Wangerland (4. 2. 2026) – Als Leuchtturm-Projekt für den Tourismus in Niedersachsen sieht Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) das „Wangerland Resort“ in Hohenkirchen. Die Investoren von der Nordsee Erlebnis Resort GmbH hätten nicht nur eine ehemalige Kaserne zu einer attraktiven Erlebnis- und Feriendestination umgebaut, sondern damit auch 26 Dauerarbeitsplätze, darunter acht Ausbildungsplätze, geschaffen.
Wirtschaftsminister Grand Hendrik Tonne (3. v. l.) überreicht den Förderscheck an Johannes Kamperm (6. v. l.) vom „Wangerland Resort“. Dabei (von links) die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen, Frank Marquardt (Volksbank), Stephan Lütke Twehues (Wangerland Resort), Wangerland Bürgermeister Mario Szlezak, Dirk Boll und Bernd Niemeyer (beide Wangerland Resorts), Wilfried Wolken (Landkreis Friesland) und Waldemar Kelm (Volksbank). Foto: hol
Das Land Niedersachsen unterstützt das Projekt mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Tonne überreichte am Dienstag vor Ort einen Scheck in Höhe von bis zu 8,025 Millionen Euro. Gefördert werden damit Investitionen von 28,5 Millionen Euro in den Ausbau des „Wangerland Resorts“, das im Frühjahr vergangenen Jahres seinen Betrieb aufgenommen hat.
Zwischennutzung als Glücksfall
Das „Wangerland Resort“ auf dem Areal der ehemaligen Wangerland-Kaserne ist bekanntlich aus dem „Dorf Wangerland“ hervorgegangen. Die Investoren hatten 2021 die schon deutlich herunter gekommene Freizeitanlage übernommen. Als Glücksfall für alle Beteiligten, so Wilfried Wolken. Wirtschaftsförderer des Landkreises Friesland, habe sich dann eine Zwischennutzung erwiesen: Das „Dorf Wangerland“ wurde zwei Jahre lang als Flüchtlingsunterkunft des Landes Niedersachsen genutzt.
Die neuen Eigentümer hätten dadurch Zeit gewonnen für Planung und Umbauten. Die Erlöse aus der „völlig problemlosen Zwischennutzung“ (Bürgermeister Mario Szlezak) wurden in den Standort investiert. Es entstanden unter anderem zusätzliche Zimmerkapazitäten, neue Restaurants und größere Veranstaltungsräume. Der Erlebnis- und Wellnessbereich wurde mit neuen Saunen, Ruhebereich und beheiztem Außenpool ausgestattet.
Nachhaltiges Energiekonzept
Im „Wangerland Resort“ würden jetzt zehn Prozent der Übernachtungen im Gemeindegebiet abgebildet, so Wolken. An dem Projekt könne man sehen, so Szlezak, was alles möglich sei, wenn alle – von den Investoren über die Gemeinde, den Landkreis bis zum Land – an einem Strang ziehen.
Was noch umgesetzt werden muss, so Minister Tonne, ist das innovatives Energiekonzept, bei der nachhaltige Energietechnik wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Stromspeicher eingesetzt werden soll. Die Fertigstellung der Maßnahmen sei bis Mai 2027 vorgesehen.
Wertschöpfung für die Region
Johannes Kampherm, einer der Gesellschafter des „Wangerland-Resorts“: „Die GRW-Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil des Finanzierungskonzeptes dieses Projektes. Die Investitionen sind notwendig für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie den zukunftsorientierten, erfolgreichen und nachhaltigen Weiterbetrieb des Standortes als Hotel.“
Waldemar Kelm, Vorstandsmitglied der Volksbank Jade-Weser als finanzierende Bank, würdigte den Mut und das Tempo der Investoren. Der Umbau der Destination bei gleichzeitigem Betrieb der Flüchtlingsunterkunft sei vergleichbar gewesen mit einer Operation am offenen Herzen. Die Macher hätten eine Vielzahl toller Ideen umgesetzt und mit dem Projekt Wertschöpfung in die Region gebracht.
Hooksiel (28. 1. 2026) – Der Plan steht. Der Hooksieler Ratsherr Dieter Schäfermeier stellte beim „Gäste- und Bürgersnak“ des Seebadevereins am Dienstagabend die im Dezember fertiggestellte Machbarkeitsstudie für die geplante Sicherung des Hooksieler Badestrandes vor. Das von mehreren Ingenieur- und Planungsbüros erstellte Konzept ist die Grundlage für Förderanträge, über die die Gemeinde Wangerland das Bauvorhaben finanzieren will.
