenden Spieltag (20. August) Platz drei in der Regionsliga-Staffel. 

Wanderung durchs Freizeitgelände zum Gedenken an „Turnvater Vieth“

Viethwanderung MTV Hooksiel
Die Vorsitzende des MTV Hooksiel, Anne Frerichs (links), begrüßte die Teilnehmer an der Vieth-Wanderung an der Göpelscheune in Hooksiel zum Grillfest. Foto: hol

Hooksiel (1. 7. 2023) – Mit einer ausgiebigen Spaziergang durchs Hooksieler Freizeitgelände haben Mitglieder des MTV Hooksiel an die Tradition der Vieth-Wanderung erinnert. Zur Stärkung traf man sich im Anschluss mit weiteren Sportlerinnen und Sportlern des Vereins an der Göpelscheune am Gästehaus zu einem kleinen Grillfest. 

Die Wanderung gibt es seit 1987. Sie erinnert an den am 8. Januar 1763 in Hooksiel geborenen Turnpädagogen Gerhard Ulrich Anton Vieth (gestorben 12. Januar 1836). Der Sohn des damaligen Amtmannes im Ort ging am Mariengymnasium Jever zur Schule, studierte in Göttingen und Leipzig (u. a. Rechtswissenschaften, Staatswissenschaften, Mathematik und Physik). Ab 1786 arbeitete er als Lehrer, Rektor und Schulrat in Dessau. 

Zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Abhandlungen gehörte auch eine „Encyklopädie der Leibesübungen“. Die vereinfachte Botschaft von „Turnvater Vieth“: Regelmäßiger Sport verbessert nicht nur die Muskulatur und die Gesundheit von Menschen, sondern stärkt auch deren Geist und Selbstbewusstsein. Er forderte unter anderem die Einrichtung von Sportanlagen an öffentlichen Schulen. Vieth gehörte zu den ersten Pädagogen, die sich mit einer Methodik für den Sportunterricht befassten. 

Die erste Vieht-Wanderung ging auf eine Initiative von Jevers damaligen Stadtdirektor Ingo Hashagen zurück. Der 15 Kilometer lange Marsch entlang des Hookstiefs von Jever nach Hooksiel am 28. Mai 1987 sollte zudem an die historischen Verbindungen zwischen dem Sielhafen Hooksiel und der Kaufmannsstadt Jever erinnern. 

Pokale und Urkunden für Schüler

Bundesjugendspiele
Schulleiter Peter Nußbaum gratulierte den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Hooksiel zu ihren Leistungen bei den Bundesjugendspielen. Sein Dank galt insbesondere den Eltern, die sich an der Ausrichtung der Veranstaltung beteiligt hatten. Foto: Schule

Hooksiel (28. 6. 2023) – Sport kann sehr viel Spaß machen. Einen Beleg dafür lieferten jetzt die Bundesjugendspiele, die die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule Hooksiel, unterstützt von zahlreichen Eltern, für gut 100 Kinder organisiert hatten. 

Bevor es an die Wettkämpfe ging, begrüßte Schulleiter Peter Nußbaum die Schülerinnen und Schüler sowie die Helfer. Danach gab es ein kurzes Aufwärmprogramm, das die Kinder mit viel Eifer absolvierten. Die Wettkampfübungen: Wendesprints über 30 Meter (1. und 2. Klassen) beziehungsweise 40 Meter (3. und 4. Klasse), Wechselsprünge durch ein Reifenfeld, Schlagball-Weitwurf sowie Transportläufe, bei denen jede Runde mit Haarbändern belohnt wurde – je mehr Haarbänder, desto mehr Punkte.

Nach den Übungen konnten sich die Kinder an einem „riesigen“ gesunden Buffet stärken. Die Wartezeit bis zur Siegerehrung wurde durch kleine Spielchen (Dosenwerfen, Eierlauf, Malübungen) überbrückt. Peter Nußbaum verlieh danach die Ehrenurkunden und Pokale an die Gewinner in den jeweiligen Jahrgängen. Die übrigen Kinder freuten sich über Sieger- und Teilnehmerurkunden.