So sieht die Machbarkeitsstudie aus: In die Jade hinausragende Buhnen sowie ein massives, 700 Meter langes Deckwerk (grau Linie), das sich um die Strandhäuser schmiegt, sollen den Hooksieler Strand für die nächsten 30 Jahre sichern. Grafik: Planungsbüros
Kern des Projektes sind der Bau von Buhnen und eines 700 Meter langen Deckwerks, mit dem die vorhandenen Strandhäuser und der Sand am Badestrand gesichert werden soll. Das massive Bauwerk würde fest im Untergrund verankert und bekäme die Höhe des derzeitigen Deichverteidigungsweges, so dass selbst bei Sturmfluten das Wasser aus der Jade nicht am Strand nagen könnte. Zwischen 2012 und 2024, so erläuterte Schäfermeier das Problem, habe die See im Bereich zwischen Strandhaus 1 und Hauptbadestrand rund 200 Meter Strandtiefe weggespült. Oder genauer: Der Sand hat sich in Richtung Hunde- und FKK-Strand verlagert.
Deckwerk wird Flaniermeile
Das Deckwerk selbst soll zu einer Flaniermeile werden. Den Weg zum Wasser beziehungsweise ins Wattenmeer ermöglichen drei Treppenanlagen. Wichtiger Baustein für das Gesamtprojekt ist Barrierefreiheit. Davon würden auch die Fördermittel abhängen, so Schäfermeier. Damit auch Menschen mit Beeinträchtigungen die See erreichen können, sind mehrere Übergänge über das Deckwerk und auch über den Deich entlang der Bäderstraße vorgesehen. So soll vom oberen Parkplatz am Außenhafen eine entsprechende Rampe bis hin zum Strandhaus 1 gebaut werden.
Entspannung, Spiele und Natur
Der Hooksieler Strand soll drei Nutzungszonen erhalten. Rund ums Strandhaus1 gilt das Motto „Genuss und Entspannung“. Im weiteren durch das Deckwerk geschützten Bereich sollen Erholungs- und Spielflächen sowie eine Veranstaltungsbühne entstehen. Hinter dem Deckwerk in Richtung FKK-Strand und Campingplatz dominiert die Natur. Hier sollen zusätzliche Sanddünen angelegt werden. Als Sanddepot für den ungeschützten Badestrand zwischen Standhaus 1 und Außenhafen, aber auch als Schutz für den Nacktbadebereich.
Ein Knackpunkt bei dem Projekt: die Kosten. Nach den Worten von Schäfermeier gehen die Planer von Maximalkosten in Höhe von 16,8 Millionen Euro aus. Noch im Herbst hatte der Ratsherr von voraussichtlichen Kosten zwischen 8 und 9 Millionen Euro gesprochen. Dennoch sei er zuversichtlich, dass das Projekt realisiert werden kann, zumal es neben der Sicherung des Strandes für die nächsten 30 Jahre auch um Küstenschutz gehe.
Hoffnung: Kohlestrukturfonds
Bei der Finanzierung hoffe man vor allem auf den Kohlestrukturfonds, mit dem der Bund Projekte in Regionen finanziert, die vom Ausstieg aus der Kohleverstromung betroffen sind. Zudem hat die Gemeinde nach den Worten von Schäfermeier bereits eine Zusage über drei Millionen Euro aus der Tourismusförderung des Landes. Er sei überzeugt, dass auch Ministerpräsident Olaf Lies hinter dem Projekt stehe.
Das notwendige Planfeststellungsverfahren soll vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) durchgeführt werden. Wenn das in einem beschleunigen Verfahren gelinge, könnten die Bauarbeiten 2027/2028 vorgenommen werden. Allerdings nicht während der Haupturlaubssaison. Gearbeitet werden könnte jeweils von Februar bis April sowie von September bis November.
Hooksiel (28. 1. 2026) – Noch halten sich die neuen Eigentümer des „Nordsee Campingplatzes Hooksiel“ zu ihren Plänen bedeckt. Die Überland-Geschäftsführung hatte vor einigen Wochen angekündigt, sich und ihr finales Konzept erst zum Saisonbeginn 2026 vorstellen zu wollen.
Erholung pur direkt am Wasser. Der Nordsee Campingplatz Hooksiel zieht Jahr für Jahr Tausende Urlauber an. Archiv-Foto: hol
Dennoch: Aktuell läuft die Werbemaschine für die kommende Campingsaison in Hooksiel an: Direkt vor dem Deich, am Unesco Weltnaturerbe Wattenmeer. „Salzige Luft, endlose Weite, Schilf und Dünen, und in wenigen Minuten steht ihr mitten im Watt“, heißt es in einem Filmchen, das im Internet verbreitet wird. Wahre Botschaften und schöne Bilder mit nur einem Nachteil, wie einige küstenerfahrene Wangerländer anmerken. „Die Leuchttürme, die in dem Film zu sehen sind, stehen in Schleswig-Holstein.“
Spielplatz mit Leuchtturm
Schwamm drüber. Wichtiger ist das, was sich unmittelbar auf dem derzeit noch mit Schnee bedeckten Stellplatz tun soll. Die Überland Services GmbH setzt auf Aktivurlauber und familienfreundliche Angebote. Geplant sei ein neuer Abenteuerspielplatz mit Leuchtturm und Kletterwelt. Wo bislang die Partyscheune stand, soll ein Indoorspielplatz entstehen. Auch eine Hüpfburg und eine neue Minigolf-Anlage sind laut Werbefilm geplant. Hinzu kommen ein „Agility Parcours“ für Hunde sowie eine neue „Beach Bar“. Auf dem Programm steht zudem die Modernisierung der Sanitäranlagen.
Und das alles in einer wundervollen Umgebung mit einer Surfbucht vor der Tür, mit Wasserskianlage, Wander- und Radwegen in unmittelbarer Nähe, direkt hinter dem Deich „Schafe inklusive“. Auf der Internetseite www.ueberland-camping.de/hooksiel können Interessierte bereits Plätze buchen.
Skepsis bei Dauercampern
Soweit der Werbeblock. Überland hat bekanntlich den Nordsee-Campingplatz Hooksiel von der insolventen, gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH erworben und zum 1. Januar übernommen. Aktuell können lediglich Reisemobilisten die so genannte Ostdüne als Areal nutzen. Der vor dem Deich liegende Hauptplatz mit bis zu 1700 Stellplätzen darf erst nach der Stumflutsaison ab Ende März wieder belegt werden.
Während viele Hooksieler in der Neuausrichtung des Campingplatzes Chancen für den Ort und die Attraktivität des Angebotes sehen, verfolgen vor allem Dauercamper die Privatisierung des Platzes mit einer gewissen Skepsis. Sie befürchten steigende Preise, nicht nur aufgrund der geplanten Investitionen.
Rentables Investment
Zur Überland-Gruppe gehören insgesamt sieben Campingplätze. Das Betreiben von Stellplätzen für Zelte, Campingwagen und Wohnmobile in Deutschland gilt als attraktives Investment, auch für internationale Kapitalgeber. So soll laut Medienberichten hinter Überland eine amerikanische Investment-Gesellschaft und ein Immobilienfonds mit stattlichen Rendite-Erwartungen stecken. Fraglich sei zudem, ob die Geldgeber an einem langfristigem Engagement vor Ort interessiert sind.
Wie dem auch sei. Auf dem Überland-Buchungsportal findet man die Preistabelle für den Campingplatz Hooksiel für 2026. Auf den ersten Blick bewegen sich Preise und Gebühren in einem für vergleichbare Destinationen an der Nordsee üblichen Rahmen.
Wangerland/Wilhelmshaven (27. 1. 2026) – Die Tourismus-Agentur Nordsee GmbH (Tano) gibt den Startschuss für das Online-Voting des Tourismus-Awards „Goldenes Leuchtfeuer 2026“. Ab dem 30. Januar haben Tourismusexperten die Möglichkeit, ihren Favoriten für den Publikumspreis zu wählen. Die Abstimmung läuft bis zum 9. Februar 2026. Mit dem „Goldenen Leuchtfeuer“ werden herausragende Projekte und Initiativen im Nordsee-Tourismus auszeichnet. Der Preis wird in den Kategorien Publikumspreis und Jurypreis vergeben.
Darum geht es: den Tourismus-Award „Goldenes Leuchtfeuer“. Foto: Tano
Die eingereichten Projekte stammen aus der gesamten niedersächsischen Nordsee-Region und aus Bremerhaven. Insgesamt wurden 17 Projekte eingereicht, davon 11 für den Publikumspreis und 6 für den Jurypreis. Die Projekte sind auf der Webseite www.goldenesleuchtfeuer.de dargestellt und zeigen die Vielfalt und Innovationskraft des Nordsee-Tourismus.
17 kreative Projekte
„Der Award ist ein Schaufenster und eine Anerkennung für die kreative und angebotsorientierte Arbeit aller Tourismusakteure in der Region“, sagt Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der Tano. „Er zeigt, welches Potenzial in der Region vorhanden ist. Zudem soll der Award und die dargestellten Projekte andere Akteure inspirieren“.
Abstimmungsberechtigt sind alle Empfänger des „Tano-B2B-Newsletters“. Die Anmeldung zum Newsletter ist bis zum Beginn der Abstimmungphase möglich.
KI-Postkarten aus Hooksiel
Die Projekte für den Publikumspreis zeigen die große Bandbreite moderner touristischer Kommunikation an der Nordsee. Eingereicht wurden unter anderem kreative Formate, wie die „Persönliche KI-Postkarte“ („Agentur am Meer“ aus Hooksiel), die Gäste nach ihrem Aufenthalt mit personalisierten Grußkarten erreicht, sowie das nachhaltige Kulinarik-Event „Bad Zwischenahn is(s)t leckerGRÜN“ (Bad Zwischenahner Touristik GmbH), das pflanzliche Ernährung und regionale Gastronomie verbindet.
Mit „Hafenplauderei – der Cuxhaven Podcast“ (Berger Touristik) und „Wie klingt Juist?“ (Kurverwaltung Juist) wurden gleich zwei Audio-Formate eingereicht, die über persönliche Geschichten eine emotionale Bindung zur Destination aufbauen. Die 360°-Panoramakamera auf Langlütjen I (Erlebnis Bremerhaven GmbH) ermöglicht digitale Einblicke in Stadt und Hafen und unterstützt die Reiseplanung.
Barrierefreie Stadtführung
Die „Entdeckertage Cuxhaven“ (Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH) öffnen gezielt Orte und Institutionen, die sonst nicht touristisch zugänglich sind. „Mit Stadtführung mal anders!“ (Stadt Jever/Tourist-Information) wurde ein barrierefreies Indoor-Format entwickelt, das Geschichte als Schauspiel erlebbar macht.
Das Projekt „Geisternetze“ (bessergrün GmbH) verbindet aktiven Meeresschutz mit touristischer Kommunikation und ermöglichte erstmals die direkte Beteiligung von Urlaubsgästen. Ergänzt wird das Spektrum durch den Bildband „Wanderungen durch Geestland und Umgebung“ (Verschönerungs-Verein Bad Bederkesa), der über 300 Kilometer Wanderwege vorstellt.
Verbindung von Stadt und Tourismus
Das Fliegerdeich Hotel & Restaurant in Wilhelmshaven präsentiert mit seinen „Community Building Events“ monatliche kreative Workshops, bei denen Touristen, Hotelgäste und Einheimische zusammenkommen. Wechselnde Formate wie Make-up & Drinks, Art Nights oder Gin-Tastings öffnen das Boutique-Hotel für die lokale Community und stärken die Verbindung zwischen Tourismus und Stadtgesellschaft.
Mit 175 Jahre Nordseeheilbad Borkum (Nordseeheilbad Borkum GmbH) wurde ein Jubiläum als ganzjähriges Erlebnis gestaltet. Täglich wurden historische Fakten sichtbar gemacht, begleitet von einem Festabend mit Film über die Inselgeschichte, einer Jubiläumsbroschüre und einer digitalen Rallye.
Jurypreis für Qualitätsentwicklung
Die Jurypreis-Projekte setzen ihren Schwerpunkt auf nachhaltige Struktur- und Qualitätsentwicklung. Mit dem Standesamt Borkum (Nordseeheilbad Borkum GmbH und Stadt Borkum) wurde ein neues standesamtliches Angebot direkt am Strand geschaffen. „Neywork– Tiny Workspaces (Staatsbad Norderney GmbH) erweitert das touristische Angebot um mobile Arbeitsräume. Das Gesundheits- und Veranstaltungsformat „Lücht un Lü“ (Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel GmbH) stärkt gezielt die Nebensaison durch qualitative Angebote rund um Licht, Kultur und Thalasso.
Die CRM-gestützte „User Journey“ (Berger Touristik aus Cuxhaven) zeigt, wie digitale Prozesse, Servicequalität und Gästebetreuung durch eine durchgängige Systemlösung strukturell weiterentwickelt werden können. Die Nordseebad Spiekeroog GmbH setzt mit dem Nachhaltigen Strandkorb ein Zeichen für Umweltschutz. Die „grünen Strandkörbe“ bestehen aus heimischen Hölzern, verzichten auf chemischen Holzschutz und nutzen recyceltes Material.
Wandern durch Kultur und Natur
Das Projekt „Wandern, pilgern, Spuren finden“ (Kunsthalle Wilhelmshaven) verbindet bestehende Wege mit Kultur- und Naturorten sowie künstlerischen Beiträgen. Der von Wilhelmshaven über Jever und Aurich bis nach Emden geplante Weg wird von einem interaktiven Wanderbuch mit Stempelstationen begleitet.
Jeweils drei Nominierten in beiden Kategorien werden vor der Verleihung auf der Website bekannt gegeben. Die feierliche Preisvergabe findet auf dem „NordseeTourismusTag 2026“ in Leer statt. Gewinnen wird pro Kategorie ein Projekt.
Wangerland (20. 1. 2026) – Mit der Winterkampagne 2025/2026 unter dem Titel „Winterzauber“ lenkt die Tourismus-Agentur Nordsee GmbH (TANO) den Blick auf die stillen, erholsamen Seiten der niedersächsischen Nordsee. Herzstück der Kampagne ist eine Online-Themenseite (www.nordsee53grad.de/entdecken/winterzauber), die winterliche Erlebnisse bündelt und die Region als attraktives Reiseziel der kalten Jahreszeit positioniert.
Flankiert wird die Kommunikation durch Online-Maßnahmen, die die Sichtbarkeit in digitalen Kanälen erhöhen und Buchungsimpulse fördern sollen. Zu den Winterangeboten gehören im Wangerland das Thalasso Meeres Spa (TMS) und die Standkorb-Sauna in Horumersiel.
„Die Verbindung von Inspiration und konkreten Veranstaltungsangeboten folgt dem strategischen Ansatz der Tourismus-Agentur Nordsee, die Saison zu verlängern und nachhaltige Impulse für die ganzjährige Auslastung in der Region zu schaffen“, so Tano-Geschäftsführer Mario Schiefelbein.
Wangerland (13. 1. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH (WTG) verstärkt ihre Bemühungen, das Thalasso Meeres Spa (TMS) in Horumersiel zu beleben. Ab sofort erhalten Besitzer einer gültigen Gästekarte zehn Prozent Rabatt auf alle Leistungen in dem Gesundheitstempel.
Das Thalassa Meeres Spa bietet neben verschiedenen Anwendungen Raum für Ruhe und Entspannung. Foto: WTG
„Der Vorteil gilt nicht nur für Übernachtungsgäste aus dem Wangerland, sondern für die gesamte Tano-Region. Alle Inhaberinnen und Inhaber einer NordseeCard können diesen Vorteil zukünftig nutzen“, erläutert WTG-Marketingleiterin Eske Gobes. Damit biete das Haus an der Nordsee einen zusätzlichen Anreiz, während des Urlaubs aktiv etwas für Gesundheit und Erholung zu tun. Die Tano-Region erstreckt sich über die gesamte niedersächsische Nordseeküste.
Marketing-Offensive
Das im Juni 2024 eröffnete TMS steht für authentische Thalasso-Therapie, die Ruhe, Gesundheit und die natürliche Kraft des Meeres miteinander verbindet. In die Schlagzeilen geraten ist das Projekt bislang allerdings fast ausnahmslos durch die Verdreifachung seiner Baukosten, die maßgeblich mit zur Insolvenz der WTG beigetragen hat. Die wohltuenden Anwendungen mit Meerwasser, Algen oder Schlick, die für Regeneration und Entspannung sorgen sollen, sind darüber zunächst in den Hintergrund getreten.
Die WTG hatte bereits Ende vergangenen Jahres eine Marketing-Offensive angekündigt. Erklärtes Ziel von Geschäftsführung und Insolvenzverwalter ist es, den Betrieb des TMS aufrecht zu erhalten. Der Rabatt für Gästekarten-Inhaber ist ein Baustein dafür.
Leistungen auch einzeln buchbar
Eine weitere Änderung: Wer nur wenig Zeit mitbringt, kann die Angebote im TMS künftig auch ohne längeren Aufenthalt wahrnehmen. „Ob Massage, Peeling, Kältekammer oder Kosmetik – alle Leistungen sind einzeln buchbar und ermöglichen es, gezielt kurze Entspannungsphasen in den Alltag zu integrieren“, heißt es in einer Mitteilung der WTG.
Aber, so wird das Spa-Team des Hauses zitiert: „Wir empfehlen den Gästen für das ganzheitliche Thalasso-Erlebnis ihre Anwendung immer mit einem Aufenthalt im TMS zu kombinieren. Die Symbiose aus wirkungsvollen Anwendungen und dem Zur-Ruhe-Kommen ist zentraler Aspekt unseres Konzepts.“
Bademantel und Snacks
Bei gebuchten Anwendungen mit Aufenthalt würden Gäste zusätzlich von zahlreichen Inklusivleistungen profitieren. Dazu würden Bademantel und Badetuch, kleine Snacks und Getränke, der Zugang zu Ruhebereichen sowie der Panoramablick auf die Nordsee von der Dachterrasse gehören.
Wer die Rabatte nutzen möchte, muss seine Gästekarte vor Ort vorzeigen. Bei Online-Buchungen wird der Preisnachlass durch einen Code automatisch abgezogen, die Gästekarte wird dann vor Ort kontrolliert. Weitere Informationen hierzu unter wangerland.de/gaestekarte.
Schillig/Hooksiel (12. 1. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH (WTG) erweitert auf dem Nordsee-Campingplatz in Schillig ihr Angebot für Gäste mit Hund. Bisher war allein der Platz 1 direkt neben der Rezeption für Camperinnen und Camper mit Hund vorgesehen.
Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage, so die WTG, seien künftig auch auf Platz 2 Hunde erlaubt. Damit werde man die Zahl der Stellplätze für Gäste mit Hund verdoppeln. Es gebe einen anhaltenden Trend, den Campingurlaub an der Nordsee gemeinsam mit seinem Hund zu verbringen.
Für Hundehalter biete der Campingplatz bereits seit Längerem eine hundefreundliche Infrastruktur. Dazu gehören aus Sicht der WTG eine Hundedusche sowie eingezäunte Freilaufflächen, die genügend Platz zum Spielen und Toben böten. Der direkt hinter dem Deich gelegene Platz verfüge zudem über kurze Wege zum Hundestrand.
Die gemeindeeigene WTG betreibt seit Jahresbeginn nur noch den Campingplatz Schillig. Der Platz in Hooksiel wurde im Rahmen der laufenden Insolvenz in Eigenregie an einen privaten Betreiber verkauft.
Hooksiel (6. 1. 2026) – Der Tourismus im Wangerland steckt in der Krise. Zumindest sind im Zuge der Insolvenz der Wangerland Touristik GmbH erhebliche Veränderungen zu erwarten – und nötig. Eine Anforderung an die Branche: Nach der Schließung des Meerwasser-Hallenwellenbades in Hooksiel benötigt der Standort neue Alleinstellungsmerkmale.
An der Skisprungpiste am Hooksieler Deich lassen sich Weiten von bis zu fünf Metern erzielen. Fotos: Bernhard Köster
Pünktlich zum neuen Jahr hat der Schnee den Ort und die gesamte Nordseeküste in winterliches Weiß gehüllt. „Während die deutschen Adler bei der Vierschanzen-Tournee in den Alpen hinterherspringen, trainiert der Nachwuchs im Skistadion an der Jaderennbahn“, ist dem Hooksieler Bernhard Köster aufgefallen. „Auf der Deichschanze erreicht mein Sohn Leonard Weiten von bis zu fünf Metern. Und im Anschluss geht es auf die Runden in der Winter-Trabrennbahn nebenan.“
Hooksiel ein Wintersport-Eldorado? Zumindest aktuell bietet der Ort die besten Möglichkeiten für Skilanglauf und Snowboard-Abfahrten.
Damit könnte ein neuer Trend zum Ganzjahres-Tourismus in Hooksiel gesetzt werden, stellt Köster scherzhaft fest. „Nach der notwendigen Deicherhöhung im Zuge des Klimawandels kann auch ein Snowbard-Parcours angelegt werden. Dazu eine Skihalle auf der alten Mülldeponie an der Grenze zur Stadt Wilhelmshaven, ähnlich wie das Vorbild in Neuss – und das Wintersport-Eldorado wäre perfekt.“ Eine echte Perspektive, so Köster, zumal auch die Graft um das Gästehaus das Potenzial für ein Eisstadion habe.
Wangerland/Hooksiel (3. 1. 2026) – Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland dazu aufgerufen, verstärkt den Dialog zu suchen und auch bei Meinungsverschiedenheiten miteinander zu sprechen. Angesichts gesunkener Zustimmungswerte für die Demokratie in Deutschland sei es notwendig, den Zusammenhalt zu stärken. „Und Zusammenhalt entstehen durch Zusammenkommen.“
Ministerpräsident Olaf Lies warb für den Dialog mit Andersdenkenden und eine klare Haltung gegen Hass und Hetze. Foto: hol
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien sehr schwierig. Und es werde es trotz bereits angeschobener Reformen eine Zeit lang dauern, bis die Maßnahmen greifen. Dennoch sei Deutschland das Land mit den besten Voraussetzungen, die Krise zu meistern – auch aufgrund der großen Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement im Land. Um Hass und Hetze entgegen zu wirken, brauche es Klarheit in der Sprache, Verlässlichkeit im Handeln und die Nähe für einen Dialog, so Lies.
„Region ist krisenerprobt“
Lies, der erstmals als Ministerpräsident den Empfang der Gemeinde im Kursaal in Horumersiel besuchte, sprach sein Grußwort zusammen mit Frieslands Landrat Sven Ambrosy, für den es der letzte Besuch als Landrat gewesen sein dürfte. Ambrosy tritt bekanntlich bei der Kommunalwahl am 13. September nicht wieder an.
Auch Ambrosy zeigte sich zuversichtlich. „Unsere Region ist krisenerprobt.“ Neben der Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH (WTG) habe es im Wangerland 2025 auch viele positive Dinge gegeben. So etwa die Eröffnung des „Wangerland Resort“ oder die noch laufende Sanierung der Sporthalle in Hohenkirchen. Ambrosy deutete zudem an, dass das Land Niedersachsen den geplanten Bau einer „Bunten Wache“ für Feuerwehr und Polizei in Hohenkirchen durch eine Bedarfszuweisung unterstützen könnte.
Bürgermeister Mario Szlezak bat mit Blick auf die Aufarbeitung des Thalasso-Desasters um Geduld. Die CDU-Politikerinnen Anne Janssen (am Pult) und Katharina Jensen sprachen Grußworte. Fotos: hol
In weiteren Grußworten dankten die Wangerländer Landtagsabgeordneten Katharina Jensen und die Bundestagsabgeordnete Anne Janssen (beide CDU) den ehrenamtlich Engagierten im Gemeindegebiet. Als Beispiel nannte Jensen die Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG), die es trotz der Schließung des Meerwasser-Hallenwellenbades in Hooksiel geschafft hätten, den Schwimmunterricht für Kinder aufrecht zu erhalten. Die Politikerinnen riefen dazu auf, sich auch politisch zu engagieren, etwa als Kandidatin oder Kandidaten bei der Kommunalwahl 2026. Meinungen zu haben, sei das eine, Mitmachen das andere.
Bürgermeister warnt vor Aktionismus
Bürgermeister Mario Szelzak hatte eingangs vor zahlreichen Besuchern das Jahr 2025 Revue passieren lassen. Ein Schwerpunkt dabei: die Insolvenz der WTG, für die die Kostenexplosion beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) in Horumersiel als Hauptursache gilt. Der Bürgermeister warb um Verständnis dafür, dass die Antwort auf die Frage „Wie konnte es so weit kommen?“ immer noch aussteht. Es müssten Rechnungen und Entscheidungen der vergangenen zehn Jahre gesichtet und bewertete werden. Dabei helfe kein Aktionismus.
Ebenso wichtig sei aus seiner Sicht, wie es weiter gehen soll mit dem so wichtigen Wirtschaftsfaktor Tourismus. „Wir brauchen ein Bad im Wangerland“, forderte Szlezak. „Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge, für Kinder und Vereine, für den Sport, für die Gäste und für unsere Bürger.“ Im Zuge der Insolvenz waren die Hallenbäder in Horumersiel und Hooksiel geschlossen worden.
9 Millionen Euro Fördermittel
Gleichzeitig werde das Thalasso Meeres Spa geöffnet bleiben, kündigte der Bürgermeister an. In den rund 23 Millionen Euro teuren Gesundheits-Tempel seien rund neun Millionen Euro Fördermittel geflossen. „Würden wir diese Einrichtung schließen, müssten diese Mittel in erheblichem Umfang zurückgezahlt werden“, so Szlezak. „Das wäre finanziell nicht verantwortbar und würde unserer Gemeinde noch weiter schaden.“
Der Shanty-Chor Likedeeler umrahmte den Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland musikalisch. Foto: hol
Die Folgen der Insolvenz in Eigenregie de WTG müsse man differenziert betrachten, so der Bürgermeister. In der Privatisierung des Campingplatzes Hooksiel sehe er eine große Chance. Sie ermögliche die notwendigen Investitionen auf dem Platz und verbessere damit Qualität und Attraktivität. Aber: „Mögliche Preisanpassungen gehören in einem solchen Prozess zur Wahrheit dazu.“
Rat hat Planungshoheit
Mit Blick auf das seit Oktober geschlossene und aktuell zum Verkauf stehende Hallenbad Hooksiel, mahnte Szlezak zur Weitsicht. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass ein Käufer das hoch defizitäre Bad so weiter betreiben werde. Es müssten neue Konzepte gedacht werden, in die im besten Fall auch en Schwimmangebot integriert ist. Der Bürgermeister wies auf die Verantwortung des Gemeinderates hin, bei dem die Planungshoheit für das Areal liegt. „Wenn wir darauf bestehen, dass alles so bleibt, wie es ist, werden wir wahrscheinlich keinen Investor finden.“
Der Bürgermeister schilderte die schwierige finanzielle Lage der Gemeinde. Die Kommunen insgesamt seien unterfinanziert und hätten große Schwierigkeiten, selbst ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen. Dazu zählt Szlezak im Wangerland den Bau der „Bunten Wache“ und einer neuen Grundschule in Hohenkirchen. Im vorhandenen Gebäude würden die Räume für einen Ganztagsunterricht fehlen.
Betreuungszeiten erweitern
Im Zuge der Ganztagsbeschulung, die ab dem nächsten Schuljahr zunächst in Hooksiel und in Tettens angeboten werde, sollten nach Ansicht des Bürgermeisters auch die Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten in der Gemeinde angepasst werden. „Nur so können Ganztagsangebote sinnvoll genutzt werden – insbesondere für Familien und für Alleinerziehende, die auf verlässliche Betreuungszeiten angewiesen sind.“
Mit Blick auf das neue Jahr zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, dass noch im Januar die Verkaufsverhandlungen über die Rundinsel im Wangermeer mit den Betreibern des „Wangerland Resorts“ abgeschlossen werden können. Ein weiteres wichtiges Thema für denTourismus sei die Strandsicherung in Hooksiel.
Schritt zurück am Alten Hafen
Richtig sei es, so Szlezak, beim geplanten Verkauf des ehemaligen Feuerwehrareals am Alten Hafen in Hooksiel „einen Schritt zurück“ zu gehen. Nachdem der favorisierte Hotelplaner es nicht geschafft habe, Investor und Betreiber zu finden, müsse nun neu überlegt werden, was für den Standort das Richtige ist. An den Überlegungen sollen auch die Hooksieler Bürger beteiligt werden. Aber, so Szlezak: „Am Ende muss klar sein: Die Entscheidung darüber, was an diesem Standort entwickelt wird, liegt bei der Politik.“
Es ist wieder so weit. Weihnachten. Erneut kein Schnee. Aber immerhin ist es kalt. Und am Abend irgendwann soll der Weihnachtsmann kommen. Mit Bescherungen.
Auch das noch. Bescherungen. Hatten wir davon im ablaufenden Jahr nicht schon genug? Die Welt brennt. Krieg, Gewalt, Hunger und Armut überall. Selbst unsere Wohlstandsblase Deutschland scheint bedroht. Auch das Wangerland ist betroffen, sogar Hooksiel.
Unsicherheiten und Ängste
Die schlechte Nachricht des Jahres: Die Wangerland Touristik GmbH ist insolvent. Die Versuche, das gemeindeeigene Unternehmen in Eigenregie zu retten, werden Spuren hinterlassen. Der Campingplatz in Hooksiel ist an private Investoren verkauft. Das Ende des Meerwasser-Hallenwellenbades scheint besiegelt. Und was aus dem Gästehaus wird, steht in den Sternen …
Vieles bei der kommunalen Tourismus-Tochter wird sich verändern. Ob für Gemeinde, Bürger und Gäste zum Besseren oder zum Schlechteren muss sich erweisen. Betroffen sind auf jeden Fall eine ganze Reihe von Beschäftigten der WTG, denen bereits gekündigt wurde. Obwohl sie einen guten Job gemacht haben, zum Teil über Jahrzehnte. Das löst Unsicherheiten aus, auch Ängste. Schöne Bescherung.
Wir wünschen uns allen gegenseitig „Frohe Weihnachten“. Es ist schwer, sich über Weihnachten zu freuen, wenn man nicht weiß, wie der Alltag danach aussieht.
Wunder sind möglich
Und dennoch: Weihnachten ist das Fest der Hoffnung. Die Christenheit glaubt an das Wunder der jungfräulichen Geburt, an die Versöhnung der Mächtigen an der Krippe von Jesus. Lasst uns die Zuversicht behalten, dass am Ende alles gut werden kann. Auch wenn es dazu ab und zu mal Wunder braucht.
Zumindest wir in Hooksiel haben Grund dazu. Wir leben in einem schönen Ort, in dem auch viele andere gern leben möchten; zumindest zeitweise. Wir haben eine gute Infrastruktur – Schule, Kindergarten, Arztpraxen, Apotheke, Geschäfte, Tankstelle, Gastronomie, Sport- und Freizeitangebote. Ebenso wichtig: Viele Hooksieler engagieren sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl, bei den Kirchen und sozialen Institutionen, in Vereinen, in Arbeitsgruppen. Es gibt einen guten Zusammenhalt, kaum Gewalttätigkeiten und einen offenen Diskurs über den richtigen Weg in die Zukunft. Gut so!
Frische Ideen
Mich würde es nicht wundern, wenn sich Vieles im neuen Jahr zum Besseren wendet. Private Investoren müssen nicht die Vorboten für den Untergang des Wangerlandes sein. Im Gegenteil. Sie bringen möglicherweise frische Ideen, schaffen neue Arbeitsplätze und damit Wohlstand.
Wir selbst sind aber auch gefordert. Bei der Aufklärung des Desasters rund um den Bau des Thalasso-Zentrums in Horumersiel etwa oder bei der Auswahl unseres künftigen politischen Führungspersonals. Im nächsten Herbst sind Kommunalwahlen. Wir sollten schon jetzt wirklich engagierten Mitbürgern Mut machen, sich als Kandidatinnen oder Kandidaten aufstellen zu lassen – damit wir die Wahl (und nicht die Qual) haben, einen guten Gemeinderat zu nominieren.
Den Zusammenhalt in den Ort müssen wir uns aber weiterhin selbst bescheren. Dazu gehört eine gute und offene Kommunikation. Als „Hooksiel-Life“ werden wir uns auch 2026 darum bemühen, unseren Teil dazu beizutragen. In diesem Sinne: „Frohe Weihnacht Hooksiel, frohe Weihnacht Wangerland!“